dpa-News-Tipp

„Klimahysterie“ zum Unwort des Jahres gekürt

von Katharina Dodel

Wieder wird das „Unwort des Jahres“ gekürt. (Foto: AdobeStock/Marco2811)
Wieder wird das „Unwort des Jahres“ gekürt. (Foto: AdobeStock/Marco2811)

Die dpa berichtet am 14. Januar 2020: Das «Unwort des Jahres» 2019 heißt „Klimahysterie“. Das gab die Jury der sprachkritischen Aktion am Dienstag in Darmstadt bekannt. Ob „Verschmutzungsrechte“, „Bauernbashing“, „Ökodiktatur“ oder „Umvolkung“: Nach Angaben der sprachkritischen Aktion „Unwort des Jahres“ sind 671 Einsendungen mit 397 Vorschlägen eingereicht worden. Standen jahrelang Flüchtlingspolitik und Migration im Fokus, rücken nun Ökologie und Klimadebatte mehr in den Mittelpunkt, wie es hieß.

drehscheibeTipps:

  1. „Klimahysterie“: Was kommt ihnen bei diesem Wort in den Sinn? Umfrage in der Fußgängerzone und unter Klimaaktivisten.
  2. Warum brauchen wir das „Unwort des Jahres"? Diese Frage beantwortet ein Autor der Frankfurter Rundschau in einem Kommentar. Hier geht es zum Artikel. (Stephan Hebel schreibt seit 1986 Leitartikel für die FR. Nach Angaben des Verlags ist er ständiges Mitglied in der Jury für das „Unwort des Jahres“.)
  3. Das Unwort der Region: Die Redaktion ruft dazu auf, Unwörter aus dem Jahr 2019, die mit der Region opder dem Privatleben zu tun haben, einzusenden. Aufgeteilt wird in mehrere Kategorien: Persönliches, Kommunalpolitik, Sport, Kultur. Nach Ende einer Frist werden die Wörter auf einer Sonderseite vorgestellt.

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