Interview

„Der DDR-Journalismus gehörte zu den übelsten Seiten des Regimes“

Wolfgang Thierse erlernte zu DDR-Zeiten den Beruf des Schriftsetzers bei einer Thüringer Lokalzeitung. Der SPD-Politiker erzählt im drehscheibe-Interview, wie er den Wandel im Lokaljournalismus 1989/90 erlebt hat, was dieser Wandel mit den Ressentiments gegen die Presse auf Pegida-Demonstrationen zu tun hat und welche Art von Journalismus heute nötig ist. Zum Interview

drehscheibe on Tour

Fernsehen aus dem Newsroom

drehscheibe on Tour im Rheinland. Unser Videoteam war zu Gast bei Köln.TV. Der Lokalsender sendet direkt aus dem Newsroom des Kölner Stadt-Anzeigers. Redaktionsleiter Brian Schneider erklärte uns, warum die Kooperation von schreibender Zunft und TV-Journalisten ein Zukunftsmodel ist. Anschließend stürzten wir uns mit einem Reporter in den Karneval. Zum Video

Social Media

Das achte Facebook-Ranking ist da!

Viele haben es schon sehnsüchtig erwartet – hier ist es: das achte Facebook-Ranking der drehscheibe. Auch dieses Mal war die Spitze wieder heiß umkämpft. Kann die taz Platz 1 halten? Oder greift die Pirmasenser Zeitung erneut ganz oben an? So viel sei schon mal verraten: Es gibt einen lokalen Newcomer unter den Top Ten. Zum Ranking

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drehscheibe on Tour

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Lokaltipp Februar

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Verkehrssicherheit

Die Leser des Südkuriers benennen die größten Gefahrenstellen der Stadt.

Linktipp

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Von anderen lernen

Auf dem Maz-Recherchetag ging es darum, wie in anderen Berufen recherchiert wird.

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Die Zukunft des Lokaljournalismus

 

Wie weiter, Kolleginnen und Kollegen?

„Klar müssen wir kämpfen, aber wir haben keinen Grund, gramgebeugt und dem Tode nahe daherzukommen.“ Tatsache sei, dass „das einzige relevante lokale Medium“ die Zeitung sei. Das schrieb Stefan Aschauer-Hundt, Redakteur des Süderländer Tageblatts, in der drehscheibe (10/2014). Er plädierte für den „aufrechten Gang“ im Lokalen und forderte die Kolleginnen und Kollegen auf: „Machen wir das Kreuz gerade!“ Sein Text rief kontroverse Reaktionen hervor. Auf dieser Seite können Sie die Antworten auf seine Thesen nachlesen.

 

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Interview

„Der Lokaljournalist muss zum Dienstleister werden“

Traumjob oder Mission Impossible? Zwei Millionen Dollar überwies die Knight Foundation Anfang des Jahres an Molly de Aguiar und ihre Kollegen. Ihr Auftrag: Den amerikanischen Lokaljournalismus retten! Das „Local News Lab“ in New Jersey soll als eine Art Laboratorium für Experimente im Lokalen dienen. Insbesondere sollen de Aguiar und ihr Team den Journalisten helfen, neue Finanzierungsmodelle aufzutun. Der drehscheibe erklärt sie, wie die Rolle der Lokaljournalisten sich gerade radikal verändert – zum Besseren.

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Die Debatte

Wohin mit der Vereinsberichterstattung?

Diese Debatte polarisiert Lokaljournalisten und Blattmacher wie kaum eine andere. Soll die klassische Vereinsberichterstattung in eine externe Beilage ausgelagert werden, wie es der Nordbayerische Kurier gemacht hat? Oder sind die Berichte über Jahreshauptversammlungen im Blatt unverzichtbar, weil sie die Leserinnen und Leser eng an die Zeitung binden? Lesen Sie hier die Debatte nach, über die Lars Reckermann, Chefredakteur der Schwäbischen Post, sagte: „Endlich einmal wieder eine Diskussion, die nicht vom Weltuntergang des Lokalen zehrt.“ Mit Beiträgen von Joachim Braun, Lars Reckermann, Malte Hinz, Nadine Conti, Johann Stoll, Peter Burger und Martin Schwarzkopf.

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Debatte über den Newsdesk

Sparhammer oder kreatives Tool?

Kürzlich hat sich Paul-Josef Raue, Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, auf seinem Blog zum Thema Newsdesk geäußert. Er fragt sich, ob der Desk in vielen Redaktionen nur eingeführt wurde, um Geld zu sparen. Im Gegenzug entwirft er ein Bild vom Desk als einer zentralen Instanz zur Qualitätssteigerung im Blatt. Diese Thesen wollten wir diskutieren. Wir haben Chefredakteure gefragt, was Sie davon halten. Zum Artikel
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66. Weltzeitungskongress in Turin

Ein Panorama der Zeitungswelt

Wie wird der Journalismus der Zukunft aussehen? Darüber diskutierten Chefredakteure, Manager und Marketingexperten von Zeitungen aus über 80 Ländern auf dem 66. Weltzeitungskongress. Crossmediale Newsrooms, die stärkere Einbindung von Lesern und der Abbau von Redaktionshierarchien – das sind nur drei der Trends, die sich dem Zeitungsexperten Ralf Siepmann zufolge international abzeichnen. Mehr dazu lesen Sie in seinem Bericht vom Kongress.

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Claudia-Hohmann-Preis

Junge Talente im Lokalen

Am 20. Juli kam der Presseclub Kassel zusammen, um die Preisträger des diesjährigen Claudia-Hohmann-Preises zu küren. Der Presseclub, ein Netzwerk von Journalisten, Pressereferenten und PR-Mitarbeitern aus der Region Kassel, widmet sich vor allem der Förderung des journalistischen Nachwuchses. Die drehscheibe stellt den Verein, die Preisträger und die prämierten Texte vor.

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Blattkritik

„Die drehscheibe trägt zur Professionalisierung bei“

Ein Mal im Jahr heißt es: Aufgepasst, drehscheibe! Die große Blattkritik! Dieses Mal waren sechs Journalistik-Studenten des Seminars Organisations- und Formatentwicklung an der Katholischen Universität Eichstätt mit ihrem Professor Klaus Meier zu Gast. Ebenfalls dabei: Zwei Mitglieder des Projektteams Lokaljournalisten, das die drehscheibe herausgibt und betreut. Welche Anregungen hatten die Studierenden für die Redaktion der drehscheibe im Gepäck?

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Feature

Brauchen wir eine Stunde Null?

„Die Presse zwischen Blogs und Roboterjournalismus – kippt die Säule der vierten Gewalt?" So lautete das Thema eines Podiums auf dem 40. Kongress Deutscher Lokalzeitungen, der Ende Juni in Berlin stattfand. Christoph Schwennicke, Chefredakteur von Cicero, plädierte dabei für eine Stunde Null – ein gemeinsames Vorgehen aller Tageszeitungen in Sachen Bezahlinhalte. Die drehscheibe sprach mit Schwennicke und anderen Teilnehmern des Kongresses über diese Idee.

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Deutscher Lokaljournalistenpreis 2014

Sachsen gewinnt!

Hier sind sie, die Gewinner des diesjährigen Deutschen Lokaljournalistenpreises. Unter 568 Einsendern hat sich die Jury der Konrad-Adenauer-Stiftung für einen 1. Preisträger und zwei Zweitplatzierte entschieden. Die Sächsische Zeitung aus Dresden erhält den 1. Preis für ihren „Familienkompass“ – eine Geschichte, die wir bereits in der drehscheibe vorgestellt haben.

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Feature

Ist die Pressefreiheit in Gefahr?

„Ich fürchte, wir werden in zehn Jahren in vielen Städten und Gemeinden gar keine Zeitung mehr haben, die die Wächterfunktion adäquat übernehmen kann.“ Das sagte Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen, der drehscheibe im Interview. Beeinträchtigen die wachsenden wirtschaftlichen Zwänge bereits die ungehinderte Arbeit in Lokalredaktionen? Darüber sprach die drehscheibe neben Palmer unter anderem mit Bundesjustizminister Heiko Maas und Bundestagspräsident Norbert Lammert. Die Gespräche wurden am Rande der Konferenz „Die DNA der Demokratie: 65 Jahre Grundgesetz, 65 Jahre Pressefreiheit“ geführt, die am 4. Juni in Berlin stattfand.

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Soziales im Lokalen

„Lokalredakteure scheuen soziale Themen“

Meiden es Lokaljournalisten häufig, über soziale Themen zu berichten? Werden Vorschläge in diese Richtung in den Redaktionskonferenzen zu schnell abgelehnt? Warum bleibt eine kontinuierliche Berichterstattung über soziale Themen oft aus? Diese und ähnliche Fragen hat die Journalistin und Sozialwissenschaftlerin Rebekka Sommer in ihrer Forschungsarbeit zum Thema „Fachjournalismus Soziale Arbeit“ untersucht. In einer qualitativen Studie hat sie Journalisten und Journalistinnen gefragt, wie sie „Soziales“ definieren, ob und inwiefern sie Sozialarbeiter als Experten wahrnehmen. Die drehscheibe sprach mit ihr über ihre Forschungsergebnisse.

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Online-Dossier

Lokaljournalismus auf einen Klick

Welche Rolle spielt der Lokaljournalismus in unserer Gesellschaft? Vor welchen Aufgaben stehen Lokalzeitungen heute? In sechs Kapiteln liefert das neue Online-Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb Informationen, Debattenbeiträge, Videos und Infografiken zu den Themen, die den Lokaljournalismus heute beschäftigen.