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Dossier

Zur Wahl

Interviews, Best-Practice-Beispiele, Organisations- und Rechercheleitfäden und jede Menge Wissenswertes – mit dem Wahlendossier kommen Lokalredaktionen gut durch Wahlzeiten.

Wahlkampf-Veranstaltungen können unübersichtlich sein. Nicht nur dort wurden Menschen aus der Politik attackiert. (Foto: AdobeStock/tsuguliev)
Wahlkampf-Veranstaltungen können unübersichtlich sein. Nicht nur dort wurden Menschen aus der Politik attackiert. (Foto: AdobeStock/tsuguliev)

Nach mehreren Angriffen auf Politikerinnen und Politiker in den vergangenen Jahren ist die Stimmung angespannt. Auch in diesem Wahlkampf gibt es bereits Gewalt-Vorfälle. Im Lokalen ist die Sicherheitslage ein Dauerthema.

Gut zwei Monate vor den Landtagswahlen hängen die ersten Wahlplakate. (Foto: AdobeStock/altix5)
Gut zwei Monate vor den Landtagswahlen hängen die ersten Wahlplakate. (Foto: AdobeStock/altix5)
Best Practice

Wirbel um Wahlplakate

Gerade wird wieder wird fleißig Parteiwerbung gemacht. Plakate und Aktionen sorgen dabei immer wieder für Unmut und Streit. Wie wird der Wahlkampf geführt und welche Grenzen sollte er haben?

Der 1. September und der 22.: Wichtige Landtagswahlen stehen an. (Foto: AdobeStock/PhotoSG )
Der 1. September und der 22.: Wichtige Landtagswahlen stehen an. (Foto: AdobeStock/PhotoSG )
Ideensammlung

Wer wie was wählt

Im September wählen die Menschen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg einen neuen Landtag. Bundesweit wird die Entscheidung mit Spannung erwartet. Lokalzeitungen schauen auf das Procedere und erklären Besonderheiten. Neu in unserem Wahlendossier.

Der Countdown läuft.(Foto: AdobeStock/encierro)
Der Countdown läuft(Foto: AdobeStock/encierro).

Am Sonntag öffnen in Deutschland die Wahllokale zur Europawahl. Hier ein paar Last-Minute-Ideen für lokale Umsetzungen.

Deutschland ist eine Zuwanderungsgesellschaft (Foto: AdobeStock/MichaelJBerlin)
Über 60 MillioDeutschland ist eine Zuwanderungsgesellschaft (Foto: AdobeStock/MichaelJBerlin)nen Menschen dürfen in Deutschland mitwählen. (AdobeStock/Wolfgang)
Tipps und Leitfaden

Migration als Wahlkampfthema

Die Zuwanderung ist eines der großen Themen im Wahljahr. Bei einer Veranstaltung haben internationale Journalistinnen und Journalisten über die Möglichkeiten der Berichterstattung diskutiert.

Über 60 Millionen Menschen dürfen in Deutschland mitwählen. (AdobeStock/Wolfgang)
Über 60 Millionen Menschen dürfen in Deutschland mitwählen. (AdobeStock/Wolfgang)
Ideensammlung

Europa hat die Wahl

Vom 6. bis zum 9. Juni wird das größte transnationale Parlament der Welt gewählt. Wir zeigen, wie Lokalzeitungen unterschiedliche Aspekte der Wahl aufgreifen, und geben weitere Tipps für die lokale Umsetzung.

Interaktiver Wahlspaziergang der Augsburger Allgemeinen (Foto: Screenshot Augsburger Allgemeine)
Interaktiver Wahlspaziergang der Augsburger Allgemeinen (Foto: Screenshot Augsburger Allgemeine)

Nur noch wenige Tage bis zur Landtagswahl in Bayern. Die Augsburger Allgemeine will drängende gesellschaftliche Themen vor Ort sichtbar machen und nimmt Leserinnen und Leser mit auf einen interaktiven Stadtrundgang durch Augsburg.

Philipp David Pries ist Leiter des Datenjournalismus-Teams bei Ippen.Media.
Philipp David Pries ist Leiter des Datenjournalismus-Teams bei Ippen.Media.

Bei der Bundestagswahl 2021 hat Ippen.Media sämtliche Wahlergebnisse der rund 11.000 Gemeinden in Deutschland recherchiert und gebündelt aufbereitet. Philipp David Pries, Leiter des Datenjournalismus-Teams, erklärt, welcher Aufwand dahinter steckt.

Ausschnitt der Zeitungsseite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.
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Oberbürgermeisterwahl

Die Wahl mit neuen Formaten

Originelle Interviews, neue Formate und guter Service – auf diesen Dreiklang setzte die Hannoversche Allgemeine Zeitung bei der Kommunal- und OB-Wahl 2019.

Ausschnitt der Zeitungsseite der Leipziger Volkszeitung.
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Best Practice

Sachsen in Bewegung

Was bewegt die Menschen in der Region? Und welche Politik brauchen sie? Diese Fragen waren für die Redaktion der Leipziger Volkszeitung Grundlage für eine Themenserie zur Bundestagswahl 2021: „Was bewegt die Sachsen?“

Ausschnitt der Zeitungsseite der Passauer Neuen Presse.
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Im Wahlkampf

Von Tür zu Tür

Für eine Serie macht sich ein Volontär der Passauer Neuen Presse auf, geht von Haus zu Haus und fragt die Leute, was sie sich von der Wahl erwarten, welche Projekte und Themen sie umtreiben und welche Wünsche sie an ihre Lokalpolitiker haben.

Ausschnitt der Zeitungsseite der Freien Presse.
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Best Practice

Auf Wahlwanderung

Durch die Region wandern und dabei über die anstehenden Wahlen sprechen. So lautete die Idee von Grit Baldauf, Leiterin der Regionalredaktion Mittelsachsen bei der Freien Presse. Also machte sich die freie Journalistin Laura Kaiser auf Wahl-Wanderschaft.

Screenshot der Homepage der Main-Post.
Screenshot der Homepage der Main-Post.

Kurz vor Wahlen gehe es darum, selbst Themen zu setzen und sie für die Bürgerinnen und Bürger zu erklären, sagt Michael Czygan von der Main-Post. Daher wählt seine Redaktion neue Wege der Berichterstattung vor der Landtagswahl in Bayern.

Screenshot des Titelbilds des Stimm-O-Mats der Heilbronner Stimme.
Screenshot des Titelbilds des Stimm-O-Mats der Heilbronner Stimme.

338 Kandidaten haben sich im Jahr 2019 bei der Kommunalwahl in Heilbronn auf 40 Sitze im Gemeinderat beworben. Die Heilbronner Stimme will die Entscheidung einfacher machen und hat den lokalen „Stimm-O-Mat“ entwickelt.

Zeitungsseite in der Braunschweiger Zeitung.
Zeitungsseite in der Braunschweiger Zeitung.
Best Practice

Gut geschnürte Info-Pakete

Zur Kommunalwahl im September 2021 ging es in Braunschweig auch um einen neuen Oberbürgermeister oder eine Oberbürgermeisterin. Die Braunschweiger Zeitung hat ihre Leserschaft umfangreich über die Parteiprogramme informiert.

Ausschnit der Zeitungsseite des Main-Echos.
Ausschnit der Zeitungsseite des Main-Echos.
Best Practice

Themenwochen vor der Wahl

Kommunalpolitik ist nicht erst dann wichtig, wenn Wahlen anstehen: Nach dieser Devise startete das Main-Echo weit vor dem Wahlkampf drei „Themenwochen Kommunalwahl 2020“. Jede Themenwoche nahm einen anderen Schwerpunkt in den Blick.

Zeitungsseite in der Pforzheimer Zeitung.
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Wie wirkt sich eine Wahl auf das Leben vor Ort aus? Dieser Frage gehen die Volontärinnen und Volontäre der Pforzheimer Zeitung in ihrer Serie „Auf Wahlkurs“ nach. Die Ergebnisse präsentieren sie in Print und in den Social-Media-Kanälen.

Ausschnit der Zeitungsseite der Westfalenpost.
Ausschnit der Zeitungsseite der Westfalenpost.
Best Practice

Die Heimat im Check

Zur Kommunalwahl im September 2020 setzte die Westfalenpost mit einem Großprojekt die lokalpolitische Agenda: In einem „Heimat-Check“ konnten Leserinnen und Leser im Verbreitungsgebiet pünktlich zur Wahl ihre Heimatorte bewerten.

Screenshot der WAZ.
Screenshot der WAZ.

Wer das erste Mal wählen geht, hat meist viele Fragen im Kopf: Wen soll ich wählen, und welche Themen haben die Parteien für junge Menschen im Blick? Der Schul-O-Mat bietet Jungwählern Orientierung vor der Landtagswahl.

Screenshot der Westfalenpost.
Screenshot der Westfalenpost.
Landtagswahl

Vandalismus im Wahlkampf

Abgerissen am Straßenrand oder mit Parolen beschmiert: Auch vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen werden viele Wahlplakate  beschädigt oder zerstört. Die Westfalenpost greift das Thema auf und berichtet über die Ermittlungen gegen die Täter.

Screenshot vom Altenaer Kreisblatt.
Screenshot vom Altenaer Kreisblatt.
Best Practice

Wahlkampf auf Malle

Sogar am Strand von Palma de Mallorca hängen derzeit Wahlplakate der nordrhein-westfälischen SPD. Das Altenaer Kreisblatt fragt: Hat die Fraktion damit auf die Mallorca-Affäre angespielt? Neu in unserem Wahlendossier.

Jetzt beginnt das Ringen um die Regierungsbildung. (Symbolfoto: AdobeStock/Henry Czauderna)
Jetzt beginnt das Ringen um die Regierungsbildung. (Symbolfoto: AdobeStock/Henry Czauderna)

Fehlende Stimmzettel, ein Kanzlerkandidat, der seine Kreuzchen zeigt, und ein Ergebnis, das vor allem die SPD jubeln lässt. Doch die Regierungsbildung dürfte schwierig werden. Eine Presseschau nach einem denkwürdigen Wahlsonntag.

Der Wahlabend ist auch ein Fernsehevent. (Symbolfoto: AdobeStock/Africa Studio)
Der Wahlabend ist auch ein Fernsehevent. (Symbolfoto: AdobeStock/Africa Studio)
dpa-News-Tipp

Was am Wahlabend läuft

Wahlkrimi oder TV-Krimi? Tippspiel mit den Kindern? Wie die Bürger den Wahlabend des Jahres verbringen.

Endspurt zur Bundestagswahl. Die Main-Post unterstützt die Leser in der Entscheidungsfindung.
Endspurt zur Bundestagswahl. Die Main-Post unterstützt die Leser in der Entscheidungsfindung.

Wie die Main-Post ihre Leserinnen und Lesern in der Entscheidungsfindung vor der Bundestagswahl unterstützt, erklärt Michael Czygan, stellvertretender Leiter der Regionalredaktion.

Mit Klick aufs Bild gelangen Sie zum Dossier des SHZ.
Mit Klick aufs Bild gelangen Sie zum Dossier des SHZ.

Drei Fragen, 15 Sekunden Zeit. Der SHZ hat 50 Tage vor der Wahl mit einem kurzen Interviewformat begonnen. 50 Politikerinnen und Politikern aus der Region und darüber hinaus und andere bekannte Personen antworten in kurzen Clips.

WAHLEN-BLOG

Im Jahr 2013 kam keine Lokalzeitung am Thema Wahlen vorbei. Und auch 2014 stehen so einige Kommunalwahlen an. Aber wie bekommen die Redaktionen eine Berichterstattung über dieses urpolitische Thema hin, die Spaß macht? Genau diese Frage wollen wir auf diesem Blog mit Ihnen diskutieren. Wir informieren Sie über gute Ideen und halten Sie auf dem Laufenden. Gleichzeitig können Sie mitdiskutieren und kommentieren. Wenn Sie selbst auf Neuigkeiten und gute Ideen gestoßen sind, teilen Sie uns diese mit unter info@drehscheibe.org.

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Die Spannung nach der Wahl

Keine Atempause! Die Bundestagswahl ist entschieden, aber es bleibt spannend. Denn nun geht es um die Bildung der nächsten Bundesregierung. Lokalzeitungen haben abwechslungsreich über den Wahlabend berichtet und bleiben auch jetzt nahe an den Diskussionen und Ereignissen dran – mit datenjournalistischen Formaten, Fotostrecken, Live-Tickern, Glossen und vielem mehr. Eine Presseschau der drehscheibe.

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Auf der Zielgeraden

Nicht nur die Wahlkämpfer, auch die Journalisten befinden sich im Endspurt. Wenige Tage vor der Bundestagswahl laufen in den Redaktionen die letzten Vorbereitungen für den Wahltag. Hier ein Blick hinter die Kulissen der Mitteldeutschen Zeitung in Halle.

Wahlen, Wahlen-Blog, 2013, Bundestagswahl, MDR, MDR aktuell, MDR Info

Twitter

Bundestagskandidaten antworten in 140 Zeichen

Jeden Morgen, um Punkt 8 Uhr, twittert die Thüringer Allgemeine eine Frage mit dem Hashtag #wahlfrage an alle Bundestagskandidaten des Bundeslandes. Anschließend haben die Politiker die Möglichkeit, zu antworten – in 140 Zeichen. In einer Woche wurden den Kandidaten persönliche Fragen gestellt, in einer anderen ging es um das Parteiprogramm oder Themen, die den Wahlkreis betreffen. Die TA-Leser können sich so in kürzester Zeit einen Überblick über die Positionen und Ziele der Politiker verschaffen. Zugleich haben sie die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen, indem sie diese über den Kurznachrichtendienst Twitter oder per Mail an die Redaktion senden.

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WonAIR 2013

Nicht in die Luft gehen, sondern zur Wahl!

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb hat ein Themenpaket zur Wahl online gestellt. Das WonAIR-Dossier bietet kreative Ideen, Tipps und jede Menge Recherche-Quellen für Lokalredaktionen. Und das Beste daran: Das Paket ist kostenlos!

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Trimediale Berichterstattung

Der MDR-Wahlcountdown

33 Tage lang beschäftigt sich der MDR intensiv mit der bevorstehenden Bundestagswahl. Dabei setzt die Landesrundfunkanstalt auf Trimedialität – mit der Nachrichtensendung MDR aktuell, dem Nachrichtenradio MDR Info und dem Internetauftritt MDR.de. Ziel des gemeinsamen „MDR-Wahlcountdowns“ (Start 20. August) ist es, umfassend über die Wahlprogramme der Parteien sowie die aktuellen Äußerungen und Aktionen der Politiker zu berichten.

So kommentieren etwa die „Wahlbeobachter“ immer dienstags auf dem Radiosender MDR Info die Wahlkampfgeschehnisse der vergangenen Tage. Außerdem werden regelmäßig Interviews mit den Spitzenpolitikern aller für den Bundestag kandidierenden Parteien gesendet. Aber auch „Otto-Normalwähler“ soll zu Wort kommen: „Bei MDR Info diskutieren ein Unternehmer und ein Student aktuelle Wahlkampfthemen“, informiert der MDR. Online bloggen die Hauptstadtkorrespondenten über ihre Arbeit in Berlin. Außerdem sind die User eingeladen, das dienstägliche Wahlforum von MDR Info und MDR aktuell live zu verfolgen und im Chat mitzudiskutieren.

Außerdem veranstaltet der Mitteldeutsche Rundfunk vier Thementage, die ebenfalls trimedial gestaltet werden und sich unter anderem mit den Chancen der Energiewende für Ostdeutschland beschäftigen und die allgemein zunehmende Arbeitsbelastung hinterfragen.

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Rechtsextreme

Aufklären, einordnen, Stellung beziehen

Gerade im Wahlkampf stehen Lokalredaktionen vor der Frage: Wie gehen wir mit rechtsextremen Parteien und Kandidaten um? Sicher ist: Ausblenden bringt nichts. Wir müssen uns mit den Inhalten kritisch auseinandersetzen. Dazu braucht die Redaktion ein Konzept.

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Crossmediales Forum

Mit Spitzenpolitikern im Gespräch

Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen), Wolfgang Schäuble (CDU), Frank-Walter Steinmeier (SPD), Sahra Wagenknecht (Linke) und Dirk Niebel (FDP) – die Heilbronner Stimme hat hochkarätige Spitzenpolitiker geladen, um mit ihnen anlässlich der anstehenden Bundestagswahl zu debattieren. An fünf Abenden will das Blatt interessierten Lesern die Politiker und deren Parteien näher bringen. „Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, mit jedem Politiker einzeln zu sprechen, statt sie alle auf ein Podium zu setzen“, erklärt Chefredakteur Uwe Ralf Heer, der die Foren als Moderator begleiten wird.

Bereits vor etwa acht Monaten sprach die Redaktion alle im Bundestag vertretenen Parteien an, um die Termine zu vereinbaren. Außerdem produzierte die Heilbronner Stimme Einspielfilme, in denen Bürger und Prominente aus der Region zu den jeweiligen Gäste befragt wurden. „Mit der Kombination aus Gespräch und Film wollen wir eine lockere Atmosphäre schaffen, die Lust auf die Wahlen macht“, sagt Chefredakteur Heer. Neben den großen Wahlkampfthemen, die jeweils auf die Gäste abgestimmt werden, wird an jedem Abend über ein Thema des Tages gesprochen.

Bereits zum vierten Mal veranstaltet die Heilbronner Stimme den „Stimme-Wahlcheck“. „Jedes einzelne Forum war gut besucht. Deswegen haben wir uns erneut zu den Gesprächsabenden entschlossen“, erklärt Heer. Dennoch sei er dieses Mal von dem großen Interesse überrascht gewesen: Alle Foren, für die jeweils 500 Karten verkauft wurden, seien innerhalb kürzester Zeit ausgebucht gewesen.

Für all jene, die nicht vor Ort dabei sind, wird das Forum live übertragen. Vorab hatten die Leser die Möglichkeit, Fragen einzusenden. Aufrufe dazu wurden über Facebook, die Homepage und Print verbreitet. „Ich werden so viele Fragen wie möglich in die 90-minütige Diskussionen einbringen“, verspricht Heer. Einige Redakteure werden zudem live vom Forum aus bloggen und wiederum aktuelle Fragen der Leser an die Politiker weitergeben. Noch am selben Abend wird außerdem Online ein Bericht zum Forum erscheinen. „In der Printausgabe bringen wir dann einen Tag später eine Sonderseite“, sagt Heer.

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Multimediales Projekt

Wahlkampf in Weiß-Blau

Was interessiert junge Menschen am Wahlkampf? Welche Themen und welche Formate liegen ihnen nahe? Antworten darauf gibt das multimediale Projekt „Junger Wahlkampf in Bayern“ an der Universität der Bundeswehr in München.

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Wähler-Umfrage

Welcher Kandidat passt zur Region?

„Wen würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahlen wären?“ Mit dieser Frage wird seit Wochen versucht, die politische Stimmung im Land zu messen. Auch der General-Anzeiger (Bonn) konfrontierte potentielle Wähler der Region vor der Bundestagswahl mit dieser Frage. Doch die Zeitung wollte mehr erfahren. Was wissen die Wähler über die Kandidaten? Welche politischen Eigenschaften ordnen sie ihnen zu? Wie schätzen sie das Können der Politiker ein?

Ein vom General-Anzeiger beauftragtes Meinungsforschungsinstitut befragte rund 1000 Wahlberechtigte. Bernd Eyermann, Redakteur des General-Anzeigers, wertete die Umfrage aus. In einem Artikel fasste er die zentralen Ergebnisse zusammen und ordnete sie ein. Dem Text wurden zwei Infokästen mit Balkendiagrammen beigestellt. Das erste stellte dar, welcher Kandidat zurzeit in welchem Wahlkreis vorne liegt. Der zweite Kasten beinhaltete die Fragen nach den Eigenschaften der Kandidaten – von „passt zur Region“ über „ist zuverlässig“, „versteht etwas über die Probleme der Stadt“ bis „kann in Berlin mithalten“ und „kenne ich nicht“. Die Diagramme wurden mit den Fotos der jeweiligen Kandidaten bestückt. Außerdem sprach Eyermann mit einem Meinungsforscher über die Aussagekraft von derartigen Umfragen. Dieser Artikel wurde im Keller der Zeitungsseite platziert.

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Interview

Wir wollen nicht belehren, sondern diskutieren“

Die Bundestagswahl rückt immer näher. In der Berichterstattung taucht dabei häufig der „Nichtwähler“ auf. Aber wer oder was verbirgt sich hinter diesem Begriff? 18 Volontäre der Axel-Springer-Akademie haben im Rahmen ihres Abschlussprojekts nachgeforscht. Ihre Ergebnisse präsentieren sie auf der Seite www.wahllos.de. Wir sprachen mit Christopher Clausen, einem der Volontäre.

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Interview

„Wir wollen die Wahl nicht gewinnen, sondern erklären“

Die Volontäre der Mediengruppe Oberfranken haben sich vor der Bundestagswahl und der Landtagswahl in Bayern etwas Besonderes einfallen lassen. Sie gründeten eine eigene, fiktive Partei – die PiF, Partei in Franken. Was es mit dem Projekt auf sich hat, erzählte uns Stefan Fößel, der Leitende Redakteur im Lokalen beim Fränkischen Tag. Er betreut das Projekt der Auszubildenden.

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Kandidaten-Befragung

13 Fragen zum Wahlkampf-Aufwand

Die Altmark Volksstimme wollte genauer wissen, mit welchem Aufwand sich die Kandidaten des Wahlkreises in die heiße Phase des Bundestagswahlkampf stürzen. 13 Fragen legte die Redaktion den Politikern vor. Neben dem zeitlichen Umfang des Wahlkampf-Engagements und der Höhe des Etats wurde auch nach der Form des geplanten Wahlkampfes gefragt und von welchen Promis ihrer Partei sie aktiv unterstützt werden. Außerdem wollte Reporter Philip Najdzion wissen, inwiefern die Kandidaten das Internet, soziale Netzwerke und mobile Dienste für sich nutzen. „Besonders aufschlussreich war die letzte Frage“, sagt Najdzion. Diese lautete: Mit welchem Satz gehen Sie auf die Wähler zu? „Während der FDP-Kandidat da ein Flugblatt abspult, fragt der CDU-Kandidat: Hallo, wie geht es Ihnen? Das sagt fast mehr über die Persönlichkeit der Bewerber aus als ein Porträt“, meint Najdzion.

Die 13 Fragen hatte er den Kandidaten zunächst per Mail gesandt. „Es war jedoch etwas Nachdruck und mündliches Abfragen nötig, bis von allen Kandidaten zu jeder Frage eine Antwort vorlag“, erklärt der Reporter. Um die Ergebnisse interessant und übersichtlich zu präsentieren, entwarf die Grafikabteilung für jeden Kandidaten ein Plakat samt Porträtfoto, auf dem die 13 Antworten platziert wurden.

Wahlen, Wahlen-Blog, 2013, Bundestagswahl, Volksstimme, Altmark

Kandidaten-Befragung

Unter 18? Trotzdem wählen!

Am 13. September können auch Kinder und Jugendliche ihre Stimme abgeben. U18 heißt das Projekt, bei dem bundesweit rund 800 Wahllokale für junge Menschen geöffnet werden. Ein interessantes Projekt auch für Lokaljournalisten. 

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Interview

„Es sind schon viele große Geschichten entstanden“

Auf www.abgeordnetenwatch.de können Bürger Abgeordnete öffentlich befragen. Gregor Hackmack, Mitbegründer des Portals, erklärt, wie Journalisten die Seite für die Lokalberichterstattung nutzen können.

Wahlen, Wahlen-Blog, 2013, Bundestagswahl, worldle

Best Practice Beispiele

Näher ran an Leser und Kandidaten

Lesernah, jugendlich, multimedial – so wollen Regionalzeitungen über den Wahlkampf berichten. Aber wie sieht das konkret aus? Wir haben in verschiedenen Redaktionen nachgefragt. Fazit: Die Kollegen wollen näher rangehen – an die Kandidaten und ihre Arbeit, aber auch an die Leser und ihren Alltag. Eine Auswahl an Ideen und Aktionen.

Wahlen, Wahlen-Blog, 2013, Bundestagswahl, Oberhessische Presse

Kandidaten-Check

Wie steht es um den Online-Wahlkampf?

Wahlkampf findet längst nicht mehr nur über Plakate oder Reden auf öffentlichen Plätzen statt. Auch über das Internet versuchen Politiker, Wähler für sich zu mobilisieren. Anlässlich der Wahl eines neuen Landrats für Marburg-Biedenkopf im April hat die Oberhessische Presse daher die Online-Aktivitäten ihrer Bewerber unter die Lupe genommen. Dazu hat sich die Redaktion nicht nur die Homepages von drei Kandidaten angesehen, sondern sich vor allem durch deren Facebook-Profile geklickt. Denn „erstmals könnte durch Facebook mitbeeinflusst werden, wer der neue Landrat für Marburg-Biedenkopf wird“, begründet die Zeitung in ihrem Artikel die Aktion. Die Zeitung fragte sich: Für welche Themen machen sich die Bewerber stark, geben sie persönliches von sich preis, wie viele Facebook-Nutzer haben auf den „Gefällt mir“-Button der Profile geklickt und welche Kandidaten haben es schlicht verpasst, ihre Ambitionen online kundzutun? Das Resultat: Nicht alle beweisen Händchen im World Wide Web.

Wahlen, Wahlen-Blog, 2013, Bundestagswahl, Oberhessische PresseFoto: Christian Schwier/ Fotolia

Nicht-Wähler

Wähler auf Urlaub

Immer mehr Wähler machen Urlaub – und zwar vom Wählen. Wenn man den jüngsten Umfragen glaubt, planen mehr als 30 Prozent der Wahlberechtigten, im Herbst nicht an der Bundestagswahl teilzunehmen. Das wäre ein neuer Negativrekord. Mehrere Studien haben sich in jüngster Zeit mit Nichtwählern beschäftigt. Die drehscheibe hat sie sich angesehen. Sie alle fordern eine bessere Vermittlung von Politik. Man müsse den Menschen deutlich machen, dass Politik für sie und ihre Angelegenheiten gemacht wird. Gerade Lokaljournalisten können daran mitwirken.

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Aktion

„Wir wollten die Kandidaten zwingen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren“

Mitte Februar fand in Leipzig die Oberbürgermeisterwahl statt. Die Leipziger Volkszeitung hat sich dazu etwas Besonderes einfallen lassen. In Anlehnung an die Äußerung des ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU im Bundestag, Friedrich Merz, der einst gefordert hatte, jeder Bürger solle seine Lohnsteuer auf einem Bierdeckel ausrechnen können, bat sie die Kandidaten darum, auf einem Bierdeckel niederzuschreiben, warum die Bürger sie zum Oberbürgermeister wählen sollten. „Wir wollten die Kandidaten mit dieser Art der Aufbereitung dazu bringen, sich einen Tag vor der Wahl noch einmal auf das wirklich Wesentliche zu konzentrieren“, sagt Björn Meine, Ressortleiter der Leipziger Lokalredaktion des Blattes. „Zugleich hoffen wir, auf diese Weise die Oberbürgermeisterwahlen für noch mehr Menschen interessanter gemacht zu haben.“ Eine gelungene und witzige Aktion, die die Lübecker Nachrichten gerne nachgedreht haben.

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Konferenz

„Politikverdrossenheit hat auch viele Medien befallen“

Auf der Tagung „Das Hochamt der Demokratie“, die am 11. und 12. Juni in Berlin stattfand,  diskutierten Strategen der Parteien, Wissenschaftler und Journalisten die Strategien der Parteien und die Rolle der Medien im Wahlkampf. Wir sprachen mit Tagungsleiter Thomas Leif.

Lesen Sie auch: Zusammenfassung des Panels „Mythos social media im Wahlkampf: zwischen Vision und Realität“ mit Prof. Dr. Thorsten Faas und Dietrich Boelter von der Agentur best friend.

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Interview

„Man kann nicht vorhersehen, was skandalisiert wird“

Welche Themen werden in Social-Media-Kanälen besonders intensiv besprochen? Unterscheiden sie sich von den Themen der herkömmlichen Medien? Wie verlaufen ihre Konjunkturen? Der Medienwissenschaftler Christoph Neuberger betreut ein Projekt, bei dem politische Diskurse auf Social-Media-Plattformen analysiert werden. Was sich dabei beobachten lässt, erzählt er im drehscheibe-Interview.

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Interview

„Ideal ist es, reales Leben und digitale Geschichten zu kombinieren“

Was macht eigentlich ein Wahlbeobachter? Das fragte die drehscheibe den Medienwirtschafter Martin Fuchs, der unter der Adresse www.hamburger-wahlbeobachter.de bloggt. Im Gespräch erläutert er, wie Journalisten in Wahlkampfzeiten soziale Netzwerke für ihre Berichterstattung nutzen können.

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Wahlmobil

„Wir wollten dahin, wo die Leser sind“

Die Volontäre der Rhein-Zeitung bereisten zur Bundestagswahl 2009 die Region mit einem Wahlmobil. Regina Theunissen, Projektbeauftragte der Chefredaktion, erzählt, wie das Volo-Projekt umgesetzt wurde.

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Online-Kampagnen

Im Netz auf Wählerjagd

Interaktiv, multimedial, dialogorientiert. Im Bundestagswahlkampf 2013 wollen sich die Parteien im Internet und den sozialen Netzwerken präsentieren wie nie zuvor. Sie setzen auf soziale Netzwerke und Mitmach-Aktionen und hoffen auf den Obama-Effekt. Doch wie fruchtbar ist die Strategie? Die drehscheibe hat mit Vertretern der Parteien gesprochen.

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Interview

„Es wird immer noch viel Geld in Offline-Werbung gesteckt“

Um die Bedeutung des Online-Wahlkamps wissen inzwischen fast alle Parteien - nicht nur die Piraten. Dennoch ist die Situation immer noch völlig anders als in den USA. Die Dynamik der sozialen Netzwerke werde hierzulande noch nicht ausreichend genutzt, meint Prof. Christoph Bieber, Politologe und Professor für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft an der Uni Duisburg-Essen.

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Interview

„Der Bundestag ist ein Kanzlerwahlparlament“

Martin Fehndrich ist eigentlich Physiker. Zusammen mit mehreren Gleichgesinnten betreibt er in seiner Freizeit das Portal www.wahlrecht.de. Im drehscheibe-Interview plädiert er für weniger Wahlkreise mit mehr Kandidaten.

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Interview

„Die Sonntagsfrage ist keine Prognose“

Wie verlässlich sind Wahlprogonosen? Und verwandeln sich Meinungsforscher immer mehr in Meinungsmacher? Darüber sprachen wir mit Jörg Schönenborn. Seit 1999 moderiert er die Wahlsendungen in der ARD. Außerdem ist er Autor der Fragen des monatlichen ARD Deutschlandtrends.

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Interview

„Wichtig ist, dass der Bürger das Gewicht seiner Stimme kennenlernt“

Im Jahr der Bundestagswahl ist er ein viel beschäftigter Mann: Bundeswahlleiter Roderich Egeler. Im Interview mit der drehscheibe schildert er seine Vorbereitungen und beantwortet Fragen rund um die Themen Wahlbeteiligung, Wahlkreise, Vorab-Meldungen und vieles mehr.

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Reader erschienen

Der Wahlmarathon geht weiter!

Vom 6. bis 8. Februar fand in Tutzing eine Redaktionskonferenz zum Thema Wahlen statt. In drei Arbeitsgruppen erarbeiteten die teilnehmenden Lokaljournalistinnen und Lokaljournalisten konkrete Konzepte für eine spannende und unterhaltsame Berichterstattung zu dem Thema, an dem in diesem Jahr niemand vorbeikommt. Herauskommen sind dabei praktische Anleitungen für die Redaktionen und Listen mit kreativen Ideen. Den Reader gibt's für eingeloggte Abonnenten zum kostenlosen Download.

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Hanisauland

Bundestagswahl – einfach und verständlich erklärt

Erststimme, Direktmandat, Wahlberechtigte – die Bundestagswahl ist ein komplexes Thema mit eigenen Regeln, die nicht immer leicht zu verstehen sind. Das gilt erst recht für Kinder. Auf hanisauland.de gibt es nun ein Plakat, das das Prozedere leicht verständlich und übersichtlich erklärt. Das Plakat kann von der Homepage www.hanisauland.de heruntergeladen werden.

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Redaktionskonferenz in Tutzing

Die Ergebnisse – multimedial

Spannende Videointerviews und Hintergrundinfos – die Ergebnisse der bpb-Redaktionskonferenz „Wahlberichterstattung besser gemacht!” können auf dem Blog der drehscheibe nachgelesen und -gehört werden. „Wir brauchen erklärenden Journalismus mehr denn je“, sagt Dr. Dieter Golombek, Gründer des bpb-Lokaljournalistenprogramms . Außerdem erläutern Uwe Renners von den Westfälischen Nachrichten und Andreas Jöckel von der Rhein-Zeitung, wie Redaktionen das Tool Storify für sich nutzen können. Auf der Veranstaltung, die vom 6. bis 8. Februar in Tutzing stattfand, kam es ebenfalls zum Einsatz: Alle Tweets, mit Fotos, Videos, Texten und weiterführenden Links zur Veranstaltung wurden chronologisch archiviert. Schauen Sie doch mal rein!

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Wahlämter

Hüter der Zahlen

Bei einer Wahl fallen immense Datenmengen an. Wo aber werden diese Daten gesammelt, wo ausgewertet und archiviert? Antwort geben die Nürnberger Nachrichten. Im Rahmen der Serie „Hinter verschlossenen Türen“ sah sich eine Redakteurin im Wahlamt der Stadt Nürnberg um.

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Der Wahl-O-Mat

Die erste Wahl vor der Wahl

Auch bei der Landtagswahl in Niedersachsen banden wieder mehrere Zeitungen den Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb auf ihrer Homepage ein. Das Tool, mit dem sich spielerisch die eigenen Parteipräferenzen überprüfen lassen, erfreut sich immer größere Beliebtheit – bei Jung und Alt. Wir erklären noch einmal, wie Verlage das Tool nützen können, und sprachen außerdem mit Stefan Marschall von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der es maßgeblich mit voranbrachte.

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Kandidaten-Check

In Print getwittert

Eine Bürgermeisterwahl in Barsinghausen ist keine US-Präsidentschaftswahl. Dennoch sollte das für die Kandidaten kein Grund sein, die sozialen Netzwerke links liegen zu lassen. Die Calenberger Zeitung aber stellte fest, dass die Bürgermeisterkandidaten Twitter überhaupt nicht nutzten. Also beschloss die Redaktion, den Lokalpolitikern Fragen zu stellen, die sie nur in einer Länge von 140 Zeichen beantworten durften.

Kontakt: Robin Jantos,
Redakteur Online, Extras, Marketing
Madsack Heimatzeitungen
r.jantos@heimatzeitungen.de
Tel.: 0 51 31 – 46 72 27

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Finanzen

Parteien in den roten Zahlen

Kaum ein Wahlprogramm, das nicht von Schuldenabbau spricht, kaum ein Politiker, der nicht Sparprogramme und Konsolidierungspakete anzubieten hat. Gemeint sind damit natürlich die öffentlichen Haushalte. Ob Bund, Land oder Kommune – Schuldenbremsen machen sich im Wahlkampf immer gut. In den eigenen Kassen der Parteien sieht es hingegen oft trübe aus. Die Parteien geben für Wahlkämpfe eine Menge Geld aus. Dafür reichen die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und staatlichen Mitteln nicht immer aus. Um teure Wahlwerbung zu bezahlen, nehmen manche Schatzmeister Darlehen auf oder behelfen sich mit Überziehungskrediten. Probleme mit den Finanzen haben Parteien offenbar in allen Bundesländern. Vor den Wahlen wird geklotzt, danach werden Kredite abgestottert. So meldeten die Lübecker Nachrichten: „Große Parteien im Norden hoch verschuldet“, die Saarbrücker Zeitung titelte: „Saar-Parteien kämpfen mit Schuldenberg“.

Gerade im Superwahljahr lohnt die Nachfrage: Wie sehen die Parteifinanzen aus? Wie viel wird für den Wahlkampf ausgegeben? Wie gut können Politiker in ihrem eigenen Laden mit Geld umgehen? Auch eine Nachfrage beim Bund der Steuerzahler kann hierzu nicht schaden.

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Vorbereitung

„Planung schafft Freiräume“

Wer eine gute Wahlkampfberichterstattung hinbekommen will, muss langfristig und detailliert planen. Jan Kaymer, lange Jahre Chef vom Dienst bei der Ostfriesen-Zeitung, ist überzeugt: „Planung ist eine Voraussetzung für qualitativ hochwertige Berichterstattung.“ Im Interview hier die Tipps vom Fachmann.

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Wahlbörsen

Genauer als manche Umfrage

Seit zwölf Jahren betreibt der Mathematikprofessor Dr. Walter Mohr Wahlbörsen im Internet. Dabei wird mit virtuellen Partei-Aktien gehandelt. Das Planspiel ist ein relativ präzises Prognoseinstrument, um den Ausgang einer Wahl vorauszusagen. Betreiber der Wahlbörse ist das schleswig-holsteinische Institut PrognoSys, das häufig mit Medienhäusern kooperiert. Derzeit läuft – in Zusammenarbeit mit der Ostfriesen-Zeitung – die Wahlbörse für die Landtagswahl in Niedersachsen. Die drehscheibe sprach mit Mohr über dieses Wahl-Tool.

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Kandidatencheck

Politikern auf den Zahn fühlen

Die Nordsee-Zeitung bietet ihren Lesern einen eigenen Kandidatencheck. Mit einem Klick können die Bewohner von Cuxhaven und Umgebung die Kandidaten ihres Wahlkreises finden und ihnen Fragen stellen. Möglich macht dies eine neue Internet-Seite der Zeitung mit dem Namen „Kandidatencheck“. Das Portal, das seit dem 20. November online ist, erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Stuttgarter Zeitung Kandidatencheck

OB-Wahlen in Stuttgart

Eigene Akzente gesetzt

Auf der Wahl des Oberbürgermeisters in Stuttgart lag ein besonderer Fokus. Eine Stadt, die über ihr milliardenschweres Bahnhofsprojekt tief gespalten ist, in der seit Jahren gestritten, diskutiert, demonstriert wird, hatte im Oktober die Wahl, aus 14 Bewerbern den neuen Oberbürgermeister zu bestimmen. Wie die Stuttgarter Zeitungen die Wahl begleiteten.

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Reader erschienen

Alle bereitmachen fürs Superwahljahr

Anfang November fand in Leipzig die Redaktionskonferenz Wahlen der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb statt. Dort wurden Konzepte und Ideen für eine abwechslungsreiche Wahlberichterstattung im Lokalen erarbeitet. Nun ist der Reader erhältlich. Eingeloggte Abonnenten können ihn sich kostenlos herunterladen.

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Wahlticker

Neues im Minutentakt

Ticker lassen sich nicht nur bei Spielen der Fußball-Bundesliga oder anderen Sportgroßereignissen einsetzen. Dass sie auch bei Landratswahlen verwendet werden können, zeigt zum Beispiel die Altmark Volksstimme.

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Jugendseite

Als die Kandidaten Jugendliche waren

Für die Berichterstattung über die Landratswahl in Stendal hat sich die Jugendredaktion der Altmark Volksstimme etwas Besonderes einfallen lassen. Sie hat allen Kandidaten drei Fragen vorgelegt: Wie dachten Sie mit 16 über Politik und Politiker? Welche Rolle spielte Politik in ihrer Jugend? Und haben Sie sich damals bereits politisch engagiert? Zu den Antworten stellte sie Jugendfotos der Kandidaten. Den Artikel gibt es hier als PDF zum Download.

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Zukunftswerkstatt

Wahlen mit Durchblick

Am 21. September 2012 fand in Berlin eine Zukunftswerkstatt zum Thema Wahlen statt. In Workshops und Diskussionen wurden die besten Konzepte für eine gute Wahlberichterstattung im Jahr 2013 erarbeitet. Den Reader gibt es hier als PDF zum Download.

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Serie

Hinter den Kulissen

Politiker sind alle gleich? Wohl kaum. Das zeigt eine Serie der Süddeutschen Zeitung, die anlässlich der Bundestagswahl 2013 sieben Menschen aus sieben Parteien auf ihrem Weg begleitet.

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Neue Ausgabe

Mehr als Tortendiagramme – Wahlberichterstattung im Lokalen

Wie können Lokalzeitungen den Bürgern im Wahlkampf Gehör verschaffen? Wie gehen Redaktionen mit Nicht-Wählern um? Und was interessiert junge Wähler? Diesen und anderen Fragen widmet sich die drehscheibe in ihrer neuen Ausgabe „Sie haben die Wahl“ (12/2012). Lesen Sie darin auch ein Interview mit Bundestagspräsident Norbert Lammert über das Thema Politikverdrossenheit. Außerdem: weitere spannende Interviews und Essays zum Thema Wahlen im Wandel, alles über nützliche Wahl-Tools und viele Werkstatt-Tipps. So kann das Wahljahr 2013 kommen! Viel Spaß bei der Lektüre!

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Interview

„Politik ist besser als ihr Ruf“

Die Demokratie ist einem ständigen Wandel unterworfen. Das Wahlverhalten ändert sich, neue Parteien entstehen, das Internet verändert die Diskussionsprozesse. Wie sollte die Politik damit umgehen? Und welche Rolle könnten Lokalzeitungen bei der Vermittlung politischer Inhalte spielen? Die drehscheibe sprach darüber im Rahmen der Ausgabe „Sie haben die Wahl“ (12/2012) mit dem Präsidenten des Deutschen Bundestages, 
Prof. Dr. Norbert Lammert.

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Umfragen

Meinung ist gefragt

Grafstat ist ein Fragebogenprogramm, das alle Schritte für die Arbeit an Befragungsaktionen unterstützt – vom Aufbau des Fragebogens bis zu dem Ausdruck eines ausfüllfertigen Formulars bzw. der Generierung eines HTML-Formulars für Internet-Befragungen. Es wird von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Zusammenarbeit mit der Universität Münster angeboten. Einige Lokalzeitungen haben es bereits benutzt, wie etwa der Weser-Kurier und die Münstersche Zeitung. Wie die Braunschweiger Zeitung damit gearbeitet hat, lesen Sie in der nächsten Ausgabe der drehscheibe (12/2012). Hier finden Sie das PDF eines drehscheibe-Artikels, in dem beschrieben wird, was das Lokalradio MK aus Iserlohn mit Grafstat gemacht hat.

Weitere Informationen auf der Graftstat-Seite der bpb.

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Wahlrecht

Das Parlament wird größer

Das Wahlrecht wird verändert. CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne haben sich grundsätzlich darauf geeinigt, Überhangmandate vollständig auszugleichen. Das Bundesverfassungsgericht hatte eine Neuregelung gefordert. Als Konsequenz könnte der Bundestag demnächst rund 50 Mitglieder mehr haben. Die Badische Zeitung und die Mittelbayerische Zeitung kommentieren die Entscheidung.

Lokaltipp: Ist unser Gemeinde- oder Stadtrat eigentlich groß genug? Kann er effizient arbeiten? Oder ist er aufgebläht und bräuchte eine Verdünnung? Experten und Leser werden befragt.

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Bundestwitter

Aus dem Parlament gezwitschert

„Kabinett beschließt Gesetzentwurf Beschneidung“ (Sabine Leutheusser-Schnarrenberger),

„Wer angefangen hat die Industrie bei den Strompreisen zu entlasten war der JTrittin als Umweltminister“ (Peter Altmaier)

„Nach Bürgersprechstunden gehts jetzt zur Aphasie-Selbsthilfegruppe nach Waldbreitbach!“ (Sabine Bätzing)

Solche und ähnliche Infos verbreiten unsere Bundespolitiker via Twitter. Gesammelt findet man die Tweets nun auf Bundestwitter.de. Die Seite ist ein Studienprojekt des Medieninformatik-Studenten Thomas Puppe.

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Nebeneinkünfte

Was Politiker verdienen

An den Nebeneinkünften von Peer Steinbrück entzündet sich derzeit eine hitzige Debatte: Was verdienen Politiker nebenbei dazu? Wer bezahlt das? Sind sie dadurch käuflich? Parteiisch? Die Angabe von Nebentätigkeiten und -einkünften von Bundestagsabgeordneten ist seit langem im Abgeordnetengesetz geregelt. (Hier nachlesen). Die Transparenzregeln mögen strittig sein, aber es gibt welche. Die Rhein-Zeitung hat sich schon mal angesehen, was Landespolitiker verdienen.

Ganz anders sieht es in den Kommunen aus. Viele Stadt- und Gemeinderäte sitzen in Aufsichts- und Verwaltungsräten, aber was sie nebenzu verdienen, erfährt die Öffentlichkeit zumeist nicht. Das lohnt nachzufragen: Wie sehen die Bezüge der Lokalpolitiker aus? Wie viel Geld fließt für Haupt- und Nebenamt, für Zusatzjobs? Der Westfälische Anzeiger  hat dazu eine Geschichte gemacht.

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Zukunftswerkstatt Wahlen

„Der Journalismus beginnt, die Potenziale des Netzes zu erkennen“

wie ernsthaft setzen sich Politik und Journalismus mit den Möglichkeiten des Internets auseinander? Reagieren sie angemessen darauf, wenn die Bürger sich einmischen und teilhaben wollen? Über diese und andere Fragen referierte Dr. Leonard Novy vom Institut für Medien und Kommunikationspolitik auf der Zukunftswerkstatt Wahlen. Die drehscheibe sprach mit ihm am Rande der Konferenz.

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Zukunftswerkstatt Wahlen

10 Jahre Wahl-O-Mat

Wie funktioniert der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung? Was kostet er? Ist er auch für die Kommunalwahlen einsetzbar? Pamela Brandt und Martin Hetterich gaben Lokaljournalisten aus dem gesamten Bundesgebiet einen Einblick hinter die Kulissen.

Um den cleveren Automaten mit Leben zu erwecken, lädt die Bundeszentrale für politische Bildung jedes Jahr ein paar dutzend Erstwähler ein. „Wenn junge Menschen die Wahlprogramme der Parteien verstehen, verstehen sie auch andere“, sagt Pamela Brandt. Mithilfe der Erstwähler werden Thesen aufgestellt. Dabei versuchen die Macher des Wahl-O-Mats jedes politische Spektrum abzudecken. Und auch alle Themen müssen angesprochen werden, von der Atomkraft bis hin zur Kinderbetreuung.  

85 Thesen sendet die Zentrale dann an alle Parteien von Linke über FDP bis zur NPD. Danach folgt die Auswertung und die Generierung von 36 Thesen. Diese 36 Thesen füttern später den Wahl-O-Mat. Die Wahrung der Objektivität sei beim Produzieren des Wahl-O-Mats die schwerste Aufgabe. „Sich mit allen Parteien über die Thesen zu einigen, ist eine enorme Herausforderung“, sagt Pamela Brandt. Und das Produzieren ist nicht billig. Allein die Pflege der Seite kostet mehrere tausend Euro.

Doch es lohnt sich. Die Seite wird genutzt. „Harald Schmidt hat den Automaten einmal in seiner Sendung gezeigt. Danach war er deutschlandweit bekannt“, sagt Brandt. Und der Wahl-O-Mat wird auch von Zeitungsmachern kopiert. Fragebogen rein ins Blatt und fertig. Fernsehsender arbeiten an einer Umsetzung.

Doch der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politischen Bildung ist ungeschlagen. Er soll ein wahnsinniges Klickmonster sein und kostet in der Anschaffung jeder Redaktion nur 1.000 Euro.

Text: Christian Gehrke

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Zukunftswerkstatt Wahlen

Ein Redakteur muss alles können!

Ausruhen ist nicht bei der HNA. Kein Zeitungsredakteur ist heute nur Zeitungsredakteur, sagt Chefredakteur Horst Seidenfaden in seiner Speedlab-Präsentation zum Thema Wahlkampf und Social Media.

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Zukunftswerkstatt Wahlen

Speedlab: Motivierte Schüler als Wahlforscher

Nadine von Wille und Jörg Fiene von der Braunschweiger Zeitung stellten zusammen mit Professor Dr. Wolfgang Sander von der Universität Münster ihr Projekt „Schüler-Wahlanalyse“ vor.

Im Jahr 2009 versuchten sich 350 Schüler aus Niedersachsen als Wahlkampfforscher. Den Auftrag gab die Braunschweiger Zeitung mit Unterstützung der Universität Münster.

Die Schüler der Klassen 10 bis 12 befragten mehr als 4000 Wahlberechtigte aus einer Zufallsstichprobe in vier Wahlkreisen per Telefon.Callcenter aus der Region stellten Plätze zur Verfügung, Lehrer ließen sich zusätzlich schulen, um den Schülern das nötige Basiswissen zu vermitteln. Um den Probanden die Scheu zu nehmen, wurde im Vorfeld in der Zeitung über die Aktion berichtet. Die Schüler seien mit weniger Misstrauen und Scheu behandelt worden als die professionellen Gegenstücke, sagte Professor Sander. Die Befragten hätten sich weniger befangen gegeben. Dadurch seien überdurchschnittlich viele Interviews zu Stande gekommen.

Die Schüler aus Realschule und Gymnasium waren einfach zu motivieren. Trotz der langwierigen Arbeit an Schreibtisch und Telefon. Trotz der vielen Absagen und des Termindrucks. „Die Schüler hatten das Gefühl etwas Bedeutungsvolles zu tun“, sagte Nadine von Wille. Es gab ein Telefontraining. Die Schüler wurden während ihrer Arbeit mit den standardisierten Fragebögen betreut. Das habe den Schülern das Gefühl gegeben, ernst genommen zu werden. Bis schließlich eine Art sportlicher Ehrgeiz entstanden sei. Wille sagte: „Eine repräsentative Prognose für vier Wahlkreise war ein ambitioniertes Ziel.“

Professor Sander erarbeitete den Fragebogen, schulte die Lehrer und wertete die Ergebnisse aus. Der Aufwand für die Redaktion war allerdings nicht gering: Zwei Redakteure waren dauerhaft mit der Aufgabe Wahlprognose beschäftigt. Außerdem arbeitete die jeweilige Lokalredaktion mit an dem Projekt.

Text: Julius Jasper Topp, Marc Miertzschke

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Zukunftswerkstatt Wahlen

„W on Air“: Ein Radioprodukt auch für Regionalzeitungen

Die Bundeszentrale für politische Bildung versorgt Radiostationen deutschlandweit seit der Bundestagswahl 2002 mit dem „W on Air“-Paket. W wie Wahl. 80 Prominente unterschiedlichster Couleur fordern in kurzen, knackigen Radiospots die Bürger zum Wählen auf.

Thomas Röhr und Jörg Wenzel vom Journalistenbüro röhr:wenzel stellten ihr Produkt jetzt bei der Zukunftswerkstatt „Wahlen mit Durchblick“ vor. Das Problem: Es waren vorrangig Journalisten von Regionalzeitungen anwesend. Weshalb also ein Radioprodukt?

Crossmedial heißt das Zauberwort. Jede Tageszeitung ist mittlerweile online vertreten und kann über das Internet nicht nur Texte, sondern auch Hörspots und Bewegtbilder publizieren. Das ist in den Redaktionen längst angekommen. Viele Printredakteure kannten das mittlerweile zehnjährige kostenfreie Projekt der bpb gar nicht, ganz einfach, weil es bisher nur an Rundfunkstationen versandt wurde. Entsprechend hoch war die Nachfrage der anwesenden Redakteure. Jörg Wenzel resümierte: „Das war ein Print-Aha, was wir hier erlebt haben. 80% unseres Produktes lässt sich auch für Print nutzen.“ Martin Knabenreich von Radio Bielefeld wiederum zeigte starkes Interesse an den Prominentenspots in Videoform. Zeitungsredakteure wollen Hörspots schalten, Radiojournalisten bewegte Bilder zeigen. Das Internet macht's möglich.

Text: Friedemann Knoblich

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Zukunftswerkstatt Wahlen

Das Netz wird über- und unterschätzt!

Dr. Leonard Novy vom Institut für Medien- und Kommunikationspolitik sprach zum Thema „Wahlen im Multimediazeitalter“. Wie groß ist der Einfluss des Internets wirklich?

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Zukunftswerkstatt Wahlen

Überraschungsgast!

Die Bundespolitiker in Berlin nehmen die Lokaljournalisten nicht ernst?  Ein überholtes Vorurteil! Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse stand auf einmal in der Tür. Er wollte den Teilnehmern  der Tagung  einen Besuch abstatten.  Eine gelungene Wertschätzung und ein Signal für die Lokaljournalisten. Im Bundestag werden übrigens auch der Nordkurier, die Thüringer Allgemeine und die Braunschweiger Zeitung gelesen. Wolfgang Thierse kommt selbst aus dem Lokaljournalismus. Er war in jungen Jahren Schriftsetzter beim Thüringer Tageblatt. Und gerade Thierse weiß die Pressefreiheit zu schätzen. Er lebte 40 Jahre in der DDR und war in der Wendezeit Mitglied des Neuen Forums. Lange Zeit war er Bundestagspräsident. Thierse kennt die Schlagkraft des geschriebenes Wortes, auch im Lokaljournalismus.

Text: Christian Gehrcke

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Zukunftswerkstatt Wahlen

Wahlberichterstattung muss Spaß machen!

Paul-Josef Raue, Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, ist der Praktiker auf der Rednerliste bei der Zukunftswerkstatt Wahlen. Als Zeitungsredakteur denkt er nur an eines: den Leser. Denn der soll durch gute Wahl-Berichterstattung angesprochen werden, damit er sein Recht zum Wählen auch nutzt. Im besten Fall erreicht gute Wahlberichterstattung auch Nichtwähler und kann sie sogar animieren, die Wahlenthaltung noch einmal zu überdenken. berichten..

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Zukunftswerkstatt Wahlen

Das bunte Biotop

Prof. Dr. Ulrich von Alemann, Politikwissenschaftler an der Uni Düsseldorf, zeigte auf der Zukunftswerkstatt, dass er auch unter den uni-üblichen 90min kann. Er lieferte sieben prägnante Thesen zum Thema Parteienlandschaft und Medien. Es folgt ein knapper Abriss.

1. Die deutsche Parteienlandschaft war bis in die 70er-Jahre hinein eine öde Savanne. CDU/CSU und SPD dominierten den Bundestag deutlich. Die Freien Demokraten koalierten mal mit dem einen, mal mit dem anderen. Andere Akteure beschränkten sich auf die Landesebene

2. Die heutige Parteienlandschaft gleicht einem bunten Biotop.
Gewährt man der CSU den Status der Bundespartei, sitzen heute sechs Parteien im Bundestag. Grüne und Linke sind mittlerweile etabliert. Und die Piraten klopfen an die Tür.

3. Das deutsche Parteiensystem ist stabil. Trotz der gestiegenen Vielfalt und Flüchtigkeit (Volatilität) im Parteiensystem, ist es doch sehr stabil. Starke Einbrüche in der Stimmenverteilung seien nichts Ungewöhnliches mehr. Und ob der Verlust der Stammwählerschaft und der Zuwachs der Wechselwähler wirklich Anlass zu Besorgnis sein sollten, sei fraglich. Positiv sei zudem, dass rechtsextreme Parteien nach wie vor so gut wie keine Chance haben.

4. Die deutsche Medienlandschaft war früher mehrfach zweigeteilt. Zweigeteilt zwischen Rundfunk und Zeitung, privat und öffentlich, links und rechts. Es war langweilig und funktionierte.

5. Die neue Medienwelt ist vielfältig und pulverisiert. Es gibt unzählige neue TV-, Hörfunk- und Printformate. Die Wandlung der Kommunikationsformen gerade durch das Internet wirkt sich deutlich auf die Berichterstattung der Medien aus. Alte Frontstellungen zwischen den Publikationen haben sich weitestgehend aufgelöst.

6. Der überregionale Journalismus der heutigen Zeit ist meist Kampagnenjournalismus. Hier genügen die Stichworte Wulff und zu Guttenberg.

7. Man hüte sich vor einem gemeinsamen Biotop aus politischer Klasse und Medien.Der heutige Leser / Hörer / Zuschauer hat den Eindruck, dass Politik und Medien in einem Boot sitzen. Die politischen Journalisten gehören heute selbst zu der politischen Klasse über die sie berichten.

Text: Friedemann Knoblich

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Zukunftswerkstatt Wahlen

Zur Partizipation anregen

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb),  eröffnete mit seiner kurzen Rede die Zukunftswerkstatt Wahlen in Berlin. Er stellt einige Positionen und Thesen zum Thema vor.

Die generelle Problemstellung sei für bpb und Presse die gleiche: Es gebe eine große Bereitschaft zur Beteiligung in der Gesellschaft. Und das nicht nur während der Wahlen, sondern auch in den Zeiten dazwischen. Man müsse neue Wege finden, die Menschen zur Partizipation zu motivieren. In die USA schaue man gerne – auch wenn die Strukturen dort unseren nur entfernt ähnelten. Die USA sei Trendsetter für sowohl Presse, Politik und Gesellschaft. Dazu kämen die zahlreichen neuen Medienkanäle: Will man gleichzeitig Twitter, Facebook und Youtube bedienen, während noch den Text für die Printausgabe geschrieben wird? Geht die Mehrarbeit auf Kosten der Qualität? Die Qualität sei das Entscheidende für BpB wie für Medien.

Er lobte die sogenannte „Killer Applikation“ Wahl-O-Mat. Dieses sei das erfolgreichste Instrument der letzten Jahre und habe einen beispiellosen medialen und gesellschaftlichen Effekt gehabt. Der Wahl-O-Mat sei Motivation und Information in einem. So sei es für den überzeugten Nicht-Wähler schwerer, nach der Nutzung des Wahl-O-Mats tatsächlich nicht zu wählen.

Krüger betonte, dass es wichtig sei, die Jungend jetzt zu motivieren, um später mehr Wahlbeteiligung zu erreichen. Er erwähnte zwei zukünftige Programme des bpb:

1.Studenten sollen in Schulen „Juniorwahlen“ durchführen. Die jungen „Noch-nicht-Wähler“ sollen lernen, dass Wählen wichtig ist. Der Trend kommt aus den USA. Das Credo: rechtzeitig konfrontieren. Den zukünftigen Wählern also nicht die Chance geben, wahlverdrossen zu werden, bevor überhaupt gewählt werden darf.
2.Jugendliche U-18 – Im außerschulischen Bereich sollen ebenfalls zukünftige Wähler motiviert werden.

Text: Julius Topp

Lokaljournalismus, Wahlen, Redaktion, Wahlkampf

Hintergrund

Meine eigene Partei

Ein Bürger einer Anliegergemeinde am Frankfurter Flughafen will eine eigene Partei gründen. Die Partei soll sich vor allem gegen Fluglärm einsetzen und will damit zur Hessenwahl im Herbst 2013 antreten. Der Mann tut das, was sich viele schon ausgemalt haben. „Die Politiker kann man doch alle nicht wählen. Am besten, ich gründe meine eigene Partei.“ Wer hat nicht schon solche Sätze am Stammtisch oder auf Partys gehört.

Aber mal konkret: Was muss man tun, wenn man wirklich eine eigene Partei gründen will? Im Grunde ist das ganz einfach. Im Grundgesetz steht, die Parteiengründung ist frei. Das Prozedere ist wie bei einer Vereinsgründung. Die Schwierigkeiten fangen erst danach an, wenn es darum geht, die Ernsthaftigkeit seiner Ziele zu beweisen. Dazu braucht man Organisation, Mitglieder, Öffentlichkeit. Um zur Landtags- oder Bundestagswahl zugelassen zu werden, müssen einige Hürden genommen werden.

Wenn der lokale Stammtisch mal wieder Sprüche klopft, kann die Redaktion mit einer Geschichte kontern. Infos dazu gibt es beim Bundeswahlleiter.

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Dokumentation

Eine Wahlkampf-Zeitreise

„Das war schon Quatsch vor der Wahl und das ist jetzt noch quätscher.“ – “Sie sind ein unchristlicher Zitatfälscher.“ – „Ich bin zwar jünger als Sie, aber nicht blöder.“ Wer wissen will, von welchem Politiker und von welcher Wahl diese Zitate stammen, kann sich in einem eben erschienenen DVD-Paket auf Zeitreise begeben. 60 Jahre Bundestagswahl zwischen 1949 und 2009 sind darauf dokumentiert, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem WDR. Dessen Chefredakteur Jörg Schönenborn leitet durch das mehr als zwölf Stunden dauernde Programm. Wochenschauen, Elefantenrunden, Reportagen, Interviews, Magazinbeiträge, Politikerporträts dokumentieren sechs Jahrzehnte Wahl- und Wahlkampfgeschichte. Das Archivmaterial von 17 Bundestagswahlen und der Volkskammerwahl 1990 wurde ursprünglich für eine lange Fernsehnacht zusammengestellt. Nun gibt es eine erweiterte Version mit Bonusmaterial, Interviews und Arbeitsblättern für Schüler.

Wahlen, Lebenshilfe, Lokaljournalismus

Behinderte

Wie können Behinderte wählen?

„Keine Angst vor dem Wählen“ – so heißt eine Broschüre, die das niedersächsische Sozialministerium vor kurzem herausgebracht hat. Ähnliche Ratgeber in leichter Sprache gibt es in mehreren Bundesländern. Ein Anlass, dem Thema im Lokalen nachzugehen: Wie steht es um die politische Beteiligung von Menschen mit Behinderung? Wird ihnen vor Ort die Partizipation möglich gemacht? Wenn ja, wie? Wenn nein, woran scheitert es? Und: Wie ist das überhaupt mit dem Wahlrecht? Wer darf seine Stimme abgeben? Wie ist das bei Menschen, die unter Betreuung stehen? Viele Fragen für eine interessante Geschichte. Eine Übersicht bietet die Lebenshilfe.

Lokaljournalismus, Wahlen, Redaktion, Wahlkampf

Wahlmüdigkeit

Bundestagswahl unter der Woche?

Wie kann man die Bürger dazu bringen, sich mehr an Wahlen zu beteiligen? Ganz einfach, sagt Manfred Güllner, Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa: Verlegt die Wahl auf einen Werktag. In einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten begründete Güllner seinen Vorschlag. Fakt ist: Seit den 80-er Jahren sinkt die Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen kontinuierlich. Liegt es unter anderem am sonntäglichen Wahlgang? Würden mehr Menschen ihre Stimme abgeben, wenn die Wahl an einem Werktag wäre? Das wird kontrovers diskutiert. Der Vorschlag eignet sich gut für eine lokale Geschichte. Man frage:
−den ausgewiesenen Fachmann für alle Sonntagsfragen, also den örtlichen Pfarrer
−den ausgewiesenen Fachmann für Fragen des Werktags, also den lokalen Gewerkschaftsboss
−den Wahlleiter im Rathaus oder Landratsamt
−eine Handvoll Bürger
Und schon hat man eine bunte und lokale Meinungsseite.

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Fotostrecke

Zerstörte Wahlplakate

Das Phänomen ist fast vor jeder Wahl zu beobachten: Unbekannte zerstören die Wahlplakate der Parteien, reißen die Fotos herunter oder überschmieren sie mit Parolen. Das ist auch vor der Stuttgarter OB-Wahl nicht anders. Die Stuttgarter Nachrichten zeigen in einer Fotoserie, wie zerrupft manche Plakate bereits wenige Tage nach ihrer Anbringung aussehen, und sprechen mit den Parteien darüber, wie schwer es ist, dem Vandalismus Herr zu werden.

Lokaljournalismus, Wahlen, Wahlkampf

Nichtwähler

Dann bleib' ich mal weg

Nichtwähler, das unbekannte Wesen. In den Medien wird gerne diskutiert, dass es sich um eine politikverdrossene Gruppe handelt, eventuell bildungsfern oder auch prekär. Doch stimmt das? Viola Neu hat für die Konrad-Adenauer-Stiftung eine Untersuchung durchgeführt, in der sie den Motiven der Wahlabstinenz auf den Grund geht. Die Studie ist kostenlos als PDF herunterladbar.

Thueringer Allgemeine, Wahlen

Serie zur Wahl

Sorgfältig planen, frühzeitig beginnen

Transparenz ist nur möglich, wenn die Journalisten ein Jahr vor der Wahl mit der Planung und Berichterstattung beginnen. Das schreibt Paul-Josef Raue, Chefredakteur der Thüringer Allgmeinen (Erfurt), im Themenreader Wahlen (siehe unten auf dieser Seite). Und er erklärt auch in zwei Beiträgen, wie man dieses Jahr durchplant, wie man die Arbeit organisiert und damit zum einen die Berichterstattung verbessert und zum anderen Freiräume für die Redaktion schafft. Raue empfiehlt das aber nicht nur in der Theorie, sondern setzt es auch selbst in die Praxis um. Schon jetzt, gut ein Jahr vor der Bundestagswahl, startet die Thüringer Allgemeine eine Serie zur Bundestagswahl 2013. In einem Leitartikel erklärt Raue den Lesern, warum.

Augsburger Allgemeine, Wahlalter

Wahlalter

Jugendliche an den Urnen

Mit dem Thema Wahlalter versuchen Parteien immer wieder zu punkten. Aktuell sind es gleich zwei Gesetzesentwürfe, die das Wahlalter für Landtagswahlen von 18 auf 16 senken wollen. In Mecklenburg-Vorpommern fordern es die Grünen, in Schleswig-Holstein kommt der Antrag von der Dänen-Ampel und den Piraten. Sowohl in Mecklenburg-Vorpommern, als auch in Schleswig-Holstein dürfen Jugendliche bei Kommunalwahlen mit 16 ihre Kreuzchen machen, bei der Landtagswahl erst mit 18. Das ist in einer Reihe von Bundesländern ähnlich, wie diese Übersicht zeigt. Vor 40 Jahren musste man noch 21 sein, um wählen zu dürfen. 1972 wurde das Wahlalter vom Bundestag auf 18 heruntergesetzt. Wie daraus eine lokale Geschichte wird, zeigt der Wertinger Lokalteil der Augsburger Allgemeinen.

Zeitblog

Digitale Welt

Mit der App zum Pateifreund

Sie wollen wissen, ob Ihr Nachbar CDU oder SPD wählt? Bisher kriegen Sie das nur raus, indem Sie fragen. In den USA kann man die politische Ausrichtung seiner Umgebung nun auf dem Smartphone nachlesen. Im Wahlkampf um die Präsidentschaft hat die web-affine Mannschaft von Barack Obama neuerdings eine App im Angebot. Diese beantwortet die Frage: Ist dein Nachbar Demokrat? Carsten Luther berichtet im Zeitblog darüber. Die App soll Obamas Wahlkampfhelfern helfen, die richtigen Leute anzusprechen. Nicht alle Wähler sind amused über das Veröffentlichen der Democrats-Datenbank, wie man bei propublica nachlesen kann

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Direktmandate

Die Kandidaten bringen sich bereits in Stellung

Bundestagswahl? Da geht noch viel Zeit ins Land, mag sich manch einer denken. Dass dennoch längst Bewegung in die Sache kommt, zeigt die Berliner Zeitung. Schon jetzt berichtet sie darüber, wie sich in den Berliner Bezirken die Direktkandidaten sortieren.

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Robert Domes

Sie haben die Wahl!

Keine Demokratie ohne freie Wahlen. Keine freien Wahlen ohne fundierte Berichterstattung in den Medien. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb legt in diesem Herbst und Anfang nächsten Jahres den Schwerpunkt des Lokaljournalistenprogramms auf die Wahlberichterstattung. In drei Workshops wird das Thema von allen Seiten beleuchtet, werden Themen gesammelt und neue Formate diskutiert.

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Zum Nachlesen

Themenreader Wahlen

Was gilt es bei Landtags- und Bundestagswahlen zu beachten? Wie plant man eine unterhaltsame Wahlberichterstattung und welche Rolle kann das Internet dabei spielen? All das und mehr behandelt ein Heft der Bundeszentrale für politische Bildung aus der Reihe „Themen und Materialien für Journalisten“. Auf 168 Seiten werden jede Menge praktische Tipps und Hilfestellungen geboten. Ein nützlicher Wegweiser für das kommende Superwahljahr. Auf der Seite der bpb kann man das Heft bestellen.