Redaktionskalender

Historische Ereignisse und Aktionstage – mit Tipps für Umsetzungen in der Lokalredaktion, immer einen Monat im Voraus.

Beginn des jüdischen Pessachfestes

Das Pessachfest ist eines der bedeutendsten Feste des Judentums. Mit ihm wird der Auszug der Israeliten aus Ägypten und damit die Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei gefeiert. Das hebräische Wort Pessach, in anderer Schreibweise auch Passa(h) oder Pascha, bedeutet übersetzt „vorüber gehen“ und verweist auf die Verschonung der Israeliten von den biblischen zehn Plagen. Pessach wird als Familienfest begangen. In diesem Jahr findet es vom 1. April bis zum 9. April statt. Alle jüdischen Feiertage beginnen am Vorabend, bei Sonnenuntergang.

EXTRA-TIPP

Pessach in Zeiten weltweiter Krisen, des Iran-Kriegs und antijüdischer Anfeindungen: Wie begehen Juden in der Region das Fest? Eine Reportage.

 

April, April!

Streiche und Flunkereien: Nicht allem, was es am 1. April zu lesen, zu hören und zu sehen gibt, sollte Glauben geschenkt werden. Erfundene oder verfälschte Erzählungen, Geschichten oder Informationen haben am 1. April Hochkonjunktur und könnten sich als Narrenstreiche entpuppen. Um dem Schwindel nicht auf dem Leim zu gehen, heißt es wachsam bleiben, sonst droht: „April! April!“

EXTRA-TIPP

Sind „Enten“ im Zeitalter von Fake News und Desinformation vertretbar? Zwei Redakteure diskutieren im Pro und Kontra. Außerdem: Lokale Promis befragt. Welche Streiche wurden ihnen schon einmal gespielt? Auf welche Art haben sie schon einmal ihre Mitmenschen hereingelegt?

Tag des Kinderbuchs

Von der Gute-Nacht-Geschichte aus dem Märchenbuch bis zum spannenden Krimi, der heimlich unter der Bettdecke gelesen wurde – mit dem Lesen verbinden viele Menschen schöne Momente ihrer Kindheit. Der Aktionstag soll bei Kindern und Jugendlichen das Interesse fürs Lesen wecken. Gerade auch tragische Geschichten werden in Kinderbüchern verarbeitet.

EXTRA-TIPP

Zum Aktionstag begibt sich die Redaktion auf Lesereise und blickt in Buchhandlungen mit besonders großem Angebot für Kinder- und Jugendliteratur. Im Gespräch mit Buchhändlerinnen und Buchhändlern wird gefragt, welche Themen gerade am beliebtesten sind, wie sich Kinder- und Jugendliteratur in den letzten Jahren verändert hat und welche Büchertipps sie mitgeben können. Und ein Gespräch mit einer Kinderbuchautorin: Worauf kommt es bei Kinderbüchern an?

Geburtstag von Michael Mittermeier

60 Jahre – Seitdem er 1987 bei einem U2-Konzert von Sänger Bono auf die Bühne geholt wurde, war Michael Mittermeier klar, dass er genau dorthin gehörte. Geboren wurde er am 3. April 1966 im oberbayerischen Dorfen. Schon früh beschäftigte er sich mit der amerikanischen Stand-Up-Comedy, über die er 1994 auch seine Magisterarbeit verfasste. Zwei Jahre später erreichte mit seinem Programm „Zapped“ erstmals ein größeres Publikum und trat in Shows wie „Wetten, dass ...?“ auf. Seitdem gewann er mehrmals den deutschen Comedypreis und profilierte sich auch als Synchronsprecher und Moderator.

EXTRA-TIPP

Stand-Up-Comedians der Region befragt: Was konnten sie sich von Mittermeier abgucken? Wie unterscheidet sich ihr Genre von anderen Bühnenformen?

Tag des 404-Codes

Stößt man beim Surfen auf eine URL, die nicht existiert, erscheint der Statuscode 404. Jedes Jahr am 4. April findet hierzu ein Aktionstag statt. Ins Leben gerufen wurde er von der Electronic Frontier Foundation, die sich für digitale Bürgerrechte einsetzt. Denn der Code 404 erscheint auch bei gesperrten Inhalten. Während das Sperren illegaler Seiten sinnvoll sein kann, blockieren Filter teils auch unproblematische Inhalte. Dagegen richtet sich der 404-Day.

EXTRA-TIPP

Für und Wider Netzsperren für junge Leute: ein Streitgespräch über digitale Rechte für Jugendliche. Außerdem: Redakteurinnen und Redakteure erklären, wie sie mit gesperrten Informationen umgehen.

Ostersonntag

Das bedeutendste Fest des Christentums: Ostern. Gefeiert wird die Auferstehung Jesu nach seiner Kreuzigung durch die Römer am Karfreitag. Das Fest markiert das Ende der Fastenzeit. Ostersonntag wird immer an dem Sonntag gefeiert, der dem ersten Vollmond im Frühjahr folgt. Damit fällt er jedes Jahr auf ein anderes Datum.

EXTRA-TIPP

Tradition im Wandel: Wie gestalten Menschen aus der Region den Ostersonntag? Welche Rolle spielen heute Religion und Familie? Wem ist der Feiertag vollkommen egal? Außerdem: Leserinnen und Leser schicken Fotos von den lustigsten Verstecken für Osternester ein.

Welttischtennistag

Wenn Tischtennis einfach wäre, würde es Fußball heißen! Das zumindest sagen die Fans der Sportart. Jedes Jahr am 6. April wird der Welttischtennistag begangen. Er wurde im Jahr 2015 vom Internationalen Tischtennisverband (ITTF) ins Leben gerufen, um mehr Menschen für den Sport zu begeistern.

EXTRA-TIPP

Reportage: Zu Besuch bei einem regionalen Tischtennisverein. Wie funktioniert das Training? Wer sind die Menschen, die spielen? Außerdem: Regionaler Tischtennisprofi befragt. Welche Tipps und Tricks gibt es, um als Laie auf Partys und im Freizeitsport zu brillieren? Oder: Tischtennis gehört zum Frühling, zur ersten Liebe, zu ...? Leser erzählen von ihren schönsten Tischtennis-Momenten.

Lufthansa startet Linienverkehr

100 Jahre – Ein Kranich ziert seit der Unternehmensgründung am 6. Januar 1926 die Flugzeuge der Fluggesellschaft Lufthansa. Am 6. April desselben Jahres startete die Deutsche Luft Hansa AG, wie sie damals noch hieß, ihren ersten Linienflug von Berlin-Tempelhof nach Dübendorf in der Schweiz.

EXTRA-TIPP

Wann wurde in der Region der Linienflugverkehr aufgenommen? Auf welchem Flughafen? Wie hat die Presse darüber berichtet? Blick ins Archiv.

Weltgesundheitstag

Dieser Aktionstag wurde im Jahr 1950 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingeführt, er findet jedes Jahr am 7. April, dem Datum ihrer Gründung, statt. An dem Tag sollen Gesundheitsprobleme in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden.

EXTRA-TIPP

Gibt es in der Region (gehäuft) spezielle Krankheiten, die mit regionalen Bedingungen oder der Umwelt zu tun haben? Eine Spurensuche. Und eine Expertenrunde zum Thema regionale Gesundheitsversorgung der Zukunft: Was muss sich in der Region ändern, damit die Menschen auch künftig gut versorgt sind?

Internationaler Tag der Roma

Als Roma bezeichnet man eine Reihe ethnisch miteinander verwandter, ursprünglich aus dem indischen Subkontinent stammender Bevölkerungsgruppen. Sie werden aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit und sozialen Situation in vielen Gesellschaften ausgegrenzt. In Deutschland leben Schätzungen zufolge zwischen 70.000 und 150.000 Roma.

EXTRA-TIPP

„Wer wir sind": Auf einer Sonderseite überlässt die Redaktion Sinti und Roma-Mitbürgern das Wort. In Porträts werden sie und ihr Alltag vorgestellt. Sie berichten von Erfahrungen mit Ausgrenzung und Rassismus, aber auch mit Solidarität, und sprechen darüber, was sich in der Region zugunsten einer toleranteren Gesellschaft ändern könnte. Außerdem: Gespräch mit der Vertreterin oder dem Vertreter der Roma-Gemeinde vor Ort. Bei welchen Themen wünschen sie sich mehr Unterstützung durch die Kommune? Und: Roma im Berufsleben. Haben sie noch immer mit Vorurteilen zu kämpfen? Werden sie benachteiligt? Nachgefragt.