Eine Kümmererin erhält das Wort
von Max Wiegand
Idee „Menschen am Rand der Gesellschaft eine Stimme geben“, so lautet das Ziel einer Kooperation zwischen der Bietigheimer Zeitung und der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Dabei geben Studentinnen der Sozialen Arbeit im Rahmen von Sozialreportagen Erfahrungen aus ihrem Praxissemester wieder. Die Studentin Marlene Kühner erzählte in dem Format etwa von ihrer Arbeit mit wohnungslosen Menschen.
Umsetzung Kühner stellt in der Reportage unter anderem ein Paar vor, das sich gemeinsam ein Zimmer in einer Notunterkunft in Bietigheim-Bissingen teilt. Außerdem interviewt sie einen Mann, der zunächst seinen Job, dann seine Partnerin und letztlich auch seine Wohnung durch eine Eigenbedarfskündigung verlor. Sie erklärt, wie sie als Sozialarbeiterin versucht, den Menschen zu helfen. Ergänzend dazu führt sie Statistiken zur Situation der Wohnungslosen in der Stadt und in ganz Deutschland auf. Unterstütztung beim Schreiben des Artikels erhielt Kühner von Uschi Entenmann, die bei der EH für Kommunikation, Presse und Publikationen zuständig ist. Sie ist auch diejenige, die die Idee zu der Kooperation mit der Bietigheimer Zeitung hatte.
Link: Hier geht's zur Reportage.
drehscheibe-Tipp: Auch der Tagesspiegel (Berlin) greift das Thema auf. Am Beispiel eines Mannes, der in einem Zeltlager im Stadtteil Prenzlauer Berg lebt, zeigt die Redaktion auf, wie groß das Problem der Obdachlosigkeit in der Hauptstadt ist. Das Lager ist Treffpunkt für weitere Obdachlose, was für Unmut in der Nachbarschaft sorgt. Autor Niklas Bessenbach lässt in der Reportage sowohl den obdachlosen Mann als auch mehrere Anwohner zu Wort kommen. Hier geht's zum Artikel.
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