dpa-News-Tipp

Schnäppchenjagd an der Fleischtheke

von Katharina Dodel

Einkaufen im Supermarkt. (Symbolfoto: AdobeStock/thebigland45)
Rabattaktionen locken zum Einkaufen im Supermarkt. (Symbolfoto: AdobeStock/thebigland45)

Die dpa berichtet am 5. Januar 2021: Zu den Festtagen kam bei vielen gerade wieder etwas Besonderes auf den Tisch, das auch schon mal mehr kosten kann. Im neuen Jahr locken in Supermärkten aber gleich neue „Knüller“ wie Schweinehack für 23 Prozent weniger oder 2,5 Kilo Hähnchenschenkel im XXL-Pack zu 4,98 Euro. Landwirte protestieren seit Wochen gegen Dauerschnäppchen vor allem bei Fleisch, große Handelsketten sind auch schon auf die Erzeuger zugegangen. Doch der Lebensmittelmarkt bleibt 2021 im Blick der Politik, die dem ständigen Kostendruck deutlichere Schranken setzen will. Auch Verbraucherschützer kritisieren extreme Preiskämpfe – und fordern ein stärkeres Einbeziehen von Kosten für mehr Umwelt- und Tierschutz direkt in die Nahrungsproduktion.

drehscheibeTipps:

    1. Wenn Lebensmittel verschleudert werden: Die Redaktion vergleicht Preise für 100g Fleisch in verschiedenen Supermärkten, Metzgereien und Hofläden. Woher stammen die Lebensmittel? Wie wurde das Fleisch zu bereitet? Dazu: Wonach entscheiden Sie? Kaufen Sie günstig? Oder entscheidet die Qualität? Umfrage unter Userinnen und Usern, die anonym schreiben können, weshalb sie güstig/hochpreisig einkaufen.
    2. Günstig muss nicht gleich ungesund bedeuten. Das zeigt die Backnanger Kreiszeitung. Zusammen mit Köchen aus der Region zeigt die Redaktion, wie Arbeitslose mit wenig Geld gut essen können. Hier geht es zum Artikel.
    3. „Wir bauen unser Essen selbst an“: Was ist nötig, um völlig autark zu leben? Was wäre die Grundausstattung, um sich selbst für ein Jahr sein Essen anzubauen? Was kostet es, sich selbst zu versorgen? Die Redaktion lässt Menschen zu Wort kommen, die nicht mehr und nur ganz selten Lebensmittel zukaufen.
    4. „Deshalb esse ich kein Fleisch mehr“: Menschen im Porträt, die sich für den Vegetarismus oder Veganismus entschieden haben, da sie die industrielle Verarbeitung von tierischen Produkten nicht unterstützen möchten. Was muss sich ändern?
    5. Lebensmittel aus dem Müll: Eine Volontärin der Badischen Neuesten Nachrichten (Karlsruhe) stellt die Foodsharing-Bewegung in der Region vor und zeigt, wie vielseitig das Thema behandelt werden kann. Hier geht es zum Artikel.


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