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Bundestagswahl – Zeit für Neues

von drehscheibe-Redaktion

Wer?

Flensborg Avis ist die Tageszeitung der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein, der etwa 50.000 Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft angehören. Drei Viertel der Auflage, die zu einem großen Teil in dänischer Sprache verfasst ist, wird in Deutschland vertrieben. Der Rest geht an Abonnenten in Dänemark, die an Nachrichten aus der dänischen Minderheit in Deutschland interessiert sind. Ihren Redaktionssitz hat die Lokalzeitung in Flensburg, nahe der deutsch-dänischen Grenze. Der Unterschied zum Flensburger Tagblatt sei nicht nur die Zielgruppe. „Wir arbeiten und berichten zweisprachig“, erklärt Jørgen Møllekær, Chefredakteur von Flensborg Avis. Das ermögliche der Redaktion grenzüberschreitend zu recherchieren und so gegenüberzustellen, wie Probleme im jeweils anderen Land angegangen werden.

Zur Bundestagswahl 2017

Für das Jahr 2017 plant die Zeitung etwas Neues. „Seit einigen Monaten produziert eine Redaktion von drei Mann Videos für unsere Homepage“, erzählt Møllekær. Diese Videos sollen aber nicht nur auf der eigenen Webseite veröffentlicht werden, sondern darüber hinaus dänischen Fernsehsendern angeboten werden. Der Fokus soll auf Geschichten aus Norddeutschland liegen, die auch in Dänemark interessant sind.

„Die kommende Bundestagswahl ist die Chance für uns, mit diesem Format etwas zu machen“, sagt Møllekær. „Wir würden dann nicht nach Berlin zu Angela Merkel fahren – das machen schließlich schon die Deutschlandkorrespondenten der dänischen Medien – sondern wir wollen differenziert die politischen Diskussionen aufgreifen, die um die Bundestagswahl herum stattfinden, und diese neu und interessant aufbereiten.“

Hier geht es zu Fla.de.

Jørgen Møllekær

Jørgen Møllekær

Zeitung: Flensborg Avis
Mail: jm@fla.de 

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