dpa-News-Tipp

Luxus ohne Pelz und Leder

von Katharina Dodel

Das Luxuslabel Chanel will weder Leder noch Pelz von exotischen Tieren verwenden. (Foto: Fotolia/ChiccoDodiFC)
Das Luxuslabel Chanel will weder Leder noch Pelz von exotischen Tieren verwenden. (Foto: Fotolia/ChiccoDodiFC)

Die dpa berichtet am 5. Dezember 2018: Der französische Modekonzern Chanel will in Zukunft auf Leder von exotischen Tieren und Pelz verzichten. Man werde nur noch Haut von Tieren benutzen, die aus der Lebensmittelindustrie als Abfallprodukte kommen, sagte der Präsident der Chanel-Modesparte, Bruno Pavlovsky, dem Handelsblatt in New York in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht. Pelz solle es ab Mai überhaupt nicht mehr in den Kollektionen geben. (...)

drehscheibeTipps:

  1. „Was trägst du so?“: Die Berliner Zeitung spricht drei Passanten auf ihre Winterkleidung an und erläutert die Trends der Saison. Die drei werden mit Ganzkörperbild gezeigt und nach ihrer Einstellung zur Wintermode befragt. Hier geht es zum Artikel.
  2. Videoumfrage: Wieviel Tier tragen Sie? Gemeinsam mit einem erfahrenen Veganer oder dem Mitglied eines Tierschutzvereines läuft ein Redakteur/eine Redakteurin durch die Fußgängerzone und macht mit Passanten den Test, wie viel Tier sie an sich tragen. Welche Accessoires oder Kleidungsstücke aus Tieren gefertigt werden, erläutern die Experten.
  3. Die Redaktion stellt Modelabels aus der Region und deren Meinung zu Pelz und Leder vor.
  4. Tierischer Abfall: Wo landen eigentlich Fell und Haut der Tiere nach der Schlachtung? Die Redaktion forscht nach und fragt bei Metzgern und in Schlachtereien, wohin der vermeintliche Abfall gebracht wird.
  5. Tierschützer befragt: Was halten sie vom Vorstoß des Modelabels? Richtiger Weg oder nur ein Vorwand? Was sollte sich in der Modewelt verändern?
  6. Kaufen, kaufen, kaufen – oder eben doch nicht? Die Redaktion stellt Alternativen zum Konsum vor und porträtiert Menschen aus der Region, die Second-Hand kaufen oder alte Kleidungsstücke umnähen. Beispiel: Die Badische zeitung porträtiert eine Frau, die als Oma Klara die Kleider älterer Frauen weiterverkauft. Hier geht's zum Artikel.

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