Redaktionskalender
Historische Ereignisse und Aktionstage – mit Tipps für Umsetzungen in der Lokalredaktion, immer einen Monat im Voraus.
Weltdiabetestag
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Diabetes ist die zweite Krankheit nach Aids, der ein Tag der Vereinten Nationen gewidmet wurde. Der Weltdiabetestag findet jedes Jahr am 14. November statt. Das Datum soll an den Geburtstag von Frederick Banting, den Entdecker des Insulins, erinnern. Vor allem aber soll an diesem Tag auf die steigende Zahl der Zuckerkranken aufmerksam gemacht und über Möglichkeiten der Prävention aufgeklärt werden. Laut Robert Koch-Institut wurde bei 7,2 Prozent der Erwachsenen (im Alter von 18 bis 79 Jahren) in Deutschland Diabetes diagnostiziert. |
EXTRA-TIPP
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Geburtstag von Wolf Biermann
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90 Jahre – Eine der interessantesten Gestalten deutsch-deutscher Geschichte: Wolf Biermann. Er wurde am 15. November 1936 in Hamburg geboren. Sein Vater wurde 1943 in Auschwitz ermordet. 1953 siedelte Biermann in die DDR über. Mit seinem Schaffen wuchsen aber bald die Probleme. Es folgten Auftritts- und Publikationsverbote und im Jahr 1976 die Ausbürgerung. Nach der Wiedervereinigung erhielt Biermann zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Immer wieder kommentiert er das Zeitgeschehen kritisch und unbequem. |
EXTRA-TIPPKabarettisten oder Liedermacherinnen befragt: Was assoziieren sie mit Biermann? Wie finden sie seine Widerspenstigkeit? Oder ein Zeitzeugen-Podcast zur Ausbürgerung: Ältere Menschen befragt, die sich noch an die Ausbürgerung 1976 erinnern oder selbst DDR-Geschichte erlebt haben. Wie haben sie den Fall Biermann damals wahrgenommen? Außerdem: Lokalpolitikerinnen und -politiker geben ein Statement zur deutsch-deutschen Biografie Biermanns ab. |
Volkstrauertag
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Dieser staatliche Gedenktag wird seit dem Jahr 1952 immer zwei Sonntage vor dem 1. Advent begangen, dieses Jahr am 15. November. Er soll an die Kriegstoten aller Nationen erinnern. Erstmals wurde er im Jahr 1919 in Gedenken an die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkrieges abgehalten. Die zentrale Gedenkstunde wird jedes Jahr im Deutschen Bundestag in Berlin begangen. |
EXTRA-TIPPUmfrage unter Jugendlichen: Wie finden sie es, dass jedes Jahr am Volkstrauertag den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht wird? Wie wichtig ist ihnen diese Erinnerungskultur? Und ein Gespräch mit einem Vertreter oder einer Vertreterin des Volksbundes: Welche Aktivitäten gehören noch zum Programm der Vereinigung?? Außerdem: Welche Funktion hat Trauer? Gespräch mit einem Trauerbegleiter. Oder: Ein Psychologe oder eine Psychologin erklärt, was Trauer mit uns macht und wie sie funktioniert. |
Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer
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Laut WHO sterben jedes Jahr weltweit rund 1,3 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen. Die meisten Opfer sind in Ländern des globalen Südens zu verzeichnen – wegen fehlender oder nicht eingehaltener Verkehrsregeln. Im Jahr 1995 erklärten die Vereinten Nationen den dritten Sonntag im November zum Weltgedenktag für Straßenverkehrsopfer. |
EXTRA-TIPPVerkehrsregel-Check: Test mit Passantinnen und Passanten, denen eher weniger bekannte Regeln vorgelegt werden. Und eine Rubrik: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Leser schicken Hinweise auf Gefahrenstellen im Verkehr ein. |
Weltstudententag
| Jedes Jahr am 17. November wird an die blutig niedergeschlagenen Studierendenproteste im Jahr 1939 in Prag erinnert. Neun Demonstrierende wurden damals von den Nationalsozialisten hingerichtet, mehr als 1200 in Konzentrationslager verschleppt. Die Studierenden hatten gegen die Besatzung ihres Landes durch deutsche Truppen protestiert. |
EXTRA-TIPPKlima, Kriege, Demokratie: Welche politischen Gruppen gibt es derzeit an den Unis der Region? Und: Was sagen Studierende zu den antiisraelischen Protesten an den Universitäten? Haben sie dafür Verständnis? Auch jüdische Studierende befragt (Antworten, wenn gewünscht, anonym). Außerdem ein Blick ins Archiv: Wie funktionierte die Gleichschaltung der örtlichen Hochschule im Nationalsozialismus? Welche jüdischen Professoren wurden entlassen? Was weiß man über ihr weiteres Schicksal? |
Buß- und Bettag
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Der Buß- und Bettag ist ein evangelischer Feiertag und wird jedes Jahr am Mittwoch, elf Tage vor dem ersten Adventssonntag, begangen, diesmal am 18. November. Im Jahr 1994 wurde er aus Einsparungsgründen im Zusammenhang mit der Pflegeversicherung als gesetzlicher Feiertag abgeschafft (Ausnahme: Sachsen). |
EXTRA-TIPPGläubige, Pfarrer, Politiker und Unternehmer befragt: Sollte der Buß- und Bettag wieder gesetzlicher Feiertag werden? Oder: Bettag? Lieber ein Betttag! Welche Feiertage sich Menschen sonst noch wünschen würden. |
Europäischer Antibiotikatag
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Der Europäische Antibiotikatag findet jedes Jahr am 18. November statt. Die Einführung allgemein verfügbarer Antibiotika sorgte für einen Durchbruch in der Medizin. Infektionen ließen sich von nun an einfacher und wirksamer behandeln. Heutzutage sorgt die häufige Anwendung von Antibiotika – beim Menschen, aber auch in der Tierhaltung – für neue Probleme. Immer mehr Bakterien werden gegen Antibiotika resistent und können nicht mehr wirkungsvoll bekämpft werden. Man spricht auch von multiresistenten Erregern, kurz: MRSA. Wie im Oktober 2025 bekannt wurden, starben Deutschland 2019 laut RKI etwa 45.000 Menschen im Zusammenhang mit antibiotikaresistenten Infektionen. 9.600 von ihnen hätten mit einem wirkenden Antibiotikum gerettet werden können. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten wirbt am europäischen Antibiotikatag für einen sorgsamen Umgang mit Antibiotika und macht auf langfristige Gefahren aufmerksam. |
EXTRA-TIPPIm Gespräch mit Landwirten der Region: Wie stehen sie zum prophylaktischem Einsatz von Antibiotika? Außerdem nachgefragt in der örtlichen Klinik: Wird ein Anstieg von Krankheiten aufgrund resistenter Keime festgestellt? Und ein Blick zurück: Wie wurden bestimmte Krankheiten behandelt, als es noch keine Antibiotika gab? Gab es regionale Hausmittel? |
Welttag der Philosophie
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Philosophie, kritisches Denken und freie Meinungsäußerung bilden die Grundlage für ein friedliches Leben, so lautet die Botschaft am Welttag der Philosophie. Er findet immer am dritten Donnerstag im November statt, dieses Jahr am 19. November. |
EXTRA-TIPPWie viel Philosophie braucht unsere Welt? Ein Pfarrer, ein Philosoph und ein Politiker im Redaktionsgespräch. Außerdem erklären Leser, worin ihre „Philosophie des Lebens“ besteht. Wird diese durch Krisen und Kriege derzeit infrage gestellt? Und ein Philosophie-Rätsel: Welches Zitat stammt von wem? Passanten befragt für ein Reel auf Instagram. |
Mahlers „Das Lied von der Erde“ uraufgeführt
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115 Jahre – Ein Werk, das bis heute Hörerinnen und Hörer klassischer Musik begeistert: der sinfonische Liederzyklus „Das Lied von der Erde“ von Gustav Mahler. Am 20. November 1911 wurde es in der Münchener Tonhalle uraufgeführt, Dirigent war Bruno Walter. Das Werk zeichnet ein tragisch-romantisches Bild rund um die Themen Schönheit, Einsamkeit und Abschied. Als Texte verwendete Mahler klassische chinesische Gedichte, die von Hans Bethge übersetzt worden waren und später in der Sammlung „Die chinesische Flöte“ erschienen. |
EXTRA-TIPPMenschen, die mit Erde zu tun haben, vorgestellt: Landwirte, Gärtner, Landvermesser etc. Kennen Sie Mahlers „Lied von der Erde“? Und: Liebhaber von Mahlers Musik erzählen, was sie mit dem „Lied von der Erde“ verbinden. |
Welttag des Fernsehens
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Der Fernseher ist aus den meisten Wohnzimmern nicht wegzudenken. Seit dem Jahr 1996 treffen sich die internationalen TV-Macher und Experten jedes Jahr, um sich über Kooperationen und Perspektiven rund um das Medium auszutauschen. Die Uno erkannte die Bedeutung dieses Treffens an und rief den 21. November zum Welttag des Fernsehens aus. |
EXTRA-TIPP„Meine Glotze und ich“: Instagram-Umfrage zum Thema, welche Rolle der Fernseher noch spielt. Außerdem: „Tatort“- oder Schlagersonntag, Lottoziehung oder politische Talkshow: Welche Fernsehtraditionen gibt es in Familien? Gibt es noch Sendungen, die die ganze Familie zusammen schaut? Umfrage. Und: „Fernsehen, was ist das?“: Die Gen Z zum TV befragt. |
