dpa-News-Tipp

Debatte über Migration nach dem Brand in Moria

von Stefan Wirner

Aufnahme aus dem Flüchtlingslager Moria vor dem Brand. (Foto: AdobeStock/transfers-film)
Aufnahme aus dem Flüchtlingslager Moria vor dem Brand. (Foto: AdobeStock/transfers-film)

Die dpa berichtet am 10. September 2020: Soll Deutschland vorangehen und Migranten von den griechischen Inseln aufnehmen - oder versuchen, andere EU-Staaten für eine umfassendere Lösung der Asylproblematik zu gewinnen? Nach dem Brand des Flüchtlingslagers Moria auf der Insel Lesbos wird die Diskussion in Deutschland heftiger denn je geführt. Die Bundesregierung als derzeit amtierende EU-Ratspräsidentschaft setzt weiter auf eine europäische Lösung und hält sich mit einseitigen Aufnahmeangeboten zurück. Doch nun schert Entwicklungsminister Gerd Müller aus und fordert, 2000 Migranten aufzunehmen.

drehscheibeTipps:

  1. Diverse Lokalzeitungen kommentieren das Geschehen auf der griechischen Insel Lesbos: Der Neue Tag aus Weiden sieht ein Versagen der Eu. Der Nordkurier aus Neubrandenburg findet nicht, dass Deutschland Schuld daran trägt. Für die Frankfurter Rundschau indes sitzen die Brandsifter in Europa. Zum Neuen Tag Zum Nordkurier Zur Frankfurter Rundschau
  2. Umfrage in der Stadt: Wären wir bereit, Flüchtlinge aus Moria aufzunehmen? Unter welchen Bedingungen?
  3. Zahlreiche Menschen haben im ganzen Land für die Aufnahme von Flüchtlingen demonstriert. Wie denken sie? Nachgefragt bei Organisatoren und Teilnehmern.
  4. Was sagen die im Stadt- oder Gemeinderat vertretenen Parteien zu den Ereignissen? Welche Konsequenzen müssen nun gezogen werden?
  5. Moria war völlig überfüllt. Eine Vergleichsgrafik macht die Enge in dem Lager anschaulich.

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