Themenwoche Psyche

Linktipps für Redaktionen

von Nina Sabo

Die APuZ-Reihe der bpb beschäftigt sich mit dem Thema Angst (Screenshot der Zeitschrift APuZ).
Die APuZ-Reihe der bpb beschäftigt sich mit dem Thema Angst (Screenshot der Zeitschrift APuZ).

Psychische Krisen prägen gesellschaftliche Entwicklungen und den medialen Diskurs. Für Redaktionen kann es hilfreich sein, sich sowohl fachlich als auch persönlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die folgenden drei Linktipps bieten Impulse für die Recherche, Kontextualisierung und Selbstfürsorge im journalistischen Berufsfeld – auch im Lokaljournalismus.

Die Bundeszentrale für politische Bildung widmet sich im Magazin „Aus Politik und Zeitgeschichte“ (APuZ) dem Thema Angst. Die Ausgabe zeigt, was Angst biologisch bedeutet, wie sie sich kulturell verändert, welchen Einfluss sie auf gesellschaftliche Stimmungen und politische Entscheidungen hat und wie sie in der Sprache sichtbar wird. Für Lokalredaktionen bietet die Zeitschrift eine Grundlage, um lokale Entwicklungen einzuordnen, etwa bei Berichten über Verunsicherung, gesellschaftliche Krisenstimmungen oder die Kommunikation von Angst in politischen Debatten.
Zur Zeitschrift APuZ mit dem Themenschwerpunkt Angst.

Das Bonn Institute stellt in einem Dossier Aspekte mentaler Gesundheit im Journalismus zusammen. Es zeigt auf, welche Faktoren im Medienberuf häufig auftreten, zum Beispiel durch den Umgang mit Krisenthemen, Zeitdruck oder einer hohen Nachrichtenfrequenz – und wie sie sich auf die psychische Gesundheit auswirken können. Neben grundlegenden Informationen zu Stress, Erschöpfung und Burnout enthält das Dossier Hinweise, wie Medienschaffende auf ihre mentale Balance achten können. Es bietet damit Impulse sowohl für den redaktionellen Austausch als auch für die persönliche Reflexion.
Zum Dossier des Bonn Institutes rund um mentale Gesundheit im Journalismus.

Das Netzwerk Recherche hat eine Helpline für Journalistinnen und Journalisten eingerichtet, die psychisch belastet sind. Die Beratung erfolgt anonym und von Kolleginnen und Kollegen aus dem Medienbereich. Das Angebot richtet sich an Menschen, die durch Recherchethemen, redaktionelle Arbeitsbedingungen oder persönliche Ereignisse Unterstützung brauchen. Die Helpline kann ein niedrigschwelliger erster Schritt sein, um Belastungen anzusprechen und geeignete Hilfewege zu finden.
Mehr über die Helpline vom Netzwerk Recherche.

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