Musterkonzept

„Was haben Sie gesagt?“

von

Frau symbolisiert Anführungszeichen mit den Händen
In Anführungszeichen gesprochen...

Im Wahlkampf fallen sehr häufig zitierwürdige Sätze. Während mancher Kandidat mit jedem Statement eine Punktlandung trifft, provozieren andere mit krassen Aussagen, die zum Skandal führen. Die Zeitung sammelt die besten, die furchtbarsten, die glaubwürdigsten, die unglaubwürdigsten und die lustigsten Zitate oder einfach nur bestimmte Tatsachenbehauptungen der Kandidaten, die zur Wahl stehen und präsentiert sie auf einer Sonderseite.

Umsetzung

Ein Sprachwissenschaftler und ein Politikexperte werden in die Redaktion eingeladen. Diese analysieren im Gespräch die Aussagen und bewerten die Glaubwürdigkeit, den Wahrheitsgehalt und die politischen Konzepte dahinter. Ein Redakteur der Zeitung moderiert das Gespräch und befragt die Experten. Die Zeitung richtet mit diesen Experteninterviews ihr Augenmerk auf das, was hinter den Zitaten steckt und durchleuchtet für ihre Leser die Mechanik des Kampfes um Aufmerksamkeit.

Veröffentlichungsweise

Print

Im Printformat bietet es sich an, die Analyse der Experten den entsprechenden Zitaten zuzuordnen und mit den Bildern der Kandidaten zu versehen, aus deren Mund die Zitate stammen. Die Veröffentlichung sollte etwa eine Woche vor der Wahl geschehen, um den Kandidaten noch die Möglichkeit zur Erklärung ihrer Aussagen zu geben.

Online und Mobil

Die Redaktion filmt das Expertengespräch und erstellt kurze Videos, die das Zitat im Wortlaut wiedergeben und im Anschluss die Analyse desselben zeigen. Diese Videos können daraufhin mittels Online-Tools in ein Quiz eingebettet werden. Dem Leser wird dabei zuerst das Zitat in Schriftform gezeigt, woraufhin er selbst eine Zuordnung vornehmen muss. Mit der Auflösung bekommt er das Analysevideo gezeigt. Für die mobile Darstellung bietet sich ein Memory-Spiel an, bei dem der Leser virtuelle Karten mit Zitaten den einzelnen Politikern zuordnen muss.

Stolperfalle

Bei einer kritischen Betrachtung von skandalisierenden Aussagen aus der Politik darf die Zeitung den eigenen Umgang mit ebendiesen nicht ausklammern, sonst leidet die Glaubwürdigkeit.

Teaserbild (c) Fotolia - Coloures-pic

Artikelbild (c) Fotolia - DDRockstar

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