Ideensammlung

Als der Erste Weltkrieg zu Ende ging

von Friederike Deichsler

Beginn und Ende des Ersten Weltkriegs
Beginn und Ende des Ersten Weltkriegs. (Foto: hydebrink/Fotolia)

Vor 100 Jahren, am 11. November 1918, endete mit der Unterzeichnung des Waffenstillstands im französischen Compiègne der Erste Weltkrieg. Damit begann auch eine Zeit des Umschwungs, die vielerorts Spuren hinterlassen haben dürfte. Die drehscheibe zeigt, mit man ihnen nachgehen kann.

Blick ins Archiv: Wie es 1918 in der Region aussah, fasst die Main-Post zusammen.

Außerdem: Wie berichteten seinerzeit die lokalen Medien in den letzten Kriegstagen und zum Kriegsende?

Rückzug: Die Augsburger Allgemeine zeigt, welche militärischen Einrichtungen es in der Region gab, was nach Kriegsende mit ihnen geschah und wie sie heute genutzt werden.

Das Solinger Tageblatt veröffentlicht historische Aufnahmen aus der Region. Leser sollen erkennen, was zu sehen ist, und Erinnerungen an die Geschichte einsenden. Unter den Motiven ist auch eine Schule, die im Ersten Weltkrieg als Lazarett diente.

Nachforschungen: Die Waiblinger Kreiszeitung berichtet über eine Familie, die in Frankreich und Belgien nach Spuren ihrer Vorfahren suchte.

Die Meppener Tagespost trifft einen pensionierten Lehrer, der Soldatenschicksale aus seiner Heimat rekonstruiert.

Die Parchimer Zeitung berichtet über die Bemühungen und ersten Erfolge des Heimatbundes bei der Spurensuche.

Feldpostbriefe aus dem Ersten Weltkrieg. (Foto: vulkanismus/Fotolia)

Feldpostbriefe aus dem Ersten Weltkrieg. (Foto: vulkanismus/Fotolia)

Ehrung: Die Kieler Nachrichten berichten über eine Brücke, die ihren früheren Namen zu Ehren eines Gewerkschaftsführers zurückbekommt.

Dazu: Gibt oder gab es Straßen und Plätze, die nach Personen benannt sind, die zum Ende des Ersten Weltkriegs eine bedeutende Rolle spielten?

Umschwung: Das Kriegsende bedeutete Revolution, vielerorts streikten Fabrikarbeiter, es bildeten sich Arbeiter- und Soldatenräte. Was ist in der Region passiert? Die Stuttgarter Zeitung blickt zurück.

Wie sich die Lage in Dresden verschärfte, rekapituliert die Sächsische Zeitung.

Meilenstein: Die Revolution brachte auch die Sozialpartnerschaft, mit der unter anderem der Acht-Stunden-Tag festgehalten und Gewerkschaften als Vertreter der Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen anerkannt werden.

Die 100-jährige Geschichte des Arbeitgeberverbandes der Industrieverbände beleuchten die Aachener Nachrichten.

Außerdem: Wie entwickelten sich nach Kriegsende in der Region Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften? Blick ins Archiv.

Bildung: Wie arbeiten Schulen in der Region das Thema Erster Weltkrieg auf? Über ein Gedenk- und Friedensprojekt, in dessen Rahmen Schüler nach Flandern reisen, berichtet zum Beispiel die WAZ.

Das große Trauma: Nach dem Ersten Weltkrieg kehrten zahlreiche Soldaten mit körperlichen oder seelischen Beschwerden zurück. Besonders psychische Leiden wie posttraumatische Belastungsstörungen traten vermehrt auf, waren aber ein vergleichsweise unbekanntes Krankheitsbild. Betroffene wurden als „Kriegszitterer“ bezeichnet, in Nervenheilanstalten eingewiesen oder mit Stromstößen therapiert.

Über Nervenkliniken oder -ärzte in der Region berichten etwa die Taunuszeitung oder der Acher- und Bühler Bote.

Um die Arbeit eines Militärpfarrers geht es im Donaukurier.

Die Geschichte eines traumatisierten Soldaten erzählt die Oberhessische Presse.

Wie einem Soldaten durch Alpaka-Therapie geholfen wird, zeigt der Kölner Stadtanzeiger.

Außerdem: Umgang mit Kriegsversehrten früher und heute. Gespräch mit Vereinen, Verbänden, Bundeswehr.

Gespräch mit einem Psychologen: Was sind posttraumatische Störungen, wie äußern sie sich, wie werden sie heute behandelt?

Blick auf die Kommunalpolitik: Wer war 1918 Bürgermeister, wer bekleidete wichtige Verwaltungsämter? Vor welchen (politischen) Herausforderungen standen sie?

Familiengeschichte: Leseraufruf: Wer hat noch Zeugnisse aus dem ersten Weltkrieg, z.B. Gefallenenurkunden, Vermisstenanzeigen, Feldpostbriefe?

Erinnerung: Welche Gedenkstätten/ Denkmäler für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs gibt es in der Region? Welcher Art sind sie? Wie entstanden sie, besonders die Namenslisten? Wann und in welchem Rahmen wurden sie aufgestellt? Gab es Konflikte? Fotoseite mit kritischer Bewertung.

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