dpa-News-Tipp

Randale in Stuttgart

von Katharina Dodel

Ein Bild der Verwüstung in Stuttgart nach heftigen Ausschreitungen in der Nacht zum Sonntag. (Foto: AdobeStock/Animaflora PicsStock)
Ein Bild der Verwüstung in Stuttgart nach heftigen Ausschreitungen in der Nacht zum Sonntag. (Foto: AdobeStock/Animaflora PicsStock)

Die dpa berichtet am 22. Juni 2020: Die Glasscherben der zerstörten Schaufenster dürften am Montag weggekehrt sein, doch damit ist der Schaden nicht behoben: Die Aufarbeitung der Chaos-Nacht in Stuttgart vom Wochenende fängt jetzt erst an. 24 Menschen wurden im Zuge der Ausschreitungen in der Nacht zum Sonntag festgenommen, mindestens 19 Polizisten verletzt. Insgesamt sollen 400 bis 500 Menschen an den Krawallen teilgenommen haben. Vielfach wurde am Sonntag die Frage gestellt, wie es dazu kommen konnte – von Bürgern, Geschäftsinhabern, aber auch von Politik und Polizei.

drehscheibeTipps:

  1. Gewalt und Randale: Gab es ähnliche Ausschreitungen bereits in einer Stadt oder Gemeinde im Verbreitungsgebiet? Die Redaktion fragt bei der Polizei nach.
  2. Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) machte unter anderem Geltungsbewusstsein in den sozialen Medien als Grund für die Ausschreitungen aus – neben Alkoholkonsum. Stimmt das? Ein Redakteur oder eine Redakteurin spaziert durch die Stadt und spricht mit Jugendlichen.
  3. Jugendkriminalität und Gewalt: Der Bonner General-Anzeiger greift die Thematik in einer Serie auf und beleuchtet sie aus verschiedenen Blickwinkeln. Zum Artikel
  4. Haben Gewaltausbrüche im öffentlichen Raum zugenommen? Oder hat sich die Art der Gewalt verändert? Die Redaktion blickt zehn oder 20 Jahre zurück.
  5. Angriffe auf Polizisten in Berlin, Attacken in Stuttgart: Wer will heute überhaupt noch Polizist werden? Porträts von angehenden Polizisten oder Polizistinnen.

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