Presseschau

Angriff auf die Freiheit

von Jan-Malte Wortmann

Ein Regenbogenfahne vor blauem Himmel.
(Foto: AdobeStock/sweasy)

Die Gesellschaft steht unter Schock: Am Abend des 25. Juli 2026 raste im Berliner Tiergarten am Rande des Christopher Street Days ein Kleinbus in eine Menschenmenge. Eine Frau starb, Dutzende wurden verletzt. Zuvor hatten bei der Parade Hunderttausende friedlich für die Rechte queerer Menschen, für eine offene und tolerante Gesellschaft protestiert.

Der 21-jährige mutmaßliche Angreifer wird dem islamistischen Milieu zugerechnet und war polizeibekannt. Erst im Mai war er wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat verurteilt worden. Nach der Tat im Tiergarten entkam er zunächst. Am Sonntag wurde er in einer Berliner Kleingartensiedlung aufgespürt und bei einer Auseinandersetzung erschossen. Politikerinnen und Politiker, Bürgerinnen und Bürger und die queere Community äußerten sich entsetzt angesichts des Terroranschlags. In der Hauptstadt gab es am Sonntag einen Trauermarsch.

 

Aus dem Lokalen:

  • In Nürnberg fand der CSD am Sonntag wie geplant statt. In einem Kommentar in den Nürnberger Nachrichten fragt sich ein Redakteur, welche politischen Folgen nun aus dem Terroranschlag folgen müssen. Zum Kommentar.
  • Der Berliner Tagesspiegel sprach mit der Justizsenatorin der Hauptstadt darüber, inwiefern das Jugendstrafrecht möglicherweise reformiert werden muss. Zum Beitrag.
  • In der Freien Presse aus Chemnitz fordert ein Redakteur angesichts solch menschenverachtender Gewalt vor allem mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt statt zunehmender Polarisierung. Zum Kommentar (Paywall).
  • Der Kölner Stadt-Anzeiger sammelt Reaktionen auf die Tat, unter anderem von den Veranstaltern der Cologne Pride und von Politikerinnen und Politikern aus der Domstadt. Zum Beitrag.
  • Auch der Mannheimer Morgen spricht mit Menschen aus der queeren Community der Region über ihre Gefühle nach dem Anschlag. Zum Beitrag (Paywall).

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