dpa-News-Tipp

Besseres Leben für Schweine und Kühe

von Katharina Dodel

Wer soll für ein besseres Leben von Schweinen und Kühen bezahlen? Darüber beraten de Agrarminister. (Symbolfoto: AdobeStock/bnenin)
Wer soll für ein besseres Leben von Schweinen und Kühen bezahlen? Darüber beraten de Agrarminister. (Symbolfoto: AdobeStock/bnenin)

Die dpa berichtet am 27. August 2020: Wie sollen Milchkühe, Mastschweine und Hühner in Deutschland leben – und wer kommt für die Kosten auf, die mehr Tierwohl für die Landwirte mit sich bringt? Darüber beraten die Agrarminister von Bund und Ländern an diesem Donnerstag in Berlin. Vorschläge liegen seit Monaten auf dem Tisch. Demnach könnten auf die Liebhaber von Fleisch, Wurst und anderen Tierprodukten bald höhere Preise zukommen. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) ist für eine Tierwohl-Abgabe, die – so hat ihr Ministerium errechnet – jeden Deutschen im Schnitt 35 Euro pro Jahr kosten könnte. (...)

drehscheibeTipps:

  1. Die Redaktion rechnet vor, wie teuer/günstig das Fleisch ist, wenn dem Tier mehr/weniger Platz gegeben wird. Im interaktiven Supermarkt können die Userinnen und User virtuell einkaufen und am Ende sehen, wie teuer ihr Fleischkauf wäre. Dazu: Statements verschiedener Lobbyisten (Landwirte, Fleischer, Vegetarier etc.).
  2. Abgaben für Tierwohl: Was sagen die Bürgerinnen und Bürger? Videoumfrage.
  3. „Wir geben unseren Tieren viel Platz“: Die Redaktion stellt Höfe vor, die sich um das Tierwohl sorgen. Weshalb haben sie sich zu dieser Art der Haltung entschieden? Was ist dafür notwendig?
  4. Investigativ: Wie geht es den Nutztieren in der Region? Ein Redaktionsmitglied versucht, einen Blick in Ställe zu erhaschen und spricht mit Mitarbeitern der Betriebe (anonym).
  5. Eine Reportage in der Main-Post (Würzburg) schildert die Schwierigkeiten von Bauern, Herkunftsnachweise für ihr Schweinefleisch zu liefern. Hier geht es zum Artikel.
  6. Zwei Redakteurinnen des Landboten (Winterthur) streiten darüber, ob eine Schweizer Tradition der Fleischzubereitung noch zeitgemäß ist. Hier geht es zum Artikel.
  7. Die industrielle Fleischproduktion ist ein Grund für die Erderwärmung. Regelmäßig geben Le Monde diplomatique, BUND und die Heinrich-Böll-Stiftung den Fleisch-Atlas heraus mit Daten und Fakten zur Tierhaltung. Hier geht es zum Atlas.

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