drehscheibe 03/2019

Antisemitismus

von drehscheibe-Redaktion

drehscheibe 03/2019

Wer einen Interviewtermin beim Zentralrat der Juden in Berlin-Mitte hat, wird mit einer Realität konfrontiert, über die man sich im Alltagsleben wohl eher selten Gedanken macht: Die Straße ist vor dem Gebäude für parkende Autos gesperrt, beim Eintritt erlebt man Sicherheitskontrollen wie sonst nur auf Flughäfen. Jüdische Einrichtungen sind hierzulande nach wie vor
Zielscheiben von Antisemiten, und Jüdinnen und Juden, die als solche erkennbar sind, weil sie eine Kippa oder einen Davidstern tragen, laufen in bestimmten Gegenden Gefahr, angegriffen zu werden. In dieser Ausgabe zeigen wir, wie engagiert sich Lokalzeitungen mit dem Thema auseinandersetzen.

Hier geht es zur Ideenliste der Ausgabe

Im Dossier lesen Sie:

Interview: Jutta Wagemann vom Zentralrat der Juden über vielfältige Berichterstattung
Geschichte: Die Aachener Zeitung befasst sich mit Enteignungen im Nationalsozialismus
Konflikt: Prenzlauerberg-nachrichten.de beleuchtet einen lokalen Streitfall
Religion: Auf das Jubiläum einer Synagoge blickt das Darmstädter Echo
Interview: Wie Antisemitismus an Schulen thematisiert werden kann
Reportage: Die Neue Osnabrücker Zeitung spricht mit einer Auschwitz-Überlebenden
Recherche: Die Jüdische Allgemeine forscht in einem Namensstreit nach

Im Magazin:

Würdigung: Zum Abschied von Berthold L. Flöper
Aktion: Die Westfälischen Nachrichten veranstalten Workshops für Vereine

In der Ideenbörse

Constructive Journalism: Die Heilbronner Stimme veröffentlicht eine Mutmacher-Ausgabe
Sterben: Die Ruhr Nachrichten machen den Tod zum Thema
Serie: Das Schifferstadter Tagblatt porträtiert montags Menschen mit Ehrenamt
Glaubwürdigkeit: Die Kleine Zeitung analysiert den Verlust von Vertrauen in die Medien
Making-of: Die Augsburger Allgemeine testet das Wissen der Leser


Inhaltsverzeichnis

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