Jubiläum

Die drehscheibe feiert Geburtstag

von drehscheibe-Redaktion

Die drehscheibe feiert am 1. November Geburtstag. Seit 30 Jahren beliefert sie Lokalredaktionen mit guten Ideen. Wir bedanken uns für die Glückwünsche.

Zur Jubiläumsausgabe:
drehscheibe 12/2011
30 Jahre drehscheibe

Trau keinem unter 30

Die Jubiläumsausgabe der drehscheibe gibt es kostenlos als PDF-Download. Darin enthalten: Ernst Elitz über die Zukunft des Lokaljournalismus und Dieter Golombek über die Anfänge der drehscheibe. Außerdem: Die besten Beiträge aus der Ideenbörse - von 1981 bis 2010.

„Das Branchenblatt für den Lokaljournalismus“

„Seit fast 25 Jahren begleitet mich die drehscheibe durch meine journalistisches Leben. Ohne sie wäre vieles anders gelaufen, sicher schlechter. Die drehscheibe war – und ist es heute mehr denn je – der Innovationsmotor einer Lokalredaktion. Sie ist längst mehr als ein Ideengeber für gute Geschichten. Die drehscheibe hat die „Community“ der Lokalredakteure in Deutschland aufgebaut. In den 80er und 90er Jahren war sie Facebook als Lose-Blatt-Sammlung, Twitter in getippen Werkstattberichten. Heute ist sie das Branchenblatt für den Lokaljournalismus.

Die drehscheibe hat die Lokalredaktionen im Land zusammengebracht, Redaktionen, die bis dahin voneinander nichts wussten. Die Kontakte, die ich und viele Kollegen durch die drehscheibe bekommen haben, sind von unschätzbarem Wert und haben bis heute Bestand.

Den Verlagen und Redaktion tut die drehscheibe gut. Im Vebund mit dem Journalistenprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung hat sie mit Abstand den wichtigsten Beitrag dazu geleistet, dass die deutschen Lokalzeitungen heute so journalistisch hochwertig, anspruchsvoll, unterhaltsam, unverzichtbar und crossmedial sind.

Dafür gebührt den Machern in 30 Jahren ein herzliches Dankeschön und jede Unterstützung für die nächsten 30 Jahre.“

Andreas Lukesch, Bietigheimer Zeitung

„Ausgewogene Mischung zwischen ,echten‘ Beispielen und kreativen Praxistipps“

„Ich schätze die drehscheibe, weil sie wichtige Themen aufgreift und interessante Einblicke in die Arbeit anderer Redaktionen vermittelt. Die ausgewogene Mischung zwischen ,echten‘ Beispielen und kreativen Praxistipps ist vorbildlich. Meine persönlichen Favoriten sind die Rubriken ,Werkstatt‘ und ,Ideenbörse‘.“

Oliver Stegmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Wir kochen gerne etwas aus der drehscheibe nach“

„Die drehscheibe liefert reihum viele originelle Ideen und Rezepte von klugen Kollegen. Mit diesen Impulsen und praxisnahen Tipps können wir unsere eigenen Produkte gegenseitig weiter verbessern und damit unsere Leser binden und fesseln. Aktualität, Qualität und Exklusivität der Inhalte sind auch für uns als Lokalredaktionen überlebenswichtig. Wir benötigen in Zukunft noch weniger Terminjournalismus, dafür mehr Überraschungen und mehr eigene Beiträge. Analytisch, meinungsstark, einordnend. Auf diesem Weg sind viele gute Rezepte gefragt und gern kochen wir dabei etwas aus der drehscheibe nach – oder aus unserer Küche vor.“

Christoph Linne, Oberhessische Presse

„Ein Marktplatz für gute, pfiffige, schnell gemachte, freche, quer denkende, hintergründige, aufklärende und lustige Ideen“

„Die drehscheibe liefert jeden Monat einen bunten Strauß an guten Ideen. Sie spiegelt die Kreativität der Lokalredaktionen wieder, die diese trotz hoher Arbeitsbelastung immer wieder zustande bringen. Da einem selbst im hektischen Journalistenalltag oftmals die Zeit für ausgiebiges Brainstorming fehlt, ist die drehscheibe ein zuverlässiger Lieferant vor allem für schnell umzusetzende Ideen. Getreu dem Motto, man muss nicht jeden Tag das Rad neu erfinden, es reicht manchmal aus, wenn man kluge Ideen von Kollegen übernimmt.

Der Lokaljournalismus wird in der Zukunft immer individueller werden. Die Leser/Nutzer möchten die Informationen so aufbereitet haben, dass sie ihrem Interesse entsprechen. Gerade durch die Möglichkeit, die Zeitungen per E-Paper und Apps auf dem Computer zu empfangen, wird diese Erwartung hochgeschraubt. Die Leser möchten eine Zeitung haben, die ihrem Nutzerprofil entspricht. Wer den Kulturteil in der gedruckten Ausgabe nicht liest, wird diesen dann auch nicht auf seinem Computer haben wollen, andere Themen dafür vielleicht umso ausführlicher.

Die Online-Formate der Tageszeitungen werden künftig zu eigenständigen Medien werden. Trotzdem wird es immer die gedruckte Zeitung geben. Die drehscheibe tut gut daran, wenn sie sich auch die kommenden 30 Jahre auf ihre ureigene Aufgabe konzentriert, und weiterhin ein Marktplatz für gute, pfiffige, schnell gemachte, freche, quer denkende, hintergründige, aufklärende und lustige Ideen ist – und zwar für Print und Online.“

Bernd-Volker Brahms, Ostfriesen-Zeitung

„Die größte Gefahr für Lokalzeitungen sind Lokalzeitungen, die irgendwann stehengeblieben sind“

„Es gibt Menschen, auch Journalisten, die glauben, Lokalzeitungen seien per se langweilig, verstaubt und rettungslos dem Untergang geweiht. Liebe Leute, mit Verlaub: Das ist Unsinn! Die Beispiele in der drehscheibe zeigen mir jeden Monat, dass man auch Standardthemen neue Seiten entlocken kann und dass Leser Mut und Phantasie ihrer Zeitung ganz offensichtlich honorieren. Mausetot sieht anders aus. Damit das so bleibt, braucht es allerdings noch viel mehr Zeitungsmacher, die erkannt haben: Die größte Gefahr für Lokalzeitungen sind Lokalzeitungen, die irgendwann stehengeblieben sind, in einer Welt, die längst nicht mehr die ihrer (möglichen) Leser ist. Lokaljournalismus muss mehr erklären und Stellung beziehen. Das heißt auch: Mehr Kommentare im Lokalen. Auch werden visuelle Erzählformen eine weitaus größere und eigenständigere Rolle als bisher spielen. Lokaljournalismus muss sich m.E. zudem selbstbewusst von einem ohnehin nicht realistischen, dennoch weitverbreiteten Vollständigkeitsanspruch verabschieden und stärker als bisher Schwerpunkte in der Berichterstattung setzen. Wie das zu erreichen ist, dazu wünsche ich mir von der drehscheibe konkrete Beispiele.“

Heike Groll, Fränkischer Tag

„Wenn es sie nicht schon gebe, müsste man sie erfinden“

„Wenn es sie nicht schon gäbe, müsste man sie erfinden, die drehscheibe. Sie bringt inspirierende Fallbeispiele aus ganz Deutschland, die wir uns gerne zum Vorbild nehmen oder adaptieren, obgleich wir in der Schweiz ein anderes politisches System haben. Es freut mich besonders, dass die drehscheibe seit wenigen Monaten vermehrt auch hiesige Publikationen durchforstet; denn hierzulande fehlt eine vergleichbare Publikation. Weiter so!“

Catherine Duttweiler, Bieler Tagblatt

„Die drehscheibe hat mir als Jungredakteur schon in den Neunzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts oft als Ideenbörse gedient.“

„Die drehscheibe hat mir als Jungredakteur schon in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts oft als Ideenbörse gedient. Oft steckten in ihr schnell umsetzbare Ansätze, die manche Lokalausgabe zum Nutzen der Leserschaft veredelten. Die drehscheibe besitzt eine Parallele mit der Bild - Reinschauen ist Pflicht. Wobei die Nachhaltigkeit bei der drehscheibe - sorry für die Kollegen von Bild - höher ist. Der jüngste Relaunch steigerte nachhaltig den Nutzwert. Und ganz wichtig: Wer das Produkt wie jüngst mit einem "Best of" z.B. zum Thema Afghanistan in den Händen hält, muss sich wohlfeile Sonntagsreden zum Thema Lokaljournalismus nicht anhören. Die Missachtung des Lokaljournalismus auch durch Journalisten, wie es der Leipziger Kommunikationswissenschaftler Prof. Haller einmal formulierte, ist spätestens mit jedem Lesen der drehscheibe vorbei. Dort wird präsentiert, wie die Zukunft und Themenvielfalt im Lokalen aussieht."

Berthold Hamelmann, Neue Osnabrücker Zeitung

„Lokaljournalismus kann nur erfolgreich sein, wenn er nahe dran ist an den Leserinnen und Lesern.“

„Lokaljournalismus kann nur erfolgreich sein, wenn er nahe dran ist an den Leserinnen und Lesern. Entscheidend sind dabei die Themen und der Themenmix. Und die drehscheibe ist bei der Suche sowie der Umsetzung dieser Themen, neben dem direkten Kontakt in den Lesermarkt, einer der wichtigsten Ideenlieferanten für Lokalredaktionen. Das Lokale wird immer noch ein Stück lokaler bzw. sublokaler werden. Hier gilt es einerseits Neues in Form von Nachrichten zu liefern, Hintergründe zu erhellen und vor allem Zusammenhänge zu erklären. Andererseits muss Nutzwert mitgeliefert werden. Redaktionen werden dafür jedoch wieder viel mehr auf eigene intensive Recherche setzen müssen, weil sie sich nur damit von der Flut der gleichförmigen und oft oberflächlichen Information in kostenlosen Print- und Online-Angeboten unterscheiden können. Zudem müssen sie mit journalistischer Bewertung von Vorgängen Wege weisen, die die zuerst auf Aktualität ausgerichteten Medien nicht bieten. Die drehscheibe sollte frei nach dem Motto „Gutes beibehalten“ ihrer einfachen aber überzeugenden Grundidee, Themenfundus sein zu wollen, unbedingt weiter treu bleiben. Sie sollte sich, allen Online-Entwicklungen zum Trotz, gezielt auf Print ausrichten und das Thema Recherche durch noch informativere und nutzwertigere Drehbücher gezielt mit in den Vordergrund rücken."

Michael Dostal, MSSW

„Die drehscheibe ist ein Steinbruch für Ideen, die sich jederzeit umsetzen lassen.“

„Als Journalistin bin ich ständig auf der Suche nach Anregungen. Dazu gehört es auch, sich anzusehen, was die anderen machen. Wie bereiten andere Redaktion Wissenschaftsthemen für den Lokalteil auf? Was fällt anderen dazu ein, dass alle Jahre wieder Weihnachten ist? Wie lässt sich selbst der Tag des Denkmals zu einer spannende Geschichte machen? Was bedeutet ein Bundeswehreinsatz am Hindukusch für diejenigen, die zu Hause bleiben? Die drehscheibe ist ein Steinbruch für Ideen, die sich jederzeit umsetzen lassen. Aber auch ein Forum, um darüber zu diskutieren, wie sich Lokalredaktionen für eine crossmediale Zukunft aufstellen. Denn dafür muss noch manche Idee geboren werden."

Sylvia Binner, Bonner General-Anzeiger

„Ich habe noch keine einzige Nummer in den Papiercontainer geworfen.“

„Die drehscheibe macht gute Ideen zum Gemeingut. Darum habe ich bisher noch keine einzige Nummer in den Papiercontainer geworfen. Journalismus lebt auch in Zukunft von starken Themen, die Menschen überraschen und berühren. Deshalb sollte die drehscheibe so bleiben, wie sie ist: eine Ideenbörse für Lokalredaktionen."

Frank Nipkau, Zeitungsverlag Waiblingen

„Die drehscheibe ist unverzichtbar, weil sie das einizige Forum ist, das konsequent die Arbeit der Lokaljournalisten im Blick hat.“

„Die drehscheibe ist unverzichtbar, weil sie das einzige Forum ist, das konsequent die Arbeit der Lokaljournalisten im Blick hat. Diese Berufsgruppe braucht jede Form der Unterstützung, weil sie mit ihrer Arbeit den Menschen am nächsten kommt. Schon jetzt haben die Kollegen in den Lokalredaktionen den Status als Meinungs- und Nachrichtenführer verloren. Die meisten haben es nur noch nicht gemerkt. Gebraucht werden Moderatoren in einem großen Strom von Meinungen, Tipps, Infos und News. Sie müssen einordnen, bewerten, erklären, Hintergründe liefern - egal auf welchem Kanal. Um das zu leisten, brauchen Lokaljournalisten zweierlei: Eine moderne multimediale Aus- und Fortbildung, die sie auf diese Aufgaben vorbereitet. Und Führungskräfte, die coachen und dirigieren. Für beides sollte die drehscheibe immer wieder Beispiele liefern, die Mut machen."

Robert Domes, freier Journalist

„Die drehscheibe ist ein Medium, das bei der Orientierung hilft.“

„Die drehscheibe ist ein Medium, das bei der Orientierung hilft: Was liegt im Trend? Welche Projekte gibt es in der Zeitungslandschaft, die nachahmenswert sind? Welche Ideen haben die Kollegen optisch und inhaltlich besser umgesetzt? Warum hat etwas anderswo funktioniert, was bei uns verworfen wurde? Sicher wird der Lokaljournalismus in den nächsten Jahren durch die vielen Veröffentlichungskanäle vielfältiger und die Arbeit stressiger. Wir sollten aber unsere Tugenden pflegen und damit versuchen, das Niveau zu halten. Dabei hilft ein großes Selbstbewusstsein, dass lokale Geschichten wichtig sind. Das heißt auch, nicht nur überregionale Themen herunterzubrechen, sondern ebenso lokale Themen „hochzuziehen“. Die drehscheibe sollte sich thematisch nicht nur den klassischen Reportern widmen, sondern verstärkt auch den produzierenden Kollegen am News Desk. Hilfreich wären zudem Tipps für Zeitmanagement und Arbeitstechniken. Auch kritische Einschätzungen bestimmter Arbeitsweisen sind gefragt. Wer beispielsweise die Vorzüge mobiler Journalisten (Mojos) propagiert, der sollte auch hinzufügen, dass diese Arbeit kaum jemand länger als zwei Jahre durchhält."

Lothar Mahrla, Märkische Allgemeine Zeitung

„Der Lokaljournalismus wird in den kommenden Jahren eine neue Qualität erreichen.“

„Die drehscheibe ist wichtig, weil sie nicht nur die besten Ideen aus Deutschlands Lokalzeitungen findet und zusammenstellt, sondern sie auch wunderbar aufbereitet: Besser kann man beste Beispiele nicht präsentieren.
 Der Lokaljournalismus wird in den kommenden Jahren eine neue Qualität erreichen. Die Texte werden länger und anspruchsvoller, lokale Themen drängen noch stärker als bisher auf die Titelseiten, die Zeitungen werden sich wieder mehr ihrem Verbreitungsgebiet und weniger der großen, weiten Welt zuwenden. Wer erfolgreich sein will, muss seine Heimat aber nicht nur kennen, sondern lieben – und ein Gefühl für seine Leser und deren Alltag entwickeln. Gerade Lokalzeitungen brauchen eine Seele; eine Aufgabe der drehscheibe wird sein zu erklären, wie man diese (wieder)findet."

Lars Haider, Hamburger Abendblatt

„Die drehscheibe hilft, über den Tellerrand zu schauen.“

„Die drehscheibe hilft, über den Tellerrand zu schauen - und zu sehen, dass auch andernorts erfolgreich mit Wasser gekocht wird. Lokaljournalismus wandelt sich sicherlich, was Zustellformen und Aufbereitung von Inhalten anbelangt. Aber bitte immer daran denken, für wen wir das alles machen, nämlich nicht für uns, sondern für die Leser bzw. User."

Günther Tyllack, Volksstimme

„Die drehscheibe bleibt unaufgeregt, fachlich, sachlich und serviceorientiert.“

„Als Medien- und Verlagsberater unterstütze ich regional agierende Medienhäuser beim Aufbau und der Weiterentwicklung ihrer Online- und Crossmediastrategie. Die drehscheibe bereichert meine Arbeit dahingehend, dass sie mit ihrer Print und vor allem mit ihrer Onlineausgabe immer am Puls der Praxis ist und einen hervorragenden Ein- und Überblick in innovative redaktionelle Formate aus ganz Deutschland gibt. Mir ist kein anderes Fachorgan in der Branche bekannt, dass so konsequent den Fokus auf das Lokale und die journalistische Praxis legt ohne dabei die wichtigen Debatten aussen vor zu lassen. Die drehscheibe bleibt bei alledem unaufgeregt, fachlich, sachlich und serviceorientiert. Das passt ideal zu meiner Arbeitsauffassung als Berater. Denn für Verlage als Organisationen gilt das gleiche wie für Menschen: Sie sind grundsätzlich für Veränderungen offen, aber sie wollen nicht verändert werden. Der Impuls zum Wandel muss von Innen heraus kommen. Die drehscheibe ist hierbei ein wichtiger Wegbegleiter.
 
Die Zukunft des Lokaljournalismus liegt in einem klaren Bekenntnis zur handwerklichen und inhaltlichen Qualität und einem Qualitätsverständnis, dass die Bedürfnisse der Leser und User erfüllt. Das umfasst zum einen alle Verbreitungswege, also neben Print auch Web, Mobile und soziale Netzwerke. Dazu gehört auch den Rückkanal, die Interaktion und der Austausch mit den Nutzern. Lokaljournalismus muss in Zukunft noch mehr in Beziehung treten, seine neutrale Beobachterrolle auch einmal zugunsten von mehr Reibungsfläche aufgeben. Mit dem Web können Nischen und Zielgruppen besser bedient und vor allem jüngere Menschen wieder erreicht werden. Ein Stück weit wird der Lokaljournalismus dabei aber seinen universellen Themenanspruch aufgeben müssen und sich noch intensiver mit sublokalen Themen auseinandersetzen. Das kann heißen, Weniger Weltpolitik, dafür aber näher ran an die Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort. So kann der Lokaljournalismus seine Position und Funktion als lokale Informations- und Diskussionsplattform klar herausstellen. Dazu braucht es Fachkraft, Neugier, Leidenschaft und den Willen der Verleger in Qualität und Personalentwicklung in den Redaktionen zu investieren. Nur wer sich auch als Arbeitgeber für den Nachwuchs zeitgemäß und attraktiv macht, wird auch in Zukunft gut im Geschäft sein. Ich wünsche mir von der drehscheibe, dass Sie als dies weiterhin als neugieriger Beobachter des Lokaljournalismus begleitet wie bisher zukunftsweisende journalistische Ideen und erfolgreiche Umsetzungen aus den Lokalredaktionen aus ganz Deutschland sammelt und für die Kolleginnen und Kollegen in anderen Redaktionen als nützlicher Praxisempfehlungen aufbereitet. Ich bin mir sicher, dass dies der drehscheibe auch in der Zukunft mehr als gut gelingen wird. Als "Onliner" bin ich in dem Zusammenhang vor allem von der drehscheibe-Website begeistert und der fundierten Begleitung der diversen Modellseminare der bpb."

Steffen Büffel, Verlagsberater

„Redakteure der drehscheibe bringen seit Jahren unseren Journalistenschülern qualitativ hochwertigen Lokaljournalismus nahe.“

„Redakteure der drehscheibe bringen seit Jahren unseren Journalistenschülern qualitativ hochwertigen Lokaljournalismus nahe. Mit vielen kreativen Ideen, neuen Ansätzen und Erkenntnissen helfen sie mit, unsere Schüler gut auf ihr erstes Lokalpraktikum vorzubereiten. 
Guter Lokaljournalismus stellt sich dem Medienwandel, ohne die journalistische Qualität zu vermindern. Junge, professionell ausgebildete Journalisten können mit ihrer anderen Art der Informationsbeschaffung, der Kommunikation und des Umgangs mit neuen Medien dazu beitragen."

Ricarda Hartwich-Reick

„Die drehscheibe ist eine wunderbare Ideenkiste, die immer neue Impulse liefert.“

„Die drehscheibe ist eine wunderbare Ideenkiste, die immer neue Impulse für die journalistische Arbeit liefert. Lokaljournalismus wird in Zukunft noch stärker die Aufgabe haben, die relevanten Informationen in der Nachrichtenflut herauszufiltern und einzuordnen. Die drehscheibe kann dabei ein hilfreiches Werkzeug sein."

Nicole Amolsch, Heilbronner Stimme

„Die drehscheibe ermöglicht den Blick über den Tellerrand.“

„Die drehscheibe ermöglicht den Blick über den Tellerrand, auf andere Ideen, Projekte, Serien, Themen. Das trägt zur Bodenhaftung und zur steten Verbesserung bei, über Kreativität, Vielfalt, Engagement, sauberes Handwerk. Der künftige Lokaljournalismus wird über vielfältige Kanäle verbreitet, gleichwohl werden die Inhalte im Kern die bewährten bleiben: informieren, unterhalten, kommentieren, analysieren – und das nahe bei den Menschen, als Anwalt der Leser und im ständigen Versuch, jeden Tag die beste Ausgabe zu machen. Für die drehscheibe heißt das wie für uns alle: dranbleiben.“

Andreas Tyrock, Chefredakteur des Bonner General-Anzeigers

„Die drehscheibe wurde Pflichtlektüre und ist dies bis heute.“

„Wann die drehscheibe in mein Leben trat, lässt sich nicht mehr exakt rekonstruieren. Aber ich weiß, dass sie mein berufliches Leben seit langen Jahren begleitet und mitgestaltet. Volontariat ab 1984, seither den lokalen und regionalen Medien verbunden: Es muss Mitte oder Ende der Achtziger gewesen sein, als mir die Ideen- und Themensammlung der Initiative Tageszeitung zum ersten Mal in die Hände fiel. Die drehscheibe wurde Pflichtlektüre und ist dies bis heute. Sie hat deutsche Lokal- und Regionalredaktionen schon vernetzt, als sich so etwas wie Facebook noch niemand vorstellen konnte. Sie rettete den jungen Redakteur in manch einem ideenschwachen Moment. Sie inspirierte den Lokalchef zu manch einer Serie, die ihm entspannt übers Sommerloch half. Und ich erinnere mich noch sehr gut an den Moment, als zum ersten Mal ein Mitarbeiter der drehscheibe anrief: "Wir haben da einen Beitrag von ihnen gesehen, den wir gern veröffentlichen möchten!" Mein Gott, war ich stolz... Eine Auszeichnung ist es heute noch, in der drehscheibe zu stehen, daran hat sich nichts ändert. Ein ausgezeichneter Service für Journalisten ist die drehscheibe ja sowieso."

Christoph Grote, Geschäftsführer Oldenburgische Volkszeitung

„Die drehscheibe erweitert den Blickwinkel, indem sie Ideen und Arbeitsweisen von Kollegen vernetzt.“

„Die drehscheibe erweitert den Blickwinkel, indem sie Ideen und Arbeitsweisen von Kollegen vernetzt. Dadurch schafft sie Impulse für die eigene Arbeit und motiviert dazu, neue Ideen beherzt auszuprobieren. Aus Sicht der Presseethik wäre es wünschenswert, wenn die drehscheibe konsequent weiter ethische Fragen beleuchtet. Denn je intensiver und vielfältiger die Arbeit eines Lokaljournalisten wird, umso mehr ist es notwendig, dass die ethischen Grundsätze unseres Berufes verinnerlicht sind."

Edda Kremer, Deutscher Presserat

„Plagiate mag heute keiner mehr- aber gute Ideen zum Nachmachen helfen im Lokaljournalismus oft weiter.“

„Plagiate mag heute keiner mehr, aber gute Ideen zum Nachmachen helfen im Lokaljournalismus oft weiter. Mit ihren Tipps von Praktikern für Praktiker ist die drehscheibe deshalb unschlagbar. Und unverzichtbar - damit die Lokaljournalisten auch im Internet-Zeitalter die Wächterfunktion der Presse in der Kommunalpolitik erfüllen können."

Bernhard Rude, Institut für Publizistik

„In der drehscheibe erfahre ich in gebündelter Form, welche Trends, Experimente und aktuelle Entwicklungen es im Lokaljournalismus gibt.“

„In der drehscheibe erfahre ich in gebündelter Form sehr anschaulich und vielseitig, welche Trends, Experimente und aktuellen Entwicklungen es im Lokaljournalismus gibt. Es wird nicht räsonniert sondern praxisnah demonstriert, wie Journalisten den Medienwandel selbst gestalten können. Das ist motivierend, das gebe ich an geeigneter Stelle gerne weiter. Lokaler Journalismus wird sich seinen Lesern im Idealfall noch näher, hintergründiger, interaktiver und multimedialer präsentieren. Die drehscheibe sollte weiterhin akribisch, kritisch und kreativ und hoffentlich ein bisschen internationaler berichten."

Thomas Mrazek, Medienjournalist

„Die drehscheibe hat die Arbeit aller Redaktionen bundesweit im Auge.“

„Die drehscheibe ist wichtig für mich, weil sie das macht, was einem selbst im täglichen Tun ansonsten kaum gelingt, natürlich auch nicht gelingen kann: Nämlich die Arbeit aller Redaktionen bundesweit im Auge zu haben. Dabei die schönsten, besten, nachahmenswertesten oder auch die von ihrer grundsoliden Machart und Einfachheit umsetzbarsten Ideen bündelt und zum Nachlesen oder Nachmachen präsentiert. Ein Fundus an Ideen, ein Reservoir an Tipps und Vorschlägen, die allesamt auf Alltagstauglichkeit getestet worden sind. Und deshalb in aller Regel auch im eigenen Blatt gelingen. Mehrheitlich jedenfalls. Unter dem Einfluss all der Schlagwörter, die immer und überall herhalten müssen: Neue Technologien, neue Medien, neue Kanäle. Twitter, Facebook, Blogs, Videostreams, Apps - Social Media at its best. Immer schneller und immer mehr. Aber, ob wir uns deshalb fürchten müssen? Haben wir nicht schon immer für den Leser Informationen gesammelt, sortiert, aufbereitet, präsentiert? Und machen wir das jetzt nicht weiterhin, wenn auch auf anderen Kanälen und auf anderen Vertriebswegen und für andere Rezipienten und möglicherweise auch mit nem schnelleren Verfallsdatum. Weil wir erkannt haben, dass eine sinnvolle Verknüpfung von Print- und Online-Medien hilft, unser Informations-Package zu transportieren, neue und mehr Menschen für unser Tun zu begeistern. Gut, der Kontakt mit dem Leser ist schneller und unmittelbarer geworden, im User zeigt sich die ganze Bandbreite der Emanzipation. Die Anforderungen an jeden Einzelnen in der Redaktion steigen, aber auch die Chance, von der neuen Zeit und dem neuen Umgang zu gewinnen. Crossmediales Denken wird noch wichtiger, und Ideen, Erfolgs- oder auch Misserfolgsbilanzen wird man noch intensiver zur Kenntnis nehmen, um erstere umzusetzen und letztere idealerweise nicht. Die drehscheibe sollte sie präsentieren. Lieber mehr von der ersten Gattung. Wie gewohnt....“

Michael Klein, Pfälzischer Merkur

„Die drehscheibe liefert Praktisches schwarz auf weiß.“

„Ich lese die drehscheibe, weil man nirgendwo sonst einen so komprimierten und gleichzeitig facettenreichen Einblick in die lokale Berichterstattung der Zeitungen bekommt. Praxisbezug ist das A und O in unserem Bildungsprogramm. Die drehscheibe liefert Praktisches schwarz auf weiß – auch zum Archivieren und als Futter für spätere Seminare. Service, Service, Service und Erzählen statt Berichten: Der Lokaljournalismus wird noch nutzwertiger. Wenn sich Verlage zu Medienmarken entwickeln, können sich Lokalredaktionen in lokale Kompetenzzentren wandeln. Für Neuigkeiten gibt’s schnellere Kanäle. Die gedruckte Zeitung wird mit Hintergründen und erzählenden Stilformen punkten. Die drehscheibe sollte in diesem Prozess als eine Diskussions-Plattform fungieren und vorbildliche sowie weniger gelungene Beispiele mit allem Für und Wider darstellen."

Beate Füth, ABZV

„Kreativität braucht manchmal einen Turbo.“

„Glückwunsch zu 30 Jahren Ideen-drehscheibe! Kreativität braucht manchmal einen Turbo. Und den liefert die drehscheibe mit den besten Ideen und Themen - von Kollegen für Kollegen. Wer immer nur im eigenen Saft schmort, trocknet am Ende aus. Da sind die frischen Zutaten aus anderen Redaktionen belebend und bereichernd. Und wenn vor lauter Hektik mal die Ferienthemenplanung zu kurz gekommen ist - kein Problem. Mit dem Griff ins drehscheibe-Archiv ist das Themen-Reservoir im Handumdrehen wieder aufgefüllt. Lokaljournalismus wird in Zukunft noch multimedialer. Online, Facebook, Twitter, iPad - das Papier als der einzige Stoff, aus dem die Nachrichten sind, hat Nachwuchs bekommen. Die drehscheibe sollte auch hier hilfreicher Ideenlieferant sein: Wie setzt man ein Thema am besten multimedial um, wie fängt man die Leser im Netz? Und das drehscheibe-Magazin könnte da mit gutem Beispiel vorangehen - als ePaper doch keine schlechte Idee, oder?"

Stefan Kob, Solinger Tageblatt

„Wir geben uns Mühe, beste Lokaljournalisten auszubilden, auch mit und dank der drehscheibe.“

„Als Journalistenschule sind wir interessiert an allem Neuen, das den Journalismus prägt und verbessert. Die drehscheibe gehört für uns selbstverständlich dazu. Aufmerksam verfolgen wir ihre vielfältigen Arbeiten und profitieren als Schweizer vom Blick über die Grenze. Sie hält uns auf dem Laufenden, was im deutschen Lokaljournalismus aktuell ist, welche Debatten geführt werden und was künftig angesagt ist. Aber auch, welche Sorgen oder Probleme die deutschen Lokalmedien umtreiben. 
Vor allem dient uns die drehscheibe als Support für eines unserer Ziele: Wir möchten den Lokaljournalismus stützen und besser positionieren. Lokaljournalismus ist wichtig. Sehr wichtig.
 Wenn sich Leserinnen und Leser vor allem über ihre lokale Zeitung informieren, müssen Themen der Welt heruntergebrochen werden auf den eigenen Lebensraum. Das bedingt viel Wissen. Auch die Recherche soll verstärkt werden, selbst - oder gerade - im nahen Umfeld. Und all die immer wiederkehrenden Alltagsthemen wollen überraschend aufbereitet sein. Und all das soll künftig nicht mehr nur in der Zeitung stehen, sondern auf der Website weitergeführt werden. Im Dialog mit den Leserinnen, den Usern.
Lokaljournalismus ist somit der wohl schwierigste Journalismus. Er bewegt sich in ständiger Balance zwischen Nähe und Distanz, zwischen Nah- und Weitsicht, zwischen Kritik und empathischer Zustimmung, Und zwischen Innovation auf der einen, Tradition und Gewohnheit auf der anderen Seite. Dazu braucht es begabte Journalisten mit Kreativität und Leidenschaft.
Die drehscheibe animiert, sie ermutigt, sie regt an und zeigt immer wieder eindrücklich, dass professionell gemachter Lokaljournalismus auch der vielfältigste Journalismus ist. 
Das MAZ - Die Schweizer Journalistenschule dankt dem Team der drehscheibe für die hervorragende Arbeit und gratuliert zum 30. Jubiläum. Wir geben uns Mühe, beste Lokaljournalisten auszubilden, auch mit und dank der drehscheibe."

Sylvia Egli von Matt, Journalistenschule MAZ

„Die drehscheibe kann bei der Auswahl von „best-practice-Beispielen" Mut zur Veränderung machen.“

„Man muss das Fahrrad nicht neu erfinden. In vielen Lokal- und Regionalredaktionen gibt es kreative Köpfe, die ähnlich wie wir schon ein Thema lesernah und mit Perspektivwechseln umgesetzt haben. Ein Blick in die drehscheibe hilft hier auch Zeit einzusparen. Insgesamt wird der Lokaljournalismus bunter und facettenreicher werden. „Lokal ist, wo unsere Leser sind“ und: „Lokal ist, was unsere Leser betrifft“ werden zwei zentrale Mottos werden, die den bisherigen thematischen und geografischen Rahmen des Lokaljournalismus sprengen werden. Hintergrund dieser Entwicklung sind die zunehmende Mobilität der Leser und die immer häufigeren direkten Folgen von Entscheidungen aus Brüssel und Berlin auf das Leben der Menschen. Ein weiterer Trend wird Qualitätsjournalismus im Sinne von kritischem Journalismus sein. Kungeln mit den Honoratioren ist seit Stuttgart 21 vorbei. Die „Wutbürger“ sind älteren Semesters, gut gebildet und sozial bessergestellt – also unsere klassischen Leser. Die drehscheibe kann hier bei der Auswahl von „Best-Practice-Beispielen“ Mut zur Veränderung machen."

Ralf Freitag, Delmenhorster Kreisblatt

„Die drehscheibe beobachtet den lokaljornalistischen Markt wie keine andere Institution.“

„Lernen heisst auch, bei anderen etwas beobachten zu können oder zu dürfen. Dann kann man Gutes direkt übernehmen. Man kann aber auch die Anregung für sich selbst nutzen, ein Beispiel für die eigene Praxis spezifisch nutzbar zu machen. Übernahme von wie auch die Modifikation guter Ideen – das leistet die drehscheibe. Die drehscheibe beobachtet den lokaljournalistischen Markt wie keine andere Institution – systematisch, andauernd und mit dem Blick für Innovatives. Die Nutzer der drehscheibe erfahren Neues, sie spiegeln sich aber auch selbst anhand der publizierten Beiträge. Beobachtung wird dann zum anregenden Vergnügen, wenn man sieht, dass man ausgewählt wird und die Praxis anderer mit anstossen kann. Die drehscheibe ist eine Beobachtungsplattform in einem wichtigen Markt - sie stößt an und löst Veränderungen aus, alltäglich oder zu besonderen Anlässen. Die soziale Erfindung der drehscheibe ist ein überzeugendes Beispiel für kollegiale Selbsthilfe zudem."

Otfried Jarren, Kommunikationswissenschaftler

„Die drehscheibe ist Motivationsschub und Denkanreiz.“

„Die drehscheibe ist Motivationsschub und Denkanreiz: Zu sehen, was Kollegen anderswo umsetzen, bringt die eigenen grauen Zellen auf Trab.
 Lokaljournalisten recherchieren und publizieren auf mehreren medialen Ebenen. Die drehscheibe kann dabei helfen, dass dabei weder der Blick auf Trends und neue Entwicklungen, noch der auf Qualität, Inhalte und Handwerk verloren geht."

Liane von Droste, freie Journalistin

„Die drehscheibe liefert die Mach-nach- oder Entwickel-weiter-Konzeption gut und verständlich aufgeschrieben.“

„Die drehscheibe ist für mich und meine Arbeit wichtig, weil sie sehr gut spiegelt, was an starken, herausragenden und schrägen Ideen in Deutschlands Zeitungen geboren und umgesetzt wird. Die drehscheibe liefert die Mach-nach- oder Entwickel-weiter-Konzeption gut und verständlich aufgeschrieben. Und der monatliche Redaktionskalender ist eine wunderbare Stütze gegen das Vergessen. Lokaljournalismus wird sich weiter von Chronisten-Pflichten verabschieden, weil das auf anderen Foren (Internet, Blogs, Anzeigenblätter) hinreichend abbildbar ist. Im starken Lokalteil der nahen Zukunft erblüht hoffentlich neben der verstehbaren Nachricht von Relevanz vor allem die Einordnung, Analyse und der Hintergrund, begleitet von kreativen Fotos und selbsterklärenden Grafiken. Dazu muss der Lokaljournalismus wie jede andere Form von Journalismus auch Twitter, Facebook und Co. aktiv in die Recherche einbinden und trotzdem spitze Finger behalten, also wahrnehmen, prüfen, verifizieren, anreichern, verwerfen oder einfließen lassen. In diesen Communitys stecken (manchmal) Geschichten, die den Weg in das Gedruckte finden könnten. Diese beiden Wege sollte die drehscheibe intensiv begleiten und dabei viele Glanzleistungen – gern auch mal beispielhafte Fehlleistungen – zeigen."

Dirk Lübke, dapd

„In der drehscheibe finde ich ein Best-of der guten Zeitungsideen.“

„Eigentlich wäre es riesig interessant, wirklich alle in Deutschland erscheinenden Zeitungen täglich auf dem Schreibtisch zu haben. Das geht natürlich nicht, aber weil es die drehscheibe gibt, bedauere ich das nur fünf Minuten. In der drehscheibe finde ich nämlich ein Best-of der guten Zeitungsideen. Sie ist ein prima Fundus und spannend wie das Zeitunglesen selbst. Da es im Lokaljournalismus immer mehr auf den besonderen Blick, die ungewöhnlich erzählte Geschichte ankommen wird, sollte die drehscheibe bleiben, was sie ist: ein professionell gemachtes Sammelheft und nützliches Nachschlagewerk für die Redaktion."

Ulrike Trampus, Ludwigsburger Kreiszeitung

„Ich bin mit der drehscheibe aufgewachsen.“

„Ich bin mit der drehscheibe aufgewachsen. Zugegeben, das ist jetzt übertrieben. Aber in den rund zehn Jahren, in denen ich in Lokalredaktionen gearbeitet habe, war sie für mich so wichtig, wie es heute Spiegel, FAZ oder Süddeutsche sind. Ich weiß nicht, wie viele Lokalaufmacher in meinen Redaktionen von der drehscheibe geklaut - oder besser: inspiriert -waren, aber es dürften einige gewesen sein. Und obwohl ich inzwischen schon lange nichts Lokales mehr mache, wenn ich sie irgendwo in die Hände bekomme, schaue ich immer noch gerne rein. Wenn sie schlau sind bei der drehscheibe und in den Lokalredaktionen, dann finden sie in den kommenden Jahren Wege aus der Klemme. Dann werden sie sich überlegen, wie man noch kleinere Lebenswelten abbildet (um nicht schon wieder den Begriff hyperlokal zu verwenden). Dann werden sie sich verabschieden von etlichen lieb gewonnen, aber eben auch leider leblosen Ritualen des Lokaljournalismus. Sie werden zunehmend mit ihren Lesern kommunizieren und interagieren, lebendigen und vernetzten Journalismus auf allen Kanälen machen. Lokaljournalismus braucht nicht weitere Auflagen von den vermeintlich so geschätzten Reportagen, die uns alle mal mehr oder minder begeistert haben. Sondern Journalisten, die sich für ihre Umgebung aufrichtig interessieren. Weil es sonst niemand tut, nicht mal mehr im Zeitalter eines digitalen Informations-Overkills. Daran also ändert sich nichts: Lokaljournalisten sind einzigartig."

Christian Jakubetz, Blogger

„Einem Trüffelschweinchen gleich spürt die drehscheibe immer wieder das Exzeptionelle auf.“

„Auch im Zeitalter von Online und Mobile, wo Informationen im besten Fall nur noch einen Klick weit entfernt sind, werden Journalisten und Plattformen gebraucht, die das Besondere erkennen, das Wichtige vom Unwichtigen scheiden, es bündeln, kommentieren und weiterverteilen. Eine solche Plattform ist typischerweise die Zeitung – und auf der Metaebene ist es beispielsweise die drehscheibe, der ich bei dieser Gelegenheit herzlich zum 30-jährigen Bestehen gratuliere. Einem Trüffelschweinchen gleich spürt die drehscheibe immer wieder das Exzeptionelle in den Lokalteilen der Zeitungen auf – redaktionell und konzeptionell, gedruckt, online und mobil. Das wird in Zukunft eher noch wichtiger, empfehlen doch die meisten Experten, dass sich die Zeitungen mit aller Kraft als DAS lokale Kompetenzzentrum positionieren müssen, wenn sie bleiben wollen, was sie seit mehr als 400 Jahren sind – nämlich ein zuverlässiges Informationsmedium für alle."

Anja Pasquay, BDZV

„Lokaljournalismus ist der Journalismus der Zukunft.“

„Lokaljournalismus ist der Journalismus der Zukunft. Die drehscheibe eine unverzichtbare Quelle dafür. Was fehlt: Intelligente Weiterbildung für lokalen Journalismus; brilliante und liebevolle Servicejournalisten. Ombudsfrauen und -männer. Datenjournalisten, die den Kommunen kritisch auf die Finger schauen. Blattmacher, die lokalen Journalismus spannender inszenieren als jede Libyen Geschichte."

Lukas Kircher, Zeitungsdesigner

„Es spornt mich an, mit den Kollegen gleichzuziehen.“

„Die drehscheibe vereint Themenbörse, Brancheninterna und medialen Zeitgeist. Der vielleicht wichtigste Aspekt: Über tolle Projekte aus anderen Häusern zu lesen, spornt mich an, mit den Kollegen gleichzuziehen."

Maike Wessolowski, Zeitungsgruppe Lahn-Dill

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