dpa-News-Tipp

Behördensprache soll bürgerfreundlicher werden

von Katharina Dodel

Eine Mitarbeiterin erklärt Dokumente. (Foto: fotolia/Antonioguillem)
Eine Mitarbeiterin erklärt Dokumente. (Foto: fotolia/Antonioguillem)

Die dpa berichtet am 22. Mai 2018: Die Finanzminister der Länder wollen bürgerfreundlicher werden. Bei ihrer Jahreskonferenz am 24. und 25. Mai in Goslar steht auf Initiative Nordrhein-Westfalens auch das Thema „Bürgerfreundliche Sprache in der Finanzverwaltung“ auf der Agenda. In dem Bundesland seien in den vergangenen Monaten bereits 600 Vordrucke überarbeitet worden, um sie lesbarer und übersichtlicher zu machen, sagt NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU). Das Land hat auch die Federführung bei der Ausarbeitung fachlicher Vorgaben für eine geplante Neugestaltung der Einkommenssteuerbescheide, die bis 2019 abgeschlossen sein soll. (...)

drehscheibeTipps:

  1. Die Redaktion stellt einen Behördentext zusammen und befragt Bürger in einem Videointerview, was das bedeutet.
  2. Ein Text in Behördensprache wird in der Zeitung gedruckt. Anschließend ruft die Redaktion ihre Leser auf, diesen in verständliche Sprache zu übersetzen.
  3. In einer Serie macht die Braunschweiger Zeitung Firmen und Behörden auf ihre unverständliche Verwaltungssprache aufmerksam. Hier geht's zum PDF.

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