dpa-News-Tipp

Sorge vor Radikalisierung des Protests

von Katharina Dodel

Wird die Corona-Krise zur Plattform für demokratiefeindliche Gruppen? (Foto: AdobeStock/toxicoz)
Wird die Corona-Krise zur Plattform für demokratiefeindliche Gruppen? (Foto: AdobeStock/toxicoz)

Die dpa berichtet am 11. Mai 2020: Nach den Demonstrationen gegen die staatlichen Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus warnen führende Politiker vor einer Radikalisierung des Protests. Wer die Pandemie leugne und zum Verstoß gegen Schutzvorschriften aufrufe, nutze die Verunsicherung der Menschen schamlos dafür aus, die Gesellschaft zu destabilisieren und zu spalten, sagte SPD-Chefin Saskia Esken den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). „Wegschauen und Schweigen hilft nicht. Hier müssen wir gegenhalten und uns als streitbare Demokraten erweisen.“ (...)

drehscheibeTipps:

  1. Faktencheck: Die Redaktion prüft die Aussagen von Verschwörungstheoretikern, die in der Region aktiv sind. Ist was Wahres dran? Ist alles völliger Humbug? Dazu ein Sprachcheck: Wie argumentieren Verschwörungstheorethiker? Welcher Worte bedienen sie sich? Ein Sprachwissenschaftler oder eine Sprachwissenschaftlerin prüfen nach.
  2. Gespräch mit einer Soziologin oder einem Soziologen: Warum sind Verschwörungstheorien so präsent in unserer Gesellschaft? Oder werden deren Aussagen nur stärker wahrgenommen, weil sie in sozialen Netzwerken verbreitet werden?
  3. Wie positionieren sich die regionalen Politiker zu Corona und zu den Protesten gegen die Corona-Regeln? Die Redaktion prüft nach.
  4. Die Online-Redaktion des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags entwirft ein Quartett zum Thema Verschwörungstheorien und liefert dabei Hintergründe auf humorvolle Art. Hier geht es zur Umsetzung.
  5. Weitere Umsetzungen zum Thema Verschwörungstheorien finden Sie in unserem Archiv.

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