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Ergebnisse für "Opferschutz"

Presserat: Haus eines Mordopfers gezeigt

drehscheibe
01.03.2019
Eine Frau wurde umgebracht. Die Regionalzeitung veröffentlicht ein Foto des Tatorts, weil bereits eines in den sozialen Netzwerken kursierte.
Letzte Änderung
01.03.2019
Titel
Presserat: Haus eines Mordopfers gezeigt
In
drehscheibe
Am
01.03.2019
Inhalt
Eine Frau wurde umgebracht. Die Regionalzeitung veröffentlicht ein Foto des Tatorts, weil bereits eines in den sozialen Netzwerken kursierte.

Tabuthema Gewalt

Offenburger Tageblatt
25.02.2016
Ein gewalttätiger Vater, ein prügelnder Freund: Eine Redakteurin trifft eine Frau, die ins Frauenhaus geflohen ist.
Letzte Änderung
26.10.2018
Titel
Tabuthema Gewalt
In
Offenburger Tageblatt
Am
25.02.2016
Inhalt
Ein gewalttätiger Vater, ein prügelnder Freund: Eine Redakteurin trifft eine Frau, die ins Frauenhaus geflohen ist.

Interview: Judith Porath

drehscheibe
01.10.2013
„Es gibt kaum Berichte über Betroffene“. Opfer rechtsextremer Gewalt finden in der lokalen Berichterstattung zu wenig Beachtung, meint Judith Porath von der Beratungsstelle Opferperspektive e. V. Doch das sei nicht das einzige Manko.
Letzte Änderung
06.03.2017
Titel
Interview: Judith Porath
In
drehscheibe
Am
01.10.2013
Inhalt
„Es gibt kaum Berichte über Betroffene“. Opfer rechtsextremer Gewalt finden in der lokalen Berichterstattung zu wenig Beachtung, meint Judith Porath von der Beratungsstelle Opferperspektive e. V. Doch das sei nicht das einzige Manko.

Das Opfer sprechen lassen

Mittelbayerische Zeitung (Regensburg)
28.03.2012
Statt ausschließlich über die Tat und den Prozess zu berichten, trifft sich eine Redakteurin mit dem Opfer.
Letzte Änderung
07.03.2017
Titel
Das Opfer sprechen lassen
In
Mittelbayerische Zeitung (Regensburg)
Am
28.03.2012
Inhalt
Statt ausschließlich über die Tat und den Prozess zu berichten, trifft sich eine Redakteurin mit dem Opfer.

Diskreter Umgang mit Trauer

Waiblinger Kreiszeitung
12.03.2009
Die Waiblinger Kreiszeitung berichtete sensibel und mit Konzentration auf die Fakten über den Amoklauf in der eigenen Stadt.
Letzte Änderung
28.05.2010
Titel
Diskreter Umgang mit Trauer
In
Waiblinger Kreiszeitung
Am
12.03.2009
Inhalt
Die Waiblinger Kreiszeitung berichtete sensibel und mit Konzentration auf die Fakten über den Amoklauf in der eigenen Stadt.

Soziale Arbeit der Polizei

Hannoversche Allgemeine Zeitung
11.10.2004
Die Hannoversche Allgemeine Zeitung stellt Sozialarbeiter der Polizei vor, die sich um Opfer von Straftaten oder anderer Schicksalsschläge kümmern.
Letzte Änderung
23.07.2010
Titel
Soziale Arbeit der Polizei
In
Hannoversche Allgemeine Zeitung
Am
11.10.2004
Inhalt
Die Hannoversche Allgemeine Zeitung stellt Sozialarbeiter der Polizei vor, die sich um Opfer von Straftaten oder anderer Schicksalsschläge kümmern.

"Mißbrauch ist seelischer Mord"

Westfälische Nachrichten Ibbenbüren
06.09.2002
Ein konkreter Missbrauchsfall war Anlass für die Lokalredaktion Ibbenbüren der Westfälischen Nachrichten, das Thema sexueller Kindesmissbrauch gründlich aufzuarbeiten. Nach Gesprächen mit Polizei, Jugendamt und Caritas wurden alle Facetten des schwierigen Themas im Rahmen einer Serie dargestellt. (hvh)
Letzte Änderung
24.10.2008
Titel
"Mißbrauch ist seelischer Mord"
In
Westfälische Nachrichten Ibbenbüren
Am
06.09.2002
Inhalt
Ein konkreter Missbrauchsfall war Anlass für die Lokalredaktion Ibbenbüren der Westfälischen Nachrichten, das Thema sexueller Kindesmissbrauch gründlich aufzuarbeiten. Nach Gesprächen mit Polizei, Jugendamt und Caritas wurden alle Facetten des schwierigen Themas im Rahmen einer Serie dargestellt. (hvh)

Mehr Information und Schutz

DREHSCHEIBE
06.09.2002
Helmut K. Rüster, Pressesprecher der Opferschutzvereinigung ?Weißer Ring?, fordert bessere Schutzmaßnahmen für Opfer von Verbrechen. So sei etwa die Information der Opfer von Gewaltverbrechen über den Anspruch auf staatliche Entschädigung unzureichend. Das Recht auf einen Opferanwalt, das bisher nur bei ganz schweren Straftaten gilt, sollte ausgeweitet werden. (hvh)
Letzte Änderung
24.10.2008
Titel
Mehr Information und Schutz
In
DREHSCHEIBE
Am
06.09.2002
Inhalt
Helmut K. Rüster, Pressesprecher der Opferschutzvereinigung ?Weißer Ring?, fordert bessere Schutzmaßnahmen für Opfer von Verbrechen. So sei etwa die Information der Opfer von Gewaltverbrechen über den Anspruch auf staatliche Entschädigung unzureichend. Das Recht auf einen Opferanwalt, das bisher nur bei ganz schweren Straftaten gilt, sollte ausgeweitet werden. (hvh)

Ein Fall für den Presserat

DREHSCHEIBE
18.01.2002
Die Spruchpraxis des Presserats bietet Journalisten Orientierung bei ethischen und rechtlichen Entscheidungen. Wichtige Entscheidungen des Presserats werden daher auch in der DREHSCHEIBE veröffentlicht. So kam der Beschwerdeausschuss des Presserats zu dem Ergebnis, dass die Zeitungsfotos nach den Anschlägen vom 11. September 2001 als Dokumente der Zeitgeschichte gelten und die Opfer dadurch nicht herabgewürdigt werden. (hvh)
Letzte Änderung
12.12.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat
In
DREHSCHEIBE
Am
18.01.2002
Inhalt
Die Spruchpraxis des Presserats bietet Journalisten Orientierung bei ethischen und rechtlichen Entscheidungen. Wichtige Entscheidungen des Presserats werden daher auch in der DREHSCHEIBE veröffentlicht. So kam der Beschwerdeausschuss des Presserats zu dem Ergebnis, dass die Zeitungsfotos nach den Anschlägen vom 11. September 2001 als Dokumente der Zeitgeschichte gelten und die Opfer dadurch nicht herabgewürdigt werden. (hvh)

Respekt vor Leid der Opfer

DREHSCHEIBE
19.10.2001
Wenn Medien über Prozesse z.B. wegen des Mordes an Kindern berichten, zeigen sie meist auch das Foto des Kindes. Doch ist das zulässig? Dorothee Bölke erläutert, unter welchen Voraussetzungen Bilder von Verbrechens- und Unglücksopfern publiziert werden dürfen. (HG)
Letzte Änderung
30.10.2008
Titel
Respekt vor Leid der Opfer
In
DREHSCHEIBE
Am
19.10.2001
Inhalt
Wenn Medien über Prozesse z.B. wegen des Mordes an Kindern berichten, zeigen sie meist auch das Foto des Kindes. Doch ist das zulässig? Dorothee Bölke erläutert, unter welchen Voraussetzungen Bilder von Verbrechens- und Unglücksopfern publiziert werden dürfen. (HG)

Anti-Aggressivitäts-Training: So werden Schläger friedlich

Deister- und Weserzeitung
20.04.2000
Acht Monate dauert der Weg bis zum "Gesellenbrief für den friedlichen Schläger": Einmal wöchentlich werden die jungen Männer von Psychologen und Therapeuten in die Mangel genommen. Der Modellversuch in Hameln versucht nicht mehr und nicht weniger, als einen Wertewandel bei den Straftätern herbeizuführen. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Die Schläger wollen ihre Aggression in den Griff bekommen; um die Teilnahme an dem Training haben sie sich beworben. In acht Monaten sollen sie lernen, Provokationen und Widerstand gelassen zu meistern. Dazu steigen sie von ihrem Sockel ganz weit hinunter. Sie lernen die Sicht der Opfer kennen, sie begreifen ihre vermeintliche Stärke als Schwäche und sie entdecken neue, positive Werte. Ulrike Truchsess nahm an mehreren Sitzungen in der JVA teil - zusammen mit Kollegen von Fernsehanstalten. Sie erlebte Zusammenkünfte mit dicht gepacktem Programm in zumeist guter Stimmung, wo die Teilnehmer stolz sind, die großen Hürden nehmen zu können. Nach dem Training erhalten die Ex-Schläger ein "Diplom", das sie gegenüber den Sozialarbeitern in der Nachbetreuung ausweist als geeignete Multiplikatoren für das Anti-Aggressions-Thema.
Letzte Änderung
30.10.2008
Stichwort(e)
Titel
Anti-Aggressivitäts-Training: So werden Schläger friedlich
In
Deister- und Weserzeitung
Am
20.04.2000
Inhalt
Acht Monate dauert der Weg bis zum "Gesellenbrief für den friedlichen Schläger": Einmal wöchentlich werden die jungen Männer von Psychologen und Therapeuten in die Mangel genommen. Der Modellversuch in Hameln versucht nicht mehr und nicht weniger, als einen Wertewandel bei den Straftätern herbeizuführen. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Die Schläger wollen ihre Aggression in den Griff bekommen; um die Teilnahme an dem Training haben sie sich beworben. In acht Monaten sollen sie lernen, Provokationen und Widerstand gelassen zu meistern. Dazu steigen sie von ihrem Sockel ganz weit hinunter. Sie lernen die Sicht der Opfer kennen, sie begreifen ihre vermeintliche Stärke als Schwäche und sie entdecken neue, positive Werte. Ulrike Truchsess nahm an mehreren Sitzungen in der JVA teil - zusammen mit Kollegen von Fernsehanstalten. Sie erlebte Zusammenkünfte mit dicht gepacktem Programm in zumeist guter Stimmung, wo die Teilnehmer stolz sind, die großen Hürden nehmen zu können. Nach dem Training erhalten die Ex-Schläger ein "Diplom", das sie gegenüber den Sozialarbeitern in der Nachbetreuung ausweist als geeignete Multiplikatoren für das Anti-Aggressions-Thema.

Der "Traumarbeitsplatz" wird zum Alptraum

Wiesbadener Kurier 000997
01.09.1997
Gemeinsam mit Versicherung und Polizei startete der "Wiesbadener Kurier" die Aktion "Mach zu! Dem Einbruch keine Chance". Etwa vier Wochen lang berichtete die Redaktion über Vorbeugung gegen Einbrüche, Probleme von Einbruchopfern und die Zusammenarbeit mit der Versicherung. Zusätzlich gab es eine KURIER-Telefonaktion, Informationsveranstaltungen, Poster mit Sicherheitstips und Sicherheitsberatung der Polizei. Wer sich einen Beratungstermin über den Eigentumsschutz bei der Polizei geben ließ, nahm an einer Verlosung teil. Die Aktion war ein voller Erfolg.
Letzte Änderung
08.11.2007
Titel
Der "Traumarbeitsplatz" wird zum Alptraum
In
Wiesbadener Kurier 000997
Am
01.09.1997
Inhalt
Gemeinsam mit Versicherung und Polizei startete der "Wiesbadener Kurier" die Aktion "Mach zu! Dem Einbruch keine Chance". Etwa vier Wochen lang berichtete die Redaktion über Vorbeugung gegen Einbrüche, Probleme von Einbruchopfern und die Zusammenarbeit mit der Versicherung. Zusätzlich gab es eine KURIER-Telefonaktion, Informationsveranstaltungen, Poster mit Sicherheitstips und Sicherheitsberatung der Polizei. Wer sich einen Beratungstermin über den Eigentumsschutz bei der Polizei geben ließ, nahm an einer Verlosung teil. Die Aktion war ein voller Erfolg.

"Jugendkriminalität ist eine Episode im Leben"

Weser-Kurier
21.08.1996
Sonderseite des Weser Kuriers über Jugendkriminalität. Ziel war, die wachsende Zahl von Polizeimeldungen über jugendliche Delinquenten nicht einfach nur ins Blatt zu stellen, sondern genauer "hinzugucken". Heraus kam, daß Jugendliche nicht unbedingt mehr Straftaten begehen als früher, oder sich mehr prügeln. Geändert hat sich jedoch die Art und Weise. Die Zahl der Raubtaten ist gestiegen und bei Prügeleien wird brutaler zugeschlagen - wenn das Opfer schon am Boden liegt, wird noch einmal draufgetreten. Die wenigsten Jugendlichen kommen jedoch in eine Strafanstalt. Die pädagogischen Möglichkeiten des Jugendstrafrechts werden vielmehr ausgeschöpft: Arbeitseinsätze beim Roten Kreuz, im Altenheim oder dem Hausbesitzer, dem die Wand vollgesprüht wurde. Die Sonderseite wurde während der Schulzeit veröffentlicht - mehrere Lehrer orderten daraufhin Klassensätze als Unterrichtsmaterial an. Jugend, Gewalt, Jugendkultur.
Letzte Änderung
14.08.2008
Titel
"Jugendkriminalität ist eine Episode im Leben"
In
Weser-Kurier
Am
21.08.1996
Inhalt
Sonderseite des Weser Kuriers über Jugendkriminalität. Ziel war, die wachsende Zahl von Polizeimeldungen über jugendliche Delinquenten nicht einfach nur ins Blatt zu stellen, sondern genauer "hinzugucken". Heraus kam, daß Jugendliche nicht unbedingt mehr Straftaten begehen als früher, oder sich mehr prügeln. Geändert hat sich jedoch die Art und Weise. Die Zahl der Raubtaten ist gestiegen und bei Prügeleien wird brutaler zugeschlagen - wenn das Opfer schon am Boden liegt, wird noch einmal draufgetreten. Die wenigsten Jugendlichen kommen jedoch in eine Strafanstalt. Die pädagogischen Möglichkeiten des Jugendstrafrechts werden vielmehr ausgeschöpft: Arbeitseinsätze beim Roten Kreuz, im Altenheim oder dem Hausbesitzer, dem die Wand vollgesprüht wurde. Die Sonderseite wurde während der Schulzeit veröffentlicht - mehrere Lehrer orderten daraufhin Klassensätze als Unterrichtsmaterial an. Jugend, Gewalt, Jugendkultur.

Nach dem Einbruch bleibt bei den Opfern die Angst

General-Anzeiger 070995
01.01.1970
Bericht über die Opfer von Einbrüchen und einen Modellversuch in Siegburg, bei dem unter anderem Einbruchsopfer betreut werden. Denn viele leiden unter Angstzuständen, wenn in ihre Wohnung eingebrochen wurde. Manche trauen sich nicht mehr in ihre eigenen vier Wände, andere waschen ihre Sachen und putzen die Wohnung, weil sie sich beschmutzt und in ihrer intimsten Sphäre beeinträchtigt fühlen. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Zahlreiche Meldungen über Einbrüche und ein neuer Leiter der Polizei-Inspektion in Siegburg kamen zusammen - und schon war die Idee geboren: Ein Modellversuch zur Betreuung von Einbruchsopfern. Grundlage für den Versuch des neuen Polizeichefs war eine Studie des Bundeskriminalamtes. Gute Kontakte zur Polizei machten es Jost Neßhöver leicht, die Story zu recherchieren. Sein Ziel: mehr als nur Verhaltensmaßregeln der Kripo transportieren. Jetzt steht eine "Nachhak-Geschichte" zum Modellversuch auf dem Plan des Siegburger Reporters.
Letzte Änderung
07.10.2002
Stichwort(e)
Titel
Nach dem Einbruch bleibt bei den Opfern die Angst
In
General-Anzeiger 070995
Am
01.01.1970
Inhalt
Bericht über die Opfer von Einbrüchen und einen Modellversuch in Siegburg, bei dem unter anderem Einbruchsopfer betreut werden. Denn viele leiden unter Angstzuständen, wenn in ihre Wohnung eingebrochen wurde. Manche trauen sich nicht mehr in ihre eigenen vier Wände, andere waschen ihre Sachen und putzen die Wohnung, weil sie sich beschmutzt und in ihrer intimsten Sphäre beeinträchtigt fühlen. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Zahlreiche Meldungen über Einbrüche und ein neuer Leiter der Polizei-Inspektion in Siegburg kamen zusammen - und schon war die Idee geboren: Ein Modellversuch zur Betreuung von Einbruchsopfern. Grundlage für den Versuch des neuen Polizeichefs war eine Studie des Bundeskriminalamtes. Gute Kontakte zur Polizei machten es Jost Neßhöver leicht, die Story zu recherchieren. Sein Ziel: mehr als nur Verhaltensmaßregeln der Kripo transportieren. Jetzt steht eine "Nachhak-Geschichte" zum Modellversuch auf dem Plan des Siegburger Reporters.

Schläge, Pöbeleien und ganz gezielte Drohungen

Märkische-Oderzeitung 030694
01.01.1970
Serie in Zusammenarbeit mit der Polizei zum Thema "Verbrechen verhindern". Darin ging es um alle Facetten der Kriminalität. Das Beispiel: Gewalt auf den Schulhöfen - die eigenen Kinder als Opfer oder als täter. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Zunehmende Gewalttaten und die steigenden Kriminalität in Frankfurt/Oder brachten die Stadtredaktion auf die Idee, sich näher damit zu beschäftigen. im Vordergrund stand für die Märkische Oderzeitung die Frage: Wie können Verbrechen verhindert werden? So war der Titel für die mehrteilige Serie schnell gefunden : "Verbrechen verhindern". Darin ging es um alle Facetten der Kriminalität. Derzeit arbeitet die Redaktion wegen einer neuen Serie wieder eng mit der Polizei zusammen.
Letzte Änderung
07.10.2002
Titel
Schläge, Pöbeleien und ganz gezielte Drohungen
In
Märkische-Oderzeitung 030694
Am
01.01.1970
Inhalt
Serie in Zusammenarbeit mit der Polizei zum Thema "Verbrechen verhindern". Darin ging es um alle Facetten der Kriminalität. Das Beispiel: Gewalt auf den Schulhöfen - die eigenen Kinder als Opfer oder als täter. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Zunehmende Gewalttaten und die steigenden Kriminalität in Frankfurt/Oder brachten die Stadtredaktion auf die Idee, sich näher damit zu beschäftigen. im Vordergrund stand für die Märkische Oderzeitung die Frage: Wie können Verbrechen verhindert werden? So war der Titel für die mehrteilige Serie schnell gefunden : "Verbrechen verhindern". Darin ging es um alle Facetten der Kriminalität. Derzeit arbeitet die Redaktion wegen einer neuen Serie wieder eng mit der Polizei zusammen.

Schluß mit der Legende vom Triebtäter

Süddeutsche-Zeitung 110497
01.01.1970
Bericht der Süddeutschen Zeitung über ehrenamtliche Betreuer von vorwiegend Sexualstraftätern. In ihrer Freizeit besuchen sie die Häftlinge, begleiten sie bei Freigang und kümmern sich auch nach der Entlassung um sie. Manchmal entwickeln sich daraus sogar Freundschaften. Wichtig sei ein offenes und ehrliches Verhältnis, denn sonst sie ein Hilfestellung nicht möglich. Oft sehen die Täter sich selbst nicht als Triebtäter, denn bei einer Vergewaltigung gehe es nicht um Sex, sondern um Aggressionen. Wenn dann ein Helfer kommt, der dem Täter sagt, es sei o.k., dann sei diese Arbeit ein wichtiger Schutz für künftige Opfer. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Ins Gefängnis zu kommen, ist gar nicht so leicht. Zumindest für den, der gleich wieder raus will. Einen "wahnsinnigen bürokratischen Aufwand" sah Barbara Nolte vor sich, als sie über eine Gruppe von Ehrenamtlichen berichten wollte, die sich in ihrer Freizeit um Strafgefangene der Justizvollzugsanstalt Stadelheim kümmern, vor allem um Sexualstraftäter der dortigen Therapieabteilung. Die Redakteurin der Süddeutschen Zeitung war deshalb heilfroh, dass sie - außerhalb der Knastmauern - an einem Treffen der Helfer teilnehmen konnte und durch sie Kontakt zu nachbetreuten ehemaligen Häft1ingen und einem Freigänger erhielt. "Ich hab\'s mir leichter vorgestellt", sagt Nolte über die Therapieversuche der Täter, aber auch über ihre eigene Position als Frau und Berichterstatterin.
Letzte Änderung
07.10.2002
Titel
Schluß mit der Legende vom Triebtäter
In
Süddeutsche-Zeitung 110497
Am
01.01.1970
Inhalt
Bericht der Süddeutschen Zeitung über ehrenamtliche Betreuer von vorwiegend Sexualstraftätern. In ihrer Freizeit besuchen sie die Häftlinge, begleiten sie bei Freigang und kümmern sich auch nach der Entlassung um sie. Manchmal entwickeln sich daraus sogar Freundschaften. Wichtig sei ein offenes und ehrliches Verhältnis, denn sonst sie ein Hilfestellung nicht möglich. Oft sehen die Täter sich selbst nicht als Triebtäter, denn bei einer Vergewaltigung gehe es nicht um Sex, sondern um Aggressionen. Wenn dann ein Helfer kommt, der dem Täter sagt, es sei o.k., dann sei diese Arbeit ein wichtiger Schutz für künftige Opfer. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Ins Gefängnis zu kommen, ist gar nicht so leicht. Zumindest für den, der gleich wieder raus will. Einen "wahnsinnigen bürokratischen Aufwand" sah Barbara Nolte vor sich, als sie über eine Gruppe von Ehrenamtlichen berichten wollte, die sich in ihrer Freizeit um Strafgefangene der Justizvollzugsanstalt Stadelheim kümmern, vor allem um Sexualstraftäter der dortigen Therapieabteilung. Die Redakteurin der Süddeutschen Zeitung war deshalb heilfroh, dass sie - außerhalb der Knastmauern - an einem Treffen der Helfer teilnehmen konnte und durch sie Kontakt zu nachbetreuten ehemaligen Häft1ingen und einem Freigänger erhielt. "Ich hab\'s mir leichter vorgestellt", sagt Nolte über die Therapieversuche der Täter, aber auch über ihre eigene Position als Frau und Berichterstatterin.

Auch Susanne (10) verlor ihre Angst

Hamburger Abendblatt 090998
01.01.1970
Artikel über die Zeugenbetreuung im Strafjustizbereich. Eine Sozialpädagogin versucht, Zeugen ihre Ängste vor der Verhandlung zu nehmen. Opfer fürchten sich vor der Begegnung mit dem Angeklagten, Zeugen vor Rache. Die Betreuerin informiert über den Prozeßablauf und sitzt auf Wunsch mit in der Verhandlung, denn von entspannten und konzentrierten Zeugen profitiert die Justiz. Mit Extraspalte und Hinweisen zur Arbeit der Sozialpädagogen im Gericht. Justiz, Kriminalität, Sicherheit (hvh/tg)
Letzte Änderung
07.10.2002
Titel
Auch Susanne (10) verlor ihre Angst
In
Hamburger Abendblatt 090998
Am
01.01.1970
Inhalt
Artikel über die Zeugenbetreuung im Strafjustizbereich. Eine Sozialpädagogin versucht, Zeugen ihre Ängste vor der Verhandlung zu nehmen. Opfer fürchten sich vor der Begegnung mit dem Angeklagten, Zeugen vor Rache. Die Betreuerin informiert über den Prozeßablauf und sitzt auf Wunsch mit in der Verhandlung, denn von entspannten und konzentrierten Zeugen profitiert die Justiz. Mit Extraspalte und Hinweisen zur Arbeit der Sozialpädagogen im Gericht. Justiz, Kriminalität, Sicherheit (hvh/tg)

Berichte über Sexual-Straftaten ohne Augenmaß Differenzierte Betrachtung käme allen Beteiligten zugute

Almanach Redaktion \'98
01.01.1970
In Sachen Sexualdelikte in den Medien plädiert Werner Krebber, freier Journalist mit Schwerpunkt Soziales und Justiz in Gelsenkirchen, für eine verantwortungsbewußte, distanzierte (statt reißerische) Berichterstattung ohne erniedrigende Details. Sowohl in bezug auf das Opfer als auch auf den mutmaßlichen Täter gebe es klare Richtlinien. Zudem würden Begriffe wie ,sexueller Mißbrauch", ,sexuelle Gewalt" und ,sexuelle Nötigung" oftmals undifferenziert verwendet. Publizistische Grundsätze. Pressekodex. Kriminalstatistik. Justiz. Therapie. Literaturhinweise. Ethik. Handwerk.(TB)
Letzte Änderung
07.10.2002
Titel
Berichte über Sexual-Straftaten ohne Augenmaß Differenzierte Betrachtung käme allen Beteiligten zugute
In
Almanach Redaktion \'98
Am
01.01.1970
Inhalt
In Sachen Sexualdelikte in den Medien plädiert Werner Krebber, freier Journalist mit Schwerpunkt Soziales und Justiz in Gelsenkirchen, für eine verantwortungsbewußte, distanzierte (statt reißerische) Berichterstattung ohne erniedrigende Details. Sowohl in bezug auf das Opfer als auch auf den mutmaßlichen Täter gebe es klare Richtlinien. Zudem würden Begriffe wie ,sexueller Mißbrauch", ,sexuelle Gewalt" und ,sexuelle Nötigung" oftmals undifferenziert verwendet. Publizistische Grundsätze. Pressekodex. Kriminalstatistik. Justiz. Therapie. Literaturhinweise. Ethik. Handwerk.(TB)

Presserecht: Kriminalberichterstattung II Name und Foto sind oft tabu

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Kurt Braun, Rechtsanwalt und Experte für Medien- und Verlagsrecht, erläutert, wann bzw. bei welchen Vergehen und zu welchem Zeitpunkt identifizierende Berichterstattung gerechtfertigt bzw. zulässig ist. Differenziert wird zwischen absoluten und relativen Personen der Zeitgeschichte. Die Nennung der Namen von Opfern ist generell untersagt. Schutz der Persönlichkeit. Justiz. Gerichtsberichterstattung. Vorverurteilung. Persönlichkeitsrecht. (TB)
Letzte Änderung
07.10.2002
Titel
Presserecht: Kriminalberichterstattung II Name und Foto sind oft tabu
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Kurt Braun, Rechtsanwalt und Experte für Medien- und Verlagsrecht, erläutert, wann bzw. bei welchen Vergehen und zu welchem Zeitpunkt identifizierende Berichterstattung gerechtfertigt bzw. zulässig ist. Differenziert wird zwischen absoluten und relativen Personen der Zeitgeschichte. Die Nennung der Namen von Opfern ist generell untersagt. Schutz der Persönlichkeit. Justiz. Gerichtsberichterstattung. Vorverurteilung. Persönlichkeitsrecht. (TB)

Junge Mitläufer der rechten Szene in die Gesellschaft integrieren

Dokumentation: Workshop für Hörfunkjournalisten "Radios gegen Rechtsextremismus"
01.01.1970
Über das Auftreten rechter Straftaten und entsprechender Gegenmaßnahmen referiert Mathilde Diederich, Staatssekretärin im Justizministerium des Landes Sachsen-Anhalt. Sie nennt Fakten aus ihrem Bundesland und stellt dar, welche Maßnahmen aus dem Jugendstrafrecht eingesetzt werden. Insgesamt fordert sie aber ein Engagement der gesamten Zivilgesellschaft und der Medien, die differenziert berichten und aufklären sollten. Der Ruf nach Gesetz und Strafe allein reiche nicht aus. Kurz stellt Mathilde Diederich ein Projekt vor, dass vor allem potenziellen Opfern Hilfestellung bieten soll.-
Letzte Änderung
07.10.2002
Titel
Junge Mitläufer der rechten Szene in die Gesellschaft integrieren
In
Dokumentation: Workshop für Hörfunkjournalisten "Radios gegen Rechtsextremismus"
Am
01.01.1970
Inhalt
Über das Auftreten rechter Straftaten und entsprechender Gegenmaßnahmen referiert Mathilde Diederich, Staatssekretärin im Justizministerium des Landes Sachsen-Anhalt. Sie nennt Fakten aus ihrem Bundesland und stellt dar, welche Maßnahmen aus dem Jugendstrafrecht eingesetzt werden. Insgesamt fordert sie aber ein Engagement der gesamten Zivilgesellschaft und der Medien, die differenziert berichten und aufklären sollten. Der Ruf nach Gesetz und Strafe allein reiche nicht aus. Kurz stellt Mathilde Diederich ein Projekt vor, dass vor allem potenziellen Opfern Hilfestellung bieten soll.-

Das Trauma nach dem Drama

Hier kommt die (Gen)Maus Lokalredaktion als Brücke zwischen Wissenschaft und Alltag
01.01.1970
Was in Menschen vorgeht, die erschütternde Erlebnisse hinter sich haben, erläutert der Psychologe Dr. Christian Lüdke in seinem Vortrag, Geschäftsführer der Human Protect Consulting GmbH. Lüdke beschreibt die Symptome von Traumaopfern und warum eine psychologische Soforthilfe nötig ist, um langfristige Folgen zu vermeiden oder zu mildern. Lüdke erklärt außerdem die Arbeitsweise des Teams aus Diplom-Psychologen, das sich auf psychologische Hilfe nach Überfällen spezialisiert hat. Lokalredakteuren, die mit Opfern Kontakt aufnehmen wollen, rät er, sich mit der Bundesgeschäftsstelle des Weißen Rings in Verbindung zu setzen. (VD)
Letzte Änderung
28.05.2003
Titel
Das Trauma nach dem Drama
In
Hier kommt die (Gen)Maus Lokalredaktion als Brücke zwischen Wissenschaft und Alltag
Am
01.01.1970
Inhalt
Was in Menschen vorgeht, die erschütternde Erlebnisse hinter sich haben, erläutert der Psychologe Dr. Christian Lüdke in seinem Vortrag, Geschäftsführer der Human Protect Consulting GmbH. Lüdke beschreibt die Symptome von Traumaopfern und warum eine psychologische Soforthilfe nötig ist, um langfristige Folgen zu vermeiden oder zu mildern. Lüdke erklärt außerdem die Arbeitsweise des Teams aus Diplom-Psychologen, das sich auf psychologische Hilfe nach Überfällen spezialisiert hat. Lokalredakteuren, die mit Opfern Kontakt aufnehmen wollen, rät er, sich mit der Bundesgeschäftsstelle des Weißen Rings in Verbindung zu setzen. (VD)