Redaktionskalender
Historische Ereignisse und Aktionstage – mit Tipps für Umsetzungen in der Lokalredaktion, immer einen Monat im Voraus.
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
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Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ist eine international anerkannte Auszeichnung, mit der Persönlichkeiten geehrt werden, die mit ihrem literarischen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Arbeiten als Friedensstifter wirken. Das erste Mal wurde er im Jahr 1950 verliehen. Seit 1951 wird er vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels gestiftet. Zu den Preisträgern gehörten zuletzt etwa Margaret Atwood, Saul Friedländer und Orhan Pamuk. Dieses Jahr wird der französisch-britische Jurist und Autor Philippe Sands den Preis erhalten. Die feierliche Verleihung findet am 11. Oktober in der Frankfurter Paulskirche statt. |
EXTRA-TIPOnline-Abstimmung: Die Leser wählen ihren Lieblingsdichter der Region. Außerdem: Wie kann Literatur für den Frieden wirken? Autorinnen und Autoren befragt. Und: „Kann ein Buch die Welt verändern?“: Menschen aus der Region nennen Bücher, die ihre Sicht auf andere Menschen, Länder oder gesellschaftliche Fragen verändert haben. |
Welt-Rheuma-Tag
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Jedes Jahr am 12. Oktober findet der Welt-Rheuma-Tag statt. Er wurde im Jahr 1966 von der Vereinigung Arthritis and Rheumatism International ins Leben gerufen. Er soll auf die Situation der an Rheuma erkrankten Menschen aufmerksam machen und über Behandlungsmöglichkeiten informieren. Das Motto der Deutschen Rheuma-Liga lautet dieses Jahr: „Gemeinsam statt einsam“. |
EXTRA-TIPPEine Person, bei der das Leiden gerade begonnen hat, und eine andere, die seit Jahren damit lebt, im Doppelporträt. Außerdem ein Experte befragt: Was ist beim Thema Rheuma von alternativen Heilmethoden zu halten? Wie ist der Stand der wissenschaftlichen Forschung? Gibt es vielversprechende neue Ansätze? Und: Macht Rheuma einsam? Betroffene befragt. |
Internationaler Tag zur Katastrophenvorbeugung
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Sturmfluten, Waldbrände, Extremtemperaturen: Naturkatastrophen und Krisen nehmen zu – auch in Deutschland. Aber wie gut sind wir auf den Ernstfall vorbereitet? Der Internationale Tag zur Katastrophenvorbeugung wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, er findet immer am 13. Oktober statt. Er soll auf die Bedeutung von Prävention und Zivilschutz aufmerksam machen. Vor allem das Technische Hilfswerk (THW), Feuerwehren und Katastrophenschutz spielen dabei eine Schlüsselrolle. In vielen Orten gibt es engagierte Ehrenamtliche, die mit Trainings, Notfallplänen und Spezialgerät einsatzbereit sind. |
EXTRA-TIPP„Ein Tag beim Technischen Hilfswerk“: Welche Aufgaben fallen an, wenn gerade keine Katastrophe geschehen ist? Eine Reportage. Oder: „Wie gut bist du auf den Ernstfall vorbereitet?“ Eine Checkliste zeigt Notfallmaßnahmen und Anlaufstellen im Ort. Und eine Recherche: Wer kümmert sich um die öffentlichen Sirenen? Wie funktioniert das System? |
Geburtstag von Hannah Arendt
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120 Jahre – Sie ist eine der größten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts: Hannah Arendt. Als einziges Kind des jüdischen Ingenieurs Paul Arendt und seiner Frau Martha wurde sie am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren. Nach ihrer Schulzeit in Königsberg studierte sie an den Universitäten Marburg, Freiburg und Heidelberg. Im Jahr 1933 floh sie nach dem Reichstagsbrand ins Exil, ab 1941 lebte sie in New York. Arendt veröffentlichte in ihrem Leben viele politische Schriften, unterrichtete an Universitäten und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Zu ihren bekanntesten Werken gehört ihre Theorie der „Banalität des Bösen“, die sie während des Eichmann-Prozesses in Jerusalem entwickelte. |
EXTRA-TIPP„Banalität des Bösen“: Ein Geisteswissenschaftler aus der Region erklärt, was Arendt damit meinte, und äußert sich dazu, wie die Theorie heute zu bewerten ist. Außerdem: „Was bedeutet Verantwortung?“: Arendts große Themen werden auf den Alltag heruntergebrochen. Menschen aus der Region beantworten Fragen zu Verantwortung, Freiheit und gesellschaftlichem Engagement. |
Geburtstag von Michel Foucault
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100 Jahre – An ihm kommt kaum ein Studierender der Geisteswissenschaften vorbei: Michel Foucault. Geboren wurde er am 15. Oktober 1926 in Poitiers. Zeit seines Lebens setzte er sich mit den Mechanismen der westlichen Gesellschaft und dem Zusammenhang zwischen Macht, Wissen und Sprache auseinander. Er starb am 25. Juni 1984 in Paris an den Folgen einer AIDS-Erkrankung. |
EXTRA-TIPPStudierende unterschiedlicher Fächer befragt: Spielte Foucault in ihrem Studium bisher eine Rolle? Und: Eine Philosophin oder ein Soziologe im Interview: Wie wichtig ist Foucault bis heute? Wie lassen sich seine Theorien und Ansichten auf die aktuelle Weltlage anwenden? Wo irrte er sich? |
Welternährungstag
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Zwischen 645 und 720 Millionen Menschen litten 2025 nach Angaben des Statistischen Bundesamts unter Hunger. Neben der Klimakrise prägten aktuelle Kriege die Lage. Die Mehrheit der Betroffenen, etwa 94 Prozent, lebt in Asien und Afrika. Das Datum des Welternährungstags geht auf den 16. Oktober 1945 zurück, an dem die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen gegründet wurde. |
EXTRA-TIPPHunger in der Welt und wir werfen Essen weg? Eine Schwerpunktseite über Lebensmittel in der Mülltonne, regionales „Containern“ und „Mülltaucher“. Wo kann man Lebensmittel abholen, bevor sie weggeworfen werden? Und eine Umfrage: Wie viele Lebensmittel werfen Passantinnen und Passanten in einer Woche weg? Wie vermeiden sie es? |
Internationaler Tag zur Beseitigung der Armut
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Dieser Aktionstag wurde 1992 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Er findet jedes Jahr am 17. Oktober statt und soll von Armut betroffenen Menschen weltweit Gehör verschaffen. Die Uno hat sich das Ziel gesetzt, Armut in jeder Form und überall zu beenden. |
EXTRA-TIPPGespräch mit einem Vertreter von Caritas oder Arbeiterwohlfahrt: Was könnte die Kommune tun, um Armut stärker zu bekämpfen? Außerdem eine Schwerpunktseite über arme Menschen. Wie leben sie? |
Welttag der Buchhandlungen
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Buchhandlungen sind mehr als Orte, an denen Bücher verkauft werden. Sie sind Treffpunkte für Literaturinteressierte, Veranstaltungsorte und persönliche Beratungsstellen. Der Welttag der Buchhandlungen rückt die Bedeutung des stationären Buchhandels und der Menschen dahinter in den Mittelpunkt. Gerade kleinere Buchhandlungen prägen Charakter und Charme einer Stadt oder Gemeinde. |
EXTRA-TIPPDie Redaktion besucht eine besondere Buchhandlung in der Region und spricht mit den Menschen, die dort arbeiten. Welche Bücher werden gerade häufig gesucht? Welche ungewöhnlichen Wünsche haben Kundinnen und Kunden? Und: Überlebensstrategien. Buchhändlerinnen und Buchhändler erzählen, wie sie sich gegen den Online-Trend behaupten. |
Geburtstag von John le Carré
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95 Jahre – Der schreibende Agent: Der ehemalige britische Spion John le Carré, mit bürgerlichem Namen David John Moore Cornwel, wurde am 19. Oktober 1931 in Poole, England, geboren. Anfang der 60er-Jahre begann er, über seine Arbeit beim Nachrichtendienst zu schreiben. Das Buch „Der Spion, der aus der Kälte kam“ wurde 1963 sein erster internationaler Bestseller. Bis zu seinem Tod am 12. Dezember 2020 in Truro, Cornwall, schrieb der Schriftsteller zahlreiche erfolgreiche Spionageromane und Thriller. |
EXTRA-TIPPUndercover-Recherche: Privatdetektive aus der Region erzählen (anonymisiert) von ihrer Arbeit. Und nachgefragt im Buchhandel: Welche Spionage-Romane sind gerade der Thriller? |
Geburtstag von Elfriede Jelinek
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80 Jahre – Sie ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Elfriede Jelinek kam am 20. Oktober 1946 in der Steiermark zur Welt. In ihren experimentellen Romanen, Theaterstücken und Essays setzt sie sich kritisch mit Machtverhältnissen und Geschlechterrollen auseinander. 2004 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur. Jelinek lebt heute zurückgezogen in München und Wien. |
EXTRA-TIPPFrauenliteratur oder Literatur von Frauen? Gibt es beim Schreiben Unterschiede, die mit dem Geschlecht zu tun haben? Welche Bücher von regionalen Autorinnen haben Leserinnen und Leser zum Nachdenken gebracht? Eine Schwerpunktseite. Oder: Warum ist Literatur, die mit Sprache experimentiert, heute so unbeliebt? Wird Jelinek überhaupt noch gelesen? |
