Redaktionskalender
Historische Ereignisse und Aktionstage – mit Tipps für Umsetzungen in der Lokalredaktion, immer einen Monat im Voraus.
Erste Ausgabe der Bravo
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70 Jahre – Diese Zeitschrift hat mehrere junge Generationen geprägt: Am 26. August 1956 erschien die erste Ausgabe der Bravo. Sie liefert Infos über Stars aus Musik und Fernsehen, dient aber auch als Ratgeber bei Sexual- und Beziehungsfragen. Die Zeitschrift erscheint nach wie vor in Print, aber nicht mehr wöchentlich, sondern monatlich. |
EXTRA-TIPP„Generation Doktor Sommer“: Frühere Bravo-Leser erzählen, wie es war, von der Zeitschrift aufgeklärt zu werden. Außerdem Jugendliche befragt: Kennen sie noch Bravo? Und nachgesehen beim Kiosk: Hängt Bravo im Regal? Wer liest sie noch? |
Einfach-so-Tag
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Ohne Anlass und tieferen Sinn findet er am 27. August statt: Der Einfach-so-Tag oder auch „Just Because Day“. 2005 wurde er in den USA eingeführt. Die Devise lautet: einfach mal grund- und sinnlos das tun, was einem gerade einfällt. Auf die Frage „Warum?“ gibt es heute nur eine Antwort: „Einfach so!“. |
EXTRA-TIPP„Kopf aus und los!“ Lokale Prominente erklären, was sie gerne einmal einfach so machen würden. Dazu eine Umfrage in der Redaktion oder in der Fußgängerzone. Mit Videos. |
Tag der Russlanddeutschen
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Auf Einladung von Zarin Katharina der Großen kamen im Jahr 1763 die ersten deutschen Bauern nach Russland. Sie ließen sich insbesondere an der Wolga nieder. In der Zeit unter Stalin wurden sie als Minderheit verfolgt. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs kehrten rund 2,1 Millionen Russlanddeutsche nach Deutschland zurück. Am 28. August wird an ihre Geschichte erinnert. |
EXTRA-TIPPRusslanddeutsche und der Krieg gegen die Ukraine: Wie denken sie darüber (notfalls anonymisiert)? Oder: Vermissen sie in Deutschland etwas an Russland? |
Internationaler Tag gegen Nuklearversuche
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Am 2. Dezember 2009 beschloss die 65. Generalversammlung der Vereinten Nationen auf Initiative des Präsidenten von Kasachstan, den Internationalen Tag gegen Nuklearversuche auf den 29. August zu legen. Der Welttag soll auf die Gefahren hinweisen, die von Kernwaffentests für Mensch und Umwelt ausgehen. Seit 1996 existiert ein Vertrag über ein umfassendes Verbot von Nuklearexplosionen. Damit der Vertrag in Kraft tritt, muss er allerdings noch von einigen Staaten ratifiziert werden. |
EXTRA-TIPPMit einem Geigerzähler unterwegs: Wo strahlt die Region am meisten? Kann man guten Gewissens Pilze oder Wildfleisch aus der Region verzehren? |
Tag der Verschwundenen
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Jedes Jahr am 30. August wird an die Menschen erinnert, deren Aufenthaltsort nicht bekannt ist und die vermutlich gegen ihren Willen verschwunden sind. Initiiert wurde der Gedenktag von der Nichtregierungsorganisation Fedefam aus Costa Rica. Der Tag dient Hilfsorganisationen dazu, die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren. |
EXTRA-TIPPGibt es in der Region Vermisstenfälle, die nie geklärt wurden? Die Kriminalpolizei befragt. Und Gespräch mit regionalen Mitgliedern einer Menschenrechtsorganisation: Um welche Fälle des sogenannten Verschwindenlassens (also etwa staatliche Entführungen etc.) kümmern sie sich gerade? |
Unterzeichnung des Rundfunk-Staatsvertrags
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35 Jahre – Er schuf die Grundlage für das duale Rundfunksystem: Am 31. August 1991 unterzeichneten die Ministerpräsidenten aller Bundesländer den Staatsvertrag über den Rundfunk im vereinten Deutschland. Er enthält die Regelungen für den öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk. Darunter sind Vorschriften zur Finanzierung durch Werbung und Rundfunkbeitrag sowie zur Sicherung der Meinungsvielfalt. |
EXTRA-TIPPSonderseite: Was wünschen sich Leserinnen und Leser vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk? |
Bafög tritt in Kraft
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55 Jahre – Chancengleichheit per Gesetz: Seit dem 1. September 1971 unterstützt das Bundesausbildungsförderungsgesetz, das sogenannte Bafög, Schülerinnen und Schüler und Studierende aus einkommensschwächeren Familien auf ihrem Bildungsweg. Bis heute haben rund fünf Millionen Menschen ihre Ausbildung mit Bafög finanziert bekommen. Der Förderungsbetrag wird dabei individuell festgelegt, abhängig vom Einkommen der Eltern oder des Lebenspartners. |
EXTRA-TIPPDie Redaktion begleitet einen Monat lang eine Studentin oder einen Studenten. Wie lange reicht das Bafög-Geld? Worauf muss verzichtet werden? Dazu: Eine Datenauswertung über die Lebensunterhaltungskosten der regionalen Landkreise und Städte mit Universität im Vergleich. Und: „Ich komme mit dem Geld nicht durch“: Bafög-Bezieherinnen und -Bezieher erzählen, wie schwer es ist, als Studierende zu leben und was sie davon halten, dass das Bafög trotz Inflation nicht erhöht werden soll. |
Antikriegstag
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„Legt die Waffen nieder“: Seit 1957 wird in Deutschland am 1. September der Antikriegstag begangen. Das Datum geht auf den deutschen Angriff auf Polen im Jahr 1939 zurück, mit dem der Zweite Weltkrieg begann. Initiiert wurde der Tag vom Deutschen Gewerkschaftsbund, der auch heute noch jedes Jahr zu Aktionen aufruft. |
EXTRA-TIPPJunge Menschen befragt: Wie stehen sie zum Wehrdienst? Oder: Wer steckt hinter der regionalen Friedesbewegung? Welche Organisationen tragen sie? Eine Recherche. Und: Hier lebende Ukrainer befragt: Was denken sie, wenn sie Demo-Schilder lesen wie: „Keine Waffenlieferungen an die Ukraine“? |
Geburtstag von Salma Hayek
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60 Jahre – Sie ist eine der bekanntesten lateinamerikanischen Schauspielerinnen: Salma Hayek wurde am 2. September 1966 als Tochter einer Mexikanerin und eines Libanesen in Coatzacoalcos, Mexiko, geboren. Bevor sie in Hollywood durchstartete, war sie bereits ein Star in ihrem Heimatland aufgrund der Hauptrolle in der Soap „Teresa“. Anfang der 90er-Jahre profitierte sie vom einsetzenden Latino-Boom und spielte unter anderem in Roberto Rodriguez´„Desperado“(1995) und „From Dusk Till Dawn“ (1996). Im Jahr 2003 wurde sie für ihre Darstellung der Malerin Frida Kahlo in „Frida“ für den Oscar nominiert. Seitdem zählt sie zu den bestverdienenden Hollywood-Schauspielerinnen. |
EXTRA-TIPPEin Kulturwissenschaftler oder eine Kulturwissenschaftlerin aus der Region beschreibt, wie Hayek das Bild der südamerikanischen Frau in den Medien prägte. |
Tag des Wolkenkratzers
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Hoch, höher, Wolkenkratzer: Am 3. September sollen die höchsten Gebäude der Welt bewundert werden. Ab 150 Metern Höhe gilt ein Gebäude als Hochhaus. Der Feiertag geht vermutlich auf den Geburtstag des US-amerikanischen Architekten Louis Sullivan (1856 bis 1924) zurück. Er war Mitglied der Chicagoer Schule, die Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Wolkenkratzer plante. Das höchste Gebäude der Welt steht zurzeit in Dubai: Das Burj Khalifa ist 828 Meter hoch. |
EXTRA-TIPPPorträt des höchsten Gebäudes der Region: Ein Artikel erzählt die Entstehungsgeschichte und erklärt die heutige Nutzung. Mit Fotos in einer Online-Klickstrecke. Und nachgefragt bei Bewohnerinnen und Bewohnern eines Hochhauses: Wie lebt es sich im 12., 13. oder 14. Stock? |
