Redaktionskalender
Historische Ereignisse und Aktionstage – mit Tipps für Umsetzungen in der Lokalredaktion, immer einen Monat im Voraus.
Weltgeschichtentag
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Dieser Aktionstag, auch World Storytelling Day genannt, wird seit dem Jahr 2004 begangen. Er wird jedes Jahr zur Tagundnachtgleiche, am 20. März, gefeiert.Er beruht auf dem schwedischen Erzähltag aus den 90er-Jahren. In vielen Ländern sind dem mündlichen Erzählen Veranstaltungen gewidmet. Menschen in aller Welt sind dazu aufgerufen, dem Zauber des Erzählens zu huldigen. |
EXTRA-TIPPWelche selbsterfundenen Geschichten erzählen Eltern ihren Kindern zum Einschlafen? Mit Illustrationen eines Grafikers des Verlags. Und lokale Promis befragt: Was war ihre Lieblingsgeschichte in der Kindheit? |
Tag der Wälder
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Für die Tiere sind sie Lebensraum, für die Menschen Orte der Erholung: die Wälder. Weltweit aber sind ihre Bestände bedroht. Als Reaktion darauf riefen die Vereinten Nationen den Tag der Wälder ins Leben. Er findet immer am 21. März statt. Der deutsche Wald leidet seit Jahren unter anhaltenden Dürreperioden. |
EXTRA-TIPP„Waldretter“: Vorbildhafte Ehrenamtliche, Waldbesitzer oder Förster zeigen die Probleme des Waldes der Region auf. Mit Fotoseite. Wie hat er sich in den vergangenen Jahren durch die Trockenperioden verändert? Was kann gegen eine weitere Verschlechterung seines Zustandes getan werden? Und haben die Regenfälle des Winters eine Entspannung der Lage gebracht? Dazu „Waldbaden“ (auf Japanisch: Shinrin Yoku): Was macht einen Spaziergang im Wald so gesund? Was bewirken die eingeatmeten Terpene im Körper? Nachgefragt bei Ärztinnen und Ärzten. Außerdem: das Blatt-Rätsel. In der Fußgängerzone werden Passantinnen und Passanten gebeten Blätter heimischer Bäume richtig zuzuordnen. |
Internationaler Tag gegen Rassismus
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69 Demonstranten wurden am 21. März 1960 beim Sharpeville-Massaker von Polizisten erschossen. Die bereits angespannte Lage zwischen der weißen und schwarzen Bevölkerung in Südafrika eskalierte daraufhin. Unter Verweis auf dieses Massaker erklärten die Vereinten Nationen den 21. März zum Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung. |
EXTRA-TIPPGespräch mit Experten der Polizei: Wie sollte man sich verhalten, wenn man rassistische Beleidigungen oder gar einen Übergriff (z.B. in der Straßenbahn oder im Bus) mitbekommt? Oder nachgefragt in Schulen, Unternehmen und der Kommune: Wie sorgen sie dafür, dass bei ihnen niemand diskriminiert wird? Dazu ein Gespräch mit Anti-Rassismus-Initiativen: Wie äußert sich Rassismus? Wie kann man sich verhalten, wenn man ihn mitbekommt? Welche Übergriffe gab es zuletzt in der Region? |
Weltwassertag
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Der Aktionstag wurde im Jahr 1992 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und findet iummer am 22. März statt. Inzwischen beteiligen sich aber auch viele nicht staatliche Organisationen daran. Dabei soll auf die Bedeutung von sauberem Wasser für unser Leben hingewiesen werden. Etwa 27 Prozent der Weltbevölkerung haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das Motto 2026 lautet: „Where water flows, equality grows“. |
EXTRA-TIPPGespräch mit Geflüchteten, die aus Regionen stammen, in denen Wasser knapp ist und es deswegen bereits zu kriegerischen Auseinandersetzungen gekommen ist. Außerdem: Lebenselixier der Region: Die Redaktion erklärt, welche Bedeutung Seen, Flüsse, Kanäle und andere Wasserflächen regional haben. Und: Wie lernen Kinder, verantwortungsbewusst mit Wasser umzugehen? Eltern erzählen, welche Rolle Nachhaltigkeit im Alltag spielt. Oder:Die Redaktion stellt regionale Projekte zu Wasserrecycling, Hochwasserschutz oder Regenwassernutzung vor. |
Tag der Kriminalitätsopfer
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Mit dem Aktionstag will der Verein Weißer Ring „an die persönliche, rechtliche und wirtschaftliche Situation der durch Kriminalität und Gewalt geschädigten Menschen“ erinnern, die „auf Schutz, praktische Hilfe und Solidarität unseres Gemeinwesens angewiesen sind“. Der Tag der Kriminalitätsopfer wird jedes Jahr am 22. März begangen. |
EXTRA-TIPPNiedergeschlagen, getreten und dann vergessen: Opfer von Gewalttaten berichten über die Probleme, die sie nach ihren Erlebnissen hatten. Außerdem nachgefragt bei der Polizei: Wie gefährlich ist die Region wirklich? Was sagt die Statistik? Nimmt die Zahl der Gewalttaten zu? Was hat sich verändert zu früher? |
Welttag der Meteorologie
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Im Jahr 1950 begann eine bis dahin beispiellose friedliche Zusammenarbeit zwischen den verschiedensten Nationen der Welt: Damals trat die Konvention der Weltorganisation für Meteorologie, kurz WMO, in Kraft. Mithilfe der weltumspannenden Wettermeldungen lassen sich seither verlässliche Wetterprognosen erstellen. Deutschland wird in dieser Organisation seit 1954 vom Deutschen Wetterdienst vertreten. Am 23. März soll mit dem Welttag der Meteorologie an das Inkrafttreten der Konvention erinnert werden. |
EXTRA-TIPP„Wetter ist immer!": Mit einem Kommunikationswissenschaftler ergründet die Redaktion, warum das Wetter ein allseits beliebtes Smalltalk-Thema ist. Und ein Porträt einer Messstation: Wie funktioniert sie und wie läuft der Datenaustausch mit ausländischen Stationen? Dazu: Ein Klimaforscher oder eine -forscherin erklärt jüngste Extremwetter-Phänomene. Können sie mit dem Klimawandel in Zusammenhang gestellt werden? |
Welttuberkulosetag
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Ein Meilenstein der modernen Medizin: Am 24. März 1882 gab Robert Koch in Berlin die Entdeckung des Tuberkulose-Bakteriums bekannt. Aus diesem Grund wird der Welttuberkulosetag jedes Jahr an diesem Datum begangen. Er soll daran erinnern, dass die bakterielle Infektionskrankheit nach wie vor eine Epidemie ist, an der Jahr für Jahr Millionen Menschen sterben, vor allem in den Entwicklungsländern. |
EXTRA-TIPP„Aus eigener Erfahrung“: Gemeinsam mit einer betroffenen Person oder Angehörigen aus der Region klärt die Redaktion in einer Serie über die Infektionskrankheit auf. Außerdem: Wie verbreitet ist TBC in der Region? |
Tag der Waffel
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Våffeldagen, so heißt der offizielle Tag der Waffel, der jedes Jahr am 25. März in Schweden begangen wird. In ganz Schweden glühen an diesem Tag die Waffeleisen. Aber auch hierzulande sind Waffeln ein überaus beliebtes Gebäck. Sie bestehen traditionellerweise vor allem aus Mehl und Wasser. |
EXTRA-TIPPHimmlische Waffelkreationen aus dem Lokalen: Begeisterte Waffel-Fans aus der Region senden ihre Rezepte mit Bildern ein und werden in einer Fotostrecke vorgestellt. Außerdem: Ob vegan, glutenfrei oder mit Zuckerersatz – die Redaktion liefert Rezeptideen und Tipps, wie die Waffeln in der eigenen Küchen gelingen. Und: „Einen an der Waffel haben“: Passantinnen und Passanten werden befragt, woher der Spruch kommen könnte. Anschließend wird etymologisch aufgeklärt: Das Grimmsche Wörterbuch verweist auf das Verb waffeln: schätzen, Blödsinn erzählen. Im Bayerischen gibt es das Wort Gwaaf: Gerede. |
Geburtstag von Leonard Nimoy
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95 Jahre – Es war die Rolle seines Lebens: Leonard Nimoy ist bekannt als Vulkanier Mr. Spock aus dem Star-Trek-Universum. Der Sohn jüdischer Einwanderer aus der Ukraine wurde am 26. März 1931 in Boston, Massachusetts, geboren. Nach kleineren Auftritten in Serien wie „Bonanza“ und „The Twilight Zone“ übernahm er ab 1965 die Rolle des Spock und avancierte zur Kultfigur. Am 27. Februar 2015 erlag er im Alter von 83 Jahren in Los Angeles einer Lungenerkrankung. |
EXTRA-TIPPUmfrage unter Lesern: Wer ist ihr Lieblings-Außerirdischer? Mr. Spock, Alf oder E.T.? Dazu: Aussehen wie Spock. Leserinnen und Leser werden aufgefordert, Fotos von sich als Vulkanier einzuschicken. |
Welttag des Theaters
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Vorhang auf! Am 27. März ist der Welttag des Theaters. Er wurde im Jahr 1961 vom Internationalen Theaterinstitut (ITI) ins Leben gerufen. Weltweit wird anlässlich des Tages mit verschiedenen Aktionen die Besonderheit der Theaterkunst gewürdigt |
EXTRA-TIPPDie Redaktion besucht Theaterhäuser in der Region und fragt, wie sich das Bühnenprogramm durch die jüngsten Krisen verändert hat. Welche neuen Formate und Projekte sind entstanden? Können sie weiterhin betrieben werden? Außerdem eine Porträt-Schwerpunktseite: Schauspielerinnen und Schauspieler aus der Region erzählen, was sie am Theater begeistert. Welche Rolle haben sie am liebsten gespielt? Und was unterscheidet die Arbeit am Theater von der am Filmset? |
