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Dossier

Geschichte erzählen

Interviews, Best-Practice-Beispiele, Organisations- und Rechercheleitfäden und jede Menge Wissenswertes – mit dem Geschichtsdossier begleiten wir Lokalredaktionen durch den Wandel der Erinnerungskultur.

Jörg Skriebeleit leitet die KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg.
Jörg Skriebeleit leitet die KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg.

Wie können historische Themen im Lokalteil zeitgemäß aufbereitet werden? Darüber sprachen wir mit Jörg Skriebeleit, dem Leiter der KZ-Gedenkstätte im bayerischen Flossenbürg.

Rüdiger Franz ist Redakteur im Journal des Bonner General-Anzeigers.

Rüdiger Franz befasst sich insbesondere mit geschichtlichen Themen. Im Interview erklärt der Redakteur im Journal des Bonner General-Anzeigers, wie er recherchiert und die Umsetzung organisiert.

(Foto: Screenshot General-Anzeiger)

Der General-Anzeiger aus Rhauderfehn hat für seine historischen Themen einen eigenen Ort geschaffen. Die Redaktion bündelt alle historischen Geschichten aus der Region in einem eigenen Portal.

Michael Hollmann, der Präsident des Bundesarchivs, sprach mit uns über die Arbeit und den Umgang mit historischem Archivmaterial.

Maximilian Czysz ist Redakteur der Schwabmünchner Allgemeinen.
Maximilian Czysz ist Redakteur der Schwabmünchner Allgemeinen.

Maximilian Czysz, Redakteur der Schwabmünchner Allgemeinen, plädiert dafür, historische Themen emotional und persönlich aufzubereiten, damit sie unter die Haut gehen.

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Die Serie „Der Tag, an dem …“ der Hamburger Morgenpost ist seit Jahren eine Institution. Chefreporter Olaf Wunder gehen dabei die Themen nicht aus.

(Foto: Scrennshot tz)
(Foto: Scrennshot tz)

Mit der Serie „Unsere Kindheit in den 50ern“ traf die Redaktion von Münchner Merkur und tz einen Nerv. Auf einen Aufruf gingen mehr als 100 Rückmeldungen ein.

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Ein Volontär der Nordsee-Zeitung recherchiert, was es mit einem Retrotrikot auf sich hat, das er auf dem Flohmarkt gekauft hat.

Olaf Wunder ist Chefreporter der Hamburger Morgenpost.
Olaf Wunder ist Chefreporter der Hamburger Morgenpost.

Olaf Wunder, Chefreporter der Hamburger Morgenpost, erzählt im Interview, wie sich historische Themen recherchieren und gut aufbereiten lassen.

(Foto: Artikel aus der Freien Presse)
NS-Persönlichkeiten

Lebenslauf eines Nationalsozialisten

Viel war nicht bekannt über den NS-Oberbürgermeister der Stadt. Ein Redakteur der Freien Presse recherchierte seine Lebensgeschichte und fand einiges Neues heraus.

Echte historische Fotos – im Internet oft gefälscht und manipuliert (Foto: AdobeStock/okunsto)

Fälschungen oder KI-Manipulationen von historischen Fotos fluten das Netz. Um sie zu erkennen, hilft eine Kombination aus Bildanalyse, Quellenkritik und technischen Checks.

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Das Darmstädter Echo wirft in einer Serie einen Blick zurück auf die Entwicklungen in der Stadt in den vergangenen zehn Jahren.

(Foto: AdobeStock/creativeKawsar)
(Foto: AdobeStock/creativeKawsar)

Der 9. November ist ein komplexer, doppelter Gedenktag: Er erinnert an ein schreckliches Kapitel der deutschen Geschichte, an die Reichspogromnacht 1938. Am 9. November 1989 indes gab es Grund zur Freude: den Mauerfall. So können Lokalredaktionen ihre Berichterstattung vorbereiten.

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In einer Serie blickt eine Redakteurin des Odenwälder Echos auf die 80er-Jahre, in denen es in der Region vor Diskos nur so wimmelte.

(Foto: AdobeStock/GinaSanders)
(Foto: AdobeStock/GinaSanders)
Organisationsleitfaden

Tschüss, D-Mark!

Am 1. Januar 2002 war die D-Mark endgültig Geschichte: Die zwölf Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets, darunter auch Deutschland, führten an diesem Tag den Euro als neue Währung ein. Ein Orgaleitfaden für das Jubiläum im Januar 2027.

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Einmal im Monat bietet die Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung eine lokale Geschichtsstunde zum Anhören. Im Podcast „Damals“ kommen unterschiedliche Experten zu Wort, die aus vergangenen Zeiten erzählen.

Ein halbes Jahr lang haben Julian Reusch und Nicolas Reimer die Geschichte von U 96 recherchiert.

Gibt es noch Überreste des berühmten U-Boots U 96? Dieser Frage geht ein Podcast der Nordwest-Zeitung aus Oldenburg nach. Die Autoren machen sich auf die Suche nach dem Wrack des legendären U-Boots.

Die Reformbewegung des Prager Frühlings wurde 1968 mit militärischer Gewalt niedergeschlagen. (Foto: Screenshot bpb.de)
Die Reformbewegung des Prager Frühlings wurde 1968 mit militärischer Gewalt niedergeschlagen. (Foto: Screenshot bpb.de)

1968 kam es in der damaligen Tschechoslowakei zur Reformbewegung des „Prager Frühlings“. Doch am 21. August wurde die friedliche Bewegung durch Sowjettruppen mit militärischer Gewalt niedergeschlagen. Ein Dossier der bpb arbeitet das Geschehen auf.

Ein Teil des Vernichtungslagers in Auschwitz. (Foto: AdobeStock/Ievgen Skrypko)
Ein Teil des Vernichtungslagers in Auschwitz. (Foto: AdobeStock/Ievgen Skrypko)

Am 27. Januar 1945 wurden die Gefangenen des Konzentrationslagers Auschwitz von der Roten Armee befreit. Seit 2005 ist dieses Datum der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts. Eine Übersicht mit Publikationen der bpb zum Thema.

Die europäischen Gesellschaften betrachten es als ihre Aufgabe, die Menschen in den Kolonien zu "zivilisieren". Die erste Klasse der evangelischen Missionsschule in Windhuk, Namibia, um 1910. (bpk / Robert Lohmeyer)
Die europäischen Gesellschaften betrachten es als ihre Aufgabe, die Menschen in den Kolonien zu „zivilisieren“. Die erste Klasse der evangelischen Missionsschule in Windhuk, Namibia, um 1910.

Der Kolonialismus prägte viele Jahrzehnte der Weltgeschichte. Deutschland musste 1919 seine Kolonien abtreten. Bei der Bundeszentrale für politische Bildung gibt es nützliches Material zum Thema.

Zwei Redakteurinnen führen ein Interview im Korb einer Feuerwehr-Drehleiter. (Foto: Reutlinger General-Anzeiger)
Best Practice

Brandheißes Sonderformat

Jubiläen von Vereinen und Einrichtungen sind Pflicht für jede Lokalzeitung. Doch die Redaktion des Reutlinger General-Anzeigers hat daraus eine Kür gemacht: Zum 175. Geburtstag der Feuerwehr Reutlingen produzierte sie eine umfangreiche Serie mit einer großen Ausklappseite zum Auftakt.

Erinnerungskultur zielt darauf ab, dass Geschichte nicht in Archiven verstaubt. (Foto: AdobeStock/Fottoo)
Erinnerungskultur zielt darauf ab, dass Geschichte nicht in Archiven verstaubt. (Foto: AdobeStock/Fottoo)
Materialsammlung

Die Erinnerung lebendig halten

Geschichte ist Vergangenheit – und doch darf sie in der Gegenwart nicht verblassen. Erinnerungskultur ist ein entscheidender Teil der Geschichtsarbeit. Die bpb bietet zahlreiche Materialien zum Thema an.

Die Straße des 17. Juni in Berlin, die bis heute an den Volksaufstand in der DDR erinnert. (Foto: AdobeStock/Kraskoff)
Die Straße des 17. Juni in Berlin, die bis heute an den Volksaufstand in der DDR erinnert. (Foto: AdobeStock/Kraskoff)

Als am 17. Juni 1953 in der DDR über eine Million Menschen auf die Straße gingen, wurde der Volksaufstand blutig niedergeschlagen. Doch auch in der Sowjetunion, in Korea und im Iran wurde 1953 zum Schicksalsjahr. Die bpb bietet einen Überblick.

Die Hyperinflation von 1923 war eine der zahlreichen Krisen, die die Weimarer Republik bewältigen musste. (Foto: AdobeStock/OzCam)
Die Hyperinflation von 1923 war eine der zahlreichen Krisen, die die Weimarer Republik bewältigen musste. (Foto: AdobeStock/OzCam)
Materialsammlung

Die erste deutsche Demokratie

In den Jahren vom Kriegsende 1918 bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 hatte Deutschland erstmals eine demokratische Verfassung. Mehrere Publikationen der bpb zeichnen die turbulente Geschichte der Weimarer Republik nach.