Projektteam Lokaljournalisten (PLJ)

Das Projektteam Lokaljournalisten (PLJ) ist das Herausgeberteam des drehscheiben-Pakets. Seine Mitglieder sind erfahrene Lokalredakteure. Sie sind zugleich wichtige Berater und Vordenker für das Lokaljournalistenprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung. Das Team garantiert, dass alle Projekte sich am Alltag der Journalisten orientieren. Das siebte Team ist seit Februar 2009 im Einsatz.

 

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Lutz Feierabend
Kölner Stadtanzeiger
stellvertretender Chefredakteur
Amsterdamer Straße 192, 50735 Köln
Tel. 0221/ 2 24 26 62
Fax. 0221/ 2 24 26 02
E-Mail: Lutz.Feierabend@mds.de

 

 

 

 

"Die Vermittlung von Nachrichten verschiebt sich unaufhaltsam und in immer schnellerem Tempo auf elektronische Vertriebswege. Das spüren die Tageszeitungsredak-tionen nicht nur in der ständig schwindenden Auflage, sondern auch, weil ihnen zunehmend gesellschaftliche Gruppen abhanden kommen. Der Lokalzeitung geht die Leserschaft verloren.
Die Lokalredaktionen müssen sich dieser Entwicklung stellen, in dem sie ihre Leserschaft zurück gewinnen. Die Umwandlung der Lokalredaktionen in Medienhäuser, die souverän alle Vertriebswege für Informationen bedienen, ist eine mehr als anspruchsvolle Aufgabe, die alle Bereiche journalistischer Arbeit erfasst. Dabei bewegen wir uns zurzeit oft auf unbekanntem Gelände: Ob und wie Lokalredaktionen es schaffen können, auch im Internet eine hohe Bedeutung als Informationsanbieter zu erlangen, ist in vielerlei Hinsicht noch unklar. Es ist eine der vorrangigen Aufgaben des Projektteams, diesen Transformationsprozess zu begleiten. Im Kern geht es darum, einen internettauglichen Lokaljournalismus zu entwickeln, der sich im Netz behaupten kann und der Informationsvermittlung auf qualitativ hohem Niveau attraktiv anbietet."

 

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Jana Klameth
Sächsische Zeitung
Leiterin Regionalredaktion und Geschäftsführerin
Redaktions- und Verlagsgesellschaft Freital-Pirna mbH
Schössergasse 3, 01796 Pirna
Tel. 03501/ 56 33 56 19
Fax 03501/ 56 33 56 11
E-Mail: klameth.jana@dd-v.de 

 

 

 

"Den Lokalzeitungen stehen hochspannende Zeiten bevor: Die Frage ist, ob die gedruckte Zeitung auf Dauer überleben kann. Bleibt sie ein Massenmedium oder wandern die Inhalte ins Internet? Und sollte das so kommen - ist dann in Zukunft Qualitätsjournalismus überhaupt noch bezahlbar? Fragen, auf die heute noch niemand eine klare Antwort hat. Umso spannender ist es, den Prozess offensiv mit zu verfolgen und als Mitglied des Projektteams Lokaljournalismus der Bundeszentrale politische Bildung vielleicht sogar mit zu gestalten. Das Weiterbildungsprogramm der bpb wird hier nach wie vor einen Schwerpunkt setzen.

Zugleich möchte ich aber auch dafür sorgen, dass andere Themen im Eifer der Zukunftsdiskussion nicht hinten runter fallen. So steht nach wie vor die Frage, warum es so wenige der gut ausgebildeten Journalistinnen auf einen Chefsessel schaffen. Und natürlich möchte ich als einzige ostdeutsche Journalistin im Projektteam Erfahrungen und Probleme der Presse in den neuen Bundesländern in die Diskussion einbringen, damit  die ab und an noch vorhandenen Verständigungsprobleme immer weniger werden."

 

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Dr. Sonja Kretzschmar
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Institut für Kommunikationswissenschaft
Bispinghof 9-14, 48143 Münster
Tel. 0251/ 8 32 42 61
E-Mail: sonja.kretzschmar@googlemail.com
Website: http://www.sonja-kretzschmar.de

 

 

 


"Mit Königs Wusterhausen fing es richtig an – einer Außenredaktion der „Berliner Zeitung“, in der ich den Spaß am Lokaljournalismus entdeckt habe. Vieles war im Umbruch im Osten Deutschlands in den 90er Jahren, als ich volontierte, und auch heute verändert sich der Lokaljournalismus grundlegend. Das Aufkommen der neuen Medien, die Crossmedialität, stellt andere, vielfältige Anforderungen an die Berichterstattung, der Redaktionsalltag ändert sich. Allein das „Bauchgefühl“ reicht heute nicht mehr aus, wenn es darum geht, herauszufinden, was die Leser wollen. Wie geht es weiter mit den Lokalzeitungen, wenn die Nutzerzahlen sinken, die jungen Leser wegbleiben, das Anzeigenaufkommen sinkt? Impulse aus der Wissenschaft können dabei helfen, Lokaljournalismus fit für die Zukunft zu machen. Es ist an der Zeit, die Grabenkämpfe zwischen Praxis und Wissenschaft zu beenden und sich gemeinsam dafür einzusetzen, neue Konzepte für einen zukunftsfähigen, rentablen und qualitativ hochwertigen Lokaljournalismus zu entwickeln."

 

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Regina Krömer
Main-Post Kitzingen
Stellvertretende. Redaktionsleiterin
Luitpoldstraße 1, 97318 Kitzingen
Tel. 09321/ 13 24 31
Fax 09321/ 13 24 21
E-Mail: regina.kroemer@mainpost.de
 

 

 

 

"Als Lokaljournalistin steht mir der Leser immer auf den Füßen. Er reagiert unmittelbar auf meine Arbeit, kritisiert und mischt sich ein. Das ist sein gutes Recht, und auch das hält mich und meine Kollegen in Bewegung. Lokaljournalisten sind dicht dran an den Menschen, an ihrer Stadt und ihrer Region. Wenn sie ihre Arbeit gut machen, schaffen sie es, die komplizierte Welt verständlicher zu machen. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Recherche, die Qualität. Wir müssen komplex denken und einfach schreiben, um Politik in den Alltag der Menschen übersetzen zu können. Das funktioniert am Main genauso wie an der Elbe. Um uns selbst in die Lage zu versetzen, den Lesern gerecht zu werden, müssen wir über den Tellerrand schauen, uns immer wieder fortbilden, über Trends diskutieren und über unser (Selbst)-Verständnis. Das Lokaljournalistenprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung und die drehscheibe schaffen dafür Raum. Journalisten, die an ihrem Beruf hängen, versuchen im Projektteam gemeinsam, besser zu werden. Das sind gute Aussichten."

 

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Armin Maus
Fränkischer Tag GmbH & Co. KG
Chefredakteur
Gutenbergstraße 1
96050 Bamberg
Tel. 0951/ 18 82 70
Fax 0951/ 18 83 23
E-Mail: a.maus@fraenkischer-tag.de

 

 

"Aber warum weigern sich immer mehr junge Leute, sich pflichtschuldigst bei unseren Leserinnen und Lesern einzureihen? Wie ernst nehmen wir unseren Qualitätsanspruch im Alltag – und wie viel Mühe nehmen wir tatsächlich auf uns, jeden Tag überraschende, aufregende, nutzbringende Inhalte zu produzieren?
Wo finden wir unsere Themen – in der Lebenswirklichkeit unserer Leserinnen und Leser oder in der kuscheligen Routine eingespielter Publizitätsmaschinerien?
Unsere heutigen und künftigen Kunden jedenfalls kümmern sich immer weniger um unsere traditionellen inhaltlichen Begrenzungen, unsere Layoutschablonen und unsere Fixierung an Papier und Erscheinungsrhythmus.
Für viele von ihnen ist Information rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche nicht Vision, sondern Normalität. Die Mediennutzer der Jahre 2009 ff hocken auch nicht ergeben vor dem „Volksempfänger”, sondern gehen selbstbewusst auf Sendung. 
Sie stellen die Frage nach der Relevanz und der universellen Verfügbarkeit unserer Inhalte mit großer Klarheit – und bestrafen unbefriedigende Antworten mit ihrem Adieu.
Für mich ist das Projektteam Lokaljournalisten eine Chance, neue Beweglichkeit zu üben. Konzepte zu finden, die uns in die Lage versetzen, dem Anspruch unserer Kunden zu genügen. Uns aus der Kaninchenstarre zu lösen, die uns Reichweitenverluste akzeptieren lässt, als seien sie Naturgesetz.
Journalismus? Können wir!
Aber wir müssen ihn sehr viel universeller begreifen – und neuen Pioniergeist entwickeln. In einem starken Team daran mitzuarbeiten, macht Freude.“

 

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Gabi Pfeiffer

Sozialmagazin Straßenkreuzer

und freie Journalistin
Glockenhofstr. 45, 90487 Nürnberg
Tel. 0911/ 459 76 36
Fax 0911/ 779 87 33

redaktion@strassenkreuzer.info

g.pfeiffer@odn.de

 

 

 

 

"Der Yogi sagt: Wer gesund bleiben will, sollte täglich einmal schwitzen und einmal lachen.“ Das lässt sich auf die Tageszeitung übertragen: Wer seinen Leser begeistern und halten will, sollte ihn mit einem Artikel zum Lachen bringen und ihn mit einem Thema aufregen. Denn die emotionale Bindung ans eigene Blatt – oder besser das Medienhaus – wird, so bin ich überzeugt, über die Zukunft der Zeitung entscheiden. Denn Fernsehen und Internet bringen globale Nachrichten ins Haus und auch aufs Handy, Regionales kommt kürzer und oft kurzweiliger aus dem Radio. Bleibt das Lokale, das – bisher – keiner so gut macht wie wir. Was passiert in der eigenen Stadt? Was ist interessant, was und wen kann man entdecken in der Heimat? Klar ist, dass die Tageszeitung sich im medialen Wettbewerb anstrengen muss. Über die gewohnte und im besten Fall solide Nachrichtengebung hinaus müssen Redaktionen Themen anders anpacken und quer denken, die vorgeblich kleinen Geschichten in große Zusammenhänge stellen, sie frisch und modern präsentieren. Auf Augenhöhe und im Dialog mit dem Leser. Den Ideenpool dazu füllen Kollegen unter anderem auf Modellseminaren und mit besten Beispielen in der drehscheibe. Denn jedes „oh!“ und „a-ha!“ des Lesers zeigt ihm, dass er auf „seine“ Tageszeitung nicht verzichten will."

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Marc Rath
Allgemeine Zeitung/Altmark Zeitung
Chefredakteur
Gr. Liederner Str. 45
29525 Uelzen
Tel. 0581/ 80 89 12 01
Fax 0581/ 80 89 12 91
E-Mail: marc.rath@cbeckers.de
 

 
 
 

"Die Basis ist die Grundlage aller Fundamente  –  kurzum: Eine Zeitung ohne Lokalteil ist wie ein Butterbrot ohne Butter. Lokaljournalisten erklären ihren Lesern ihre Um-Welt – das hat nicht selten auch viel mit Weltgeschehen zu tun. Lokaljournalismus gibt es nicht nur weltweit, an nahezu jedem Ort der Welt kann man im Online-Zeitalter die Nachrichten seiner Heimatregion abrufen, denn Lokaljournalisten sind längst mehr als Zeitungsredakteure. „Online first“ heißt es nicht nur in den großen Häusern. Auch in Uelzen etwa schreiben die Kolleginnen und Kollegen einen kurzen Nachrichtenbeitrag fürs Online-Angebot, bevor sie die große Geschichte für die nächste Ausgabe aufbereiten. Die Meldung ist dann kurze Zeit später  in der lokalen Nachrichtensendung im web-tv-Format zu sehen. Vor zwei Jahren war das noch undenkbar. Die Geschwindigkeit des lokalen Nachrichtenmarktes wird schneller, die Genres vielfältiger. Journalisten im Lokalen müssen dabei den Überblick behalten  – über das Geschehen vor ihrer Haustür, in Hannover, Berlin und Brüssel. Sie müssen längst nicht nur inhaltlich kompetent, sondern auch technisch versiert sein und dabei stets unabhängig von den Interessen ihrer Gesprächspartner bleiben. Die Neugier auf Veränderungen ist unser täglich Brot. Das Lokaljournalistenprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung ist ein guter Navigator, um hierbei auf Kurs zu bleiben. Als Mitglied des Projektteams möchte ich aus der täglichen Praxis heraus im Rahmen der Modellseminare und mit der drehscheibe als Plattform Ideen und Strategien entwickeln, um crossmedial ein Fundament für guten Journalismus für junge und alte Leser im Lokalen zu schaffen."

 

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Kirsten Reuschenbach
mssw Print-Medien Service Südwest GmbH
Redaktionsleiterin Marktplätze
Kaiser-Wilhelm-Straße 34
67059 Ludwigshafen
Tel. 0621/ 5 90 28 57
Fax 0621/ 5 90 28 59
E-Mail: kirsten.reuschenbach@mssw-online.de

 

 

"Schon immer mussten Lokaljournalisten offen sein für neue Themen, neue Ideen und bereit sein, ausgetretene Pfade zu verlassen. Doch der derzeitige umfassende Wandel des Berufsbildes, der Arbeitsweisen und -mittel sowie die Cross-Medialität fordern uns auf besondere Weise heraus.
Ich freue mich darauf, die Neuerungen als Mitglied des Projektteams Lokaljournalismus mitverfolgen und begleiten zu können. Vor allem, weil ich nicht den Lokaljournalismus in seiner traditionellen Form vertrete, sondern die redaktionellen Dienstleister. Diese sind nicht nur eine Spielart des Berufsbildes, sondern zugleich ein Schreckgespenst vieler Lokaljournalisten, in deren Köpfen sofort das Bild von Outsourcing, PR, Personalabbau und minderer journalistischer Qualität aufsteigt. Doch wer im Wandel erfolgreich sein will, muss sich austauschen, bereit sein, von anderen Konzepten zu lernen und vor allem, Ängste und Vorbehalte abbauen. Ich hoffe, bei meiner Arbeit im Projektteam Anstöße für Ideen liefern und zugleich selbst gewinnen zu können und zu zeigen, dass klassischer Journalismus auch in neuer Form funktioniert."

 

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Johann Stoll
Mindelheimer Zeitung
Redaktionsleiter
Dreerstraße 6
87719 Mindelheim
Tel. 08261/ 99 13 22
Fax 08261/ 99 13 27
E-Mail: johann.stoll@mindelheimer-zeitung.de




"Das Herz des Journalismus schlägt im Lokalen. Nirgendwo sonst haben Journalisten die Chance, so nah bei den Menschen zu sein, bei ihren Freuden, ihren Sorgen, ihrem Alltag. Nichts ist spannender, unmittelbarer.
Lokalredaktionen kommt dabei eine hohe gesellschaftliche Verantwortung zu. Wir sind eine der letzten gesellschaftlichen  Institutionen, die überhaupt noch in der Lage ist, Gemeinsinn zu erzeugen.
Nehmen wir das große Wort von der  Demokratie. Sie funktioniert nur, wenn die Spielregeln in Städten und Gemeinden gelebt werden, die da heißen: freie Meinungsäußerung und Respekt vor dem Andersdenkenden..
Hier braucht es unabhängige und mutige Journalisten, die sich einmischen und den Finger auch mal in die offene Wunde legen.
Wir wissen das alle, und spüren doch, dass es immer schwieriger wird, dieser  Herkulesaufgabe gerecht zu werden.  Die Personaldecke in den Lokalredaktionen ist traditionell dünn. Mit der notwendigen Online-Ausrichtung  kommen immer neue Aufgaben  auf die Lokalredaktionen zu. Wie können wir bei solchen Rahmenbedingungen  Qualität sicherstellen? 
Dieser Verantwortung für unser Gemeinwesen können Lokalredakteure nur dann gerecht werden, wenn sie gut ausgebildet und  die Bereitschaft mitbringen, sich und ihr Tun zu hinterfragen.
Hier kommt der Bundeszentrale für politische Bildung und der drehscheibe eine Schlüsselrolle zu.
Die Modellseminare bieten die einzigartige Chance, sich mit motivierten Lokalredakteuren aus Nord und Süd, aus Ost und West auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln.
Von dieser Ideenschmiede habe ich selbst  viel profitiert. Deshalb ist es für mich selbstverständlich, meinen Teil dazu beizutragen, dass dieses unverzichtbare Netzwerk weiter gedeiht."

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Katrin Teschner
WAZ-Medien-Gruppe
Korrespondentin
Square Ambiorix 17
B- 1000 Bruxelles
Tel. 0032/2-7 43 11 18
E-Mail: k.teschner@waz.de

 

 

 

 

"In Brüssel höre ich immer wieder, Politik sei abgehoben und bürgerfern. Kein Mensch würde noch verstehen, was „die da in der EU“ so machen. Kein Wunder, wenn man den Wust an Gesetzesvorschlägen betrachtet, das Hin und Her in den Gremien und das Kauderwelsch der Bürokraten, das ein normaler Mensch kaum versteht. Dabei bestimmt fast jede Entscheidung in Brüssel das Leben der Menschen vor Ort.
Korrespondenten von Lokalzeitungen stellt das vor eine besondere Herausforderung: Jeden Tag wieder müssen wir uns auf Augenhöhe mit den Lesern begeben. Wir müssen uns fragen: Was interessiert sie wirklich? Was stellt Politik mit ihnen an? Wo können sie mitreden und entscheiden? Wir müssen filtern, erklären, erzählen, übersetzen, zum Navigator werden. Wir müssen kreativ sein, unterhalten und überraschen mit Hintergrund-Geschichten, Interviews und Porträts, die Motive und Menschen hinter den Entscheidungen sichtbar machen.
Genau da liegt aber auch unsere Chance: Die Zeitung wird eine Zukunft haben, weil sie den Leser durch den Informations-Dschungel leitet. Sie leuchtet in die Ecken der Gesellschaft, die nur journalistische Profis entdecken. Sie kann wie kein anderes Medium den Menschen das Gefühl von Heimat und Nähe schenken.
Wir müssen uns aber ständig verbessern. Wir dürfen nicht in Routine verfallen, wir müssen neue Ideen entwickeln und voneinander lernen – und dazu trägt das Lokaljournalisten-Programm der Bundeszentrale für politische Bildung mit ihren praxisnahen Angeboten bei. Ich freue mich auf eine interessante Zusammenarbeit!"

 

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Berthold L. Flöper
Fachbereich Multimedia
Lokaljournalistenprogramm
Bundeszentrale für politische Bildung
Adenauerallee 86, 53113 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 -99 515 558
Fax: +49 (0) 228 -99 515 498
E-Mail: floeper@bpb.de

 

 

 

"Das Projektteam Lokaljournalisten ist das Kreativ- und Beratungs-Zentrum für das Lokaljournalistenprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Bestehend aus erfahrenen Redakteurinnen und Redakteuren sichert es den Praxisbezug und sorgt dafür, dass alle Aktivitäten der bpb für die Zielgruppe maßgeschneidert sind und sie somit auch flächendeckend – von der großen Regionalredaktion bis hin zur Einzelkämpferredaktion – erreichen. Die bpb engagiert sich besonders für den Lokaljournalismus, weil er das Fundament der Tageszeitung ist. Durch seine einzigartige Nähe zum Publikum sichert er den Erfolg und sorgt für die direkte Leseransprache. Er stiftet Identität mit den Medien. Die lokale und regionale Berichterstattung fördert – wenn sie qualitativ hochwertig und kompetent gemacht wird – das Gespräch und die Mitsprache der Bürger im kleinsten Gemeinwesen. Durch den Lokaljournalismus kann sich die Tageszeitung neu erfinden – sowohl im Print als auch als crossmediales Angebot moderner Medienhäuser."
 

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