dpa-News-Tipp

Kritik an Neubauten auf dem Land

von Katharina Dodel

Auf dem Land wird häufig neu gebaut. (Foto: Fotolia/Wolfilser)
Auf dem Land wird häufig neu gebaut. (Foto: Fotolia/Wolfilser)

Die dpa berichtet am 22. Juli 2019: Ob Köln oder Stuttgart: In deutschen Metropolen werden einer Studie zufolge viel zu wenige Wohnungen gebaut. So sei der Bedarf an Neubauwohnungen in Köln seit 2016 noch nicht mal zur Hälfte gedeckt worden (46 Prozent), heißt es in der Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Die Autoren verglichen hierbei die Zahl der in den vergangenen drei Jahren fertiggestellten Wohnungen mit dem Bedarf, den sie anhand von Faktoren wie Bevölkerungsentwicklung und Leerständen schätzten. (…) Auf dem Land wird mancherorts zu viel neu gebaut, etwa in Sachsen-Anhalt, Sachsen, im Saarland und in den Randgebieten Bayerns. „Obwohl es auf dem Land viel Leerstand gibt, entstehen relativ viele Neubauten, die bevorzugt werden, obwohl Umbauten im Altbestand vielerorts sinnvoller sind“, sagte Studienautor Henger.

drehscheibeTipps:

  1. Die Redaktion begleitet zwei Paare, die sich ein Eigenheim errichten – die einen als Neubau, die anderen im Altbau. Was erleben sie? Vor welche Herausforderungen sind sie gestellt?
  2. Neubau vs. Altbau: Wie teuer ist ein Umbau wirklich? Warum entscheiden sich so viele Menschen auf dem Land für einen Neubau? Die Redaktion befragt den Stadtplaner/die -planerin, einen Vertreter/eine Vertreterin der Wohnungsbaugenossenschaften und einen Energieberater/eine -beraterin. Sie geben zudem Tipps, wie sich Kostenexplosionen beim Neu-/Altbau vermeiden lassen.
  3. Wem gehört die Stadt? Wie viele Wohnungen gibt es im Landkreis und wem gehören sie? In welcher Preiskategorie fehlen Wohnungen? Wie viel Leerstand gibt es in der Stadt/Gemeinde? Die Redaktion sammelt öffentlich zugängliche Daten und erstellt eine Karte. Um herauszufinden, welche Investoren, Gebäude in der Stadt gekauft habe, hat sich das Mindener Tageblatt mit dem Recherchenetzwerk Correctiv zusammengetan und Bürger aufgerufen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Hier geht es zur Auswertung.
  4. Wie verändert sich der Bedarf in den nächsten Jahren? Die Redaktion blickt mit einem Städteplaner/einer Städteplanerin voraus und stellt ein Zukunftsszenario dar, wie die Stadt/Gemeinde in einigen Jahren aussehen wird.
  5. Glosse: Wie könnte man die vielen Häuser in einigen Jahrzehnten nutzen? Die Redaktion überlegt sich kreative Nutzungsformen.

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