Ausgabe 02/2008

Ausgezeichnet!

von drehscheibe-Redaktion

Titel Ausgabe 02/2008

Die Gewinner des ersten jugenddrehscheib-Preises

Jugendliche und Kinder lesen keine Zeitung? Von wegen. Sie müssen nur richtig angesprochen werden. Die drehscheibe präsentiert in seiner Ausgabe "Ausgezeichnet!" (Februar 2008) die Gewinner des ersten jugenddrehscheibe-Preises für junge Medienmacher. Die Preise wurden im Januar beim 16. Forum für Lokaljournalisten in Konstanz vergeben. Das Spektrum der prämierten Arbeiten reicht dabei von täglich gestalteten Kinderseiten, über eine Kinderpressekonferenz bis hin zu Aktionen im Kindergarten. Die journalistisch kreativen Ideen zeigen, dass sich die Zeitungsverlage eine Menge einfallen lassen, um junge Menschen ans Zeitungslesen zu gewöhnen.

In der Kategorie „Redaktionelles Angebot für Kinder“ erhielt der Hellweger Anzeiger (Unna) den ersten Preis für eine tägliche Kinderseite. Die Braunschweiger Zeitung und die Westfalenpost (Hagen) belegten den zweiten und dritten Platz.  Das Medienhaus Bauer (Marl) erhielt für den crossmedialen Ansatz, den es mit der täglichen Jugendseite „scenario“ und der Internetplattform www.scenario4u.de bietet, den ersten Preis in der Kategorie „Redaktionelles Angebot für Jugendliche“. Die Zeitungsgruppe Lahn-Dill (Wetzlar) und die Torgauer Zeitung nahmen den zweiten und dritten Preis entgegen. In der dritten Kategorie „Medienpädagogisches Projekt“ überzeugte die Rheinische Post die Jury mit dem Projekt „Wir werden Waldmeister“, das sie im vergangenen Jahr mit 120 Kindergärten durchführte.

Im Magazinteil des Heftes findet sich ein Beitrag über die Qualität von Journalistenpreisen. Nicht immer dienen sie der Steigerung von journalistischer Qualität sondern sind eine verdeckte PR von Unternehmen und Verbänden. Die drehscheibe fragte bei Preisträgern, Veranstaltern und Medienwissenschaftlern nach.

In einem Interview mit der Redaktion der jugenddrehscheibe berichtete die 17-jährige Nachwuchsjournalistin Stefanie Hiekmann von ihren zahlreichen Ideen, der ihr zuletzt den Dietrich-Oppenberg-Preis der Stiftung Lesen eingebracht haben.

In der Ideenbörse dieser Ausgabe finden sich folgende Geschichten:

  • Ansteckendes Fieber – Zehn Redakteure der Waiblinger Kreiszeitung ließen sich vom Lottofieber mitreißen und gaben jeweils einen Tipp ab und erklärten kurz ihre Strategie.
  • Familienfreundliche Journalisten – In einer Serie des Göttinger Tageblattes erklären Redakteure und freie Mitarabeiter, wie sie ihre Arbeit und das Familienleben unter einen Hut bekommen.
  • Vergessenes Schicksal – Heimkinder hatten insbesondere in der unmittelbaren Nachkriegszeit unter unmenschlichen Erziehungsmethoden zu leiden. Die Westfälische Rundschau (Dortmund) berichtet über einzelne Fälle.
  • Fototermin für Hartz IV-Empfänger – In einer Serie stellt die Bremervörder Zeitung Menschen vor, die regelmäßig zur örtlichen Tafel kommen. Eine Profifotografin liefert die Porträtfotos.
  • Nicht ganz vergessen – Der Westfälische Anzeiger (Hamm) berichtet in der Serie "Hammer auswärts" über Menschen, die die Heimat verlassen haben. Ein porträtierter Mann lebt mittlerweile in Manila.
  • Diskussionen anregen – Mit dem "Thema der Woche" regt die Neue Osnabrücker Zeitung regelmäßig Diskussionen an. In einem Making-of erklärt der Redaktionsleiter die Vorgehensweise.

Zum Titelthema "Ausgezeichnet!" und zu "Ostern 2008" bietet die drehscheibe-Redaktion zwei passende Ideenlisten an, die bequem auf dieser Website eingesehen und deren Artikel runtergeladen werden können.

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