dpa-News-Tipp

Kinderarmut bleibt ein großes Problem

von Stefan Wirner

In manchen deutschen Haushalten ist der Kühlschrank leer. (Foto: AdobeStock/David Pereiras)
In manchen deutschen Haushalten ist der Kühlschrank leer. (Foto: AdobeStock/David Pereiras)

Die dpa berichtet am 22. Juli 2020: Kinderarmut bleibt einer Analyse zufolge mit unverändert hohen Zahlen eine „unbearbeitete Großbaustelle“. Rund 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche wachsen in Armut auf – 21,3 Prozent aller unter 18-Jährigen, wie die Bertelsmann Stiftung am Mittwoch berichtete. „Seit Jahren ist der Kampf gegen Kinderarmut eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland.“ Dennoch gebe es seit 2014 im bundesweiten Durchschnitt wenig Verbesserungen. Mehr als jeder fünfte Heranwachsende sei betroffen – mit regional starken Unterschieden. Die Corona-Krise drohe das Problem noch zu verschärfen.

drehscheibeTipps:

  1. Eine junge Mutter landet mit ihren drei Kindern in einer Notunterkunft für obdachlose Familien. Einer Redakteurin des Berliner Tagesspiegels erzählt sie, wie es so weit kommen konnte. Zum drehscheibe-Beitrag
  2. Im Kölner Stadt-Anzeiger erzählt ein junger Mann, wie er sich aus den ärmlichen Verhältnissen herausgekämpft hat, in die er hineingeboren wurde. Zum Artikel (Paywall)
  3. Die Frankfurter Rundschau untersucht, inwieweit sich die Corona-Krise auf die Kinderarmut in der Stadt auswirkt. Zum Artikel
  4. Kinderarmut? Bei uns? Gibt es das wirklich? Das mag sich mancher fragen. Was unterscheidet Kinderarmut in Deutschland von derjenigen in ärmeren Ländern? Ein Experte, eine Expertin erläutert den Begriff genauer.

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