dpa-News-Tipp

Experten sehen immer mehr Suchtanreize

von Katharina Dodel

Zocken kann süchtig machen. (Foto: Fotolia/Leonid)
Zocken kann süchtig machen. (Foto: Fotolia/Leonid)

Die dpa berichtet am 16. September 2019: Internet, Handy, Alkohol – Suchtgefahren lauern in vielen Lebensbereichen. Mehr als 300 Suchtexperten diskutieren bis Mittwoch auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz auf dem diesjährigen Deutschen Suchtkongress aktuelle Entwicklungen in der Suchtforschung. Die Experten warnen: Anreize für einen exzessiven Gebrauch von Substanzen oder exzessiv ausgeübte Verhaltensweisen seien allgegenwärtig und „scheinen weiter zuzunehmen“. Süchte sorgten häufig für großes Leid, wobei sie sich oft unentdeckt entwickelten. (...)

drehscheibeTipps:

  1. Vor gut zehn Jahren galt das Handy noch als Suchtobjekt. Heute ist es normal, ständig erreichbar zu sein und ständig auf sein Smartphone zu schauen. Spricht man in diesem Fall noch von Sucht? Wo beginnt Sucht, wo hört sie auf? Wann wird Sucht Alltag? Nachgefragt bei der Suchtberatungsstelle.
  2. Porträt eines Spielsüchtigen und eines Alkoholsüchtigen: Wie äußerte sich ihre Sucht zu Beginn? Wann erreichte das Suchtverhalten seinen Höhepunkt? Wie gingen Angehörige damit um? Wie unterscheiden sich die beiden Formen der Sucht? Wie kommt man raus aus der Suchtspirale?
  3. „Ich bin süchtig nach...“: Leserinnen und Leser bekennen sich zu ihren Lastern. Wonach sind Sie süchtig? Was sollten Sie mal wieder reduzieren/vermeiden? Umfrage.
  4. Wie fühlt es sich an, Geld zu verspielen? Auf welche Menschen trifft man in Spielhallen? Ein Reporter der Pforzheimer Zeitung macht den Test. Hier geht es zum Artikel.

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