Redaktionskalender
Historische Ereignisse und Aktionstage – mit Tipps für Umsetzungen in der Lokalredaktion, immer einen Monat im Voraus.
Uraufführung von „Peter und der Wolf“
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90 Jahre – Das wohl bekannteste musikalische Märchen aller Zeiten, „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew, wurde am 2. Mai 1936 in Moskau uraufgeführt. Darin geht es um einen Jungen, der dem bösen Wolf das Handwerk legt. Der besondere Charakter des Märchens ergibt sich dadurch, dass jeder Figur ein eigenes Instrument zugeordnet ist. So wird Peter beispielsweise von einem Streichermotiv dargestellt. Prokofjews Werk gilt mittlerweile als Klassiker und wurde oft interpretiert. So gewannen Peter Ustinov, Leonard Bernstein und Karl Böhm mit ihren unterschiedlichen Versionen von „Peter und der Wolf“ jeweils einen Grammy Award im Bereich „Bestes Kinderalbum“. |
EXTRA-TIPP„Kinder, so klingt eine Oboe“: Wird Peter und der Wolf heute noch im Unterricht zur Instrumentenlehre genutzt? Welche Alternativen gibt es? Ein Musiklehrer oder eine -lehrerin im Gespräch. |
Internationaler Tag der Pressefreiheit
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Seit 1994 hat die Pressefreiheit ihren eigenen Gedenktag: Jedes Jahr am 3. Mai verleiht die Unesco den Guillermo-Cano-Preis an Personen, die sich besonders für die Pressefreiheit einsetzen. Außerdem veröffentlicht die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ an diesem Tag einen Bericht über die Freiheit der Presse in der Welt. Angesichts der Zunahme autoritärer Regime in der Welt gewinnt das Thema eine neue, tragische Brisanz. Blockierte Seiten, Cyber-Angriffe, harte Zensuren und Strafen prägen in vielen Ländern das Vorgehen gegen die Medien. |
EXTRA-TIPPAngepöbelt auf einer Demonstration, vom Bürgermeister am Telefon eingeschüchtert, Auskunft verweigert von Behörden etc.: aktuelle Fälle von eingeschränkter Pressefreiheit aus dem Redaktionsalltag vorgestellt. Außerdem: Interview mit einem Vertreter der örtlichen Abteilung von „Reporter ohne Grenzen“: Wie hat sich die Pressefreiheit entwickelt? |
Mitbestimmungsgesetz verabschiedet
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50 Jahre – Ein großer Schritt für Arbeitnehmer in Deutschland: Am 4. Mai 1976 wurde das Mitbestimmungsgesetz eingeführt. Es regelt die Beteiligung von Beschäftigten in Unternehmen. Die vorangegangenen Auseinandersetzungen erstreckten sich über rund 14 Jahre. Ziel war es, die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stärker zu berücksichtigen und Konflikte zwischen Belegschaft und Unternehmensführung auszugleichen. Seither gewährleistet das Mitbestimmungsgesetz die Aufnahme von Arbeitnehmervertretern in den Aufsichtsrat eines Unternehmens. |
EXTRA-TIPPNachgefragt bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern: Wie wichtig war und ist das Mitbestimmungsgesetz für die Wirtschaftskraft Deutschlands? Was müsste aber verbessert werden? |
Welthebammentag
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Den Beruf der Hebamme gab es schon im Altertum. Lange vor Gesundheitssystemen, Krankenkassen und modernen Kreißsälen in Kliniken war es das Wissen der Hebammen, das Müttern half, ihre Kinder auf die Welt zu bringen. Das ist bis heute so. Weltweit weisen am 5. Mai Aktionen und Infoveranstaltungen auf den Wert von Hebammenarbeit hin. |
EXTRA-TIPPDanke fürs Leben: Reportage über ein Treffen einer (ehemaligen) Hebamme und eines mittlerweile Erwachsenen, der oder dem sie geholfen hat, auf die Welt zu kommen. Dazu: Ein Redakteur begleitet eine Hebamme bei ihrer Arbeit in der Region und schaut ihr über die Schulter. Und: Hebamme, Fehlanzeige! Vielerorts gibt es zu wenige Geburtshelferinnen und -helfer. Ist der Beruf nicht attraktiv genug? Liegt es an der Vergütung? Eine Beitragsserie, die die Perspektiven von Hebammen zeigt und sie zu Wort kommen lässt. |
Tag des Lokaljournalismus ***
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Zum ersten Mal findet dieses Jahr der Tag des Lokaljournalismus im größeren Rahmen statt – bundesweit beteiligen sich viele Verlage, auch in Österreich und der Schweiz. Sind Sie dabei? |
EXTRA-TIPPMehr Infos gibt es hier: tag-des-lokaljournalismus.deUnd hier geht es zu unserer Sonderausgabe. |
Geburtstag von Sigmund Freud
| 170 Jahre – Er hat die Sozial- und Geisteswissenschaftler geprägt wie kaum ein anderer: Sigmund Freud. Geboren wurde er am 6. Mai 1856 als Sohn eines Textilkaufmanns in Pribor (Freiberg), im heutigen Tschechien. Er begründete die Psychoanalyse, die anfangs umstritten war. Freud arbeitete als Neurologe, verfasste aber zahlreiche theoretische Schriften, etwa „Die Traumdeutung“, Abhandlungen zur Sexualtheorie oder kulturtheoretische Schriften wie „Das Unbehagen in der Kultur“. Er starb am 23. September 1939 in London an Krebs. |
EXTRA-TIPPTraumdeutung: Ein Experte oder eine Expertin analysiert Leser-Träume. Außerdem: In welcher Praxis ist es am bequemsten? Psychologen stellen ihre Couch vor. Mit Fotogalerie. Und: Psychologinnen und Psychologen ordnen die Bedeutung Freuds zeitgeschichtlich ein. |
Geburtstag von George Clooney
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65 Jahre – Er ist einer der beliebtesten Schauspieler Hollywoods: George Clooney. Am 6. Mai 1961 wurde er in Lexington, Kentucky, geboren. Seine Karriere begann in den 80er-Jahren mit kleinen TV- Rollen. Berühmt wurde er mit der Arztserie „Emergency Room“. Auch als Regisseur feierte er Erfolge, etwa mit „Monuments Men“. Zudem setzt sich Clooney auch für die Menschenrechte ein. |
EXTRA-TIPPÄrztinnen und Ärzte befragt: Schauen Sie Krankenhausserien? Und kennen sie noch „Emergency Room“? |
Gründung von Sony
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80 Jahre – Sony ist der drittgrößte Elektronikkonzern Japans. Anfänglich noch ausschließlich in der Unterhaltungselektronik zuhause, hat sich der Konzern längst auch in der Film- und Musikbranche einen Namen gemacht. Am 7. Mai 1946 in Tokio gegründet, ist Sony das erste japanische Unternehmen, dessen Name aus lateinischen Buchstaben besteht. Dabei wurde der Name bewusst an das lateinische Wort für „Klang“ angelehnt („Sonus“). |
EXTRA-TIPPSony überall! Ein exemplarischer Tagesablauf zeigt, wo und wie uns Elektronik im Alltag umgibt. Außerdem: Wohin mit alten Geräten der Unterhaltungselektronik? Eine Ratgeberseite zum Problem der sachgerechten Entsorgung. |
Weltrotkreuztag
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Der Weltrotkreuz- und Rothalbmondtag wird seit 1938 jedes Jahr am 8. Mai begangen. Der Gedenktag geht zurück auf ein Ereignis im Jahr 1922, als die tschechoslowakische Rotkreuz-Gesellschaft während innenpolitischer Konflikte eine dreitägige Waffenruhe ausrief. Daraus entstand später die Idee, jedes Jahr den „Rotkreuz-Frieden“ zu feiern. |
EXTRA-TIPPDer Weltrotkreuztag und der Rotkreuz-Frieden: Was ist darunter zu verstehen? Im Gespräch mit einer Historikerin oder einem Historiker klärt die Redaktion darüber auf. Außerdem: Menschen, die für das Rote Kreuz oder den Roten Halbond arbeiten, im Porträt. Was erleben sie in ihrer Tätigkeit? Wie schalten sie ab nach schrecklichen Einsätzen? |
Europatag der Europäischen Union
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Am 9. Mai 1950, gerade mal fünf Jahre nach der Kapitulation Deutschlands, schlug der damalige französische Außenminister Robert Schumann die Gründung einer europäischen Produktionsgemeinschaft für Kohle und Stahl vor. Um daran zu erinnern, wird seit 1986 am 9. Mai der Europatag der Europäischen Union begangen. In der ganzen EU finden zahlreiche Veranstaltungen und Festlichkeiten statt. |
EXTRA-TIPPEuropa, Trump und die Kriege: Rücken die EU-Nationen im Kampf gegen die russische Aggression und in Auseinandersetzung mit Donald Trump näher zusammen? Menschen aus EU-Ländern, die in der Region leben, werden befragt. |
