Redaktionskalender
Historische Ereignisse und Aktionstage – mit Tipps für Umsetzungen in der Lokalredaktion, immer einen Monat im Voraus.
Welttag gegen Kinderarbeit
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Noch immer werden überall auf der Welt Kinder zur Arbeit gezwungen. Der Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni soll deshalb das kritische Bewusstsein für die Ausbeutung von Kindern schärfen. Er wurde im Jahr 2002 von der Internationalen Arbeitsorganisation ausgerufen. Der Hauptgrund für Kinderarbeit ist die extreme Armut, in der sich die Familien und ihr Umfeld befinden. |
EXTRA-TIPPHistoriker befragt: Bis wann gab es Kinderarbeit in der Region? Außerdem: Versteckte Kinderarbeit. Wo verläuft die Grenze? Ein Jurist aus der Region erklärt die rechtlichen Grundlagen. |
Tag der Nähmaschine
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Im Jahr 1790 erfand der Engländer Thomas Saint die Nähmaschine. Ursprünglich als Hilfsmittel für Schuhmacher gedacht, hilft die Nähmaschine heute bei allen Nähten. Im Zuge des „Do it yourself“-Trends zogen die Nähmaschinen wieder in die Haushalte ein. Zum Tag der Nähmaschine machen vor allem DIY-Magazine und -Blogs Aktionen. |
EXTRA-TIPPDie Region näht: Ein Näher oder eine Näherin erklärt den Lesern in einer Videoserie, wie sie sich selbst Brottüten, Taschen und Jacken nähen können. Außerdem Umfrage unter Schneiderbetrieben: Ist die Zunft durch die Wegwerfgesellschaft bedroht? Wer beauftragt sie heute? Und Gespräch mit einer vietnamesischen Näherin: Wie gelang es ihr, das Geschäft zu eröffnen? |
Geburtstag von Donald Trump
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80 Jahre – Wüste Beschimpfungen des politischen Gegners, seltsame Tweets, unkalkulierbare Aktionen: Donald Trump mischt die weltweite Politik auf. Geboren wurde er am 14. Juni 1946 in Queens, New York. In den 70er-Jahren übernahm er die Immobiliengeschäfte seines Vaters. Seine zweite Amtszeit als US-Präsident ist geprägt von Gebietsansprüchen auf Grönland, dem Krieg gegen den Iran und einem harten Vorgehen seiner Polizeitruppe ICE. |
EXTRA-TIPPEmigrierte Amerikaner im Gespräch: Wie stehen sie zu Trump? Verstehen sie die weltweite Empörung? Außerdem: Immer wieder Trump: Wie gehen Medien mit dem scheinbar atemlosen, auf Aggression und Fake News setzenden Politikstil des US-Präsidenten um? Welche Ressourcen sind dadurch gebunden? Kommentar aus der Redaktion. |
Weltblutspendetag
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Dieser Aktionstag soll die Menschen zum Blutspenden animieren. Er geht auf den Geburtstag des Forschers Karl Landsteiner zurück, der das AB0-System der Blutgruppen entdeckt hat. Beim Deutschen Roten Kreuz werden jährlich drei Millionen Blutspenden bei 40.000 Blutspendeterminen verzeichnet. In Deutschland werden täglich etwa 15.000 Blutspenden benötigt. |
EXTRA-TIPP„Ohne Blutspende wäre ich heute tot“: Ein Unfallopfer im Porträt. Außerdem: der Weg des Blutes. Eine Reportage darüber, wie es nach dem Spenden mit der Blutkonserve weitergeht. |
Todestag von Ella Fitzgerald
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30 Jahre – „First Lady of Song“ wurde die legendäre Jazz-Sängerin Ella Fitzgerald genannt. Sechs Jahrzehnte begeisterte sie das Publikum mit ihrem Swing. Geboren wurde sie am 25. April 1917 in ärmlichen Verhältnissen in Newport News, Virginia. Sie kannte ihren Vater nicht und wuchs nach dem Tod der Mutter bei einer Tante in New York auf. „Dream a Little Dream of Me“, „Night and Day“ und „Cheek to Cheek“ waren ihre größten Hits. Legendär wurden auch gemeinsame Aufnahmen mit Louis Armstrong auf dem Album „Ella and Louis“. Nach einer erfolgreichen Weltkarriere zog Fitzgerald sich nach Beverly Hills zurück, wo sie am 15. Juni 1996 im Alter von 78 Jahren starb. |
EXTRA-TIPPJazz-Musikerin aus der Region interviewt: Was machte Ella Fitzgerald einzigartig? Welchen Einfluss hat ihre Musik bis heute? Dazu: Wie schwer ist es, sich als Musikerin und Musiker durchzusetzen, wenn man aus ärmlichen Verhältnissen kommt? Umfrage in der Szene. Außerdem: Wo laufen derzeit die besten Jazz-Livestreams? Wer spielt noch Songs von Ella Fitzgerald? Service-Seite. |
Tag des Afrikanischen Kindes
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EXTRA-TIPPKinder vom afrikanischen Kontinent in deutschen Flüchtlingsheimen: eine Reportage. Die Redaktion spricht mit Eltern, mit den Heimleitern und wennmöglich mit den Kindern. Wie geht es ihnen in Deutschland? Wie kommen die Familien zurecht? |
Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR
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Mehr als eine Million Menschen protestierte am 17. Juni 1953 in der DDR aus Unzufriedenheit über soziale Probleme und wirtschaftliche Missstände gegen die Führung des kommunistischen Regimes. Die anti-stalinistische Protestwelle hatte sich in Windeseile über weite Teile des Landes verbreitet, Streiks und Demonstrationen gab es in rund 700 Städten. Die Menschen forderten die Rücktritt der Regierung und freie Wahlen. Die Sowjetunion griff ein und schickte Panzer auf die Straßen Ostdeutschlands. 15.000 Personen wurden in jenen Tagen festgenommen, viele wurden zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Rund 50 Menschen starben bei der brutalen und rücksichtslosen Niederschlagung des Volksaufstands. |
EXTRA-TIPPMenschen aus der ehemaligen DDR und politisch Verfolgte teilen in einer Serie (auf Wunsch anonym) ihre Geschichten: Wie haben sie sich den Umständen widersetzt, im Kleinen und bei großen Aktionen? Wie fanden sie den Mut dazu? Und: Fünf Fakten über den Volksaufstand. Ein Historiker oder eine Historikerin aus der Region sorgt in einem Reel für Aufklärung. |
Autistic Pride Day
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Der Autistic Pride Day wurde im Jahr 2005 von der Selbsthilfegruppe Aspies for Freedom ins Leben gerufen. In Anlehnung an die Gay-Pride-Bewegung fordern die Aktivisten mehr gesellschaftliches Verständnis für Autisten und Menschen mit Asperger-Syndrom. Sie wollen erreichen, dass sie nicht mehr als psychisch Kranke wahrgenommen, sondern als einzigartige Individuen respektiert werden. |
EXTRA-TIPPPorträt: Ein Tag im Leben eines Autisten. Wie gestaltet sich sein Alltag? Dazu: Eltern erklären, wie es war, als sie feststellten, dass ihr Kind Autist ist. Außerdem: Vorurteile gegenüber Autisten. Ein Mediziner oder eine Medizinerin klärt auf. |
Ende der Sklaverei in den USA
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Jedes Jahr am 19. Juni wird in den USA der Juneteenth National Independence Day gefeiert. Er erinnert an den 19. Juni 1865, als versklavte Menschen in Texas die Nachricht von ihrer Befreiung erhielten – das Ende der Sklaverei in den USA. |
EXTRA-TIPPGibt es Straßennamen, Denkmäler oder Gebäude, die nach Personen benannt sind, die vom Sklavenhandel profitierten? Wie war die Haltung lokaler Zeitungen oder Politiker im 19. Jahrhundert zur Sklaverei? Eine Recherche. |
Bundestag stimmt für Berlin als Hauptstadt
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35 Jahre – Bonn oder Berlin? Am 20. Juni 1991 fasste der Bundestag im alten Bonner Wasserwerk den Beschluss, Parlament und Regierung nach Berlin zu verlegen. In Politik und Öffentlichkeit war lange kontrovers und leidenschaftlich darüber diskutiert worden. Mit einer knappen Mehrheit von nur 18 Stimmen wurde die Hauptstadtfrage endgültig geklärt. |
EXTRA-TIPPInterview mit Abgeordneten aus der Region: Wie erleben sie den Berliner Politikbetrieb? Wie anstrengend ist das Pendeln? Außerdem „Feindbild Berlin“: Wie erklären sich lokale Promis das negative Image der Hauptstatdt (zu schmutzig, zu laut etc.) Was ist dran, was ist übertrieben? |
