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European Newspaper Award

„Wir wollen wissen, was unsere Leser interessiert“

Der Bonner General-Anzeiger wird mit dem European Newspaper Award ausgezeichnet. Er erhält den Sonderpreis in der Kategorie „Konzept und Innovation“ für das Projekt Familienzeitung in der Ausgabe vom 14. Mai 2011. Sechs Familien aus Bonn und der Region hatten damals die Redaktion übernommen und Optik und Inhalte der Zeitung im Mantelteil und auch in allen Lokalausgaben bestimmt. Die drehscheibe sprach über das Projekt mit Tina Stommel, Projekt-Assistenz Chefredaktion, und Andreas Mühl, stellvertretender Chefredakteur des General-Anzeigers.

Länge des Videos: 6:20 Minuten

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Kommentare

Kommentar von Klaus Feldkeller | 01.06.2012

Sehr geehrter Herr Maus,
im Eifer des Gefechtes habe ich Sie mit Herrn Mühl verwechselt. Asche auf meine Haupt.
Aber mein Fehler hatte auch etwas Gutes. Ich habe den Online-Auftritt der Braunschweiger Zeitung zum ersten Mal gesehen. Ich finde ihn modern, ansprechend und leser-(user)-freundlich.

Beste Grüße aus dem Vorgebirge
-Klaus Feldkeller-

Kommentar von Feldkeller | 31.05.2012

Sehr geehrter Herr Flöper,
ich spiele mit offenen Karten: Wenn Sie auf meinen Namen oberhalb des Kommentars klicken, kommen Sie auf die Website. Außerdem habe ich im Pflichtfeld www.vorgebirge-aktuell.de genannt.
Im übrigen hätte ich mir gewünscht, wenn Sie sich inhaltlich mit meiner Kritik auseinander gesetzt hätten.
PS: Gratuliert habe ich übrigens auch...

Sehr geehrte Frau Teschner,
ich habe nicht behauptet, besser zu wissen, was den Leser interessiert. Ich hätte es nur gerne im Video dokumentiert gesehen, was ihn interessiert.

Sehr geehrter Herr Maus,
ich habe nicht bestritten, dass es harte journalistische Arbeit ist.
Aber warum schmücken Sie sich allein mit diesen Federn, wo bleibt der Partner authentisch im O-Ton, der Ihnen so wichtig scheint ?

Beste Grüße aus dem Vorgebirge
-Klaus Feldkeller-
www.vorgebirge-aktuell.de

Kommentar von Katrin Teschner | 31.05.2012

Lieber Herr Feldkeller,
zu Ihrer grundsätzlichen Frage drei Gegenfragen: Ist es nicht endlich Zeit, dass wir Journalisten aus unseren Elfenbeintürmen herauskommen und unsere Leser ernst nehmen? Gehört es nicht zum professionellen Lokaljournalismus, die Stimmen der Leser abzubilden? Warum wissen Sie besser, was den Leser interessiert?

Kommentar von Armin Maus | 31.05.2012

Lieber Herr Feldkeller,
haben Sie nicht einen allzu engen Begriff von redaktioneller Leistung? Ich finde es absolut notwendig, die Leser als Partner zu begreifen. Die Kollegen vom GA haben das ganz wunderbar gemacht! Wer da übrigens glaubt, das sei keine harte journalistische Arbeit, sollte es ausprobieren. Nur eine sehr gute Redaktion schafft so etwas.

Kommentar von Flöper, Berthold L. | 31.05.2012

Sehr geehrter Herr Feldkeller,
wäre es nicht besser, Sie würden mit offenen Karten spielen und mitteilen, dass Sie als Redakteur des Online-Portals "vorgebirge aktuell" in direkter Konkurrenz zum GA stehen. Dann sind Ihre Ausführungen, die ich nicht teile, noch einmal in einem anderen Licht zu sehen. Man muss auch "gönnen können", heißt es doch im Rheinland ...:-)
Berthold L. Flöper

Kommentar von Klaus Feldkeller | 31.05.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

erst einmal herzlichen Glückwunsch dem GA für den Preis.

Eine Frage zum Video-Beitrag:
- Bei aller bis zur Groteske dargebotenen Selbstzufriedenheit der GA-Macher: Mich hätte schon per O-Ton interessiert, wie die Familien ihren Beitrag selbst gesehen haben, denn sie waren es ja schliesslich wohl, die zum Preis massgeblich beigetragen haben.

Noch eine grundsätzliche Frage:
-Wie ist es um die Kompetenz von professionellem Lokaljournalismus
bestellt, wenn ich meine eigene Arbeit als Journalist von meinen Lesern ausführen lasse ? Weiss ich u.U. nicht mehr, was den Leser interessiert ?

Zugegeben, eine profane und vielleicht auch schiefe Metapher: Lasse ich als Bäcker meine Brötchen an einem Tag von meinen Kunden backen und lasse ich mich dann dafür auch noch auszeichnen ? Mir als Bäcker wäre das einfach nur peinlich.

Ich meine: Wenn überhaupt, dann hätte der Preis den beteiligten Familien gebührt.

Beste Grüße aus dem Vorgebirge
-Klaus Feldkeller-