Generationen-Wohnen
von Nina Sabo
Allein wohnen, anonym Tür an Tür leben oder im Alter vereinsamen: Für viele Menschen – ob jung oder alt – sind das keine attraktiven Perspektiven. Gleichzeitig verändern sich Formen des familiären Zusammenlebens: Mehrgenerationenhaushalte sind selten geworden, der Wunsch nach Austausch, Unterstützung und Nähe bleibt jedoch bei vielen Bürgerinnen und Bürgern bestehen. Besonders gemeinschaftliche Wohnformen können hier ansetzen und zeigen, wie Zusammenleben über Altersgrenzen hinweg gelingen kann.
Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Essen) stellt ein Mehrgenerationenhaus in Hattingen vor, in dem seit rund 15 Jahren Menschen unterschiedlichen Alters unter einem Dach leben. Drei Bewohnerinnen und Bewohner erzählen, warum sie sich bewusst für diese Wohnform entschieden haben und was das Miteinander ausmacht.
Statt das Wohnkonzept theoretisch zu erklären, lässt die Redaktion die Bewohnerinnen und Bewohner selbst sprechen. Ihre Stimmen vermitteln, wie generationenübergreifendes Wohnen funktioniert, welche Kompromisse es braucht und warum viele es trotzdem nicht bereuen.
Zum Beitrag der WAZ gelangen Sie hier (Paywall).
drehscheibeTipps:
- Zusammen durch den Alltag: Die Redaktion zeigt auf, wie gemeinschaftliches Wohnen konkret organisiert ist. Welche Räume werden geteilt? Wie werden Entscheidungen getroffen? Mit Info-Kasten oder Kurzporträt einzelner Bewohnerinnen und Bewohner zur Einordnung.
- Jung trifft Alt: Interviews mit Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen, die zusammen wohnen. Was lernen sie von einander und kollidieren Lebensentwürfe?
- Nachahmen erwünscht: Welche Mehrgenerationen- oder Gemeinschaftsprojekte gibt es bereits in der Region oder sind geplant? Eine Übersicht kann Interessierten Mut und kommunale Initiativen sichtbar machen.
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