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Ergebnisse für "Ethik"

Interview mit Necla Kelek

drehscheibe
10.06.2017
Die Soziologin Necla Kelek benennt Defizite in der Integration von muslimischen Einwanderern. Wir sprachen mit ihr über Fragen, die nicht gestellt werden, und einen nachteiligen Konsens.
Letzte Änderung
24.08.2017
Titel
Interview mit Necla Kelek
In
drehscheibe
Am
10.06.2017
Inhalt
Die Soziologin Necla Kelek benennt Defizite in der Integration von muslimischen Einwanderern. Wir sprachen mit ihr über Fragen, die nicht gestellt werden, und einen nachteiligen Konsens.

Glauben gebeichtet

Oldenburgische Volkszeitung
02.07.2016
Menschen aus der Region erzählen in einer Serie, welche Werte und Geschichten sie mit dem Christentum und dem Kreuz verbinden.
Letzte Änderung
02.03.2017
Stichwort(e)
Titel
Glauben gebeichtet
In
Oldenburgische Volkszeitung
Am
02.07.2016
Inhalt
Menschen aus der Region erzählen in einer Serie, welche Werte und Geschichten sie mit dem Christentum und dem Kreuz verbinden.

Wissenschaftler über Industrie 4.0 befragt

Neue Osnabrücker Zeitung
22.12.2014
Ein Redakteur der Neuen Osnabrücker Zeitung befragt zwei Wissenschaftler dazu, wie man den Mittelstand auf die vierte industrielle Revolution vorbereiten kann. Dabei geht es auch um ethische Fragen, etwa um Aspekte des Datenschutzes und um die steigende Überwachung der Arbeitsprozesse.
Letzte Änderung
18.07.2017
Titel
Wissenschaftler über Industrie 4.0 befragt
In
Neue Osnabrücker Zeitung
Am
22.12.2014
Inhalt
Ein Redakteur der Neuen Osnabrücker Zeitung befragt zwei Wissenschaftler dazu, wie man den Mittelstand auf die vierte industrielle Revolution vorbereiten kann. Dabei geht es auch um ethische Fragen, etwa um Aspekte des Datenschutzes und um die steigende Überwachung der Arbeitsprozesse.

Ethische Aspekte der Fleischproduktion

Tagesspiegel (Berlin)
20.05.2011
Für die Rubrik "Iss was?!" sprach der Tagesspiegel mit einer Juniorprofessorin für praktische Philosophie und erfuhr, warum ihrer Meinung nach Massentierhaltung moralisch unverantwortlich ist.
Letzte Änderung
02.01.2012
Titel
Ethische Aspekte der Fleischproduktion
In
Tagesspiegel (Berlin)
Am
20.05.2011
Inhalt
Für die Rubrik "Iss was?!" sprach der Tagesspiegel mit einer Juniorprofessorin für praktische Philosophie und erfuhr, warum ihrer Meinung nach Massentierhaltung moralisch unverantwortlich ist.

Ein schrecklicher Anblick

drehscheibe
01.11.2010
Eine Zeitung veröffentlicht ein Foto, auf dem ein Mann zu sehen ist, der sein Kind aus der Isar retten will und dabei ertrinkt. Ein Verstoß gegen den Pressekodex?
Letzte Änderung
18.10.2010
Titel
Ein schrecklicher Anblick
In
drehscheibe
Am
01.11.2010
Inhalt
Eine Zeitung veröffentlicht ein Foto, auf dem ein Mann zu sehen ist, der sein Kind aus der Isar retten will und dabei ertrinkt. Ein Verstoß gegen den Pressekodex?

Korrektur im Blatt

drehscheibe
01.10.2010
Eine Regionalzeitung veröffentlicht auf einen Artikel, der Tatsachen falsch darstellt, eine Gegendarstellung des Betroffenen. Das genügt nicht als Korrektur.
Letzte Änderung
21.09.2010
Titel
Korrektur im Blatt
In
drehscheibe
Am
01.10.2010
Inhalt
Eine Regionalzeitung veröffentlicht auf einen Artikel, der Tatsachen falsch darstellt, eine Gegendarstellung des Betroffenen. Das genügt nicht als Korrektur.

Selbstversuch besser leben

Neue Westfälische (Bielefeld)
03.05.2010
Eine Redakteurin und ein Volontär der Neuen Wetsfälischen (Bielefeld) versuchen, einen Monat lang ökologisch und ethisch korrekt zu leben
Letzte Änderung
16.07.2010
Titel
Selbstversuch besser leben
In
Neue Westfälische (Bielefeld)
Am
03.05.2010
Inhalt
Eine Redakteurin und ein Volontär der Neuen Wetsfälischen (Bielefeld) versuchen, einen Monat lang ökologisch und ethisch korrekt zu leben

Verwendung des Begriffs "Ehrenmord"

drehscheibe
01.11.2009
Eine Zeitung verwendet das Wort "Ehrenmord" in einer Überschrift, ohne den Begriff näher einzuordnen. Ein Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht?
Letzte Änderung
13.03.2017
Titel
Verwendung des Begriffs "Ehrenmord"
In
drehscheibe
Am
01.11.2009
Inhalt
Eine Zeitung verwendet das Wort "Ehrenmord" in einer Überschrift, ohne den Begriff näher einzuordnen. Ein Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht?

Ein missverständlicher Vergleich in der Überschrift

Main-Post (Würzburg)
09.01.2007
Bereits seit April 2004 tritt der Stellvertreter des Chefredakteurs der Main-Post in einer wöchentlichen Kolummne als Anwalt der Leser auf. Dabei greift er sowohl Beschwerden aus der Leserschaft als auch Veröffentlichungen auf, die er für nicht korrekt hält. Er vermittelt darüber hinaus in Gesprächen und im Schriftverkehr und leitet Probleme an die zuständigen Kollegen im Vertrieb oder Anzeigenabteilung weiter. Sahlenders Arbeit verstärkt intern das Bewusstsein für rechtliche und ethische Grundsätze journalistischen Handelns.
Letzte Änderung
19.09.2007
Titel
Ein missverständlicher Vergleich in der Überschrift
In
Main-Post (Würzburg)
Am
09.01.2007
Inhalt
Bereits seit April 2004 tritt der Stellvertreter des Chefredakteurs der Main-Post in einer wöchentlichen Kolummne als Anwalt der Leser auf. Dabei greift er sowohl Beschwerden aus der Leserschaft als auch Veröffentlichungen auf, die er für nicht korrekt hält. Er vermittelt darüber hinaus in Gesprächen und im Schriftverkehr und leitet Probleme an die zuständigen Kollegen im Vertrieb oder Anzeigenabteilung weiter. Sahlenders Arbeit verstärkt intern das Bewusstsein für rechtliche und ethische Grundsätze journalistischen Handelns.

Ein Fall für den Presserat: Jugen-WG als Terrorzelle bezeichnet

DREHSCHEIBE
19.05.2006
Im "Fall für den Presserat" geht es diesmal um das Thema Sorgfaltspflicht.
Letzte Änderung
02.09.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Jugen-WG als Terrorzelle bezeichnet
In
DREHSCHEIBE
Am
19.05.2006
Inhalt
Im "Fall für den Presserat" geht es diesmal um das Thema Sorgfaltspflicht.

Ein Fall für den Presserat: Leserbrief verfälscht

DREHSCHEIBE
28.04.2006
Im "Fall für den Presserat" geht es diesmal um das Thema Leserbriefe.
Letzte Änderung
02.09.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Leserbrief verfälscht
In
DREHSCHEIBE
Am
28.04.2006
Inhalt
Im "Fall für den Presserat" geht es diesmal um das Thema Leserbriefe.

Der Fußballmanager und das Bier

DREHSCHEIBE
24.03.2006
Im "Fall für den Presserat" geht es diesmal um das Thema Schleichwerbung.
Letzte Änderung
02.09.2008
Titel
Der Fußballmanager und das Bier
In
DREHSCHEIBE
Am
24.03.2006
Inhalt
Im "Fall für den Presserat" geht es diesmal um das Thema Schleichwerbung.

Ein Fall für den Presserat Bewertung in Überschrift nicht korrekt

DREHSCHEIBE
17.02.2006
Im "Fall für den Presserat" geht es diesmal um eine irreführende Überschrift, die der Presserat als Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht gewertet hat. (HG)
Letzte Änderung
02.09.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat Bewertung in Überschrift nicht korrekt
In
DREHSCHEIBE
Am
17.02.2006
Inhalt
Im "Fall für den Presserat" geht es diesmal um eine irreführende Überschrift, die der Presserat als Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht gewertet hat. (HG)

Ein Fall für den Presserat: Zeitung entschuldigt sich für Fehler

DREHSCHEIBE
20.01.2006
Im "Fall für den Presserat" geht es diesmal um eine Zeitung, die sich für fehlerhafte Berichterstattung öffentlich entschuldigt hat.
Letzte Änderung
29.08.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Zeitung entschuldigt sich für Fehler
In
DREHSCHEIBE
Am
20.01.2006
Inhalt
Im "Fall für den Presserat" geht es diesmal um eine Zeitung, die sich für fehlerhafte Berichterstattung öffentlich entschuldigt hat.

Über den Tod schreiben: eine Zumutung?

DREHSCHEIBE
23.09.2005
Vor allem im Herbst, wenn die Totengedenktage vor der Tür stehen, müssen sich auch Lokaljournalisten mit der Berichterstattung über Tod und Sterben auseinan-dersetzen. Irene Graefe hat sich umgehört, wie die Kollegen mit diesem schwierigen Thema umgehen.
Letzte Änderung
28.11.2007
Titel
Über den Tod schreiben: eine Zumutung?
In
DREHSCHEIBE
Am
23.09.2005
Inhalt
Vor allem im Herbst, wenn die Totengedenktage vor der Tür stehen, müssen sich auch Lokaljournalisten mit der Berichterstattung über Tod und Sterben auseinan-dersetzen. Irene Graefe hat sich umgehört, wie die Kollegen mit diesem schwierigen Thema umgehen.

"Wenn ich das Thema ignoriere, macht es Angst"

DREHSCHEIBE
23.09.2005
Claudia Gabrys vom Arbeitskreis Leben betreibt offensive Suizid-Prävention - und hat eine klare Meinung zur Berichterstattung zum Thema in der lokalen Presse. Im Interview erläutert sie ihren Standpunkt.
Letzte Änderung
09.10.2008
Titel
"Wenn ich das Thema ignoriere, macht es Angst"
In
DREHSCHEIBE
Am
23.09.2005
Inhalt
Claudia Gabrys vom Arbeitskreis Leben betreibt offensive Suizid-Prävention - und hat eine klare Meinung zur Berichterstattung zum Thema in der lokalen Presse. Im Interview erläutert sie ihren Standpunkt.

Ein Fall für den Presserat Umfragen und Ranglisten

DREHSCHEIBE
23.09.2005
Im Umgang mit Ranglisten und Umfrageergebnissen sind Lokaljournalisten oft zu sorglos - am Beispiel eines konkreten Falles erläutert die DREHSCHEIBE, was der Presserat dazu sagt und mit welchen Argumenten er die Journalisten an ihre Sorgfaltspflicht erinnert.
Letzte Änderung
09.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat Umfragen und Ranglisten
In
DREHSCHEIBE
Am
23.09.2005
Inhalt
Im Umgang mit Ranglisten und Umfrageergebnissen sind Lokaljournalisten oft zu sorglos - am Beispiel eines konkreten Falles erläutert die DREHSCHEIBE, was der Presserat dazu sagt und mit welchen Argumenten er die Journalisten an ihre Sorgfaltspflicht erinnert.

Ein Fall für den Presserat Kennzeichnung von Pressemitteilungen

DREHSCHEIBE
19.08.2005
Einfach eine Pressemitteilung kürzen und weitgehend unverändert ins Blatt nehmen? Das ist nicht in Ordnung, entschied der Presserat.
Letzte Änderung
06.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat Kennzeichnung von Pressemitteilungen
In
DREHSCHEIBE
Am
19.08.2005
Inhalt
Einfach eine Pressemitteilung kürzen und weitgehend unverändert ins Blatt nehmen? Das ist nicht in Ordnung, entschied der Presserat.

Ein Fall für den Presserat Namensnennung bei öffentlichem Interesse

DREHSCHEIBE
15.07.2005
In diesem Fall geht es um eine Beschwerde zum Thema "Persönlichkeitsrecht", die der Presserat zurückgewiesen hat: Besteht öffentliches Interesse an der Sachlage, dürfen Namen von Beteiligten in bestimmten Fällen auch genannt werden.
Letzte Änderung
06.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat Namensnennung bei öffentlichem Interesse
In
DREHSCHEIBE
Am
15.07.2005
Inhalt
In diesem Fall geht es um eine Beschwerde zum Thema "Persönlichkeitsrecht", die der Presserat zurückgewiesen hat: Besteht öffentliches Interesse an der Sachlage, dürfen Namen von Beteiligten in bestimmten Fällen auch genannt werden.

Lesetipp Leitbild Unabhängigkeit - Zur Sicherung publizistischer Verantwortung

DREHSCHEIBE
15.07.2005
"Leitbild Unabhängigkeit" - Wie unabhängig können Redaktionen wirklich sein? Freimut Duve und Michael Haller haben sich mit ihrem Buch auf die Suche nach einer Antwort gemacht - keine leichte Kost, aber lesenwert, meint Katharina Jording
Letzte Änderung
29.11.2007
Titel
Lesetipp Leitbild Unabhängigkeit - Zur Sicherung publizistischer Verantwortung
In
DREHSCHEIBE
Am
15.07.2005
Inhalt
"Leitbild Unabhängigkeit" - Wie unabhängig können Redaktionen wirklich sein? Freimut Duve und Michael Haller haben sich mit ihrem Buch auf die Suche nach einer Antwort gemacht - keine leichte Kost, aber lesenwert, meint Katharina Jording

Scharf im Blick: Was macht ein Foto gut?

DREHSCHEIBE
17.06.2005
Wie umgehen mit einem Foto, das zwar technisch gut, aber moralisch ein "Aufreger" ist? Guido Sawatzki verteidigt in diesem Fall den Fotografen: Er hat zu dokumentieren, nicht zu bewerten. (tja)
Letzte Änderung
06.10.2008
Stichwort(e)
Titel
Scharf im Blick: Was macht ein Foto gut?
In
DREHSCHEIBE
Am
17.06.2005
Inhalt
Wie umgehen mit einem Foto, das zwar technisch gut, aber moralisch ein "Aufreger" ist? Guido Sawatzki verteidigt in diesem Fall den Fotografen: Er hat zu dokumentieren, nicht zu bewerten. (tja)

Ein Fall für den Presserat: Gegen Diskriminierung: Prüfpflicht für Leserbriefe

DREHSCHEIBE
17.06.2005
Eine öffentliche Rüge des Beschwerdeausschusses des Presserates handelte sich eine Regionalzeitung ein, die einen Leserbrief mit diskriminierendem Inhalt veröffentlicht hatte. Aufschlussreich für alle Leserbriefredaktionen! (tja)
Letzte Änderung
06.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Gegen Diskriminierung: Prüfpflicht für Leserbriefe
In
DREHSCHEIBE
Am
17.06.2005
Inhalt
Eine öffentliche Rüge des Beschwerdeausschusses des Presserates handelte sich eine Regionalzeitung ein, die einen Leserbrief mit diskriminierendem Inhalt veröffentlicht hatte. Aufschlussreich für alle Leserbriefredaktionen! (tja)

"Unterhalb des Radars der Meinungsindustrie"

DREHSCHEIBE
20.05.2005
Was bringen Weblogs für die tägliche Arbeit seriöser Lokaljournalisten? Sind sie nur eine technikverliebte Spielerei oder können sie eine echte Fundgrube für Informationen sein? Andrea Mertes hat nach Antworten auf diese Fragen gesucht. (tja)
Letzte Änderung
06.10.2008
Titel
"Unterhalb des Radars der Meinungsindustrie"
In
DREHSCHEIBE
Am
20.05.2005
Inhalt
Was bringen Weblogs für die tägliche Arbeit seriöser Lokaljournalisten? Sind sie nur eine technikverliebte Spielerei oder können sie eine echte Fundgrube für Informationen sein? Andrea Mertes hat nach Antworten auf diese Fragen gesucht. (tja)

Ein Fall für den Presserat: Kommentar zum Tode Arafats

DREHSCHEIBE
20.05.2005
Auch in einem Kommentar ist nicht alles erlaubt - mit einer Missbilligung des Presserates wurde die überspitzte Formulierung eines Redakteurs abgestraft. (tja)
Letzte Änderung
19.12.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Kommentar zum Tode Arafats
In
DREHSCHEIBE
Am
20.05.2005
Inhalt
Auch in einem Kommentar ist nicht alles erlaubt - mit einer Missbilligung des Presserates wurde die überspitzte Formulierung eines Redakteurs abgestraft. (tja)

Wir sind Papst - was Abo-Zeitungen vom Boulevard lernen können

Modellseminar: Gut ist geil
25.04.2005
Den Lesern auf einfache Weise die Welt erklären und mehr Gefühle in die Lokalzeitung bringen: Diese beiden Rezepte vertritt Sven Gösmann, früher Bild-Zeitung, jetzt Chef der Rheinischen Post. Außerdem rät er, auch im Lokalen Geschichten über das Hilfsmittel Foto zu erzählen. Beim Thema Unterhaltung rät er zur Zurückhaltung. Allerdings sollte das Fernsehen stärker vorkommen, weil viele vor allem Jugend-affine Themen drin steckten. Bild setze weniger auf sex and crime als vielmehr auf Meinungsführerschaft wie durch die Schlagzeile ?Wir sind Papst?. Für die Zukunft rechnet Gösmann damit, dass sich der Zeitungsmarkt diversifizieren muss. (vd)
Letzte Änderung
21.12.2010
Titel
Wir sind Papst - was Abo-Zeitungen vom Boulevard lernen können
In
Modellseminar: Gut ist geil
Am
25.04.2005
Inhalt
Den Lesern auf einfache Weise die Welt erklären und mehr Gefühle in die Lokalzeitung bringen: Diese beiden Rezepte vertritt Sven Gösmann, früher Bild-Zeitung, jetzt Chef der Rheinischen Post. Außerdem rät er, auch im Lokalen Geschichten über das Hilfsmittel Foto zu erzählen. Beim Thema Unterhaltung rät er zur Zurückhaltung. Allerdings sollte das Fernsehen stärker vorkommen, weil viele vor allem Jugend-affine Themen drin steckten. Bild setze weniger auf sex and crime als vielmehr auf Meinungsführerschaft wie durch die Schlagzeile ?Wir sind Papst?. Für die Zukunft rechnet Gösmann damit, dass sich der Zeitungsmarkt diversifizieren muss. (vd)

Ein Fall für den Presserat Service-Veranstaltung von Zeitung und Geldinstitut

DREHSCHEIBE
22.04.2005
Im Fall für den Presserat geht es diesmal um den Vorwurf der unerlaubten Werbung, der einer Lokalzeitung gemacht wurde. Anlass war eine Aktion, die die Zeitung gemeinsam mit der Sparkasse anbot. (tja)
Letzte Änderung
06.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat Service-Veranstaltung von Zeitung und Geldinstitut
In
DREHSCHEIBE
Am
22.04.2005
Inhalt
Im Fall für den Presserat geht es diesmal um den Vorwurf der unerlaubten Werbung, der einer Lokalzeitung gemacht wurde. Anlass war eine Aktion, die die Zeitung gemeinsam mit der Sparkasse anbot. (tja)

Ein Fall für den Presserat: Recherche im eigenen Archiv hilft weiter

DREHSCHEIBE
25.03.2005
In der DREHSCHEIBE-Serie wird regelmäßig die Spruchpraxis des Presserates beleuchtet - und zwar anhand eines konkreten Falles und der Entscheidung, die in diesem Zusammenhang getroffen wurde. Diesmal kommt der Presserat zu der Auffassung, dass die Zeitung im vorliegenden Fall zuvor im eigenen Archiv hätte recherchieren müssen. (tja)
Letzte Änderung
06.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Recherche im eigenen Archiv hilft weiter
In
DREHSCHEIBE
Am
25.03.2005
Inhalt
In der DREHSCHEIBE-Serie wird regelmäßig die Spruchpraxis des Presserates beleuchtet - und zwar anhand eines konkreten Falles und der Entscheidung, die in diesem Zusammenhang getroffen wurde. Diesmal kommt der Presserat zu der Auffassung, dass die Zeitung im vorliegenden Fall zuvor im eigenen Archiv hätte recherchieren müssen. (tja)

Ein Fall für den Presserat Polizeireportage

DREHSCHEIBE
18.02.2005
In dem hier geschilderten Fall hätte die Lokalzeitung nicht nach Entscheidung des Presserats so berichten dürfen, wie sie es getan hat. Bemängelt wurde die Veröffentlichung eines Fotos, das die Jugendliche klar erkennbar zeigt. (tja)
Letzte Änderung
02.09.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat Polizeireportage
In
DREHSCHEIBE
Am
18.02.2005
Inhalt
In dem hier geschilderten Fall hätte die Lokalzeitung nicht nach Entscheidung des Presserats so berichten dürfen, wie sie es getan hat. Bemängelt wurde die Veröffentlichung eines Fotos, das die Jugendliche klar erkennbar zeigt. (tja)

Ethik im Redaktionsalltag

DREHSCHEIBE
18.02.2005
Wie setzt man ethische Grundsätze in der täglichen journalistischen Arbeit um? Das Buch "Ethik im Redaktionsalltag", das das Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses und der Deutsche Presserat herausgegeben haben, soll hier mit praktischen Tipps weiterhelfen. (tja)
Letzte Änderung
06.10.2008
Titel
Ethik im Redaktionsalltag
In
DREHSCHEIBE
Am
18.02.2005
Inhalt
Wie setzt man ethische Grundsätze in der täglichen journalistischen Arbeit um? Das Buch "Ethik im Redaktionsalltag", das das Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses und der Deutsche Presserat herausgegeben haben, soll hier mit praktischen Tipps weiterhelfen. (tja)

Ein Fall für den Presserat Ehrverletzender Kommentar

DREHSCHEIBE
21.01.2005
Das hätte er nicht sagen dürfen: der Presserat entschied, dass ein Journalist mit einer Formulierung in einem Kommentar zum Wahlkampf über das Ziel hinausgeschossen war. Grundlage ist wie immer der Pressekodex.
Letzte Änderung
02.09.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat Ehrverletzender Kommentar
In
DREHSCHEIBE
Am
21.01.2005
Inhalt
Das hätte er nicht sagen dürfen: der Presserat entschied, dass ein Journalist mit einer Formulierung in einem Kommentar zum Wahlkampf über das Ziel hinausgeschossen war. Grundlage ist wie immer der Pressekodex.

Ein Fall für den Presserat: Schonungslos offen oder gewaltverherrlichend?

DREHSCHEIBE
17.12.2004
Wo hört Offenheit auf und wo fängt Gewaltverherrlichung an? Die Spruchpraxis des Presserates gibt in solchen Fällen Aufschluss.
Letzte Änderung
10.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Schonungslos offen oder gewaltverherrlichend?
In
DREHSCHEIBE
Am
17.12.2004
Inhalt
Wo hört Offenheit auf und wo fängt Gewaltverherrlichung an? Die Spruchpraxis des Presserates gibt in solchen Fällen Aufschluss.

Ein Fall für den Presserat Autoseiten: Schleichwerbung programmiert?

DREHSCHEIBE
26.11.2004
So geht es nicht: Anhand der Spruchpraxis des Presserates wird klar, was Redaktionen dürfen und was nicht - zum Beispiel die Trennung zwischen Redaktion und Werbung aufheben.
Letzte Änderung
10.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat Autoseiten: Schleichwerbung programmiert?
In
DREHSCHEIBE
Am
26.11.2004
Inhalt
So geht es nicht: Anhand der Spruchpraxis des Presserates wird klar, was Redaktionen dürfen und was nicht - zum Beispiel die Trennung zwischen Redaktion und Werbung aufheben.

Ein Fall für den Presserat: Öffentliche Hochzeit - heimliche Scheidung?

DREHSCHEIBE
15.10.2004
Diesmal geht es in der Fallbeschreibung um ein semi-prominentes Ehepaar: Darf über die beiden mit vollem Namen berichtet werden? Die Entscheidungspraxis des Presserates bietet hier Anhaltspunkte.
Letzte Änderung
10.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Öffentliche Hochzeit - heimliche Scheidung?
In
DREHSCHEIBE
Am
15.10.2004
Inhalt
Diesmal geht es in der Fallbeschreibung um ein semi-prominentes Ehepaar: Darf über die beiden mit vollem Namen berichtet werden? Die Entscheidungspraxis des Presserates bietet hier Anhaltspunkte.

Ein Fall für den Presserat: Redaktion für Anonymisierung verantwortlich

DREHSCHEIBE
24.09.2004
Anhand der Spruchpraxis des Presserates erläutert die DREHSCHEIBE, wie Lokalzeitungen korrekt arbeiten - und was auf gar keinen Fall geht, wie hier an einem Fall zum Thema "Anonymisierung".
Letzte Änderung
10.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Redaktion für Anonymisierung verantwortlich
In
DREHSCHEIBE
Am
24.09.2004
Inhalt
Anhand der Spruchpraxis des Presserates erläutert die DREHSCHEIBE, wie Lokalzeitungen korrekt arbeiten - und was auf gar keinen Fall geht, wie hier an einem Fall zum Thema "Anonymisierung".

Ein Fall für den Presserat: Redaktionsgeheimnis auch für Online-Briefe?

DREHSCHEIBE
20.08.2004
Orientierung bei strittigen Fragen im journalistischen Bereich bietet die Spruchpraxis des Presserats. Die DREHSCHEIBE stellt in ihrer Reihe exemplarische Fälle vor.
Letzte Änderung
10.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Redaktionsgeheimnis auch für Online-Briefe?
In
DREHSCHEIBE
Am
20.08.2004
Inhalt
Orientierung bei strittigen Fragen im journalistischen Bereich bietet die Spruchpraxis des Presserats. Die DREHSCHEIBE stellt in ihrer Reihe exemplarische Fälle vor.

"Vermitteln, wenn Leser mit uns Ärger haben"

DREHSCHEIBE
23.07.2004
Ein neuer Ansatz, der nach innen und nach außen wirkt: Anton Sahlender von der Main-Post erklärt, warum es bei seiner Zeitung einen "Leseranwalt" gibt und wie der offene Meinungsaustausch mit Lesern funktioniert. (Siehe auch Alamanach 2005, Ablagenummer 2005167172AL).
Letzte Änderung
24.01.2008
Titel
"Vermitteln, wenn Leser mit uns Ärger haben"
In
DREHSCHEIBE
Am
23.07.2004
Inhalt
Ein neuer Ansatz, der nach innen und nach außen wirkt: Anton Sahlender von der Main-Post erklärt, warum es bei seiner Zeitung einen "Leseranwalt" gibt und wie der offene Meinungsaustausch mit Lesern funktioniert. (Siehe auch Alamanach 2005, Ablagenummer 2005167172AL).

Ein Fall für den Presserat: Veröffentlichung von Jubiläumsdaten

DREHSCHEIBE
23.07.2004
Was darf eigentlich wie von wem veröffentlicht werden - vor allem, wenn es um persönliche Daten geht? Die Spruchpraxis des Presserates gibt Journalisten Anhaltspunkte.
Letzte Änderung
10.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Veröffentlichung von Jubiläumsdaten
In
DREHSCHEIBE
Am
23.07.2004
Inhalt
Was darf eigentlich wie von wem veröffentlicht werden - vor allem, wenn es um persönliche Daten geht? Die Spruchpraxis des Presserates gibt Journalisten Anhaltspunkte.

Ein Fall für den Presserat Redaktion lässt Politiker "verschwinden"

DREHSCHEIBE
25.06.2004
Wie weit darf eine Bildbearbeitung gehen? Die DREHSCHEIBE erklärt am Beispiel eines "wegretuschierten" Kommunalpolitikers, was der Presserat und der Kodex dazu sagen.
Letzte Änderung
09.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat Redaktion lässt Politiker "verschwinden"
In
DREHSCHEIBE
Am
25.06.2004
Inhalt
Wie weit darf eine Bildbearbeitung gehen? Die DREHSCHEIBE erklärt am Beispiel eines "wegretuschierten" Kommunalpolitikers, was der Presserat und der Kodex dazu sagen.

Ein Fall für den Presserat Unternehmensberichterstattung auf Sonderseite

DREHSCHEIBE
21.05.2004
Anhand realer Fälle erläutert die DREHSCHEIBE in ihrer Serie "Ein Fall für den Presserat", welchen Möglichkeiten, Rechten und Beschränkungen Lokalredaktionen in ihrer Berichterstattung unterliegen.
Letzte Änderung
09.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat Unternehmensberichterstattung auf Sonderseite
In
DREHSCHEIBE
Am
21.05.2004
Inhalt
Anhand realer Fälle erläutert die DREHSCHEIBE in ihrer Serie "Ein Fall für den Presserat", welchen Möglichkeiten, Rechten und Beschränkungen Lokalredaktionen in ihrer Berichterstattung unterliegen.

Ein Fall für den Presserat: Mitschnitt einer Telefonaktion

DREHSCHEIBE
23.04.2004
Wie geht eine Redaktion mit den Mitschnitten einer Telefonaktion um? Der Presserat analysiert den Fall.
Letzte Änderung
09.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Mitschnitt einer Telefonaktion
In
DREHSCHEIBE
Am
23.04.2004
Inhalt
Wie geht eine Redaktion mit den Mitschnitten einer Telefonaktion um? Der Presserat analysiert den Fall.

Ein Fall für den Presserat Vorbildliche Richtigstellung

DREHSCHEIBE
26.03.2004
Anhand eines Fallbeispiels und den Aussagen zur Rechtsgrundlage im Pressekodex erläutert die DREHSCHEIBE-Serie Fälle, die für Lokaljournalisten von hohem Interesse sind. Diesmal: Wie handhabt man eine Richtigstellung?
Letzte Änderung
09.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat Vorbildliche Richtigstellung
In
DREHSCHEIBE
Am
26.03.2004
Inhalt
Anhand eines Fallbeispiels und den Aussagen zur Rechtsgrundlage im Pressekodex erläutert die DREHSCHEIBE-Serie Fälle, die für Lokaljournalisten von hohem Interesse sind. Diesmal: Wie handhabt man eine Richtigstellung?

Ein Fall für den Presserat: Verdacht gegen Angestellten der Stadt

DREHSCHEIBE
20.02.2004
Diesmal im Blickpunkt: Verdacht gegen Angestellte der Stadt. Mit der Berichterstattung darüber bewegt sich der Lokaljournalist auf juristisch schwierigem Terrain - der Presserat klärt die wichtigsten Fakten.
Letzte Änderung
09.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Verdacht gegen Angestellten der Stadt
In
DREHSCHEIBE
Am
20.02.2004
Inhalt
Diesmal im Blickpunkt: Verdacht gegen Angestellte der Stadt. Mit der Berichterstattung darüber bewegt sich der Lokaljournalist auf juristisch schwierigem Terrain - der Presserat klärt die wichtigsten Fakten.

Ein Fall für den Presserat Veränderter Leserbrief

DREHSCHEIBE
16.01.2004
Wie mit Leserbriefen umgehen? Die DREHSCHEIBE erklärt in ihrer Rubrik "Ein Fall für den Presserat" ausgewählte Fälle und unterfüttert die Erkenntnisse mit Auszügen aus dem Kodex.
Letzte Änderung
09.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat Veränderter Leserbrief
In
DREHSCHEIBE
Am
16.01.2004
Inhalt
Wie mit Leserbriefen umgehen? Die DREHSCHEIBE erklärt in ihrer Rubrik "Ein Fall für den Presserat" ausgewählte Fälle und unterfüttert die Erkenntnisse mit Auszügen aus dem Kodex.

Ein Fall für den Presserat Schrifltiches Interview mit einem Mörder

DREHSCHEIBE
19.12.2003
Heikles Thema, schwieriger Gesprächspartner - wie lösen andere ein solches Dilemma? Wie entscheidet der Presserat in solchen Fällen? Die DREHSCHEIBE klärt auf.
Letzte Änderung
21.10.2008
Stichwort(e)
Titel
Ein Fall für den Presserat Schrifltiches Interview mit einem Mörder
In
DREHSCHEIBE
Am
19.12.2003
Inhalt
Heikles Thema, schwieriger Gesprächspartner - wie lösen andere ein solches Dilemma? Wie entscheidet der Presserat in solchen Fällen? Die DREHSCHEIBE klärt auf.

Im Zweifel... ein Fall für die Experten

DREHSCHEIBE
19.12.2003
Manche Fragen des Redaktionsalltages möchten auch routinierte Journalisten gerne mit Profis besprechen - wenn es zum Beispiel um ethische Fragen geht. Der Ethikrat der Akademie für Publizistik hilft in solchen Fällen. (tja)
Letzte Änderung
21.10.2008
Stichwort(e)
Titel
Im Zweifel... ein Fall für die Experten
In
DREHSCHEIBE
Am
19.12.2003
Inhalt
Manche Fragen des Redaktionsalltages möchten auch routinierte Journalisten gerne mit Profis besprechen - wenn es zum Beispiel um ethische Fragen geht. Der Ethikrat der Akademie für Publizistik hilft in solchen Fällen. (tja)

Ein Fall für den Presserat Webcams und Persönlichkeitsrechte

DREHSCHEIBE
21.11.2003
Anhand von realen Fällen wird die Spruchpraxis des Presserates analysiert und das Ergebnis mit dem jeweiligen Kodex-Grundsatz unterfüttert. Diesmal: Webcams und Persönlichkeitsrechte. (tja)
Letzte Änderung
21.10.2008
Stichwort(e)
Titel
Ein Fall für den Presserat Webcams und Persönlichkeitsrechte
In
DREHSCHEIBE
Am
21.11.2003
Inhalt
Anhand von realen Fällen wird die Spruchpraxis des Presserates analysiert und das Ergebnis mit dem jeweiligen Kodex-Grundsatz unterfüttert. Diesmal: Webcams und Persönlichkeitsrechte. (tja)

Ein Fall für den Presserat Umgang mit Krankheiten

DREHSCHEIBE
17.10.2003
Schafft immer wieder Klarheit: Die DREHSCHEIBE veröffentlicht regelmäßig Beispiele aus der Spruchpraxis des Presserates, die für Journalisten sehr aufschlussreich sein können. Diesmal: Selbstbestimmung und Datenschutz. (tja)
Letzte Änderung
21.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat Umgang mit Krankheiten
In
DREHSCHEIBE
Am
17.10.2003
Inhalt
Schafft immer wieder Klarheit: Die DREHSCHEIBE veröffentlicht regelmäßig Beispiele aus der Spruchpraxis des Presserates, die für Journalisten sehr aufschlussreich sein können. Diesmal: Selbstbestimmung und Datenschutz. (tja)

Ein Fall für den Presserat: Sonderwerbeform auf der Titelseite

DREHSCHEIBE plus Magazin
15.08.2003
In der DREHSCHEIBE-Serie wird anhand eines Falls aus der Zeitungswirklichkeit die Spruchpraxis des Presserates erklärt. Diesmal geht`s um Sonderwerbeformen. (tja)
Letzte Änderung
21.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Sonderwerbeform auf der Titelseite
In
DREHSCHEIBE plus Magazin
Am
15.08.2003
Inhalt
In der DREHSCHEIBE-Serie wird anhand eines Falls aus der Zeitungswirklichkeit die Spruchpraxis des Presserates erklärt. Diesmal geht`s um Sonderwerbeformen. (tja)

Guter Journalismus orientiert sich an Grenzen

DREHSCHEIBE EXTRA
15.08.2003
Journalisten müssen sich an ethische Grenzen halten - in welcher Weise der Pressekodex hier als Norm fungiert, erläutert Ella Wassink vom Deutschen Presserat. (tja)
Letzte Änderung
21.10.2008
Titel
Guter Journalismus orientiert sich an Grenzen
In
DREHSCHEIBE EXTRA
Am
15.08.2003
Inhalt
Journalisten müssen sich an ethische Grenzen halten - in welcher Weise der Pressekodex hier als Norm fungiert, erläutert Ella Wassink vom Deutschen Presserat. (tja)

Privilegierte Quellen mit Vertrauenseffekt

DREHSCHEIBE
18.07.2003
Die Staatsanwaltschaft ermittelt, schwere Vorwürfe stehen im Raum. Bei einer prominenten Persönlichkeit seien "szenetypische Tütchen" gefunden worden, es werde wegen Drogenmissbrauchs ermittelt. Darf die Zeitung die Informationen ungeprüft übernehmen? Dorothee Bölke erläutert Ausnahmen von der Recherchepflicht. (HG)
Letzte Änderung
21.10.2008
Titel
Privilegierte Quellen mit Vertrauenseffekt
In
DREHSCHEIBE
Am
18.07.2003
Inhalt
Die Staatsanwaltschaft ermittelt, schwere Vorwürfe stehen im Raum. Bei einer prominenten Persönlichkeit seien "szenetypische Tütchen" gefunden worden, es werde wegen Drogenmissbrauchs ermittelt. Darf die Zeitung die Informationen ungeprüft übernehmen? Dorothee Bölke erläutert Ausnahmen von der Recherchepflicht. (HG)

Ein Fall für den Presserat: Details aus einem Strafverfahren

DREHSCHEIBE
18.07.2003
Anhand von Fallschilderung, Ergebnis und Kodex-Auszug setzt sich die DREHSCHEIBE regelmäßig mit der Spruchpraxis des Presserats auseinander. Informativ, klar und interessant auch für die Lokalredaktion! Diesmal geht es um die Frage, inwieweit Details aus einem Strafverfahren veröffentlicht werden dürfen (Ziffer 11). (tja)
Letzte Änderung
21.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Details aus einem Strafverfahren
In
DREHSCHEIBE
Am
18.07.2003
Inhalt
Anhand von Fallschilderung, Ergebnis und Kodex-Auszug setzt sich die DREHSCHEIBE regelmäßig mit der Spruchpraxis des Presserats auseinander. Informativ, klar und interessant auch für die Lokalredaktion! Diesmal geht es um die Frage, inwieweit Details aus einem Strafverfahren veröffentlicht werden dürfen (Ziffer 11). (tja)

Ein Fall für den Presserat: Name und Beruf genannt

DREHSCHEIBE
20.06.2003
Eine Zeitung berichtet über einen esoterischen Verein und nennt dabei sowohl den Namen der Leiterin als auch anderer dort tätiger Personen. Ein Mitglied beschwert sich und fühlt sich in seinem Recht auf Datenschutz verletzt. Der Presserat sieht keine Verletzung der Ziffer 8 des Pressekodexes. (tja)
Letzte Änderung
17.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Name und Beruf genannt
In
DREHSCHEIBE
Am
20.06.2003
Inhalt
Eine Zeitung berichtet über einen esoterischen Verein und nennt dabei sowohl den Namen der Leiterin als auch anderer dort tätiger Personen. Ein Mitglied beschwert sich und fühlt sich in seinem Recht auf Datenschutz verletzt. Der Presserat sieht keine Verletzung der Ziffer 8 des Pressekodexes. (tja)

Mit Quellennennung auf der sicheren Seite

DREHSCHEIBE
16.05.2003
Es ist verführerisch einfach: Knackige Sprüche sind per Mausklick schnell aus dem Internet in den eigenen Zeitungsartikel kopiert. Dorothee Bölke hilft, die rechtlichen Fallstricke beim Verwenden von Zitaten zu entdecken. (HG)
Letzte Änderung
17.10.2008
Titel
Mit Quellennennung auf der sicheren Seite
In
DREHSCHEIBE
Am
16.05.2003
Inhalt
Es ist verführerisch einfach: Knackige Sprüche sind per Mausklick schnell aus dem Internet in den eigenen Zeitungsartikel kopiert. Dorothee Bölke hilft, die rechtlichen Fallstricke beim Verwenden von Zitaten zu entdecken. (HG)

Ein Fall für den Presserat: Adressangaben

Adressangaben
16.05.2003
Anhand eines plastischen Beispieles zeigt der Bericht über das Urteil des Presserates, wie mit Adress-Nennungen in Artikeln zu verfahren ist und in welchen Fällen sie nicht erlaubt sind. Zur Orientierung ist die entsprechende Passage aus dem Kodex mit abgedruckt (Ziffer 8). (tja)-
Letzte Änderung
17.10.2008
Stichwort(e)
Titel
Ein Fall für den Presserat: Adressangaben
In
Adressangaben
Am
16.05.2003
Inhalt
Anhand eines plastischen Beispieles zeigt der Bericht über das Urteil des Presserates, wie mit Adress-Nennungen in Artikeln zu verfahren ist und in welchen Fällen sie nicht erlaubt sind. Zur Orientierung ist die entsprechende Passage aus dem Kodex mit abgedruckt (Ziffer 8). (tja)-

Ein Fall für den Presserat: Menschenwürde eines Obdachlosen

DREHSCHEIBE
17.04.2003
Die Menschenwürde eines obdachlosen, alkoholkranken Menschen sei verletzt worden, so der Vorwurf gegen eine Zeitung, den der Presserat entschied. Menschenverachtende Formulierungen würden sich in einem unglaublichen Aufruf zum Totschlag steigern, heißt es in der Beschwerde. Dieser gab der Presserat nicht statt. Der Pressekodex sei nicht verletzt worden. Denn die Situation, in der sich der Obdachlose befinde, sei zwar zugespitzt dargestellt, aber realistisch. (tja)
Letzte Änderung
17.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Menschenwürde eines Obdachlosen
In
DREHSCHEIBE
Am
17.04.2003
Inhalt
Die Menschenwürde eines obdachlosen, alkoholkranken Menschen sei verletzt worden, so der Vorwurf gegen eine Zeitung, den der Presserat entschied. Menschenverachtende Formulierungen würden sich in einem unglaublichen Aufruf zum Totschlag steigern, heißt es in der Beschwerde. Dieser gab der Presserat nicht statt. Der Pressekodex sei nicht verletzt worden. Denn die Situation, in der sich der Obdachlose befinde, sei zwar zugespitzt dargestellt, aber realistisch. (tja)

Bauwerk im Bild: Wann darf fotografiert werden?

DREHSCHEIBE
21.03.2003
Das architektonische Kleinod im Ort - ein Blickfang für den Lokalteil. Doch darf der Journalist ohne weiteres auf den Auslöser drücken? Dorothee Bölke sagt, was beim Fotografieren von Gebäuden zu beachten ist.
Letzte Änderung
10.10.2008
Titel
Bauwerk im Bild: Wann darf fotografiert werden?
In
DREHSCHEIBE
Am
21.03.2003
Inhalt
Das architektonische Kleinod im Ort - ein Blickfang für den Lokalteil. Doch darf der Journalist ohne weiteres auf den Auslöser drücken? Dorothee Bölke sagt, was beim Fotografieren von Gebäuden zu beachten ist.

Ein Fall für den Presserat: Umgang mit Leserbriefen

DREHSCHEIBE
21.03.2003
Vorsicht ist im Umgang mit Leserbriefen geboten. Was beachtet werden muss und wann der Presserat zu Recht eingeschaltet wird, zeigt dieser Beitrag. So darf etwa die Zugehörigkeit eines Briefverfassers zu einer politischen Partei nicht von der Redaktion zum Namen hinzugefügt werden.
Letzte Änderung
30.01.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Umgang mit Leserbriefen
In
DREHSCHEIBE
Am
21.03.2003
Inhalt
Vorsicht ist im Umgang mit Leserbriefen geboten. Was beachtet werden muss und wann der Presserat zu Recht eingeschaltet wird, zeigt dieser Beitrag. So darf etwa die Zugehörigkeit eines Briefverfassers zu einer politischen Partei nicht von der Redaktion zum Namen hinzugefügt werden.

Ein Fall für den Presserat: Anonyme Anzeige

DREHSCHEIBE
21.02.2003
Ein Fall für den Presserat: Journalisten, die ihre Sorgfaltspflicht ernst nehmen, veröffentlichen keine anonymen Anzeigen bzw. Beschuldigungen. Auch dann nicht, wenn diese über eine glaubwürdige Quelle an die Zeitung herangetragen worden sind.
Letzte Änderung
10.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Anonyme Anzeige
In
DREHSCHEIBE
Am
21.02.2003
Inhalt
Ein Fall für den Presserat: Journalisten, die ihre Sorgfaltspflicht ernst nehmen, veröffentlichen keine anonymen Anzeigen bzw. Beschuldigungen. Auch dann nicht, wenn diese über eine glaubwürdige Quelle an die Zeitung herangetragen worden sind.

Von Fehlern und redaktionellen Kniefällen

DREHSCHEIBE
17.01.2003
Und schon ist's passiert: Ein Fehler ist durchgerutscht. Peinlich für die Zeitung, ärgerlich und zuweilen verletzend für betroffene Personen. Die Medienrechtlerin Dorothee Bölke gibt Redaktionen Tipps, wann und wie Entschuldigungen angeraten sind. (HG)
Letzte Änderung
10.10.2008
Titel
Von Fehlern und redaktionellen Kniefällen
In
DREHSCHEIBE
Am
17.01.2003
Inhalt
Und schon ist's passiert: Ein Fehler ist durchgerutscht. Peinlich für die Zeitung, ärgerlich und zuweilen verletzend für betroffene Personen. Die Medienrechtlerin Dorothee Bölke gibt Redaktionen Tipps, wann und wie Entschuldigungen angeraten sind. (HG)

Ein Fall für den Presserat: Prangerwirkung

DREHSCHEIBE
17.01.2003
Ein Beamter wird vom Dienst freigestellt, weil er im Verdacht steht, Websites mit pornografischem Inhalt genutzt zu haben. In einem Artikel der örtlichen Lokalzeitung wird über die Freistellung des Leiters eines Aufnahmelagers berichtet. Kritik einer Leserin: Der Betroffene sei eindeutig zu identifizieren. Der Beschwerdeausschuss erklärt die Beschwerde für berechtigt und spricht eine Missbilligung wegen Verstoßes gegen Ziffer 8 des Pressekodex aus. Nach Meinung des Gremiums wurde das Persönlichkeitsrecht des Mannes durch die Berichterstattung verletzt. Denn durch seine Dienstbezeichnung sei er - sowie seine Familie - für viele Leser identifizierbar geworden. Die Prangerwirkung durch die Nennung des vermeintlichen Grundes sei unverhältnismäßig.
Letzte Änderung
10.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Prangerwirkung
In
DREHSCHEIBE
Am
17.01.2003
Inhalt
Ein Beamter wird vom Dienst freigestellt, weil er im Verdacht steht, Websites mit pornografischem Inhalt genutzt zu haben. In einem Artikel der örtlichen Lokalzeitung wird über die Freistellung des Leiters eines Aufnahmelagers berichtet. Kritik einer Leserin: Der Betroffene sei eindeutig zu identifizieren. Der Beschwerdeausschuss erklärt die Beschwerde für berechtigt und spricht eine Missbilligung wegen Verstoßes gegen Ziffer 8 des Pressekodex aus. Nach Meinung des Gremiums wurde das Persönlichkeitsrecht des Mannes durch die Berichterstattung verletzt. Denn durch seine Dienstbezeichnung sei er - sowie seine Familie - für viele Leser identifizierbar geworden. Die Prangerwirkung durch die Nennung des vermeintlichen Grundes sei unverhältnismäßig.

Zugang zum Archiv muss sicher sein

DREHSCHEIBE
17.01.2003
Wer hat Zugriff auf Daten zur Person? Wo sind diese archiviert und wie sind die einzelnen Archive, "Ablagen" und "Speicher" gesichert? Fragen, die sich jede Redaktion stellen sollte. Persönliche Daten werden per Gesetz besonders geschützt. Seit einem Jahr wacht ein spezieller Ausschuss des Presserates darüber, wie Redaktionen es mit dem Datenschutz halten. In vielen Redaktionen besteht Aufklärungsbedarf, denn oftmals sind sich die Journalisten ihres "Vergehens" gar nicht bewusst. Wibke Rosenhayn, Referentin für Redaktionsdatenschutz beim Presserat, bringt Licht in den "Datenschutzdschungel".
Letzte Änderung
30.01.2008
Titel
Zugang zum Archiv muss sicher sein
In
DREHSCHEIBE
Am
17.01.2003
Inhalt
Wer hat Zugriff auf Daten zur Person? Wo sind diese archiviert und wie sind die einzelnen Archive, "Ablagen" und "Speicher" gesichert? Fragen, die sich jede Redaktion stellen sollte. Persönliche Daten werden per Gesetz besonders geschützt. Seit einem Jahr wacht ein spezieller Ausschuss des Presserates darüber, wie Redaktionen es mit dem Datenschutz halten. In vielen Redaktionen besteht Aufklärungsbedarf, denn oftmals sind sich die Journalisten ihres "Vergehens" gar nicht bewusst. Wibke Rosenhayn, Referentin für Redaktionsdatenschutz beim Presserat, bringt Licht in den "Datenschutzdschungel".

Lesetipp: Arbeiten in vermintem Gelände - Macht und Ohnmacht des Journalismus

DREHSCHEIBE
17.01.2003
Glasklar, pointiert und niemals langweilig - so liest sich Herbert Riehl-Heyses "Arbeiten in vermintem Gelände - Macht und Ohnmacht des Journalismus". Anhand diverser Beispiele stellt der langjährige Journalist die Gratwanderung zwischen Fakten und Borderline vor. Jeder Beitrag bietet dem Leser eine kleine Lehrstunde im geschickten und pointierten Verfassen von Texten. Wer die Vorlesungen von Riehl-Heyse zum Thema Poetik des Journalismus am Wiener Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften nicht gehört hat, kann dies mit diesem Buch nachholen.
Letzte Änderung
30.01.2008
Titel
Lesetipp: Arbeiten in vermintem Gelände - Macht und Ohnmacht des Journalismus
In
DREHSCHEIBE
Am
17.01.2003
Inhalt
Glasklar, pointiert und niemals langweilig - so liest sich Herbert Riehl-Heyses "Arbeiten in vermintem Gelände - Macht und Ohnmacht des Journalismus". Anhand diverser Beispiele stellt der langjährige Journalist die Gratwanderung zwischen Fakten und Borderline vor. Jeder Beitrag bietet dem Leser eine kleine Lehrstunde im geschickten und pointierten Verfassen von Texten. Wer die Vorlesungen von Riehl-Heyse zum Thema Poetik des Journalismus am Wiener Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften nicht gehört hat, kann dies mit diesem Buch nachholen.

Ein Fall für den Presserat: Politische Werbung

DREHSCHEIBE
20.12.2002
Zweimal berichtet eine Lokalzeitung über einen heimischen Politiker, und in beiden Fällen flankiert eine Anzeige des betreffenden CDU-Kandidaten die Artikel. Der erste Beitrag beschäftigt sich mit der bevorstehenden Bundestagswahl und den Direktkandidaten für einen Wahlkreis im Schwäbischen. Im zweiten Artikel wird über eine Wirtschaftsmesse berichtet. In der Anzeige neben diesem Beitrag wird darauf hingewiesen, dass der CDU-Kandidat während der Wirtschaftsmesse am Stand der Mittelstandsvereinigung anwesend sein wird. Der Beschwerdeausschuss war der Ansicht, dass die Zeitung mit der Veröffentlichung des ersten Beitrages in Kombination mit der daneben stehenden Anzeige gegen die Ziffer 7 des Pressekodex verstoßen hat, und sprach eine Missbilligung aus. (EW/HG)
Letzte Änderung
24.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Politische Werbung
In
DREHSCHEIBE
Am
20.12.2002
Inhalt
Zweimal berichtet eine Lokalzeitung über einen heimischen Politiker, und in beiden Fällen flankiert eine Anzeige des betreffenden CDU-Kandidaten die Artikel. Der erste Beitrag beschäftigt sich mit der bevorstehenden Bundestagswahl und den Direktkandidaten für einen Wahlkreis im Schwäbischen. Im zweiten Artikel wird über eine Wirtschaftsmesse berichtet. In der Anzeige neben diesem Beitrag wird darauf hingewiesen, dass der CDU-Kandidat während der Wirtschaftsmesse am Stand der Mittelstandsvereinigung anwesend sein wird. Der Beschwerdeausschuss war der Ansicht, dass die Zeitung mit der Veröffentlichung des ersten Beitrages in Kombination mit der daneben stehenden Anzeige gegen die Ziffer 7 des Pressekodex verstoßen hat, und sprach eine Missbilligung aus. (EW/HG)

Darf der Smart im Zeitungstitel parken?

DREHSCHEIBE
15.11.2002
Da parkt ein Auto im Titelkopf, dort präsentiert eine Biermarke die Vereinsseite - in wirtschaftlich harten Zeiten steigt die Zahl innovativer Werbeformen. Dorothee Bölke erläutert, was zulässig ist und was nicht. (HG)
Letzte Änderung
24.10.2008
Titel
Darf der Smart im Zeitungstitel parken?
In
DREHSCHEIBE
Am
15.11.2002
Inhalt
Da parkt ein Auto im Titelkopf, dort präsentiert eine Biermarke die Vereinsseite - in wirtschaftlich harten Zeiten steigt die Zahl innovativer Werbeformen. Dorothee Bölke erläutert, was zulässig ist und was nicht. (HG)

Ein Fall für den Presserat: Schwebendes Strafverfahren

DREHSCHEIBE
15.11.2002
Wie ausgewogen muss ein Gerichtsbericht sein? Auf diese Frage zielte eine Beschwerde vor dem Presserat gegen eine Lokalzeitung, die über ein Strafverfahren gegen einen Rechtsanwalt berichtet hatte. Der Rechtsanwalt wurde angeklagt, in einem vorherigen Strafverfahren als Strafverteidiger eine Falschaussage gemacht sowie Mandanten zu einer Falschaussage angestiftet zu haben. Vor allem sei der beanstandete Bericht vorverurteilend, so ein Leser. Der Beschwerdeausschuss spricht wegen Verstoßes gegen Ziffer 13 des Pressekodex eine öffentliche Rüge aus. (EW/HG)
Letzte Änderung
24.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Schwebendes Strafverfahren
In
DREHSCHEIBE
Am
15.11.2002
Inhalt
Wie ausgewogen muss ein Gerichtsbericht sein? Auf diese Frage zielte eine Beschwerde vor dem Presserat gegen eine Lokalzeitung, die über ein Strafverfahren gegen einen Rechtsanwalt berichtet hatte. Der Rechtsanwalt wurde angeklagt, in einem vorherigen Strafverfahren als Strafverteidiger eine Falschaussage gemacht sowie Mandanten zu einer Falschaussage angestiftet zu haben. Vor allem sei der beanstandete Bericht vorverurteilend, so ein Leser. Der Beschwerdeausschuss spricht wegen Verstoßes gegen Ziffer 13 des Pressekodex eine öffentliche Rüge aus. (EW/HG)

Diskriminierende Berichterstattung

DREHSCHEIBE
18.10.2002
Ein einziger Satz ist es, den ein Leser im Gerichtsbericht einer Lokalzeitung moniert. In dem Artikel wird außer dem 35-jährigen Brandstifter auch ein Komplize erwähnt, der vermutlich Schmiere gestanden hat. Über ihn heißt es im letzten Absatz, dass er auf der Flucht bei einer Sinti-und-Roma-Sippe in Nordrhein-Westfalen untergetaucht sei. Der Beschwerdeführer beim Deutschen Presserat ist der Ansicht, dass in diesem einen Satz eine Diskriminierung vorliegt. Der Hinweis auf die ethnische Zugehörigkeit sei für das Verständnis des Sachverhalts nicht notwendig. Der Beschwerdeausschuss spricht eine Missbilligung gegen die Zeitung aus. Sie habe mit der Veröffentlichung des Beitrages gegen das in Ziffer 12 definierte Diskriminierungsverbot verstoßen. (EW/HG)
Letzte Änderung
08.02.2005
Stichwort(e)
Titel
Diskriminierende Berichterstattung
In
DREHSCHEIBE
Am
18.10.2002
Inhalt
Ein einziger Satz ist es, den ein Leser im Gerichtsbericht einer Lokalzeitung moniert. In dem Artikel wird außer dem 35-jährigen Brandstifter auch ein Komplize erwähnt, der vermutlich Schmiere gestanden hat. Über ihn heißt es im letzten Absatz, dass er auf der Flucht bei einer Sinti-und-Roma-Sippe in Nordrhein-Westfalen untergetaucht sei. Der Beschwerdeführer beim Deutschen Presserat ist der Ansicht, dass in diesem einen Satz eine Diskriminierung vorliegt. Der Hinweis auf die ethnische Zugehörigkeit sei für das Verständnis des Sachverhalts nicht notwendig. Der Beschwerdeausschuss spricht eine Missbilligung gegen die Zeitung aus. Sie habe mit der Veröffentlichung des Beitrages gegen das in Ziffer 12 definierte Diskriminierungsverbot verstoßen. (EW/HG)

Ein Fall für den Presserat: Fotoretusche

DREHSCHEIBE
27.09.2002
In der Rubrik "Ein Fall für den Presserat" wird diesmal ein Fall zum Thema Fotomontage und Veränderung von Bildern behandelt. In Kürze finden Stellungnahmen des Presserats zu den Themen Bonusmeilen und "Klau-Kids" Erwähnung. (hvh)
Letzte Änderung
24.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Fotoretusche
In
DREHSCHEIBE
Am
27.09.2002
Inhalt
In der Rubrik "Ein Fall für den Presserat" wird diesmal ein Fall zum Thema Fotomontage und Veränderung von Bildern behandelt. In Kürze finden Stellungnahmen des Presserats zu den Themen Bonusmeilen und "Klau-Kids" Erwähnung. (hvh)

Vom Grundgesetz geschützt: Polizei und Medien

DREHSCHEIBE
06.09.2002
Journalisten dürfen auch bei Großeinsätzen der Polizei direkt vom Ort des Geschehens berichten, wenn sie die Rettung von Menschen nicht behindern. Dorothee Bölke über Verhaltensregeln für Polizei und Medien. (HG)
Letzte Änderung
09.02.2005
Titel
Vom Grundgesetz geschützt: Polizei und Medien
In
DREHSCHEIBE
Am
06.09.2002
Inhalt
Journalisten dürfen auch bei Großeinsätzen der Polizei direkt vom Ort des Geschehens berichten, wenn sie die Rettung von Menschen nicht behindern. Dorothee Bölke über Verhaltensregeln für Polizei und Medien. (HG)

Lesetipp: Wer die Medien bewacht

DREHSCHEIBE
06.09.2002
DREHSCHEIBE-Autorin Katharina Jording las das Buch ?Wer die Medien bewacht?, herausgegeben von Rudolf Gerhardt und Hans-Wolfgang Pfeifer. Fazit: Das Buch bietet einen schnellen und guten internationalen Überblick über Medienfreiheit und ihre Grenzen. (hvh
Letzte Änderung
04.12.2002
Titel
Lesetipp: Wer die Medien bewacht
In
DREHSCHEIBE
Am
06.09.2002
Inhalt
DREHSCHEIBE-Autorin Katharina Jording las das Buch ?Wer die Medien bewacht?, herausgegeben von Rudolf Gerhardt und Hans-Wolfgang Pfeifer. Fazit: Das Buch bietet einen schnellen und guten internationalen Überblick über Medienfreiheit und ihre Grenzen. (hvh

Ein fall für den Presserat: Öffentlicher Streit vorm Amtsgericht

DREHSCHEIBE
16.08.2002
Eine Lokalzeitung berichtet unter der Überschrift ?Es gibt neuen Ärger hinterm Maschendrahtzaun? über einen Nachbarschaftsstreit mit vollem Namen aller Beteiligten. Diese wenden sich an den Presserat und beschweren sich, da sie ihr Persön-lichkeitsrecht verletzt sehen. Der Beschwerdeausschuss des Presserats erklärt die Beschwerde nach Ziffer 8 des Pressekodex für begründet und spricht einen Hinweis gegen die Lokalzeitung aus. (EW/HG)
Letzte Änderung
23.10.2008
Titel
Ein fall für den Presserat: Öffentlicher Streit vorm Amtsgericht
In
DREHSCHEIBE
Am
16.08.2002
Inhalt
Eine Lokalzeitung berichtet unter der Überschrift ?Es gibt neuen Ärger hinterm Maschendrahtzaun? über einen Nachbarschaftsstreit mit vollem Namen aller Beteiligten. Diese wenden sich an den Presserat und beschweren sich, da sie ihr Persön-lichkeitsrecht verletzt sehen. Der Beschwerdeausschuss des Presserats erklärt die Beschwerde nach Ziffer 8 des Pressekodex für begründet und spricht einen Hinweis gegen die Lokalzeitung aus. (EW/HG)

Namenlos im Licht der Öffentlichkeit

DREHSCHEIBE
19.07.2002
Otto M. aus B. - den (er)kennt kein Mensch. Oder doch? Dorothee Bölke erklärt, warum es mitunter nicht ausreicht, Namen abzukürzen oder zu verändern, um z. B. Schadensersatzforderungen zu vermeiden. (HG)
Letzte Änderung
23.10.2008
Stichwort(e)
Titel
Namenlos im Licht der Öffentlichkeit
In
DREHSCHEIBE
Am
19.07.2002
Inhalt
Otto M. aus B. - den (er)kennt kein Mensch. Oder doch? Dorothee Bölke erklärt, warum es mitunter nicht ausreicht, Namen abzukürzen oder zu verändern, um z. B. Schadensersatzforderungen zu vermeiden. (HG)

Ein Fall für den Presserat: Ehrverletzender Leserbrief

DREHSCHEIBE
19.07.2002
Die DREHSCHEIBE bringt wichtige Sprüche des Presserats zur Orientierung in ethischen und moralischen Fragen. In dieser Ausgabe geht es um den Abdruck eines ehrverletzenden Leserbriefs, den eine Tageszeitung ungeprüft übernahm. Der Presserat war der Ansicht, dass es sich hier um einen Verstoß gegen die journalistische Sorgfaltspflicht handelte und dass die Zeitung verpflichtet ist, schwer wiegende Vorwürfe, die in Leserbriefen erhoben werden, zu überprüfen. (hvh)
Letzte Änderung
23.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: Ehrverletzender Leserbrief
In
DREHSCHEIBE
Am
19.07.2002
Inhalt
Die DREHSCHEIBE bringt wichtige Sprüche des Presserats zur Orientierung in ethischen und moralischen Fragen. In dieser Ausgabe geht es um den Abdruck eines ehrverletzenden Leserbriefs, den eine Tageszeitung ungeprüft übernahm. Der Presserat war der Ansicht, dass es sich hier um einen Verstoß gegen die journalistische Sorgfaltspflicht handelte und dass die Zeitung verpflichtet ist, schwer wiegende Vorwürfe, die in Leserbriefen erhoben werden, zu überprüfen. (hvh)

Ein Fall für den Presserat: "Fackeln für Tiere"

DREHSCHEIBE
21.06.2002
Ein Beispiel aus der Spruchpraxis des Presserats beschäftigt sich mit dem Hinweis auf die Fackelzüge des NS-Regimes in einem Kommentar zu einer Fackeldemonstration von Tierschützern. Der Presserat sah hier nicht eine Gleichsetzung zwischen Tierschützern und Nazis als gegeben und wies die Beschwerde gegen die Zeitung als unbegründet zurück. (hvh)
Letzte Änderung
23.10.2008
Titel
Ein Fall für den Presserat: "Fackeln für Tiere"
In
DREHSCHEIBE
Am
21.06.2002
Inhalt
Ein Beispiel aus der Spruchpraxis des Presserats beschäftigt sich mit dem Hinweis auf die Fackelzüge des NS-Regimes in einem Kommentar zu einer Fackeldemonstration von Tierschützern. Der Presserat sah hier nicht eine Gleichsetzung zwischen Tierschützern und Nazis als gegeben und wies die Beschwerde gegen die Zeitung als unbegründet zurück. (hvh)

Wenn Vertrauliches in die Öffentlichkeit gerät

DREHSCHEIBE
17.05.2002
Ein mitgehörtes Gespräch unter Politikern in der Kneipe, ein diskreter Hinweis vom Sachbearbeiter im Amt: Die besten Informationen fließen oft jenseits der offiziellen Kanäle. Dorothee Bölke sagt, wann zufällig aufgeschnappte Neuigkeiten oder ganz im Vertrauen gesteckte Interna veröffentlicht werden dürfen. (HG)
Letzte Änderung
12.12.2008
Titel
Wenn Vertrauliches in die Öffentlichkeit gerät
In
DREHSCHEIBE
Am
17.05.2002
Inhalt
Ein mitgehörtes Gespräch unter Politikern in der Kneipe, ein diskreter Hinweis vom Sachbearbeiter im Amt: Die besten Informationen fließen oft jenseits der offiziellen Kanäle. Dorothee Bölke sagt, wann zufällig aufgeschnappte Neuigkeiten oder ganz im Vertrauen gesteckte Interna veröffentlicht werden dürfen. (HG)

Lesetipp: Die Meute - Macht und Ohnmacht der Medien

DREHSCHEIBE
17.05.2002
Rezension des Buches "Die Meute - Macht und Ohnmacht der Medien" von Herlinde Koelbl. (HG)
Letzte Änderung
12.12.2008
Titel
Lesetipp: Die Meute - Macht und Ohnmacht der Medien
In
DREHSCHEIBE
Am
17.05.2002
Inhalt
Rezension des Buches "Die Meute - Macht und Ohnmacht der Medien" von Herlinde Koelbl. (HG)

Ein Fall für den Presserat: Vorverurteilung

DREHSCHEIBE
17.05.2002
Eine Zeitung berichtet unter der Überschrift ?Folter mit glühendem Besteck? über den bevorstehenden Prozess gegen ein Pärchen wegen des Verdachts auf schwere Körper-verletzung. Im letzten Absatz wird folgende Passage veröffentlicht: ?Seine Komplizin [Vorname und abgekürzter Nachname] hat sich indes der irdischen Gerechtigkeit entzogen. Sie ging bereits wenige Monate nach der Tat im Mai 1999 als Drogentote in die Kriminalstatistik ein.? Eine Beschwerde wird eingereicht, da die Passage nach Meinung des Beschwerdeführers zynisch und menschenverachtend sei. Zudem stelle die Formulierung eine Vorverurteilung dar. Der Beschwerdeausschuss teilte die Ansicht, dass der Bericht gegen die Ziffer 13 des Pressekodex verstoßen hat. (HG)
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12.12.2008
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Ein Fall für den Presserat: Vorverurteilung
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DREHSCHEIBE
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17.05.2002
Inhalt
Eine Zeitung berichtet unter der Überschrift ?Folter mit glühendem Besteck? über den bevorstehenden Prozess gegen ein Pärchen wegen des Verdachts auf schwere Körper-verletzung. Im letzten Absatz wird folgende Passage veröffentlicht: ?Seine Komplizin [Vorname und abgekürzter Nachname] hat sich indes der irdischen Gerechtigkeit entzogen. Sie ging bereits wenige Monate nach der Tat im Mai 1999 als Drogentote in die Kriminalstatistik ein.? Eine Beschwerde wird eingereicht, da die Passage nach Meinung des Beschwerdeführers zynisch und menschenverachtend sei. Zudem stelle die Formulierung eine Vorverurteilung dar. Der Beschwerdeausschuss teilte die Ansicht, dass der Bericht gegen die Ziffer 13 des Pressekodex verstoßen hat. (HG)

Ein Fall für den Presserat: Unglücksopfer beim Namen nennen?

DREHSCHEIBE
19.04.2002
Unter der Überschrift "Tod auf der Autobahn gibt Rätsel auf" berichtet eine Lokalzeitung über einen tödlichen Unfall. Sie veröffentlicht auch das Foto und den vollen Namen des Verunglückten, der zur Tatzeit zu Fuß auf der Autobahn unterwegs war. Zusätzlich wird in dem Bericht noch darauf hingewiesen, dass der Verunglückte angetrunken gewesen sei. Hierüber beschwert sich ein Angehöriger, der das Persönlichkeitsrecht des Verstorbenen, den so genannten Achtungsanspruch, verletzt sieht. Dies sah der Beschwerdeaus-schuss anders. Er gab dem Angehörigen des Verunglückten gemäß Ziffer 8 des Pressekodex darin Recht, dass die Persönlichkeitsrechte des Opfers bei der Veröffentlichung verletzt seien. (EW/HG)
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23.10.2008
Stichwort(e)
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Ein Fall für den Presserat: Unglücksopfer beim Namen nennen?
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DREHSCHEIBE
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19.04.2002
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Unter der Überschrift "Tod auf der Autobahn gibt Rätsel auf" berichtet eine Lokalzeitung über einen tödlichen Unfall. Sie veröffentlicht auch das Foto und den vollen Namen des Verunglückten, der zur Tatzeit zu Fuß auf der Autobahn unterwegs war. Zusätzlich wird in dem Bericht noch darauf hingewiesen, dass der Verunglückte angetrunken gewesen sei. Hierüber beschwert sich ein Angehöriger, der das Persönlichkeitsrecht des Verstorbenen, den so genannten Achtungsanspruch, verletzt sieht. Dies sah der Beschwerdeaus-schuss anders. Er gab dem Angehörigen des Verunglückten gemäß Ziffer 8 des Pressekodex darin Recht, dass die Persönlichkeitsrechte des Opfers bei der Veröffentlichung verletzt seien. (EW/HG)

Anregende Pressemitteilungen

DREHSCHEIBE
19.04.2002
Pressemitteilungen sind ein heikles Thema in Redaktionen. Im schlechtesten Fall hat es mit Bequemlichkeit, Gewohnheit, Nachlässigkeit zu tun, im besten Fall mit Neugier, Hinterfragen, Aufspüren oder Verwerfen. Dirk Lübke, Chefredakteur der Zeitungsgruppe Lahn-Dill, erklärt die Prinzipien seines Hauses im Umgang mit Pressemitteilungen und stellt eine Checkliste zusammen. (HG)
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23.10.2008
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Anregende Pressemitteilungen
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DREHSCHEIBE
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19.04.2002
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Pressemitteilungen sind ein heikles Thema in Redaktionen. Im schlechtesten Fall hat es mit Bequemlichkeit, Gewohnheit, Nachlässigkeit zu tun, im besten Fall mit Neugier, Hinterfragen, Aufspüren oder Verwerfen. Dirk Lübke, Chefredakteur der Zeitungsgruppe Lahn-Dill, erklärt die Prinzipien seines Hauses im Umgang mit Pressemitteilungen und stellt eine Checkliste zusammen. (HG)

Kein Pressefoto ohne Einwilligung

DREHSCHEIBE
15.03.2002
Ein Foto vom Schulfest, das Bild aus dem Arbeitsamt - dafür reicht\'s, wenn der Direktor sein Okay gibt, oder? So einfach ist es nicht. Dorothee Bölke steckt die rechtlichen Grenzen für die Zustimmung zur Veröffentlichung von Pressefotos ab. (HG)
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09.02.2005
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Kein Pressefoto ohne Einwilligung
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DREHSCHEIBE
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15.03.2002
Inhalt
Ein Foto vom Schulfest, das Bild aus dem Arbeitsamt - dafür reicht\'s, wenn der Direktor sein Okay gibt, oder? So einfach ist es nicht. Dorothee Bölke steckt die rechtlichen Grenzen für die Zustimmung zur Veröffentlichung von Pressefotos ab. (HG)

Ein Fall für den Presserat: Wörtliche Zitate

DREHSCHEIBE
15.03.2002
?Endlich haben die USA einen Denkzettel bekommen. Warum mischen sie sich auch überall ein.? Mit diesem Satz wurde eine Lehrerin zitiert, die in einer Unterrichtsstunde mit Schülern eines Gymnasiums über die Ereignisse des 11. September 2001 gesprochen hatte. Das angebliche Zitat findet den Weg in die lokale und überregionale Presse - der Vorfall insgesamt hatte arbeitsrechtliche Folgen für die Lehrerin. Sie sieht sich jedoch falsch zitiert. Der Beschwerdeausschuss des Presserats betont, an ein mit Anführungszeichen gekennzeichnetes Zitat müsse die Anforderung gestellt werden, dass es wortwörtlich Gesagtes wiedergibt. Da dies jedoch offenbar nicht der Fall ist, erkannte der Ausschuss einen handwerklichen Fehler der Redaktionen und erteilte wegen einer Verletzung der in Ziffer 2 definierten journalistischen Sorgfaltspflichten einen Hinweis. Außerdem: Eine Rüge einer Berichterstattung des STERN über die CSU-Spendenpraxis. (EW/HG)
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08.02.2005
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Ein Fall für den Presserat: Wörtliche Zitate
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DREHSCHEIBE
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15.03.2002
Inhalt
?Endlich haben die USA einen Denkzettel bekommen. Warum mischen sie sich auch überall ein.? Mit diesem Satz wurde eine Lehrerin zitiert, die in einer Unterrichtsstunde mit Schülern eines Gymnasiums über die Ereignisse des 11. September 2001 gesprochen hatte. Das angebliche Zitat findet den Weg in die lokale und überregionale Presse - der Vorfall insgesamt hatte arbeitsrechtliche Folgen für die Lehrerin. Sie sieht sich jedoch falsch zitiert. Der Beschwerdeausschuss des Presserats betont, an ein mit Anführungszeichen gekennzeichnetes Zitat müsse die Anforderung gestellt werden, dass es wortwörtlich Gesagtes wiedergibt. Da dies jedoch offenbar nicht der Fall ist, erkannte der Ausschuss einen handwerklichen Fehler der Redaktionen und erteilte wegen einer Verletzung der in Ziffer 2 definierten journalistischen Sorgfaltspflichten einen Hinweis. Außerdem: Eine Rüge einer Berichterstattung des STERN über die CSU-Spendenpraxis. (EW/HG)

Anregende Pressemitteilungen

DREHSCHEIBE
15.03.2002
Pressemitteilungen sind ein heikles Thema in Redaktionen. Im schlechtesten Fall hat es mit Bequemlichkeit, Gewohnheit, Nachlässigkeit zu tun, im besten Fall mit Neugier, Hinterfragen, Aufspüren oder Verwerfen. Dirk Lübke, Chefredakteur der Zeitungsgruppe Lahn-Dill, erklärt die Prinzipien seines Hauses im Umgang mit Pressemitteilungen und stellt eine Checkliste zusammen. (HG)
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23.10.2008
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Anregende Pressemitteilungen
In
DREHSCHEIBE
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15.03.2002
Inhalt
Pressemitteilungen sind ein heikles Thema in Redaktionen. Im schlechtesten Fall hat es mit Bequemlichkeit, Gewohnheit, Nachlässigkeit zu tun, im besten Fall mit Neugier, Hinterfragen, Aufspüren oder Verwerfen. Dirk Lübke, Chefredakteur der Zeitungsgruppe Lahn-Dill, erklärt die Prinzipien seines Hauses im Umgang mit Pressemitteilungen und stellt eine Checkliste zusammen. (HG)

Beschwerde der Stadt gegen MT unbegründet

Mindener Tageblatt
08.03.2002
Wenn Journalisten ans Licht bringen, was Politik und Verwaltung am liebsten unter der Decke halten möchten, ist Ärger programmiert. So beschwerte sich der Mindener Bürgermeister beim Presserat, dass das Mindener Tageblatt über nicht öffentliche und vertrauliche Personalangelegenheiten der Stadt berichtet habe. Ohne Erfolg: Der Presserat gab der Zeitung Recht. Chefredakteur Christoph Pepper informierte die Leser in Bericht und Kommentar, ergänzt durch einen Infokasten zum Presserat, über den Fall - ein Beispiel für Unabhängigkeit und Transparenz der Zeitung. (HG)
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23.10.2008
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Beschwerde der Stadt gegen MT unbegründet
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Mindener Tageblatt
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08.03.2002
Inhalt
Wenn Journalisten ans Licht bringen, was Politik und Verwaltung am liebsten unter der Decke halten möchten, ist Ärger programmiert. So beschwerte sich der Mindener Bürgermeister beim Presserat, dass das Mindener Tageblatt über nicht öffentliche und vertrauliche Personalangelegenheiten der Stadt berichtet habe. Ohne Erfolg: Der Presserat gab der Zeitung Recht. Chefredakteur Christoph Pepper informierte die Leser in Bericht und Kommentar, ergänzt durch einen Infokasten zum Presserat, über den Fall - ein Beispiel für Unabhängigkeit und Transparenz der Zeitung. (HG)

Journalisten zwischen Nähe und Distanz

Forum Lokaljournalismus 2002
15.02.2002
?Machthaber und Meinungsmacher - Wer bringt die Demokratie voran?? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Forums Lokaljournalismus 2002r in Essen. Mehr als 100 Journalisten, Wissenschaftler und Politiker trafen sich, um auf Einladung der Bundeszentrale für politische Bildung und der Journalistenschule Ruhr zentrale Fragen zur Qualität von Zeitungen zu diskutieren. (HG)
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12.12.2008
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Journalisten zwischen Nähe und Distanz
In
Forum Lokaljournalismus 2002
Am
15.02.2002
Inhalt
?Machthaber und Meinungsmacher - Wer bringt die Demokratie voran?? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Forums Lokaljournalismus 2002r in Essen. Mehr als 100 Journalisten, Wissenschaftler und Politiker trafen sich, um auf Einladung der Bundeszentrale für politische Bildung und der Journalistenschule Ruhr zentrale Fragen zur Qualität von Zeitungen zu diskutieren. (HG)

Ein Fall für den Presserat: Schwärmereien

DREHSCHEIBE
15.02.2002
Eine Tageszeitung schwärmt in einem Artikel massiv von einem Internetportal und den dortigen Einkaufsmöglichkeiten. Der Presserat sah mit dem Beitrag die Grenze zur Schleichwerbung überschritten. (HG)
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12.12.2008
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Ein Fall für den Presserat: Schwärmereien
In
DREHSCHEIBE
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15.02.2002
Inhalt
Eine Tageszeitung schwärmt in einem Artikel massiv von einem Internetportal und den dortigen Einkaufsmöglichkeiten. Der Presserat sah mit dem Beitrag die Grenze zur Schleichwerbung überschritten. (HG)

Ein Fall für den Presserat

DREHSCHEIBE
18.01.2002
Die Spruchpraxis des Presserats bietet Journalisten Orientierung bei ethischen und rechtlichen Entscheidungen. Wichtige Entscheidungen des Presserats werden daher auch in der DREHSCHEIBE veröffentlicht. So kam der Beschwerdeausschuss des Presserats zu dem Ergebnis, dass die Zeitungsfotos nach den Anschlägen vom 11. September 2001 als Dokumente der Zeitgeschichte gelten und die Opfer dadurch nicht herabgewürdigt werden. (hvh)
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12.12.2008
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Ein Fall für den Presserat
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DREHSCHEIBE
Am
18.01.2002
Inhalt
Die Spruchpraxis des Presserats bietet Journalisten Orientierung bei ethischen und rechtlichen Entscheidungen. Wichtige Entscheidungen des Presserats werden daher auch in der DREHSCHEIBE veröffentlicht. So kam der Beschwerdeausschuss des Presserats zu dem Ergebnis, dass die Zeitungsfotos nach den Anschlägen vom 11. September 2001 als Dokumente der Zeitgeschichte gelten und die Opfer dadurch nicht herabgewürdigt werden. (hvh)

Die Faktenauswahl und die Wahrheit

DREHSCHEIBE
18.01.2002
Wie gründlich muss Recherche sein, fragt Dorothee Bölke. Gebietet die Wahrheitspflicht, dass der Journalist dem Leser jede Verästelung eines Sachverhalts mitteilt? Dürfen auch "alte" Geschichten erneut veröffentlicht werden? Wie weit muss der Journalist das Archiv nach den Ursprüngen der Geschichte durchforsten, damit er allen rechtlichen und ethischen Anforderungen gerecht wird? (HG)
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12.12.2008
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Die Faktenauswahl und die Wahrheit
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DREHSCHEIBE
Am
18.01.2002
Inhalt
Wie gründlich muss Recherche sein, fragt Dorothee Bölke. Gebietet die Wahrheitspflicht, dass der Journalist dem Leser jede Verästelung eines Sachverhalts mitteilt? Dürfen auch "alte" Geschichten erneut veröffentlicht werden? Wie weit muss der Journalist das Archiv nach den Ursprüngen der Geschichte durchforsten, damit er allen rechtlichen und ethischen Anforderungen gerecht wird? (HG)

Journalisten müssen informieren

Hildesheimer Allgemeine Zeitung
02.11.2001
Die Milzbrand-Anschläge in den USA haben auch in Deutschland Trittbrettfahrer auf den Plan gerufen. In der Diskussion darüber, wie zurückhaltend Zeitungen über vorgetäuschte Anschläge berichten sollen, plädiert der CvD der "Hildesheimer Allgemeinen Zeitung", Peter Hartmann, für die Informationspflicht der Zeitung. (hvh)
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30.10.2008
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Journalisten müssen informieren
In
Hildesheimer Allgemeine Zeitung
Am
02.11.2001
Inhalt
Die Milzbrand-Anschläge in den USA haben auch in Deutschland Trittbrettfahrer auf den Plan gerufen. In der Diskussion darüber, wie zurückhaltend Zeitungen über vorgetäuschte Anschläge berichten sollen, plädiert der CvD der "Hildesheimer Allgemeinen Zeitung", Peter Hartmann, für die Informationspflicht der Zeitung. (hvh)

Ein Fall für den Presserat

DREHSCHEIBE
19.10.2001
Der Presserat sprach eine Missbilligung gegen eine Lokalzeitung aus, die im Falle der Kündigung einer City-Managerin in einer Kleinstadt einen ehrverletzenden Kommentar veröffentlicht hatte. Die ?Drehscheibe? macht in diesem Zusammenhang auf die im November 2001 erscheinende Broschüre des Presserats ?Regeln für guten Journalismus? aufmerksam. (hvh)
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30.10.2008
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Ein Fall für den Presserat
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DREHSCHEIBE
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19.10.2001
Inhalt
Der Presserat sprach eine Missbilligung gegen eine Lokalzeitung aus, die im Falle der Kündigung einer City-Managerin in einer Kleinstadt einen ehrverletzenden Kommentar veröffentlicht hatte. Die ?Drehscheibe? macht in diesem Zusammenhang auf die im November 2001 erscheinende Broschüre des Presserats ?Regeln für guten Journalismus? aufmerksam. (hvh)

Zeichen gegen Panikmache

Wiesbadener Kurier
12.10.2001
Der Umgang mit so genannten ?Trittbrettfahrern?, die im Herbst 2001 Terroranschläge mit Milzbranderregern simulierten, brachte viele Zeitungen in die Zwickmühle zwischen der professionellen Pflicht zur Berichterstattung und der moralischen Pflicht, in der Bevölkerung keine Hysterie zu schüren und den Tätern kein öffentliches Forum zu geben. Der ?Wiesbadener Kurier?, konfrontiert mit einem Fall in seinem Verbreitungsgebiet, entschied sich für äußerste Zurückhaltung und erntete dafür einhelliges Lob. Nicht nur von Polizei und Landesregierung, sondern auch von den Lesern. (hvh)
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30.10.2008
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Zeichen gegen Panikmache
In
Wiesbadener Kurier
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12.10.2001
Inhalt
Der Umgang mit so genannten ?Trittbrettfahrern?, die im Herbst 2001 Terroranschläge mit Milzbranderregern simulierten, brachte viele Zeitungen in die Zwickmühle zwischen der professionellen Pflicht zur Berichterstattung und der moralischen Pflicht, in der Bevölkerung keine Hysterie zu schüren und den Tätern kein öffentliches Forum zu geben. Der ?Wiesbadener Kurier?, konfrontiert mit einem Fall in seinem Verbreitungsgebiet, entschied sich für äußerste Zurückhaltung und erntete dafür einhelliges Lob. Nicht nur von Polizei und Landesregierung, sondern auch von den Lesern. (hvh)

Dem Denken Halt geben

DREHSCHEIBE
05.10.2001
Der Chefredakteur der ?Braunschweiger Zeitung?, Paul-Josef Raue, reflektiert in einem Beitrag über die Ethik des Umgangs mit dem Terror in den Medien. Er verweist auf die Verantwortung, aber auch den Vorteil der Zeitung gegenüber dem Fernsehen, dass das gedruckte Wort den Verstand anspreche, während Bilder vor allem Emotionen weckten, aber das Begreifen und Verarbeiten der Katastrophe nicht leisten könnten. Daher seien die Terroranschläge in den USA die Stunde der Zeitung gewesen, und die meisten Zeitungen seien dieser Verantwortung durch ihre Berichterstattung auch gerecht geworden. (hvh)
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30.10.2008
Stichwort(e)
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Dem Denken Halt geben
In
DREHSCHEIBE
Am
05.10.2001
Inhalt
Der Chefredakteur der ?Braunschweiger Zeitung?, Paul-Josef Raue, reflektiert in einem Beitrag über die Ethik des Umgangs mit dem Terror in den Medien. Er verweist auf die Verantwortung, aber auch den Vorteil der Zeitung gegenüber dem Fernsehen, dass das gedruckte Wort den Verstand anspreche, während Bilder vor allem Emotionen weckten, aber das Begreifen und Verarbeiten der Katastrophe nicht leisten könnten. Daher seien die Terroranschläge in den USA die Stunde der Zeitung gewesen, und die meisten Zeitungen seien dieser Verantwortung durch ihre Berichterstattung auch gerecht geworden. (hvh)

"Verantwortung gezeigt"

Westfälischer Anzeiger
15.09.2001
Die Frage des Umgangs der Medien mit den Terroranschlägen in den USA war Inhalt eines Interviews, das der ?Westfälische Anzeiger? mit einem Medienwissenschaftler von der Universität Dortmund führte. Dieser würdigte die große Verantwortung, welche Zeitungen und auch das Fernsehen angesichts der Katastrophe gezeigt hätten, indem sie auf billigen Sensationsjournalismus verzichteten. Hier sei auch zwischen öffentlich-rechtlichem und privatem Fernsehen kein qualitativer Unterschied mehr zu erkennen. (hvh)
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30.10.2008
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"Verantwortung gezeigt"
In
Westfälischer Anzeiger
Am
15.09.2001
Inhalt
Die Frage des Umgangs der Medien mit den Terroranschlägen in den USA war Inhalt eines Interviews, das der ?Westfälische Anzeiger? mit einem Medienwissenschaftler von der Universität Dortmund führte. Dieser würdigte die große Verantwortung, welche Zeitungen und auch das Fernsehen angesichts der Katastrophe gezeigt hätten, indem sie auf billigen Sensationsjournalismus verzichteten. Hier sei auch zwischen öffentlich-rechtlichem und privatem Fernsehen kein qualitativer Unterschied mehr zu erkennen. (hvh)

Customer Bill of Rights

Orange County Register
16.07.2001
Täglich druckt der Orange County Register sein verlegerisches Grundgesetz ab, damit die Leser Anspruch und Wirklichkeit vergleichen können: ?The Orange County Regis-ter ist dient der Gesellschaft als eine unabhängige Quelle von Nachrichten und Infor-mationen, mit dem höchsten Standard an Sorgfalt, Glaubwürdigkeit und Integrität.? Gleichzeitig garantiert die Zeitung eine pünktliche Zustellung ? bis spätestens 5.30 Uhr am Morgen; und wenn dies nicht geschieht, kommt die Zeitung innerhalb von 59 Minuten nach der Reklamation. ?Ohne Furcht oder Rücksicht auf Freund oder Feind (Without Gear or Favor of Friend or Foe)?, so schreibt die Santa Barbara News-Press täglich groß ihr Motto auf die Meinungsseite; The Oakland Tribune veröffentlicht auf ihrer Meinungsseite den Wortlaut des ersten Verfassungszusatzes vom 15. Dezember 1791: ?Der Kongreß darf kein Gesetz erlassen..., das die Freiheit der Rede und der Presse beschneidet.? Auch die Bakersfield Californian bekennt sich im Impressum o-ben auf der Meinungsseite: ?The Californian strebt danach, das Leben aller Menschen in unserer Gemeinschaft zu verbessern, indem wir die Gelegenheit geben zu einem täglichen Forum, das zu einer offenen, fairen und ausgewogenen öffentliche Debatte ermutigt.?(pjr)
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08.02.2005
Titel
Customer Bill of Rights
In
Orange County Register
Am
16.07.2001
Inhalt
Täglich druckt der Orange County Register sein verlegerisches Grundgesetz ab, damit die Leser Anspruch und Wirklichkeit vergleichen können: ?The Orange County Regis-ter ist dient der Gesellschaft als eine unabhängige Quelle von Nachrichten und Infor-mationen, mit dem höchsten Standard an Sorgfalt, Glaubwürdigkeit und Integrität.? Gleichzeitig garantiert die Zeitung eine pünktliche Zustellung ? bis spätestens 5.30 Uhr am Morgen; und wenn dies nicht geschieht, kommt die Zeitung innerhalb von 59 Minuten nach der Reklamation. ?Ohne Furcht oder Rücksicht auf Freund oder Feind (Without Gear or Favor of Friend or Foe)?, so schreibt die Santa Barbara News-Press täglich groß ihr Motto auf die Meinungsseite; The Oakland Tribune veröffentlicht auf ihrer Meinungsseite den Wortlaut des ersten Verfassungszusatzes vom 15. Dezember 1791: ?Der Kongreß darf kein Gesetz erlassen..., das die Freiheit der Rede und der Presse beschneidet.? Auch die Bakersfield Californian bekennt sich im Impressum o-ben auf der Meinungsseite: ?The Californian strebt danach, das Leben aller Menschen in unserer Gemeinschaft zu verbessern, indem wir die Gelegenheit geben zu einem täglichen Forum, das zu einer offenen, fairen und ausgewogenen öffentliche Debatte ermutigt.?(pjr)

Kollegialer Rat an Redaktionen

Deutscher Presserat
01.06.2001
Der Presserat ist der Zusammenschluss der Verleger- und Journalistenverbände, der eine freiwillige Selbstkontrolle über die redaktionellen Teile der Printmedien in Deutschland ausübt. Die Mitglieder des Presserates sind ehrenamtlich tätig, ihre Entscheidungen sind nicht rechtsverbindlich. Dennoch haben sie Gewicht, denn etwa 95 Prozent der deutschen Verlagshäuser haben sich verpflichtet, eine vom Presserat erteilte Rüge in ihrem Blatt abzudrucken. Der Beitrag erläutert die Artikel des Gremiums und informiert über den Pressekodex. (hvh) Stichworte: Recht, Ethik, Presserat, Pressekodex
Letzte Änderung
30.10.2008
Titel
Kollegialer Rat an Redaktionen
In
Deutscher Presserat
Am
01.06.2001
Inhalt
Der Presserat ist der Zusammenschluss der Verleger- und Journalistenverbände, der eine freiwillige Selbstkontrolle über die redaktionellen Teile der Printmedien in Deutschland ausübt. Die Mitglieder des Presserates sind ehrenamtlich tätig, ihre Entscheidungen sind nicht rechtsverbindlich. Dennoch haben sie Gewicht, denn etwa 95 Prozent der deutschen Verlagshäuser haben sich verpflichtet, eine vom Presserat erteilte Rüge in ihrem Blatt abzudrucken. Der Beitrag erläutert die Artikel des Gremiums und informiert über den Pressekodex. (hvh) Stichworte: Recht, Ethik, Presserat, Pressekodex

Wo sprudeln die Quellen?

Modellseminar-Die neuen Kommunen
01.01.1970
Arbeitsgruppe III hat einen Rechercheplan aufgestellt, der sämtliche Bereiche der Informationsbeschaffung abdeckt. Die Bandbreite reicht von im Vorfeld formulierten Fragen über die Entwicklung einer Gesprächstaktik bis zu Recherche-Ethik-Regeln. Zusammengetragen wurden auch die rechtlichen Grundlagen. Verschiedene Recherchewege ergänzen die Aufstellung.(VD) Recherche, Ethik, Recht, Planung
Letzte Änderung
21.11.2001
Titel
Wo sprudeln die Quellen?
In
Modellseminar-Die neuen Kommunen
Am
01.01.1970
Inhalt
Arbeitsgruppe III hat einen Rechercheplan aufgestellt, der sämtliche Bereiche der Informationsbeschaffung abdeckt. Die Bandbreite reicht von im Vorfeld formulierten Fragen über die Entwicklung einer Gesprächstaktik bis zu Recherche-Ethik-Regeln. Zusammengetragen wurden auch die rechtlichen Grundlagen. Verschiedene Recherchewege ergänzen die Aufstellung.(VD) Recherche, Ethik, Recht, Planung

Persönlicher Austausch als Ausweg - Das Dilemma der Kirche: Als Verkünder braucht sie die Medien

Glockenturm und Minarett - Kirche und Religion im Lokalteil
01.01.1970
Über das Spannungsfeld zwischen Journalismus und Kirche berichtet Clemens Betting, Referent bei der Deutschen Schlaganfallhilfe und ehemals Priester. Er gibt Urteile und Vorurteile wieder, die die Kirchen gegenüber den Medien fällen und hegen. Andererseits gerate die Kirche häufig in die Defensive und müsse gegen ihr negatives Image kämpfen. Betting nennt Tipps zur Recherche für Lokalredaktionen, die kirchliche Themen bearbeiten möchten: vom Kontakt zur Pfarrsekretärin bis zu regelmäßigen Treffen zu bestimmten Problemfeldern. Dabei könnten Journalisten auch Nachhilfe im richtigen Gebrauch der Fachausdrücke erhalten. In der anschließenden Diskussion wird Unverständnis darüber geäußert, dass Kirchenleute Werbebotschaften den Medien anlasten und empfindlich reagieren, wenn Bibelinhalte glossiert werden. Betting geht auch auf die Frage ein, was die Kirche selbst tun kann, um ihr Verhältnis zu den Medien zu verbessern ? nämlich PR-Arbeit ernst zu nehmen. Insgesamt empfiehlt er, den persönlichen Kontakt zu suchen und Vertrauen zu entwickeln, um die Spannung herauszunehmen.
Letzte Änderung
19.07.2002
Titel
Persönlicher Austausch als Ausweg - Das Dilemma der Kirche: Als Verkünder braucht sie die Medien
In
Glockenturm und Minarett - Kirche und Religion im Lokalteil
Am
01.01.1970
Inhalt
Über das Spannungsfeld zwischen Journalismus und Kirche berichtet Clemens Betting, Referent bei der Deutschen Schlaganfallhilfe und ehemals Priester. Er gibt Urteile und Vorurteile wieder, die die Kirchen gegenüber den Medien fällen und hegen. Andererseits gerate die Kirche häufig in die Defensive und müsse gegen ihr negatives Image kämpfen. Betting nennt Tipps zur Recherche für Lokalredaktionen, die kirchliche Themen bearbeiten möchten: vom Kontakt zur Pfarrsekretärin bis zu regelmäßigen Treffen zu bestimmten Problemfeldern. Dabei könnten Journalisten auch Nachhilfe im richtigen Gebrauch der Fachausdrücke erhalten. In der anschließenden Diskussion wird Unverständnis darüber geäußert, dass Kirchenleute Werbebotschaften den Medien anlasten und empfindlich reagieren, wenn Bibelinhalte glossiert werden. Betting geht auch auf die Frage ein, was die Kirche selbst tun kann, um ihr Verhältnis zu den Medien zu verbessern ? nämlich PR-Arbeit ernst zu nehmen. Insgesamt empfiehlt er, den persönlichen Kontakt zu suchen und Vertrauen zu entwickeln, um die Spannung herauszunehmen.

Auf einem halben Quadratmeter in den Tod

Mindener-Tageblatt 230796
01.01.1970
Bericht des Mindener Tageblattes über Polizeikontrollen beim Schweinetransport. Der Kommissar des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde gilt unter Kollegen als Schweine- und Rinderexperte. Der Transport von Schlachtvieh wird vielfach kritisiert. Dabei zeigte sich, dass Horrormeldungen über die ethischen und hygienischen Umstände zumindest bei den Zulieferern des regionalen Schlachthofes nicht zutreffen. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Der Transport von Schlachtvieh zu den Schlachthöfen ist vielfach kritisiert worden: zu lang, zu eng, zu stressig. Marc-Wilhelm Kohfink begleitete Polizisten bei ihrer Kontrolle, denn er wollte wissen, unter welchen Umständen die Schweine zum örtlichen Schlachthof gelangen. Dabei zeigte sich, so der Redakteur, daß ?Horrormeldungen" über die hygienischen und ethischen Umstände des Transports zumindest bei den Zulieferern des regionalen Schlachthofes nicht zutreffen.
Letzte Änderung
22.11.2001
Stichwort(e)
Titel
Auf einem halben Quadratmeter in den Tod
In
Mindener-Tageblatt 230796
Am
01.01.1970
Inhalt
Bericht des Mindener Tageblattes über Polizeikontrollen beim Schweinetransport. Der Kommissar des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde gilt unter Kollegen als Schweine- und Rinderexperte. Der Transport von Schlachtvieh wird vielfach kritisiert. Dabei zeigte sich, dass Horrormeldungen über die ethischen und hygienischen Umstände zumindest bei den Zulieferern des regionalen Schlachthofes nicht zutreffen. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Der Transport von Schlachtvieh zu den Schlachthöfen ist vielfach kritisiert worden: zu lang, zu eng, zu stressig. Marc-Wilhelm Kohfink begleitete Polizisten bei ihrer Kontrolle, denn er wollte wissen, unter welchen Umständen die Schweine zum örtlichen Schlachthof gelangen. Dabei zeigte sich, so der Redakteur, daß ?Horrormeldungen" über die hygienischen und ethischen Umstände des Transports zumindest bei den Zulieferern des regionalen Schlachthofes nicht zutreffen.

Mit der Augenklappe durchs Neonlicht

Sonntag-Aktuell 020794
01.01.1970
Reportage zum Thema Tierschlachtung. Von der Ankunft der Tiere über die tierärztliche Untersuchung bis hin zum Schlachten selbst werden die Stationen verfolgt. Es ist ein kleiner Schlachthof. Anders gehe es in großen "Fabriken" zu, deutet der Schlachtmeister an: lange Transportwege, 600 Schweine pro Stunde, Pannen beim Betäuben. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: In Schlachtfabriken werden die Tiere nahezu vollautomatisch betäubt, getötet und verarbeitet . Anders, aber offenbar nicht weniger befremdlich für einen unbefangenen Betrachter, geht es in kleinen Schlachthöfen zu. Über 50 Schweine sollen an dem Tag geschlachtet werden, als Christiane Würtenberger ihre Reportage schreibt. Drei dieser Tiere sterben vor dem Schlachthaus: zwei an Streß, das dritte fiel beim Gesundheitstest durch.
Letzte Änderung
23.05.2002
Stichwort(e)
Titel
Mit der Augenklappe durchs Neonlicht
In
Sonntag-Aktuell 020794
Am
01.01.1970
Inhalt
Reportage zum Thema Tierschlachtung. Von der Ankunft der Tiere über die tierärztliche Untersuchung bis hin zum Schlachten selbst werden die Stationen verfolgt. Es ist ein kleiner Schlachthof. Anders gehe es in großen "Fabriken" zu, deutet der Schlachtmeister an: lange Transportwege, 600 Schweine pro Stunde, Pannen beim Betäuben. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: In Schlachtfabriken werden die Tiere nahezu vollautomatisch betäubt, getötet und verarbeitet . Anders, aber offenbar nicht weniger befremdlich für einen unbefangenen Betrachter, geht es in kleinen Schlachthöfen zu. Über 50 Schweine sollen an dem Tag geschlachtet werden, als Christiane Würtenberger ihre Reportage schreibt. Drei dieser Tiere sterben vor dem Schlachthaus: zwei an Streß, das dritte fiel beim Gesundheitstest durch.

Glaube heißt Lebensbewältigung - Burkhard Weitz: Wir sehen Themen durch die evangelische Brille

Glockenturm und Minarett - Kirche und Religion im Lokalteil
01.01.1970
Burkard Weitz, Redakteur beim evangelischen Monatsmagazin ?Chrismon?, stellt Inhalt und Anspruch des Heftes vor, das vier überregionalen Zeitungen beiliegt. Nicht Verbandsjournalismus, sondern einen weit gefassten evangelischen Journalismus betreibe Chrismon. Es gehe darum, den Brüchen in Lebensläufen der Menschen nachzuspüren, so Weitz. Distanz zu den Objekten der Berichterstattung sei oberstes Gebot, ebenso eine ethische Grundhaltung. Die Redaktion hält an Grundwerten fest ? beispielsweise, dass eine Ehe ein Leben lang halten soll. Religion sei ein spannendes Feld für Journalisten, betont Weitz: weil es polarisiert, anrührt und auch dann noch wirkt, wenn es scheinbar längst keine Rolle mehr im eigenen Leben spielt. In den Nachfragen der Teilnehmer geht es darum, ob die evangelische Kirche versucht, Einfluss auf die Inhalte der Zeitschrift zu nehmen. Weitz klärt auch, dass Religion im Heft als Teil der Alltagskultur behandelt wird. Er gibt außerdem Tipps, wie Religion im Lokalteil dargestellt werden kann, etwa durch eine Reportage vom selten beachteten Osternachtsgottesdienst oder durch Kritiken verfassen zu Gottesdiensten und sie so als kulturelle Veranstaltung ernst nehmen. Eine weitere Frage gilt der Finanzierung von Chrismon.
Letzte Änderung
19.07.2002
Titel
Glaube heißt Lebensbewältigung - Burkhard Weitz: Wir sehen Themen durch die evangelische Brille
In
Glockenturm und Minarett - Kirche und Religion im Lokalteil
Am
01.01.1970
Inhalt
Burkard Weitz, Redakteur beim evangelischen Monatsmagazin ?Chrismon?, stellt Inhalt und Anspruch des Heftes vor, das vier überregionalen Zeitungen beiliegt. Nicht Verbandsjournalismus, sondern einen weit gefassten evangelischen Journalismus betreibe Chrismon. Es gehe darum, den Brüchen in Lebensläufen der Menschen nachzuspüren, so Weitz. Distanz zu den Objekten der Berichterstattung sei oberstes Gebot, ebenso eine ethische Grundhaltung. Die Redaktion hält an Grundwerten fest ? beispielsweise, dass eine Ehe ein Leben lang halten soll. Religion sei ein spannendes Feld für Journalisten, betont Weitz: weil es polarisiert, anrührt und auch dann noch wirkt, wenn es scheinbar längst keine Rolle mehr im eigenen Leben spielt. In den Nachfragen der Teilnehmer geht es darum, ob die evangelische Kirche versucht, Einfluss auf die Inhalte der Zeitschrift zu nehmen. Weitz klärt auch, dass Religion im Heft als Teil der Alltagskultur behandelt wird. Er gibt außerdem Tipps, wie Religion im Lokalteil dargestellt werden kann, etwa durch eine Reportage vom selten beachteten Osternachtsgottesdienst oder durch Kritiken verfassen zu Gottesdiensten und sie so als kulturelle Veranstaltung ernst nehmen. Eine weitere Frage gilt der Finanzierung von Chrismon.

Manipulation von Bildern leicht gemacht

Neue-Presse 260996
01.01.1970
Bill Clinton begeistert über die "Neue Presse"? Eine Fotomontage, um zu zeigen, wie leicht die Wahrheit verfälscht werden kann. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Gruselig verzerrte Gesichter, die Ralf Decker vor faszinierten Schülern am Bildschirm zurechtmixte, standen am Anfang dieser Geschichte. Es folgte eine Diskussion über Ethik und über die Glaubwürdigkeit von Presse-Fotografie, die, ist sie erst einmal verloren, nur mühsam wiederhergestellt werden kann. Veränderungen an Fotos müssen bei der Neuen Presse mit "Fotomontage" gekennzeichnet sein. So will es auch eine Dienstanweisung.
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
Manipulation von Bildern leicht gemacht
In
Neue-Presse 260996
Am
01.01.1970
Inhalt
Bill Clinton begeistert über die "Neue Presse"? Eine Fotomontage, um zu zeigen, wie leicht die Wahrheit verfälscht werden kann. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Gruselig verzerrte Gesichter, die Ralf Decker vor faszinierten Schülern am Bildschirm zurechtmixte, standen am Anfang dieser Geschichte. Es folgte eine Diskussion über Ethik und über die Glaubwürdigkeit von Presse-Fotografie, die, ist sie erst einmal verloren, nur mühsam wiederhergestellt werden kann. Veränderungen an Fotos müssen bei der Neuen Presse mit "Fotomontage" gekennzeichnet sein. So will es auch eine Dienstanweisung.

"Wir machen einen schwierigen Eiertanz"

Mindener Tageblatt 100797
01.01.1970
Bericht über das Verhältnis von Polizei und Medien. Die Polizei ist bei der Nennung der Nationalität von Verdächtigen zurückhaltend. Die Redaktion des Mindener Tageblattes fand, dass der Schutz der Minderheiten abzuwägen sei gegen den Schutz der Informationsfreiheit. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Die Polizei ist bei der Nennung der Nationalität von Verdächtigen zurückhaltend. Die Redaktion des Mindener Tageblatts fand, daß die Zurückhaltung zu weit gehe, weil manches Geschehen erst im Zusammenhang mit der ethnischen Zugehörigkeit richtig einzuordnen sei. MT-Chefredakteur Christoph Pepper und Hartmut Nolte aus der Lokalredaktion diskutierten darüber mit dem Oberkreisdirektor in seiner Eigenschaft als Polizeichef, mit der Behördenleiterin und dem Pressesprecher der Polizei.
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
"Wir machen einen schwierigen Eiertanz"
In
Mindener Tageblatt 100797
Am
01.01.1970
Inhalt
Bericht über das Verhältnis von Polizei und Medien. Die Polizei ist bei der Nennung der Nationalität von Verdächtigen zurückhaltend. Die Redaktion des Mindener Tageblattes fand, dass der Schutz der Minderheiten abzuwägen sei gegen den Schutz der Informationsfreiheit. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Die Polizei ist bei der Nennung der Nationalität von Verdächtigen zurückhaltend. Die Redaktion des Mindener Tageblatts fand, daß die Zurückhaltung zu weit gehe, weil manches Geschehen erst im Zusammenhang mit der ethnischen Zugehörigkeit richtig einzuordnen sei. MT-Chefredakteur Christoph Pepper und Hartmut Nolte aus der Lokalredaktion diskutierten darüber mit dem Oberkreisdirektor in seiner Eigenschaft als Polizeichef, mit der Behördenleiterin und dem Pressesprecher der Polizei.

"Ich bin keine Rabenmutter"

Ebersberger Neueste Nachrichten 040397
01.01.1970
Eine Mutter geht an die Öffentlichkeit, um anderen Frauen Mut zu machen: Vor sieben Jahren hat sie sich entschlossen, ihr Kind zur Adoption freizugeben. Seither ist sie immer wieder mit Vorwürfen konfrontiert worden. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Auf vier Themenseiten legte Martina Haack ihre Berichterstattung über Adoption an: - Ein Paar auf der Suche nach einem Kind zur Adoption - Eine Frau, die ein Kind zur Adoption freigibt - Ein Adoptiv-"Kind" berichtet - Leben mit einem adoptierten Kind. Der Beitrag über die Mutter, die ihr jüngstes Kind zur Adoption freigibt, sei am schwierigsten zu recherchieren gewesen, denn selbst über das Jugendamt habe sich zunächst kein Kontakt herstellen lassen. "Um 1000 Ecken" sei dann ihr Wunsch zu der Mutter gelangt, die schon im Fernsehen über ihre Freigabe berichtet hatte und bewusst die Öffentlichkeit suchte. Als hilfreich habe sich ihr Grundsatz erwiesen, bei "sensiblen" Themen ihren Gesprächspartnern anzubieten, den fertigen Beitrag lesen zu können - was dann ebenfalls ein "sensibler" Akt sei, sagt die Autorin, denn sie berücksichtige nur Änderungswünsche bezüglich der Fakten, nicht aber an der Darstellungsform. Die Resonanz auf die Themenreihe sei enttäuschend ausgefallen: Das Jugendamt war dankbar für die sachliche Aufbereitung des Stoffes, und bei persönlichen Kontakten wurde ihr Anerkennung gewollt - das war\'s.
Letzte Änderung
30.10.2008
Stichwort(e)
Titel
"Ich bin keine Rabenmutter"
In
Ebersberger Neueste Nachrichten 040397
Am
01.01.1970
Inhalt
Eine Mutter geht an die Öffentlichkeit, um anderen Frauen Mut zu machen: Vor sieben Jahren hat sie sich entschlossen, ihr Kind zur Adoption freizugeben. Seither ist sie immer wieder mit Vorwürfen konfrontiert worden. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Auf vier Themenseiten legte Martina Haack ihre Berichterstattung über Adoption an: - Ein Paar auf der Suche nach einem Kind zur Adoption - Eine Frau, die ein Kind zur Adoption freigibt - Ein Adoptiv-"Kind" berichtet - Leben mit einem adoptierten Kind. Der Beitrag über die Mutter, die ihr jüngstes Kind zur Adoption freigibt, sei am schwierigsten zu recherchieren gewesen, denn selbst über das Jugendamt habe sich zunächst kein Kontakt herstellen lassen. "Um 1000 Ecken" sei dann ihr Wunsch zu der Mutter gelangt, die schon im Fernsehen über ihre Freigabe berichtet hatte und bewusst die Öffentlichkeit suchte. Als hilfreich habe sich ihr Grundsatz erwiesen, bei "sensiblen" Themen ihren Gesprächspartnern anzubieten, den fertigen Beitrag lesen zu können - was dann ebenfalls ein "sensibler" Akt sei, sagt die Autorin, denn sie berücksichtige nur Änderungswünsche bezüglich der Fakten, nicht aber an der Darstellungsform. Die Resonanz auf die Themenreihe sei enttäuschend ausgefallen: Das Jugendamt war dankbar für die sachliche Aufbereitung des Stoffes, und bei persönlichen Kontakten wurde ihr Anerkennung gewollt - das war\'s.

"Wir machen einen schwierigen Eiertanz"

Mindener Tageblatt
01.01.1970
Wie verhält sich die Zeitung, wenn über die Straftaten von Ausländern zu berichten ist? Nationalität/Herkunft im Normalfall verschweigen, wie es der Pressekodex fordert? Oder ist das Unterschlagung von Information? Macht sich die Zeitung nicht der Manipulation verdächtig? In jedem Fall ist es Aufgabe der Medien zu entscheiden, welche Informationen sie an die Öffentlichkeit geben, meint die Redaktion des Mindener Tagblatts - und nicht die der Polizei, die solche Angaben auf der Basis eines Ministererlasses häufig zurückhält. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Die berühmte Kehrseite der Medaille: Manche Ausländer sind Straftäter. Gehören also Hinweise auf die Nationalität von Straftätern in die Presse oder nicht? Das Mindener Tageblatt pflegt die transparente Klarstellung von Fragen, die die Leser angehen. Dementsprechend druckte es einen Bericht über ein Gespräch zwischen Chefredakteur Christoph Pepper und Vertretern der Kreispolizeibehörde ab. Somit hatten die Leser des MT die Chance zu überprüfen, nach welchen Kriterien bzw. Vorgaben Polizei und Journalisten entscheiden. Einem Leser allerdings schien erst damit die Problematik aufgefallen zu sein. Erbost über die "Verschleierungsversuche" kündigte er sein Abonnement - obwohl die Redaktion exakt in seinem Sinne das Gespräch mit der Polizeileitung gesucht hatte.
Letzte Änderung
30.10.2008
Stichwort(e)
Titel
"Wir machen einen schwierigen Eiertanz"
In
Mindener Tageblatt
Am
01.01.1970
Inhalt
Wie verhält sich die Zeitung, wenn über die Straftaten von Ausländern zu berichten ist? Nationalität/Herkunft im Normalfall verschweigen, wie es der Pressekodex fordert? Oder ist das Unterschlagung von Information? Macht sich die Zeitung nicht der Manipulation verdächtig? In jedem Fall ist es Aufgabe der Medien zu entscheiden, welche Informationen sie an die Öffentlichkeit geben, meint die Redaktion des Mindener Tagblatts - und nicht die der Polizei, die solche Angaben auf der Basis eines Ministererlasses häufig zurückhält. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Die berühmte Kehrseite der Medaille: Manche Ausländer sind Straftäter. Gehören also Hinweise auf die Nationalität von Straftätern in die Presse oder nicht? Das Mindener Tageblatt pflegt die transparente Klarstellung von Fragen, die die Leser angehen. Dementsprechend druckte es einen Bericht über ein Gespräch zwischen Chefredakteur Christoph Pepper und Vertretern der Kreispolizeibehörde ab. Somit hatten die Leser des MT die Chance zu überprüfen, nach welchen Kriterien bzw. Vorgaben Polizei und Journalisten entscheiden. Einem Leser allerdings schien erst damit die Problematik aufgefallen zu sein. Erbost über die "Verschleierungsversuche" kündigte er sein Abonnement - obwohl die Redaktion exakt in seinem Sinne das Gespräch mit der Polizeileitung gesucht hatte.

Leben für einen besseren Journalismus Das Poynter Institute in Florida

Almanach Redaktion \'97
01.01.1970
Das Poynter Institute ist die Denkfabrik für einen "besseren" Journalismus in den USA. Anke Vehmeier, Redakteurin bei der "Oberhessischen Presse", skizziert die Geschichte der Akademie, Lehrmethoden, Seminarangebote und die Eckpfeiler des 1995 neu konzipierten Programms. Gesellschaftsjournalismus. Public Journalism. Verantwortung. Fortbildung. Ausbildung. Qualifikation. WED-Konzept. (kat)
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
Leben für einen besseren Journalismus Das Poynter Institute in Florida
In
Almanach Redaktion \'97
Am
01.01.1970
Inhalt
Das Poynter Institute ist die Denkfabrik für einen "besseren" Journalismus in den USA. Anke Vehmeier, Redakteurin bei der "Oberhessischen Presse", skizziert die Geschichte der Akademie, Lehrmethoden, Seminarangebote und die Eckpfeiler des 1995 neu konzipierten Programms. Gesellschaftsjournalismus. Public Journalism. Verantwortung. Fortbildung. Ausbildung. Qualifikation. WED-Konzept. (kat)

Interview - Alles eine Frage der journalistischen Ethik Hinweise für den Redaktionsalltag

Almanach Redaktion \'97
01.01.1970
Paul-Josef Raue, Chefredakteur der "Frankfurter Neuen Presse", über Ethik und rechtliche Grundlagen des Interviews . Fairneß. Autorisiertes Interview. Zitat. Presserecht. Pressekodex. (kat)
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
Interview - Alles eine Frage der journalistischen Ethik Hinweise für den Redaktionsalltag
In
Almanach Redaktion \'97
Am
01.01.1970
Inhalt
Paul-Josef Raue, Chefredakteur der "Frankfurter Neuen Presse", über Ethik und rechtliche Grundlagen des Interviews . Fairneß. Autorisiertes Interview. Zitat. Presserecht. Pressekodex. (kat)

Zauberwort "Sponsoring" Neue Anzeigenform in Zeitungen setzt sich durch

Almanach Redaktion \'97
01.01.1970
Wenn bei Tageszeitungen von Sponsoring die Rede ist, geht es meistens um Anzeigen- Sonderformen, meint Susanne Schaefer-Dieterle, Fachjournalistin für Marketing, Werbung und Medien. Sie schildert Beispiele aus der Praxis und beurteilt diese Art des Sponsoring im Hinblick auf die ZAW-Richtlinie für redaktionell gestaltete Anzeigen und das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) als unbedenklich. Außerdem skizziert die Autorin etablierte Formen des Sponsoring und Werbesonderformen in Hörfunk und Fernsehen Vor allem im Themensponsoring sieht Schaefer-Dieterle ein potentielles Analogon in Print zum Programmmsponsoring im TV. Vorsicht ist ihrer Meinung nach beim Ökö- und Soziosponsoring geboten, in jedem Fall empfiehlt sie sorgfältiges Abwägen und möglichst verbindliche Regelungen für die Redaktionen. BDZV. Presserecht. Presserat. Pressekodex. Werbung. Eventsponsoring. Imagetransfer. Qualität. Unabhängigkeit. Seriosität. Sport. (kat)\NLN\
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
Zauberwort "Sponsoring" Neue Anzeigenform in Zeitungen setzt sich durch
In
Almanach Redaktion \'97
Am
01.01.1970
Inhalt
Wenn bei Tageszeitungen von Sponsoring die Rede ist, geht es meistens um Anzeigen- Sonderformen, meint Susanne Schaefer-Dieterle, Fachjournalistin für Marketing, Werbung und Medien. Sie schildert Beispiele aus der Praxis und beurteilt diese Art des Sponsoring im Hinblick auf die ZAW-Richtlinie für redaktionell gestaltete Anzeigen und das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) als unbedenklich. Außerdem skizziert die Autorin etablierte Formen des Sponsoring und Werbesonderformen in Hörfunk und Fernsehen Vor allem im Themensponsoring sieht Schaefer-Dieterle ein potentielles Analogon in Print zum Programmmsponsoring im TV. Vorsicht ist ihrer Meinung nach beim Ökö- und Soziosponsoring geboten, in jedem Fall empfiehlt sie sorgfältiges Abwägen und möglichst verbindliche Regelungen für die Redaktionen. BDZV. Presserecht. Presserat. Pressekodex. Werbung. Eventsponsoring. Imagetransfer. Qualität. Unabhängigkeit. Seriosität. Sport. (kat)\NLN\

Wächter oder Richter? Plädoyer für eine selbstkritischen Journalismus

Almanach Redaktion \'97
01.01.1970
Gekürzte Fassung der Rede Hans-Wolfgang Pfeifers, langjähriger Vorsitzender der Hessischen Zeitungsverleger, anläßlich der Verleihung des Wächterpreises der Fiduziarischen Stiftung "Freiheit der Presse" 1995 . Selbstkontrolle. Moral. Sorgfalt. Neutralität. Journalistisches Selbstverständnis. Rechtsstaat. Freiheit der Presse. (kat)
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
Wächter oder Richter? Plädoyer für eine selbstkritischen Journalismus
In
Almanach Redaktion \'97
Am
01.01.1970
Inhalt
Gekürzte Fassung der Rede Hans-Wolfgang Pfeifers, langjähriger Vorsitzender der Hessischen Zeitungsverleger, anläßlich der Verleihung des Wächterpreises der Fiduziarischen Stiftung "Freiheit der Presse" 1995 . Selbstkontrolle. Moral. Sorgfalt. Neutralität. Journalistisches Selbstverständnis. Rechtsstaat. Freiheit der Presse. (kat)

Bücher von, für und über Journalistinnen und Journalisten Über Handwerk, Konzepte und die eigene Arbeitswelt

Almanach Redaktion \'97
01.01.1970
Kommentierte Literaturauswahl der Neuerscheinungen des vergangenen Jahres mit Schwerpunkt Printmedien. (kat)
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
Bücher von, für und über Journalistinnen und Journalisten Über Handwerk, Konzepte und die eigene Arbeitswelt
In
Almanach Redaktion \'97
Am
01.01.1970
Inhalt
Kommentierte Literaturauswahl der Neuerscheinungen des vergangenen Jahres mit Schwerpunkt Printmedien. (kat)

Menschen: Porträts brauchen mehr Zeit

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Wütende Leser-Reaktionen, Fairneß im Umgang mit medienunerfahrenen Gesprächspartnern - Sandra Daßler, Reporterin bei der Lausitzer Rundschau, zu ihren Erfahrungen bei der Berichterstattung über Persönliches.
Letzte Änderung
23.05.2002
Stichwort(e)
Titel
Menschen: Porträts brauchen mehr Zeit
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Wütende Leser-Reaktionen, Fairneß im Umgang mit medienunerfahrenen Gesprächspartnern - Sandra Daßler, Reporterin bei der Lausitzer Rundschau, zu ihren Erfahrungen bei der Berichterstattung über Persönliches.

Bücher: Lesetips auf einen Blick

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Rezensionenr: "Schleichwerbung lohnt sich nicht! Plädoyer für eine klare Trennung von Redaktion und Werbung in den Medien" von Barbara Baerns "Schwarzweißbuch. Spruchpraxis Deutscher Presserat 1990 - 1995."
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
Bücher: Lesetips auf einen Blick
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Rezensionenr: "Schleichwerbung lohnt sich nicht! Plädoyer für eine klare Trennung von Redaktion und Werbung in den Medien" von Barbara Baerns "Schwarzweißbuch. Spruchpraxis Deutscher Presserat 1990 - 1995."

Redaktionelle Werbung II: Geld re(di)giert die Welt?

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Eine Verpflichtung, Namen zu verschleiern, gibt es nicht. Was Lokaljournalisten beim Umgang mit Sponsoring beachten sollten.
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
Redaktionelle Werbung II: Geld re(di)giert die Welt?
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Eine Verpflichtung, Namen zu verschleiern, gibt es nicht. Was Lokaljournalisten beim Umgang mit Sponsoring beachten sollten.

Kapitel 7: Presserecht Wahlkampf und Pressekodex - Was will der Deutsche Presserat beachtet wissen?

Themen und Materialien für Journalisten Bd. 4 (Neuaufl. Wahlen)
01.01.1970
Was dürfen Journalisten in Wahlzeiten? Und was sollen Journalisten tun? Diese ethischen Fragen, so Paul-Josef Raue, Chefredakteur der Frankfurter Neuen Presse, werden in Wahljahren öfter von Gerichten entschieden, als es Journalisten lieb ist. Ein Vorgeschmack gab schon 1993 die Auseinandersetzung um Wahlwerbespots politischer Parteien im Fernsehen: Eine Reihe von TV-Mitarbeitern hatte sich aus moralischen Gründen geweigert, die menschenverachtenden Spots der Rechtsextremen zu senden. Doch die Gerichte urteilten: Nicht das Gewissen der Journalisten habe zu entscheiden, sondern die Buchstaben des Gesetzes. Paul-Josef Raue, Chefredakteur der Frankfurter Neue Presse, gibt Auskunft über Richtlinien des deutschen Presserates im Zusammenhang mit dem Thema ,Wahlen", verschiedene Resolutionen und Urteile des Bundesverfassungsgerichtes, z. B. zum Thema Wahlanzeigen. Er zählt einige Beispiele für abgewiesene Beschwerden über Journalisten beim Presserat auf. Pressefreiheit. Informationsfreiheit. Chancengleichheit. Interview. Monopolstellung. Ethik. Presserecht. Schutz der Persönlichkeit. (TB)
Letzte Änderung
13.07.2005
Titel
Kapitel 7: Presserecht Wahlkampf und Pressekodex - Was will der Deutsche Presserat beachtet wissen?
In
Themen und Materialien für Journalisten Bd. 4 (Neuaufl. Wahlen)
Am
01.01.1970
Inhalt
Was dürfen Journalisten in Wahlzeiten? Und was sollen Journalisten tun? Diese ethischen Fragen, so Paul-Josef Raue, Chefredakteur der Frankfurter Neuen Presse, werden in Wahljahren öfter von Gerichten entschieden, als es Journalisten lieb ist. Ein Vorgeschmack gab schon 1993 die Auseinandersetzung um Wahlwerbespots politischer Parteien im Fernsehen: Eine Reihe von TV-Mitarbeitern hatte sich aus moralischen Gründen geweigert, die menschenverachtenden Spots der Rechtsextremen zu senden. Doch die Gerichte urteilten: Nicht das Gewissen der Journalisten habe zu entscheiden, sondern die Buchstaben des Gesetzes. Paul-Josef Raue, Chefredakteur der Frankfurter Neue Presse, gibt Auskunft über Richtlinien des deutschen Presserates im Zusammenhang mit dem Thema ,Wahlen", verschiedene Resolutionen und Urteile des Bundesverfassungsgerichtes, z. B. zum Thema Wahlanzeigen. Er zählt einige Beispiele für abgewiesene Beschwerden über Journalisten beim Presserat auf. Pressefreiheit. Informationsfreiheit. Chancengleichheit. Interview. Monopolstellung. Ethik. Presserecht. Schutz der Persönlichkeit. (TB)

"Paparazzi"-Debatte im Lokalteil: Franke schoß daneben

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Die eingeschränkte Willenskraft oder die besondere Lage kranker, schutzbedürftiger Personen darf nicht gezielt zur Informationsbeschaffung ausgenutzt werden , (Ziffer 4 Deutscher Presserat). Ein Bericht über das Berufsethos fotografierender Reporter anlässlich der "Paparazzi"-Debatte nach dem Tode Prinzessin Dianas und eines Reutlinger Fußballspielers. Persönlichkeitsrecht. Ethik der Presse. Fotografie.
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
"Paparazzi"-Debatte im Lokalteil: Franke schoß daneben
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Die eingeschränkte Willenskraft oder die besondere Lage kranker, schutzbedürftiger Personen darf nicht gezielt zur Informationsbeschaffung ausgenutzt werden , (Ziffer 4 Deutscher Presserat). Ein Bericht über das Berufsethos fotografierender Reporter anlässlich der "Paparazzi"-Debatte nach dem Tode Prinzessin Dianas und eines Reutlinger Fußballspielers. Persönlichkeitsrecht. Ethik der Presse. Fotografie.

"Paparazzi"-Debatte im Lokalteil: Den Lesern graute es

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Den Lesern graute es: Auf die Veröffentlichung eines "Leichenfotos" reagierte die Leserschaft des "Groninger Dagblatts" wütend und betroffen. Die Redaktion setzte sich daraufhin mit der unterschiedlichen Akzeptanz "grauenhafter" (Foto-) Berichterstattung in der Lokalpresse bzw. in Weltpresse/Fernsehen auseinander. Fotografie. Ethik.
Letzte Änderung
23.05.2002
Stichwort(e)
Titel
"Paparazzi"-Debatte im Lokalteil: Den Lesern graute es
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Den Lesern graute es: Auf die Veröffentlichung eines "Leichenfotos" reagierte die Leserschaft des "Groninger Dagblatts" wütend und betroffen. Die Redaktion setzte sich daraufhin mit der unterschiedlichen Akzeptanz "grauenhafter" (Foto-) Berichterstattung in der Lokalpresse bzw. in Weltpresse/Fernsehen auseinander. Fotografie. Ethik.

"Paparazzi"-Debatte im Lokalteil: Lokalzeitung soll "seriös" bleiben

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Lokalzeitung soll "seriös" bleiben: Glaubwürdigkeit, Seriosität, Harmonie sind die Faktoren, die sich Leser in ihrem Heimatblatt wünschen, wohingegen reißerische Aufmachung und emotionale Berichterstattung in nicht lokal ausgerichteten Medien selbstverständlich sind. (Ergebnis der Studie: "Zeitungen in den Neunzigern: Faktoren ihres Erfolges"). Leser. Inhalte. Ethik. Lokalzeitung. Regionalzeitung.
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
"Paparazzi"-Debatte im Lokalteil: Lokalzeitung soll "seriös" bleiben
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Lokalzeitung soll "seriös" bleiben: Glaubwürdigkeit, Seriosität, Harmonie sind die Faktoren, die sich Leser in ihrem Heimatblatt wünschen, wohingegen reißerische Aufmachung und emotionale Berichterstattung in nicht lokal ausgerichteten Medien selbstverständlich sind. (Ergebnis der Studie: "Zeitungen in den Neunzigern: Faktoren ihres Erfolges"). Leser. Inhalte. Ethik. Lokalzeitung. Regionalzeitung.

Europa im Lokalen: Recherchehilfe Kodex gegen PR-Floskeln

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Kodex gegen PR-Floskeln: Richtlinien als Entscheidungsgrundlage für die "Annäherung" von Redaktion und "PR-tüchtigen" Anzeigenkunden wurden vom geschäftsführenden Redakteur der "Lippischen Landes-Zeitung", Thomas Trappmann, und dem Presserechtsexperten Kurt Braun zusammengestellt. Public Relations. Ethik. Trennungsgrundsatz.
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
Europa im Lokalen: Recherchehilfe Kodex gegen PR-Floskeln
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Kodex gegen PR-Floskeln: Richtlinien als Entscheidungsgrundlage für die "Annäherung" von Redaktion und "PR-tüchtigen" Anzeigenkunden wurden vom geschäftsführenden Redakteur der "Lippischen Landes-Zeitung", Thomas Trappmann, und dem Presserechtsexperten Kurt Braun zusammengestellt. Public Relations. Ethik. Trennungsgrundsatz.

Standards journalistischer Ethik schwarz auf weiß Beispiele aus der Spruchpraxis des Deutschen Presserates

Almanach Redaktion \'99
01.01.1970
Anke Vehmeier, Politikredakteurin bei der ,Oberhessischen Presse" in Marburg, wählte Beispiele zu Entscheidungen des Deutschen Presserates zu den Themen Namensnennung, Agenturfotos, ethnische Gruppen sowie vermeintliche , Hofberichterstattung" redaktioneller Mitarbeiter aus, um einige der im Pressekodex verankerten Leitlinien herauszustellen. "Jahrbuch 1996 + 1997". "Pressekodex/Richtlinien Beschwerdeordnung", "Schwarzweißbuch". Ethik. Selbstverständnis. Fotografie. Pressefoto. (TB)
Letzte Änderung
22.05.2002
Stichwort(e)
Titel
Standards journalistischer Ethik schwarz auf weiß Beispiele aus der Spruchpraxis des Deutschen Presserates
In
Almanach Redaktion \'99
Am
01.01.1970
Inhalt
Anke Vehmeier, Politikredakteurin bei der ,Oberhessischen Presse" in Marburg, wählte Beispiele zu Entscheidungen des Deutschen Presserates zu den Themen Namensnennung, Agenturfotos, ethnische Gruppen sowie vermeintliche , Hofberichterstattung" redaktioneller Mitarbeiter aus, um einige der im Pressekodex verankerten Leitlinien herauszustellen. "Jahrbuch 1996 + 1997". "Pressekodex/Richtlinien Beschwerdeordnung", "Schwarzweißbuch". Ethik. Selbstverständnis. Fotografie. Pressefoto. (TB)

Workshop für Hörfunkjournalisten - "Radios gegen Rechtsextremismus"

Dokumentation
01.01.1970
Das Phänomen des Rechtsextremismus im Alltag der Menschen präsent zu halten, auch wenn gerade nichts ?passiert? ist, ist für (Hörfunk-)Journalisten das mühsame Alltagsgeschäft. Dabei stellt sich immer auch die Schwierigkeit der Balance in der Berichterstattung, wie Uwe Kammann, epd, am Beispiel Sebnitz zeigt. Wolfgang Kapust, WDR, vermittelt seine Strategien, nicht nur über, sondern vielmehr gegen Rechts zu berichten. Wie Hörer informiert, ohne abgeschreckt zu werden, schildert Michael Bajohr vom MDR. Hans Diedenhofen, ebenfalls vom WDR, stellt die geeigneten journalistischen Formen für den Umgang mit diesem Thema im Hörfunk dar. Außerdem bietet die Dokumentation umfassende Informationen zu Ursachen und Strukturen des Rechtsextremismus sowie zu Projekten und Handlungsstrategien dagegen.
Letzte Änderung
19.07.2002
Titel
Workshop für Hörfunkjournalisten - "Radios gegen Rechtsextremismus"
In
Dokumentation
Am
01.01.1970
Inhalt
Das Phänomen des Rechtsextremismus im Alltag der Menschen präsent zu halten, auch wenn gerade nichts ?passiert? ist, ist für (Hörfunk-)Journalisten das mühsame Alltagsgeschäft. Dabei stellt sich immer auch die Schwierigkeit der Balance in der Berichterstattung, wie Uwe Kammann, epd, am Beispiel Sebnitz zeigt. Wolfgang Kapust, WDR, vermittelt seine Strategien, nicht nur über, sondern vielmehr gegen Rechts zu berichten. Wie Hörer informiert, ohne abgeschreckt zu werden, schildert Michael Bajohr vom MDR. Hans Diedenhofen, ebenfalls vom WDR, stellt die geeigneten journalistischen Formen für den Umgang mit diesem Thema im Hörfunk dar. Außerdem bietet die Dokumentation umfassende Informationen zu Ursachen und Strukturen des Rechtsextremismus sowie zu Projekten und Handlungsstrategien dagegen.

Lokale Themen: "Sucht" Die journalistische Alternative

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Bericht über den Umgang von Journalisten mit dem Thema ,Sucht" bzw. ,Suchtkranke", das ( nicht nur weil Ziffer 4 des Pressekodex erweitert wurde) besonders subtil behandelt werden muß, da betroffene Menschen oft zu Opfern der Presse werden und weil viele Leser selbst mit Sucht konfrontiert sind. Wichtig seien genaue Informationen über Hilfseinrichtungen und Anlaufstellen, damit Schwellenängste abgebaut werden können. Angabe von Internet- Quellen zum Thema Sucht.Deutscher Presserat. Pressekodex. (TB)
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Lokale Themen: "Sucht" Die journalistische Alternative
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Bericht über den Umgang von Journalisten mit dem Thema ,Sucht" bzw. ,Suchtkranke", das ( nicht nur weil Ziffer 4 des Pressekodex erweitert wurde) besonders subtil behandelt werden muß, da betroffene Menschen oft zu Opfern der Presse werden und weil viele Leser selbst mit Sucht konfrontiert sind. Wichtig seien genaue Informationen über Hilfseinrichtungen und Anlaufstellen, damit Schwellenängste abgebaut werden können. Angabe von Internet- Quellen zum Thema Sucht.Deutscher Presserat. Pressekodex. (TB)

Zwischen Stammtisch und Pressekodex

Modellseminar
01.01.1970
Die alltäglichen Fälle der journalistischen Ethik stehen hier auf dem Prüfstand. Welche Wirkung kann die Veröffentlichung einer Information haben und welche Verantwortung hat ein Redakteur für ihre Freigabe oder Nicht-Freigabe? Der Reader bietet eine Darstellung der presserechtlichen Vorgaben, eine Einführung in das Wesen der journalistischen Ethik und in den Pressekodex des Deutschen Presserats. Paul Josef Raue, Redakteur des Magazins Econy, beschreibt den schwierigen Balanceakt des Journalisten als ?Treuhänder? der Informationen zwischen Aufklärungspflicht und Wirkung. Die Sprachwissenschaftlerin Kathrin Steyer analysiert den Umgang mit Sprache und ?fremder Rede?. Arbeitsgruppen präsentieren ihre Ergebnisse zum Problem ?Nähe und Distanz? sowie zur ?Manipulation in Wort und Bild?.
Letzte Änderung
28.11.2001
Titel
Zwischen Stammtisch und Pressekodex
In
Modellseminar
Am
01.01.1970
Inhalt
Die alltäglichen Fälle der journalistischen Ethik stehen hier auf dem Prüfstand. Welche Wirkung kann die Veröffentlichung einer Information haben und welche Verantwortung hat ein Redakteur für ihre Freigabe oder Nicht-Freigabe? Der Reader bietet eine Darstellung der presserechtlichen Vorgaben, eine Einführung in das Wesen der journalistischen Ethik und in den Pressekodex des Deutschen Presserats. Paul Josef Raue, Redakteur des Magazins Econy, beschreibt den schwierigen Balanceakt des Journalisten als ?Treuhänder? der Informationen zwischen Aufklärungspflicht und Wirkung. Die Sprachwissenschaftlerin Kathrin Steyer analysiert den Umgang mit Sprache und ?fremder Rede?. Arbeitsgruppen präsentieren ihre Ergebnisse zum Problem ?Nähe und Distanz? sowie zur ?Manipulation in Wort und Bild?.

Subjektiv wahrhaftig sein Fernsehpfarrer Broch spricht über Worte und ihren Umgang

Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
01.01.1970
,Worte können aufhellen, aufrichten, aber auch töten", so Pfarrer Broch, Gemeindegeistlicher, Rundfunkpfarrer und Journalist. Er appelliert an das journalistische Berufsethos und die journalistische Kompetenz. Die Dinge und Geschehnisse müßten möglichst identisch abgebildet werden, immer mit dem Gedanken, wie etwas gebracht wird und für wen. Patentrezepte gebe es nicht, da 10 verschiedene Menschen 10 verschiedene Meinungen haben könnten, man es also nicht jedem recht machen könne. Jeder Einzelfall sei eine Gratwanderung und erfordere aufs neue Fingerspitzengefühl.Ethik, journalististisches Selbstverständnis, journalistisches Handwerk. (TB)
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
Subjektiv wahrhaftig sein Fernsehpfarrer Broch spricht über Worte und ihren Umgang
In
Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
Am
01.01.1970
Inhalt
,Worte können aufhellen, aufrichten, aber auch töten", so Pfarrer Broch, Gemeindegeistlicher, Rundfunkpfarrer und Journalist. Er appelliert an das journalistische Berufsethos und die journalistische Kompetenz. Die Dinge und Geschehnisse müßten möglichst identisch abgebildet werden, immer mit dem Gedanken, wie etwas gebracht wird und für wen. Patentrezepte gebe es nicht, da 10 verschiedene Menschen 10 verschiedene Meinungen haben könnten, man es also nicht jedem recht machen könne. Jeder Einzelfall sei eine Gratwanderung und erfordere aufs neue Fingerspitzengefühl.Ethik, journalististisches Selbstverständnis, journalistisches Handwerk. (TB)

Regeln statt Rezepte Paul-Josef Raue definiert journalistische Ethik

Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
01.01.1970
Journalisten sind frei - solange sie die Inhalte ihrer Berichterstattung vor den Bürgern, ihren Auftraggebern, vertreten können. Behörden haben Auskunftspflicht der Presse gegenüber, diese wiederum ist verpflichtet, dem Leser gegenüber über Reden und Schreiben beziehungsweise ihr Schweigen Rechenschaft abzulegen, wenn es um wichtige öffentliche Belange geht. Mit 10 Zweifelsfällen aus der täglichen Praxis, die zwischen dem Ja zur Veröffentlichung und dem Nein aus Gründen der Ethik und des Selbstverständnisses abwägen, sowie den Lösungen stellt Paul Josef Raue die Seminarteilnehmer auf die Probe. Ethik, journalististisches Selbstverständnis, Presserecht, Pressekodex, Deutscher Presserat. (TB)
Letzte Änderung
23.05.2002
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Regeln statt Rezepte Paul-Josef Raue definiert journalistische Ethik
In
Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
Am
01.01.1970
Inhalt
Journalisten sind frei - solange sie die Inhalte ihrer Berichterstattung vor den Bürgern, ihren Auftraggebern, vertreten können. Behörden haben Auskunftspflicht der Presse gegenüber, diese wiederum ist verpflichtet, dem Leser gegenüber über Reden und Schreiben beziehungsweise ihr Schweigen Rechenschaft abzulegen, wenn es um wichtige öffentliche Belange geht. Mit 10 Zweifelsfällen aus der täglichen Praxis, die zwischen dem Ja zur Veröffentlichung und dem Nein aus Gründen der Ethik und des Selbstverständnisses abwägen, sowie den Lösungen stellt Paul Josef Raue die Seminarteilnehmer auf die Probe. Ethik, journalististisches Selbstverständnis, Presserecht, Pressekodex, Deutscher Presserat. (TB)

Teleobjektive vor dem Haus Berichte über "Medienopfer" - Drei Absagen zum Seminar

Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
01.01.1970
Liane von Droste, Redakteurin beim ,Reutlinger General-Anzeiger", berichtet über ihre Vorgehensweise, Recherche, Berichterstattungen, Befürchtungen und Entscheidungen hinsichtlich des Entführungsfalles ,Fleuchaus", Anfang 1996; außerdem über die Resonanz ihrer Berichterstattung und die Kritik ihrer Berufskollegen. Journalistische Ethik. Privatsphäre. Presserecht (Schutz der Persönlichkeit). (TB)
Letzte Änderung
23.05.2002
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Teleobjektive vor dem Haus Berichte über "Medienopfer" - Drei Absagen zum Seminar
In
Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
Am
01.01.1970
Inhalt
Liane von Droste, Redakteurin beim ,Reutlinger General-Anzeiger", berichtet über ihre Vorgehensweise, Recherche, Berichterstattungen, Befürchtungen und Entscheidungen hinsichtlich des Entführungsfalles ,Fleuchaus", Anfang 1996; außerdem über die Resonanz ihrer Berichterstattung und die Kritik ihrer Berufskollegen. Journalistische Ethik. Privatsphäre. Presserecht (Schutz der Persönlichkeit). (TB)

Vom fairen Umgang mit der Sprache anderer Dr. Kathrin Steyer sieht die Journalistensprache wissenschaftlich

Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
01.01.1970
Sprachwissenschaftlerin Kathrin Speyer erläutert die Brisanz der Redewiedergabe in journalistischen Texten, einer ethischen Komponente, die, wenn auch nicht so auffällig wie etwa Wahrung bzw. Bruch der Privatsphäre, so doch genauso brisant. Das Wiederaufnehmen und Weiterverarbeiten von bereits Geäußertem sei ein relevantes Mittel des Informationstransfers überhaupt, so etwa zwischen Poltikern, die auf die Weitervermittlung ihres Gesagten bauten. Leser/Hörer erhielten kaum Informationen im O- Ton, woraus eine große Verantwortung für den Wiedergebenden/Berichtenden entstehe. Bei der Wiedergabe gebe es 3 Aspekte, auf die man sich beziehen könne: Die äußere Form, der Inhalt und die Funktion einer Aussage. Steyer nennt Beispiele und Fußangeln.Sprache, journalistisches Handwerk, journalistische Ethik. (TB)
Letzte Änderung
23.05.2002
Stichwort(e)
Titel
Vom fairen Umgang mit der Sprache anderer Dr. Kathrin Steyer sieht die Journalistensprache wissenschaftlich
In
Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
Am
01.01.1970
Inhalt
Sprachwissenschaftlerin Kathrin Speyer erläutert die Brisanz der Redewiedergabe in journalistischen Texten, einer ethischen Komponente, die, wenn auch nicht so auffällig wie etwa Wahrung bzw. Bruch der Privatsphäre, so doch genauso brisant. Das Wiederaufnehmen und Weiterverarbeiten von bereits Geäußertem sei ein relevantes Mittel des Informationstransfers überhaupt, so etwa zwischen Poltikern, die auf die Weitervermittlung ihres Gesagten bauten. Leser/Hörer erhielten kaum Informationen im O- Ton, woraus eine große Verantwortung für den Wiedergebenden/Berichtenden entstehe. Bei der Wiedergabe gebe es 3 Aspekte, auf die man sich beziehen könne: Die äußere Form, der Inhalt und die Funktion einer Aussage. Steyer nennt Beispiele und Fußangeln.Sprache, journalistisches Handwerk, journalistische Ethik. (TB)

Neue Werbeformen finden WZ-Chefredakteur hartmann verteidigt die Flexform-Anzeige

Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
01.01.1970
Michael Hartmann, Chefredakteur der ,Westdeutschen Zeitung", Düsseldorf, plädiert für eine strikte Trennung zwischen Redaktion und Anzeigengeschäft; denn ,wenn der journalistische Auftrag durch Werbung gestört wird, muß Schluß sein". Aber da die Tageszeitungsverlage zu rund zwei Dritteln von den Erlösen aus dem Anzeigenverkauf lebten, müsse die Redaktion im Interesse der gesamten Zeitung denken und sich der Anzeigenabteilung gegenüber öffnen. Gemeinsam müßten neue Anzeigenformen gefunden werden, um sich (besonders) von den Anzeigenblättern abzuheben. Hartmann erläutert die Flexform-Anzeige (die er allerdings nur im Bereich der Sport- und Freizeitberichterstattung für vertretbar hält), an der jedoch der Deutsche Presserat Anstoß genommen hat. Sport-Sponsoring, Trennungsgrundsatz, journalistische Ethik, Verlag, redaktionelles Marketing. (TB)
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
Neue Werbeformen finden WZ-Chefredakteur hartmann verteidigt die Flexform-Anzeige
In
Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
Am
01.01.1970
Inhalt
Michael Hartmann, Chefredakteur der ,Westdeutschen Zeitung", Düsseldorf, plädiert für eine strikte Trennung zwischen Redaktion und Anzeigengeschäft; denn ,wenn der journalistische Auftrag durch Werbung gestört wird, muß Schluß sein". Aber da die Tageszeitungsverlage zu rund zwei Dritteln von den Erlösen aus dem Anzeigenverkauf lebten, müsse die Redaktion im Interesse der gesamten Zeitung denken und sich der Anzeigenabteilung gegenüber öffnen. Gemeinsam müßten neue Anzeigenformen gefunden werden, um sich (besonders) von den Anzeigenblättern abzuheben. Hartmann erläutert die Flexform-Anzeige (die er allerdings nur im Bereich der Sport- und Freizeitberichterstattung für vertretbar hält), an der jedoch der Deutsche Presserat Anstoß genommen hat. Sport-Sponsoring, Trennungsgrundsatz, journalistische Ethik, Verlag, redaktionelles Marketing. (TB)

Beweislast bei Journalisten Ausflug in die Medien-Juristerei mit Rechtsanwalt Kurt Braun

Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
01.01.1970
Kurt Braun, Rechtsanwalt und Presserechtsexperte, erläutert das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und die Vorgaben des Kunsturhebergesetzes im Zusammenhang mit der Anfertigung von Fotos und deren nachfolgender Verbreitung durch Journalisten. Außerdem gibt er Aufschluß darüber, wie man zwischen relativen und absoluten Personen der Zeitgeschichte unterscheidet, wann man von Privat-, Geheim- und Intimsphäre spricht, wann identifizierende Berichterstattung zulässig ist, wie Anonymisierung funktioniert. Vergehen/Verbrechen. Verfahrensschritte. Namensnennung. Pressekodex. (TB)
Letzte Änderung
23.05.2002
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Beweislast bei Journalisten Ausflug in die Medien-Juristerei mit Rechtsanwalt Kurt Braun
In
Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
Am
01.01.1970
Inhalt
Kurt Braun, Rechtsanwalt und Presserechtsexperte, erläutert das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und die Vorgaben des Kunsturhebergesetzes im Zusammenhang mit der Anfertigung von Fotos und deren nachfolgender Verbreitung durch Journalisten. Außerdem gibt er Aufschluß darüber, wie man zwischen relativen und absoluten Personen der Zeitgeschichte unterscheidet, wann man von Privat-, Geheim- und Intimsphäre spricht, wann identifizierende Berichterstattung zulässig ist, wie Anonymisierung funktioniert. Vergehen/Verbrechen. Verfahrensschritte. Namensnennung. Pressekodex. (TB)

Rauschen in der Redaktion Uschi Ernst-Flaskamp über die Arbeit des Deutschen Presserates

Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
01.01.1970
Daß die Zahl der Eingaben beim Deutschen Presserat konstant ansteigt, führt Uschi Ernst- Flaskamp, Redakteurin bei der ,Augsburger Allgemeinen Zeitung" und Mitglied im Beschwerdeausschuß, nicht darauf zurück, daß die Presse unmoralischer und unethischer geworden wäre, sondern vielmehr darauf, daß die Leser sehr viel aufmerksamer geworden seien. Sie gibt einen Überblick über die Art der Beschwerden sowie der Konsequenzen ( Rüge, Mißbilligung, keine Maßnahme, nichtöffentliche Rüge, Hinweis). Pressekodex. Publizistische Grundsätze. (TB)
Letzte Änderung
23.05.2002
Stichwort(e)
Titel
Rauschen in der Redaktion Uschi Ernst-Flaskamp über die Arbeit des Deutschen Presserates
In
Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
Am
01.01.1970
Inhalt
Daß die Zahl der Eingaben beim Deutschen Presserat konstant ansteigt, führt Uschi Ernst- Flaskamp, Redakteurin bei der ,Augsburger Allgemeinen Zeitung" und Mitglied im Beschwerdeausschuß, nicht darauf zurück, daß die Presse unmoralischer und unethischer geworden wäre, sondern vielmehr darauf, daß die Leser sehr viel aufmerksamer geworden seien. Sie gibt einen Überblick über die Art der Beschwerden sowie der Konsequenzen ( Rüge, Mißbilligung, keine Maßnahme, nichtöffentliche Rüge, Hinweis). Pressekodex. Publizistische Grundsätze. (TB)

Publizistische Grundsätze Der Pressekodex des Deutschen Presserates im Wortlaut

Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
01.01.1970
Die Ziffern 1 - 16 des Pressekodexes mit den jeweiligen Richtlinien. Zum Beispiel Wahlkampfveranstaltungen, Vorausberichte, Leserbriefe, Vertraulichkeit, Trennung von redaktionellem Text und Anzeigen, Schleichwerbung. Namensnennung. Jubiläumsdaten, Drogen, Berichterstattung über Straftaten, Rügenabdruck. Publizistische Grundsätze. (TB)
Letzte Änderung
30.07.2004
Titel
Publizistische Grundsätze Der Pressekodex des Deutschen Presserates im Wortlaut
In
Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
Am
01.01.1970
Inhalt
Die Ziffern 1 - 16 des Pressekodexes mit den jeweiligen Richtlinien. Zum Beispiel Wahlkampfveranstaltungen, Vorausberichte, Leserbriefe, Vertraulichkeit, Trennung von redaktionellem Text und Anzeigen, Schleichwerbung. Namensnennung. Jubiläumsdaten, Drogen, Berichterstattung über Straftaten, Rügenabdruck. Publizistische Grundsätze. (TB)

"Ich dachte, wir wären..." Arbeitsgruppe 1 dachte über "Nähe und Distanz" im Lokalen nach (Ag. I)

Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
01.01.1970
Ergebnispräsentation der Arbeitsgruppe I: Definition des Begriffs Nähe: Im journalistischen Revier zu leben, zu duzen, viele Freunde im Revier zu haben, auf Menschen zuzugehen und selbstbestimmte Themen aufzugreifen. Distanz: Rückzugsfeld zu schaffen, zu siezen, keinem Verein anzugehören, Unabhängigkeit (Kritikfähigkeit unter Freunden). Lebensnotwendig für Journalisten: Sich Respekt zu verschaffen, sich abzugrenzen, Transparenz und Verständnis durch jederzeit begründ- und nachvollziehbare redaktionelle Entscheidungen zu erzeugen. Selbstbewußtsein. Journalistische Ethik. (TB)
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
"Ich dachte, wir wären..." Arbeitsgruppe 1 dachte über "Nähe und Distanz" im Lokalen nach (Ag. I)
In
Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
Am
01.01.1970
Inhalt
Ergebnispräsentation der Arbeitsgruppe I: Definition des Begriffs Nähe: Im journalistischen Revier zu leben, zu duzen, viele Freunde im Revier zu haben, auf Menschen zuzugehen und selbstbestimmte Themen aufzugreifen. Distanz: Rückzugsfeld zu schaffen, zu siezen, keinem Verein anzugehören, Unabhängigkeit (Kritikfähigkeit unter Freunden). Lebensnotwendig für Journalisten: Sich Respekt zu verschaffen, sich abzugrenzen, Transparenz und Verständnis durch jederzeit begründ- und nachvollziehbare redaktionelle Entscheidungen zu erzeugen. Selbstbewußtsein. Journalistische Ethik. (TB)

Sieben Tropfen Lauterkeit Redaktion kann sich die Welt nicht, wie es ihr gefällt, zurechtlegen (Ag. II)

Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
01.01.1970
Ergebnispräsentation der Arbeitsgruppe II: Sie fingierte eine Redaktionskonferenz, um sich mit dem Thema ,Manipulation in Wort und Bild" auseinanderzusetzen. Ergebnis: Man stellte 7 ,lautere" Gebote auf: 1. Lokaljournalisten manipulieren nicht. 2. Sie schreiben Klartext. 3. Sie schauen dem Volk aufs Maul. 4. Sie diskriminieren nicht. 5. Sie lassen sich nicht vor fremde Karren spannen. 6. Sie inszenieren keine Wirklichkeit. 7. Sie bewegen sich. Journalistische Ethik. (TB)
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
Sieben Tropfen Lauterkeit Redaktion kann sich die Welt nicht, wie es ihr gefällt, zurechtlegen (Ag. II)
In
Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
Am
01.01.1970
Inhalt
Ergebnispräsentation der Arbeitsgruppe II: Sie fingierte eine Redaktionskonferenz, um sich mit dem Thema ,Manipulation in Wort und Bild" auseinanderzusetzen. Ergebnis: Man stellte 7 ,lautere" Gebote auf: 1. Lokaljournalisten manipulieren nicht. 2. Sie schreiben Klartext. 3. Sie schauen dem Volk aufs Maul. 4. Sie diskriminieren nicht. 5. Sie lassen sich nicht vor fremde Karren spannen. 6. Sie inszenieren keine Wirklichkeit. 7. Sie bewegen sich. Journalistische Ethik. (TB)

Konzept für Redaktionsarbeit Die Journalisten und die Grenzen der heilen lokalen Welt... (Ag. III)

Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
01.01.1970
Ergebnispräsentation der Arbeitsgruppe III: Sie trägt kritische Gedanken, Wunschvorstellungen und ,Zukunftspläne" zusammen: Was wir wollen. Was wir nicht mehr machen, wie wir es (stattdessen) machen. Leserorientierung. Hofberichterstattung. Verlautbarungsjournalismus. Meinungsmache. Gesundes Verhältnis von Nähe und Distanz. Keine Tabuthemen. Harte Recherche. Striktes Einhalten des Ehrenkodexes des Deutschen Presserates. Unabhängigkeit. Journalistische Ethik. (TB)
Letzte Änderung
23.05.2002
Titel
Konzept für Redaktionsarbeit Die Journalisten und die Grenzen der heilen lokalen Welt... (Ag. III)
In
Dokumenation: Zwischen Stammtisch und Pressekodex
Am
01.01.1970
Inhalt
Ergebnispräsentation der Arbeitsgruppe III: Sie trägt kritische Gedanken, Wunschvorstellungen und ,Zukunftspläne" zusammen: Was wir wollen. Was wir nicht mehr machen, wie wir es (stattdessen) machen. Leserorientierung. Hofberichterstattung. Verlautbarungsjournalismus. Meinungsmache. Gesundes Verhältnis von Nähe und Distanz. Keine Tabuthemen. Harte Recherche. Striktes Einhalten des Ehrenkodexes des Deutschen Presserates. Unabhängigkeit. Journalistische Ethik. (TB)

Der Unterschied zwischen Nachricht und Naschwerk Über die Ethik im Journalismus und in der Kaumgummiproduktion

Almanach Redaktion \'98
01.01.1970
Herbert Riehl-Heyse, leitender Redakteur der ,Süddeutschen Zeitung", erläutert die Wichtigkeit der freien Presse im Hinblick auf die Qualität des Journalismus, die Forderungen und Ansprüche der Konsumenten und nicht zuletzt auf das - nicht immer einfache - Zusammenspiel zwischen (Print-)Medien und Politik. Wahre Gegebenheiten zu sehen, zu hören und wahrheitsgetreu darüber zu berichten, Nachrichten (lokal oder aus aller Welt) vernünftig zu selektieren und ,verbrauchergerecht" in Worte zu kleiden, ohne ,geistige oder gar moralische Umweltverschmutzung" zu betreiben, und dabei nicht mit dem Presserat aneinanderzugeraten - das alles sei unglaublich schwierig, aber nicht unmöglich. Pressefreiheit. Qualitätsjournalismus. Akzeptanzkrise. Selbstbewußtsein. Zivilcourage. (TB)
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Der Unterschied zwischen Nachricht und Naschwerk Über die Ethik im Journalismus und in der Kaumgummiproduktion
In
Almanach Redaktion \'98
Am
01.01.1970
Inhalt
Herbert Riehl-Heyse, leitender Redakteur der ,Süddeutschen Zeitung", erläutert die Wichtigkeit der freien Presse im Hinblick auf die Qualität des Journalismus, die Forderungen und Ansprüche der Konsumenten und nicht zuletzt auf das - nicht immer einfache - Zusammenspiel zwischen (Print-)Medien und Politik. Wahre Gegebenheiten zu sehen, zu hören und wahrheitsgetreu darüber zu berichten, Nachrichten (lokal oder aus aller Welt) vernünftig zu selektieren und ,verbrauchergerecht" in Worte zu kleiden, ohne ,geistige oder gar moralische Umweltverschmutzung" zu betreiben, und dabei nicht mit dem Presserat aneinanderzugeraten - das alles sei unglaublich schwierig, aber nicht unmöglich. Pressefreiheit. Qualitätsjournalismus. Akzeptanzkrise. Selbstbewußtsein. Zivilcourage. (TB)

Auf Tuchfühlung mit dem Leser, zum Staat auf Distanz Über die eindeutige Beziehung zwischen Lesernähe und Staatsferne

Almanach Redaktion \'98
01.01.1970
Über die Medien als Transformator von Botschaften aus der Sicht der Politik und die Notwendigkeit, daß Journalisten - um des Vertrauens der Leser willen - Distanz zu Politikern halten müssen, schreibt Wolfgang Nagorske, Kreisredakteur bei der , Sächsischen Zeitung". Zwar sei ein ständiger Kontakt zwischen Journalisten und Politikern unerläßlich; daß Parteien und auch Unternehmen permanent versuchen, Journalisten vor ihren ,Werbekarren" zu spannen, dürfe jedoch nie aus den Augen verloren werden. Eine klare und unmißverständliche verlegerische Position sei für den Journalisten und seine fundierte Recherche von immenser Wichtigkeit. Demokratie. Diktatur. Lesernähe. Konkurrenz. Autorität. DDR/Wende. Ethik. Selbstverständnis.(TB)
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Auf Tuchfühlung mit dem Leser, zum Staat auf Distanz Über die eindeutige Beziehung zwischen Lesernähe und Staatsferne
In
Almanach Redaktion \'98
Am
01.01.1970
Inhalt
Über die Medien als Transformator von Botschaften aus der Sicht der Politik und die Notwendigkeit, daß Journalisten - um des Vertrauens der Leser willen - Distanz zu Politikern halten müssen, schreibt Wolfgang Nagorske, Kreisredakteur bei der , Sächsischen Zeitung". Zwar sei ein ständiger Kontakt zwischen Journalisten und Politikern unerläßlich; daß Parteien und auch Unternehmen permanent versuchen, Journalisten vor ihren ,Werbekarren" zu spannen, dürfe jedoch nie aus den Augen verloren werden. Eine klare und unmißverständliche verlegerische Position sei für den Journalisten und seine fundierte Recherche von immenser Wichtigkeit. Demokratie. Diktatur. Lesernähe. Konkurrenz. Autorität. DDR/Wende. Ethik. Selbstverständnis.(TB)

Rügen und Mißbilligungen bei Verstößen gegen den Kodex Beispiele aus der Spruchpraxis des Deutschen Presserates

Almanach Redaktion \'98
01.01.1970
Anke Vehmeier, Redakteurin bei der ,Oberhessischen Presse" in Marburg, schildert einige Fälle, in denen Zeitungsberichte oder Teile daraus, wie Wortwahl, Namensnennung, Schleichwerbung, Fotos u. ä. moniert wurden (z. T. ungerechtfertigt). Stellungnahmen des Deutschen Presserates und der verantwortlichen Redaktionen dazu. Ausländer. Gerichtsberichterstattung. Stigmatisierung. Ethnische Gruppen. Ethik. Pressekodex. (TB)
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Rügen und Mißbilligungen bei Verstößen gegen den Kodex Beispiele aus der Spruchpraxis des Deutschen Presserates
In
Almanach Redaktion \'98
Am
01.01.1970
Inhalt
Anke Vehmeier, Redakteurin bei der ,Oberhessischen Presse" in Marburg, schildert einige Fälle, in denen Zeitungsberichte oder Teile daraus, wie Wortwahl, Namensnennung, Schleichwerbung, Fotos u. ä. moniert wurden (z. T. ungerechtfertigt). Stellungnahmen des Deutschen Presserates und der verantwortlichen Redaktionen dazu. Ausländer. Gerichtsberichterstattung. Stigmatisierung. Ethnische Gruppen. Ethik. Pressekodex. (TB)

Berichte über Sexual-Straftaten ohne Augenmaß Differenzierte Betrachtung käme allen Beteiligten zugute

Almanach Redaktion \'98
01.01.1970
In Sachen Sexualdelikte in den Medien plädiert Werner Krebber, freier Journalist mit Schwerpunkt Soziales und Justiz in Gelsenkirchen, für eine verantwortungsbewußte, distanzierte (statt reißerische) Berichterstattung ohne erniedrigende Details. Sowohl in bezug auf das Opfer als auch auf den mutmaßlichen Täter gebe es klare Richtlinien. Zudem würden Begriffe wie ,sexueller Mißbrauch", ,sexuelle Gewalt" und ,sexuelle Nötigung" oftmals undifferenziert verwendet. Publizistische Grundsätze. Pressekodex. Kriminalstatistik. Justiz. Therapie. Literaturhinweise. Ethik. Handwerk.(TB)
Letzte Änderung
07.10.2002
Titel
Berichte über Sexual-Straftaten ohne Augenmaß Differenzierte Betrachtung käme allen Beteiligten zugute
In
Almanach Redaktion \'98
Am
01.01.1970
Inhalt
In Sachen Sexualdelikte in den Medien plädiert Werner Krebber, freier Journalist mit Schwerpunkt Soziales und Justiz in Gelsenkirchen, für eine verantwortungsbewußte, distanzierte (statt reißerische) Berichterstattung ohne erniedrigende Details. Sowohl in bezug auf das Opfer als auch auf den mutmaßlichen Täter gebe es klare Richtlinien. Zudem würden Begriffe wie ,sexueller Mißbrauch", ,sexuelle Gewalt" und ,sexuelle Nötigung" oftmals undifferenziert verwendet. Publizistische Grundsätze. Pressekodex. Kriminalstatistik. Justiz. Therapie. Literaturhinweise. Ethik. Handwerk.(TB)

Von Milzbrandalarm und Blutbädern Dokumentation: Womit sich der Deutsche Presserat befassen musste

Die Angst in unseren Städten - Innere Sicherheit und die Tageszeitung
01.01.1970
Die Dokumentation liefert einige Beispiele von Artikeln aus deutschen Tageszeitungen, mit denen sich der Deutsche Presserat befassen musste. Darin geht es um einen Aufruf, Osama bin Laden zu jagen, einen sensationellen Gerichtsbericht, einen fragwürdigen Kommentar zu den Anschlägen vom 11. September, Berichte zu Selbstmorden, Milzbrandalarm und einen mutmaßlichen Gewaltverbrecher.
Letzte Änderung
23.07.2002
Titel
Von Milzbrandalarm und Blutbädern Dokumentation: Womit sich der Deutsche Presserat befassen musste
In
Die Angst in unseren Städten - Innere Sicherheit und die Tageszeitung
Am
01.01.1970
Inhalt
Die Dokumentation liefert einige Beispiele von Artikeln aus deutschen Tageszeitungen, mit denen sich der Deutsche Presserat befassen musste. Darin geht es um einen Aufruf, Osama bin Laden zu jagen, einen sensationellen Gerichtsbericht, einen fragwürdigen Kommentar zu den Anschlägen vom 11. September, Berichte zu Selbstmorden, Milzbrandalarm und einen mutmaßlichen Gewaltverbrecher.

"Umarmt und ausgeschlossen" Vom Bundestagsplenum ins Rampenlicht

Stell Dir vor, es ist Wahl und keiner geht hin - Konzepte für eine bessere Wahlberichterstattung
01.01.1970
Die fraktionslose Bundestagsabgeordnete Christa Lörcher (SPD) erläutert ihre Entscheidung, den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr abgelehnt zu haben und die daraus entstandenen Konsequenzen. Sie wertet das Gewissen höher als die Parteidisziplin. Ihre Jahreseinkünfte stellt sie für alle einsehbar ins Internet. Beides erhöht ihr Ansehen bei den Wählern. Christa Lörcher nennt in dem Beitrag zudem sechs Thesen zum Umgang zwischen Journalisten und Politikern. Für sie besonders wichtig: die Glaubwürdigkeit ? stimmen Handeln und Reden überein? Medien sollten die Parteizugehörigkeit eines Politikers unvoreingenommen zur Kenntnis nehmen, wünscht sie sich.
Letzte Änderung
23.07.2002
Titel
"Umarmt und ausgeschlossen" Vom Bundestagsplenum ins Rampenlicht
In
Stell Dir vor, es ist Wahl und keiner geht hin - Konzepte für eine bessere Wahlberichterstattung
Am
01.01.1970
Inhalt
Die fraktionslose Bundestagsabgeordnete Christa Lörcher (SPD) erläutert ihre Entscheidung, den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr abgelehnt zu haben und die daraus entstandenen Konsequenzen. Sie wertet das Gewissen höher als die Parteidisziplin. Ihre Jahreseinkünfte stellt sie für alle einsehbar ins Internet. Beides erhöht ihr Ansehen bei den Wählern. Christa Lörcher nennt in dem Beitrag zudem sechs Thesen zum Umgang zwischen Journalisten und Politikern. Für sie besonders wichtig: die Glaubwürdigkeit ? stimmen Handeln und Reden überein? Medien sollten die Parteizugehörigkeit eines Politikers unvoreingenommen zur Kenntnis nehmen, wünscht sie sich.

Imperativ für Journalisten: Sorgfalt und Augenmaß! Journalistische Ethik verbietet wenig, aber sie gewährt vieles

Almanach Redaktion \'99
01.01.1970
Über den fast unüberschaubar großen, aber nicht grenzenlosen Freiraum von Journalisten, von denen die Leser eine solide und furchtlose Recherche und eine ebensolche Berichterstattung erwarten, informiert Paul-Josef Raue, ehemaliger Chefredakteur der , Oberhessischen Presse" in Marburg und der ,Frankfurter Neuen Presse". Die Presse komme dem Einfluß einer ,vierten Gewalt" nahe, müsse sich jedoch an den Kodex, Gesetze und Richtlinien halten. Raue führt 10 Beispiele von Zweifelsfällen aus der täglichen Praxis samt Antworten auf. ZAW-Richtlinien. Deutscher Presserat. Ethik. Selbstverständnis. Journalismus. Presserecht. (TB)
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Imperativ für Journalisten: Sorgfalt und Augenmaß! Journalistische Ethik verbietet wenig, aber sie gewährt vieles
In
Almanach Redaktion \'99
Am
01.01.1970
Inhalt
Über den fast unüberschaubar großen, aber nicht grenzenlosen Freiraum von Journalisten, von denen die Leser eine solide und furchtlose Recherche und eine ebensolche Berichterstattung erwarten, informiert Paul-Josef Raue, ehemaliger Chefredakteur der , Oberhessischen Presse" in Marburg und der ,Frankfurter Neuen Presse". Die Presse komme dem Einfluß einer ,vierten Gewalt" nahe, müsse sich jedoch an den Kodex, Gesetze und Richtlinien halten. Raue führt 10 Beispiele von Zweifelsfällen aus der täglichen Praxis samt Antworten auf. ZAW-Richtlinien. Deutscher Presserat. Ethik. Selbstverständnis. Journalismus. Presserecht. (TB)

Konzepte: Hintergrund und Recherche Interview: Zuviel Harmoniesucht, Herr Birkholz? Interview: Zuviel Harmoniesucht, Herr Birkholz?

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Interview mit dem stellvertretenden Chefredakteur der "Kölnischen Rundschau", Wolfgang Birkholz, über die unabhängigere, weil nicht vom örtlichen Establishment , gefangene" überregionale Presse und die Verantwortung der Lokalpresse, die sehr präzise und faktengetreu berichten müsse, da sie auf jedes Komma festgenagelt werde. Weiterhin: Befreiung von Redakteuren von der Tagesroutine für investigative Recherche.Lokalberichterstattung. Politikberichterstattung. Journalistisches Handwerk. Nähe/Distanz zur Politik. (TB)
Letzte Änderung
22.05.2002
Stichwort(e)
Titel
Konzepte: Hintergrund und Recherche Interview: Zuviel Harmoniesucht, Herr Birkholz? Interview: Zuviel Harmoniesucht, Herr Birkholz?
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Interview mit dem stellvertretenden Chefredakteur der "Kölnischen Rundschau", Wolfgang Birkholz, über die unabhängigere, weil nicht vom örtlichen Establishment , gefangene" überregionale Presse und die Verantwortung der Lokalpresse, die sehr präzise und faktengetreu berichten müsse, da sie auf jedes Komma festgenagelt werde. Weiterhin: Befreiung von Redakteuren von der Tagesroutine für investigative Recherche.Lokalberichterstattung. Politikberichterstattung. Journalistisches Handwerk. Nähe/Distanz zur Politik. (TB)

Presseethik: Grenzen ethischer Argumentation Die Wahrheit über Ratsherrn M.

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Bericht über die Nichtveröffentlichung der Hintergründe des Selbstmordes eines gewählten Volksvertreters in Münster. Die Redaktion der ,Münsterschen Zeitung" ,versteckte" sich hinter ethischer und formaler Argumentation, während der ,Spiegel" und die ,taz" sich des Falles presserechtlich einwandfrei annahmen, der Öffentlichkeit die ihr ,zustehenden" Informationen lieferte und die Lokalpresse ob ihrer Zurückhaltung angreift.Ethik. Journalistisches Selbstverständnis. Presserecht. Schutz der Persönlichkeit. (TB)
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Presseethik: Grenzen ethischer Argumentation Die Wahrheit über Ratsherrn M.
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Bericht über die Nichtveröffentlichung der Hintergründe des Selbstmordes eines gewählten Volksvertreters in Münster. Die Redaktion der ,Münsterschen Zeitung" ,versteckte" sich hinter ethischer und formaler Argumentation, während der ,Spiegel" und die ,taz" sich des Falles presserechtlich einwandfrei annahmen, der Öffentlichkeit die ihr ,zustehenden" Informationen lieferte und die Lokalpresse ob ihrer Zurückhaltung angreift.Ethik. Journalistisches Selbstverständnis. Presserecht. Schutz der Persönlichkeit. (TB)

Ich traue mich trotzdem... Tagungsleiter Berthold L. Flöper über politische Bildung

Dokumentation: Forum Lokaljournalismus 1998
01.01.1970
Berthold L. Flöper, der Tagungsleiter, über Tendenzen, Veränderungen in unserer Gesellschaft, die Verantwortung und den Auftrag der Medien, die Öffentlichkeit zu informieren und die politische Diskussion in Gang zu halten. (TB)
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Ich traue mich trotzdem... Tagungsleiter Berthold L. Flöper über politische Bildung
In
Dokumentation: Forum Lokaljournalismus 1998
Am
01.01.1970
Inhalt
Berthold L. Flöper, der Tagungsleiter, über Tendenzen, Veränderungen in unserer Gesellschaft, die Verantwortung und den Auftrag der Medien, die Öffentlichkeit zu informieren und die politische Diskussion in Gang zu halten. (TB)

Das Millionenspiel

Modellseminar: Im Verein am schönsten - Mehr als der 1:0-Journalismus
01.01.1970
Um das Zusammenspiel von Geld, Medien und Sportlern ging es beim Vortrag von Werner Köster, ehemals Bild-Sportchef, und Klaus Gattermann, Rennsportleiter der Ski-Firma Völkl. Gattermann, durch einen spektakulären Sturz als Skifahrer selbst monatelang in den Schlagzeilen gewesen, findet die Attraktivität von Unfällen für den Fernsehzuschauer normal. Nähe von Journalisten zu Sportlern hält er für sinnvoll, da so auch schwächere Leistungen besser beurteilt werden könnten. Köster, Manager u. a. von Franziska van Almsick, forderte Fairness von Journalisten. Fehler könnten natürlich auch ihnen unterlaufen.\NLN\ (VD)
Letzte Änderung
21.11.2001
Titel
Das Millionenspiel
In
Modellseminar: Im Verein am schönsten - Mehr als der 1:0-Journalismus
Am
01.01.1970
Inhalt
Um das Zusammenspiel von Geld, Medien und Sportlern ging es beim Vortrag von Werner Köster, ehemals Bild-Sportchef, und Klaus Gattermann, Rennsportleiter der Ski-Firma Völkl. Gattermann, durch einen spektakulären Sturz als Skifahrer selbst monatelang in den Schlagzeilen gewesen, findet die Attraktivität von Unfällen für den Fernsehzuschauer normal. Nähe von Journalisten zu Sportlern hält er für sinnvoll, da so auch schwächere Leistungen besser beurteilt werden könnten. Köster, Manager u. a. von Franziska van Almsick, forderte Fairness von Journalisten. Fehler könnten natürlich auch ihnen unterlaufen.\NLN\ (VD)

Denen zeig\' ich, wo\'s langgeht / "Wir sind alle zu bequem um nachzufragen" - Diskussion

Modellseminar: Wenn der Ortsvorsteher tobt - Vom Umgang mit der Kritik
01.01.1970
Der Kitzinger Landrat Dr. Siegfried Naser beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Kommunalverwaltungen und -politikern zu Journalisten. Sein Rat an die Pressevertreter: aufpassen, welche Funktion und welches Alter die Politiker haben und sich in deren Weltbild versetzen. Journalisten sollten nach Meinung Nasers sachlich kritisieren und sich davor hüten, andere Menschen abzuwerten. Wichtig sei es, bei aller gebotenen Distanz miteinander im Gespräch zu bleiben und korrekt miteinander umzugehen. (VD)
Letzte Änderung
21.11.2001
Titel
Denen zeig\' ich, wo\'s langgeht / "Wir sind alle zu bequem um nachzufragen" - Diskussion
In
Modellseminar: Wenn der Ortsvorsteher tobt - Vom Umgang mit der Kritik
Am
01.01.1970
Inhalt
Der Kitzinger Landrat Dr. Siegfried Naser beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Kommunalverwaltungen und -politikern zu Journalisten. Sein Rat an die Pressevertreter: aufpassen, welche Funktion und welches Alter die Politiker haben und sich in deren Weltbild versetzen. Journalisten sollten nach Meinung Nasers sachlich kritisieren und sich davor hüten, andere Menschen abzuwerten. Wichtig sei es, bei aller gebotenen Distanz miteinander im Gespräch zu bleiben und korrekt miteinander umzugehen. (VD)

Zwischen Freiheit und Obrigkeit

Modellseminar: Wenn der Ortsvorsteher tobt - Vom Umgang mit der Kritik
01.01.1970
Zwischen philosophischer Reflektion und praktischen Hinweisen bewegte sich der Vortrag von Paul-Josef Raue, Chefredakteur der Magdeburger Volksstimme. Journalisten müssen ihr Tun begründen können, auch um eines klaren Selbstbewusstseins willen, so Raue. Tobt der Ortsvorsteher, könne man ihn ruhig toben lassen - soweit man gut recherchiert habe. Der deutsche Journalismus erscheint Raue als viel zu staatsnah. Das Maß aller Dinge seien die Leser, denen gegenüber Journalisten auch Fehler zugeben müssten. Raue nennt Beispiele für guten Lokaljournalismus.(VD)
Letzte Änderung
21.11.2001
Titel
Zwischen Freiheit und Obrigkeit
In
Modellseminar: Wenn der Ortsvorsteher tobt - Vom Umgang mit der Kritik
Am
01.01.1970
Inhalt
Zwischen philosophischer Reflektion und praktischen Hinweisen bewegte sich der Vortrag von Paul-Josef Raue, Chefredakteur der Magdeburger Volksstimme. Journalisten müssen ihr Tun begründen können, auch um eines klaren Selbstbewusstseins willen, so Raue. Tobt der Ortsvorsteher, könne man ihn ruhig toben lassen - soweit man gut recherchiert habe. Der deutsche Journalismus erscheint Raue als viel zu staatsnah. Das Maß aller Dinge seien die Leser, denen gegenüber Journalisten auch Fehler zugeben müssten. Raue nennt Beispiele für guten Lokaljournalismus.(VD)

Neue Bücher Für Sie gelesen

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Vorgestellt werden die Bücher "Bild dir meine Meinung" von Roger Willemsen (Verlag Klaus Bittermann) und das Jahrbuch des Deutschen Presserates 1998 (UVK Medien). Willemsen bietet in 16 Aufsätzen ein sprachliches Feuerwerk, das die Themen Sprache, Medien und Gesellschaft beleuchtet. Das Jahrbuch des Presserats gibt einen Überblick über die presseethischen und presserechtlichen Probleme; in der Dokumentation sind alle Fälle des Jahres gesammelt, in denen der Presserat sich geäußert hat. Als Nachschlagewerk gibt das Buch Hinweise auf tägliche Zweifelsfälle. (VD)
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Neue Bücher Für Sie gelesen
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Vorgestellt werden die Bücher "Bild dir meine Meinung" von Roger Willemsen (Verlag Klaus Bittermann) und das Jahrbuch des Deutschen Presserates 1998 (UVK Medien). Willemsen bietet in 16 Aufsätzen ein sprachliches Feuerwerk, das die Themen Sprache, Medien und Gesellschaft beleuchtet. Das Jahrbuch des Presserats gibt einen Überblick über die presseethischen und presserechtlichen Probleme; in der Dokumentation sind alle Fälle des Jahres gesammelt, in denen der Presserat sich geäußert hat. Als Nachschlagewerk gibt das Buch Hinweise auf tägliche Zweifelsfälle. (VD)

Presserecht: Vereinsberichterstattung Achtung Privatsache!

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Eingetragene Vereine sind grundsätzlich nicht verpflichtet, Medienvertretern Auskünfte zu geben, erläutert Kurt Braun, Rechtsanwalt und Experte für Medien- und Verlagsrecht. Journalisten können zwar aus anderen Quellen Informationen schöpfen, dürfen aber noch längst nicht alles veröffentlichen. Vorgänge aus der Privat-, Geheim- und Intim-sphäre von Vereinsmitgliedern sind tabu, wozu beispielsweise auch konkrete Zahlen über das "Gehalt" eines Fußballamateurs gehören. Bei schweren Verfehlungen darf ausnahmsweise unter Namensnennung aus Hauptverhandlungen berichtet werden. In-formationen über Wirtschaftsdaten sind zulässig, auch wenn die Quelle inoffiziell ist. (VD)
Letzte Änderung
30.01.2002
Titel
Presserecht: Vereinsberichterstattung Achtung Privatsache!
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Eingetragene Vereine sind grundsätzlich nicht verpflichtet, Medienvertretern Auskünfte zu geben, erläutert Kurt Braun, Rechtsanwalt und Experte für Medien- und Verlagsrecht. Journalisten können zwar aus anderen Quellen Informationen schöpfen, dürfen aber noch längst nicht alles veröffentlichen. Vorgänge aus der Privat-, Geheim- und Intim-sphäre von Vereinsmitgliedern sind tabu, wozu beispielsweise auch konkrete Zahlen über das "Gehalt" eines Fußballamateurs gehören. Bei schweren Verfehlungen darf ausnahmsweise unter Namensnennung aus Hauptverhandlungen berichtet werden. In-formationen über Wirtschaftsdaten sind zulässig, auch wenn die Quelle inoffiziell ist. (VD)

Der Spagat

Gefragte Alleskönner-Professionell Arbeiten in kleinen Redaktionen
01.01.1970
Spielregeln für die tägliche Gratwanderung zwischen Nähe und Distanz stellte Ar- beitsgruppe 2 auf. Tipps und Anregungen wurden in fünf Spielszenen gepackt, wobei Dialoge zwischen Engelchen und Teufelchen den inneren Kampf des Journalisten wi- derspiegelten. Dabei ging es um die Annahme von Geschenken, um Gefälligkeiten und Befangenheit. (VD) Schlagworte: Ethik, Alltag, Journalisten, Pressefreiheit, Qualität, Recherche
Letzte Änderung
21.11.2001
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Der Spagat
In
Gefragte Alleskönner-Professionell Arbeiten in kleinen Redaktionen
Am
01.01.1970
Inhalt
Spielregeln für die tägliche Gratwanderung zwischen Nähe und Distanz stellte Ar- beitsgruppe 2 auf. Tipps und Anregungen wurden in fünf Spielszenen gepackt, wobei Dialoge zwischen Engelchen und Teufelchen den inneren Kampf des Journalisten wi- derspiegelten. Dabei ging es um die Annahme von Geschenken, um Gefälligkeiten und Befangenheit. (VD) Schlagworte: Ethik, Alltag, Journalisten, Pressefreiheit, Qualität, Recherche

Wieviel Demokratie darfs denn sein?

Modellseminar-Die neuen Kommunen
01.01.1970
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit des Journalistenalltags entstehen immer wieder Konfliktfelder. Arbeitsgruppe IV suchte nach einem praxistauglichen Kodex, der Hilfestellung für die Arbeit gibt. Das Ergebnis: 18 Gebote, eingeteilt in die Kategorien "Du musst", "Du kannst", "Du darfst". Letztlich müsse aber jeder selbst entscheiden, wie er den "politischen Beruf" Journalist ausübt. (VD) Alltag, Journalisten, Ethik, Qualität
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22.05.2002
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Wieviel Demokratie darfs denn sein?
In
Modellseminar-Die neuen Kommunen
Am
01.01.1970
Inhalt
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit des Journalistenalltags entstehen immer wieder Konfliktfelder. Arbeitsgruppe IV suchte nach einem praxistauglichen Kodex, der Hilfestellung für die Arbeit gibt. Das Ergebnis: 18 Gebote, eingeteilt in die Kategorien "Du musst", "Du kannst", "Du darfst". Letztlich müsse aber jeder selbst entscheiden, wie er den "politischen Beruf" Journalist ausübt. (VD) Alltag, Journalisten, Ethik, Qualität

Professionalität ist entscheidend Wertewandel im Journalismus

Almanach Redaktion 2000
01.01.1970
Welche Probleme Journalisten im Spannungsfeld von Marketing, Vertrieb und Anzeigenabteilung in Zukunft bewältigen müssen, untersucht Siegfried Weischenberg, Professor für Kommunikationswissenschaft an den Unis Münster und Hamburg. Journalismus franst an den Rändern immer weiter aus, die Anforderungen an technische Kenntnisse der Redakteure steigen. Die Identität des Berufs und die Vermittlung von Information muss sich gegen Marktmechanismen behaupten. Laut Weischenberg hat Journalismus dort eine Zukunft, wo Nachrichten Aspekte der Nützlichkeit fürs Publikum berücksichtigen. (VD)\NLN\ Schlagworte: Handwerk, Journalisten, Marketing, Ethik, Qualität, Technik, Zukunft
Letzte Änderung
20.11.2001
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Professionalität ist entscheidend Wertewandel im Journalismus
In
Almanach Redaktion 2000
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01.01.1970
Inhalt
Welche Probleme Journalisten im Spannungsfeld von Marketing, Vertrieb und Anzeigenabteilung in Zukunft bewältigen müssen, untersucht Siegfried Weischenberg, Professor für Kommunikationswissenschaft an den Unis Münster und Hamburg. Journalismus franst an den Rändern immer weiter aus, die Anforderungen an technische Kenntnisse der Redakteure steigen. Die Identität des Berufs und die Vermittlung von Information muss sich gegen Marktmechanismen behaupten. Laut Weischenberg hat Journalismus dort eine Zukunft, wo Nachrichten Aspekte der Nützlichkeit fürs Publikum berücksichtigen. (VD)\NLN\ Schlagworte: Handwerk, Journalisten, Marketing, Ethik, Qualität, Technik, Zukunft

Ein neues Jahrhundert der Journalisten Good and bad news

Almanach 2000
01.01.1970
Engelbert Washietl, stellvertretender Chefredakteur des "Wirtschafts-Blatts" in Wien, zweifelt nicht an der Zukunft des Journalismus, aber an dessen Richtung. Die Medien berichten schon heute am Alltag der Nutzer vorbei, während diese mit Hilfe neuer Technik ihre Möglichkeiten nutzen, individuelle Vorlieben zu befriedigen. Journalistische Dienstleister und "Seelen-Coacher" überwiegen, eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Politik findet immer seltener statt. Politiker orientieren sich an den Medien, die an Skandalen und Aufsehen erregenden Informationen interessiert sind. (VD) \NLN\ Schlagworte: Qualität, Journalisten, Leser, Politik, Ethik
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22.05.2002
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Ein neues Jahrhundert der Journalisten Good and bad news
In
Almanach 2000
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01.01.1970
Inhalt
Engelbert Washietl, stellvertretender Chefredakteur des "Wirtschafts-Blatts" in Wien, zweifelt nicht an der Zukunft des Journalismus, aber an dessen Richtung. Die Medien berichten schon heute am Alltag der Nutzer vorbei, während diese mit Hilfe neuer Technik ihre Möglichkeiten nutzen, individuelle Vorlieben zu befriedigen. Journalistische Dienstleister und "Seelen-Coacher" überwiegen, eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Politik findet immer seltener statt. Politiker orientieren sich an den Medien, die an Skandalen und Aufsehen erregenden Informationen interessiert sind. (VD) \NLN\ Schlagworte: Qualität, Journalisten, Leser, Politik, Ethik

Zu viel Krawall, zu wenig Recherche Auch seriöse Bilder machen mit

Almanach 2000
01.01.1970
Helmut Lölhöffel, Hauptstadtkorrespondent der "Frankfurter Rundschau", kritisiert das Niveau der Politikberichterstattung aus Berlin. Am Beispiel einer Meldung aus der Süddeutschen Zeitung erläutert er den Mechanismus der Medien, einen "Kreisverkehr künstlicher Neuigkeiten" zu erzeugen. Lölhöffel plädiert dafür, Entscheidungsprozesse sichtbar zu machen, statt persönliche Streitereien hochzuziehen. (VD) Schlagworte: Politik, Journalisten, Ethik, Handwerk
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30.01.2002
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Zu viel Krawall, zu wenig Recherche Auch seriöse Bilder machen mit
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Almanach 2000
Am
01.01.1970
Inhalt
Helmut Lölhöffel, Hauptstadtkorrespondent der "Frankfurter Rundschau", kritisiert das Niveau der Politikberichterstattung aus Berlin. Am Beispiel einer Meldung aus der Süddeutschen Zeitung erläutert er den Mechanismus der Medien, einen "Kreisverkehr künstlicher Neuigkeiten" zu erzeugen. Lölhöffel plädiert dafür, Entscheidungsprozesse sichtbar zu machen, statt persönliche Streitereien hochzuziehen. (VD) Schlagworte: Politik, Journalisten, Ethik, Handwerk

Die Wortverdreher GmbH Plädoyer für mehr Sprachbewusstsein

Almanach 2000
01.01.1970
Die Sprache der Journalisten passt sich der von Politik und Verwaltung an, kritisiert Ernst Elitz, Intendant des DeutschlandRadios. Gegen die "Wortverdreher" setzt er die Berufspflicht der Journalisten zur genauen Definition und zum genauen Ausdruck. Elitz zählt einige der Sünden auf wie kriegerische Sprache oder den Hang zu neuen Wortkreationen mit Hilfe des Bindestrichs. Hoffnung schöpft er aus dem sprachlichen Multiplikatoreneffekt, der von Medien ausgeht, die nicht die Sprache des Jahrmarkts nutzen. (VD) Schlagworte: Sprache, Stil, Alltag, Journalisten, Ethik, Qualität
Letzte Änderung
20.11.2001
Titel
Die Wortverdreher GmbH Plädoyer für mehr Sprachbewusstsein
In
Almanach 2000
Am
01.01.1970
Inhalt
Die Sprache der Journalisten passt sich der von Politik und Verwaltung an, kritisiert Ernst Elitz, Intendant des DeutschlandRadios. Gegen die "Wortverdreher" setzt er die Berufspflicht der Journalisten zur genauen Definition und zum genauen Ausdruck. Elitz zählt einige der Sünden auf wie kriegerische Sprache oder den Hang zu neuen Wortkreationen mit Hilfe des Bindestrichs. Hoffnung schöpft er aus dem sprachlichen Multiplikatoreneffekt, der von Medien ausgeht, die nicht die Sprache des Jahrmarkts nutzen. (VD) Schlagworte: Sprache, Stil, Alltag, Journalisten, Ethik, Qualität

Platz da! Leserbriefe brauchen Spielregeln

Almanach 2000
01.01.1970
Wie zum Nutzen beider Seiten mit Leserbriefen im Lokalteil umgegangen werden kann, erläutert Christoph Pepper, Chefredakteur des "Mindener Tageblatts". Dabei gibt er zahlreiche Tipps aus der redaktionellen Praxis im Hinblick auf Platzierung, Redigieren und Themenvielfalt. Ausführlich werden Regeln zu Presserecht, journalistischem Anstand und redaktioneller Organisation genannt. Außerdem berücksichtigt Pepper das Veröffentlichen von Leserbriefen in Online-Ausgaben. (VD) Schlagworte: Konzept, Layout, Leser, Organisation, Recht, Rubrik, Planung, Leserbriefe
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Platz da! Leserbriefe brauchen Spielregeln
In
Almanach 2000
Am
01.01.1970
Inhalt
Wie zum Nutzen beider Seiten mit Leserbriefen im Lokalteil umgegangen werden kann, erläutert Christoph Pepper, Chefredakteur des "Mindener Tageblatts". Dabei gibt er zahlreiche Tipps aus der redaktionellen Praxis im Hinblick auf Platzierung, Redigieren und Themenvielfalt. Ausführlich werden Regeln zu Presserecht, journalistischem Anstand und redaktioneller Organisation genannt. Außerdem berücksichtigt Pepper das Veröffentlichen von Leserbriefen in Online-Ausgaben. (VD) Schlagworte: Konzept, Layout, Leser, Organisation, Recht, Rubrik, Planung, Leserbriefe

Lesestoff für Schreiber Nicht nur für den journalistischen Alltag

Almanach 2000
01.01.1970
Vorgestellt werden die Bücher: Ruth Pink: Kreativität im Journalismus; Peter Linden: Wie Texte wirken - Anleitung zur Analyse journalistischer Sprache; Klaus Meier (Hrsg.): Internet Journalismus - ein Leitfaden für ein neues Medium; Christoph Moss: Die Organisation der Zeitungsredaktion; Monika Jäger: Moderationstraining; Regina Müller: Journalismus - Einstieg, Praxis, Chancen; Carmen Sitter: "Die eine Hälfte vergisst man(n) leicht!" Zur Situation von Journalistinnen in Deutschland; Martina Minzberg: Bild-Zeitung und Persönlichkeitsschutz. Vor Gericht und Presserat: Eine Bestandsaufnahme mit neuen Fällen aus den 90er-Jahren; Peter Johannes: Perlen für die Säue; Jürgen Roth/Klaus Bittermann ( Hrsg.): Journalismus als Eiertanz - 52 Meditationen über die Presse; die tageszeitung (Hrsg.): Macker! Schlampe! Heuchlerbande! Die Leserbriefschlachten in der "taz". (VD) Schlagworte: Sprache, Stil, Multimedia, Organisation, Alltag, Recht, Leser, Qualität, Journalisten
Letzte Änderung
02.07.2002
Titel
Lesestoff für Schreiber Nicht nur für den journalistischen Alltag
In
Almanach 2000
Am
01.01.1970
Inhalt
Vorgestellt werden die Bücher: Ruth Pink: Kreativität im Journalismus; Peter Linden: Wie Texte wirken - Anleitung zur Analyse journalistischer Sprache; Klaus Meier (Hrsg.): Internet Journalismus - ein Leitfaden für ein neues Medium; Christoph Moss: Die Organisation der Zeitungsredaktion; Monika Jäger: Moderationstraining; Regina Müller: Journalismus - Einstieg, Praxis, Chancen; Carmen Sitter: "Die eine Hälfte vergisst man(n) leicht!" Zur Situation von Journalistinnen in Deutschland; Martina Minzberg: Bild-Zeitung und Persönlichkeitsschutz. Vor Gericht und Presserat: Eine Bestandsaufnahme mit neuen Fällen aus den 90er-Jahren; Peter Johannes: Perlen für die Säue; Jürgen Roth/Klaus Bittermann ( Hrsg.): Journalismus als Eiertanz - 52 Meditationen über die Presse; die tageszeitung (Hrsg.): Macker! Schlampe! Heuchlerbande! Die Leserbriefschlachten in der "taz". (VD) Schlagworte: Sprache, Stil, Multimedia, Organisation, Alltag, Recht, Leser, Qualität, Journalisten

Von Fall zu Fall Aus der Spruchpraxis des deutschen Presserates

Almanach 2000
01.01.1970
Anke Vehmeier, Redakteurin bei der "Oberhessischen Presse", beschreibt aktuelle Fälle, mit denen sich der Deutsche Presserat auseinanderzusetzen hatte. In den einzelnen Streitigkeiten geht es um Namensnennung, Werbung, Fotoretusche, eine Glosse und Verbraucheraufklärung. So war eine ganzseitige Anzeige wie eine redaktionelle Seite gestaltet und nicht deutlich als Werbung kenntlich gemacht worden - der Presserat sprach eine Missbilligung aus. Eine Glosse, in der Kanzler-Gattin Doris Schröder-Köpf die Ausstrahlung einer 20-Watt-Birne unterstellt wird, sei dagegen nicht zu beanstanden. (VD) Schlagworte: Ethik, Glosse, Leser, Pressefreiheit, Recht
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Von Fall zu Fall Aus der Spruchpraxis des deutschen Presserates
In
Almanach 2000
Am
01.01.1970
Inhalt
Anke Vehmeier, Redakteurin bei der "Oberhessischen Presse", beschreibt aktuelle Fälle, mit denen sich der Deutsche Presserat auseinanderzusetzen hatte. In den einzelnen Streitigkeiten geht es um Namensnennung, Werbung, Fotoretusche, eine Glosse und Verbraucheraufklärung. So war eine ganzseitige Anzeige wie eine redaktionelle Seite gestaltet und nicht deutlich als Werbung kenntlich gemacht worden - der Presserat sprach eine Missbilligung aus. Eine Glosse, in der Kanzler-Gattin Doris Schröder-Köpf die Ausstrahlung einer 20-Watt-Birne unterstellt wird, sei dagegen nicht zu beanstanden. (VD) Schlagworte: Ethik, Glosse, Leser, Pressefreiheit, Recht

Journalisten in der Werbezange Hintergründe, Literaturtipps und Paragrafen zum Trennungsgebot

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Wo beginnt die Werbung, was gehört zum journalistischen Teil? Eine Einführung in das Thema gibt Heike Groll vom Drehscheibe-Magazin. Genannt werden außerdem die einschlägigen Vorschriften aus Presse-, Werbe- und Standesrecht. Literaturtipps und die Schilderung eines Beispielfalls ergänzen den Artikel. (VD) Schlagworte: Ethik, PR, Qualität, Recht, Trennungsgebot
Letzte Änderung
20.11.2001
Titel
Journalisten in der Werbezange Hintergründe, Literaturtipps und Paragrafen zum Trennungsgebot
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Wo beginnt die Werbung, was gehört zum journalistischen Teil? Eine Einführung in das Thema gibt Heike Groll vom Drehscheibe-Magazin. Genannt werden außerdem die einschlägigen Vorschriften aus Presse-, Werbe- und Standesrecht. Literaturtipps und die Schilderung eines Beispielfalls ergänzen den Artikel. (VD) Schlagworte: Ethik, PR, Qualität, Recht, Trennungsgebot

Riskanter Trend zur Raffinesse Roderich Reifenrath im Interview

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Der Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, Roderich Reifenrath, äußert sich skeptisch zu den Chancen, eine Vermischung von Anzeigenteil und redaktionellen Beiträgen abzuwehren. Der Trend zu auffälligerer Optik in der Zeitung führe zu einem Layout, das eine Trennung erschwere. Oft gestalteten dieselben Leute Anzeigen, die auch die redaktionellen Seiten layouteten. Grenzen werden auch im journalistischen Teil überschritten, so Reifenrath: diejenigen zwischen Information und Meinung. (VD) Schlagworte: Ethik, Handwerk, Layout, Leser, Qualität, Relaunch, Trennungsgebot, Recht
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Riskanter Trend zur Raffinesse Roderich Reifenrath im Interview
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Der Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, Roderich Reifenrath, äußert sich skeptisch zu den Chancen, eine Vermischung von Anzeigenteil und redaktionellen Beiträgen abzuwehren. Der Trend zu auffälligerer Optik in der Zeitung führe zu einem Layout, das eine Trennung erschwere. Oft gestalteten dieselben Leute Anzeigen, die auch die redaktionellen Seiten layouteten. Grenzen werden auch im journalistischen Teil überschritten, so Reifenrath: diejenigen zwischen Information und Meinung. (VD) Schlagworte: Ethik, Handwerk, Layout, Leser, Qualität, Relaunch, Trennungsgebot, Recht

Der vergessene Mediennutzer Volker Nickel über verstaubte Ansichten und moderne Rezipienten

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Bei der Bewertung von Schleichwerbung sollte von einem flüchtigen, aber durchschnittlich informierten und aufmerksamen Leser ausgegangen werden, fordert Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Die Trennung von Werbung und Redaktion müsse bestehen bleiben, gezielte Täuschungen müssten hart bestraft werden. Dennoch gelte es, sich von dem unmündigen Umworbenen zu verabschieden. Nickel plädiert für eine weitgehende Selbstkontrolle von werbender Wirtschaft und Medien in Bezug auf Schleichwerbung. (VD) Schlagworte: Ethik, Leser, Qualität, Recht, Trennungsgebot, Schleichwerbung
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Der vergessene Mediennutzer Volker Nickel über verstaubte Ansichten und moderne Rezipienten
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Bei der Bewertung von Schleichwerbung sollte von einem flüchtigen, aber durchschnittlich informierten und aufmerksamen Leser ausgegangen werden, fordert Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Die Trennung von Werbung und Redaktion müsse bestehen bleiben, gezielte Täuschungen müssten hart bestraft werden. Dennoch gelte es, sich von dem unmündigen Umworbenen zu verabschieden. Nickel plädiert für eine weitgehende Selbstkontrolle von werbender Wirtschaft und Medien in Bezug auf Schleichwerbung. (VD) Schlagworte: Ethik, Leser, Qualität, Recht, Trennungsgebot, Schleichwerbung

Wenn der Boulevard einfällt Kurt Neuffer schildert, wie das Haller Tagblatt mit dem Ansturm der Yellow Press im Lassa-Fieber-Fall umging

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Das Haller Tagblatt in Schwäbisch Hall hat die Recherchemethoden der Boulevardjournalisten thematisiert, die im Ort auf Jagd nach Fotos, der an Lassa-Fieber erkrankten Studentin, waren. Für einen kritischen Bericht musste sich die Redaktion sogar vor Gericht verantworten. Dennoch bekräftigt Kurt Neuffer, Lokalredakteur beim Tagblatt, in einer ähnlichen Situation wieder so zu handeln und den Boulevardjournalisten erneut Unterstützung in technischer Hinsicht zu verweigern. (VD) Schlagworte: Ethik, Journalisten, Recherche, Recht
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Wenn der Boulevard einfällt Kurt Neuffer schildert, wie das Haller Tagblatt mit dem Ansturm der Yellow Press im Lassa-Fieber-Fall umging
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Das Haller Tagblatt in Schwäbisch Hall hat die Recherchemethoden der Boulevardjournalisten thematisiert, die im Ort auf Jagd nach Fotos, der an Lassa-Fieber erkrankten Studentin, waren. Für einen kritischen Bericht musste sich die Redaktion sogar vor Gericht verantworten. Dennoch bekräftigt Kurt Neuffer, Lokalredakteur beim Tagblatt, in einer ähnlichen Situation wieder so zu handeln und den Boulevardjournalisten erneut Unterstützung in technischer Hinsicht zu verweigern. (VD) Schlagworte: Ethik, Journalisten, Recherche, Recht

Promis im Lokal: Privatsache? RAín Dorothee Bölke erläutert, welche Freiräume das neueste Caroline-Urteil den Medien verschafft

Drehscheiben-Magazin
01.01.1970
Die Hamburger Rechtsanwältin Dorothee Bölke erläutert, warum die Urteile in Sachen "Prinzessin Caroline" das Recht der Presse auf umfassende Berichterstattung stärken. Die vom Bundesverfassungsgericht erklärten Grundsätze schaffen auch für Lokaljournalisten Klarheit, wenn beispielsweise Prominente zu Besuch in der Stadt sind. Andere Regeln gelten für "relative Personen der Zeitgeschichte" wie den Bürgermeister: Ihn dürfen veröffentlichte Fotos nur in Situationen zeigen, die etwas mit seinem Amt zu tun haben oder ausdrücklich mit seinem Einverständnis entstanden sind. (VD) Schlagworte: Recht, Optik, Ethik
Letzte Änderung
09.02.2005
Titel
Promis im Lokal: Privatsache? RAín Dorothee Bölke erläutert, welche Freiräume das neueste Caroline-Urteil den Medien verschafft
In
Drehscheiben-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Die Hamburger Rechtsanwältin Dorothee Bölke erläutert, warum die Urteile in Sachen "Prinzessin Caroline" das Recht der Presse auf umfassende Berichterstattung stärken. Die vom Bundesverfassungsgericht erklärten Grundsätze schaffen auch für Lokaljournalisten Klarheit, wenn beispielsweise Prominente zu Besuch in der Stadt sind. Andere Regeln gelten für "relative Personen der Zeitgeschichte" wie den Bürgermeister: Ihn dürfen veröffentlichte Fotos nur in Situationen zeigen, die etwas mit seinem Amt zu tun haben oder ausdrücklich mit seinem Einverständnis entstanden sind. (VD) Schlagworte: Recht, Optik, Ethik

Journalisten in der Werbezange

Zeitung Wirtschaft Recht
01.01.1970
Die Grenzen zwischen Journalismus und Werbung verschwimmen immer mehr. Obwohl Presse-, Werbe- und Standesrecht die Trennung von Werbung und redaktionellem Teil vorschreiben, versuchen Werbebranche und Verlage dennoch immer stärker die Grenzen auszuloten. Angesichts der Tatsache, dass Tageszeitungen nach wie vor Werbeträger Nummer 1 sind und diese sich wiederum zu zwei Dritteln aus dem Anzeigenerlös finanzieren, kein Wunder. (hvh)\NLN\
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Journalisten in der Werbezange
In
Zeitung Wirtschaft Recht
Am
01.01.1970
Inhalt
Die Grenzen zwischen Journalismus und Werbung verschwimmen immer mehr. Obwohl Presse-, Werbe- und Standesrecht die Trennung von Werbung und redaktionellem Teil vorschreiben, versuchen Werbebranche und Verlage dennoch immer stärker die Grenzen auszuloten. Angesichts der Tatsache, dass Tageszeitungen nach wie vor Werbeträger Nummer 1 sind und diese sich wiederum zu zwei Dritteln aus dem Anzeigenerlös finanzieren, kein Wunder. (hvh)\NLN\

Sokrates entdeckt die Kunst der Journalisten / "Den hau ich morgen in die Pfanne"/ Modelle aus der Drehscheibe / Die Wahrheit nicht gepachtet / Fairness und Verantwortung / Wird der Journalismus subjektiver ?

Themen und Materialien für Journalisten / Modelle für Morgen
01.01.1970
Ein fiktives Interview zwischen dem Philosophen Sokrates und einem Journalisten dreht sich um Moral und Macht von Pressevertretern, satirisch betrachtet, aber mit ernstem Hintergrund. 15 Ratschläge, wie im Lokalteil Kritik geäußert und wie mit Konflikten umgegangen werden kann, gibt der zweite Beitrag. Modelle aus der "Drehscheibe" zeigen, auf welche Weise die Zeitung in ihrer Berichterstattung mit Ausländern umgehen kann - am Beispiel der Oberhessischen Presse, die ihre Leser an journalistischen Überlegungen beteiligte. Was ein Journalist darf und kann, behandelt Dr. Rudolf Walter Leonhardt 1987 in einem Beitrag der "Zeit". Sein Rat: Journalisten sollen sich darüber im Klaren sein, dass sie die Wahrheit nicht gepachtet haben. Ein Gespräch zu journalistischer Ethik zwischen dem Wissenschaftler Her-mann Boventer und dem damaligen Chefredakteur des Süddeutschen Rundfunks, Ernst Elitz, dokumentiert ein Beitrag aus dem Jahr 1988. Beiden wurden vier Fälle zur Beurteilung vorgelegt, mit durchaus unterschiedlichen Ergebnissen. Über die Forde- rung nach parteipolitischer Zurückhaltung von Journalisten schrieb 1987 der damalige Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung, Dr. Thomas Löffelholz. Ein Journalist, der aufs politische Podium steigt, verliert für ihn an Glaubwürdigkeit. (VD) Schlagworte: Journalisten, Alltag, Ausländer, Leser, Parteien, Politik
Letzte Änderung
28.11.2002
Titel
Sokrates entdeckt die Kunst der Journalisten / "Den hau ich morgen in die Pfanne"/ Modelle aus der Drehscheibe / Die Wahrheit nicht gepachtet / Fairness und Verantwortung / Wird der Journalismus subjektiver ?
In
Themen und Materialien für Journalisten / Modelle für Morgen
Am
01.01.1970
Inhalt
Ein fiktives Interview zwischen dem Philosophen Sokrates und einem Journalisten dreht sich um Moral und Macht von Pressevertretern, satirisch betrachtet, aber mit ernstem Hintergrund. 15 Ratschläge, wie im Lokalteil Kritik geäußert und wie mit Konflikten umgegangen werden kann, gibt der zweite Beitrag. Modelle aus der "Drehscheibe" zeigen, auf welche Weise die Zeitung in ihrer Berichterstattung mit Ausländern umgehen kann - am Beispiel der Oberhessischen Presse, die ihre Leser an journalistischen Überlegungen beteiligte. Was ein Journalist darf und kann, behandelt Dr. Rudolf Walter Leonhardt 1987 in einem Beitrag der "Zeit". Sein Rat: Journalisten sollen sich darüber im Klaren sein, dass sie die Wahrheit nicht gepachtet haben. Ein Gespräch zu journalistischer Ethik zwischen dem Wissenschaftler Her-mann Boventer und dem damaligen Chefredakteur des Süddeutschen Rundfunks, Ernst Elitz, dokumentiert ein Beitrag aus dem Jahr 1988. Beiden wurden vier Fälle zur Beurteilung vorgelegt, mit durchaus unterschiedlichen Ergebnissen. Über die Forde- rung nach parteipolitischer Zurückhaltung von Journalisten schrieb 1987 der damalige Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung, Dr. Thomas Löffelholz. Ein Journalist, der aufs politische Podium steigt, verliert für ihn an Glaubwürdigkeit. (VD) Schlagworte: Journalisten, Alltag, Ausländer, Leser, Parteien, Politik

Wer sich nicht wehrt... / PRinzipien / Streitthema: Das Parteibuch / Mit der Bitte um Veröffentlichung / Proper Press

Themen und Materialien für Journalisten / Modelle für Morgen
01.01.1970
Wie der PR-Strategie politischer Parteien redaktionelle Vorgehensweisen entgegengestellt werden können, erklärt ein Beitrag von 1986. Das Credo: sich keine Blöße geben, sondern Politikern zeigen, dass ihre Taktik durchschaut ist. Außerdem gibt es Hinweise, auf welche Weise Konflikte mit Politikern gelöst werden können. Ob Journalisten selbst Mitglieder von Parteien sein sollten - dazu nennt ein Papier von 1986 Argumente pro und contra. Neun Gebote zum Umgang von Lokaljournalisten mit Politikern samt Erläuterungen hat eine Arbeitsgruppe 1988 aufgestellt. Gefordert wird der Mut, "nein" zu sagen und die Politiker nicht zu ernst zu nehmen. Ein weiterer Beitrag gibt Tipps zum Umgang mit PR. (VD) Schlagworte: Alltag, Politik, PR, Ethik, Journalisten, Kommunales, Parteien, Wahlen
Letzte Änderung
20.11.2001
Titel
Wer sich nicht wehrt... / PRinzipien / Streitthema: Das Parteibuch / Mit der Bitte um Veröffentlichung / Proper Press
In
Themen und Materialien für Journalisten / Modelle für Morgen
Am
01.01.1970
Inhalt
Wie der PR-Strategie politischer Parteien redaktionelle Vorgehensweisen entgegengestellt werden können, erklärt ein Beitrag von 1986. Das Credo: sich keine Blöße geben, sondern Politikern zeigen, dass ihre Taktik durchschaut ist. Außerdem gibt es Hinweise, auf welche Weise Konflikte mit Politikern gelöst werden können. Ob Journalisten selbst Mitglieder von Parteien sein sollten - dazu nennt ein Papier von 1986 Argumente pro und contra. Neun Gebote zum Umgang von Lokaljournalisten mit Politikern samt Erläuterungen hat eine Arbeitsgruppe 1988 aufgestellt. Gefordert wird der Mut, "nein" zu sagen und die Politiker nicht zu ernst zu nehmen. Ein weiterer Beitrag gibt Tipps zum Umgang mit PR. (VD) Schlagworte: Alltag, Politik, PR, Ethik, Journalisten, Kommunales, Parteien, Wahlen

Anschwärzen reicht nicht

Drehscheibe-Magazin
01.01.1970
Der Bürgermeister lässt sich bestechen, steckt sein Referent - bislang immer für zuverlässige Infos gut - der Presse. Also ran an den PC und die Story in die nächste Ausgabe gehoben? Nicht ohne sorgfältigen Gegencheck, rät Presserechtlerin Dorothee Bölke. (HG)
Letzte Änderung
09.02.2005
Titel
Anschwärzen reicht nicht
In
Drehscheibe-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Der Bürgermeister lässt sich bestechen, steckt sein Referent - bislang immer für zuverlässige Infos gut - der Presse. Also ran an den PC und die Story in die nächste Ausgabe gehoben? Nicht ohne sorgfältigen Gegencheck, rät Presserechtlerin Dorothee Bölke. (HG)

Neues Buch / Meldungen Für Sie gelesen

Drehscheibe-Magazin
01.01.1970
Vorgestellt wird das Buch: "Wie die Medien die Wirklichkeit steuern und selber gesteuert werden" von den Herausgebern Lothar Rolke und Volker Wolff. Der Band bietet Beiträge von Wissenschaftlern, PR-Managern und Journalisten zum Verhältnis von PR und Journalismus. Die Mehrzahl der Autoren konstatiert eine Verschiebung des Kräfteverhältnisses zugunsten der PR-Abteilungen in Wirtschaft und Politik. Das Buch bietet Denkanstöße, ohne die Frage, wer lenkt wen? zu beantworten. Kurz berichtet wird, dass das Haller Tagblatt weiter behaupten darf, Boulevardreporter einer TV-Produktionsgesellschaft hätten sich Fotos der an Lassa-Fieber erkrankten Studentin aus Schwäbisch Hall ohne ausdrückliche Genehmigung angeeignet. (VD) Schlagworte: Ethik, Journalisten, PR, Qualität, Recherche, Recht, Politik, Wirtschaft
Letzte Änderung
20.11.2001
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Neues Buch / Meldungen Für Sie gelesen
In
Drehscheibe-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Vorgestellt wird das Buch: "Wie die Medien die Wirklichkeit steuern und selber gesteuert werden" von den Herausgebern Lothar Rolke und Volker Wolff. Der Band bietet Beiträge von Wissenschaftlern, PR-Managern und Journalisten zum Verhältnis von PR und Journalismus. Die Mehrzahl der Autoren konstatiert eine Verschiebung des Kräfteverhältnisses zugunsten der PR-Abteilungen in Wirtschaft und Politik. Das Buch bietet Denkanstöße, ohne die Frage, wer lenkt wen? zu beantworten. Kurz berichtet wird, dass das Haller Tagblatt weiter behaupten darf, Boulevardreporter einer TV-Produktionsgesellschaft hätten sich Fotos der an Lassa-Fieber erkrankten Studentin aus Schwäbisch Hall ohne ausdrückliche Genehmigung angeeignet. (VD) Schlagworte: Ethik, Journalisten, PR, Qualität, Recherche, Recht, Politik, Wirtschaft

Schleichwerbung: Trennlinien verwischen

Drehscheibe-Magazin
01.01.1970
Wenn das Autohaus am Ort eine großzügige Spende für einen wohltätigen Zweck übergibt, ist der Lokaljournalist dabei - manchmal widerwillig und oft unsicher, ob er als Chronist oder als PR-Werkzeug agiert. Presserechtlerin Dorothee Bölke sagt, worauf es bei der Abgrenzung ankommt. (HG)
Letzte Änderung
09.02.2005
Titel
Schleichwerbung: Trennlinien verwischen
In
Drehscheibe-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Wenn das Autohaus am Ort eine großzügige Spende für einen wohltätigen Zweck übergibt, ist der Lokaljournalist dabei - manchmal widerwillig und oft unsicher, ob er als Chronist oder als PR-Werkzeug agiert. Presserechtlerin Dorothee Bölke sagt, worauf es bei der Abgrenzung ankommt. (HG)

Vorsicht vor Verschleierung

Drehscheibe-Magazin
01.01.1970
Wer über die rechte Szene schreibt, muss so genau und wahrhaftig berichten wie über jedes andere Thema - und noch sorgfältiger aufpassen, dass er Verschleierungstaktiken und sprachlichen Winkelzügen nicht auf den Leim geht. Dorothee Bölke zeigt, welche Tricks Journalisten in die Irre führen. (HG)
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09.02.2005
Titel
Vorsicht vor Verschleierung
In
Drehscheibe-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Wer über die rechte Szene schreibt, muss so genau und wahrhaftig berichten wie über jedes andere Thema - und noch sorgfältiger aufpassen, dass er Verschleierungstaktiken und sprachlichen Winkelzügen nicht auf den Leim geht. Dorothee Bölke zeigt, welche Tricks Journalisten in die Irre führen. (HG)

Literaturtips Für sie gelesen

Drehscheibe-Magazin
01.01.1970
Besprochen wird das Buch: "Eskalation durch Berichterstattung?" von Hans-Bernd Brosius und Frank Esser. "Journalisten, die es sich nicht leisten können, nicht zu berichten, werden zu ausführenden Organen", schreiben die Autoren. Sie werteten für ihre Untersuchung die Berichterstattung und Ereignisse nach den ausländerfeindlichen Anschlägen Anfang der 90er-Jahre aus. Erst massive, gleichzeitige Resonanz vieler Medien, insbesondere des Fernsehens, habe Nachahmungswirkung. Als Konsequenz raten die Autoren, vor der Berichterstattung über Ausländerfeindlichkeit die möglichen Folgen zu bedenken. Der Besprechung beigefügt sind weitere Literaturtipps. (VD) Schlagworte: Alltag, Ausländer, Handwerk, Journalisten, Leser, Politik, Ethik, Recherche, Rechtsextremismus
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20.11.2001
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Literaturtips Für sie gelesen
In
Drehscheibe-Magazin
Am
01.01.1970
Inhalt
Besprochen wird das Buch: "Eskalation durch Berichterstattung?" von Hans-Bernd Brosius und Frank Esser. "Journalisten, die es sich nicht leisten können, nicht zu berichten, werden zu ausführenden Organen", schreiben die Autoren. Sie werteten für ihre Untersuchung die Berichterstattung und Ereignisse nach den ausländerfeindlichen Anschlägen Anfang der 90er-Jahre aus. Erst massive, gleichzeitige Resonanz vieler Medien, insbesondere des Fernsehens, habe Nachahmungswirkung. Als Konsequenz raten die Autoren, vor der Berichterstattung über Ausländerfeindlichkeit die möglichen Folgen zu bedenken. Der Besprechung beigefügt sind weitere Literaturtipps. (VD) Schlagworte: Alltag, Ausländer, Handwerk, Journalisten, Leser, Politik, Ethik, Recherche, Rechtsextremismus

Die fünfte Gewalt

Themen und Materialien für Journalisten, Bd. 6 (Wirtschaft)
01.01.1970
Die Grenzen zwischen PR und Journalismus behandelt Paul-Josef Raue, Chefredakteur der Magdeburger "Volksstimme". Er beschreibt die Tricks der PR-Leute und die Verhaltensweise von Redakteuren. Dass Journalisten der PR-Übermacht nicht hilflos ausgeliefert sind, zeigt er an Beispielen und Strategien. Raue geht auf die Spruchpraxis des Presserats ein, der stark lobende Berichterstattung rügt. Schleichwerbung, so das Fazit, beschädigt die Glaubwürdigkeit der Zeitung. Doch auch zu willfähriger Umgang mit lokalen Akteuren belastet die Unabhängigkeit der Redaktion. (vd)\NLN\ Schlagworte: Alltag, Ethik, Handwerk, Wirtschaft, Journalisten, Politik, PR, Pressefreiheit, Qualität, Recherche, Thema
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Die fünfte Gewalt
In
Themen und Materialien für Journalisten, Bd. 6 (Wirtschaft)
Am
01.01.1970
Inhalt
Die Grenzen zwischen PR und Journalismus behandelt Paul-Josef Raue, Chefredakteur der Magdeburger "Volksstimme". Er beschreibt die Tricks der PR-Leute und die Verhaltensweise von Redakteuren. Dass Journalisten der PR-Übermacht nicht hilflos ausgeliefert sind, zeigt er an Beispielen und Strategien. Raue geht auf die Spruchpraxis des Presserats ein, der stark lobende Berichterstattung rügt. Schleichwerbung, so das Fazit, beschädigt die Glaubwürdigkeit der Zeitung. Doch auch zu willfähriger Umgang mit lokalen Akteuren belastet die Unabhängigkeit der Redaktion. (vd)\NLN\ Schlagworte: Alltag, Ethik, Handwerk, Wirtschaft, Journalisten, Politik, PR, Pressefreiheit, Qualität, Recherche, Thema

Wie aus Geheimniskrämern Öffentlichkeitsarbeiter werden

Themen und Materialien für Journalisten, Bd. 6 (Wirtschaft)
01.01.1970
Martin Winterling, Wirtschaftsredakteur der Waiblinger Kreiszeitung, schildert seine Erfah- rungen bei der Recherche lokaler Wirtschaftsthemen. Er musste erfahren, dass mittelständi- sche Unternehmen eher ungern Auskunft geben, besonders wenn es um Gewinne geht. Win- terling plädiert dafür, den Bericht über eine Firma nicht zu veröffentlichen, wenn konkrete Zahlen fehlen. Er schildert, wie er Begehrlichkeiten der Chefs abwehrt und mit Copyright- Verletzungen der Betriebe umgeht. Geheimniskrämerei führt für die Unternehmen jedenfalls nicht zum Ziel, so seine Quintessenz. (vd)\NLN\ Schlagworte: Wirtschaft, Recherche, Ethik, Handwerk, Meinung, PR, Pressefreiheit, Qualität, Ressort, Thema
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22.05.2002
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Wie aus Geheimniskrämern Öffentlichkeitsarbeiter werden
In
Themen und Materialien für Journalisten, Bd. 6 (Wirtschaft)
Am
01.01.1970
Inhalt
Martin Winterling, Wirtschaftsredakteur der Waiblinger Kreiszeitung, schildert seine Erfah- rungen bei der Recherche lokaler Wirtschaftsthemen. Er musste erfahren, dass mittelständi- sche Unternehmen eher ungern Auskunft geben, besonders wenn es um Gewinne geht. Win- terling plädiert dafür, den Bericht über eine Firma nicht zu veröffentlichen, wenn konkrete Zahlen fehlen. Er schildert, wie er Begehrlichkeiten der Chefs abwehrt und mit Copyright- Verletzungen der Betriebe umgeht. Geheimniskrämerei führt für die Unternehmen jedenfalls nicht zum Ziel, so seine Quintessenz. (vd)\NLN\ Schlagworte: Wirtschaft, Recherche, Ethik, Handwerk, Meinung, PR, Pressefreiheit, Qualität, Ressort, Thema

Frage und Antwort

Modellseminar: Fit for Future - Wie Lokalredaktionen überleben können
01.01.1970
Fragen zum Thema Marketing und Qualitätssicherung beantworten Johannes Dörries von der Mitteldeutschen Zeitung, Alois Kösters von der Lausitzer Rundschau und Wolfgang Oechsner von der Main-Post. Dabei werden Probleme angeschnitten wie die Gefahren einer Einflussnahme von kommerziellen Marketing-Partnern, Fragen des journalistischen Selbstverständnisses und Auflagenentwicklung. (vd)\NLN\ Schlagworte: Qualität, Leser, Recherche, Service, Alltag, Handwerk, Organisation, Journalis- ten, Ethik, Pressefreiheit
Letzte Änderung
22.05.2002
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Frage und Antwort
In
Modellseminar: Fit for Future - Wie Lokalredaktionen überleben können
Am
01.01.1970
Inhalt
Fragen zum Thema Marketing und Qualitätssicherung beantworten Johannes Dörries von der Mitteldeutschen Zeitung, Alois Kösters von der Lausitzer Rundschau und Wolfgang Oechsner von der Main-Post. Dabei werden Probleme angeschnitten wie die Gefahren einer Einflussnahme von kommerziellen Marketing-Partnern, Fragen des journalistischen Selbstverständnisses und Auflagenentwicklung. (vd)\NLN\ Schlagworte: Qualität, Leser, Recherche, Service, Alltag, Handwerk, Organisation, Journalis- ten, Ethik, Pressefreiheit

Das Unmögliche wird langsam wahr Journalistische Qualitätssicherung

Almanach Redaktion 2001
01.01.1970
Qualitätssicherung im Journalismus lautet das Thema des Beitrags von Stephan Ruß- Mohl, Professor für Publizistik an der FU Berlin. Ruß-Mohl gibt zunächst Beispiele für die jüngsten Fehlentwicklungen im deutschen und US-amerikanischen Journalismus. In der Folge untersucht er die Gründe, warum im Journalismus so lang Qualitätssicherung missachtet wurde - u. a., weil rechtliche Rahmenbedingungen und fehlendes Markenbewusstsein keinen Anreiz boten. Veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen zwingen nun aber zu stärkeren Anstrengungen. Was "total quality management" bedingt, erläutert Ruß-Mohl ebenfalls: im Betrieb und gesellschaftlichen Umfeld. Einen kritischen Medienjournalismus hält er für sehr wichtig und unterstreicht dies mit Beispielen aus den USA. (vd)\NLN\ Schlagworte: Qualität, Alltag, Ethik, Handwerk, Journalisten, Leser, Marketing, Pressefreiheit, Recherche, Recht, Service, Sprache
Letzte Änderung
08.02.2005
Titel
Das Unmögliche wird langsam wahr Journalistische Qualitätssicherung
In
Almanach Redaktion 2001
Am
01.01.1970
Inhalt
Qualitätssicherung im Journalismus lautet das Thema des Beitrags von Stephan Ruß- Mohl, Professor für Publizistik an der FU Berlin. Ruß-Mohl gibt zunächst Beispiele für die jüngsten Fehlentwicklungen im deutschen und US-amerikanischen Journalismus. In der Folge untersucht er die Gründe, warum im Journalismus so lang Qualitätssicherung missachtet wurde - u. a., weil rechtliche Rahmenbedingungen und fehlendes Markenbewusstsein keinen Anreiz boten. Veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen zwingen nun aber zu stärkeren Anstrengungen. Was "total quality management" bedingt, erläutert Ruß-Mohl ebenfalls: im Betrieb und gesellschaftlichen Umfeld. Einen kritischen Medienjournalismus hält er für sehr wichtig und unterstreicht dies mit Beispielen aus den USA. (vd)\NLN\ Schlagworte: Qualität, Alltag, Ethik, Handwerk, Journalisten, Leser, Marketing, Pressefreiheit, Recherche, Recht, Service, Sprache

"Schmutzige Wäsche nach draußen hängen" Ombudsleute in Diensten des Blattmarketings

Almanach Redaktion 2001
01.01.1970
Was Ombudsleute für Zeitung und Leser leisten, erläutert Heike Groll, Redakteurin bei der Initiative Tageszeitung. Ihre Übersicht bezieht "Bürgeranwälte" weltweit ein und zeigt die vielfältigen Funktionen der "Zeitungs-Schiedsrichter". Die Bandbreite reicht von Hilfe ge- genüber Behörden bis zu offener Kritik gegenüber journalistischen Leistungen. Bei Journalisten selbst ist die Position Ombudsmann umstritten - der Beitrag nennt negative wie positive Beurteilungen. Im Gegensatz zu Deutschland dient in den USA diese Institution vor allem dem Qualitäts- und Beschwerdemanagement einer Zeitung. Hier zu Lande stehen Dienstleistungen im Vordergrund; der Beitrag beleuchtet entsprechende Fälle. (vd)\NLN\ Schlagworte:Leser, Service, Qualität, Alltag, Handwerk, Journalisten, Organisation, Marke- ting, Osten, Planung, Ethik
Letzte Änderung
20.11.2001
Titel
"Schmutzige Wäsche nach draußen hängen" Ombudsleute in Diensten des Blattmarketings
In
Almanach Redaktion 2001
Am
01.01.1970
Inhalt
Was Ombudsleute für Zeitung und Leser leisten, erläutert Heike Groll, Redakteurin bei der Initiative Tageszeitung. Ihre Übersicht bezieht "Bürgeranwälte" weltweit ein und zeigt die vielfältigen Funktionen der "Zeitungs-Schiedsrichter". Die Bandbreite reicht von Hilfe ge- genüber Behörden bis zu offener Kritik gegenüber journalistischen Leistungen. Bei Journalisten selbst ist die Position Ombudsmann umstritten - der Beitrag nennt negative wie positive Beurteilungen. Im Gegensatz zu Deutschland dient in den USA diese Institution vor allem dem Qualitäts- und Beschwerdemanagement einer Zeitung. Hier zu Lande stehen Dienstleistungen im Vordergrund; der Beitrag beleuchtet entsprechende Fälle. (vd)\NLN\ Schlagworte:Leser, Service, Qualität, Alltag, Handwerk, Journalisten, Organisation, Marke- ting, Osten, Planung, Ethik

Testbericht ist eine Meinungsäußerung Juristische Stolpersteine bei Servicethemen

Almanach Redaktion 2001
01.01.1970
Über eine angemessene Berichterstattung bei Servicethemen informiert Rechtsanwalt Kurt Braun, Experte für Medien- und Verlagsrecht. Dabei geht es vor allem um die Wortwahl der Journalisten, die nicht dem Duktus der Werbung entsprechen dürfen. Die sachliche Unterrichtung der Leser muss im Vordergrund stehen, marktschreierische Formulierungen sind zu unterlassen. Braun nennt Beispiele aus der Rechtsprechung, die Klarheit schaffen. Eine Faustregel: immer mehrere Anbieter eines Produkts nennen, nicht auf einen oder zwei beschränken! Testberichte gelten als Meinungsäußerungen; Schmähkritik ist auch hier nicht erlaubt. (vd) Schlagworte: Recht, Service, Recherche, Ethik, Meinung, Pressefreiheit, PR, Qualität, Sprache, Stil, Wirtschaft
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Testbericht ist eine Meinungsäußerung Juristische Stolpersteine bei Servicethemen
In
Almanach Redaktion 2001
Am
01.01.1970
Inhalt
Über eine angemessene Berichterstattung bei Servicethemen informiert Rechtsanwalt Kurt Braun, Experte für Medien- und Verlagsrecht. Dabei geht es vor allem um die Wortwahl der Journalisten, die nicht dem Duktus der Werbung entsprechen dürfen. Die sachliche Unterrichtung der Leser muss im Vordergrund stehen, marktschreierische Formulierungen sind zu unterlassen. Braun nennt Beispiele aus der Rechtsprechung, die Klarheit schaffen. Eine Faustregel: immer mehrere Anbieter eines Produkts nennen, nicht auf einen oder zwei beschränken! Testberichte gelten als Meinungsäußerungen; Schmähkritik ist auch hier nicht erlaubt. (vd) Schlagworte: Recht, Service, Recherche, Ethik, Meinung, Pressefreiheit, PR, Qualität, Sprache, Stil, Wirtschaft

Nicht immer gibt es eine Rüge Aus der Spruchpraxis des Deutschen Presserates

Almanach Redaktion 2001
01.01.1970
Einen Überblick über Entscheidungen des Deutschen Presserates gibt Anke Vehmeier, Redakteurin beim Bonner General-Anzeiger. Die Fälle behandeln ein ungerechtfertigt abgedrucktes Foto, Berichterstattung über eine Erpressung sowie einen Kommentar. Darin hatte der Autor Scheinasylanten als Parasiten bezeichnet, was der Presserat verurteilte. Weitere Beschwerden befassen sich mit einem unautorisierten Interview, einem scheinbaren Aufruf zur Lynchjustiz, einem angeblichen Fall von Schleichwerbung und einer ungerechtfertigten Vorverurteilung. (vd)\NLN\ Schlagworte: Ethik, Recht, Alltag, Journalisten, Ausländer, Leser, Pressefreiheit, Qualität, Recherche
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Nicht immer gibt es eine Rüge Aus der Spruchpraxis des Deutschen Presserates
In
Almanach Redaktion 2001
Am
01.01.1970
Inhalt
Einen Überblick über Entscheidungen des Deutschen Presserates gibt Anke Vehmeier, Redakteurin beim Bonner General-Anzeiger. Die Fälle behandeln ein ungerechtfertigt abgedrucktes Foto, Berichterstattung über eine Erpressung sowie einen Kommentar. Darin hatte der Autor Scheinasylanten als Parasiten bezeichnet, was der Presserat verurteilte. Weitere Beschwerden befassen sich mit einem unautorisierten Interview, einem scheinbaren Aufruf zur Lynchjustiz, einem angeblichen Fall von Schleichwerbung und einer ungerechtfertigten Vorverurteilung. (vd)\NLN\ Schlagworte: Ethik, Recht, Alltag, Journalisten, Ausländer, Leser, Pressefreiheit, Qualität, Recherche

Hunderte von Beschwerden kommen von den Bürgern Interview mit Lutz Tillmanns (Deutscher Presserat)

Almanach Redaktion 2001
01.01.1970
Anke Vehmeier vom Bonner General-Anzeiger interviewt den Geschäftsführer des Deutschen Presserats, Lutz Tillmanns. Dabei geht es um Geschichte, Arbeitsweise und Aufgaben des Presserats. Tillmanns gibt auch Auskunft über die Zusammensetzung des Rats und darüber, ob die Selbstkontrolle der Presse funktioniert. Er betrachtet die eigene Kontrolle als "scharfes Schwert". Die häufigsten Verstöße gegen den Pressekodex beruhen auf handwerklichen Fehlern - beispielsweise im Umgang mit Leserbriefen oder Vorverurteilungen.(vd)\NLN\ Schlagworte: Ethik, Alltag, Journalisten, Recht, Pressefreiheit, Qualität, Leser
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
Hunderte von Beschwerden kommen von den Bürgern Interview mit Lutz Tillmanns (Deutscher Presserat)
In
Almanach Redaktion 2001
Am
01.01.1970
Inhalt
Anke Vehmeier vom Bonner General-Anzeiger interviewt den Geschäftsführer des Deutschen Presserats, Lutz Tillmanns. Dabei geht es um Geschichte, Arbeitsweise und Aufgaben des Presserats. Tillmanns gibt auch Auskunft über die Zusammensetzung des Rats und darüber, ob die Selbstkontrolle der Presse funktioniert. Er betrachtet die eigene Kontrolle als "scharfes Schwert". Die häufigsten Verstöße gegen den Pressekodex beruhen auf handwerklichen Fehlern - beispielsweise im Umgang mit Leserbriefen oder Vorverurteilungen.(vd)\NLN\ Schlagworte: Ethik, Alltag, Journalisten, Recht, Pressefreiheit, Qualität, Leser

"Wenn ich in den Pressespiegel schaue..." Manfred Stolpe über das Verhältnis von Journalisten und Politikern

Dialogseminar
01.01.1970
Manfred Stolpe, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, beleuchtet die Veränderungen, die sich in den zehn Jahren nach der Vereinigung zwischen Politik und Medien ergeben ha-ben. Dabei erinnert Stolpe auch an die Hoffnungen der ehemaligen DDR-Bürger auf eine freie Presse. Lokalredaktionen ruft er auf, gegen die Widerstände von Politikern und Behörden zu recherchieren, um die Leserschaft erfahren zu lassen, was Sache ist. In der anschließenden Diskussion nimmt Stolpe auch Stellung zu Presseattacken auf seine Person im Jahr 1992. Darüber hinaus nennt er drei Wege, auf denen Rechtsradikalismus bekämpft werden sollte. (VD) Schlagworte: Alltag, Arbeit, Ausländer, Ethik, Journalisten, Kommunales, Osten, Pressefreiheit, Politik, Recherche
Letzte Änderung
20.11.2001
Titel
"Wenn ich in den Pressespiegel schaue..." Manfred Stolpe über das Verhältnis von Journalisten und Politikern
In
Dialogseminar
Am
01.01.1970
Inhalt
Manfred Stolpe, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, beleuchtet die Veränderungen, die sich in den zehn Jahren nach der Vereinigung zwischen Politik und Medien ergeben ha-ben. Dabei erinnert Stolpe auch an die Hoffnungen der ehemaligen DDR-Bürger auf eine freie Presse. Lokalredaktionen ruft er auf, gegen die Widerstände von Politikern und Behörden zu recherchieren, um die Leserschaft erfahren zu lassen, was Sache ist. In der anschließenden Diskussion nimmt Stolpe auch Stellung zu Presseattacken auf seine Person im Jahr 1992. Darüber hinaus nennt er drei Wege, auf denen Rechtsradikalismus bekämpft werden sollte. (VD) Schlagworte: Alltag, Arbeit, Ausländer, Ethik, Journalisten, Kommunales, Osten, Pressefreiheit, Politik, Recherche

"Auch wenn`s weh tut" - ein Plädoyer für Zivilcourage

Dialogseminar
01.01.1970
Für Zivilcourage als journalistische Primärtugend plädiert Cornelius Riewerts, Chefredakteur der Oldenburgischen Volkszeitung in Vechta. Rechtsradikalismus sei nur durch einen gesell-schaftlichen Wertekonsens zu bekämpfen. Bei der Entwicklung eines solchen Konsens´ müssten Lokaljournalisten mithelfen. Insbesondere die ostdeutschen Kollegen spielten eine zentrale Rolle beim Aufbau der Demokratie, so Riewerts. Journalisten sollten devote Haltungen aufgeben und sich nicht von Schmeicheleien einfangen lassen, sondern die Arbeit der Mächtigen kritisch hinterfragen. (VD) Schlagworte: Alltag, Ethik, Handwerk, Journalisten, Osten, Politik, Pressefreiheit, Qualität, Parteien
Letzte Änderung
22.05.2002
Titel
"Auch wenn`s weh tut" - ein Plädoyer für Zivilcourage
In
Dialogseminar
Am
01.01.1970
Inhalt
Für Zivilcourage als journalistische Primärtugend plädiert Cornelius Riewerts, Chefredakteur der Oldenburgischen Volkszeitung in Vechta. Rechtsradikalismus sei nur durch einen gesell-schaftlichen Wertekonsens zu bekämpfen. Bei der Entwicklung eines solchen Konsens´ müssten Lokaljournalisten mithelfen. Insbesondere die ostdeutschen Kollegen spielten eine zentrale Rolle beim Aufbau der Demokratie, so Riewerts. Journalisten sollten devote Haltungen aufgeben und sich nicht von Schmeicheleien einfangen lassen, sondern die Arbeit der Mächtigen kritisch hinterfragen. (VD) Schlagworte: Alltag, Ethik, Handwerk, Journalisten, Osten, Politik, Pressefreiheit, Qualität, Parteien

O-Töne von Nazis ja, aber Fakten klarstellen und auf Distanz bleiben

Dokumentation: Workshop für Hörfunkjournalisten "Radios gegen Rechtsextremismus"
01.01.1970
Wie die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus im Radio aussehen kann ? darüber gibt Hans Diedenhofen Auskunft im Interview. Der Leiter Aus- und Fortbildung beim WDR fordert solide Recherche und Gegensteuern beim Jagdtrieb konkurrierender Medien. Beim Umgang mit O-Tönen von Rechten verlangt Diedenhofen Distanz, die immer wieder deutlich gemacht werden muss. Er unterstreicht die journalistische Verantwortung und das Zurückstellen von Eitelkeiten. Gerade hier sieht Diedenhofen eine wichtige Aufgabe in der Ausbildung: Verantwortung lehren.-
Letzte Änderung
01.10.2002
Titel
O-Töne von Nazis ja, aber Fakten klarstellen und auf Distanz bleiben
In
Dokumentation: Workshop für Hörfunkjournalisten "Radios gegen Rechtsextremismus"
Am
01.01.1970
Inhalt
Wie die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus im Radio aussehen kann ? darüber gibt Hans Diedenhofen Auskunft im Interview. Der Leiter Aus- und Fortbildung beim WDR fordert solide Recherche und Gegensteuern beim Jagdtrieb konkurrierender Medien. Beim Umgang mit O-Tönen von Rechten verlangt Diedenhofen Distanz, die immer wieder deutlich gemacht werden muss. Er unterstreicht die journalistische Verantwortung und das Zurückstellen von Eitelkeiten. Gerade hier sieht Diedenhofen eine wichtige Aufgabe in der Ausbildung: Verantwortung lehren.-

Medienfront, total - Rechtsextremismus als Gesinnungsprüfung: der Guten

Dokumentation: Workshop für Hörfunkjournalisten "Radios gegen Rechtsextremismus"
01.01.1970
In dem Artikel von Uwe Kammann aus epd medien vom August 2000 geht es um die mediale Empörung über rechte Gewalt und den Mangel an publizistischen Mitteln, wirksam gegen rechts vorzugehen. Differenzierungen seien nicht gefragt, so Kammann, dafür aber Stimmungsmache. Sein Fazit der Sondersendungen im Sommer 2000: ?Von Aufklärung, von Analyse, von Anschauung, von Perspektiven: nirgendwo auch nur ein Hauch.? Stattdessen müssten die tatsächli-chen Zahlen auf den Tisch, Biografien entschlüsselt werden. Kammann nennt zahlreiche Fragen, die zu ergründen wären. Die analytische Herangehensweise dürfe nicht wegen überwältigender Gefühle in den Hintergrund geschoben werden. Die Aufgabe des Journalismus´ bestehe im genauen täglichen Hinsehen, Analysieren und Marken setzen.
Letzte Änderung
19.07.2002
Titel
Medienfront, total - Rechtsextremismus als Gesinnungsprüfung: der Guten
In
Dokumentation: Workshop für Hörfunkjournalisten "Radios gegen Rechtsextremismus"
Am
01.01.1970
Inhalt
In dem Artikel von Uwe Kammann aus epd medien vom August 2000 geht es um die mediale Empörung über rechte Gewalt und den Mangel an publizistischen Mitteln, wirksam gegen rechts vorzugehen. Differenzierungen seien nicht gefragt, so Kammann, dafür aber Stimmungsmache. Sein Fazit der Sondersendungen im Sommer 2000: ?Von Aufklärung, von Analyse, von Anschauung, von Perspektiven: nirgendwo auch nur ein Hauch.? Stattdessen müssten die tatsächli-chen Zahlen auf den Tisch, Biografien entschlüsselt werden. Kammann nennt zahlreiche Fragen, die zu ergründen wären. Die analytische Herangehensweise dürfe nicht wegen überwältigender Gefühle in den Hintergrund geschoben werden. Die Aufgabe des Journalismus´ bestehe im genauen täglichen Hinsehen, Analysieren und Marken setzen.

Rechtsradikalismus als Thema in den Programmen des Westdeutschen Rundfunks

Dokumentation: Workshop für Hörfunkjournalisten "Radios gegen Rechtsextremismus"
01.01.1970
Der Beitrag von Wolfgang Kapust vom WDR stammt aus dem Band ?Rechtsextremismus in Film und Fernsehen?, herausgegeben von Sabine Jungk. Darin beschäftigt sich Kapust ausführlich mit dem Umgang mit Rechtsextremismus in Hörfunk und Fernsehen. Er nennt die rechtlichen Rahmenbedingungen der Berichterstattung und gibt die Empfehlungen des WDR-Rundfunkrats zum Umgang mit Rechtsextremismus wieder. Kapust zeichnet auch die Entwicklung in der Berichterstattung seit Anfang der 90er-Jahre nach, als ausländerfeindlich motivierte Taten um sich griffen und die Medien mit Aktionen reagierten. Ausführlich widmet er sich dem redaktionellen Alltag ? angefangen von Aktionen bis zu vertiefenden ausführlichen Gesprächen. Insgesamt hält Kapust auf Grund der zahlreichen Programmplätze den Hörfunk für geeigneter, Themen zu vertiefen. Weitere Punkte des Aufsatzes: Medienverständnis der Rechten, inwieweit stiften elektronische Medien zum Rechtsextremismus an, welche Rolle spielen die journalistischen Macher?
Letzte Änderung
19.07.2002
Titel
Rechtsradikalismus als Thema in den Programmen des Westdeutschen Rundfunks
In
Dokumentation: Workshop für Hörfunkjournalisten "Radios gegen Rechtsextremismus"
Am
01.01.1970
Inhalt
Der Beitrag von Wolfgang Kapust vom WDR stammt aus dem Band ?Rechtsextremismus in Film und Fernsehen?, herausgegeben von Sabine Jungk. Darin beschäftigt sich Kapust ausführlich mit dem Umgang mit Rechtsextremismus in Hörfunk und Fernsehen. Er nennt die rechtlichen Rahmenbedingungen der Berichterstattung und gibt die Empfehlungen des WDR-Rundfunkrats zum Umgang mit Rechtsextremismus wieder. Kapust zeichnet auch die Entwicklung in der Berichterstattung seit Anfang der 90er-Jahre nach, als ausländerfeindlich motivierte Taten um sich griffen und die Medien mit Aktionen reagierten. Ausführlich widmet er sich dem redaktionellen Alltag ? angefangen von Aktionen bis zu vertiefenden ausführlichen Gesprächen. Insgesamt hält Kapust auf Grund der zahlreichen Programmplätze den Hörfunk für geeigneter, Themen zu vertiefen. Weitere Punkte des Aufsatzes: Medienverständnis der Rechten, inwieweit stiften elektronische Medien zum Rechtsextremismus an, welche Rolle spielen die journalistischen Macher?

Das tägliche Gegengift

Almanach 2002
01.01.1970
Wozu braucht der Mensch künftig Zeitungen und was sollen sie leisten? Darüber schreibt Herbert Riehl-Heyse, leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Mit reichlich Ironie skizziert er die Atemlosigkeit auf dem Medienmarkt und die technische Entwicklung. Zeitungen könnten nicht mit dem Internet konkurrieren, sondern müssten sich darauf konzentrieren, den Wahrheitsgehalt allzu fixer Informationen zu überprüfen und zu analysieren. Zeitungen sind laut Riehl-Heyse nötig als Wissensbasis für öffentliche Diskussionen, während andere Medien Unübersichtlichkeit schaffen. Zeitungen müssen Schneisen ins Dickicht der Nachrichten schlagen. Journalisten können eine Mittler-Rolle spielen, wofür gesellschaftlich Bedarf besteht ? als Gegengift gegen das Fachidiotentum, als eine der letzten Klammern für die auseinander driftende Gesellschaft. Daher fordert Riehl-Heyse, die Zeitung als kulturelle Errungenschaft zu fördern.
Letzte Änderung
25.07.2002
Titel
Das tägliche Gegengift
In
Almanach 2002
Am
01.01.1970
Inhalt
Wozu braucht der Mensch künftig Zeitungen und was sollen sie leisten? Darüber schreibt Herbert Riehl-Heyse, leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Mit reichlich Ironie skizziert er die Atemlosigkeit auf dem Medienmarkt und die technische Entwicklung. Zeitungen könnten nicht mit dem Internet konkurrieren, sondern müssten sich darauf konzentrieren, den Wahrheitsgehalt allzu fixer Informationen zu überprüfen und zu analysieren. Zeitungen sind laut Riehl-Heyse nötig als Wissensbasis für öffentliche Diskussionen, während andere Medien Unübersichtlichkeit schaffen. Zeitungen müssen Schneisen ins Dickicht der Nachrichten schlagen. Journalisten können eine Mittler-Rolle spielen, wofür gesellschaftlich Bedarf besteht ? als Gegengift gegen das Fachidiotentum, als eine der letzten Klammern für die auseinander driftende Gesellschaft. Daher fordert Riehl-Heyse, die Zeitung als kulturelle Errungenschaft zu fördern.

Wege durch den Urwald bahnen

Almanach 2002
01.01.1970
Im Wortlaut abgedruckt ist die Rede von Uwe Vorkötter, Chefredakteur der Berliner Zeitung, zur Verleihung des Karl-Hermann-Flach-Preises. Medien müssen sich kritische Fragen gefallen lassen, so Vorkötter ? vor allem was ihre Pflichten zu Information, Kontrolle und Kritik sowie Meinungsbildung angeht. Die Frage nach der Wichtigkeit einer Nachricht steht nach wie vor über derjenigen nach ihrer Verträglichkeit fürs Publikum. Und trotz vieler spezifischer ?Öffentlichkeiten? muss der Journalismus die Schnittmengen nutzen, Verständnis schaffen. An die Stelle von Enthüllungsjournalismus rücke immer mehr eine Art ?Vulgärjournalismus?, der Enthüllungen mit einem geringen Nachrichtenwert liefere, bemängelt Vorkötter. Falsche Enthüllungen wie die Sebnitz-Berichte seien ein Desaster für die Medienbranche. Der Meinungsjournalismus lasse sich Tabus einreden und übe Gedankenlosigkeit, kritisiert er außerdem. Meinungsbeiträge seien vom Konformismus des Gutgemeinten geprägt.
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25.07.2002
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Wege durch den Urwald bahnen
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Almanach 2002
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01.01.1970
Inhalt
Im Wortlaut abgedruckt ist die Rede von Uwe Vorkötter, Chefredakteur der Berliner Zeitung, zur Verleihung des Karl-Hermann-Flach-Preises. Medien müssen sich kritische Fragen gefallen lassen, so Vorkötter ? vor allem was ihre Pflichten zu Information, Kontrolle und Kritik sowie Meinungsbildung angeht. Die Frage nach der Wichtigkeit einer Nachricht steht nach wie vor über derjenigen nach ihrer Verträglichkeit fürs Publikum. Und trotz vieler spezifischer ?Öffentlichkeiten? muss der Journalismus die Schnittmengen nutzen, Verständnis schaffen. An die Stelle von Enthüllungsjournalismus rücke immer mehr eine Art ?Vulgärjournalismus?, der Enthüllungen mit einem geringen Nachrichtenwert liefere, bemängelt Vorkötter. Falsche Enthüllungen wie die Sebnitz-Berichte seien ein Desaster für die Medienbranche. Der Meinungsjournalismus lasse sich Tabus einreden und übe Gedankenlosigkeit, kritisiert er außerdem. Meinungsbeiträge seien vom Konformismus des Gutgemeinten geprägt.

?Pfitzmann gibt Gas?

Almanach 2002
01.01.1970
Konzepte zum Umgang mit PR in der Zeitung sind Thema des Beitrags von Thomas Gierse, Redaktionsleiter einer Heimatausgabe der Koblenzer Rhein-Zeitung. Immer wieder werden PR-Inhalte zum Zwecke seriöser Berichterstattung vertuscht; dafür nennt Gierse ein Beispiel aus dem Berliner Tagesspiegel. Tabus bröckeln, Standards wackeln, bemerkt er mit Blick auf Sponsoring von Zeitungsinhalten und den lockeren Umgang privater Rundfunkanstalten mit Schleichwerbung. Solche Trends müssten aber nicht passiv hingenommen werden. Gierse plädiert für Ehrlichkeit sich selbst und anderen gegenüber: Journalisten sollten Standards zum Umgang mit PR entwickeln und Mitglieder anderer Professionen damit überzeugen sowie klar Position beziehen.
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27.11.2002
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?Pfitzmann gibt Gas?
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01.01.1970
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Konzepte zum Umgang mit PR in der Zeitung sind Thema des Beitrags von Thomas Gierse, Redaktionsleiter einer Heimatausgabe der Koblenzer Rhein-Zeitung. Immer wieder werden PR-Inhalte zum Zwecke seriöser Berichterstattung vertuscht; dafür nennt Gierse ein Beispiel aus dem Berliner Tagesspiegel. Tabus bröckeln, Standards wackeln, bemerkt er mit Blick auf Sponsoring von Zeitungsinhalten und den lockeren Umgang privater Rundfunkanstalten mit Schleichwerbung. Solche Trends müssten aber nicht passiv hingenommen werden. Gierse plädiert für Ehrlichkeit sich selbst und anderen gegenüber: Journalisten sollten Standards zum Umgang mit PR entwickeln und Mitglieder anderer Professionen damit überzeugen sowie klar Position beziehen.

?Ethische Fragen unvermeidbar?

Almanach 2002
01.01.1970
Gernot Facius, verantwortlicher Redakteur bei der Welt, erinnert an den Soziologen, Philosophen und Ethiker Hermann Boventer, der im Juni 2001 starb. Als jemand, der sich mit Ethik im Journalismus auseinander setzte, appellierte Boventer an die Stärkung des Charakters von Journalisten. Wirklichkeitstreue setzte er an erste Stelle seiner Forderungen. Er war der Ansicht, dass der einzelne Journalist trotz der Zwänge des Systems verantwortlich dafür ist, was er tut und sich nicht hinter abstraktem Funktionalismus verstecken darf. Fähigkeit und Bereitschaft zur Kritik sowie deren Qualität hielt Boventer für die wichtigste Aufgabe nach der wahrheitsgetreuen Information. Mit Auszügen aus den Schriften Boventers zeichnet Facius die Haltung des Philosophen nach und gibt Einblick in dessen Denken.
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25.07.2002
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?Ethische Fragen unvermeidbar?
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Almanach 2002
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01.01.1970
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Gernot Facius, verantwortlicher Redakteur bei der Welt, erinnert an den Soziologen, Philosophen und Ethiker Hermann Boventer, der im Juni 2001 starb. Als jemand, der sich mit Ethik im Journalismus auseinander setzte, appellierte Boventer an die Stärkung des Charakters von Journalisten. Wirklichkeitstreue setzte er an erste Stelle seiner Forderungen. Er war der Ansicht, dass der einzelne Journalist trotz der Zwänge des Systems verantwortlich dafür ist, was er tut und sich nicht hinter abstraktem Funktionalismus verstecken darf. Fähigkeit und Bereitschaft zur Kritik sowie deren Qualität hielt Boventer für die wichtigste Aufgabe nach der wahrheitsgetreuen Information. Mit Auszügen aus den Schriften Boventers zeichnet Facius die Haltung des Philosophen nach und gibt Einblick in dessen Denken.

Die Dämme brechen nicht

Almanach 2002
01.01.1970
Die Kopplung von Anzeigen an redaktionelle Beiträge bleibt auch nach dem Wegfall der Zugabeverordnung verboten, stellt Paul-Josef Raue klar, Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung. Denn das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb ist weiterhin in Kraft ? Grundlage zur Verurteilung unerlaubter Kopplungsgeschäfte. Raue zählt die Punkte auf, die Redaktionen weiterhin verboten sind. So dürfen sie keine werbenden Formulierungen verwenden, es sei denn, die Produkte oder Dienstleistungen wurden vorher nach klaren Kriterien getestet. Grundlagen für Gerichtsentscheidungen bietet auch das Standesrecht, informiert Raue, also der Pressekodex des Deutschen Presserats sowie die Richtlinien des Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Außerdem führt eine Kopplung von Artikel und Anzeige zum Verlust von Glaubwürdigkeit und damit auch von Wirtschaftskraft der Tageszeitung, warnt Raue.
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25.07.2002
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Die Dämme brechen nicht
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01.01.1970
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Die Kopplung von Anzeigen an redaktionelle Beiträge bleibt auch nach dem Wegfall der Zugabeverordnung verboten, stellt Paul-Josef Raue klar, Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung. Denn das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb ist weiterhin in Kraft ? Grundlage zur Verurteilung unerlaubter Kopplungsgeschäfte. Raue zählt die Punkte auf, die Redaktionen weiterhin verboten sind. So dürfen sie keine werbenden Formulierungen verwenden, es sei denn, die Produkte oder Dienstleistungen wurden vorher nach klaren Kriterien getestet. Grundlagen für Gerichtsentscheidungen bietet auch das Standesrecht, informiert Raue, also der Pressekodex des Deutschen Presserats sowie die Richtlinien des Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Außerdem führt eine Kopplung von Artikel und Anzeige zum Verlust von Glaubwürdigkeit und damit auch von Wirtschaftskraft der Tageszeitung, warnt Raue.

Professionalität heißt, in manchen Dingen "Nein" zu sagen Wo liegt die Schnittmenge zwischen Überreden und Bestechen?

Forum Lokaljournalismus 2002 - Machthaber und Meinungsmacher Wer bringt die Demokratie voran?
01.01.1970
Mit dem Thema: Wer kungelt mit wem? befasste sich Arbeitsgruppe 3, in der Prof. Dr. Anton Austermann referierte. Er erläuterte versteckte und offene Formen der Kungelei und regte an, wie Journalisten damit umgehen sollten. Austermann fordert selbstkritische Analyse der Journalisten in Bezug auf Hinterzimmergespräche und ?Freundschaften?. Er schildert einen Fall, in dem ein münsterscher Lokalredakteur seinen Urlaub im Privatbungalow eines Lokalpolitikers verbrachte ? Unrechtsbewusstsein Fehlanzeige! Austermann erklärt in diesem Zusammenhang auch sein Modell der Sechsfelderwirtschaft internationaler Kommunikation und nennt Punkte, wie Kungelei zu begegnen ist. Getreu seinem Credo: deutlichste Distanz in nächster Nähe anstreben. (VD)
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17.01.2005
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Professionalität heißt, in manchen Dingen "Nein" zu sagen Wo liegt die Schnittmenge zwischen Überreden und Bestechen?
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Forum Lokaljournalismus 2002 - Machthaber und Meinungsmacher Wer bringt die Demokratie voran?
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01.01.1970
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Mit dem Thema: Wer kungelt mit wem? befasste sich Arbeitsgruppe 3, in der Prof. Dr. Anton Austermann referierte. Er erläuterte versteckte und offene Formen der Kungelei und regte an, wie Journalisten damit umgehen sollten. Austermann fordert selbstkritische Analyse der Journalisten in Bezug auf Hinterzimmergespräche und ?Freundschaften?. Er schildert einen Fall, in dem ein münsterscher Lokalredakteur seinen Urlaub im Privatbungalow eines Lokalpolitikers verbrachte ? Unrechtsbewusstsein Fehlanzeige! Austermann erklärt in diesem Zusammenhang auch sein Modell der Sechsfelderwirtschaft internationaler Kommunikation und nennt Punkte, wie Kungelei zu begegnen ist. Getreu seinem Credo: deutlichste Distanz in nächster Nähe anstreben. (VD)

Wissenschaftler und Journalisten - zwei Welten treffen aufeinander

Hier kommt die (Gen)Maus Lokalredaktion als Brücke zwischen Wissenschaft und Alltag
01.01.1970
Für den Dialog zwischen Wissenschaftlern und Journalisten plädiert Dr. Michael Emmrich von der Frankfurter Rundschau. Der zuständige Redakteur für die Seite ?Medizin und Gesundheit? warnt aber davor, sich zum Sprachrohr einer Inszenierung machen zu lassen oder die Fachsprache einer bestimmten Seite zu übernehmen. Berichte sollten sich an den Regeln des Pressekodex orientieren und die Leser nicht unterschätzen, sondern ihnen eine inhaltliche und informative Breite bieten. Beide Seiten, Wissenschaft und Journalismus, müssen sich laut Emmrich gegenseitig in ihrer gesellschaftlichen Rolle akzeptieren. Das Gegenlesen von journalistischen Texten durch die Wissenschaftler, um eventuelle Fehler auszubügeln, lehnt Emmrich ab: weil so auch Sinn und Tendenz des Artikels auf den Prüfstand geraten. Der Beitrag liefert zudem eine Auswahl der Veröffentlichungen Emmrichs und eine Zusammenfassung seines Vortrags. (VD)
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14.12.2004
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Wissenschaftler und Journalisten - zwei Welten treffen aufeinander
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Hier kommt die (Gen)Maus Lokalredaktion als Brücke zwischen Wissenschaft und Alltag
Am
01.01.1970
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Für den Dialog zwischen Wissenschaftlern und Journalisten plädiert Dr. Michael Emmrich von der Frankfurter Rundschau. Der zuständige Redakteur für die Seite ?Medizin und Gesundheit? warnt aber davor, sich zum Sprachrohr einer Inszenierung machen zu lassen oder die Fachsprache einer bestimmten Seite zu übernehmen. Berichte sollten sich an den Regeln des Pressekodex orientieren und die Leser nicht unterschätzen, sondern ihnen eine inhaltliche und informative Breite bieten. Beide Seiten, Wissenschaft und Journalismus, müssen sich laut Emmrich gegenseitig in ihrer gesellschaftlichen Rolle akzeptieren. Das Gegenlesen von journalistischen Texten durch die Wissenschaftler, um eventuelle Fehler auszubügeln, lehnt Emmrich ab: weil so auch Sinn und Tendenz des Artikels auf den Prüfstand geraten. Der Beitrag liefert zudem eine Auswahl der Veröffentlichungen Emmrichs und eine Zusammenfassung seines Vortrags. (VD)

Die Protokolle der Workshops III Die andere Wahrheit Naturheilkunde und Schulmedizin

Hier kommt die (Gen)Maus Lokalredaktion als Brücke zwischen Wissenschaft und Alltag
01.01.1970
Naturheilkunde und Schulmedizin als lokale Themen entwickelt AG 1, nennt Ansätze und Fallstricke bei dem hoch emotionalen Thema sowie Ansprechpartner für die Recherche. Die AG ruft auch zum Zeitmanagement auf: einen Kollegen für die Recherche freistellen! AG 3 plant eine Veranstaltungsreihe zum Thema Ethik und Erbgut, erläutert die Organisation und die begleitende Berichterstattung, nennt Ansprechpartner und einzelne Schritte des Vorgehens. Im Plenum erläutern Teilnehmer praktische Erfahrungen und Probleme aus dem Redaktionsalltag zum Umgang mit wissenschaftlichen Themen. Allgemeine Aspekte zu Sprache und zur Verständigung mit Wissenschaftlern schließen sich an. (VD)
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28.05.2003
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Die Protokolle der Workshops III Die andere Wahrheit Naturheilkunde und Schulmedizin
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Hier kommt die (Gen)Maus Lokalredaktion als Brücke zwischen Wissenschaft und Alltag
Am
01.01.1970
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Naturheilkunde und Schulmedizin als lokale Themen entwickelt AG 1, nennt Ansätze und Fallstricke bei dem hoch emotionalen Thema sowie Ansprechpartner für die Recherche. Die AG ruft auch zum Zeitmanagement auf: einen Kollegen für die Recherche freistellen! AG 3 plant eine Veranstaltungsreihe zum Thema Ethik und Erbgut, erläutert die Organisation und die begleitende Berichterstattung, nennt Ansprechpartner und einzelne Schritte des Vorgehens. Im Plenum erläutern Teilnehmer praktische Erfahrungen und Probleme aus dem Redaktionsalltag zum Umgang mit wissenschaftlichen Themen. Allgemeine Aspekte zu Sprache und zur Verständigung mit Wissenschaftlern schließen sich an. (VD)

Von Aids, Krebs und anderen Tragödien

Hier kommt die (Gen)Maus Lokalredaktion als Brücke zwischen Wissenschaft und Alltag
01.01.1970
Die Verantwortung von Wissenschaftlern und Journalisten war Thema des öffentlichen Forums im Hygienemuseum. Auf dem Podium nahmen Journalisten, Kirchenvertreter und Forscher Stellung. Der Beitrag fasst die wichtigsten Äußerungen zusammen. Die Diskussion drehte sich beispielsweise um die Frage, ob Journalisten Position beziehen sollten: ja, um auf Mängel im Gesundheitssystem hinzuweisen; nein, da aufgrund des schwierigen Feldes sich Journalisten auf eine Vermittlerrolle beschränken sollten. (VD)
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14.12.2004
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Von Aids, Krebs und anderen Tragödien
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Hier kommt die (Gen)Maus Lokalredaktion als Brücke zwischen Wissenschaft und Alltag
Am
01.01.1970
Inhalt
Die Verantwortung von Wissenschaftlern und Journalisten war Thema des öffentlichen Forums im Hygienemuseum. Auf dem Podium nahmen Journalisten, Kirchenvertreter und Forscher Stellung. Der Beitrag fasst die wichtigsten Äußerungen zusammen. Die Diskussion drehte sich beispielsweise um die Frage, ob Journalisten Position beziehen sollten: ja, um auf Mängel im Gesundheitssystem hinzuweisen; nein, da aufgrund des schwierigen Feldes sich Journalisten auf eine Vermittlerrolle beschränken sollten. (VD)

Über politische Weißwursttaktik und journalistische Souveränität

(Ohn)Macht Kommunalpolitik Neue Konzepte für uns und unsere Leser
01.01.1970
Den Spagat zwischen Nähe und Distanz thematisiert Münchens Oberbürgermeister Christian Ude in seinem Vortrag. Ude ruft dazu auf, sich in die Gedankenwelt der Politiker hineinzuversetzen, insofern Distanz aufzugeben. Zeitungen sollten beim Leser Interesse an politischen Themen wecken. Mangelnde Transparenz sieht Ude nicht, wenn es um die Meinungsbildung innerhalb einer Partei geht. Rubriken mit dem Motto ?Nachgefragt? könnten helfen, Politikern auf den Zahn zu fühlen. In der Frage des Themensetzens säßen Journalisten am längeren Hebel. An einem Mangel an kreativen Köpfen liege es nicht, dass die Politik kaum Themen nach außen bringe, so Ude. (VD)
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28.07.2003
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Über politische Weißwursttaktik und journalistische Souveränität
In
(Ohn)Macht Kommunalpolitik Neue Konzepte für uns und unsere Leser
Am
01.01.1970
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Den Spagat zwischen Nähe und Distanz thematisiert Münchens Oberbürgermeister Christian Ude in seinem Vortrag. Ude ruft dazu auf, sich in die Gedankenwelt der Politiker hineinzuversetzen, insofern Distanz aufzugeben. Zeitungen sollten beim Leser Interesse an politischen Themen wecken. Mangelnde Transparenz sieht Ude nicht, wenn es um die Meinungsbildung innerhalb einer Partei geht. Rubriken mit dem Motto ?Nachgefragt? könnten helfen, Politikern auf den Zahn zu fühlen. In der Frage des Themensetzens säßen Journalisten am längeren Hebel. An einem Mangel an kreativen Köpfen liege es nicht, dass die Politik kaum Themen nach außen bringe, so Ude. (VD)

Workshop II: Entscheidung vertagt Kommunalpolitiker: Zwischen Wählerauftrag und Beschlussvorschlag

(Ohn)Macht Kommunalpolitik Neue Konzepte für uns und unsere Leser
01.01.1970
Über die menschliche Schiene Kommunalpolitik transparent machen ? dieses Ziel entwickelte Workshop II. Die Teilnehmer nennen verschiedene Eigenschaften, anhand derer Politiker genauer betrachtet werden können: Glaubwürdigkeit, Engagement, Toleranz, Sachverstand, Offenheit, Mut, Zielorientiertheit, Durchsetzungskraft, Überzeugungskraft, Cleverness, Humor, Querdenkerqualitäten, Gesetzestreue. Erläutert wird außerdem, welchen Einflüssen die Akteure unterliegen, etwa Betroffenheit, Befangenheit, Vorlieben und -leben, Verpflichtungen und Verflechtungen. Wo aber liegt die Grenze des human touch? Die Antwort der Gruppe: Je mehr ein Politiker sein Privatleben instrumentalisiert, desto schonungsloser kann auch über sein Privatleben berichtet werden. (VD)
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29.07.2003
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Workshop II: Entscheidung vertagt Kommunalpolitiker: Zwischen Wählerauftrag und Beschlussvorschlag
In
(Ohn)Macht Kommunalpolitik Neue Konzepte für uns und unsere Leser
Am
01.01.1970
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Über die menschliche Schiene Kommunalpolitik transparent machen ? dieses Ziel entwickelte Workshop II. Die Teilnehmer nennen verschiedene Eigenschaften, anhand derer Politiker genauer betrachtet werden können: Glaubwürdigkeit, Engagement, Toleranz, Sachverstand, Offenheit, Mut, Zielorientiertheit, Durchsetzungskraft, Überzeugungskraft, Cleverness, Humor, Querdenkerqualitäten, Gesetzestreue. Erläutert wird außerdem, welchen Einflüssen die Akteure unterliegen, etwa Betroffenheit, Befangenheit, Vorlieben und -leben, Verpflichtungen und Verflechtungen. Wo aber liegt die Grenze des human touch? Die Antwort der Gruppe: Je mehr ein Politiker sein Privatleben instrumentalisiert, desto schonungsloser kann auch über sein Privatleben berichtet werden. (VD)

Zwischen Image und Inhalt Wahlkampf ist heute ohne Massenmedien undenkbar

Themen und Materialien für Journalisten EXTRA / Bundestagswahl 2002
01.01.1970
Das Spannungsfeld zwischen Politik und Medien im Wahlkampf thematisiert dieser Beitrag. Nachgezeichnet wird, wie in den vergangenen Jahren Politikziele immer mehr über Image statt über Inhalte transportiert werden und dabei das Fernsehen im Mittelpunkt steht, wo Talkshows zum Parlamentsersatz gereichen. Die Folgen: das Setzen auf Reizthemen und Quasi-Enthüllungen sowie auf leicht bekömmliche politische Kost. Dem können sich auch Lokalzei-tungen nicht entziehen. Da sie aber nah am Geschehen stehen, können sie mit Hintergrund-Informationen Zusammenhänge aufzeigen und den Wählern so Orientierung ermöglichen. Pla-nung und klare Regeln für den Umgang miteinander schaffen die Basis für eine journalistische Berichterstattung. Buchtipps zum Thema runden den Beitrag ab. (VD)
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29.07.2003
Titel
Zwischen Image und Inhalt Wahlkampf ist heute ohne Massenmedien undenkbar
In
Themen und Materialien für Journalisten EXTRA / Bundestagswahl 2002
Am
01.01.1970
Inhalt
Das Spannungsfeld zwischen Politik und Medien im Wahlkampf thematisiert dieser Beitrag. Nachgezeichnet wird, wie in den vergangenen Jahren Politikziele immer mehr über Image statt über Inhalte transportiert werden und dabei das Fernsehen im Mittelpunkt steht, wo Talkshows zum Parlamentsersatz gereichen. Die Folgen: das Setzen auf Reizthemen und Quasi-Enthüllungen sowie auf leicht bekömmliche politische Kost. Dem können sich auch Lokalzei-tungen nicht entziehen. Da sie aber nah am Geschehen stehen, können sie mit Hintergrund-Informationen Zusammenhänge aufzeigen und den Wählern so Orientierung ermöglichen. Pla-nung und klare Regeln für den Umgang miteinander schaffen die Basis für eine journalistische Berichterstattung. Buchtipps zum Thema runden den Beitrag ab. (VD)

Recht und Ethik

Themen und Materialien für Journalisten EXTRA / Bundestagswahl 2002
01.01.1970
Auch im Wahlkampf gelten ethische Maßstäbe und rechtliche Grundsätze. Der Beitrag nennt und analysiert die entsprechenden Richtlinien des vom Deutschen Presserat aufgestellten Presseko-dex. Regelungen bestehen beispielsweise für Veröffentlichung von Pressemitteilungen, von Mei-nungsumfragen und von Leserbriefen. Hingewiesen wird auf die journalistische Sorgfaltspflicht als bester Rechtsschutz. Rechtzeitige Planung und feste Regeln für die Wahl-Berichterstattung minimieren das Risiko ethischer und rechtlicher Fehltritte. Zur Planung gehört auch die Abspra-che zwischen Redaktion und Anzeigenabteilung in Sachen Wahlanzeigen. (VD) Stichworte: Ethik, Presserat, Presserkodex, Presserat, Konzept, Leser, Organisation, Parteien, Planung, Politik, PR, Wahlen, Wahlkampf, Pressemitteilungen, Leserbriefe, Umfrage, Qualität
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29.07.2003
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Recht und Ethik
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Themen und Materialien für Journalisten EXTRA / Bundestagswahl 2002
Am
01.01.1970
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Auch im Wahlkampf gelten ethische Maßstäbe und rechtliche Grundsätze. Der Beitrag nennt und analysiert die entsprechenden Richtlinien des vom Deutschen Presserat aufgestellten Presseko-dex. Regelungen bestehen beispielsweise für Veröffentlichung von Pressemitteilungen, von Mei-nungsumfragen und von Leserbriefen. Hingewiesen wird auf die journalistische Sorgfaltspflicht als bester Rechtsschutz. Rechtzeitige Planung und feste Regeln für die Wahl-Berichterstattung minimieren das Risiko ethischer und rechtlicher Fehltritte. Zur Planung gehört auch die Abspra-che zwischen Redaktion und Anzeigenabteilung in Sachen Wahlanzeigen. (VD) Stichworte: Ethik, Presserat, Presserkodex, Presserat, Konzept, Leser, Organisation, Parteien, Planung, Politik, PR, Wahlen, Wahlkampf, Pressemitteilungen, Leserbriefe, Umfrage, Qualität

Zwischen Verdrängen und Vergessen DDR-Vergangenheit in deutschen Lokalzeitungen

Themen und Materialien für Journalisten Bd. 5 (Geschichte)
01.01.1970
Auch mit Blick auf ihre eigene Vergangenheit als Journalistin in der DDR schreibt Sandra Daßler über die Schwierigkeiten, die jüngste deutsche Vergangenheit in der Zeitung zu behandeln ? vor allem, wenn es nicht um große Politik, sondern die engere Heimat geht. Sie mahnt zu differenziertem, genauen Hingucken und einer Abkehr von der Ansicht, eine Auswertung der Stasi-Akten reiche aus. Darüber hinaus appelliert Sandra Daßler an ostdeutsche Journalisten, die eigene Rolle kritisch zu beleuchten und ihre Kenntnisse zum Alltag in der DDR zu nutzen, um anhand menschlicher Schicksale das Wesen der Diktatur zu zeichnen. Denn letztlich geht es auch um die Glaubwürdigkeit der Chronisten. Beispielartikel aus ostdeutschen Tageszeitungen ergänzen den Beitrag. (VD)
Letzte Änderung
29.07.2003
Titel
Zwischen Verdrängen und Vergessen DDR-Vergangenheit in deutschen Lokalzeitungen
In
Themen und Materialien für Journalisten Bd. 5 (Geschichte)
Am
01.01.1970
Inhalt
Auch mit Blick auf ihre eigene Vergangenheit als Journalistin in der DDR schreibt Sandra Daßler über die Schwierigkeiten, die jüngste deutsche Vergangenheit in der Zeitung zu behandeln ? vor allem, wenn es nicht um große Politik, sondern die engere Heimat geht. Sie mahnt zu differenziertem, genauen Hingucken und einer Abkehr von der Ansicht, eine Auswertung der Stasi-Akten reiche aus. Darüber hinaus appelliert Sandra Daßler an ostdeutsche Journalisten, die eigene Rolle kritisch zu beleuchten und ihre Kenntnisse zum Alltag in der DDR zu nutzen, um anhand menschlicher Schicksale das Wesen der Diktatur zu zeichnen. Denn letztlich geht es auch um die Glaubwürdigkeit der Chronisten. Beispielartikel aus ostdeutschen Tageszeitungen ergänzen den Beitrag. (VD)

Der andere Blick Jüdisches Leben in Deutschland wächst und fordert "historische Rück-Sicht"

Themen und Materialien für Journalisten Bd. 5 (Geschichte)
01.01.1970
Die Stellung und Geschichte der Juden in Deutschland nach 1945 ist Thema des Beitrags. Er gibt Einblick in die Entstehung und Wiederbelebung jüdischer Gemeinden nach dem Krieg und deren Entwicklung bis heute. Auch auf den unterschiedlichen Umgang in Bundesrepublik und DDR mit den dort lebenden Juden wird eingegangen. Außerdem warnt der Beitrag vor den lebendigen antijüdischen Tendenzen in der Bevölkerung und vor der Gefahr, die Ehrung der Opfer nur mehr als ?Gedächtnistheater? zu veranstalten. Vor der Gesellschaft und damit der Presse steht die Aufgabe einer großen Integrationsleistung jüdischen Lebens in Deutschland, bedingt auch durch den Zuzug von Juden aus Osteuropa. Beispiele aus der Serie ?Juden in Görlitz? der Sächsischen Zeitung runden den Aufsatz ab. (VD)
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29.07.2003
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Der andere Blick Jüdisches Leben in Deutschland wächst und fordert "historische Rück-Sicht"
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Themen und Materialien für Journalisten Bd. 5 (Geschichte)
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01.01.1970
Inhalt
Die Stellung und Geschichte der Juden in Deutschland nach 1945 ist Thema des Beitrags. Er gibt Einblick in die Entstehung und Wiederbelebung jüdischer Gemeinden nach dem Krieg und deren Entwicklung bis heute. Auch auf den unterschiedlichen Umgang in Bundesrepublik und DDR mit den dort lebenden Juden wird eingegangen. Außerdem warnt der Beitrag vor den lebendigen antijüdischen Tendenzen in der Bevölkerung und vor der Gefahr, die Ehrung der Opfer nur mehr als ?Gedächtnistheater? zu veranstalten. Vor der Gesellschaft und damit der Presse steht die Aufgabe einer großen Integrationsleistung jüdischen Lebens in Deutschland, bedingt auch durch den Zuzug von Juden aus Osteuropa. Beispiele aus der Serie ?Juden in Görlitz? der Sächsischen Zeitung runden den Aufsatz ab. (VD)

Zahl der Eingaben gestiegen

Almanach 2002
01.01.1970
Fälle aus der Spruchpraxis des Deutschen Presserats schildert Anke Vehmeier vom Bonner General-Anzeiger. Die Eingaben stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent. Vor allem die Berichterstattung zum Concorde-Unglück beschäftigte das Gremium. So erteilte der Presserat einer Zeitschrift eine öffentliche Rüge, da auf einem Farbbild auch verkohlte Leichen zu sehen waren, gekoppelt mit Fotos von Opfern und Angehörigen. Als unbegründet wies der Rat dagegen eine Beschwerde über eine Illustration zurück, auf der dem Vorstandsvorsitzenden einer Tankstellenkette eine Zapfpistole an den Kopf gesetzt wurde. Auch der Abdruck eines Leserbriefes, in dem homosexuelle Paare angegriffen wurden, wurde nicht beanstandet. Insgesamt sprach der Presserat zehn öffentliche Rügen, vier nicht-öffentliche Rügen, 54 Missbilligungen und 24 Hinweise aus.
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25.07.2002
Titel
Zahl der Eingaben gestiegen
In
Almanach 2002
Am
01.01.1970
Inhalt
Fälle aus der Spruchpraxis des Deutschen Presserats schildert Anke Vehmeier vom Bonner General-Anzeiger. Die Eingaben stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent. Vor allem die Berichterstattung zum Concorde-Unglück beschäftigte das Gremium. So erteilte der Presserat einer Zeitschrift eine öffentliche Rüge, da auf einem Farbbild auch verkohlte Leichen zu sehen waren, gekoppelt mit Fotos von Opfern und Angehörigen. Als unbegründet wies der Rat dagegen eine Beschwerde über eine Illustration zurück, auf der dem Vorstandsvorsitzenden einer Tankstellenkette eine Zapfpistole an den Kopf gesetzt wurde. Auch der Abdruck eines Leserbriefes, in dem homosexuelle Paare angegriffen wurden, wurde nicht beanstandet. Insgesamt sprach der Presserat zehn öffentliche Rügen, vier nicht-öffentliche Rügen, 54 Missbilligungen und 24 Hinweise aus.

Furcht und Mitleid Vom Umgang mit Punks in den Städten am Beispiel Tübingen

Die Angst in unseren Städten - Innere Sicherheit und die Tageszeitung
01.01.1970
Eine Tragödie aus der journalistischen Praxis erzählt Martin Bernklau, Redakteur beim Schwäbischen Tagblatt in Tübingen. Hauptakteure: eine Gruppe Punks, die Stadtverwaltung und Lokalpolitiker sowie die Lokalzeitung. Bernklau beschreibt die Tübinger Atmosphäre, gibt Hintergrundinfos zu den Akteuren und zeigt, wie Öffentlichkeit und Zeitung mit dem Problem pöbelnder und betrunkener Punks umgingen. Im Lauf der Auseinandersetzungen entwickelte sich die Berichterstattung in eine Richtung: nichts verschweigen, aber auch Überreaktionen genervter Bürger publik machen. Der Beitrag zeigt ebenso, welche Probleme aus falscher Nähe der Zeitung zum Objekt der Berichterstattung entstehen können.-
Letzte Änderung
01.10.2002
Titel
Furcht und Mitleid Vom Umgang mit Punks in den Städten am Beispiel Tübingen
In
Die Angst in unseren Städten - Innere Sicherheit und die Tageszeitung
Am
01.01.1970
Inhalt
Eine Tragödie aus der journalistischen Praxis erzählt Martin Bernklau, Redakteur beim Schwäbischen Tagblatt in Tübingen. Hauptakteure: eine Gruppe Punks, die Stadtverwaltung und Lokalpolitiker sowie die Lokalzeitung. Bernklau beschreibt die Tübinger Atmosphäre, gibt Hintergrundinfos zu den Akteuren und zeigt, wie Öffentlichkeit und Zeitung mit dem Problem pöbelnder und betrunkener Punks umgingen. Im Lauf der Auseinandersetzungen entwickelte sich die Berichterstattung in eine Richtung: nichts verschweigen, aber auch Überreaktionen genervter Bürger publik machen. Der Beitrag zeigt ebenso, welche Probleme aus falscher Nähe der Zeitung zum Objekt der Berichterstattung entstehen können.-

Verbrechensfurcht und -wirklichkeit Die Angst vor Kriminalität hat komplexe Ursachen

Die Angst in unseren Städten - Innere Sicherheit und die Tageszeitung
01.01.1970
In zehn Thesen fasst Prof. Dr. Rudolf Egg, Leiter der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden, zusammen, warum die verbreitete Furcht vor Verbrechen mit den Fakten nicht in Einklang zu bringen ist. Dabei spricht er von einem komplexen Phänomen, an dem auch die Medien durch ihre Berichterstattung Anteil haben. Bei Verbrechensfurcht geht es laut Egg nicht ausschließlich um ein kriminologisches Problem, sondern ebenso um ein soziales ? denn übersteigerte Ängste beeinträchtigen die Lebensqualität. In der Diskussion rief er die Medien dazu auf, einzelne spektakuläre Fälle nicht unangemessen aufzubauschen. Außerdem riet Egg zu einem vorsichtigen Umgang mit statistischen Zahlen.-
Letzte Änderung
01.10.2002
Titel
Verbrechensfurcht und -wirklichkeit Die Angst vor Kriminalität hat komplexe Ursachen
In
Die Angst in unseren Städten - Innere Sicherheit und die Tageszeitung
Am
01.01.1970
Inhalt
In zehn Thesen fasst Prof. Dr. Rudolf Egg, Leiter der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden, zusammen, warum die verbreitete Furcht vor Verbrechen mit den Fakten nicht in Einklang zu bringen ist. Dabei spricht er von einem komplexen Phänomen, an dem auch die Medien durch ihre Berichterstattung Anteil haben. Bei Verbrechensfurcht geht es laut Egg nicht ausschließlich um ein kriminologisches Problem, sondern ebenso um ein soziales ? denn übersteigerte Ängste beeinträchtigen die Lebensqualität. In der Diskussion rief er die Medien dazu auf, einzelne spektakuläre Fälle nicht unangemessen aufzubauschen. Außerdem riet Egg zu einem vorsichtigen Umgang mit statistischen Zahlen.-

"Zeitungen bewegen sich qualitativ nach vorne"

Redaktion 2003 - Jahrbuch für Journalisten mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung bpb, äußert sich im In-terview zu Themen wie die Rolle der Journalisten in der Öffentlichkeit, publizistische Vielfalt und das Zusammenspiel zwischen bpb und Medien. Zur Sprache kommt auch, wie Jugendli-che an politische Bildung und die Zeitung herangeführt werden können. Darüber hinaus dreht sich das Gespräch um Folgen der Zeitungskrise, die Bedeutung des journalistischen Ethos sowie die Leistungen der bpb für Journalisten. (VD)
Letzte Änderung
05.11.2003
Titel
"Zeitungen bewegen sich qualitativ nach vorne"
In
Redaktion 2003 - Jahrbuch für Journalisten mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
Inhalt
Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung bpb, äußert sich im In-terview zu Themen wie die Rolle der Journalisten in der Öffentlichkeit, publizistische Vielfalt und das Zusammenspiel zwischen bpb und Medien. Zur Sprache kommt auch, wie Jugendli-che an politische Bildung und die Zeitung herangeführt werden können. Darüber hinaus dreht sich das Gespräch um Folgen der Zeitungskrise, die Bedeutung des journalistischen Ethos sowie die Leistungen der bpb für Journalisten. (VD)

Dynamische Entwicklung Fünf Trends im Lokaljournalismus

Redaktion 2003 - Jahrbuch für Journalisten mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Auffällige Trends im Lokaljournalismus beschreibt Paul-Josef Raue, Chefredakteur der ?Braunschweiger Zeitung?. Dabei beleuchtet er den Umgang mit PR-Material, die Rolle der Zeitung als Marktplatz der Meinungen und Helfer in der Not sowie die Entwicklung hin zu einer stärkeren Personalisierung der Kommunalpolitik. Außerdem weist Raue darauf hin, dass Lokalredaktionen immer weiter dem Gefälligkeits-Journalismus entsagen und Aufklärungsar-beit leisten. Im Mittelpunkt stehen demnach die Leserinteressen, ohne in Populismus ab-zugleiten. (VD)
Letzte Änderung
05.11.2003
Titel
Dynamische Entwicklung Fünf Trends im Lokaljournalismus
In
Redaktion 2003 - Jahrbuch für Journalisten mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
Inhalt
Auffällige Trends im Lokaljournalismus beschreibt Paul-Josef Raue, Chefredakteur der ?Braunschweiger Zeitung?. Dabei beleuchtet er den Umgang mit PR-Material, die Rolle der Zeitung als Marktplatz der Meinungen und Helfer in der Not sowie die Entwicklung hin zu einer stärkeren Personalisierung der Kommunalpolitik. Außerdem weist Raue darauf hin, dass Lokalredaktionen immer weiter dem Gefälligkeits-Journalismus entsagen und Aufklärungsar-beit leisten. Im Mittelpunkt stehen demnach die Leserinteressen, ohne in Populismus ab-zugleiten. (VD)

Selbstheilungskräfte stärken Schweizer Verein "Qualität im Journalismus"

Redaktion 2003 - Jahrbuch für Journalisten mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Der Schweizer Medienwissenschaftler Vinzenz Wyss stellt die Arbeit des Vereins ?Qualität im Journalismus? vor, dessen Mitglieder sich aus ?Selbstachtung, Liebe zum Beruf und Ver-antwortungsbewusstsein? engagieren. Qualitätssicherung müsse primär auf der organisatori-schen Ebene der Redaktion ansetzen, so Wyss. Die Initiatoren des Vereins wollen vermitteln zwischen außer- und innerredaktionellen Sicherungsbemühungen. In der ?Charta Journalisti-sche Qualität? sind die entsprechenden Anforderungen festgehalten, etwa die Erarbeitung und Umsetzung von redaktionellen Leitbildern sowie die Trennung von Journalismus und PR. Der Verein mit rund 150 Einzel- und 20 Kollektivmitgliedern veranstaltet zudem Tagungen und Weiterbildungen. (VD)
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05.11.2003
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Selbstheilungskräfte stärken Schweizer Verein "Qualität im Journalismus"
In
Redaktion 2003 - Jahrbuch für Journalisten mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
Inhalt
Der Schweizer Medienwissenschaftler Vinzenz Wyss stellt die Arbeit des Vereins ?Qualität im Journalismus? vor, dessen Mitglieder sich aus ?Selbstachtung, Liebe zum Beruf und Ver-antwortungsbewusstsein? engagieren. Qualitätssicherung müsse primär auf der organisatori-schen Ebene der Redaktion ansetzen, so Wyss. Die Initiatoren des Vereins wollen vermitteln zwischen außer- und innerredaktionellen Sicherungsbemühungen. In der ?Charta Journalisti-sche Qualität? sind die entsprechenden Anforderungen festgehalten, etwa die Erarbeitung und Umsetzung von redaktionellen Leitbildern sowie die Trennung von Journalismus und PR. Der Verein mit rund 150 Einzel- und 20 Kollektivmitgliedern veranstaltet zudem Tagungen und Weiterbildungen. (VD)

Menschenwürde hat kein Verfallsdatum tz-Serie über Altenpflege wurde zum Selbstläufer

Redaktion 2003 - Jahrbuch für Journalisten mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Ute Schröder, Volontärin der Bundeszentrale für politische Bildung, stellt die mit einem Lo-kaljournalistenpreis der Adenauer-Stiftung ausgezeichnete Serie der Münchner Boulevardzei-tung ?tz? über Altenpflege vor. Kern der Serie sind persönliche Schicksale, Porträts, Erfah-rungsberichte und O-Töne. Harte Fakten ergänzen die Artikel ebenso wie Interviews mit Ver-antwortlichen aus Politik und Pflegebranche. Ute Schröder schildert Rechercheschritte und Probleme bei der Informationsbeschaffung. Der Beitrag enthält zahlreiche Hinweise, was bei einer solchen Serie zu bedenken ist, und dokumentiert das Echo auf die tz-Serie. (VD)
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05.11.2003
Titel
Menschenwürde hat kein Verfallsdatum tz-Serie über Altenpflege wurde zum Selbstläufer
In
Redaktion 2003 - Jahrbuch für Journalisten mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
Inhalt
Ute Schröder, Volontärin der Bundeszentrale für politische Bildung, stellt die mit einem Lo-kaljournalistenpreis der Adenauer-Stiftung ausgezeichnete Serie der Münchner Boulevardzei-tung ?tz? über Altenpflege vor. Kern der Serie sind persönliche Schicksale, Porträts, Erfah-rungsberichte und O-Töne. Harte Fakten ergänzen die Artikel ebenso wie Interviews mit Ver-antwortlichen aus Politik und Pflegebranche. Ute Schröder schildert Rechercheschritte und Probleme bei der Informationsbeschaffung. Der Beitrag enthält zahlreiche Hinweise, was bei einer solchen Serie zu bedenken ist, und dokumentiert das Echo auf die tz-Serie. (VD)

Auch bei Satire gibt es Grenzen Aus der Spruchpraxis des Deutschen Presserates

Redaktion 2003 - Jahrbuch für Journalisten mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Eine Bilanz der Arbeit des Deutschen Presserats 2001 zieht die Journalistin Anke Vehmeier. Die Bandbreite der ausgesprochenen Rügen reicht von einem überzogenen Kommentar zu den Attentätern des 11. Septembers 2001 bis zu einer ehrverletzenden Glosse über Edmund Stoi-ber. Geschildert werden auch zwei Fälle, in denen der Presserat Beschwerden zurückgewiesen hat, sowie eine Missbilligung gegen ein Internet-Magazin, deren Redaktion ihre Sorgfalts-pflicht vernachlässigt habe. Das Heft hatte eine Liste mit bei Frauen beliebten Internet-Seiten veröffentlicht, von denen einige gegen Bestimmungen des Jugendschutzes verstießen. (VD)
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05.11.2003
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Auch bei Satire gibt es Grenzen Aus der Spruchpraxis des Deutschen Presserates
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01.01.1970
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Eine Bilanz der Arbeit des Deutschen Presserats 2001 zieht die Journalistin Anke Vehmeier. Die Bandbreite der ausgesprochenen Rügen reicht von einem überzogenen Kommentar zu den Attentätern des 11. Septembers 2001 bis zu einer ehrverletzenden Glosse über Edmund Stoi-ber. Geschildert werden auch zwei Fälle, in denen der Presserat Beschwerden zurückgewiesen hat, sowie eine Missbilligung gegen ein Internet-Magazin, deren Redaktion ihre Sorgfalts-pflicht vernachlässigt habe. Das Heft hatte eine Liste mit bei Frauen beliebten Internet-Seiten veröffentlicht, von denen einige gegen Bestimmungen des Jugendschutzes verstießen. (VD)

Publizistische Grundsätze (Pressekodex)

Redaktion 2003 - Jahrbuch für Journalisten mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Abgedruckt sind die Richtlinien für die publizistische Arbeit nach den Empfehlungen des Deutschen Presserats sowie die Beschwerdeordnung des Presserats. (VD) Stichworte: Ethik, Pressefreiheit, Qualität, Pressekodex, Presserat, Presserecht
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05.11.2003
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Publizistische Grundsätze (Pressekodex)
In
Redaktion 2003 - Jahrbuch für Journalisten mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
Inhalt
Abgedruckt sind die Richtlinien für die publizistische Arbeit nach den Empfehlungen des Deutschen Presserats sowie die Beschwerdeordnung des Presserats. (VD) Stichworte: Ethik, Pressefreiheit, Qualität, Pressekodex, Presserat, Presserecht

Arbeitsgruppe 4: "Bombenbauer, Kinderschänder, Rechtsextreme"

Bundestagswahl 2002 im Netz Internet-Workshop der Bundeszentrale für politische Bildung / bpb
01.01.1970
Unter der Leitung von Alvar Freude, Medienkünstler und Programmierer, diskutiert AG 4 die Frage: Wie viel Schutz braucht die Öffentlichkeit? Dabei bewegt sich die Gruppe im Spannungsfeld zwischen Schutzwürdigkeit und Informationsfreiheit, zwischen nationalem und internationalem Recht. Wünschenswerten Regelungen werden die Gefahren zu restriktiver Maßnahmen entgegengehalten. Tenor: Einschränkung der Informationsfreiheit ist größerer Rückschritt als mögliche Gefahr durch problematische Internet-Angebote. (VD)
Letzte Änderung
18.05.2005
Titel
Arbeitsgruppe 4: "Bombenbauer, Kinderschänder, Rechtsextreme"
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Bundestagswahl 2002 im Netz Internet-Workshop der Bundeszentrale für politische Bildung / bpb
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01.01.1970
Inhalt
Unter der Leitung von Alvar Freude, Medienkünstler und Programmierer, diskutiert AG 4 die Frage: Wie viel Schutz braucht die Öffentlichkeit? Dabei bewegt sich die Gruppe im Spannungsfeld zwischen Schutzwürdigkeit und Informationsfreiheit, zwischen nationalem und internationalem Recht. Wünschenswerten Regelungen werden die Gefahren zu restriktiver Maßnahmen entgegengehalten. Tenor: Einschränkung der Informationsfreiheit ist größerer Rückschritt als mögliche Gefahr durch problematische Internet-Angebote. (VD)

Ergebnisse der Arbeitsgruppe 4

Patient Gesundheitssystem liegt in der Notaufnahme
01.01.1970
Mit der Rolle des Journalisten im Themenfeld Gesundheit befasst sich AG 4. Geklärt wird seine Position: zwischen mächtigen Verbänden mit starker Lobby auf der einen Seite und den zum großen Teil verunsicherten und uninformierten Patienten auf der anderen Seite. Die AG stellt außerdem fest, dass unter den Bedingungen der Tageszeitungsproduktion Wirklichkeit kaum er-reichbar ist, man ihr allenfalls auf die Spur kommen kann. Zu den Ratschlägen der Gruppe gehö-ren, Informationen immer zu hinterfragen und Fachbegriffe den Lesern immer wieder zu erklä-ren. (VD)
Letzte Änderung
05.08.2004
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Ergebnisse der Arbeitsgruppe 4
In
Patient Gesundheitssystem liegt in der Notaufnahme
Am
01.01.1970
Inhalt
Mit der Rolle des Journalisten im Themenfeld Gesundheit befasst sich AG 4. Geklärt wird seine Position: zwischen mächtigen Verbänden mit starker Lobby auf der einen Seite und den zum großen Teil verunsicherten und uninformierten Patienten auf der anderen Seite. Die AG stellt außerdem fest, dass unter den Bedingungen der Tageszeitungsproduktion Wirklichkeit kaum er-reichbar ist, man ihr allenfalls auf die Spur kommen kann. Zu den Ratschlägen der Gruppe gehö-ren, Informationen immer zu hinterfragen und Fachbegriffe den Lesern immer wieder zu erklä-ren. (VD)

Die Lebenswirklichkeit fest im Blick

Redaktion 2004 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Für Nutzwertjournalismus jenseits einer bloßen Anhäufung von Verbrauchertipps plädieren Hei-ke Groll, Redakteurin der DREHSCHEIBE, und der freie Journalist Michael Bechtel. Sie schil-dern den Begriff Nutzwert umfassend: als geldwerte Information, aber auch als Lebenshilfe, Ana-lyse, Unterhaltung, Lesespaß. Die Autoren blicken zurück auf Anfänge des ?Servicejournalismus? in Deutschland und weisen darauf hin, dass vor allem die Zeitungen in Ostdeutschland lokalen Nutzwert in den Vordergrund ihrer Leistungen gestellt haben. Außer Thementipps liefert der Beitrag anhand von Beispielen die Warnung, nicht in die PR-Falle zu tappen, sondern die Glaub-würdigkeit der Zeitung im Sinne der Leser zu nutzen. (VD)
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11.08.2004
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Die Lebenswirklichkeit fest im Blick
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Redaktion 2004 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
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Für Nutzwertjournalismus jenseits einer bloßen Anhäufung von Verbrauchertipps plädieren Hei-ke Groll, Redakteurin der DREHSCHEIBE, und der freie Journalist Michael Bechtel. Sie schil-dern den Begriff Nutzwert umfassend: als geldwerte Information, aber auch als Lebenshilfe, Ana-lyse, Unterhaltung, Lesespaß. Die Autoren blicken zurück auf Anfänge des ?Servicejournalismus? in Deutschland und weisen darauf hin, dass vor allem die Zeitungen in Ostdeutschland lokalen Nutzwert in den Vordergrund ihrer Leistungen gestellt haben. Außer Thementipps liefert der Beitrag anhand von Beispielen die Warnung, nicht in die PR-Falle zu tappen, sondern die Glaub-würdigkeit der Zeitung im Sinne der Leser zu nutzen. (VD)

"Nettigkeiten erzeugen nur Überdruss"

Redaktion 2004 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Alois Knoller, Redakteur der ?Augsburger Allgemeinen?, interviewt Helmuth Rücker von der ?Passauer Neuen Presse? zum Thema frechere Lokalzeitung. Rücker wünscht sich eine Zeitung, die ihre Leser überrascht, sie unterhält und informiert. Er gibt mehrere Beispiele redaktioneller Frechheit, plädiert für kesse Interviewfragen und Respektlosigkeit gegenüber Mandatsträgern. Gleichzeitig mahnt er Professionalität und Fingerspitzengefühl an und warnt vor Beleidigungen. Außerdem hält Rücker es für legitim, den Leser auf Humor hinzuweisen, um manche Missverständnisse von vornherein zu vermeiden. (VD)
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11.08.2004
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"Nettigkeiten erzeugen nur Überdruss"
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Redaktion 2004 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
Inhalt
Alois Knoller, Redakteur der ?Augsburger Allgemeinen?, interviewt Helmuth Rücker von der ?Passauer Neuen Presse? zum Thema frechere Lokalzeitung. Rücker wünscht sich eine Zeitung, die ihre Leser überrascht, sie unterhält und informiert. Er gibt mehrere Beispiele redaktioneller Frechheit, plädiert für kesse Interviewfragen und Respektlosigkeit gegenüber Mandatsträgern. Gleichzeitig mahnt er Professionalität und Fingerspitzengefühl an und warnt vor Beleidigungen. Außerdem hält Rücker es für legitim, den Leser auf Humor hinzuweisen, um manche Missverständnisse von vornherein zu vermeiden. (VD)

Was wichtig und was wahr ist

Redaktion 2004 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Dieter Golombek, Leiter des Fachbereichs Programme für besondere Zielgruppen bei der Bun-deszentrale für politische Bildung/bpb, würdigt Leben und Arbeit des 2003 gestorbenen Journa-listen Herbert Riehl-Heyse. Er beschreibt ihn als einen Moralisten jenseits des Sauertöpfischen, lobt seine selbstkritische und fragende Herangehensweise. Golombek geht auch darauf ein, wie Riehl-Heyse das Spannungsfeld Medien und Politik bewertete und verdeutlicht dessen Position. Weitere Stimmen zum Tod des Reporters stammen von Axel Hacke und Johannes Rau. Eine Liste mit den lieferbaren Büchern Riehl-Heyses ergänzt den Beitrag. (VD)
Letzte Änderung
11.08.2004
Titel
Was wichtig und was wahr ist
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Redaktion 2004 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
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01.01.1970
Inhalt
Dieter Golombek, Leiter des Fachbereichs Programme für besondere Zielgruppen bei der Bun-deszentrale für politische Bildung/bpb, würdigt Leben und Arbeit des 2003 gestorbenen Journa-listen Herbert Riehl-Heyse. Er beschreibt ihn als einen Moralisten jenseits des Sauertöpfischen, lobt seine selbstkritische und fragende Herangehensweise. Golombek geht auch darauf ein, wie Riehl-Heyse das Spannungsfeld Medien und Politik bewertete und verdeutlicht dessen Position. Weitere Stimmen zum Tod des Reporters stammen von Axel Hacke und Johannes Rau. Eine Liste mit den lieferbaren Büchern Riehl-Heyses ergänzt den Beitrag. (VD)

Einsiedlerkrebs und Seerose

Redaktion 2004 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Der Text stammt aus dem Band ?Bestellte Wahrheiten? von Herbert Riehl-Heyse und themati-siert das symbiotische Verhältnis von Journalisten und Politikern. Der Autor kritisiert das ermü-dende Ritual inszenierten Politikbetriebs und stellt die rhetorische Frage, wen das eigentlich noch interessiert ? bis auf Politiker, deren Pressestellen und Journalisten selbst. Jeder gibt dem anderen Bedeutung, woraus sich eine Sucht entwickelt, konstatiert Riehl-Heyse und verschweigt auch eigene Fehltritte seiner Karriere als politischer Berichterstatter nicht. Er schreibt den Kollegen Wachsamkeit ins Stammbuch: ?Journalisten lassen sich noch immer am besten durch Offenheit einkaufen.? (VD)
Letzte Änderung
11.08.2004
Titel
Einsiedlerkrebs und Seerose
In
Redaktion 2004 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
Inhalt
Der Text stammt aus dem Band ?Bestellte Wahrheiten? von Herbert Riehl-Heyse und themati-siert das symbiotische Verhältnis von Journalisten und Politikern. Der Autor kritisiert das ermü-dende Ritual inszenierten Politikbetriebs und stellt die rhetorische Frage, wen das eigentlich noch interessiert ? bis auf Politiker, deren Pressestellen und Journalisten selbst. Jeder gibt dem anderen Bedeutung, woraus sich eine Sucht entwickelt, konstatiert Riehl-Heyse und verschweigt auch eigene Fehltritte seiner Karriere als politischer Berichterstatter nicht. Er schreibt den Kollegen Wachsamkeit ins Stammbuch: ?Journalisten lassen sich noch immer am besten durch Offenheit einkaufen.? (VD)

Zahl der Beschwerden ist erneut gestiegen

Redaktion 2004 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Anke Vehmeier, freie Journalistin in Bonn, geht auf die wichtigsten Entscheidungen des Deut-schen Presserats im Jahr 2002 ein und zieht Bilanz über dessen Tätigkeit. Geschildert werden folgende Fälle: die Rabatt-Aktion einer Boulevardzeitung, die Schwärzung eines Firmenlogos auf einem Foto, die mehrfache Namensnennung eines Sozialhilfeempfängers, Vorwürfe in einem Leserbrief gegen den Leiter eines Kreisbauamtes. (VD)
Letzte Änderung
11.08.2004
Titel
Zahl der Beschwerden ist erneut gestiegen
In
Redaktion 2004 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
Inhalt
Anke Vehmeier, freie Journalistin in Bonn, geht auf die wichtigsten Entscheidungen des Deut-schen Presserats im Jahr 2002 ein und zieht Bilanz über dessen Tätigkeit. Geschildert werden folgende Fälle: die Rabatt-Aktion einer Boulevardzeitung, die Schwärzung eines Firmenlogos auf einem Foto, die mehrfache Namensnennung eines Sozialhilfeempfängers, Vorwürfe in einem Leserbrief gegen den Leiter eines Kreisbauamtes. (VD)

"Wir haben keine guten Umgangsformen mit der älteren Generation"

Modellseminar "Geldnot macht erfinderisch"
01.01.1970
Prof. Dr. Ernst Pöppel, Geschäftsführender Vorstand des Humanwissenschaftlichen Zentrums der Ludwig-Maximilian-Universität München, kritisiert das Menschenbild der deutschen Gesellschaft, äußert sich zum Thema Lernen und darüber, wie der Staat mit geistigen Ressourcen umgeht. Statt Menschen sind alle nur Elemente im System, die zu funktionieren haben, so Pöppel. Er zeigt die verschiedenen Phasen des Lebens und Lernens auf und deren Bedeutung für die Entwicklung. Außerdem kritisiert er die Ausklammerung der Menschen über 60, denen die Angebote fehlen, ihr Leben sinnvoll zu gestalten. Pöppel fordert darüber hinaus ein neues Lernen, das auch Kreativität mit einbezieht, und einen intensiveren Technologietransfer von Unis zur Industrie. (vd)
Letzte Änderung
21.03.2005
Titel
"Wir haben keine guten Umgangsformen mit der älteren Generation"
In
Modellseminar "Geldnot macht erfinderisch"
Am
01.01.1970
Inhalt
Prof. Dr. Ernst Pöppel, Geschäftsführender Vorstand des Humanwissenschaftlichen Zentrums der Ludwig-Maximilian-Universität München, kritisiert das Menschenbild der deutschen Gesellschaft, äußert sich zum Thema Lernen und darüber, wie der Staat mit geistigen Ressourcen umgeht. Statt Menschen sind alle nur Elemente im System, die zu funktionieren haben, so Pöppel. Er zeigt die verschiedenen Phasen des Lebens und Lernens auf und deren Bedeutung für die Entwicklung. Außerdem kritisiert er die Ausklammerung der Menschen über 60, denen die Angebote fehlen, ihr Leben sinnvoll zu gestalten. Pöppel fordert darüber hinaus ein neues Lernen, das auch Kreativität mit einbezieht, und einen intensiveren Technologietransfer von Unis zur Industrie. (vd)

"Juhnke wieder arm"

Modellseminar "Rotzfrech"
01.01.1970
Die harte Realität im Printjournalismus heute und Möglichkeiten, trotz Krise zu bestehen, thema-tisiert Caroline Methner, ehemals Chefin des Boulevardblatts Berliner Kurier. Einleitend geht sie auf den wirtschaftlichen Druck durch Anzeigenkunden ein und beschreibt einige praktische Fälle. Wie man im Boulevard gewinnt, nämlich mit aufregenden Schlagzeilen, erläutert sie anschließend. Methner beschreibt fünf Gattungen von Überschriften und illustriert sie mit Beispielen: ?Ankün-digungszeile?, ?weitergedrehte aktuelle Zeile?, ?finale Rettungszeile?, ?Urteilszeile?, ?Politikzei-le?. Außerdem geht sie darauf ein, in welcher Atmosphäre gute Schlagzeilen entstehen können: in lockerer Runde, beim Blödeln, durch schräg Gedachtes. (vd)
Letzte Änderung
15.12.2005
Titel
"Juhnke wieder arm"
In
Modellseminar "Rotzfrech"
Am
01.01.1970
Inhalt
Die harte Realität im Printjournalismus heute und Möglichkeiten, trotz Krise zu bestehen, thema-tisiert Caroline Methner, ehemals Chefin des Boulevardblatts Berliner Kurier. Einleitend geht sie auf den wirtschaftlichen Druck durch Anzeigenkunden ein und beschreibt einige praktische Fälle. Wie man im Boulevard gewinnt, nämlich mit aufregenden Schlagzeilen, erläutert sie anschließend. Methner beschreibt fünf Gattungen von Überschriften und illustriert sie mit Beispielen: ?Ankün-digungszeile?, ?weitergedrehte aktuelle Zeile?, ?finale Rettungszeile?, ?Urteilszeile?, ?Politikzei-le?. Außerdem geht sie darauf ein, in welcher Atmosphäre gute Schlagzeilen entstehen können: in lockerer Runde, beim Blödeln, durch schräg Gedachtes. (vd)

Chance zum Leben als Lebenschance

Modellseminar "Rotzfrech"
01.01.1970
Eine Portion Lebenshilfe für den beruflichen Alltag liefert der Jesuit und Coach Benno Kuppler. In seinem Text erläutert er die Hintergründe seiner Arbeit, seine Herangehensweise an Menschen und Themen. Auskunft gibt er zu seinen Lebensdaten, seiner Ausbildung und seinen persönli-chen Vorlieben. Darüber hinaus skizziert er seine berufliche Bandbreite. (vd)
Letzte Änderung
15.12.2005
Titel
Chance zum Leben als Lebenschance
In
Modellseminar "Rotzfrech"
Am
01.01.1970
Inhalt
Eine Portion Lebenshilfe für den beruflichen Alltag liefert der Jesuit und Coach Benno Kuppler. In seinem Text erläutert er die Hintergründe seiner Arbeit, seine Herangehensweise an Menschen und Themen. Auskunft gibt er zu seinen Lebensdaten, seiner Ausbildung und seinen persönli-chen Vorlieben. Darüber hinaus skizziert er seine berufliche Bandbreite. (vd)

Prägt die Zeitung von heute die Politik von morgen?

Forum 2005 Zukunft der Vergangenheit
01.01.1970
Wie abhängig sind Politiker von den Medien? Dieser Frage geht Thomas Röwekamp nach, In-nensenator des Landes Bremen. Zuvor stellt er Gemeinsamkeiten zwischen Journalisten und Politikern fest: Beide Berufe gehören zu den am wenigsten angesehenen. Röwekamp nimmt das mediale Diktat tagespolitischer Aktualität und seine Folgen unter die Lupe: aus Mücken werden Elefanten, hektische Entscheidungen werden provoziert. Als Beispiel nennt der Innensenator den Fall ?Florida Rolf?, wo die Berichterstattung ein Gesetz zur Folge hatte. Darf Presse Politik ma-chen? Nein, sagt Röwekamp, weil sie nicht demokratisch legitimiert und außerdem unberechen-bar ist ? durch Schlagzeilen, die sich teilweise selbst widersprechen. Er wünscht sich mehr Gerad-linigkeit in der Berichterstattung und mehr Zeit für beide Seiten, über das Tun nachzudenken und auf fairen Umgang miteinander zu achten. (vd)
Letzte Änderung
08.12.2005
Titel
Prägt die Zeitung von heute die Politik von morgen?
In
Forum 2005 Zukunft der Vergangenheit
Am
01.01.1970
Inhalt
Wie abhängig sind Politiker von den Medien? Dieser Frage geht Thomas Röwekamp nach, In-nensenator des Landes Bremen. Zuvor stellt er Gemeinsamkeiten zwischen Journalisten und Politikern fest: Beide Berufe gehören zu den am wenigsten angesehenen. Röwekamp nimmt das mediale Diktat tagespolitischer Aktualität und seine Folgen unter die Lupe: aus Mücken werden Elefanten, hektische Entscheidungen werden provoziert. Als Beispiel nennt der Innensenator den Fall ?Florida Rolf?, wo die Berichterstattung ein Gesetz zur Folge hatte. Darf Presse Politik ma-chen? Nein, sagt Röwekamp, weil sie nicht demokratisch legitimiert und außerdem unberechen-bar ist ? durch Schlagzeilen, die sich teilweise selbst widersprechen. Er wünscht sich mehr Gerad-linigkeit in der Berichterstattung und mehr Zeit für beide Seiten, über das Tun nachzudenken und auf fairen Umgang miteinander zu achten. (vd)

Nutzwert ohne Schnörkel

Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Ratgeber-Journalismus als bei Lesern beliebte Hilfe in einem komplexen Alltag ? darum dreht sich der Text der Wirtschaftsjournalistin Simone Matthaei. Statt auf Ratgeberseiten dahinzudämmern, fordert sie, Nutzwert in alle Ressorts einzuführen. Wie sich das praktisch umsetzen lässt, dazu gibt sie zahlreiche Hinweise. So könnte etwa die Kulturredaktion über Parkmöglichkeiten in der Nähe des Opernhauses berichten. Simone Matthaei ruft zu Wachsamkeit auf, dazu, Themen auf den Nutzen für Leser zu prüfen, Nachrichten auf den Servicegehalt abzuklopfen. Gleichzeitig warnt sie davor, sich von Anzeigenkunden zu gefälligen Beiträgen verführen zu lassen. Da Verbraucherjournalismus auch neue Leserschichten anspricht, wird der Kunde schon durch diesen Zugewinn zufriedengestellt. (vd)
Letzte Änderung
19.12.2005
Titel
Nutzwert ohne Schnörkel
In
Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
Inhalt
Ratgeber-Journalismus als bei Lesern beliebte Hilfe in einem komplexen Alltag ? darum dreht sich der Text der Wirtschaftsjournalistin Simone Matthaei. Statt auf Ratgeberseiten dahinzudämmern, fordert sie, Nutzwert in alle Ressorts einzuführen. Wie sich das praktisch umsetzen lässt, dazu gibt sie zahlreiche Hinweise. So könnte etwa die Kulturredaktion über Parkmöglichkeiten in der Nähe des Opernhauses berichten. Simone Matthaei ruft zu Wachsamkeit auf, dazu, Themen auf den Nutzen für Leser zu prüfen, Nachrichten auf den Servicegehalt abzuklopfen. Gleichzeitig warnt sie davor, sich von Anzeigenkunden zu gefälligen Beiträgen verführen zu lassen. Da Verbraucherjournalismus auch neue Leserschichten anspricht, wird der Kunde schon durch diesen Zugewinn zufriedengestellt. (vd)

Ein Anwalt, aus Respekt vor den Lesern

Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Anton Sahlender, Mitglied der Chefredaktion der Main-Post, berichtet über seine Erfahrungen als ?Leseranwalt?. Seit April 2004 kümmert er sich um das Verhältnis zwischen Leserschaft und Redaktion, veröffentlicht mindestens einmal wöchentlich eine Kolumne. Sahlender schildert einige Fälle, mit denen er zu tun hatte und beschreibt seine Herangehensweise an Beschwerden. Auskunft gibt er auch darüber, wie Leser auf seine Arbeit reagieren, wie die Kolumne genutzt wird und welchen Tabus er folgt. Sein Fazit: Das gegenseitige Verständnis von Lesern und Redaktionen wird gestärkt. Ein Infokasten gibt einen Überblick über Beiträge zum Thema Ombudsmann in den Redaktion-Jahrbüchern der vergangenen Jahre.(s auch Drehscheibe, Ablagenummer 2004080023). (vd)
Letzte Änderung
21.12.2005
Titel
Ein Anwalt, aus Respekt vor den Lesern
In
Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
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01.01.1970
Inhalt
Anton Sahlender, Mitglied der Chefredaktion der Main-Post, berichtet über seine Erfahrungen als ?Leseranwalt?. Seit April 2004 kümmert er sich um das Verhältnis zwischen Leserschaft und Redaktion, veröffentlicht mindestens einmal wöchentlich eine Kolumne. Sahlender schildert einige Fälle, mit denen er zu tun hatte und beschreibt seine Herangehensweise an Beschwerden. Auskunft gibt er auch darüber, wie Leser auf seine Arbeit reagieren, wie die Kolumne genutzt wird und welchen Tabus er folgt. Sein Fazit: Das gegenseitige Verständnis von Lesern und Redaktionen wird gestärkt. Ein Infokasten gibt einen Überblick über Beiträge zum Thema Ombudsmann in den Redaktion-Jahrbüchern der vergangenen Jahre.(s auch Drehscheibe, Ablagenummer 2004080023). (vd)

Die Möglichkeit, Fehler zu machen...

Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Über die Arbeit der ?Journalisten-Akademie? der Konrad-Adenauer-Stiftung informiert deren Leiter Walter Bajohr. Vor allem stellt er die Ausbildung von Stipendiaten im Rahmen der ?Journalistischen Nachwuchsförderung? der Stiftung (JONA) vor. Daran teilnehmen können ausschließlich Studierende, die sich ehrenamtlich engagieren. Bajohr beschreibt den Aufbau der studienbegleitenden Ausbildung in Grund- und Qualifizierungsstufe, erläutert die Inhalte und die Möglichkeiten zur Spezialisierung auf vier verschiedene Mediengattungen. Die praktische Ausbildung bietet eine Ausrichtung auf Crossmedia. Insgesamt vier Praktika in verschiedenen Medienbereichen runden die Lerneinheiten ab. Auch Stressfähigkeit unter Termindruck wird geschult, ergänzt Bajohr. (vd)
Letzte Änderung
21.12.2005
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Die Möglichkeit, Fehler zu machen...
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Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
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Über die Arbeit der ?Journalisten-Akademie? der Konrad-Adenauer-Stiftung informiert deren Leiter Walter Bajohr. Vor allem stellt er die Ausbildung von Stipendiaten im Rahmen der ?Journalistischen Nachwuchsförderung? der Stiftung (JONA) vor. Daran teilnehmen können ausschließlich Studierende, die sich ehrenamtlich engagieren. Bajohr beschreibt den Aufbau der studienbegleitenden Ausbildung in Grund- und Qualifizierungsstufe, erläutert die Inhalte und die Möglichkeiten zur Spezialisierung auf vier verschiedene Mediengattungen. Die praktische Ausbildung bietet eine Ausrichtung auf Crossmedia. Insgesamt vier Praktika in verschiedenen Medienbereichen runden die Lerneinheiten ab. Auch Stressfähigkeit unter Termindruck wird geschult, ergänzt Bajohr. (vd)

"Folter frei" - Abu Ghraib in den Medien

Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
-Warum konnten US-Soldaten im Nachkriegsirak lange Zeit foltern, ohne dass dies in deutschen Medien publik geworden wäre? Medienstudierende der Hochschule Mittweida sind der Frage nach den Ursachen im Rahmen eines Forschungsprojekts nachgegangen. Horst Müller, Professor für Redaktionspraxis im Fachbereich Medien der Hochschule, erläutert das Vorgehen und die wichtigsten Ergebnisse. Er unterstreicht, dass es bereits frühzeitig Hinweise auf US-Folter im Irak gab, den traditionellen Medien offenbar der Mut und das Interesse fehlten, dies zu thematisieren. Dagegen fanden die Studierenden heraus, dass in alternativen Medien wie der ?Netzeitung? durchaus früh von Übergriffen zu lesen war. Die Ergebnisse ihrer Arbeit sind mittlerweile in einem Sachbuch nachzulesen. (vd)
Letzte Änderung
19.12.2005
Titel
"Folter frei" - Abu Ghraib in den Medien
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Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
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01.01.1970
Inhalt
-Warum konnten US-Soldaten im Nachkriegsirak lange Zeit foltern, ohne dass dies in deutschen Medien publik geworden wäre? Medienstudierende der Hochschule Mittweida sind der Frage nach den Ursachen im Rahmen eines Forschungsprojekts nachgegangen. Horst Müller, Professor für Redaktionspraxis im Fachbereich Medien der Hochschule, erläutert das Vorgehen und die wichtigsten Ergebnisse. Er unterstreicht, dass es bereits frühzeitig Hinweise auf US-Folter im Irak gab, den traditionellen Medien offenbar der Mut und das Interesse fehlten, dies zu thematisieren. Dagegen fanden die Studierenden heraus, dass in alternativen Medien wie der ?Netzeitung? durchaus früh von Übergriffen zu lesen war. Die Ergebnisse ihrer Arbeit sind mittlerweile in einem Sachbuch nachzulesen. (vd)

"Wir sind komische Heilige"

Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Das Selbstbild von Journalisten und journalistischem Handeln heute beleuchtet Ernst Elitz, Intendant von DeutschlandRadio. Journalisten sollten von Meckerern zu Veränderern werden, fordert er, nicht Lesern nach dem Mund reden, sondern ihnen widersprechen, Engagement herausfordern. Journalisten als ?publizistische Therapeuten?, so Elitz, liefern ihrer Kundschaft Sündenböcke, auf denen die ihre Probleme ablegen können: etwa Politiker. Er weist auf die Doppelmoral vieler Journalisten hin, die Vorteilsnahme kritisieren, selbst aber Rabatte nutzen. Fehler machen, für die sie nachher nicht geradestehen. Skandal schreien, wo kaum etwas zu holen ist. Elitz zeichnet das Geflecht aus Publikumswünschen, Renditezwängen und Werbeinteressen und fragt, ob darin noch ein Funke Aufklärung glimmt? Gerade im Lokalen sieht er die Aufgabe, Missstände zu registrieren und Fehlverhalten zu brandmarken. Abschließend nennt Elitz einige Regeln, um journalistisches Handeln zu überprüfen. (vd)
Letzte Änderung
16.02.2006
Titel
"Wir sind komische Heilige"
In
Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
Inhalt
Das Selbstbild von Journalisten und journalistischem Handeln heute beleuchtet Ernst Elitz, Intendant von DeutschlandRadio. Journalisten sollten von Meckerern zu Veränderern werden, fordert er, nicht Lesern nach dem Mund reden, sondern ihnen widersprechen, Engagement herausfordern. Journalisten als ?publizistische Therapeuten?, so Elitz, liefern ihrer Kundschaft Sündenböcke, auf denen die ihre Probleme ablegen können: etwa Politiker. Er weist auf die Doppelmoral vieler Journalisten hin, die Vorteilsnahme kritisieren, selbst aber Rabatte nutzen. Fehler machen, für die sie nachher nicht geradestehen. Skandal schreien, wo kaum etwas zu holen ist. Elitz zeichnet das Geflecht aus Publikumswünschen, Renditezwängen und Werbeinteressen und fragt, ob darin noch ein Funke Aufklärung glimmt? Gerade im Lokalen sieht er die Aufgabe, Missstände zu registrieren und Fehlverhalten zu brandmarken. Abschließend nennt Elitz einige Regeln, um journalistisches Handeln zu überprüfen. (vd)

Flucht und Vertreibung - an das Leid erinnern ist wichtig

Themen und Materialien für Journalisten Bd. 5 / 3. Aufl. mit CD-ROM (Geschichte)
01.01.1970
Der freie Journalist Michael Bechtel gibt Informationen zum Thema Flucht und Vertreibung. Dabei blickt er auf Zwangsmigration im 20. Jahrhundert zurück und nimmt die Schicksale deutscher Vertriebener in den Blickpunkt. Wo sind wie viele Deutsche evakuiert oder vertrieben worden? Welche Ausschreitungen und Menschenrechtsverletzungen gab es? Was geschah nach der Umsetzung des ?Potsdamer Abkommens?? Außerdem geht Bechtel auf die Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in beiden deutschen Staaten ein. Schließlich betont er die Notwendigkeit, deutsches Leid nicht zu verschweigen, es aber immer im Kontext der historischen Zusammenhänge zu beschreiben. Beispielhaft beigefügt ist ein Artikel der Leipziger Volkszeitung zum Thema Entschädigungsforderungen von Vertriebenen. (vd)
Letzte Änderung
04.01.2006
Titel
Flucht und Vertreibung - an das Leid erinnern ist wichtig
In
Themen und Materialien für Journalisten Bd. 5 / 3. Aufl. mit CD-ROM (Geschichte)
Am
01.01.1970
Inhalt
Der freie Journalist Michael Bechtel gibt Informationen zum Thema Flucht und Vertreibung. Dabei blickt er auf Zwangsmigration im 20. Jahrhundert zurück und nimmt die Schicksale deutscher Vertriebener in den Blickpunkt. Wo sind wie viele Deutsche evakuiert oder vertrieben worden? Welche Ausschreitungen und Menschenrechtsverletzungen gab es? Was geschah nach der Umsetzung des ?Potsdamer Abkommens?? Außerdem geht Bechtel auf die Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in beiden deutschen Staaten ein. Schließlich betont er die Notwendigkeit, deutsches Leid nicht zu verschweigen, es aber immer im Kontext der historischen Zusammenhänge zu beschreiben. Beispielhaft beigefügt ist ein Artikel der Leipziger Volkszeitung zum Thema Entschädigungsforderungen von Vertriebenen. (vd)

Der andere Blick Jüdisches Leben in Deutschland wächst und fordert "historische Rück-Sicht"

Themen und Materialien für Journalisten Bd. 5 / 3. Aufl. mit CD-ROM (Geschichte)
01.01.1970
Der Beitrag blickt zurück auf die Entwicklung der jüdischen Gemeinden in Ost- und Westdeutschland und die Motive, warum Juden nach Deutschland zurückgekehrt sind. Im Mittelpunkt steht die Frage des Verhältnisses zwischen Christen, Moslems und Juden in Deutschland, das Wachsen der jüdischen Gemeinden durch den Zuzug aus Osteuropa sowie die daraus erwachsenden Folgen für die deutsche Gesellschaft. Kritisch wird die Erinnerungskultur beleuchtet, in der das Gedenken gefeiert wird, statt die Opfer in den Vordergrund zu stellen. Auch die Beharrungskraft judenfeindlicher Einstellungen kommt zur Sprache. Beigefügt ist ein Artikel aus dem Wiesbadener Kurier, ein Auszug der Serie ?Jüdische Persönlichkeiten in Wiesbaden?. (vd)
Letzte Änderung
04.01.2006
Titel
Der andere Blick Jüdisches Leben in Deutschland wächst und fordert "historische Rück-Sicht"
In
Themen und Materialien für Journalisten Bd. 5 / 3. Aufl. mit CD-ROM (Geschichte)
Am
01.01.1970
Inhalt
Der Beitrag blickt zurück auf die Entwicklung der jüdischen Gemeinden in Ost- und Westdeutschland und die Motive, warum Juden nach Deutschland zurückgekehrt sind. Im Mittelpunkt steht die Frage des Verhältnisses zwischen Christen, Moslems und Juden in Deutschland, das Wachsen der jüdischen Gemeinden durch den Zuzug aus Osteuropa sowie die daraus erwachsenden Folgen für die deutsche Gesellschaft. Kritisch wird die Erinnerungskultur beleuchtet, in der das Gedenken gefeiert wird, statt die Opfer in den Vordergrund zu stellen. Auch die Beharrungskraft judenfeindlicher Einstellungen kommt zur Sprache. Beigefügt ist ein Artikel aus dem Wiesbadener Kurier, ein Auszug der Serie ?Jüdische Persönlichkeiten in Wiesbaden?. (vd)

Corporate Social Responsibility im Handel

Pilotseminar Intelligenz im Supermarkt - Mit dem Einkaufswagen in die Zukunft
01.01.1970
Allgemeine Informationen über das Konzept der ?Corporate Social Responsibility? (CSR) und dessen besondere Ausprägung bei der Metro Group sind Thema des Beitrags von Petra Rob, Generalbevollmächtigte der Metro Group. Danach sollten Unternehmen freiwillig soziale und Umweltbelange in ihre Tätigkeit einbeziehen. Petra Rob beschreibt das Konzept als Teil der Metro-Unternehmensidentität und gibt Beispiele aus der Praxis: etwa einer Ausstellung ?Faszination Handelswelten? als Beitrag zur Kunst- und Kulturförderung. Außerdem geht sie auf den Einsatz der Gruppe bei Umweltprojekten in der Türkei, Indien und Vietnam ein und beschreibt die Inhalte der jeweiligen Vorhaben. So werden in Vietnam 14000 Schafzüchter in Tierhaltung, -hygiene und -verarbeitung geschult. (vd)
Letzte Änderung
04.01.2006
Titel
Corporate Social Responsibility im Handel
In
Pilotseminar Intelligenz im Supermarkt - Mit dem Einkaufswagen in die Zukunft
Am
01.01.1970
Inhalt
Allgemeine Informationen über das Konzept der ?Corporate Social Responsibility? (CSR) und dessen besondere Ausprägung bei der Metro Group sind Thema des Beitrags von Petra Rob, Generalbevollmächtigte der Metro Group. Danach sollten Unternehmen freiwillig soziale und Umweltbelange in ihre Tätigkeit einbeziehen. Petra Rob beschreibt das Konzept als Teil der Metro-Unternehmensidentität und gibt Beispiele aus der Praxis: etwa einer Ausstellung ?Faszination Handelswelten? als Beitrag zur Kunst- und Kulturförderung. Außerdem geht sie auf den Einsatz der Gruppe bei Umweltprojekten in der Türkei, Indien und Vietnam ein und beschreibt die Inhalte der jeweiligen Vorhaben. So werden in Vietnam 14000 Schafzüchter in Tierhaltung, -hygiene und -verarbeitung geschult. (vd)

Gebot der Fairness oder Aushöhlung der Pressefreiheit?

Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Der Text problematisiert die Praxis der Autorisierung von Interviews. Die Autorin Sandra Schmid, Volontärin der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, lässt zunächst die Protestak-tion von neun überregionalen Tageszeitungen gegen den Missbrauch der Autorisierungspraxis vom Herbst 2003 Revue passieren. Weiter kommen Chefredakteure und Ressortleiter deutscher Tageszeitungen zu Wort, die berichten, wie sie mit dem Problem umgehen. Wann die Autorisie-rung sinnvoll ist, wo die Grenzen verlaufen sollten und wann von einem Abdruck besser abgese-hen wird, lässt sich hier nachlesen. Ein Druckmittel gegen die PR-Artisten: die Androhung, die zusammengestrichene Version des Interviews als Faksimile zu veröffentlichen. Ein Blick ins Aus-land zeigt schließlich, dass dort die Autorisierungspraxis unüblich ist oder sogar als anrüchig empfunden wird. Dieser Beitrag ist nur als Internetversion erschienen und nicht in der Printaus-gabe des Jahrbuchs enthalten. (vd)
Letzte Änderung
01.01.1990
Titel
Gebot der Fairness oder Aushöhlung der Pressefreiheit?
In
Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
Inhalt
Der Text problematisiert die Praxis der Autorisierung von Interviews. Die Autorin Sandra Schmid, Volontärin der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, lässt zunächst die Protestak-tion von neun überregionalen Tageszeitungen gegen den Missbrauch der Autorisierungspraxis vom Herbst 2003 Revue passieren. Weiter kommen Chefredakteure und Ressortleiter deutscher Tageszeitungen zu Wort, die berichten, wie sie mit dem Problem umgehen. Wann die Autorisie-rung sinnvoll ist, wo die Grenzen verlaufen sollten und wann von einem Abdruck besser abgese-hen wird, lässt sich hier nachlesen. Ein Druckmittel gegen die PR-Artisten: die Androhung, die zusammengestrichene Version des Interviews als Faksimile zu veröffentlichen. Ein Blick ins Aus-land zeigt schließlich, dass dort die Autorisierungspraxis unüblich ist oder sogar als anrüchig empfunden wird. Dieser Beitrag ist nur als Internetversion erschienen und nicht in der Printaus-gabe des Jahrbuchs enthalten. (vd)

Lokalberichterstattung hat große Verantwortung für Demokratie

Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Dokumentiert wird die Festrede von Dr. Wolfgang Schäuble, die er zur Verleihung des Konrad-Adenauer-Preises 2004 gehalten hat. Schäuble spricht vom rasanten Wandel der Medienwelt, der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen, der Kommunikationsformen. Trotz Informa-tionsflut geht es in den Medien um immer weniger Themen, kritisiert er, und der Überdruss an den wenigen Themen steige schneller. Schäuble problematisiert die Einflüsse von Demographie und Globalisierung auf Kommunikationsgewohnheiten. Die große Bedeutung der Lokalzeitun-gen sieht er in ihrer Möglichkeit, Abstraktes konkret erfahrbar zu machen, Nähe zu schaffen, Identifikation zu erzeugen. Schäuble plädiert dabei aber auch dafür, den Blick über die Grenzen nicht zu vernachlässigen, Fremdsprachen zu lernen und so kulturellen Reichtum zu erleben. Sein Credo: Ohne Kommunikation ist demokratisch verfasste Gemeinschaft nicht denkbar. Dieser Beitrag ist nur als Internetversion erschienen und nicht in der Printausgabe des Jahrbuchs enthal-ten. (vd)
Letzte Änderung
01.01.1990
Titel
Lokalberichterstattung hat große Verantwortung für Demokratie
In
Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
Inhalt
Dokumentiert wird die Festrede von Dr. Wolfgang Schäuble, die er zur Verleihung des Konrad-Adenauer-Preises 2004 gehalten hat. Schäuble spricht vom rasanten Wandel der Medienwelt, der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen, der Kommunikationsformen. Trotz Informa-tionsflut geht es in den Medien um immer weniger Themen, kritisiert er, und der Überdruss an den wenigen Themen steige schneller. Schäuble problematisiert die Einflüsse von Demographie und Globalisierung auf Kommunikationsgewohnheiten. Die große Bedeutung der Lokalzeitun-gen sieht er in ihrer Möglichkeit, Abstraktes konkret erfahrbar zu machen, Nähe zu schaffen, Identifikation zu erzeugen. Schäuble plädiert dabei aber auch dafür, den Blick über die Grenzen nicht zu vernachlässigen, Fremdsprachen zu lernen und so kulturellen Reichtum zu erleben. Sein Credo: Ohne Kommunikation ist demokratisch verfasste Gemeinschaft nicht denkbar. Dieser Beitrag ist nur als Internetversion erschienen und nicht in der Printausgabe des Jahrbuchs enthal-ten. (vd)

Die Anzahl der geprüften Beschwerden ist gestiegen

Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Anke Vehmeier gibt einen Überblick über die Spruchpraxis des Deutschen Presserats im Jahr 2003. Genannt werden die wichtigsten Zahlen aus der Jahresstatistik. Vier Fälle schildert die freie Journalistin ausführlich. Dabei geht es um das nicht autorisierte Zitieren aus einem Chat-Forum im Internet, um ein Schriftinterview mit einem verurteilten Entführer und Kindermörder, um die identifizierende Darstellung einer straffällig gewordenen leitenden Angestellten und um einen eigenmächtigen Zusatz der Redaktion zu der Adresse eines Leserbrief-Schreibers. Zu jedem Fall wird die jeweilige Entscheidung des Presserats gestellt. Dieser Beitrag ist nur als Internetversion erschienen und nicht in der Printausgabe des Jahrbuchs enthalten. (vd)
Letzte Änderung
01.01.1990
Titel
Die Anzahl der geprüften Beschwerden ist gestiegen
In
Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
Inhalt
Anke Vehmeier gibt einen Überblick über die Spruchpraxis des Deutschen Presserats im Jahr 2003. Genannt werden die wichtigsten Zahlen aus der Jahresstatistik. Vier Fälle schildert die freie Journalistin ausführlich. Dabei geht es um das nicht autorisierte Zitieren aus einem Chat-Forum im Internet, um ein Schriftinterview mit einem verurteilten Entführer und Kindermörder, um die identifizierende Darstellung einer straffällig gewordenen leitenden Angestellten und um einen eigenmächtigen Zusatz der Redaktion zu der Adresse eines Leserbrief-Schreibers. Zu jedem Fall wird die jeweilige Entscheidung des Presserats gestellt. Dieser Beitrag ist nur als Internetversion erschienen und nicht in der Printausgabe des Jahrbuchs enthalten. (vd)

Bücher für Medienmacher

Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
Vorgestellt werden folgende Bücher: ?Medienethik? (Greis/Hunold/Koziol), ?Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung? (Wenzel, Burkhardt, Gamer), ?Qualität im Journalismus? (Bu-cher/Altmeppen), ?Foto- und Bildrecht? (Wanckel, Nitschke), ?Das Portrait in den Printmedien? (Linden/Bleber), ?Unruhestifter Erinnerungen? (Raddatz), ?Was vom Tage bleibt? (Steinfeld), ?Das wundervolle Radiobuch? (Lynen), ?Die Tiefe der Talkshow? (Herles), ?Das Gewissen ihrer Zeit? (Jakobs/Langenbucher), ?Zensor USA? (Borjesson), ?Interviews in der Recherche? (Bau-mert), ?Journalismusjournalismus? (Malik), ?Rubrikanzeigen ? Wachstumsmarkt im Wandel? (Riefler), ?Verlage vor neuen Herausforderungen? (Breyer-Mayländer/Seeger), ?Fachjournalis-mus? (Deutscher Fachjournalistenverband) und ?Blogs!? (Don Alphonso/Pahl). Dieser Beitrag ist nur als Internetversion erschienen und nicht in der Printausgabe des Jahrbuchs enthalten. (vd)
Letzte Änderung
01.01.1990
Titel
Bücher für Medienmacher
In
Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
Inhalt
Vorgestellt werden folgende Bücher: ?Medienethik? (Greis/Hunold/Koziol), ?Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung? (Wenzel, Burkhardt, Gamer), ?Qualität im Journalismus? (Bu-cher/Altmeppen), ?Foto- und Bildrecht? (Wanckel, Nitschke), ?Das Portrait in den Printmedien? (Linden/Bleber), ?Unruhestifter Erinnerungen? (Raddatz), ?Was vom Tage bleibt? (Steinfeld), ?Das wundervolle Radiobuch? (Lynen), ?Die Tiefe der Talkshow? (Herles), ?Das Gewissen ihrer Zeit? (Jakobs/Langenbucher), ?Zensor USA? (Borjesson), ?Interviews in der Recherche? (Bau-mert), ?Journalismusjournalismus? (Malik), ?Rubrikanzeigen ? Wachstumsmarkt im Wandel? (Riefler), ?Verlage vor neuen Herausforderungen? (Breyer-Mayländer/Seeger), ?Fachjournalis-mus? (Deutscher Fachjournalistenverband) und ?Blogs!? (Don Alphonso/Pahl). Dieser Beitrag ist nur als Internetversion erschienen und nicht in der Printausgabe des Jahrbuchs enthalten. (vd)

Garantieschein für die Todeswürde

Mindener-Tageblatt
01.01.1970
Bericht des Mindener Tageblattes über Patientenverfügungen zum Abbruch von lebensverlängernden Maßnahmen. Bei vielen Seniorenvereinigungen und Verwaltungen gibt es sie, die "Garantiescheine für Todeswürde", auf denen der Unterzeichner seinem Willen Ausdruck verleihen kann, keine lebensverlängernden Maßnahmen mehr zu wünschen, wenn er sich in einem Zustand unwiderruflich verlorener Urteilsfähigkeit befindet. Juristisch ist diese Verfügung allerdings umstritten, auch Ärzte setzten sich damit auseinander. Allerdings müsse nach wie vor in jedem Einzelfall entschieden werden, oft mit den Angehörigen.Tod (nil).
Letzte Änderung
28.07.2008
Titel
Garantieschein für die Todeswürde
In
Mindener-Tageblatt
Am
01.01.1970
Inhalt
Bericht des Mindener Tageblattes über Patientenverfügungen zum Abbruch von lebensverlängernden Maßnahmen. Bei vielen Seniorenvereinigungen und Verwaltungen gibt es sie, die "Garantiescheine für Todeswürde", auf denen der Unterzeichner seinem Willen Ausdruck verleihen kann, keine lebensverlängernden Maßnahmen mehr zu wünschen, wenn er sich in einem Zustand unwiderruflich verlorener Urteilsfähigkeit befindet. Juristisch ist diese Verfügung allerdings umstritten, auch Ärzte setzten sich damit auseinander. Allerdings müsse nach wie vor in jedem Einzelfall entschieden werden, oft mit den Angehörigen.Tod (nil).

Referat: Bernhard Rude - "Leitplanke im Redaktionsalltag"

bpb Modellseminar-Reader : Menschen! Bilder! Sensationen!
01.01.1970
Aus dem Reader zum bpb Modellseminar: "Menschen! Bilder! Sensationen!" Der Studeinleiter am Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) stellte eine Reihe von berufsethischen Fragen zur Diskussion - entlang zahlriecher Beispiele aus der journalistischen Praxis.
Letzte Änderung
30.04.2010
Titel
Referat: Bernhard Rude - "Leitplanke im Redaktionsalltag"
In
bpb Modellseminar-Reader : Menschen! Bilder! Sensationen!
Am
01.01.1970
Inhalt
Aus dem Reader zum bpb Modellseminar: "Menschen! Bilder! Sensationen!" Der Studeinleiter am Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) stellte eine Reihe von berufsethischen Fragen zur Diskussion - entlang zahlriecher Beispiele aus der journalistischen Praxis.