Redaktionskalender
Historische Ereignisse und Aktionstage – mit Tipps für Umsetzungen in der Lokalredaktion, immer einen Monat im Voraus.
Weltblutkrebstag
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Dieser Aktionstag wurde von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) ins Leben gerufen und findet jedes Jahr am 28. Mai statt. Er erinnert an die Bedeutung der Stammzellenspende für Leukämiepatienten. Die Bürgerinnen und Bürger werden dazu aufgerufen, sich als Stammzellenspender registrieren zu lassen, da noch immer jeder fünfte Patient an Leukämie stirbt. Mehr als zwölf Millionen Menschen weltweit haben sich mittlerweile in der DKMS registrieren lassen, etwa 120.000 Menschen konnte dadurch eine Stammzellenspende ermöglicht werden. |
EXTRA-TIPP„Ich habe gespendet“: Stammzellenspender aus der Region erläutern ihre Motivation. Dazu: „Mir wurde geholfen“: Leukämiepatienten im Gespräch. Außerdem erläutert ein Mediziner, inwiefern die Genforschung zum Sieg über den Krebs beitragen könnte. Welche Fortschritte sind demnächst zu erwarten? Außerdem nachgefragt bei einem Mediziner, einer Medizinerin: Nimmt Blutkrebs zu? |
Internationaler Tag der Friedenstruppen der Vereinten Nationen
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Für Weltfrieden, Menschenrechte, Völkerrecht und Zusammenarbeit zu kämpfen, sehen die Vereinten Nationen als ihre Aufgabe an. Die UN-Friedenstruppen, auch Blauhelmsoldaten genannt, stehen unter dem Kommando der UN-Militärgruppen und werden in Krisengebieten stationiert. Um diese Soldaten zu ehren, wurde der 29. Mai zum Tag der Friedenstruppen ernannt. |
EXTRA-TIPPKönnten UN-Friedenstruppen im Russland-Ukraine-Konflikt helfen? Ein Experte befragt. Außerdem eine Umfrage: Was stellen sich die Leser unter Friedenstruppen vor? Worin bestehen ihre Aufgaben? Und: Ein Soldat, der im Rahmen einer Blauhelmtruppe Einsatz geleistet hat, erzählt von seinen Erfahrungen. Wie findet er den Ruf der Friedenstruppen, die ja in der Öffentlichkeit teilweise belächelt werden? |
Gedenktag für Johanna von Orléans
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Sie ist die Ikone des französischen Widerstands gegen die englische Besatzung: Johanna von Orléans (oder auch Jeanne d'Arc). Im Hundertjährigen Krieg (1337 bis 1453) kämpfte sie für die Franzosen gegen die Engländer. Schon als Jugendliche hatte sie mystische Visionen, die ihr vorraussagten, dass sie Frankreich von den Engländern befreien würde. Tatsächlich gelang ihr als Anführerin in einem gewagten Vorstoß die Befreiung der besetzten Stadt Orléans. Später geriet sie in englische Gefangenschaft. Am 30. Mai 1431 wurde sie in Rouen in der Normandie als Ketzerin auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Im Jahr 1920 wurde sie von Papst Benedikt XV. heiliggesprochen, anschließend wurde sie als „Jungfrau von Orléans“ zum französischen Nationalmythos. Von der römisch-kathlischen Kirche wird sie als Märtyrerin und Heilige verehrt. |
EXTRA-TIPPGibt es Darstellungen der Jeanne d'Arc in Kirchen der Region? Eine Recherche. Und Gespräch mit einem Historiker: Welche Märtyrer gab es in der Region? Wofür standen sie? Und eine Umfrage: Wer kennt die Jeanne d'Arc? |
Weltnichtrauchertag
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Obwohl Nikotinkonsum eine der häufigsten Todesursachen in den Industrieländern ist, rauchen noch immer rund 25 Prozent der Erwachsenen in Deutschland regelmäßig. Seit 1987 findet auf Initiative der Weltgesundheitsorganisation WHO jedes Jahr am 31. Mai der Welt-Nichtrauchertag statt. Er ist Anlass für zahlreiche Aktionen von Gesundheitsorganisationen und -initiativen. |
EXTRA-TIPP„So hab ich aufgehört“: Ehemalige Kettenraucher erzählen, wie es ihnen gelang, ihre Sucht zu überwinden. Dazu: Porträt einer Zigarette. Auf einer ganzen Seite steht der Glimmstengel im Mittelpunkt. Seit wann wird geraucht? Was enthält eine Zigarette? Wo lagern die Gifte? Mit ansprechender Grafik und Adressen, wo man sich Hilfe holen kann, wenn man mit dem Rauchen aufhören will. |
Geburtstag von Marilyn Monroe
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100 Jahre – Sie ist eine der größten Hollywood-Ikonen: Marilyn Mon- roe. Geboren wurde sie am 1. Juni 1926 in Los Angeles. 1960 wurde sie für ihre Rolle in „Manche mögen’s heiß“ von Billy Wilder mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Sagenumwoben ist ihre angebliche Affä- re mit dem damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy. Am 4. August 1962 starb sie im Alter von 36 Jahren in Los Angeles. |
EXTRA-TIPPMarilyn, Romy und Britney: Was können wir aus den Schicksalen dieser Riege an „traurigen Diven“ lernen? Eine Kulturredakteurin schreibt einen Essay. Dazu eine Straßenumfrage. Dazu: Die Redaktion hört sich auf dem Schulhof um: Kennen die Kinder Marilyn Monroe? Wie finden sie ihren Kleidungsstil? Und: Eine Kulturwissenschaftlerin wird zum Wandel der Schönheitsideale interviewt. |
Internationaler Tag der Milch
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Am 1. Juni wird weltweit der internationale Tag der Milch begangen. Der Tag wurde von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und dem Internationalen Milchwirtschaftsverband (IDF) ins Leben gerufen. In Deutschland wird er in erster Linie von milchwirtschaftlichen Betrieben genutzt, um Verbraucher zu informieren und für den Konsum von Milch zu werben. |
EXTRA-TIPPPreiskampf: Wie kommt der Milchpreis zustande? Müsste er viel höher liegen? Nachgefragt bei Biobauern und konventionell arbeitenden Bauern. Außerdem: Die Redaktion hört sich in Cafés um: Wie viele Kunden bestellen noch Kuhmilch zum Kaffee? Holen pflanzliche Alternativen auf? |
Geburtstag von Allen Ginsberg
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100 Jahre – Einer der großen Dichter der sogenannten Beat Generation: Allen Ginsberg. Geboren wurde er am 3. Juni 1926 in Paterson, New Jersey. Seine Dichtung war geprägt von Einflüssen aus der Romantik, dem Jazz, dem Buddhismus und von seiner jüdischen Herkunft. Früh bekannte er sich zu seiner Homosexualität. Er engagierte sich anarchistisch und prägte den Begriff „Flower-Power“: Er hatte gefordert, dass auf Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg Blumen an die Polizisten verteilt würden. Zu seinen wichtigsten Werken zählt das Großgedicht „Howl“ („Geheule“). Ginsberg starb am 5. April 1997 in New York. |
EXTRA-TIPPLyrikerinnen und Lyriker aus der Region befragt: Was bedeuten ihnen Ginsberg und die Beat Generation? Und ältere Menschen befragt: Wie war das damals in Zeiten von Flöower-Power? Kannten sie Ginsberg? |
Gründung des ZDF
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65 Jahre – „Mit dem Zweiten sieht man besser“: Am 6. Juni 1961 trat der ZDF-Staatsvertrag in Kraft. Die Ministerpräsidenten der Bundesländer unterzeichneten ihn in Stuttgart. Damit wurde ein zweites deutsches Fernsehen ins Leben gerufen. Sendungsstart des offiziellen Programms war der 1. April 1963. |
EXTRA-TIPP„Löwenzahn“, „Rappelkiste“ oder „Biene Maja“: Ein Redakteur blickt auf seine TV-Sozialisierung zurück und beschreibt, welche ZDF-Formate seine Kindheit geprägt haben. Und ein Gespräch mit einem Medienwissenschaftler über die Zukunft des Fernsehens und den verbreiteten Hass auf die Öffentlich-Rechtlichen. |
