Musterkonzept

Wehret den Anfängen

von Rouven Kühbauch

Megaphon
Der Lauteste hat immer Recht? Foto (c) Flickr - floeschie

„Der Populismus ist auf dem Vormarsch“ schreit es von allen Dächern. Doch was heißt das eigentlich? Warum kommt der Populismus von rechts? Und wie reagiert man als Journalist eigentlich auf diese Entwicklung? Ein Weg ist, den Lesern deutlich zu machen, dass die einfachste Antwort auf hochkomplexe Fragestellungen nicht unbedingt die Beste ist.

Idee

Die Zeitung klärt daher auf, wie Populismus funktioniert, was das vermehrte Auftreten der Populisten für die freiheitliche Demokratie bedeutet und was konstruktive politische Aussagen ausmacht. Um den populistischen Aussagen der Wahlkandidaten Substanz entgegenzusetzen, werden die Wahlprogramme akribisch auseinandergenommen.

Umsetzung

Jeweils ein Redakteur wird für jede Partei mit der Bearbeitung des Wahlprogramms beauftragt und analysiert die Aussagen, Thesen und Forderungen im Detail. Die Bewertung und Gewichtung der einzelnen Punkte kann sich an der Berichterstattung, dem Interesse der Leser oder an Expertenaussagen orientieren. Anschließend wird das Wahlprogramm auf den Wahrheitsgehalt, die Realisierbarkeit und den politischen Konzepten, die dahinter stecken, analysiert. Anschließend können die Aussagen der Parteikandidaten mit dem Wahlprogramm verglichen werden.

Weitere Beiträge lassen Experten aus der Politik- und der Geschichtswissenschaft zu Wort kommen. In diesen wird dem Leser die Problematik des Populismus erklärt. Beispiele aus der Geschichte dienen dazu, die Folgen von Populismus zu verdeutlichen.

Veröffentlichungsweise

Print und Online

Wöchentlich beschäftigt sich die Zeitung mit dem Wahlprogramm einer anderen Partei und stellt die Analyse in der Printausgabe und online vor. Neben Aussagen von Politikexperten gibt es eine Spalte mit einem kurzen Kommentar der Direktkandidaten aus der Region zum Wahlprogramm ihrer Partei, in dem sie die Möglichkeit haben, ihre eigenen Schwerpunkte oder Differenzen zu erläutern.

Die Experten- und Historikergespräche sowie die Darstellungen des Populismus in der Geschichte können entweder als eigene Teile veröffentlicht werden, oder als Rubrik auf der wöchentlichen Sonderseite.

Social-Media

Die Aussagen der regionalen Parteiverbände und Kandidaten in den Social-Media-Kanälen werden während des Zeitraums, in dem die Beiträge zu den Wahlprogrammen veröffentlicht werden, ausgewertet. Populistische Aussagen werden auf der eigenen Social-Media-Seite geteilt, mit einem kurzen Statement eines Politikexperten.

Teaserbild (c) Fotolia - Coloures-pic

Artikelbild (c) Flickr - floeschie (veröffentlicht unter CC-BY-2.0)

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