dpa-News-Tipp

Studie: Viele Viertklässler können kaum lesen

von Katharina Dodel

Einige Viertklässler können nicht richtig lesen. (Foto: fotolia/S. Kobold)
Einige Viertklässler können nicht richtig lesen. (Foto: fotolia/S. Kobold)

Die dpa berichtet am 5. Dezember 2017: Immer mehr Kinder in Deutschland können beim Verlassen der Grundschule nicht richtig lesen. Seit 2001 ist der Anteil der Viertklässler mit einer nur rudimentären Lesefähigkeit von 16,9 Prozent auf 18,9 Prozent im vergangenen Jahr gestiegen, wie die am Dienstag in Berlin vorgestellte Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) zeigt.

Im internationalen Vergleich ist Deutschland bei der Leseleistung der Grundschüler abgesunken. Dabei können Deutschlands Viertklässler im Vergleich zum Jahr 2001 heute etwa gleich gut lesen. Während 2001 aber nur vier Staaten höhere Werte erzielten, waren es 2016 zwanzig. „Vor dem Hintergrund ist Stagnation natürlich Rückschritt“, sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Baden-Württembergs Bildungsministerin Susanne Eisenmann (CDU).

drehscheibeTipp: Die Redaktion recherchiert: Was sind die Ursachen der Leseschwäche? Wie wird Kindern eigentlich das Lesen beigebracht? Nachfragen bei Grundschul-, Vertrauens- oder Nachhifelehrern, Eltern oder ehrenamtlichen Lesepaten.

Außerdem Kinder befragt: Welche Bücher haben ihnen am besten gefallen?

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