Interviews

Die Redaktion der drehscheibe spricht immer wieder mit interessanten Persönlichkeiten aus der Branche. Die Gespräche bieten Anregungen zu aktuellen Themen des Lokaljournalismus.

Für eine Reportage über das Kaninchenzüchten erhielt Benjamin Lemper den Hessischen Jungjournalistenpreis 2010. Über das Kaninchenzüchten? Wie sich das Klischee-Thema des Lokaljournalismus heute noch spannend aufbereiten lässt, erzählt der Preisträger selbst.

Das Süderländer Tageblatt erhält den diesjährigen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Kategorie Zeitgeschichte. Die drehscheibe sprach mit Lokalchef Stefan Aschauer-Hundt.

Zahlreiche Tageszeitungen verwenden Twitter als weiteren Nachrichtenkanal. Das Regionalportal DerWesten nutzt Twitter im Austausch mit Lesern. Der drehscheibe-Autor Thomas Mrazek sprach mit CvD Katrin Scheib über das Tool, den Redaktionsalltag und die Bilanz des Mikro-Bloggings.

Christian Lindner, Chefredakteur der Rhein-Zeitung, ist ein überzeugter Twitter-Nutzer. Seine Kurznachrichten aus dem Redaktionsalltag verfolgen bereits mehr als 1200 Leser. Bei der Rhein-Zeitung twittern inzwischen verschiedene Redaktionen, unter anderem alle Lokalredaktionen. Welches Ziel damit verfolgt wird, erzählt Christian Lindner im Gespräch.

Christiane Wolff vom Trierischen Volksfreund hat Subventionsbetrug bei der örtlichen Handwerkskammer aufgedeckt und ist für ihre Recherchen mit dem Wächterpreis ausgezeichnet worden.

Wie es um die Qualität von Lokalzeitungen bestellt ist, welche Projekte in die Zukunft weisen und wie sich Journalisten darauf einstellen können, was sie erwartet: Im Interview sprechen die Autoren des Buches "Lokaljournalismus" über die Zukunft der regionalen Zeitung.

Michael Naumann kennt beide Seiten: Die der Journalisten und die der Politiker. Der drehscheibe-Redakteur Jan Steeger sprach mit Michael Naumann über seinen Wahlkampf bei den Bürgerschaftswahlen in Hamburg und die Berichterstattung in den Medien.

Das Hamburger Abendblatt hat unter dem Chefredakteur Menso Heyl in den vergangenen Jahren zahlreiche Preise gewonnen. Jetzt wurde er von Claus Strunz abgelöst. Jan Steeger sprach mit Heyl über guten Lokaljournalismus, die Möglichkeiten kritischer Berichterstattung und die Zukunft von Regionalzeitungen.

Das Bieler Tagblatt optimierte in einem mehrstufigen Verfahren seine Lokalberichterstattung. Chefredakteurin Catherine Duttweiler erklärt im Interview das System.

Günter Wallraff ist wieder under cover unterwegs. Noch vor dem Lidl-Skandal, den der Stern im Frühjahr 2008 aufdeckte, recherchierte der Kölner Journalist bei einer Zuliefer-Bäckerei des Discounters zu den schlechten Arbeitsbedingungen

Jörg Kachelmann wehrt sich gegen den Vorwurf, er sei der Spaßmacher unter den Wettermoderatoren. Der Schweizer sorgt allerdings seit 1992 in der ARD mit seiner lockeren Art für eine neue Form der Wettervorhersage. Er führte neue Elemente wie den Strömungsfilm ein und holte das Genre aus seiner Kunstsprrache heraus.

Die spanische Tageszeitung El Periódico de Catalunya erhielt den Preis als Europe’s best designed Newspaper in der Kategorie Regionalzeitung. drehscheibe-Mitarbeiterin Patricia Dudeck sprach mit Chefredakteur Rafael Nadal über die Konzeption des Blattes und welche Rolle dabei das Design spielt.

Die irische Zeitung The Mayo News wurde als Europe’s best designed Newspaper in der Kategorie Lokalzeitung ausgezeichnet. Mit einer kleinen Belegschaft produiziert das Blatt eine moderne, magazinartige, lokale Wochenzeitung.

Als "Aufklärer der Nation" machte sich Oswalt Kolle mit Büchern und Filmen in den 68ern einen Namen – ohne dazu zu gehören. Millionen Menschen sahen seine Filme wie "Dein Mann, das unbekannte Wesen" in den Kinos. Im Exklusivinterview mit der drehscheibe erklärt der ehemalige Lokaljournalist, wie er in die Rolle des Aufklärers kam und welche Tipps er für heutige Journalisten parat hat.

Uwe Zimmer hat schon mehrfach vor Chefredakteurskollegen ein Umdenken in der Branche angeregt und die Vorgehensweise bei der Neuen Westfälischen (Bielefeld) erläutert. „Wir machen heute mit weniger Leuten eine bessere Zeitung als noch vor ein paar Jahren“, lautet eine seiner provokanten Thesen.