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Ralf-Dahrendorf-Preis

„Ohne uns wäre das System einfach weitergelaufen“

Thomas Haag, Leiter der Lokalredaktion bei der Allgemeinen Zeitung (Mainz), deckte in einer Artikelserie über die Vergabe von Landesgartenschauen in Rheinland-Pfalz ein von Landes- und Kommunalpolitik toleriertes Selbstbedienungsgeflecht der immergleichen Gartenbauunternehmen und Landschaftsarchitekten auf. Heute erhält er dafür den Ralf-Dahrendorf-Preis der Badischen Zeitung. Die drehscheibe sprach mit ihm über seine Recherche.

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Interview

„Politikverdrossenheit hat viele Medien befallen“

Vom 11. bis zum 12. Juni wurde in Berlin über Parteikonzepte und die Rolle der Medien im Wahlkampf diskutiert. Unter dem Titel „Das Hochamt der Demokratie“ kamen Politstrategen, Wissenschaftler und Journalisten zusammen, um sich mit rund 250 Teilnehmern auszutauschen. Über die Erkenntnisse sprach die drehscheibe mit Tagungsleiter Thomas Leif.

Lesen Sie hier einen Panel–Bericht vom zweiten Tagungstag.

Videos vom Forum

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Lokaltipp Juni

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Kleine Heimatkunde

Die Lausitzer Rundschau zeigt, wie die Stadt Cottbus und deren Umgebung funktionieren.

dpa-News-Tipps

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Hochaktuell

In Kooperation mit der dpa präsentieren wir täglich lokale Umsetzungstipps.

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+++ Neu auf dem Wahlen-Blog +++ Wahlbeobachter +++ Neu auf dem Wahlen-Blog +++

 

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Diskutieren Sie mit uns über das Thema Wahlen!

Bundestagswahl, Landtagswahlen in Niedersachsen, Bayern und Hessen, Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein – an dem Thema Wahlen kommt in diesem Jahr keine Lokalzeitung vorbei. Aber wie bekommen die Redaktionen eine Berichterstattung über dieses urpolitische Thema hin, die Spaß macht? Genau das wollen wir mit Ihnen auf dem Wahlen-Blog der drehscheibe diskutieren. Hier geht's zum Blog.

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+++ KinderMedienPreis und KinderMedienKonferenz 2013

An alle Macherinnen und Macher von Kindermedien!

Mit ihrem neuen KinderMedienPreis würdigt die Bundeszentrale für politische Bildung 2013 zum ersten Mal lokale journalistische Angebote, die vorbildlich und nachhaltig zur politischen Information der jungen Mediennutzerinnen und -nutzer beitragen. Mehr Informationen gibt es hier.

Hier erhalten Sie erste Informationen über die KinderMedienKonferenz, in deren Rahmen der KinderMedienPreis verliehen wird.

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Forum-Videos „Die beste Idee“

Im Bilde – Facebook, Sicherheit, Investigatives

Auf dem 21. Forum Lokaljournalismus, das im Mai 2013 in Hamburg stattfand, bat die drehscheibe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ihre beste Umsetzung des vergangenen Jahres in aller Kürze vor der Kamera zu erklären. Die Idee des Nordbayerischen Kuriers haben wir bereits vorgestellt. Sehen Sie nun die Videos zum Ostholsteiner Anzeiger, zur Böhme-Zeitung und zu den Madsack Heimatzeitungen. Es geht um Facebook, um Sicherheit und um Investigatives. Schauen Sie rein!

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Aktion

„Wir wollten von den Lesern Reaktionen provozieren“

Was tun, um die Leser auf den neuen Internetauftritt aufmerksam zu machen? Die Redaktion der Leine-Deister-Zeitung aus Gronau hat sich eine offensive Strategie einfallen lassen. Warum nicht einfach einmal Leserkommentare provozieren? Nein, nicht mit einem Artikel über die Ratsversammlung, sondern mit einem völlig hyperlokalen Thema. Die drehscheibe sprach mit Redaktionsleiter Florian Mosig über das interaktive Experiment.

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Wahl 2013

„Man kann nicht vorhersehen, was skandalisiert wird“

Welche Themen werden in Social-Media-Kanälen besonders intensiv besprochen? Unterscheiden sie sich von den Themen der herkömmlichen Medien? Wie verlaufen ihre Konjunkturen? Der Medienwissenschaftler Christoph Neuberger betreut ein Projekt, bei dem politische Diskurse auf Social-Media-Plattformen analysiert werden. Was sich dabei beobachten lässt, erzählt er im drehscheibe-Interview.

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Lokal in London

„Wir haben uns nicht im offiziellen Medientross bewegt“ 

Es hat nicht ganz gereicht für Borussia Dortmund. Sieger im Champions-League-Finale wurden die Bayern. Und das trotz der großen Unterstützung, die der BVB aus seiner Heimat erhielt. Von den Ruhr Nachrichten zum Beispiel. Die Tageszeitung aus Dortmund war mit einer eigenen Delegation aus Redakteuren und Mitarbeitern in London, um von dort zu bloggen und zu berichten. Wie das funktioniert hat – lokal in London – das wollten wir von Philipp Ostrop wissen, Redaktionsleiter der Stadtredaktion Dortmund des Blatts.

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21. Forum Lokaljournalismus

Schluss mit der Selbstdemontage

Courage statt Untergangsstimmung. Auf dem 21. Forum Lokaljournalismus in Hamburg forderte Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der Wochenzeitung Die Zeit, in einer leidenschaftlichen Rede mehr Selbstbewusstsein von seinen Zeitungskollegen. Der drehscheibe beantwortete er am Rande der Veranstaltung sieben Fragen. Mehr zum 21. Forum Lokaljournalismus gibt es auf dem Blog www.drehscheibe.org/weblog

Lokaljournalismus, drehscheibe, Deutscher Lokaljournalistenpreis

Deutscher Lokaljournalistenpreis

Konrad-Adenauer-Stiftung gibt Gewinner bekannt

Dieses Jahr gibt es zwei Sieger auf dem Treppchen: Die Thüringer Allgemeine und das Hamburger Abendblatt bekommen beide den ersten Preis verliehen. Doch es gibt noch weitere Redaktionen, die für ihre Leistungen im vergangenen Jahr ausgezeichnet werden.

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Pressemitteilung

bpb schreibt erstmals KinderMedienPreis aus

Kindernachrichtensendungen, Wissensformate im Radio oder Kinderzeitungen: Journalistische Angebote für junge Menschen wecken nicht nur früh den Spaß daran, sich eigenständig zu informieren. Häufig erzeugen sie bei Kindern auch ein erstes Interesse an Politik. Diese frühe politische Bildungsarbeit der Macher von Kindermedienangeboten würdigt die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb nun erstmals mit einem neu ausgeschriebenen Preis.

tl_files/drehscheibe/Themen/Interviews/Martin_Schulz_online_neu.jpgStrafjustizzentrum in München Foto: Bobu/Wikimedia

NSU-Prozess

Können Lokalzeitungen kompetent vom Prozess berichten?

Wegen der Platzvergabe per Losverfahren im NSU-Prozess ist es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen und einem Korrespondenten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gekommen. Es geht um die Frage, ob auch Lokalzeitungen angemessen vom Prozess berichten können, oder ob nur überregionale Zeitungen mit ihren Kapazitäten dazu in der Lage sind. Die drehscheibe hat in Chefredaktionen nachgefragt, wie sie den Streit beurteilen.

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Re:publica 13

„Keiner lebt vollständig in der digitalen Welt“

Die Epoche von Print geht zuende. Papier ist tot. Von wegen! Papier ist geduldig und lebt noch eine Weile. Das meint zumindest Lothar Müller von der Süddeutschen Zeitung. In seinem Buch „Weiße Magie. Die Epoche des Papiers“ hat er sich mit diesem uralten Datenträger befasst. Auf der Re:publica, die Anfang Mai in Berlin stattfand, hielt er einen Vortrag dazu, in dem er seine Überlegungen zur Medientheorie des Papiers darlegte. Wir wollten von ihm wissen: Wie geduldig ist Papier wirklich? Welche Vor- und Nachteile bietet es gegenüber digitalen Datenströmen?

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Re:publica 13

„Open Journalism bringt uns weit voran“

Wie jedes Jahr war die drehscheibe auch dieses Mal wieder zu Gast bei der Re:publica. Am Rande der Konferenz, die vom 6. bis 8. Mai in Berlin stattfand, sprachen wir mit dem freien Journalisten Daniel Bröckerhoff. Unter dem Titel „Hast Du das schon getwittert?“ präsentierte er seine Gedanken zum Thema Open Journalism. Für ihn handelt es sich dabei um ein Modell für modernen und offenen Journalismus, das Leser und Journalist einander näher bringt, sodass beide davon profitieren.

tl_files/drehscheibe/Themen/Interviews/Martin_Schulz_online_neu.jpgStrafjustizzentrum in München Foto: Bobu/Wikimedia

NSU-Prozess

Auf der Suche nach der Wahrheit

Heute hat in München der Prozess gegen ehemalige Mitglieder des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) begonnen. Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe muss sich wegen Mittäterschaft in zehn Mordfällen, schwerer Brandstiftung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verantworten. Auch Vertreter mehrerer Lokalzeitungen werden den Prozess im Gerichtssaal verfolgen, nachdem sie im Losverfahren einen Platz gewonnen haben. Wir fragten einige Verantwortliche der Zeitungen, wie sie die Berichterstattung planen. Scharfe Kritik an einem Reporter einer überregionalen Zeitung übte indes der Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen.

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EU-Berichterstattung

„Oftmals fehlt die gesamteuropäische Perspektive“

Ist die EU in „tödlicher Gefahr“? Ja, meint EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. Der Grund: „Für alles was schief läuft, wird die EU verantwortlich gemacht. Und wenn etwas gut läuft, sind es die nationalen Regierungen, die sich gegen die böse EU durchgesetzt haben.“ Welche Wege aus der Gefahr führen und welchen Beitrag Lokaljournalisten dazu leisten können, erläutert Schulz im Interview in der neuen Ausgabe der drehscheibe zum Thema „Europa“.

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Online-Kampagnen

Im Netz auf Wählerjagd

Interaktiv, multimedial, dialogorientiert. Vor der Bundestagswahl im Herbst wollen sich die Parteien im Internet präsentieren wie nie zuvor – ein Überblick. Lesen Sie außerdem das Interview mit Christoph Bieber, Politologe an der Uni Duisburg-Essen. Er meint: „Es wird immer noch viel Geld in den Offline-Werbung gesteckt.“

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Ombudsleute

„Journalisten zum Anfassen und Anwalt für Leser“

So heißt eine Veranstaltung, zu der die Initiative Tageszeitung und die Vereinigung der Medien-Ombudsleute für den 13. und 14. Juni 2013 nach Augsburg einladen. Ziel der Veranstaltung ist es unter anderem, weitere Medienhäuser für die Erkenntnis zu gewinnen, dass eine Ombudsstelle für den Journalismus und das Medium gewinnbringend ist. Infos und Anmeldung hier als PDF-Download.

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Ralf-Dahrendorf-Preis

„Manchmal unterschätzen wir die Leser“

Bereits zum zweiten Mal wird in diesem Jahr der Ralf-Dahrendorf-Preis für Lokaljournalismus verliehen. Gestiftet wurde er von Dr. Christian Hodeige und Wolfgang Popen, den Verlegern der Badischen Zeitung. Prämiert werden Beiträge, „die in vorbildlicher Weise erklären, wie Demokratie auf lokaler Ebene funktioniert und wie sie sich entwickelt“. Mit Thomas Hauser, dem Chefredakteur der Badischen Zeitung, sprachen wir über die Bedeutung des Preises und jüngsten Veränderungen in der Struktur des Blattes selbst.

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Redaktionsstrukturen

„Der Newsdesk ist die geeignete Werkbank“

Mit einer neuen Nachrichtenzentrale in die neue Zeit – das hat man sich beim Kölner Stadt-Anzeiger gedacht und die Redaktionsstruktur umgebaut. Am 15. April wurde der neue Newsdesk der Zeitung vorgestellt. Chefredakteur Peter Pauls sprach bei der Präsentation von einer „Revolution“, die sich ereignet habe. Die drehscheibe fragte nach, wie das genau gemeint war.

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NSU-Prozess

„Wir wollen ein Zeichen setzen“

Die Abendzeitung aus München ist eine ungewöhnliche Kooperation mit der türkischen Zeitung Sabah eingegangen. Als Antwort auf den Ausschluss türkischer Medien aus dem NSU-Prozess beschoss das Blatt, zweisprachig – auf Deutsch und auf Türkisch – über den Prozess zu berichten. Die Kooperation soll weitergehen, obwohl nun doch türkische Medien zugelassen werden.

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Interview

„Die Sonntagsfrage ist keine Prognose“

Wie verlässlich sind Wahlprognosen? Verwandeln sich Meinungsforscher immer mehr in Meinungsmacher? Und wie sollten Journalisten mit Umfrageergebnissen umgehen? Darüber sprachen wir mit Jörg Schönenborn, der seit 1999 die Wahlsendungen in der ARD moderiert. Er warnt im drehscheibe-Interview davor, Umfragen wie „harte Nachrichten“ zu behandeln.

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Studie

„Traditionelles Layout vermittelt Sicherheit“

iPad-Ausgaben von Zeitungen erreichen die beste Resonanz bei Lesern, wenn sich ihr Layout an dem der gedruckten Zeitung orientiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine qualitative Studie des dänischen Medienunternehmens Visiolink und der Universität Aarhus. Details der Studie und was diese für Verlagshäuser bedeutet, erklärt Jens Funder Berg, Geschäftsführer von Visiolink, im Interview.

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Studie

„Aufbruchsstimmung ist innovationsfreundlich“

Die Studie „Die Zeitungsmacher“ untersucht, wie sich der digitale Strukturwandel auf die konkrete Arbeitssituation von Journalisten und die handwerklichen Perspektiven der Redaktionsarbeit auswirkt. Über die Ergebnisse sprachen wir mit Stephan Weichert von der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation Hamburg, der die Studie mit durchgeführt hat.

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Undercover

„Die Öffentlichkeit erweitern“

Undercover-Reportagen sind hierzulande unweigerlich mit dem Namen Günter Wallraff verbunden. Wie aber ging er bei seiner Discounter-Aktion vor? Welche Tipps gibt er Lokaljournalisten, die investigativ arbeiten wollen? Die drehscheibe sprach mit ihm für die aktuelle Ausgabe „Billig einkaufen“ (4/2013) über seine Recherchemethoden.

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NSU-Morde

„Wir haben keine journalistischen Heldentaten vollbracht“

Enver Simsek, das erste Mordopfer des NSU, stammte aus Schlüchtern in Hessen. Damals war Stefan Kläsener dort Redaktionsleiter der Kinzigtal-Nachrichten, einer Lokalausgabe der Fuldaer Zeitung. Die drehscheibe sprach mit dem heutigen Chefredakteur der Westfalenpost darüber, wie schwer es seinerzeit war, über den Fall zu berichten.

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NSU-Morde

„Die Opfer wollen wissen, was passiert ist“

Der türkische Zuwanderer Enver Simsek besaß einen Blumenladen im hessischen Schlüchtern. Am 9. September 2000 wurde er in Nürnberg an seinem Blumenstand erschossen. Er war das erste Mordopfer des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Seine Tochter Semiya Simsek, die 14 Jahre alt war, als er umgebracht wurde, hat nun zusammen mit dem Lokaljournalisten Peter Schwarz von der Waiblinger Kreiszeitung ein Buch veröffentlicht. In „Schmerzliche Heimat“ erzählt sie davon, wie die Tat ihr Leben und das ihrer Familie veränderte. Die drehscheibe sprach mit Peter Schwarz über das Buch und wie es entstand.

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Interview

Was Daten verraten

Langweilige Daten? Gibt es nicht! Das meint zumindest Lorentz Matzat, einer der bekanntesten Datenjournalisten Deutschlands. Der Journalist und Medienpädagoge hat im Jahr 2011 zusammen mit einem Partner die Berliner Datenjournalismusagentur Open Data City gegründet. Mit ihm und Sascha Venohr, der datenjournalistische Geschichten für Zeit online aufbereitet, sprach der Fluter, das Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung.

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Uni-Zeitung

„Die Studenten treffen die letzte Entscheidung“

Ein Verlag gibt eine Studentenzeitung heraus und räumt der studentischen Redaktion größtmögliche Freiheit ein – geht das gut? Bei der Lemma offenbar schon. Das Magazin der Zeitungsgruppe Thüringen erscheint viermal im Jahr und behandelt Themen wie Politik, Kultur, Beruf und Karriere. Dabei hat die studentische Redaktion die Entscheidungsgewalt darüber inne, was erscheint und was nicht. Über das Projekt sprachen wir mit Jana Hartung, der Produktmanagerin Online und Crossmedia bei der Zeitungsgruppe Thüringen.

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Online-Dossier

Lokaljournalismus auf einen Klick

Welche Rolle spielt der Lokaljournalismus in unserer Gesellschaft? Vor welchen Aufgaben stehen Lokalzeitungen heute? In sechs Kapiteln liefert das neue Online-Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb Informationen, Debattenbeiträge, Videos und Infografiken zu den Themen, die den Lokaljournalismus heute beschäftigen.

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Redaktionskonferenz in Tutzing

Die Ergebnisse - multimedial

Spannende Videointerviews und Hintergrundinfos – die Ergebnisse der bpb-Redaktionskonferenz „Wahlberichterstattung besser gemacht!” können auf dem Blog der drehscheibe nachgelesen und -gehört werden. „Wir brauchen erklärenden Journalismus mehr denn je“, sagt Dr. Dieter Golombek, Gründer des bpb-Lokaljournalistenprogramms . Außerdem erläutern Uwe Renners von den Westfälischen Nachrichten und Andreas Jöckel von der Rhein-Zeitung, wie Redaktionen das Tool Storify für sich nutzen können. Auf der Veranstaltung, die vom 6. bis 8. Februar in Tutzing stattfand, kam es ebenfalls zum Einsatz: Alle Tweets, mit Fotos, Videos, Texten und weiterführenden Links zur Veranstaltung wurden chronologisch archiviert. Schauen Sie doch mal rein!

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Umfrage

„Die Kolleginnen wissen sich zu wehren“

Die Vorwürfe einer Stern-Reporterin gegen Rainer Brüderle, den Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion, haben eine Diskussion über Sexismus und Journalismus entfacht. Die drehscheibe interessierte, ob die Debatte auch in Lokalredaktionen geführt wird. Hatten Mitarbeiterinnen schon Probleme mit Gesprächspartnern? Und wie gehen die Redaktionen in ihrer eigenen Arbeit mit der Geschlechterfrage um? Gibt es zum Beispiel interne Sprachregelungen? Ein Umfrage in den Redaktionen und eine Anfrage beim Deutschen Presserat.

tl_files/drehscheibe/Themen/Aktuelles/Screenshot_Bonner_Generalanzeiger_Sparkassen.jpgFoto: Screenshot General-Anzeiger

Presseschau

Wenn's um Geld geht – nachgefragt!

„Nahezu jeder Sparkassendirektor in Nordrhein-Westfalen verdient mehr als die Kanzlerin“ – diese Äußerung des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hat für Kritik gesorgt. Aber wie viel verdienen Sparkassendirektoren wirklich? Einige Lokalzeitungen haben nachrecherchiert. Eine Presseschau.

tl_files/video/previews/Statements_Joachim_Braun_Spalte.jpgJoachim Braun ist Chefredakteur des Jahres.

Zeitungskrise

„Viele Verlage sind auf den Wandel nicht vorbereitet“

Die Frankfurter Rundschau insolvent, die Financial Times Deutschland eingestellt. Sind das nur Einzelfälle oder erleben wir bereits das Ende der Tageszeitung, wie wir sie bisher kennen? Das wollten wir von drei Experten des Lokaljournalismus wissen. Unter anderem sprachen wir mit Joachim Braun, dem Chefredakteur des Nordbayerischen Kuriers, der vom Mediummagazin gerade zum Chefredakteur des Jahres (Regional/Lokal) gekürt wurde.

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Interview

„Die Paywall ist nur ein Teil des Gesamtkonzepts“

Viele Verlage spekulieren mit dem Gedanken, die Mediengruppe Oberfranken hat den Schritt bereits vollzogen: die Einführung einer Paywall. Als die Internetseite infranken.de Mitte Oktober relauncht wurde, ging damit die Einführung einer Bezahlschranke für exklusive Inhalte einher. Über das Modell sprach die drehscheibe mit Falk Zimmermann, dem stellvertretenden Chefredakteur des Fränkischen Tags.

tl_files/drehscheibe/Themen/Aktuelles/NK_Asyl_Screenshot.jpg    Foto: Nordbayerischer Kurier (Screenshot)

Thema Asyl

Von Platznöten und Berührungsängsten

In letzter Zeit wird wieder verstärkt über Asylbewerber diskutiert. Denn die Zahl der Anträge auf Asyl steigt leicht an, manche Kommune klagt über voll belegte Heime. Wie berichten Tageszeitungen darüber? Die drehscheibe hat die Lokalteile durchforstet.

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Interview

„Thema ist einzig, was die Stadt bewegt“

Frischer Wind für die Schweiz: Seit kurzem gibt es Journal B, das erste Online-Magazin aus Bern. In drei Ressorts – Politik, Kultur und Alltag – berichtet es über Themen aus der Stadt. Die Redaktion erhebt dabei aber nicht den Anspruch, tagesaktuelle Informationen und Breaking News zu liefern, wie es in einer Selbstdarstellung des Portals heißt. Sie will „die Gesichter und Geschichten hinter den News und den großen Schlagzeilen“ zeigen. Über das Konzept sprach Imke Emmerich mit Redakteur Manuel Gnos.

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Interview

„Es reicht nicht mehr aus, den Leser mit Neuigkeiten zu versorgen“

Anfang Oktober wurde der Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung verliehen. Am Rande des Festaktes in Bonn sprach Paul-Josef Raue, Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, mit Dieter Golombek, Sprecher der Jury des Lokaljournalistenpreises, über die Lage des Lokaljournalismus. Die drehscheibe dokumentiert das Gespräch.

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Interview

„Politik ist besser als ihr Ruf“

Die Demokratie ist einem ständigen Wandel unterworfen. Das Wahlverhalten ändert sich, neue Parteien entstehen, das Internet verändert die Diskussionsprozesse. Wie sollte die Politik damit umgehen? Und welche Rolle könnten Lokalzeitungen bei der Vermittlung politischer Inhalte spielen? Die drehscheibe sprach darüber im Rahmen der Ausgabe „Sie haben die Wahl“ (12/2012) mit dem Präsidenten des Deutschen Bundestages, 
Prof. Dr. Norbert Lammert.