Lokaltipp November 2015

Nachbarstädte auf dem Prüfstand

Ausschnitt der Schwäbischen Zeitung
Mit einem Klick aufs Bild gelangen Sie zum PDF

Aus der Schwäbischen Zeitung (Ravensburg) vom 27. Dezember 2014

Der Dreh:

Berichte über Bauvorhaben und Finanzierungspläne originell aufzubereiten, kann eine Herausforderung sein. Als die Redaktion der Schwäbischen Zeitung im Kreis Ravensburg vor fast sechs Jahren die Serie „Stadtcheck“ lancierte, entschied sie sich deshalb bewusst für eine kurzweilige, unterhaltsame Form, um Entwicklungen in den Städten Ravensburg und Weingarten aufzuzeigen.

Die Umsetzung:

Der „Stadtcheck“ ist ein Gemeinschaftswerk der Redaktion. Drei bis vier Redakteure arbeiten an der Bestandsaufnahme für Ravensburg, zwei an der Einschätzung für Weingarten. Dabei bearbeitet jeder Reporter seine Spezialgebiete. „Da alle Redakteure auf bereits recherchierte Zahlen zurückgreifen kann, ist die Arbeit meist schnell getätigt“, erzählt Frank Hautumm, der die Serie als Redaktionsleiter betreut. In 14 Kategorien – von Verkehr über Einzelhandel bis hin zur Kultur – schätzen die  Redakteure in Form von Kurztexten die Entwicklung der Stadt ein. Für Verbesserungen gibt es ein „Daumen hoch“-Symbol, für Stagnation und Verschlechterungen eine entsprechende optische Kennzeichnung. Traditionell erscheint der „Stadtcheck“ am Jahresende, aber auch zu anderen Anlässen, die nach einer Einschätzung der Lage verlangen – wie etwa die Halbzeit des Oberbürgermeisters. „Uns geht es beim ,Stadtcheck‘ um eine subjektive, gern auch provokante Einschätzung der Redaktion“, sagt Hautumm. Dennoch würden gerade „weiche“ Themen viel Recherche erfordern, um zu vermeiden, nur gefühlte Tendenzen aufzuzeigen.

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentieren

Bei den mit Sternchen (*) markierten Feldern handelt es sich um Pflichtfelder.