Redaktionskalender
Historische Ereignisse und Aktionstage – mit Tipps für Umsetzungen in der Lokalredaktion, immer einen Monat im Voraus.
Rosenmontag
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Rosenmontag ist der Höhepunkt des Karnevals – gefeiert wird er deshalb üblicherweise mit den „Rosenmontagsumzügen“. Der Urspung des Begriffs ist nicht ganz geklärt. Die Gebrüder Grimm schreiben in ihrem „Deutschen Wörterbuch“, dass sich die Bezeichnung aus dem Mittelhochdeutschen von „Rasenmontag“, dem „rasenden Montag“, ableitet. |
EXTRA-TIPPWo „rast“ der Rosenmontag dieses Jahr besonders? Eine Übersicht. Außerdem begleiten eine Redakteurin und ein Fotograf den örtlichen Umzug und berichten darüber mit Fotos. |
Fastnacht
| Der Abschluss des Karnevals bzw. des faschings: der Faschingsdienstag. An diesem Tag wird noch einmal kräftig gefeiert, aber das Ende ist schon in Sicht. Am Mittwoch beginnt die Fastenzeit, und an vielen Orten wird um Mitternacht der Karneval symbolisch beerdigt. |
EXTRA-TIPPHier wird der Karneval beerdigt: Reporter berichten im Liveticker aus einer Kneipe. Dazu: „Ich bin froh, dass es vorbei ist.“ Karnevalsmuffel erzählen, wie sie die jecke Zeit überstehen. |
Aschermittwoch
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An diesem Tag ist Schluss mit lustig. Am Aschermittwoch, dieses Jahr am 18. Februar, endet die ausgelassene Karnevalszeit und die Fastenzeit beginnt. Zum Zeichen der Buße wird den Gläubigen ein Kreuz aus Asche auf die Stirn gemalt. In Deutschland ist der Tag kein Feiertag. Der Aschermittwoch wird nach der Osterformel berechnet. Demnach findet er am 46. Tag vor Ostersonntag statt. In Bayern wird der Tag von den Parteien mit Reden und Veranstaltungen auch als „Politischer Aschermittwoch“ begangen. |
EXTRA-TIPPWas wird am Aschermittwoch gefeiert? Geistliche befragt. Und Selbstversuch: Mehrere Redakteure verzichten ab Aschermittwoch bis Ostern gemeinsam auf verschiedene Dinge (Internet, Fernsehen, Autofahren, etc.) und berichten regelmäßig von ihren Erfahrungen. |
Rolling Stones geben größtes Konzert aller Zeiten
| 20 Jahre – Am 18. Februar 2006 ereignete sich an der berühmten Copacabana in Rio de Janeiro etwas Historisches. 1,2 Millionen Menschen kamen, um die legendären Rolling Stones am Strand spielen zu sehen. Nie zuvor besuchten so viele Menschen ein Livekonzert. Auf einer 60 Meter langen und 24 Meter hohen Bühne durften sich die Stones und insbesondere ihr noch immer hyperaktiver Frontmann Mick Jagger austoben. |
EXTRA-TIPP„Die Zuschauerrekorde der Region“: Welche Band zog in der Gegend die meisten Fans an? Eine Top-10-Liste. Außerdem Leser befragt: Welcher war ihr schönster Konzertbesuch? |
Tag der Minzschokolade
| Ob Chili, Pfeffer oder Rosenblätter – in den vergangenen Jahren wurde Schokolade mit immer neuen Zutaten versehen. Wirklich durchsetzen werden sich wohl nur die wenigsten Kombinationen. Anders verhält es sich mit der Minzschokolade, die alljährlich am 19. Februar gefeiert wird. Sie gehört mittlerweile zum festen Bestandteil im Süßigkeitenregal. Hierzulande handelt es sich bei Minzschokolade meist um Bitterschokolade mit einer Minzcremefüllung, vor allem in den USA und England gibt es jedoch auch noch zahlreiche andere Variationen. |
EXTRA-TIPPBesuch einer örtlichen Schokoladenmanufaktur: Wie wird Minzschokolade hergestellt? Und welche Schokoladenkreation ist in der Region die beliebteste? Außerdem: unsere Schokoladenseite. Wann essen Passantinnen und Passanten am liebsten Scholodae und welche? Dazu eine Ernährungsberaterin: Wie viel Schoko ist gesund? |
Welttag der sozialen Gerechtigkeit
| Die ungleiche Verteilung von Gütern und Lasten auf die Bevölkerung ist eine der größten Bedrohungen des Weltfriedens. Am 20. Februar soll an die Bedeutung der sozialen Gerechtigkeit erinnert werden. Der Aktionstag wurde im Jahr 2009 von der Uno initiiert und soll die Mitgliedstaaten zu neuen Bemühungen anregen, für gerechte Lebensverhältnisse in ihren Gesellschaften zu sorgen. |
EXTRA-TIPPDer Sozialstaat soll mit massiven Einschnitten umgebaut werden – ob bei den Krankenkassen, der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bei den Renten. Wie finden Passantinnen und Passanten die Diskussion über die Einschnitte? Eine Umfrage. Dazu: Hilfe in der Not. Lokale Initiativen, die bedürftige Menschen unterstützen, werden vorgestellt. |
Internationaler Tag der Muttersprache
| Weil fast die Hälfte der rund 6.000 existierenden Sprachen vom Aussterben bedroht ist, hat die Unesco im Jahr 2000 den Tag der Muttersprache ins Leben gerufen. Ziel ist die Erhaltung der Sprachenvielfalt als Merkmal kultureller Pluralität. Auch Fremdsprachenunterricht und Mehrsprachigkeit sollen gefördert werden. |
EXTRA-TIPPSo spricht unsere Region: Verschiedene Menschen, die in unserer Stadt wohnen, sagen online den gleichen Satz in ihrer Sprache (Video). Und: Bilingual durchs Leben. Ein Linguist erklärt werdenden Eltern, die verschiedene Sprachen sprechen, wie ihre Kinder zweisprachig aufwachsen. Was ist dabei zu beachten? |
Thinking Day
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Seit dem Jahr 1932 feiern Pfadfinder an diesem Tag ihren sogenannten Thinking Day. Er wird von vielen Pfadfinderorganisationen zum Anlass für Spendenaktionen genommen und soll weltweite Verbundenheit und Solidarität demonstrieren. |
EXTRA-TIPPWas machen die pfadfinder in der Region? Gibt es Gruppen? Die redaktion stellt sie vor. Und eine Themenseite mit den wichtigsten Pfadfinder-Tipps: Wie macht man ein Feuer in freier Wildbahn? Wie erkennt man, ob Wasser in der Nähe ist? Und welche Utensilien braucht man, um ein Nachtlager aufzuschlagen? |
Geburtstag von Reinhold Beckmann
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70 Jahre – Als Talkshow- und Sportmoderator ist Reinhold Beckmann, geboren am 23. Februar 1956 im niedersächsischen Twistringen, eine feste Größe im deutschen Fernsehen. Seine Karriere begann er als freier Mitarbeiter beim WDR. Von 1999 bis 2014 moderierte er im ARD die Talksendung „Beckmann“, bis Mai 2017 moderiert er die „Sportschau“. Seit 2018 trat er als Experte in der Fußball-Talkshow „Doppelpass“ von Sport-1 auf. Auch als Musiker ist er unterwegs: Mit „Beckmann & Band“ hat er inzwischen drei Musikalben veröffentlicht. |
EXTRA-TIPPLeserumfrage: Wer ist Ihr liebster Moderator – Reinhold Beckmann, Markus Lanz, Günther Jauch oder ein anderer? Oder: Vom Journalismus in die Kunst – wer hat in der Region den Sprung gewagt? Recherche mit Porträts. |
Geburtstag von Judith Butler
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70 Jahre – Sie führte den Feminismus ins 21. Jahrhundert: Die Philosophin und Philologin Judith Butler, geboren am 24. Februar 1956 in Cleveland, ist eine Mitbegründerin der Queer-Theorie. In Werken wie „Das Unbehagen der Geschlechter“ vertritt sie die These, dass sowohl das biologische als auch das soziale Geschlecht einem Menschen nicht angeboren seien, sondern von der Gesellschaft gemacht würden. Zuletzt zog sie allerdings heftige Kritik auf sich, als sie den Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023, bei dem 1200 Israelis getötet, rund 200 verschleppt und Frauen und Mädchen vergewaltigt wurden, als „Akt des bewaffneten Widerstands“ bezeichnete. |
EXTRA-TIPP„Ich bin queer“: Ein transsexueller Mensch aus der Region im Gespräch über die Bedeutung Judith Butlers für das eigene Leben. Außerdem: Was ist von der Theorie des „gemachten“ Geschlechts zu halten? Nachgefragt bei Psychologen und Expertinnen und Experten. Und: Warum haben viele feministische Initiativen zum Massaker auf dem Nova-Festival 2023 geschwiegen? Nachgefragt in der Region. |
