Forschung
Die Redaktion der drehscheibe schaut sich regelmäßig in der Journalismus-Forschung um und stellt interessante und relevante Ergebnisse vor.
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„Lokales ist Teil unserer DNA“ |
Daniel Chmielewski arbeitet in der Geschäftsleitung des Medienhauses Lensing.Die Auflagen der Lokalzeitungen sinken durchschnittlich stärker als die der überregionalen Tageszeitungen. Ist das darauf zurückzuführen, dass das Interesse an lokaler Information nachlässt? Der Journalist Daniel Chmielewski ist der Frage nachgegangen und hat untersucht, wie stark das lokale Interesse der Leser von der Ortsbindung der Menschen abhängig ist. Für seine Dissertation, die unlängst unter dem Titel „Lokale Leser. Lokale Nutzer“ erschienen ist, befragte er in einer empirischen Studie 3.000 Leser und Nutzer der Ruhr Nachrichten. Die drehscheibe sprach mit ihm über die Ergebnisse seiner Studie und darüber, was das für die Zukunft der lokalen Medien bedeuten könnte. |
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Wie Kinder Katastrophen sehen |
Auf der Blitz-Kindermedienkonferenz geht es um die Frage, wie bessere Kindernachrichten in Fernsehen und Zeitung aussehen können.Erdbeben, Tsunami und schließlich ein Unfall im Atomkraftwerk von Fukushima – im März dieses Jahres beherrschten Katastrophenmeldungen aus Japan die Nachrichten in aller Welt. Unüberhörbar. Unübersehbar. Nicht nur für Erwachsene - auch für Kinder. Gemeinsam mit rund 150 Konferenzteilnehmern sollen am 19. Juli in München konkrete Qualitätsmerkmale für den Fall einer Katastrophenberichterstattung für Kinder entwickelt werden. |
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Lokaljournalismus crossmedial? |
Eine Studie des Projektteams Lokaljournalisten der bpb untersucht das crossmediale Verhalten von Redakteuren.Online, online, online: Die rasante Entwicklung des Internets, der sozialen Netzwerke und Blogs ist immer ein Thema auf Tagungen oder in Redaktion. Aber wie sehr haben sich Journalisten wirklich auf die Veränderungen eingestellt? Eine Studie des Projektteams Lokaljournalisten der Bundeszentrale für politische Bildung kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. |
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„Über Themen schreiben, die auf der Straße liegen“ |
Imke Emmerich schrieb ihre Masterarbeit über hyperlokale Plattformen.Wo auch immer es in den vergangenen Jahren um die Zukunft des
Lokaljournalismus ging, war das Schlagwort vom Hyperlokalen schnell bei
der Hand. Aber was ist eigentlich hyperlokal? Und was für Erfahrungen
haben Journalisten gemacht, die hyperlokale Webseiten betreiben? Im Interview mit der drehscheibe sprach Imke
Emmerich über die Ergebnisse ihrer Masterarbeit „Hyperlokale Plattformen in Deutschland“. |
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Die Chancen lokaler Öffentlichkeit
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Welches Potential steckt im Lokaljournalismus in dieser sich
verändernden Medienlandschaft? Werden die ihm innewohnenden
Möglichkeiten und Chancen realisiert werden und welche
Zukunftsaussichten schreiben die Macher selbst dem Lokaljournalismus zu?
Das sind einige von zahlreichen spannenden Fragen, auf die Fritz Wolf in
dem Report „Salto Lokale“, den er im Auftrag des Mainzer Mediendisputs
erstellt hat, Antworten sucht. Dabei hat sich schnell herausgestellt,
dass es keine einfachen Rechnungen gibt und keine simplen Rezepte. Die drehscheibe bietet das komplette Heft als kostenlosen Download an. |
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Vermischte Seiten in Lokalzeitungen |
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Viel Promis, wenig Regionales: In seiner Diplomarbeit zeigt Sebastian Wieschowski von der Universität Eichstätt das versteckte Potenzial der vermischten Seiten von Lokalzeitungen. „Um die Vermischtes-Seite aufzuwerten und das lokale Profil zu schärfen, könnten Regionalzeitungen darüber nachdenken, kuriose Themen aus dem Lokalteil herauszuheben und im Vermischten zu platzieren“, lautet ein Fazit seiner Untersuchung, für die er 86 Lokalzeitungen aus ganz Deutschland analysierte. |
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