WAHLEN-BLOG
Im Jahr 2013 kam keine Lokalzeitung am Thema Wahlen vorbei. Und auch 2014 stehen so einige Kommunalwahlen an. Aber wie bekommen die Redaktionen eine Berichterstattung über dieses urpolitische Thema hin, die Spaß macht? Genau diese Frage wollen wir auf diesem Blog mit Ihnen diskutieren. Wir informieren Sie über gute Ideen und halten Sie auf dem Laufenden. Gleichzeitig können Sie mitdiskutieren und kommentieren. Wenn Sie selbst auf Neuigkeiten und gute Ideen gestoßen sind, teilen Sie uns diese mit unter info@drehscheibe.org.
Die Spannung nach der Wahl |
|
|
Keine Atempause! Die Bundestagswahl ist entschieden, aber es bleibt spannend. Denn nun geht es um die Bildung der nächsten Bundesregierung. Lokalzeitungen haben abwechslungsreich über den Wahlabend berichtet und bleiben auch jetzt nahe an den Diskussionen und Ereignissen dran – mit datenjournalistischen Formaten, Fotostrecken, Live-Tickern, Glossen und vielem mehr. Eine Presseschau der drehscheibe. |
|
| Zum Artikel |
|
Auf der Zielgeraden |
|
|
Nicht nur die Wahlkämpfer, auch die Journalisten befinden sich im Endspurt. Wenige Tage vor der Bundestagswahl laufen in den Redaktionen die letzten Vorbereitungen für den Wahltag. Hier ein Blick hinter die Kulissen der Mitteldeutschen Zeitung in Halle. |
|
| Zum Artikel |
|
|
|
Bundestagskandidaten antworten in 140 ZeichenJeden Morgen, um Punkt 8 Uhr, twittert die Thüringer Allgemeine eine Frage mit dem Hashtag #wahlfrage an alle Bundestagskandidaten des Bundeslandes. Anschließend haben die Politiker die Möglichkeit, zu antworten – in 140 Zeichen. In einer Woche wurden den Kandidaten persönliche Fragen gestellt, in einer anderen ging es um das Parteiprogramm oder Themen, die den Wahlkreis betreffen. Die TA-Leser können sich so in kürzester Zeit einen Überblick über die Positionen und Ziele der Politiker verschaffen. Zugleich haben sie die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen, indem sie diese über den Kurznachrichtendienst Twitter oder per Mail an die Redaktion senden. |
|
| Zur TA | |
|
WonAIR 2013 |
Nicht in die Luft gehen, sondern zur Wahl!Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb hat ein Themenpaket zur Wahl online gestellt. Das WonAIR-Dossier bietet kreative Ideen, Tipps und jede Menge Recherche-Quellen für Lokalredaktionen. Und das Beste daran: Das Paket ist kostenlos! |
|
| Zum Artikel | |
|
Trimediale Berichterstattung |
Der MDR-Wahlcountdown33 Tage lang beschäftigt sich der MDR intensiv mit der bevorstehenden Bundestagswahl. Dabei setzt die Landesrundfunkanstalt auf Trimedialität – mit der Nachrichtensendung MDR aktuell, dem Nachrichtenradio MDR Info und dem Internetauftritt MDR.de. Ziel des gemeinsamen „MDR-Wahlcountdowns“ (Start 20. August) ist es, umfassend über die Wahlprogramme der Parteien sowie die aktuellen Äußerungen und Aktionen der Politiker zu berichten. |
|
| Zum MDR | |
|
Rechtsextreme |
Aufklären, einordnen, Stellung beziehenGerade im Wahlkampf stehen Lokalredaktionen vor der Frage: Wie gehen wir mit rechtsextremen Parteien und Kandidaten um? Sicher ist: Ausblenden bringt nichts. Wir müssen uns mit den Inhalten kritisch auseinandersetzen. Dazu braucht die Redaktion ein Konzept. |
|
| Zum Text mit zahlreichen nützlichen Links | |
|
Crossmediales Forum |
Mit Spitzenpolitikern im GesprächClaudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen), Wolfgang Schäuble (CDU), Frank-Walter Steinmeier (SPD), Sahra Wagenknecht (Linke) und Dirk Niebel (FDP) – die Heilbronner Stimme hat hochkarätige Spitzenpolitiker geladen, um mit ihnen anlässlich der anstehenden Bundestagswahl zu debattieren. An fünf Abenden will das Blatt interessierten Lesern die Politiker und deren Parteien näher bringen. „Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, mit jedem Politiker einzeln zu sprechen, statt sie alle auf ein Podium zu setzen“, erklärt Chefredakteur Uwe Ralf Heer, der die Foren als Moderator begleiten wird. Bereits vor etwa acht Monaten sprach die Redaktion alle im Bundestag vertretenen Parteien an, um die Termine zu vereinbaren. Außerdem produzierte die Heilbronner Stimme Einspielfilme, in denen Bürger und Prominente aus der Region zu den jeweiligen Gäste befragt wurden. „Mit der Kombination aus Gespräch und Film wollen wir eine lockere Atmosphäre schaffen, die Lust auf die Wahlen macht“, sagt Chefredakteur Heer. Neben den großen Wahlkampfthemen, die jeweils auf die Gäste abgestimmt werden, wird an jedem Abend über ein Thema des Tages gesprochen. |
|
| Weitere Informationen | |
|
Multimediales Projekt |
Wahlkampf in Weiß-BlauWas interessiert junge Menschen am Wahlkampf? Welche Themen und welche Formate liegen ihnen nahe? Antworten darauf gibt das multimediale Projekt „Junger Wahlkampf in Bayern“ an der Universität der Bundeswehr in München. |
|
| Zum Artikel | |
|
Wähler-Umfrage |
Welcher Kandidat passt zur Region?„Wen würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahlen wären?“ Mit dieser Frage wird seit Wochen versucht, die politische Stimmung im Land zu messen. Auch der General-Anzeiger (Bonn) konfrontierte potentielle Wähler der Region vor der Bundestagswahl mit dieser Frage. Doch die Zeitung wollte mehr erfahren. Was wissen die Wähler über die Kandidaten? Welche politischen Eigenschaften ordnen sie ihnen zu? Wie schätzen sie das Können der Politiker ein? |
|
| Zum PDF des Artikels | |
Interview |
|
„Wir wollen nicht belehren, sondern diskutieren“Die Bundestagswahl rückt immer näher. In der Berichterstattung taucht dabei häufig der „Nichtwähler“ auf. Aber wer oder was verbirgt sich hinter diesem Begriff? 18 Volontäre der Axel-Springer-Akademie haben im Rahmen ihres Abschlussprojekts nachgeforscht. Ihre Ergebnisse präsentieren sie auf der Seite www.wahllos.de. Wir sprachen mit Christopher Clausen, einem der Volontäre. |
|
| Zum Interview |
|
Interview |
|
„Wir wollen die Wahl nicht gewinnen, sondern erklären“Die Volontäre der Mediengruppe Oberfranken haben sich vor der Bundestagswahl und der Landtagswahl in Bayern etwas Besonderes einfallen lassen. Sie gründeten eine eigene, fiktive Partei – die PiF, Partei in Franken. Was es mit dem Projekt auf sich hat, erzählte uns Stefan Fößel, der Leitende Redakteur im Lokalen beim Fränkischen Tag. Er betreut das Projekt der Auszubildenden. |
|
| Zum Interview |
|
|
Kandidaten-Befragung |
13 Fragen zum Wahlkampf-AufwandDie Altmark Volksstimme wollte genauer wissen, mit welchem Aufwand sich die Kandidaten des Wahlkreises in die heiße Phase des Bundestagswahlkampf stürzen. 13 Fragen legte die Redaktion den Politikern vor. Neben dem zeitlichen Umfang des Wahlkampf-Engagements und der Höhe des Etats wurde auch nach der Form des geplanten Wahlkampfes gefragt und von welchen Promis ihrer Partei sie aktiv unterstützt werden. Außerdem wollte Reporter Philip Najdzion wissen, inwiefern die Kandidaten das Internet, soziale Netzwerke und mobile Dienste für sich nutzen. „Besonders aufschlussreich war die letzte Frage“, sagt Najdzion. Diese lautete: Mit welchem Satz gehen Sie auf die Wähler zu? „Während der FDP-Kandidat da ein Flugblatt abspult, fragt der CDU-Kandidat: Hallo, wie geht es Ihnen? Das sagt fast mehr über die Persönlichkeit der Bewerber aus als ein Porträt“, meint Najdzion. Die 13 Fragen hatte er den Kandidaten zunächst per Mail gesandt. „Es war jedoch etwas Nachdruck und mündliches Abfragen nötig, bis von allen Kandidaten zu jeder Frage eine Antwort vorlag“, erklärt der Reporter. Um die Ergebnisse interessant und übersichtlich zu präsentieren, entwarf die Grafikabteilung für jeden Kandidaten ein Plakat samt Porträtfoto, auf dem die 13 Antworten platziert wurden. |
|
| Zum PDF des Artikels | |
|
Kandidaten-Befragung |
Unter 18? Trotzdem wählen!Am 13. September können auch Kinder und Jugendliche ihre Stimme abgeben. U18 heißt das Projekt, bei dem bundesweit rund 800 Wahllokale für junge Menschen geöffnet werden. Ein interessantes Projekt auch für Lokaljournalisten. |
|
| Zum Artikel | |
Interview |
|
„Es sind schon viele große Geschichten entstanden“Auf www.abgeordnetenwatch.de können Bürger Abgeordnete öffentlich befragen. Gregor Hackmack, Mitbegründer des Portals, erklärt, wie Journalisten die Seite für die Lokalberichterstattung nutzen können. |
|
| Zum Interview |
|
| |
Best Practice Beispiele |
Näher ran an Leser und KandidatenLesernah, jugendlich, multimedial – so wollen Regionalzeitungen über den Wahlkampf berichten. Aber wie sieht das konkret aus? Wir haben in verschiedenen Redaktionen nachgefragt. Fazit: Die Kollegen wollen näher rangehen – an die Kandidaten und ihre Arbeit, aber auch an die Leser und ihren Alltag. Eine Auswahl an Ideen und Aktionen. |
|
| Zum Artikel | |
|
Kandidaten-Check |
Wie steht es um den Online-Wahlkampf?Wahlkampf findet längst nicht mehr nur über Plakate oder Reden auf öffentlichen Plätzen statt. Auch über das Internet versuchen Politiker, Wähler für sich zu mobilisieren. Anlässlich der Wahl eines neuen Landrats für Marburg-Biedenkopf im April hat die Oberhessische Presse daher die Online-Aktivitäten ihrer Bewerber unter die Lupe genommen. Dazu hat sich die Redaktion nicht nur die Homepages von drei Kandidaten angesehen, sondern sich vor allem durch deren Facebook-Profile geklickt. Denn „erstmals könnte durch Facebook mitbeeinflusst werden, wer der neue Landrat für Marburg-Biedenkopf wird“, begründet die Zeitung in ihrem Artikel die Aktion. Die Zeitung fragte sich: Für welche Themen machen sich die Bewerber stark, geben sie persönliches von sich preis, wie viele Facebook-Nutzer haben auf den „Gefällt mir“-Button der Profile geklickt und welche Kandidaten haben es schlicht verpasst, ihre Ambitionen online kundzutun? Das Resultat: Nicht alle beweisen Händchen im World Wide Web. |
|
| Zum PDF des Artikels | |
Foto: Christian Schwier/ Fotolia |
Nicht-Wähler |
Wähler auf UrlaubImmer mehr Wähler machen Urlaub – und zwar vom Wählen. Wenn man den jüngsten Umfragen glaubt, planen mehr als 30 Prozent der Wahlberechtigten, im Herbst nicht an der Bundestagswahl teilzunehmen. Das wäre ein neuer Negativrekord. Mehrere Studien haben sich in jüngster Zeit mit Nichtwählern beschäftigt. Die drehscheibe hat sie sich angesehen. Sie alle fordern eine bessere Vermittlung von Politik. Man müsse den Menschen deutlich machen, dass Politik für sie und ihre Angelegenheiten gemacht wird. Gerade Lokaljournalisten können daran mitwirken. |
|
| Zum Artikel | |
|
Aktion |
„Wir wollten die Kandidaten zwingen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren“Mitte Februar fand in Leipzig die Oberbürgermeisterwahl statt. Die Leipziger Volkszeitung hat sich dazu etwas Besonderes einfallen lassen. In Anlehnung an die Äußerung des ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU im Bundestag, Friedrich Merz, der einst gefordert hatte, jeder Bürger solle seine Lohnsteuer auf einem Bierdeckel ausrechnen können, bat sie die Kandidaten darum, auf einem Bierdeckel niederzuschreiben, warum die Bürger sie zum Oberbürgermeister wählen sollten. „Wir wollten die Kandidaten mit dieser Art der Aufbereitung dazu bringen, sich einen Tag vor der Wahl noch einmal auf das wirklich Wesentliche zu konzentrieren“, sagt Björn Meine, Ressortleiter der Leipziger Lokalredaktion des Blattes. „Zugleich hoffen wir, auf diese Weise die Oberbürgermeisterwahlen für noch mehr Menschen interessanter gemacht zu haben.“ Eine gelungene und witzige Aktion, die die Lübecker Nachrichten gerne nachgedreht haben. |
|
| Zum PDF des Artikels | |
|
Konferenz |
„Politikverdrossenheit hat auch viele Medien befallen“Auf der Tagung „Das Hochamt der Demokratie“, die am 11. und 12. Juni in Berlin stattfand, diskutierten Strategen der Parteien, Wissenschaftler und Journalisten die Strategien der Parteien und die Rolle der Medien im Wahlkampf. Wir sprachen mit Tagungsleiter Thomas Leif. Lesen Sie auch: Zusammenfassung des Panels „Mythos social media im Wahlkampf: zwischen Vision und Realität“ mit Prof. Dr. Thorsten Faas und Dietrich Boelter von der Agentur best friend. |
|
| Zum Interview | |
|
Interview |
„Man kann nicht vorhersehen, was skandalisiert wird“Welche Themen werden in Social-Media-Kanälen besonders intensiv besprochen? Unterscheiden sie sich von den Themen der herkömmlichen Medien? Wie verlaufen ihre Konjunkturen? Der Medienwissenschaftler Christoph Neuberger betreut ein Projekt, bei dem politische Diskurse auf Social-Media-Plattformen analysiert werden. Was sich dabei beobachten lässt, erzählt er im drehscheibe-Interview. |
|
| Zum Interview | |
|
Interview |
„Ideal ist es, reales Leben und digitale Geschichten zu kombinieren“Was macht eigentlich ein Wahlbeobachter? Das fragte die drehscheibe den Medienwirtschafter Martin Fuchs, der unter der Adresse www.hamburger-wahlbeobachter.de bloggt. Im Gespräch erläutert er, wie Journalisten in Wahlkampfzeiten soziale Netzwerke für ihre Berichterstattung nutzen können. |
|
| Zum Interview | |
|
Wahlmobil |
„Wir wollten dahin, wo die Leser sind“Die Volontäre der Rhein-Zeitung bereisten zur Bundestagswahl 2009 die Region mit einem Wahlmobil. Regina Theunissen, Projektbeauftragte der Chefredaktion, erzählt, wie das Volo-Projekt umgesetzt wurde. |
|
| Zum Interview | |
|
Online-Kampagnen |
Im Netz auf WählerjagdInteraktiv, multimedial, dialogorientiert. Im Bundestagswahlkampf 2013 wollen sich die Parteien im Internet und den sozialen Netzwerken präsentieren wie nie zuvor. Sie setzen auf soziale Netzwerke und Mitmach-Aktionen und hoffen auf den Obama-Effekt. Doch wie fruchtbar ist die Strategie? Die drehscheibe hat mit Vertretern der Parteien gesprochen. |
|
| Zum Artikel | |
|
Interview |
„Es wird immer noch viel Geld in Offline-Werbung gesteckt“Um die Bedeutung des Online-Wahlkamps wissen inzwischen fast alle Parteien - nicht nur die Piraten. Dennoch ist die Situation immer noch völlig anders als in den USA. Die Dynamik der sozialen Netzwerke werde hierzulande noch nicht ausreichend genutzt, meint Prof. Christoph Bieber, Politologe und Professor für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft an der Uni Duisburg-Essen. |
|
| Zum Interview | |
|
Interview |
„Der Bundestag ist ein Kanzlerwahlparlament“Martin Fehndrich ist eigentlich Physiker. Zusammen mit mehreren Gleichgesinnten betreibt er in seiner Freizeit das Portal www.wahlrecht.de. Im drehscheibe-Interview plädiert er für weniger Wahlkreise mit mehr Kandidaten. |
|
| Zum Interview | |
|
Interview |
„Die Sonntagsfrage ist keine Prognose“Wie verlässlich sind Wahlprogonosen? Und verwandeln sich Meinungsforscher immer mehr in Meinungsmacher? Darüber sprachen wir mit Jörg Schönenborn. Seit 1999 moderiert er die Wahlsendungen in der ARD. Außerdem ist er Autor der Fragen des monatlichen ARD Deutschlandtrends. |
|
| Zum Interview | |
|
Interview |
„Wichtig ist, dass der Bürger das Gewicht seiner Stimme kennenlernt“Im Jahr der Bundestagswahl ist er ein viel beschäftigter Mann: Bundeswahlleiter Roderich Egeler. Im Interview mit der drehscheibe schildert er seine Vorbereitungen und beantwortet Fragen rund um die Themen Wahlbeteiligung, Wahlkreise, Vorab-Meldungen und vieles mehr. |
|
| Zum Interview | |
|
Reader erschienen |
Der Wahlmarathon geht weiter!Vom 6. bis 8. Februar fand in Tutzing eine Redaktionskonferenz zum Thema Wahlen statt. In drei Arbeitsgruppen erarbeiteten die teilnehmenden Lokaljournalistinnen und Lokaljournalisten konkrete Konzepte für eine spannende und unterhaltsame Berichterstattung zu dem Thema, an dem in diesem Jahr niemand vorbeikommt. Herauskommen sind dabei praktische Anleitungen für die Redaktionen und Listen mit kreativen Ideen. Den Reader gibt's für eingeloggte Abonnenten zum kostenlosen Download. |
|
| Zum Reader | |
|
Hanisauland |
Bundestagswahl – einfach und verständlich erklärtErststimme, Direktmandat, Wahlberechtigte – die Bundestagswahl ist ein komplexes Thema mit eigenen Regeln, die nicht immer leicht zu verstehen sind. Das gilt erst recht für Kinder. Auf hanisauland.de gibt es nun ein Plakat, das das Prozedere leicht verständlich und übersichtlich erklärt. Das Plakat kann von der Homepage www.hanisauland.de heruntergeladen werden. |
|
| Zu Hanisauland.de | |
|
Redaktionskonferenz in Tutzing |
Die Ergebnisse – multimedialSpannende Videointerviews und Hintergrundinfos – die Ergebnisse der bpb-Redaktionskonferenz „Wahlberichterstattung besser gemacht!” können auf dem Blog der drehscheibe nachgelesen und -gehört werden. „Wir brauchen erklärenden Journalismus mehr denn je“, sagt Dr. Dieter Golombek, Gründer des bpb-Lokaljournalistenprogramms . Außerdem erläutern Uwe Renners von den Westfälischen Nachrichten und Andreas Jöckel von der Rhein-Zeitung, wie Redaktionen das Tool Storify für sich nutzen können. Auf der Veranstaltung, die vom 6. bis 8. Februar in Tutzing stattfand, kam es ebenfalls zum Einsatz: Alle Tweets, mit Fotos, Videos, Texten und weiterführenden Links zur Veranstaltung wurden chronologisch archiviert. Schauen Sie doch mal rein! |
|
| Zum Blog |
|
|
Wahlämter |
Hüter der ZahlenBei einer Wahl fallen immense Datenmengen an. Wo aber werden diese Daten gesammelt, wo ausgewertet und archiviert? Antwort geben die Nürnberger Nachrichten. Im Rahmen der Serie „Hinter verschlossenen Türen“ sah sich eine Redakteurin im Wahlamt der Stadt Nürnberg um. |
|
| Zum PDF des Artikels | |
|
Der Wahl-O-Mat |
Die erste Wahl vor der WahlAuch bei der Landtagswahl in Niedersachsen banden wieder mehrere Zeitungen den Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb auf ihrer Homepage ein. Das Tool, mit dem sich spielerisch die eigenen Parteipräferenzen überprüfen lassen, erfreut sich immer größere Beliebtheit – bei Jung und Alt. Wir erklären noch einmal, wie Verlage das Tool nützen können, und sprachen außerdem mit Stefan Marschall von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der es maßgeblich mit voranbrachte. |
|
| Zum Artikel |
|
|
Kandidaten-Check |
In Print getwittertEine Bürgermeisterwahl in Barsinghausen ist keine US-Präsidentschaftswahl. Dennoch sollte das für die Kandidaten kein Grund sein, die sozialen Netzwerke links liegen zu lassen. Die Calenberger Zeitung aber stellte fest, dass die Bürgermeisterkandidaten Twitter überhaupt nicht nutzten. Also beschloss die Redaktion, den Lokalpolitikern Fragen zu stellen, die sie nur in einer Länge von 140 Zeichen beantworten durften. Kontakt: Robin Jantos, |
|
| Zum PDF des Artikels |
|
|
Finanzen |
Parteien in den roten ZahlenKaum ein Wahlprogramm, das nicht von Schuldenabbau spricht, kaum ein Politiker, der nicht Sparprogramme und Konsolidierungspakete anzubieten hat. Gemeint sind damit natürlich die öffentlichen Haushalte. Ob Bund, Land oder Kommune – Schuldenbremsen machen sich im Wahlkampf immer gut. In den eigenen Kassen der Parteien sieht es hingegen oft trübe aus. Die Parteien geben für Wahlkämpfe eine Menge Geld aus. Dafür reichen die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und staatlichen Mitteln nicht immer aus. Um teure Wahlwerbung zu bezahlen, nehmen manche Schatzmeister Darlehen auf oder behelfen sich mit Überziehungskrediten. Probleme mit den Finanzen haben Parteien offenbar in allen Bundesländern. Vor den Wahlen wird geklotzt, danach werden Kredite abgestottert. So meldeten die Lübecker Nachrichten: „Große Parteien im Norden hoch verschuldet“, die Saarbrücker Zeitung titelte: „Saar-Parteien kämpfen mit Schuldenberg“. Gerade im Superwahljahr lohnt die Nachfrage: Wie sehen die Parteifinanzen aus? Wie viel wird für den Wahlkampf ausgegeben? Wie gut können Politiker in ihrem eigenen Laden mit Geld umgehen? Auch eine Nachfrage beim Bund der Steuerzahler kann hierzu nicht schaden. |
|
|
Vorbereitung |
„Planung schafft Freiräume“Wer eine gute Wahlkampfberichterstattung hinbekommen will, muss langfristig und detailliert planen. Jan Kaymer, lange Jahre Chef vom Dienst bei der Ostfriesen-Zeitung, ist überzeugt: „Planung ist eine Voraussetzung für qualitativ hochwertige Berichterstattung.“ Im Interview hier die Tipps vom Fachmann. |
|
| Zum Interview | |
|
Wahlbörsen |
Genauer als manche UmfrageSeit zwölf Jahren betreibt der Mathematikprofessor Dr. Walter Mohr Wahlbörsen im Internet. Dabei wird mit virtuellen Partei-Aktien gehandelt. Das Planspiel ist ein relativ präzises Prognoseinstrument, um den Ausgang einer Wahl vorauszusagen. Betreiber der Wahlbörse ist das schleswig-holsteinische Institut PrognoSys, das häufig mit Medienhäusern kooperiert. Derzeit läuft – in Zusammenarbeit mit der Ostfriesen-Zeitung – die Wahlbörse für die Landtagswahl in Niedersachsen. Die drehscheibe sprach mit Mohr über dieses Wahl-Tool. |
|
| Zum Interview | |
|
Kandidatencheck |
Politikern auf den Zahn fühlenDie Nordsee-Zeitung bietet ihren Lesern einen eigenen Kandidatencheck. Mit einem Klick können die Bewohner von Cuxhaven und Umgebung die Kandidaten ihres Wahlkreises finden und ihnen Fragen stellen. Möglich macht dies eine neue Internet-Seite der Zeitung mit dem Namen „Kandidatencheck“. Das Portal, das seit dem 20. November online ist, erfreut sich wachsender Beliebtheit. |
|
| Zum Text | |
|
OB-Wahlen in Stuttgart |
Eigene Akzente gesetztAuf der Wahl des Oberbürgermeisters in Stuttgart lag ein besonderer Fokus. Eine Stadt, die über ihr milliardenschweres Bahnhofsprojekt tief gespalten ist, in der seit Jahren gestritten, diskutiert, demonstriert wird, hatte im Oktober die Wahl, aus 14 Bewerbern den neuen Oberbürgermeister zu bestimmen. Wie die Stuttgarter Zeitungen die Wahl begleiteten. |
|
| Zum Text | |
![]() |
Reader erschienen |
Alle bereitmachen fürs SuperwahljahrAnfang November fand in Leipzig die Redaktionskonferenz Wahlen der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb statt. Dort wurden Konzepte und Ideen für eine abwechslungsreiche Wahlberichterstattung im Lokalen erarbeitet. Nun ist der Reader erhältlich. Eingeloggte Abonnenten können ihn sich kostenlos herunterladen. |
|
| Zum Reader | |
![]() |
Wahlticker |
Neues im MinutentaktTicker lassen sich nicht nur bei Spielen der Fußball-Bundesliga oder anderen Sportgroßereignissen einsetzen. Dass sie auch bei Landratswahlen verwendet werden können, zeigt zum Beispiel die Altmark Volksstimme. |
|
| Zum Ticker | |
![]() |
Jugendseite |
Als die Kandidaten Jugendliche warenFür die Berichterstattung über die Landratswahl in Stendal hat sich die Jugendredaktion der Altmark Volksstimme etwas Besonderes einfallen lassen. Sie hat allen Kandidaten drei Fragen vorgelegt: Wie dachten Sie mit 16 über Politik und Politiker? Welche Rolle spielte Politik in ihrer Jugend? Und haben Sie sich damals bereits politisch engagiert? Zu den Antworten stellte sie Jugendfotos der Kandidaten. Den Artikel gibt es hier als PDF zum Download. |
|
![]() |
Zukunftswerkstatt |
Wahlen mit DurchblickAm 21. September 2012 fand in Berlin eine Zukunftswerkstatt zum Thema Wahlen statt. In Workshops und Diskussionen wurden die besten Konzepte für eine gute Wahlberichterstattung im Jahr 2013 erarbeitet. Den Reader gibt es hier als PDF zum Download. |
|
![]() |
Serie |
Hinter den KulissenPolitiker sind alle gleich? Wohl kaum. Das zeigt eine Serie der Süddeutschen Zeitung, die anlässlich der Bundestagswahl 2013 sieben Menschen aus sieben Parteien auf ihrem Weg begleitet. |
|
| Zur Serie | |
![]() |
Neue Ausgabe |
Mehr als Tortendiagramme – Wahlberichterstattung im LokalenWie können Lokalzeitungen den Bürgern im Wahlkampf Gehör verschaffen? Wie gehen Redaktionen mit Nicht-Wählern um? Und was interessiert junge Wähler? Diesen und anderen Fragen widmet sich die drehscheibe in ihrer neuen Ausgabe „Sie haben die Wahl“ (12/2012). Lesen Sie darin auch ein Interview mit Bundestagspräsident Norbert Lammert über das Thema Politikverdrossenheit. Außerdem: weitere spannende Interviews und Essays zum Thema Wahlen im Wandel, alles über nützliche Wahl-Tools und viele Werkstatt-Tipps. So kann das Wahljahr 2013 kommen! Viel Spaß bei der Lektüre! |
|
| Zur Ausgabe | |
![]() |
Interview |
„Politik ist besser als ihr Ruf“Die Demokratie ist einem ständigen Wandel unterworfen. Das Wahlverhalten ändert sich, neue Parteien entstehen, das Internet verändert die Diskussionsprozesse. Wie sollte die Politik damit umgehen? Und welche Rolle könnten Lokalzeitungen bei der Vermittlung politischer Inhalte spielen? Die drehscheibe sprach darüber im Rahmen der Ausgabe „Sie haben die Wahl“ (12/2012) mit dem Präsidenten des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Norbert Lammert. |
|
| Zum Interview | |
|
Umfragen |
Meinung ist gefragtGrafstat ist ein Fragebogenprogramm, das alle Schritte für die Arbeit an Befragungsaktionen unterstützt – vom Aufbau des Fragebogens bis zu dem Ausdruck eines ausfüllfertigen Formulars bzw. der Generierung eines HTML-Formulars für Internet-Befragungen. Es wird von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Zusammenarbeit mit der Universität Münster angeboten. Einige Lokalzeitungen haben es bereits benutzt, wie etwa der Weser-Kurier und die Münstersche Zeitung. Wie die Braunschweiger Zeitung damit gearbeitet hat, lesen Sie in der nächsten Ausgabe der drehscheibe (12/2012). Hier finden Sie das PDF eines drehscheibe-Artikels, in dem beschrieben wird, was das Lokalradio MK aus Iserlohn mit Grafstat gemacht hat. Weitere Informationen auf der Graftstat-Seite der bpb. |
|
|
Wahlrecht |
Das Parlament wird größerDas Wahlrecht wird verändert. CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne haben sich grundsätzlich darauf geeinigt, Überhangmandate vollständig auszugleichen. Das Bundesverfassungsgericht hatte eine Neuregelung gefordert. Als Konsequenz könnte der Bundestag demnächst rund 50 Mitglieder mehr haben. Die Badische Zeitung und die Mittelbayerische Zeitung kommentieren die Entscheidung. |
|
|
Bundestwitter |
Aus dem Parlament gezwitschert„Kabinett beschließt Gesetzentwurf Beschneidung“ (Sabine Leutheusser-Schnarrenberger), |
|
| Zum Bundestwitter |
|
|
Nebeneinkünfte |
Was Politiker verdienenAn den Nebeneinkünften von Peer Steinbrück entzündet sich derzeit eine hitzige Debatte: Was verdienen Politiker nebenbei dazu? Wer bezahlt das? Sind sie dadurch käuflich? Parteiisch? Die Angabe von Nebentätigkeiten und -einkünften von Bundestagsabgeordneten ist seit langem im Abgeordnetengesetz geregelt. (Hier nachlesen). Die Transparenzregeln mögen strittig sein, aber es gibt welche. Die Rhein-Zeitung hat sich schon mal angesehen, was Landespolitiker verdienen. |
|
|
Zukunftswerkstatt Wahlen |
„Der Journalismus beginnt, die Potenziale des Netzes zu erkennen“wie ernsthaft setzen sich Politik und Journalismus mit den Möglichkeiten des Internets auseinander? Reagieren sie angemessen darauf, wenn die Bürger sich einmischen und teilhaben wollen? Über diese und andere Fragen referierte Dr. Leonard Novy vom Institut für Medien und Kommunikationspolitik auf der Zukunftswerkstatt Wahlen. Die drehscheibe sprach mit ihm am Rande der Konferenz. |
|
| Zum Video |
|
|
Zukunftswerkstatt Wahlen |
10 Jahre Wahl-O-MatWie funktioniert der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung? Was kostet er? Ist er auch für die Kommunalwahlen einsetzbar? Pamela Brandt und Martin Hetterich gaben Lokaljournalisten aus dem gesamten Bundesgebiet einen Einblick hinter die Kulissen. Um den cleveren Automaten mit Leben zu erwecken, lädt die Bundeszentrale für politische Bildung jedes Jahr ein paar dutzend Erstwähler ein. „Wenn junge Menschen die Wahlprogramme der Parteien verstehen, verstehen sie auch andere“, sagt Pamela Brandt. Mithilfe der Erstwähler werden Thesen aufgestellt. Dabei versuchen die Macher des Wahl-O-Mats jedes politische Spektrum abzudecken. Und auch alle Themen müssen angesprochen werden, von der Atomkraft bis hin zur Kinderbetreuung. 85 Thesen sendet die Zentrale dann an alle Parteien von Linke über FDP bis zur NPD. Danach folgt die Auswertung und die Generierung von 36 Thesen. Diese 36 Thesen füttern später den Wahl-O-Mat. Die Wahrung der Objektivität sei beim Produzieren des Wahl-O-Mats die schwerste Aufgabe. „Sich mit allen Parteien über die Thesen zu einigen, ist eine enorme Herausforderung“, sagt Pamela Brandt. Und das Produzieren ist nicht billig. Allein die Pflege der Seite kostet mehrere tausend Euro. Doch es lohnt sich. Die Seite wird genutzt. „Harald Schmidt hat den Automaten einmal in seiner Sendung gezeigt. Danach war er deutschlandweit bekannt“, sagt Brandt. Und der Wahl-O-Mat wird auch von Zeitungsmachern kopiert. Fragebogen rein ins Blatt und fertig. Fernsehsender arbeiten an einer Umsetzung. Doch der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politischen Bildung ist ungeschlagen. Er soll ein wahnsinniges Klickmonster sein und kostet in der Anschaffung jeder Redaktion nur 1.000 Euro. Text: Christian Gehrke |
|
|
Zukunftswerkstatt Wahlen |
Ein Redakteur muss alles können!Ausruhen ist nicht bei der HNA. Kein Zeitungsredakteur ist heute nur Zeitungsredakteur, sagt Chefredakteur Horst Seidenfaden in seiner Speedlab-Präsentation zum Thema Wahlkampf und Social Media. |
|
| Zum Text | |
|
Zukunftswerkstatt Wahlen |
Speedlab: Motivierte Schüler als WahlforscherNadine von Wille und Jörg Fiene von der Braunschweiger Zeitung stellten zusammen mit Professor Dr. Wolfgang Sander von der Universität Münster ihr Projekt „Schüler-Wahlanalyse“ vor. Text: Julius Jasper Topp, Marc Miertzschke |
|
|
Zukunftswerkstatt Wahlen |
„W on Air“: Ein Radioprodukt auch für RegionalzeitungenDie Bundeszentrale für politische Bildung versorgt Radiostationen deutschlandweit seit der Bundestagswahl 2002 mit dem „W on Air“-Paket. W wie Wahl. 80 Prominente unterschiedlichster Couleur fordern in kurzen, knackigen Radiospots die Bürger zum Wählen auf. Thomas Röhr und Jörg Wenzel vom Journalistenbüro röhr:wenzel stellten ihr Produkt jetzt bei der Zukunftswerkstatt „Wahlen mit Durchblick“ vor. Das Problem: Es waren vorrangig Journalisten von Regionalzeitungen anwesend. Weshalb also ein Radioprodukt? Crossmedial heißt das Zauberwort. Jede Tageszeitung ist mittlerweile online vertreten und kann über das Internet nicht nur Texte, sondern auch Hörspots und Bewegtbilder publizieren. Das ist in den Redaktionen längst angekommen. Viele Printredakteure kannten das mittlerweile zehnjährige kostenfreie Projekt der bpb gar nicht, ganz einfach, weil es bisher nur an Rundfunkstationen versandt wurde. Entsprechend hoch war die Nachfrage der anwesenden Redakteure. Jörg Wenzel resümierte: „Das war ein Print-Aha, was wir hier erlebt haben. 80% unseres Produktes lässt sich auch für Print nutzen.“ Martin Knabenreich von Radio Bielefeld wiederum zeigte starkes Interesse an den Prominentenspots in Videoform. Zeitungsredakteure wollen Hörspots schalten, Radiojournalisten bewegte Bilder zeigen. Das Internet macht's möglich. Text: Friedemann Knoblich |
|
|
Zukunftswerkstatt Wahlen |
Das Netz wird über- und unterschätzt!Dr. Leonard Novy vom Institut für Medien- und Kommunikationspolitik sprach zum Thema „Wahlen im Multimediazeitalter“. Wie groß ist der Einfluss des Internets wirklich? |
|
| Zum Text | |
|
Zukunftswerkstatt Wahlen |
Überraschungsgast!Die Bundespolitiker in Berlin nehmen die Lokaljournalisten nicht ernst? Ein überholtes Vorurteil! Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse stand auf einmal in der Tür. Er wollte den Teilnehmern der Tagung einen Besuch abstatten. Eine gelungene Wertschätzung und ein Signal für die Lokaljournalisten. Im Bundestag werden übrigens auch der Nordkurier, die Thüringer Allgemeine und die Braunschweiger Zeitung gelesen. Wolfgang Thierse kommt selbst aus dem Lokaljournalismus. Er war in jungen Jahren Schriftsetzter beim Thüringer Tageblatt. Und gerade Thierse weiß die Pressefreiheit zu schätzen. Er lebte 40 Jahre in der DDR und war in der Wendezeit Mitglied des Neuen Forums. Lange Zeit war er Bundestagspräsident. Thierse kennt die Schlagkraft des geschriebenes Wortes, auch im Lokaljournalismus. Text: Christian Gehrcke |
|
|
Zukunftswerkstatt Wahlen |
Wahlberichterstattung muss Spaß machen!Paul-Josef Raue, Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, ist der Praktiker auf der Rednerliste bei der Zukunftswerkstatt Wahlen. Als Zeitungsredakteur denkt er nur an eines: den Leser. Denn der soll durch gute Wahl-Berichterstattung angesprochen werden, damit er sein Recht zum Wählen auch nutzt. Im besten Fall erreicht gute Wahlberichterstattung auch Nichtwähler und kann sie sogar animieren, die Wahlenthaltung noch einmal zu überdenken. berichten.. |
|
| Zum Text | |
|
Zukunftswerkstatt Wahlen |
Das bunte BiotopProf. Dr. Ulrich von Alemann, Politikwissenschaftler an der Uni Düsseldorf, zeigte auf der Zukunftswerkstatt, dass er auch unter den uni-üblichen 90min kann. Er lieferte sieben prägnante Thesen zum Thema Parteienlandschaft und Medien. Es folgt ein knapper Abriss. Text: Friedemann Knoblich |
|
|
Zukunftswerkstatt Wahlen |
Zur Partizipation anregenThomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), eröffnete mit seiner kurzen Rede die Zukunftswerkstatt Wahlen in Berlin. Er stellt einige Positionen und Thesen zum Thema vor. Die generelle Problemstellung sei für bpb und Presse die gleiche: Es gebe eine große Bereitschaft zur Beteiligung in der Gesellschaft. Und das nicht nur während der Wahlen, sondern auch in den Zeiten dazwischen. Man müsse neue Wege finden, die Menschen zur Partizipation zu motivieren. In die USA schaue man gerne – auch wenn die Strukturen dort unseren nur entfernt ähnelten. Die USA sei Trendsetter für sowohl Presse, Politik und Gesellschaft. Dazu kämen die zahlreichen neuen Medienkanäle: Will man gleichzeitig Twitter, Facebook und Youtube bedienen, während noch den Text für die Printausgabe geschrieben wird? Geht die Mehrarbeit auf Kosten der Qualität? Die Qualität sei das Entscheidende für BpB wie für Medien. Er lobte die sogenannte „Killer Applikation“ Wahl-O-Mat. Dieses sei das erfolgreichste Instrument der letzten Jahre und habe einen beispiellosen medialen und gesellschaftlichen Effekt gehabt. Der Wahl-O-Mat sei Motivation und Information in einem. So sei es für den überzeugten Nicht-Wähler schwerer, nach der Nutzung des Wahl-O-Mats tatsächlich nicht zu wählen. Krüger betonte, dass es wichtig sei, die Jungend jetzt zu motivieren, um später mehr Wahlbeteiligung zu erreichen. Er erwähnte zwei zukünftige Programme des bpb: 1.Studenten sollen in Schulen „Juniorwahlen“ durchführen. Die jungen „Noch-nicht-Wähler“ sollen lernen, dass Wählen wichtig ist. Der Trend kommt aus den USA. Das Credo: rechtzeitig konfrontieren. Den zukünftigen Wählern also nicht die Chance geben, wahlverdrossen zu werden, bevor überhaupt gewählt werden darf. Text: Julius Topp |
|
| Zum Wahl-O-Mat | |
|
Hintergrund |
Meine eigene ParteiEin Bürger einer Anliegergemeinde am Frankfurter Flughafen will eine eigene Partei gründen. Die Partei soll sich vor allem gegen Fluglärm einsetzen und will damit zur Hessenwahl im Herbst 2013 antreten. Der Mann tut das, was sich viele schon ausgemalt haben. „Die Politiker kann man doch alle nicht wählen. Am besten, ich gründe meine eigene Partei.“ Wer hat nicht schon solche Sätze am Stammtisch oder auf Partys gehört. |
|
| Zum Bundeswahlleiter | |
|
Dokumentation |
Eine Wahlkampf-Zeitreise„Das war schon Quatsch vor der Wahl und das ist jetzt noch quätscher.“ – “Sie sind ein unchristlicher Zitatfälscher.“ – „Ich bin zwar jünger als Sie, aber nicht blöder.“ Wer wissen will, von welchem Politiker und von welcher Wahl diese Zitate stammen, kann sich in einem eben erschienenen DVD-Paket auf Zeitreise begeben. 60 Jahre Bundestagswahl zwischen 1949 und 2009 sind darauf dokumentiert, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem WDR. Dessen Chefredakteur Jörg Schönenborn leitet durch das mehr als zwölf Stunden dauernde Programm. Wochenschauen, Elefantenrunden, Reportagen, Interviews, Magazinbeiträge, Politikerporträts dokumentieren sechs Jahrzehnte Wahl- und Wahlkampfgeschichte. Das Archivmaterial von 17 Bundestagswahlen und der Volkskammerwahl 1990 wurde ursprünglich für eine lange Fernsehnacht zusammengestellt. Nun gibt es eine erweiterte Version mit Bonusmaterial, Interviews und Arbeitsblättern für Schüler. |
|
| Zur bpb-Seite | |
|
Behinderte |
Wie können Behinderte wählen?„Keine Angst vor dem Wählen“ – so heißt eine Broschüre, die das niedersächsische Sozialministerium vor kurzem herausgebracht hat. Ähnliche Ratgeber in leichter Sprache gibt es in mehreren Bundesländern. Ein Anlass, dem Thema im Lokalen nachzugehen: Wie steht es um die politische Beteiligung von Menschen mit Behinderung? Wird ihnen vor Ort die Partizipation möglich gemacht? Wenn ja, wie? Wenn nein, woran scheitert es? Und: Wie ist das überhaupt mit dem Wahlrecht? Wer darf seine Stimme abgeben? Wie ist das bei Menschen, die unter Betreuung stehen? Viele Fragen für eine interessante Geschichte. Eine Übersicht bietet die Lebenshilfe. |
|
| Zur Lebenshilfe | |
|
Wahlmüdigkeit |
Bundestagswahl unter der Woche?Wie kann man die Bürger dazu bringen, sich mehr an Wahlen zu beteiligen? Ganz einfach, sagt Manfred Güllner, Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa: Verlegt die Wahl auf einen Werktag. In einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten begründete Güllner seinen Vorschlag. Fakt ist: Seit den 80-er Jahren sinkt die Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen kontinuierlich. Liegt es unter anderem am sonntäglichen Wahlgang? Würden mehr Menschen ihre Stimme abgeben, wenn die Wahl an einem Werktag wäre? Das wird kontrovers diskutiert. Der Vorschlag eignet sich gut für eine lokale Geschichte. Man frage: |
|
| Zu den Stuttgarter Nachrichten | |
|
Fotostrecke |
Zerstörte WahlplakateDas Phänomen ist fast vor jeder Wahl zu beobachten: Unbekannte zerstören die Wahlplakate der Parteien, reißen die Fotos herunter oder überschmieren sie mit Parolen. Das ist auch vor der Stuttgarter OB-Wahl nicht anders. Die Stuttgarter Nachrichten zeigen in einer Fotoserie, wie zerrupft manche Plakate bereits wenige Tage nach ihrer Anbringung aussehen, und sprechen mit den Parteien darüber, wie schwer es ist, dem Vandalismus Herr zu werden. |
|
| Zu den Stuttgarter Nachrichten | |
|
Nichtwähler |
Dann bleib' ich mal wegNichtwähler, das unbekannte Wesen. In den Medien wird gerne diskutiert, dass es sich um eine politikverdrossene Gruppe handelt, eventuell bildungsfern oder auch prekär. Doch stimmt das? Viola Neu hat für die Konrad-Adenauer-Stiftung eine Untersuchung durchgeführt, in der sie den Motiven der Wahlabstinenz auf den Grund geht. Die Studie ist kostenlos als PDF herunterladbar. |
|
| Zur Studie | |
|
Serie zur Wahl |
Sorgfältig planen, frühzeitig beginnenTransparenz ist nur möglich, wenn die Journalisten ein Jahr vor der Wahl mit der Planung und Berichterstattung beginnen. Das schreibt Paul-Josef Raue, Chefredakteur der Thüringer Allgmeinen (Erfurt), im Themenreader Wahlen (siehe unten auf dieser Seite). Und er erklärt auch in zwei Beiträgen, wie man dieses Jahr durchplant, wie man die Arbeit organisiert und damit zum einen die Berichterstattung verbessert und zum anderen Freiräume für die Redaktion schafft. Raue empfiehlt das aber nicht nur in der Theorie, sondern setzt es auch selbst in die Praxis um. Schon jetzt, gut ein Jahr vor der Bundestagswahl, startet die Thüringer Allgemeine eine Serie zur Bundestagswahl 2013. In einem Leitartikel erklärt Raue den Lesern, warum. |
|
| Zum Leitartikel – Zur Wahlserie | |
|
Wahlalter |
Jugendliche an den UrnenMit dem Thema Wahlalter versuchen Parteien immer wieder zu punkten. Aktuell sind es gleich zwei Gesetzesentwürfe, die das Wahlalter für Landtagswahlen von 18 auf 16 senken wollen. In Mecklenburg-Vorpommern fordern es die Grünen, in Schleswig-Holstein kommt der Antrag von der Dänen-Ampel und den Piraten. Sowohl in Mecklenburg-Vorpommern, als auch in Schleswig-Holstein dürfen Jugendliche bei Kommunalwahlen mit 16 ihre Kreuzchen machen, bei der Landtagswahl erst mit 18. Das ist in einer Reihe von Bundesländern ähnlich, wie diese Übersicht zeigt. Vor 40 Jahren musste man noch 21 sein, um wählen zu dürfen. 1972 wurde das Wahlalter vom Bundestag auf 18 heruntergesetzt. Wie daraus eine lokale Geschichte wird, zeigt der Wertinger Lokalteil der Augsburger Allgemeinen. |
|
| Zur Übersicht – Zur Augsburger Allgemeinen | |
|
Digitale Welt |
Mit der App zum PateifreundSie wollen wissen, ob Ihr Nachbar CDU oder SPD wählt? Bisher kriegen Sie das nur raus, indem Sie fragen. In den USA kann man die politische Ausrichtung seiner Umgebung nun auf dem Smartphone nachlesen. Im Wahlkampf um die Präsidentschaft hat die web-affine Mannschaft von Barack Obama neuerdings eine App im Angebot. Diese beantwortet die Frage: Ist dein Nachbar Demokrat? Carsten Luther berichtet im Zeitblog darüber. Die App soll Obamas Wahlkampfhelfern helfen, die richtigen Leute anzusprechen. Nicht alle Wähler sind amused über das Veröffentlichen der Democrats-Datenbank, wie man bei propublica nachlesen kann |
|
| Zum Zeitblog – Zu Propublica | |
|
Direktmandate |
Die Kandidaten bringen sich bereits in StellungBundestagswahl? Da geht noch viel Zeit ins Land, mag sich manch einer denken. Dass dennoch längst Bewegung in die Sache kommt, zeigt die Berliner Zeitung. Schon jetzt berichtet sie darüber, wie sich in den Berliner Bezirken die Direktkandidaten sortieren. |
|
| Zur Berliner Zeitung | |
![]() |
Robert Domes |
Sie haben die Wahl!Keine Demokratie ohne freie Wahlen. Keine freien Wahlen ohne fundierte Berichterstattung in den Medien. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb legt in diesem Herbst und Anfang nächsten Jahres den Schwerpunkt des Lokaljournalistenprogramms auf die Wahlberichterstattung. In drei Workshops wird das Thema von allen Seiten beleuchtet, werden Themen gesammelt und neue Formate diskutiert. |
|
| Zum Text | |
|
Zum Nachlesen
|
Themenreader WahlenWas gilt es bei Landtags- und Bundestagswahlen zu beachten? Wie plant man eine unterhaltsame Wahlberichterstattung und welche Rolle kann das Internet dabei spielen? All das und mehr behandelt ein Heft der Bundeszentrale für politische Bildung aus der Reihe „Themen und Materialien für Journalisten“. Auf 168 Seiten werden jede Menge praktische Tipps und Hilfestellungen geboten. Ein nützlicher Wegweiser für das kommende Superwahljahr. Auf der Seite der bpb kann man das Heft bestellen. |
|
| Zur bpb-Seite | |































































