Interview zu iStimme
Geschäftsführung: "Es ist spannend, mit dem iPad zu experimentieren"
Wenn es um die künftige Finanzierung des (Lokal-)Journalismus geht, ruhen die Hoffnungen auf mobilen Lesegeräten, allen voran das iPad. Nachdem überregionale Magazine wie der Spiegel Apps für das iPad anbieten, ziehen nun auch erste Regionalverlage nach. Zum Beispiel die Heilbronner Stimme. Seit dem 13. Juli bietet der Verlag die iStimme an, eine App für das iPad. Die drehscheibe sprach mit Stefanie Müller, Assistentin der Verlags-Geschäftsführung, darüber, wie die iStimme aussieht, welche Funktionalitäten geliefert werden und die die App bei den Nutzern ankommt. |
Interview
"Alle Abteilungen im Verlag nutzen unser Facebook-Profil"
Es ist mittlerweile normal, ein Profil bei Facebook zu haben – auch für Lokalzeitungen. Viele Verlage pflegen in dem digitalen sozialen Netzwerk eine so genannte Fan-Page, auf der sie unter anderem Inhalte an die Fans schicken und so neue Zielgruppen erreichen wollen. Eine Lokalzeitung hebt sich dabei besonders ab: Die Sindelfinger/Böblinger Zeitung (SZ/BZ) liegt in einem Ranking des Portals publishingtrends.de auf Platz eins - noch vor den Fanseiten von "Zeit" oder "Bild". Die drehscheibe sprach mit dem Verlagsleiter und Chefredakteur der SZ/BZ über die "Strategie Facebook", ob sie Erfolg hat und wie die Pflege der Inhalte in den Redaktionsalltag integriert ist. |
Interview
"Der Wandel der Arbeit kommt ohnehin"
Die digitale Bohème arbeitet mit einem Laptop im Café ohne feste Arbeitszeiten und Festanstellung. Diesem Bild haben Sascha Lobo und Holm Friebe mit ihrem Buch "Wir nennen es Arbeit" ihr theoretisches Fundament gegeben. Die drehscheibe hat Holm Friebe gefragt, wie dieses Modell in der Praxis aussieht. |
Idee zur WM
Die Oberhessische Presse erschien als Duft-Ausgabe
Um die Leser mit allen Sinnen auf die WM in Südafrika einzustimmen, rochen die Titelseite und die Sport-Bucheröffnungsseite der Oberhessischen Presse zum Auftakt des Fußball-Spektakels nach Gras. Der Duft, der sich durch Rubbeln am Papier verstärken ließ, sollte signalisieren, dass es endlich losgeht. Wie das möglich ist, verrät Chefredakteur Christoph Linne im Gespräch mit der drehscheibe. |
Social Media
Vom Nutzen und Nachteil der Netzwerke für die Zeitung
Über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter können Redaktionen schnell an Informationen kommen, die ihnen ansonsten nicht zur Verfügung stünden. Die drehscheibe fragte den Social-Media-Experten zu den Potentialen und Gefahren der Recherche im Social Web. |
Zeitungen bei Facebook
Da sein, wo die Leser sind
66 Prozent aller deutschen Zeitungswebsites nutzen bereits Social-Media-Applikationen. Bisher sind allerdings nur wenige Zeitungsverlage in sozialen Netzwerken wie Facebook aktiv. Langsam erst zeigt sich der Mehrwert eines verstärkten Engagements. |
Making of
Die Zukunft als Daily Soap
In der Serie "Hannover 2049" in der Neuen Presse wird erzählt, wie der Alltag einer Familie in 40 Jahren aussehen könnte. |
Interview mit Urs Gossweiler
So funktioniert das Konzept "Mikrozeitung"
Urs Gossweiler ist Verleger der Jungfrau Zeitung in der Schweiz. Dort hat er erfolgreich das Modell "Mikrozeitung" verwirklicht: Das Blatt widmet sich ausschließlich lokalen Themen. Nun wird auch die Obwalden und Nidwalden Zeitung nach diesem Konzept produziert. Die drehscheibe sprach mit Gossweiler über das Wie und das Warum. |
Making-of
Millionenfalle aufgespürt
In einer Serie enthüllt die Redaktion des General-Anzeigers in Bonn nach umfangreichen Recherchen mehrerer Ressorts den Skandal um den Bau eines Kongresszentrums in der Stadt. Dafür wurde die Redaktion mit dem Wächterpreis und dem Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad Adenauer Stiftung in der Kategorie investigativer Journalismus ausgezeichnet. In der drehscheibe beschreiben Mitglieder der Recherche-Gruppe, wie sie dabei vorgegangen sind. |
Interview mit Benjamin Lemper
Das Kaninchen und der Reporter
Benjamin Lemper ist Redakteur des Gießener Anzeigers. In seiner Zeit als Volontär bei der Zeitung verfasste er die Reportage "Das Kaninchen und sein Richter". Dafür erhielt er den Hessischen Jungjournalistenpreis 2010. In der drehscheibe (07/2010) erzählt er, wie man interessant über das Kaninchenzüchten gerichtet. |
Interview mit Stefan Aschauer-Hundt
"Wir waren gut vorbereitet"
Das Süderländer Tageblatt erhält den diesjährigen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Kategorie Zeitgeschichte. Die drehscheibe sprach mit dem Lokalchef. |
KAS-Lokaljournalistenpreis 2010
Der Weser-Kurier auf Platz 1
Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat die Gewinner des Lokaljournalistenpreises 2010 bekannt gegeben. Darunter sind bekannte Gesichter, aber auch Newcomer. |
Leserumfrage der drehscheibe
Besser geht immer
Eine Studie zur Nutzung der drehscheibe in den Lokalredaktionen stellt dem |
Debatte
Gutes Handwerk reicht nicht aus
Kompetenz und Communitys braucht die Lokalzeitung, sagt Peter Taubald, Chefredakteur der Heimatzeitungen. Ein Beitrag zur drehscheibe-Debatte |
Debatte
Das Lokale als Chance
Wie steht es um die Qualität des Lokaljournalismus? Arno Makowsky, Chefredakteur der Abendzeitung, sieht einen Trend zum Positiven. Ein Beitrag zur drehscheibe-Debatte |
Debatte
Lieblos und langweilig?
Der Lokaljournalismus hat einen schlechten Ruf. Zu Recht, sagt der Journalist Christian Jakubetz. Der Lokalredakteur Ulli Tückmantel hält dagegen: Die Argumente der Kritiker sind alt und realitätsfern. Eine aktuelle Debatte aus dem Internet. |
MAZ Medienpodium '09
Impulsgeber fürs Lokale
Das Modell "drehscheibe" soll zukünftig auch in der Schweiz den Austausch von Ideen unter Lokaljournalisten fördern. Ob sich die Schweizer Zeitungen der drehscheibe anschließen oder ein eigenes Projekt umsetzen, wird jetzt diskutiert. |
Aktion zur Wahl
Gehen Sie wählen!
Sechs Tage lang vor der Landtagswahl bot sich den Lesern der Thüringer Allgemeinen (Erfurt) ein ungewohnter Anblick: Statt der üblichen Titelseite erwartete sie vorn auf der Zeitung ein ganzseitiges Porträtfoto eines Prominenten mit der Aufforderung "Gehen Sie wählen!". |
Thema Boulevard
Katzen und Dreimeterfische
Der Boulevard-Journalismus hat einen schlechten Ruf. Doch das Genre der großen Buchstaben und Bilder bietet auch Vorteile, sagt Ex-Bildblogger Christoph Schultheis. In der drehscheibe erläutert er den Unterschied zwischen gutem und schlechtem Boulevard und beschreibt, wie Lokalzeitungen die Stilmittel für sich nutzen können. |
Thema
Journalismus im Wandel – Ein Szenario für die Zukunft
Der amerikanische Internet-Experte Jeff Jarvis entwirft ein Szenario, wie Lokaljournalismus künftig aussehen könnte. |
Making-of
Zeitung als Kunstobjekt
Die Redaktion des Reutlinger General-Anzeigers lud Künstler aus der Region zum Blattmachen ein. Wie es dazu kam, berichtet Chefredakteur Christoph Irion. |
Online-Dossier
Frauen im Journalismus – Die Zukunft ist weiblich
In Deutschland gibt es lediglich sechs Chefredakteurinnen bei hunderten von Tageszeitungen. Journalistinnen verdienen im Durchschnitt 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen für die gleiche Arbeit. Die drehscheibe greift das Thema auf und präsentiert Ideen für eine weibliche Zukunft in den Medien. |
Thema
Twittern – Zwitschern im Blätterwald
Zahlreiche Tageszeitungen verwenden Mikro-Blogging als weiteren Nachrichtenkanal. Aber das sogenannte Twittern kann auch die journalistische Arbeit erleichtern.
Das Regionalportal DerWesten nutzt Twitter im Austausch mit Lesern. Der drehscheibe-Autor Thomas Mrazek sprach mit CvD Katrin Scheib über das Tool Redaktionsalltag und die Bilanz des Mikro-Bloggings. |
Online-Dossier
Zeitungslayout – Einblicke in den European Newspaper Congress 2008
Deutsche Zeitungen stehen den europäischen Kollegen visuell noch hinten nach. Doch einige (Lokal-) Zeitungen, punkten mit Hinguckern – Einblicke beim European Newspaper Congress 2008 |
Idee
Eine Volontärin dokumentiert den Kauf einer Aktie
Den Wahnsinn an den Aktienmärkten wollte Volontärin Constance Frey von der Badischen Zeitung (Freiburg) mit ihrem Artikel "Meine erste Aktie" rüberbringen. Sie selbst sei ein unerfahrener Laie auf dem Gebiet der Wirtschaft, sagt die 29-jährige Frau, die mittlerweile Politikredakteurin ist. In einer Art Tagebuch beschreibt sie den Kauf einer Daimler-Chrysler-Aktie und die damit verbundenen Hindernisse. |


