dpa-News-Tipp

Mehr „Reichsbürger“, mehr Aggressivität

von Katharina Dodel

„Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ haben starken Zulauf. (Foto: Fotolia/bevisphoto)
„Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ haben starken Zulauf. (Foto: Fotolia/bevisphoto)

Die dpa berichtet am 24. Juli 2018: „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ haben starken Zulauf und sind in Teilen zu „schwersten Gewalttaten“ bereit, berichtet die Bild (Dienstag) unter Berufung auf den „Verfassungsschutzbericht 2017“. Inzwischen würden rund 16 500 Personen dieser Szene (2016: 12 800 Personen) zugerechnet. 900 Mitglieder der Szene seien Rechtsextremisten (2016: 800). Der Bericht, den Seehofer in Berlin zusammen mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg Maaßen, an diesem Dienstag in Berlin präsentiert, liegt schon seit einigen Wochen vor. Dass er jetzt erst veröffentlicht wird, hat mit dem Asylstreit zu tun, der zuletzt Seehofers ganze Aufmerksamkeit gefordert hatte. (...)

drehscheibeTipps:

  1. Spielen „Reichsbürger“ in der Region eine Rolle? Nachgefragt bei der Polizei und beim Amts-/Landgericht sowie der Stadtverwaltung. Wie tyrannisieren sie Verwaltung und Gericht? Wie laufen Gerichtsverhandlungen mit „Reichsbürgern“ in der Regel ab?
  2. Ein Redakteur des Tagesspiegels spricht mit Vertretern der „Reichsbürger“-Bewegung und klärt über sie auf. Hier geht's zum Artikel.
  3. Sie verneinen den Staat, wohnen im „Kaiserreich“ und bezahlen keine Rechnungen: Ein Vollstreckungsbeamter erzählt von Besuchen bei „Reichsbürgern“. Dazu: Ein Psychologe versucht, das Verhalten der „Reichsbürger“ zu analysieren.
  4. Wie sicher fühlen Sie sich? Wovor haben Sie Angst? Welche Stelle in der Stadt meiden Sie? Umfrage im Internet. Die Redaktion analysiert die Ergebnisse und überprüft die tatsächlichen Begebenheiten.
  5. Warum berichtet die Zeitung über manche Einbrüche – und über andere nicht? Warum schreiben die Redakteure nicht über die Schlägerei auf dem Straßenfest? Und warum wirkt es so, als begingen mehrheitlich Migranten Straftaten? Leserfragen wie diese haben die Pforzheimer Zeitung zur siebenteiligen Serie „Verschwiegene Verbrechen“ animiert. Hier geht's zur Internetseite.

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