Rückblick

Kommunalpolitische Schätze von gestern

von Katharina Dodel

Das Titelbild der drehscheibe-Ausgabe 11/09.
Das Titelbild der drehscheibe-Ausgabe 11/09.

Die Medienbranche hat sich in den vergangenen zehn Jahren rasend schnell verändert. Denken Sie doch bloß mal an die Kanäle, die Sie mit ihren Artikel bespielt haben. Das waren sicher noch nicht Twitter, Facebook, Print und die Homepage zusammen. Von Instagram konnte noch nicht mal die Rede sein. Die App kam erst ein Jahr später auf den Markt. Was immer gleich bleibt: Das Thema Kommunalpolitik spielt eine große Rolle. Wir blättern für Sie einmal im Archiv zurück und suchen nach guten Print-Umsetzungen:

Das Aufnahmegerät ist nicht mehr aktuell, der Textinhalt schon.
  • Keine Zeit – damals wie heute: In unserer Oktober-Ausgabe 11/2009 sprachen vier Lokalredakteure über die gesellschaftliche Aufgabe der Lokalzeitungen und den Zeitdruck, den Redakteurinnen und Redakteure haben, wenn sie Skandale im kommunalpolitischen Geschehen aufdecken wollen. „Oftmals klemmen sich einzelne Redakteure hinter spannende Geschichten, ohne dass sie hierfür von der Redaktionsleitung freigestellt oder von einem Team unterstützt werden“, schrieb die drehscheibe bereits vor zehn Jahren. Das kommt Ihnen vielleicht bekannt vor... Hier geht es zum Text.
  • Mit Politikern durch die Stadt: Die Emsdettener Volkszeitung holte sich im Jahr 2009 für eine Serie Kommunalpolitiker ins Boot. Eher ins Auto. Denn der Redaktionsleiter lud die Bürgermeisterkandidaten zu einer Fahrt durch die Stadt ein – an die Orte, die ihnen persönlich und politisch wichtig sind. Hier geht es zum Artikel.
  • Was heute der Tweet ist, war damals die SMS: Streng begrenzt, dafür aber auf den Punkt, berichtete die Thüringische Landeszeitung. Sie befragte die Stadtratskandidaten für Weimar, die nur in SMS-Länge antworten durften. Heute wären es vermutlich die 280 Zeichen eines Tweets. Hier geht es zum Artikel.
Nicht nur der General-Anzeiger sah damals anders aus. Auch die drehscheibe.
Nicht nur der General-Anzeiger sah damals anders aus. Auch die drehscheibe.
  • Wahlversprechen im Check: Zur Halbzeit der Legislaturperiode im Jahr 2009 blickt die Goslarsche Zeitung zurück auf frühere Wahlversprechen und überprüft, ob sie eingehalten wurden. Hier geht es zum Text.
  • Mehr Einwohner, mehr Geld: Bezüglich des Geldes, das Kommunen vom Land zugewiesen bekommen, ist die Einwohnerzahl wichtigste Berechnungsgrundlage. Wie Städte diese Zahlen „veredeln“, erklärt der Bonner General-Anzeiger. Hier geht es zum Text.

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