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Ergebnisse für "Schicksal"

Flüchtlinge teilen ihre Erinnerungen

Verlagsgruppe Rhein-Main
25.12.2014
Zu Weihnachten hat die Verlagsgruppe Rhein-Main Flüchtlinge in der Region gefragt, welche Gegenstände sie zur Erinnerung an ihre Heimat retten konnten. Die Menschen erzählen, was sie mit den Dingen verbinden.
Letzte Änderung
18.07.2017
Titel
Flüchtlinge teilen ihre Erinnerungen
In
Verlagsgruppe Rhein-Main
Am
25.12.2014
Inhalt
Zu Weihnachten hat die Verlagsgruppe Rhein-Main Flüchtlinge in der Region gefragt, welche Gegenstände sie zur Erinnerung an ihre Heimat retten konnten. Die Menschen erzählen, was sie mit den Dingen verbinden.

Über Brustkrebs berichten

drehscheibe
01.09.2013
Wie über das Thema im Lokalen geschrieben werden kann, zeigen drehscheibe und AB ZV in einer neuen Serie zum Thema Storytelling.
Letzte Änderung
06.03.2017
Titel
Über Brustkrebs berichten
In
drehscheibe
Am
01.09.2013
Inhalt
Wie über das Thema im Lokalen geschrieben werden kann, zeigen drehscheibe und AB ZV in einer neuen Serie zum Thema Storytelling.

Ganz reale Auferstehungsgeschichten

Nordsee-Zeitung (Bremerhaven)
07.04.2012
Die Nordsee-Zeitung (Bremerhaven) porträtiert fünf Menschen, die in ihrem Leben dem Tod sehr nahe kamen. In den fünf Kapiteln spricht ein Mann über sein Leben mit einem gespendeten Herz, eine Frau schildert ihren Kampf gegen den Krebs, ein anderer Mann erzählt, dass er 21 Tage im Koma lag und danach begann, gegen seine Alkoholsucht zu kämpfen.
Letzte Änderung
07.03.2017
Titel
Ganz reale Auferstehungsgeschichten
In
Nordsee-Zeitung (Bremerhaven)
Am
07.04.2012
Inhalt
Die Nordsee-Zeitung (Bremerhaven) porträtiert fünf Menschen, die in ihrem Leben dem Tod sehr nahe kamen. In den fünf Kapiteln spricht ein Mann über sein Leben mit einem gespendeten Herz, eine Frau schildert ihren Kampf gegen den Krebs, ein anderer Mann erzählt, dass er 21 Tage im Koma lag und danach begann, gegen seine Alkoholsucht zu kämpfen.

Neustart ins Leben

General-Anzeiger (Bonn)
07.04.2012
Auferstehungsgeschichten finden sich auch im Bonner General-Anzeiger. In einer Ostergeschichte geht es um Menschen, die nach schweren Schicksalsschlägen einen Neubeginn gewagt haben.
Letzte Änderung
07.03.2017
Titel
Neustart ins Leben
In
General-Anzeiger (Bonn)
Am
07.04.2012
Inhalt
Auferstehungsgeschichten finden sich auch im Bonner General-Anzeiger. In einer Ostergeschichte geht es um Menschen, die nach schweren Schicksalsschlägen einen Neubeginn gewagt haben.

Im Frauenhaus an Weihnachten

Donaukurier
02.09.2011
Der Donaukurier (Ingolstadt) besuchte drei Bewohnerinnen eines Frauenhauses. Sie erzählen ihre Geschichte und berichten, was sie sich für die Zukunft wünschen.
Letzte Änderung
10.11.2015
Titel
Im Frauenhaus an Weihnachten
In
Donaukurier
Am
02.09.2011
Inhalt
Der Donaukurier (Ingolstadt) besuchte drei Bewohnerinnen eines Frauenhauses. Sie erzählen ihre Geschichte und berichten, was sie sich für die Zukunft wünschen.

Drogentod des Kindes

Nürnberger Stadtanzeiger
13.08.2011
Wie Eltern mit dem Drogentod ihres Kindes umgehen, interessierte eine Redakteurin des Nürnberger Stadtanzeigers. Eine Mutter erzählt, wie sie die Drogenabhängigkeit und den Tod ihres Kindes miterlebte und verarbeitete.
Letzte Änderung
08.03.2017
Titel
Drogentod des Kindes
In
Nürnberger Stadtanzeiger
Am
13.08.2011
Inhalt
Wie Eltern mit dem Drogentod ihres Kindes umgehen, interessierte eine Redakteurin des Nürnberger Stadtanzeigers. Eine Mutter erzählt, wie sie die Drogenabhängigkeit und den Tod ihres Kindes miterlebte und verarbeitete.

Wie Menschen mit Schicksalsschlägen fertig werden

Hamburger Abendblatt
23.04.2011
Zwei Redakteurinnen sprechen mit Menschen, die vor dem Abgrund standen - und einen Neuanfang wagten.
Letzte Änderung
27.02.2012
Titel
Wie Menschen mit Schicksalsschlägen fertig werden
In
Hamburger Abendblatt
Am
23.04.2011
Inhalt
Zwei Redakteurinnen sprechen mit Menschen, die vor dem Abgrund standen - und einen Neuanfang wagten.

Reportage über Angehhörige vermisster Menschen

Eßlinger Zeitung
02.11.2009
Eine einfühlsame Reportage über das Leben von Menschen, deren Angehörige als vermisst gemeldet sind.
Letzte Änderung
13.03.2017
Titel
Reportage über Angehhörige vermisster Menschen
In
Eßlinger Zeitung
Am
02.11.2009
Inhalt
Eine einfühlsame Reportage über das Leben von Menschen, deren Angehörige als vermisst gemeldet sind.

Zwangsumsiedlung

Ostthüringer Zeitung (Gera)
19.05.2009
In zwei großen Umsiedlungsaktionen ließ die Regierung der ehemaligen DDR Bürger aus dem deutschdeutschen Grenzgebiet, die auffällig geworden waren, umsiedeln. Ein Redakteur der Ostthüringer Zeitung (Gera) sprach mit einer Frau, deren Familie 1961 umgesiedelt wurde, weil der Vater angeblich Sendungen des Westfernsehens öffentlich zeigte. Der Text gibt die Erinnerungen der Frau an den Umzugstag und an ihr Leben nach der Umsiedlung wieder.
Letzte Änderung
07.03.2017
Titel
Zwangsumsiedlung
In
Ostthüringer Zeitung (Gera)
Am
19.05.2009
Inhalt
In zwei großen Umsiedlungsaktionen ließ die Regierung der ehemaligen DDR Bürger aus dem deutschdeutschen Grenzgebiet, die auffällig geworden waren, umsiedeln. Ein Redakteur der Ostthüringer Zeitung (Gera) sprach mit einer Frau, deren Familie 1961 umgesiedelt wurde, weil der Vater angeblich Sendungen des Westfernsehens öffentlich zeigte. Der Text gibt die Erinnerungen der Frau an den Umzugstag und an ihr Leben nach der Umsiedlung wieder.

Tag der Entlassung

Schweriner Volkszeitung
13.05.2009
Wie fühlt es sich an, nach einer Haftstrafe wieder auf freien Fuß zu kommen? Die Schweriner Volkszeitung beschreibt den Tag der Entlassung eines 26-Jährigen.
Letzte Änderung
23.07.2010
Titel
Tag der Entlassung
In
Schweriner Volkszeitung
Am
13.05.2009
Inhalt
Wie fühlt es sich an, nach einer Haftstrafe wieder auf freien Fuß zu kommen? Die Schweriner Volkszeitung beschreibt den Tag der Entlassung eines 26-Jährigen.

Diskreter Umgang mit Trauer

Waiblinger Kreiszeitung
12.03.2009
Die Waiblinger Kreiszeitung berichtete sensibel und mit Konzentration auf die Fakten über den Amoklauf in der eigenen Stadt.
Letzte Änderung
28.05.2010
Titel
Diskreter Umgang mit Trauer
In
Waiblinger Kreiszeitung
Am
12.03.2009
Inhalt
Die Waiblinger Kreiszeitung berichtete sensibel und mit Konzentration auf die Fakten über den Amoklauf in der eigenen Stadt.

Serie zur Zwangsehe

Neue Presse (Coburg)
20.12.2008
In einer fünfteiligen Serie erzählt die Neue Presse, was eine türkische Migrantin aus Coburg in einer 20-jährigen Zwangsehe erlitten hat.
Letzte Änderung
30.11.2010
Titel
Serie zur Zwangsehe
In
Neue Presse (Coburg)
Am
20.12.2008
Inhalt
In einer fünfteiligen Serie erzählt die Neue Presse, was eine türkische Migrantin aus Coburg in einer 20-jährigen Zwangsehe erlitten hat.

Leiharbeiter sind die ersten Opfer der Finanzkrise

Rheinische Post
13.12.2008
Recherchen der Rheinischen Post bei der Agentur für Arbeit, bei Zeitarbeitsfirmen und örtlichen Unternehmen ergeben, dass viele Firmen ihre Zeitarbeiter entlassen. Auch auf die Folgen für die entlassenen Zeitarbeiter wird eingegangen.
Letzte Änderung
24.02.2009
Titel
Leiharbeiter sind die ersten Opfer der Finanzkrise
In
Rheinische Post
Am
13.12.2008
Inhalt
Recherchen der Rheinischen Post bei der Agentur für Arbeit, bei Zeitarbeitsfirmen und örtlichen Unternehmen ergeben, dass viele Firmen ihre Zeitarbeiter entlassen. Auch auf die Folgen für die entlassenen Zeitarbeiter wird eingegangen.

Zeitzeuge erinnert sich an die Weltwirtschaftskrise

Hildesheimer Allgemeine Zeitung
20.10.2008
Ein ehemaliger Unternehmer der Region berichtet in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung, wie seine Familie im Anschluss an den Schwarzen Freitag das gesamte Firmen- und Familienvermögen verlor.
Letzte Änderung
24.02.2009
Titel
Zeitzeuge erinnert sich an die Weltwirtschaftskrise
In
Hildesheimer Allgemeine Zeitung
Am
20.10.2008
Inhalt
Ein ehemaliger Unternehmer der Region berichtet in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung, wie seine Familie im Anschluss an den Schwarzen Freitag das gesamte Firmen- und Familienvermögen verlor.

Porträts über Menschen am Rande der Gesellschaft

Der Westen (Essen)
29.04.2008
Die Serie „Überlebenskämpfer“ zeigt Menschen am Rand der Gesellschaft. In der Porträtserie „Überlebenskämpfer“, die seit Ende März im wöchentlichen Rhythmus auf DerWesten erscheint, stehen Personen im Mittelpunkt, die durch ein besonderes Schicksal aus der Mitte der Gesellschaft gerissen wurden: die Frau, die gegen ihre Schulden ankämpft; der Mann, der seit Jahren auf eine Spenderniere wartet oder die Frau, die nach dem Knast den Neuanfang sucht. An der Serie beteiligen sich alle Redakteure von DerWesten. „Jeder, der eine Idee hat, kann gern schreiben“, sagt Melanie Bergs, die die Serie betreut. Allerdings sei eine lange Vorlaufzeit erforderlich, da es zum Teil schwierig sei, an die Leute heranzukommen. Die Anläufe, eine Zwangsprostituierte und einen Flüchtling ohne Papiere zu finden, ziehen sich jetzt schon seit Wochen hin. Meist kommen die Kontakte über soziale Dienste zustande. Um den Porträtierten eine gewisse Sicherheit zu geben, werden die Beiträge oft anonymisiert.
Letzte Änderung
19.05.2008
Titel
Porträts über Menschen am Rande der Gesellschaft
In
Der Westen (Essen)
Am
29.04.2008
Inhalt
Die Serie „Überlebenskämpfer“ zeigt Menschen am Rand der Gesellschaft. In der Porträtserie „Überlebenskämpfer“, die seit Ende März im wöchentlichen Rhythmus auf DerWesten erscheint, stehen Personen im Mittelpunkt, die durch ein besonderes Schicksal aus der Mitte der Gesellschaft gerissen wurden: die Frau, die gegen ihre Schulden ankämpft; der Mann, der seit Jahren auf eine Spenderniere wartet oder die Frau, die nach dem Knast den Neuanfang sucht. An der Serie beteiligen sich alle Redakteure von DerWesten. „Jeder, der eine Idee hat, kann gern schreiben“, sagt Melanie Bergs, die die Serie betreut. Allerdings sei eine lange Vorlaufzeit erforderlich, da es zum Teil schwierig sei, an die Leute heranzukommen. Die Anläufe, eine Zwangsprostituierte und einen Flüchtling ohne Papiere zu finden, ziehen sich jetzt schon seit Wochen hin. Meist kommen die Kontakte über soziale Dienste zustande. Um den Porträtierten eine gewisse Sicherheit zu geben, werden die Beiträge oft anonymisiert.

Eine Serie über Vertriebene in der Region

Ostfriesen Zeitung
01.03.2008
Die beiden Redakteure Heiner Schröder und Petra Herterich von der Ostfriesen Zeitung (Leer) schrieben eine Serie über 30 Menschen aus der Region, die zwischen 1944 und 1946 aus den deutschen Ostgebieten vertrieben wurden und in Ostfriesland eine neue Heimat fanden. Die Journalisten interviewten die alten Menschen, die zumeist erstmals in einem größeren Rahmen von ihrem Schicksal berichteten. Zu den Porträts stellten die Redakteure Grafiken von der alten Heimat sowie dem Fluchtweg der Menschen. Aus der Zeitungsserie entstand später ein Buch, das zu einem Preis von 14,80 Euro verkauft wird. Neben dem Nachdruck der Serienteile wurde das Buch um einleitende und einordnende Texte erweitert. Es wurde die historische Situation dargestellt und von den Einzelschicksalen abstrahiert.
Letzte Änderung
22.04.2008
Titel
Eine Serie über Vertriebene in der Region
In
Ostfriesen Zeitung
Am
01.03.2008
Inhalt
Die beiden Redakteure Heiner Schröder und Petra Herterich von der Ostfriesen Zeitung (Leer) schrieben eine Serie über 30 Menschen aus der Region, die zwischen 1944 und 1946 aus den deutschen Ostgebieten vertrieben wurden und in Ostfriesland eine neue Heimat fanden. Die Journalisten interviewten die alten Menschen, die zumeist erstmals in einem größeren Rahmen von ihrem Schicksal berichteten. Zu den Porträts stellten die Redakteure Grafiken von der alten Heimat sowie dem Fluchtweg der Menschen. Aus der Zeitungsserie entstand später ein Buch, das zu einem Preis von 14,80 Euro verkauft wird. Neben dem Nachdruck der Serienteile wurde das Buch um einleitende und einordnende Texte erweitert. Es wurde die historische Situation dargestellt und von den Einzelschicksalen abstrahiert.

Serie und Buch zu Auswandererschicksalen

Schwäbisches Tagblatt (Tübingen)
01.03.2008
Die freie Journalistin Liane von Droste recherchierte für eine Serie im Schwäbischen Tagblatt (Tübingen) Auswandererschicksale der Region. Als Grundlage dienten umfangreiche Datenbanken sowie Interviews mit Zeitzeugen und Nachfahren. Aus der Serie ging später das Buch "Lebenswege von Auswanderern" hervor, in dem in einzelnen Kapiteln Auswandererschicksale beschrieben werden. Das Material für das Buch geht weit über die Zeitungsserie hinaus.
Letzte Änderung
22.04.2008
Titel
Serie und Buch zu Auswandererschicksalen
In
Schwäbisches Tagblatt (Tübingen)
Am
01.03.2008
Inhalt
Die freie Journalistin Liane von Droste recherchierte für eine Serie im Schwäbischen Tagblatt (Tübingen) Auswandererschicksale der Region. Als Grundlage dienten umfangreiche Datenbanken sowie Interviews mit Zeitzeugen und Nachfahren. Aus der Serie ging später das Buch "Lebenswege von Auswanderern" hervor, in dem in einzelnen Kapiteln Auswandererschicksale beschrieben werden. Das Material für das Buch geht weit über die Zeitungsserie hinaus.

Porträt einer Frau mit Eierstockkrebs

Westfälische Rundschau (Dortmund)
16.02.2008
Das Porträt einer Historikerin, die mit 51 Jahren an Eierstockkrebs erkrankt ist. In der Serie „Mein Kampf gegen den Krebs“, die zwei Wochen lang täglich im Dortmunder Lokalteil der Zeitung erschien, stellt Redakteurin Ellen Sarrazin Betroffene vor, die an Krebs erkrankt sind. „In der Regel sind bei diesen Themen nur die Mediziner im Blatt, ich wollte dagegen die Betroffenen zu Wort kommen lassen“, sagt Sarrazin. Die Redakteurin kannte durch ihre langjährige Arbeit in der Lokalredaktion bereits Personen, die ihr gegenüber mal erwähnt hatten, dass sie an Krebs erkrankt waren. Von sieben Angesprochenen erklärten sich fünf sofort zu einem Gespräch bereit. So auch die porträtierte Historikerin. Zudem ergaben sich aus einem Leseraufruf noch fünf weitere große Geschichten, diverse Leserbriefe von ebenfalls Betroffenen sowie mehrere kleine Berichte, die auf einer Seite gebündelt wurden. Etwa einstündige Gespräche mit den Betroffenen waren die Grundlage für die Porträts, zu denen Infokästen über die jeweilige Krebsart gestellt wurden.
Letzte Änderung
16.04.2008
Titel
Porträt einer Frau mit Eierstockkrebs
In
Westfälische Rundschau (Dortmund)
Am
16.02.2008
Inhalt
Das Porträt einer Historikerin, die mit 51 Jahren an Eierstockkrebs erkrankt ist. In der Serie „Mein Kampf gegen den Krebs“, die zwei Wochen lang täglich im Dortmunder Lokalteil der Zeitung erschien, stellt Redakteurin Ellen Sarrazin Betroffene vor, die an Krebs erkrankt sind. „In der Regel sind bei diesen Themen nur die Mediziner im Blatt, ich wollte dagegen die Betroffenen zu Wort kommen lassen“, sagt Sarrazin. Die Redakteurin kannte durch ihre langjährige Arbeit in der Lokalredaktion bereits Personen, die ihr gegenüber mal erwähnt hatten, dass sie an Krebs erkrankt waren. Von sieben Angesprochenen erklärten sich fünf sofort zu einem Gespräch bereit. So auch die porträtierte Historikerin. Zudem ergaben sich aus einem Leseraufruf noch fünf weitere große Geschichten, diverse Leserbriefe von ebenfalls Betroffenen sowie mehrere kleine Berichte, die auf einer Seite gebündelt wurden. Etwa einstündige Gespräche mit den Betroffenen waren die Grundlage für die Porträts, zu denen Infokästen über die jeweilige Krebsart gestellt wurden.

Poträt eines Hammer Auswanderes in Manila

Westfälischer Anzeiger (Hamm)
24.12.2007
In unregelmäßigen Abständen werden Menschen vorgestellt, die ihre Heimatstadt Hamm vor Jahren verlassen und einen interessanten Lebensweg hinter sich haben. Bereits vor der Welle an Auswanderer-Dokumentationen im Fernsehen griff der Westfälische Anzeiger die Idee auf, Menschen zu porträtieren, die es in die Ferne gezogen hat. Vor mehr als zehn Jahren hatte die Chefredakteurin den Einfall zur Serie „Hammer auswärts“. „Hamm ist nicht gerade eine Ruhrgebietsmetropole, da zieht es einige weg von hier“, sagt Lokalredakteur Frank Lahme. Dadurch, dass diese Menschen ihre Bindungen zur Heimatstadt vielfach nicht ganz abreißen lassen, stoßen er und seine Kollegen immer mal wieder auf spannende Lebensgeschichten. Bei einer Recherche am örtlichen Flughafen sagte ihm der Pressesprecher, dass gerade einige Flugzeuge frachtfertig gemacht worden seien für einen ehemaligen Hammer, der mittlerweile auf den Philippinen lebt. „Den habe ich gleich angerufen“, sagt Lahme. Über berufliche Umwege war der 42-jährige Mann, der einst als Dauerstudent scheinbar keinen Boden unter die Füße bekam, nach Asien gelangt. Bereitwillig schilderte dieser seinen Lebensweg. Das Gespräch dauerte über eine Stunde. Der Redakteur konnte gleich danach die Geschichte runterschreiben. Fotos zum Beitrag lieferte ein anderer Freund des Mannes, der in Hamm lebt, aber bereits auf den Philippinen zu Besuch war. Nicht die große Entfernung, die sie zu Hamm eingelegt haben, prädestiniert Menschen für die Serie. „Sie müssen nur etwas Außergewöhnliches haben“, sagt Frank Lahme. Auch Hammer, die sich innerhalb Deutschlands niedergelassen haben, wurden schon vorgestellt.
Letzte Änderung
22.04.2008
Titel
Poträt eines Hammer Auswanderes in Manila
In
Westfälischer Anzeiger (Hamm)
Am
24.12.2007
Inhalt
In unregelmäßigen Abständen werden Menschen vorgestellt, die ihre Heimatstadt Hamm vor Jahren verlassen und einen interessanten Lebensweg hinter sich haben. Bereits vor der Welle an Auswanderer-Dokumentationen im Fernsehen griff der Westfälische Anzeiger die Idee auf, Menschen zu porträtieren, die es in die Ferne gezogen hat. Vor mehr als zehn Jahren hatte die Chefredakteurin den Einfall zur Serie „Hammer auswärts“. „Hamm ist nicht gerade eine Ruhrgebietsmetropole, da zieht es einige weg von hier“, sagt Lokalredakteur Frank Lahme. Dadurch, dass diese Menschen ihre Bindungen zur Heimatstadt vielfach nicht ganz abreißen lassen, stoßen er und seine Kollegen immer mal wieder auf spannende Lebensgeschichten. Bei einer Recherche am örtlichen Flughafen sagte ihm der Pressesprecher, dass gerade einige Flugzeuge frachtfertig gemacht worden seien für einen ehemaligen Hammer, der mittlerweile auf den Philippinen lebt. „Den habe ich gleich angerufen“, sagt Lahme. Über berufliche Umwege war der 42-jährige Mann, der einst als Dauerstudent scheinbar keinen Boden unter die Füße bekam, nach Asien gelangt. Bereitwillig schilderte dieser seinen Lebensweg. Das Gespräch dauerte über eine Stunde. Der Redakteur konnte gleich danach die Geschichte runterschreiben. Fotos zum Beitrag lieferte ein anderer Freund des Mannes, der in Hamm lebt, aber bereits auf den Philippinen zu Besuch war. Nicht die große Entfernung, die sie zu Hamm eingelegt haben, prädestiniert Menschen für die Serie. „Sie müssen nur etwas Außergewöhnliches haben“, sagt Frank Lahme. Auch Hammer, die sich innerhalb Deutschlands niedergelassen haben, wurden schon vorgestellt.

Serie über Grenzerfahrung

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Essen)
15.12.2007
In der Serie Grenzerfahrungen wird das Leben eines Verkehrsunfallopfers porträtiert. Als er den Auftrag bekam, eine Serie zu entwickeln, dachte der Volontär der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung Christian Duyf an Grenzen. „Die sind im Ruhrgebiet oft fließend, so wie zwischen Essen und Gelsenkirchen.“ Daraus hat er eine Serie zu Grenzerfahrungen entwickelt und z.B. einen Sportler zum Thema Leistungsgrenzen interviewt oder unter dem Titel „Ausgegrenzt“ über Ex-Hauptschüler berichtet, die keine Lehrstelle finden. Den Auftakt der Serie bildete der Bericht über einen Mann, der einen schweren Fahrradunfall überlebt hat. „Thema war die Grenze zwischen Leben und Tod.“ Duyf hat den Kontakt über den Verein für Verkehrsun-fallopfer hergestellt. „Ich suchte jemanden aus der Region, der über sein Leben vor und nach dem Unfall berichten kann.“ Als Service hat Duyf einen Kasten über den Opferverband neben den Text gestellt. „Damit andere verunglückte Menschen wissen, wo sie Hilfe finden können.“
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06.10.2014
Titel
Serie über Grenzerfahrung
In
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Essen)
Am
15.12.2007
Inhalt
In der Serie Grenzerfahrungen wird das Leben eines Verkehrsunfallopfers porträtiert. Als er den Auftrag bekam, eine Serie zu entwickeln, dachte der Volontär der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung Christian Duyf an Grenzen. „Die sind im Ruhrgebiet oft fließend, so wie zwischen Essen und Gelsenkirchen.“ Daraus hat er eine Serie zu Grenzerfahrungen entwickelt und z.B. einen Sportler zum Thema Leistungsgrenzen interviewt oder unter dem Titel „Ausgegrenzt“ über Ex-Hauptschüler berichtet, die keine Lehrstelle finden. Den Auftakt der Serie bildete der Bericht über einen Mann, der einen schweren Fahrradunfall überlebt hat. „Thema war die Grenze zwischen Leben und Tod.“ Duyf hat den Kontakt über den Verein für Verkehrsun-fallopfer hergestellt. „Ich suchte jemanden aus der Region, der über sein Leben vor und nach dem Unfall berichten kann.“ Als Service hat Duyf einen Kasten über den Opferverband neben den Text gestellt. „Damit andere verunglückte Menschen wissen, wo sie Hilfe finden können.“

Die Redaktion beteiligt sich am Lottofieber

Waiblinger Kreiszeitung
05.12.2007
Als der Lotto-Jackpot im Dezember 2007 neue Rekordhöhen erreichte, füllten auch die Redakteure der Waiblinger Kreiszeitung Tippscheine aus. In kurzen Sätzen erklärte jeder sein Vorgehen beim Ankreuzen der Zahlen. „Für uns war klar, dass wir zum Lotto-Fieber etwas machen müssen, schließlich war es tagelang ein allgegenwärtiges Gesprächsthema“, sagt Redaktionsleiter Frank Nipkau. Auch in der Vergangenheit hatte das Blatt in ähnlichen Situationen einen regionalen Dreh hinbekommen und beispielsweise Umfragen gemacht. Diesmal sollte es mal etwas Ausgefallenes sein. So kam die Redaktion in gemeinsamen Überlegungen auf die Idee. „Das war ganz spontan und von einem auf den nächsten Tag umgesetzt“, sagt Nipkau. Zehn Kollegen fanden sich, die jeder ein Kästchen mit den sechs Zahlen ankreuzten und ihren Obolus von jeweils 1,25 Euro bezahlten. „Es war wichtig, dass jeder bezahlt. Wenn wir das aus der Redaktionskasse bezahlt hätten, hätte es im Gewinnfalle möglicherweise rechtliche Probleme gegeben“, gibt der Redaktionsleiter die Überlegungen der Redaktion weiter. Die kurzen Texte der Journalisten waren schnell geschrieben, wobei jeder am Ende auch eine Kurzcharakterisierung als Überschrift finden musste. Einige Kollegen outeten sich, dass sie zuvor in ihrem Leben noch nie einen Lottoschein ausgefüllt hatten. „Die Aktion war auch eine Leser-Blatt-Bindung“, sagt Frank Nipkau. Schließlich konnten die Leser die Redakteure mal aus einem anderen Blickwinkel erleben. Mehr als eine richtige Zahl hatte am Ende der Ausspielung keiner der Redakteure. „Das desaströse Ergebnis haben wir in einer Glosse aufgegriffen“, sagt Nipkau.
Letzte Änderung
22.04.2008
Titel
Die Redaktion beteiligt sich am Lottofieber
In
Waiblinger Kreiszeitung
Am
05.12.2007
Inhalt
Als der Lotto-Jackpot im Dezember 2007 neue Rekordhöhen erreichte, füllten auch die Redakteure der Waiblinger Kreiszeitung Tippscheine aus. In kurzen Sätzen erklärte jeder sein Vorgehen beim Ankreuzen der Zahlen. „Für uns war klar, dass wir zum Lotto-Fieber etwas machen müssen, schließlich war es tagelang ein allgegenwärtiges Gesprächsthema“, sagt Redaktionsleiter Frank Nipkau. Auch in der Vergangenheit hatte das Blatt in ähnlichen Situationen einen regionalen Dreh hinbekommen und beispielsweise Umfragen gemacht. Diesmal sollte es mal etwas Ausgefallenes sein. So kam die Redaktion in gemeinsamen Überlegungen auf die Idee. „Das war ganz spontan und von einem auf den nächsten Tag umgesetzt“, sagt Nipkau. Zehn Kollegen fanden sich, die jeder ein Kästchen mit den sechs Zahlen ankreuzten und ihren Obolus von jeweils 1,25 Euro bezahlten. „Es war wichtig, dass jeder bezahlt. Wenn wir das aus der Redaktionskasse bezahlt hätten, hätte es im Gewinnfalle möglicherweise rechtliche Probleme gegeben“, gibt der Redaktionsleiter die Überlegungen der Redaktion weiter. Die kurzen Texte der Journalisten waren schnell geschrieben, wobei jeder am Ende auch eine Kurzcharakterisierung als Überschrift finden musste. Einige Kollegen outeten sich, dass sie zuvor in ihrem Leben noch nie einen Lottoschein ausgefüllt hatten. „Die Aktion war auch eine Leser-Blatt-Bindung“, sagt Frank Nipkau. Schließlich konnten die Leser die Redakteure mal aus einem anderen Blickwinkel erleben. Mehr als eine richtige Zahl hatte am Ende der Ausspielung keiner der Redakteure. „Das desaströse Ergebnis haben wir in einer Glosse aufgegriffen“, sagt Nipkau.

Bericht über das Leid ehemaliger Heimkinder

Westfälische Rundschau (Dortmund)
20.11.2007
Zwei ehemalige Heimzöglinge erzählen vor ihrem alten Erziehungsheim in Dortmund und wie die Erziehungsmethoden der 50er- und 60er-Jahre ihr Leben auch noch Jahrzehnte später geprägt haben. „In der Nachkriegszeit hat es in Deutschland rund 3000 Heime für schwer erziehbare Kinder gegeben“, sagt Jürgen Potthoff, Redakteur bei der Westfälischen Rundschau (Dortmund). „Das sind keine Einzelschicksale.“ Der Verein ehemaliger Heimkinder vermittelte ihm zwei Schwestern, die vor mehr als 50 Jahren von der Jugendbehörde in das kirchliche Vincenzheim für schwererziehbare Mädchen eingewiesen worden waren. „Die Bereitschaft zum Sprechen ist bei ehemaligen Heimkindern seit einigen Jahren sehr groß“, sagt Jürgen Potthoff. „Der Verein organisiert Ansprechpartner aus jeder Region.“ Der Redakteur wollte sich nicht zu einem offiziellen Gespräch in dem Heim verabreden, sondern den Ort spontan auf die beiden Frauen wirken lassen. Der Ortstermin mit einem Fotografen dauerte zwei Stunden. Die Reaktionen auf den Artikel waren zwiespältig: Eine Leserin wollte Kontakt zu den Schwestern aufnehmen, die sie aus gemeinsamen Heimzeiten kannte, und ihre eigene Geschichte nach Jahrzehnten des Schweigens erzählen. Ein anderer Leser war von denselben Ordensschwestern in einem anderen Heim erzogen worden und hatte dort gute Erfahrungen gemacht.
Letzte Änderung
22.04.2008
Titel
Bericht über das Leid ehemaliger Heimkinder
In
Westfälische Rundschau (Dortmund)
Am
20.11.2007
Inhalt
Zwei ehemalige Heimzöglinge erzählen vor ihrem alten Erziehungsheim in Dortmund und wie die Erziehungsmethoden der 50er- und 60er-Jahre ihr Leben auch noch Jahrzehnte später geprägt haben. „In der Nachkriegszeit hat es in Deutschland rund 3000 Heime für schwer erziehbare Kinder gegeben“, sagt Jürgen Potthoff, Redakteur bei der Westfälischen Rundschau (Dortmund). „Das sind keine Einzelschicksale.“ Der Verein ehemaliger Heimkinder vermittelte ihm zwei Schwestern, die vor mehr als 50 Jahren von der Jugendbehörde in das kirchliche Vincenzheim für schwererziehbare Mädchen eingewiesen worden waren. „Die Bereitschaft zum Sprechen ist bei ehemaligen Heimkindern seit einigen Jahren sehr groß“, sagt Jürgen Potthoff. „Der Verein organisiert Ansprechpartner aus jeder Region.“ Der Redakteur wollte sich nicht zu einem offiziellen Gespräch in dem Heim verabreden, sondern den Ort spontan auf die beiden Frauen wirken lassen. Der Ortstermin mit einem Fotografen dauerte zwei Stunden. Die Reaktionen auf den Artikel waren zwiespältig: Eine Leserin wollte Kontakt zu den Schwestern aufnehmen, die sie aus gemeinsamen Heimzeiten kannte, und ihre eigene Geschichte nach Jahrzehnten des Schweigens erzählen. Ein anderer Leser war von denselben Ordensschwestern in einem anderen Heim erzogen worden und hatte dort gute Erfahrungen gemacht.

Junger, tätowierter Mann findet keine Lehrstelle

Main-Post (Würzburg)
03.11.2007
Junger, motivierter, arbeitswilliger junger Mann findet wegen seines Aussehens keine Lehrstelle. Eine Reportage. Eine Geschichte mit Eigenleben: Im Zuge einer Familienserie suchte Gisela Rauch einen Jugendlichen zwischen Ausbildung und Arbeitslosigkeit. Ein Anruf bei der Berufsschule brachte ihr Fabian, der dort eine Klasse für Jugendliche ohne Ausbildung besuchte. „Er ist 28 Jahre alt, hat immer gearbeitet und passte nicht in mein Schema.“ Aber er war interessant. Fabian hat Piercingnarben im Gesicht und zahlreiche Tätowierungen am Körper. „Ich habe ihn in der Schule besucht und mit seinem Lehrer gesprochen.“ Außerdem hat Rauch ihn zu einem Job begleitet: An dem Tag hat er Pavillons für ein Fest aufgebaut. „Aber eigentlich will er Schreiner werden.“ Die Leser-Resonanz war überraschend. „Ältere Damen haben sich bedankt.“ Nun könnten sie ihren Enkeln beweisen, dass Tattoos nicht gut sind. „Das Schönste ist, dass mehrere Leute ihm eine Stelle angeboten haben.“ Heute macht Fabian eine Schreinerlehre.
Letzte Änderung
21.07.2008
Titel
Junger, tätowierter Mann findet keine Lehrstelle
In
Main-Post (Würzburg)
Am
03.11.2007
Inhalt
Junger, motivierter, arbeitswilliger junger Mann findet wegen seines Aussehens keine Lehrstelle. Eine Reportage. Eine Geschichte mit Eigenleben: Im Zuge einer Familienserie suchte Gisela Rauch einen Jugendlichen zwischen Ausbildung und Arbeitslosigkeit. Ein Anruf bei der Berufsschule brachte ihr Fabian, der dort eine Klasse für Jugendliche ohne Ausbildung besuchte. „Er ist 28 Jahre alt, hat immer gearbeitet und passte nicht in mein Schema.“ Aber er war interessant. Fabian hat Piercingnarben im Gesicht und zahlreiche Tätowierungen am Körper. „Ich habe ihn in der Schule besucht und mit seinem Lehrer gesprochen.“ Außerdem hat Rauch ihn zu einem Job begleitet: An dem Tag hat er Pavillons für ein Fest aufgebaut. „Aber eigentlich will er Schreiner werden.“ Die Leser-Resonanz war überraschend. „Ältere Damen haben sich bedankt.“ Nun könnten sie ihren Enkeln beweisen, dass Tattoos nicht gut sind. „Das Schönste ist, dass mehrere Leute ihm eine Stelle angeboten haben.“ Heute macht Fabian eine Schreinerlehre.

Eine Nacht auf der Entgiftungsstation

Nürnberger Nachrichten
11.09.2007
Was geschieht, wenn die Überdosis gesetzt wurde oder das Glas zu viel zur Bewusstlosigkeit führt? Eine Journalistin der Nürnberger Nachrichten hielt sich eine Nacht lang in der Entgiftungsstation der lokalen Klinik auf und dokumentierte anschließend die Schicksale der Patienten und die harte Arbeit der Mitarbeiter.
Letzte Änderung
08.03.2017
Titel
Eine Nacht auf der Entgiftungsstation
In
Nürnberger Nachrichten
Am
11.09.2007
Inhalt
Was geschieht, wenn die Überdosis gesetzt wurde oder das Glas zu viel zur Bewusstlosigkeit führt? Eine Journalistin der Nürnberger Nachrichten hielt sich eine Nacht lang in der Entgiftungsstation der lokalen Klinik auf und dokumentierte anschließend die Schicksale der Patienten und die harte Arbeit der Mitarbeiter.

Reportage über einen Haftentlassenen

Hannoversche Allgemeine Zeitung
01.09.2007
HAZ-Redakteur Felix Harbart traf drei Haftentlassene und einen Sozialarbeiter des Diakonischen Werks zu einem Gespräch über Startschwierigkeiten in der wiedergewonnenen Freiheit. Eine Pressekonferenz beim Verein Resohelp, der Arbeitsgemeinschaft für Haftentlassene des Diakonischen Werks in Hannover, brachte den Journalisten auf die Idee, eine Reportage über die Wiedereingliederung von ehemaligen Häftlingen zu machen. Der Verein vermittelte dem Lokalredakteur drei Ansprechpartner, die bereit waren, über ihren Werdegang, die Umstände ihrer Haftentlassung und ihre Schwierigkeiten bei der Wohnungs- und Arbeitssuche zu erzählen. Ein Sozialarbeiter des Vereins war bei dem fast zweistündigen Gespräch anwesend. Zwei der Ex-Häftlinge hatten noch nie mit der Presse gesprochen, einer war schon auf der Pressekonferenz des Vereins aufgetreten. Harbart sprach außerdem mit der Pressestelle der Justizvollzugsanstalt, um Statistiken über Haftentlassungen und Informationen zum Sozialen Dienst der JVA zu erhalten. Ein Fotograf der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung traf sich später einzeln mit den Protagonisten. Für einen Infokasten recherchierte Harbart Hilfsangebote für Haftentlassene in Hannover. Er beschrieb die Gerichtshilfe der Staatsanwaltschaften mit ihrem Programm „Schwitzen statt sitzen“, die staatliche Bewährungshilfe der Landgerichte, einen Verein, der Haftentlassene begleitet und ein Apartementhaus zur Verfügung stellt, sowie eine kirchliche Einrichtung, die Obdachlosen, insbesondere Ex-Häftlingen, Unterkunft und Hilfe bietet.
Letzte Änderung
22.04.2008
Titel
Reportage über einen Haftentlassenen
In
Hannoversche Allgemeine Zeitung
Am
01.09.2007
Inhalt
HAZ-Redakteur Felix Harbart traf drei Haftentlassene und einen Sozialarbeiter des Diakonischen Werks zu einem Gespräch über Startschwierigkeiten in der wiedergewonnenen Freiheit. Eine Pressekonferenz beim Verein Resohelp, der Arbeitsgemeinschaft für Haftentlassene des Diakonischen Werks in Hannover, brachte den Journalisten auf die Idee, eine Reportage über die Wiedereingliederung von ehemaligen Häftlingen zu machen. Der Verein vermittelte dem Lokalredakteur drei Ansprechpartner, die bereit waren, über ihren Werdegang, die Umstände ihrer Haftentlassung und ihre Schwierigkeiten bei der Wohnungs- und Arbeitssuche zu erzählen. Ein Sozialarbeiter des Vereins war bei dem fast zweistündigen Gespräch anwesend. Zwei der Ex-Häftlinge hatten noch nie mit der Presse gesprochen, einer war schon auf der Pressekonferenz des Vereins aufgetreten. Harbart sprach außerdem mit der Pressestelle der Justizvollzugsanstalt, um Statistiken über Haftentlassungen und Informationen zum Sozialen Dienst der JVA zu erhalten. Ein Fotograf der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung traf sich später einzeln mit den Protagonisten. Für einen Infokasten recherchierte Harbart Hilfsangebote für Haftentlassene in Hannover. Er beschrieb die Gerichtshilfe der Staatsanwaltschaften mit ihrem Programm „Schwitzen statt sitzen“, die staatliche Bewährungshilfe der Landgerichte, einen Verein, der Haftentlassene begleitet und ein Apartementhaus zur Verfügung stellt, sowie eine kirchliche Einrichtung, die Obdachlosen, insbesondere Ex-Häftlingen, Unterkunft und Hilfe bietet.

Das endlose Warten

Stuttgarter Zeitung
04.07.2007
Die Zeitung stellt unter dem Titel „Wendepunkte“ in loser Folge Menschen vor, die in ihrem Leben eine Bruchstelle in der Biografie haben. „Ich wollte Menschen mit positiven wie negativen Wendepunkten darstellen“, sagt Redakteur Michael Ohnewald. Seit März erscheinen die „Wendepunkte“ alle zehn Tage. Mittlerweile wenden sich auch Leser an die Redaktion und erzählen von besonderen Menschen. Für die einzelnen Porträts nimmt sich der Redakteur viel Zeit, mindestens vier Stunden pro Gespräch. „Mir macht es unheimlichen Spaß, durch die Beschreibungen rüberzubringen, wie sich die Erfahrungen der Menschen auf ihr Leben ausgewirkt haben.“ Etwa bei Maria Engl, deren Mann als Ingenieur in Afrika verschollen blieb.
Letzte Änderung
22.10.2007
Titel
Das endlose Warten
In
Stuttgarter Zeitung
Am
04.07.2007
Inhalt
Die Zeitung stellt unter dem Titel „Wendepunkte“ in loser Folge Menschen vor, die in ihrem Leben eine Bruchstelle in der Biografie haben. „Ich wollte Menschen mit positiven wie negativen Wendepunkten darstellen“, sagt Redakteur Michael Ohnewald. Seit März erscheinen die „Wendepunkte“ alle zehn Tage. Mittlerweile wenden sich auch Leser an die Redaktion und erzählen von besonderen Menschen. Für die einzelnen Porträts nimmt sich der Redakteur viel Zeit, mindestens vier Stunden pro Gespräch. „Mir macht es unheimlichen Spaß, durch die Beschreibungen rüberzubringen, wie sich die Erfahrungen der Menschen auf ihr Leben ausgewirkt haben.“ Etwa bei Maria Engl, deren Mann als Ingenieur in Afrika verschollen blieb.

Das endlose Warten

Stuttgarter Zeitung
04.07.2007
Die Zeitung stellt unter dem Titel „Wendepunkte“ in loser Folge Menschen vor, die in ihrem Leben eine Bruchstelle in der Biografie haben. „Ich wollte Menschen mit positiven wie negativen Wendepunkten darstellen“, sagt Redakteur Michael Ohnewald. Seit März erscheinen die „Wendepunkte“ alle zehn Tage. Mittlerweile wenden sich auch Leser an die Redaktion und erzählen von besonderen Menschen. Für die einzelnen Porträts nimmt sich der Redakteur viel Zeit, mindestens vier Stunden pro Gespräch. „Mir macht es unheimlichen Spaß, durch die Beschreibungen rüberzubringen, wie sich die Erfahrungen der Menschen auf ihr Leben ausgewirkt haben.“ Etwa bei Maria Engl, deren Mann als Ingenieur in Afrika verschollen blieb.
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26.10.2007
Titel
Das endlose Warten
In
Stuttgarter Zeitung
Am
04.07.2007
Inhalt
Die Zeitung stellt unter dem Titel „Wendepunkte“ in loser Folge Menschen vor, die in ihrem Leben eine Bruchstelle in der Biografie haben. „Ich wollte Menschen mit positiven wie negativen Wendepunkten darstellen“, sagt Redakteur Michael Ohnewald. Seit März erscheinen die „Wendepunkte“ alle zehn Tage. Mittlerweile wenden sich auch Leser an die Redaktion und erzählen von besonderen Menschen. Für die einzelnen Porträts nimmt sich der Redakteur viel Zeit, mindestens vier Stunden pro Gespräch. „Mir macht es unheimlichen Spaß, durch die Beschreibungen rüberzubringen, wie sich die Erfahrungen der Menschen auf ihr Leben ausgewirkt haben.“ Etwa bei Maria Engl, deren Mann als Ingenieur in Afrika verschollen blieb.

Stille Auslese im Mutterleib

Südwest Presse (Ulm)
12.12.2006
Werdende Mütter machen heute häufig von der pränatalen Diagnostik Gebrauch – und behinderte Kinder werden dadurch meist abgetrieben. Die Südwest Presse sprach für eine Sonderseite mit Betroffenen und Experten.
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24.06.2008
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Stille Auslese im Mutterleib
In
Südwest Presse (Ulm)
Am
12.12.2006
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Werdende Mütter machen heute häufig von der pränatalen Diagnostik Gebrauch – und behinderte Kinder werden dadurch meist abgetrieben. Die Südwest Presse sprach für eine Sonderseite mit Betroffenen und Experten.

Tausche Hartz IV gegen Amsterdam

Berliner Zeitung
23.11.2006
Die Zeitung beschreibt in einer Reportage, warum eine junge Frau aus Berlin ihre Zukunft nicht mehr in Deutschland, sondern in Holland sieht. Die Frau schlug sich durch Jobs bei Zeitarbeitsfirmen über die Runden und war zwischenzeitlich immer wieder arbeitslos. Der Gewinn eines Flugtickets nach Amsterdam bei einem Radiosender brachte für sie die Wende im Leben. Aus dem Zufall entwickelte sich eine neue Lebensperspektive.
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01.11.2007
Titel
Tausche Hartz IV gegen Amsterdam
In
Berliner Zeitung
Am
23.11.2006
Inhalt
Die Zeitung beschreibt in einer Reportage, warum eine junge Frau aus Berlin ihre Zukunft nicht mehr in Deutschland, sondern in Holland sieht. Die Frau schlug sich durch Jobs bei Zeitarbeitsfirmen über die Runden und war zwischenzeitlich immer wieder arbeitslos. Der Gewinn eines Flugtickets nach Amsterdam bei einem Radiosender brachte für sie die Wende im Leben. Aus dem Zufall entwickelte sich eine neue Lebensperspektive.

Eine Karriere mit Mut und Makel

Westfalenpost (Hagen)
09.10.2006
Die Westfalenpost porträtierte eine 26-jährige querschnittsgelähmte Frau, die gelegentlich modellt und auch in einer Jury für einen Schönheitswettbewerb sitzt. Bereits zum dritten Mal wurde vor kurzem ein Wettbewerb für Menschen im Rollstuhl veranstaltet.
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01.11.2007
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Eine Karriere mit Mut und Makel
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Westfalenpost (Hagen)
Am
09.10.2006
Inhalt
Die Westfalenpost porträtierte eine 26-jährige querschnittsgelähmte Frau, die gelegentlich modellt und auch in einer Jury für einen Schönheitswettbewerb sitzt. Bereits zum dritten Mal wurde vor kurzem ein Wettbewerb für Menschen im Rollstuhl veranstaltet.

"Manchmal juckt´s noch in den Füßen ..."

Jeversches Wochenblatt
09.09.2006
Die Mitarbeiterin Kristin Kleyhauer vom Jeverschen Wochenblatt berichtet über einen Mann, der nach der Wende in den Westen ging, sich nicht zurechtfand und schließlich zehn Jahre auf der Straße lebte, ehe er durch eine Frau eine neue Orientierung fand.
Letzte Änderung
28.01.2008
Titel
"Manchmal juckt´s noch in den Füßen ..."
In
Jeversches Wochenblatt
Am
09.09.2006
Inhalt
Die Mitarbeiterin Kristin Kleyhauer vom Jeverschen Wochenblatt berichtet über einen Mann, der nach der Wende in den Westen ging, sich nicht zurechtfand und schließlich zehn Jahre auf der Straße lebte, ehe er durch eine Frau eine neue Orientierung fand.

Was macht eigentlich Ronny Ziesmer

Lausitzer Rundschau (Cottbus)
08.07.2006
Als sich der Turner Ronny Ziesmer kurz vor den Olympischen Spielen 2004 im Training derart schwer verletzte, dass er querschnittsgelähmt blieb, hat die Lausitzer Rundschau dessen Schicksal intensiv begleitet. Vom Unfall, über die Tage im Krankenhaus bis zur Rehabilitaion und der späteren Aufnahme eines Studiums war die Regionalzeitung dicht dran. Auch überregionale Medien griffen das Thema auf, Ziesmer wurde in Talkshows wie „Beckmann“ eingeladen. Ohne sensationsheischend zu sein, ließ die Zeitung die Leser teilhaben am privaten Leben des Sportlers, den sie zuvor nur von den Sportseiten kannten. Nach einem Jahr fragte die LR noch mal nach "Was macht eigentlich Ronny Ziesmer?"
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01.11.2007
Titel
Was macht eigentlich Ronny Ziesmer
In
Lausitzer Rundschau (Cottbus)
Am
08.07.2006
Inhalt
Als sich der Turner Ronny Ziesmer kurz vor den Olympischen Spielen 2004 im Training derart schwer verletzte, dass er querschnittsgelähmt blieb, hat die Lausitzer Rundschau dessen Schicksal intensiv begleitet. Vom Unfall, über die Tage im Krankenhaus bis zur Rehabilitaion und der späteren Aufnahme eines Studiums war die Regionalzeitung dicht dran. Auch überregionale Medien griffen das Thema auf, Ziesmer wurde in Talkshows wie „Beckmann“ eingeladen. Ohne sensationsheischend zu sein, ließ die Zeitung die Leser teilhaben am privaten Leben des Sportlers, den sie zuvor nur von den Sportseiten kannten. Nach einem Jahr fragte die LR noch mal nach "Was macht eigentlich Ronny Ziesmer?"

Soziale Arbeit der Polizei

Hannoversche Allgemeine Zeitung
11.10.2004
Die Hannoversche Allgemeine Zeitung stellt Sozialarbeiter der Polizei vor, die sich um Opfer von Straftaten oder anderer Schicksalsschläge kümmern.
Letzte Änderung
23.07.2010
Titel
Soziale Arbeit der Polizei
In
Hannoversche Allgemeine Zeitung
Am
11.10.2004
Inhalt
Die Hannoversche Allgemeine Zeitung stellt Sozialarbeiter der Polizei vor, die sich um Opfer von Straftaten oder anderer Schicksalsschläge kümmern.

Der unerfüllte Traum des Ronny Ziesmer

Lausitzer Rundschau (Cottbus)
16.07.2004
Als sich der Turner Ronny Ziesmer kurz vor den Olympischen Spielen 2004 im Training derart schwer verletzte, dass er querschnittsgelähmt blieb, hat die Lausitzer Rundschau dessen Schicksal intensiv begleitet. Vom Unfall, über die Tage im Krankenhaus bis zur Rehabilitaion und der späteren Aufnahme eines Studiums war die Regionalzeitung dicht dran. Auch überregionale Medien griffen das Thema auf, Ziesmer wurde in Talkshows wie „Beckmann“ eingeladen. Ohne sensationsheischend zu sein, ließ die Zeitung die Leser teilhaben am privaten Leben des Sportlers, den sie zuvor nur von den Sportseiten kannten.
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01.11.2007
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Der unerfüllte Traum des Ronny Ziesmer
In
Lausitzer Rundschau (Cottbus)
Am
16.07.2004
Inhalt
Als sich der Turner Ronny Ziesmer kurz vor den Olympischen Spielen 2004 im Training derart schwer verletzte, dass er querschnittsgelähmt blieb, hat die Lausitzer Rundschau dessen Schicksal intensiv begleitet. Vom Unfall, über die Tage im Krankenhaus bis zur Rehabilitaion und der späteren Aufnahme eines Studiums war die Regionalzeitung dicht dran. Auch überregionale Medien griffen das Thema auf, Ziesmer wurde in Talkshows wie „Beckmann“ eingeladen. Ohne sensationsheischend zu sein, ließ die Zeitung die Leser teilhaben am privaten Leben des Sportlers, den sie zuvor nur von den Sportseiten kannten.

Eine aufoperungsvolle Mutter

Landauer Zeitung
15.04.2004
Eine 79-jährige Frau wird von der Landauer Zeitung portraitiert, die sich seit 54 Jahren um ihre behinderte Tochter kümmert. Anlass für den Bericht war die Auszeichnung der Frau mit dem Bundesverdienstkreuz.
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01.11.2007
Titel
Eine aufoperungsvolle Mutter
In
Landauer Zeitung
Am
15.04.2004
Inhalt
Eine 79-jährige Frau wird von der Landauer Zeitung portraitiert, die sich seit 54 Jahren um ihre behinderte Tochter kümmert. Anlass für den Bericht war die Auszeichnung der Frau mit dem Bundesverdienstkreuz.

Der Augenmensch

taz (Berlin)
09.12.2003
Ein Mann, der extrem stottert, wird vorgestellt. Die ungewöhnliche Kommunikationssituation wird zum Thema gemacht. Als ein Experiment habe sie das Gespräch mit dem Stotterer Hendrik Ostwald empfunden, sagt die taz-Redakteurin Waltraud Schwab. Als Journalistin sei die Kommunikation das wichtigste Handwerkszeug, daher wollte sie einmal erleben, wie es ist, wenn man jemandem begegnet, bei dem die Kommunikation gestört ist bzw. dieser notgedrungen andere Formen dafür finden musste. "Ich wollte wissen, ob es mir gelingt, an den Menschen heranzukommen“, sagt Schwab. Für sie sei es das Ausloten einer journalistischen Grenze gewesen. Zuvor hat sie sich bei einer Pädagogin über das Krankheitsbild und die Therapie erkundigt. "Dadurch wusste ich, dass man bei einem Stotterer die Sätze nicht vervollständigen sollte“, sagt Waltraud Schwab. Trotzdem passiere es einem. Sie habe gelernt, dass ein Stotterer über die Zeit des Gegenüber verfüge, er brauche eben seine Zeit, um die Sätze vollständig auszusprechen. "Dabei hat er mich intensiv angesehen und mich damit in der Hand gehabt, weil er über meine Zeit verfügte“, sagt die Redakteurin. Der Artikel hat daher den Titel "Der Augenmensch“ bekommen. Das Vorurteil, dass ein Stotterer die Kommunikation vermeidet, musste sie aufgeben. "Ein Stotterer kommuniziert einfach nur anders“, sagt Waltraud Schwab. Sie habe einen sehr offenen Menschen erlebt.
Letzte Änderung
12.11.2007
Titel
Der Augenmensch
In
taz (Berlin)
Am
09.12.2003
Inhalt
Ein Mann, der extrem stottert, wird vorgestellt. Die ungewöhnliche Kommunikationssituation wird zum Thema gemacht. Als ein Experiment habe sie das Gespräch mit dem Stotterer Hendrik Ostwald empfunden, sagt die taz-Redakteurin Waltraud Schwab. Als Journalistin sei die Kommunikation das wichtigste Handwerkszeug, daher wollte sie einmal erleben, wie es ist, wenn man jemandem begegnet, bei dem die Kommunikation gestört ist bzw. dieser notgedrungen andere Formen dafür finden musste. "Ich wollte wissen, ob es mir gelingt, an den Menschen heranzukommen“, sagt Schwab. Für sie sei es das Ausloten einer journalistischen Grenze gewesen. Zuvor hat sie sich bei einer Pädagogin über das Krankheitsbild und die Therapie erkundigt. "Dadurch wusste ich, dass man bei einem Stotterer die Sätze nicht vervollständigen sollte“, sagt Waltraud Schwab. Trotzdem passiere es einem. Sie habe gelernt, dass ein Stotterer über die Zeit des Gegenüber verfüge, er brauche eben seine Zeit, um die Sätze vollständig auszusprechen. "Dabei hat er mich intensiv angesehen und mich damit in der Hand gehabt, weil er über meine Zeit verfügte“, sagt die Redakteurin. Der Artikel hat daher den Titel "Der Augenmensch“ bekommen. Das Vorurteil, dass ein Stotterer die Kommunikation vermeidet, musste sie aufgeben. "Ein Stotterer kommuniziert einfach nur anders“, sagt Waltraud Schwab. Sie habe einen sehr offenen Menschen erlebt.

Am Ende des Monats bleiben 55 Euro

Reutlinger General-Anzeiger
28.06.2003
Ein geistig behinderter Mann wird über ein Jahr begleitet und die Facetten seines Lebens in zwölf Beiträgen dargestellt. Zum europäischen Jahr des Menschen mit Behinderung 2003 wollte die Außenredaktion Tübingen des Reutlinger General-Anzeigers nicht nur eine Momentaufnahme des Alltags eines behinderten Menschen machen, sagt Redakteur Philipp Förder. Zusammen mit seiner Kollegin Ines Stöhr konzipierte er eine Serie, die Aspekte eines "alltäglichen, aber doch ungewöhnlichen Lebens“ beinhaltete. "Über die Behindertenwerkstatt wurde uns Gernot B. vermittelt“, sagt Ines Stöhr. Die Redaktion hatte das Betreuungspersonal gebeten, jemanden zu benennen, der selbst etwas erzählen kann. "Uns war wichtig, mit einem Betroffenen zu sprechen und nicht nur über ihn“, sagt die Redakteurin. Neben der Kontaktfreudigkeit von Gernot B. sei allerdings auch die Aufgeschlossenheit von dessen Schwester sehr hilfreich für die Serie gewesen. Es entstand dadurch ein sehr privates Porträt des behinderten Mannes. Die einzelnen Teile beschäftigten sich unter anderem mit der Wohnsituation, der Arbeit, der Freizeit, dem Urlaub und auch der Familiengeschichte. Vor dem Start der Serie war der gesamte "Fahrplan“ abgestimmt worden. Ergänzt wurden die persönlichen Texte zu Gernot B. mit allgemeinen Experteneinschätzungen. Die Anonymisierung wurde am Ende der Serie aufgelöst – die Bedenken der Schwester hatten sich da längst verflüchtigt.
Letzte Änderung
01.11.2007
Titel
Am Ende des Monats bleiben 55 Euro
In
Reutlinger General-Anzeiger
Am
28.06.2003
Inhalt
Ein geistig behinderter Mann wird über ein Jahr begleitet und die Facetten seines Lebens in zwölf Beiträgen dargestellt. Zum europäischen Jahr des Menschen mit Behinderung 2003 wollte die Außenredaktion Tübingen des Reutlinger General-Anzeigers nicht nur eine Momentaufnahme des Alltags eines behinderten Menschen machen, sagt Redakteur Philipp Förder. Zusammen mit seiner Kollegin Ines Stöhr konzipierte er eine Serie, die Aspekte eines "alltäglichen, aber doch ungewöhnlichen Lebens“ beinhaltete. "Über die Behindertenwerkstatt wurde uns Gernot B. vermittelt“, sagt Ines Stöhr. Die Redaktion hatte das Betreuungspersonal gebeten, jemanden zu benennen, der selbst etwas erzählen kann. "Uns war wichtig, mit einem Betroffenen zu sprechen und nicht nur über ihn“, sagt die Redakteurin. Neben der Kontaktfreudigkeit von Gernot B. sei allerdings auch die Aufgeschlossenheit von dessen Schwester sehr hilfreich für die Serie gewesen. Es entstand dadurch ein sehr privates Porträt des behinderten Mannes. Die einzelnen Teile beschäftigten sich unter anderem mit der Wohnsituation, der Arbeit, der Freizeit, dem Urlaub und auch der Familiengeschichte. Vor dem Start der Serie war der gesamte "Fahrplan“ abgestimmt worden. Ergänzt wurden die persönlichen Texte zu Gernot B. mit allgemeinen Experteneinschätzungen. Die Anonymisierung wurde am Ende der Serie aufgelöst – die Bedenken der Schwester hatten sich da längst verflüchtigt.

Rätselhafte Welten

Eßlinger Zeitung
15.02.2003
In einer Reportage erzählt die Autorin Britta Slusar vom Alltag zweier autistischer Kinder und deren Möglichkeiten sich verständlich zu machen und mit der Außenwelt zu kommunizieren. In dem Beitrag wird deutlich, dass insbesondere die Eltern nur schwer mit der Situation fertig werden. Die Kinder sind in sich gekehrt und brauchen ganz feste Rituale. Die beiden Protagonisten des Beitrags sind 15 und 17 Jahre alt.
Letzte Änderung
19.11.2007
Titel
Rätselhafte Welten
In
Eßlinger Zeitung
Am
15.02.2003
Inhalt
In einer Reportage erzählt die Autorin Britta Slusar vom Alltag zweier autistischer Kinder und deren Möglichkeiten sich verständlich zu machen und mit der Außenwelt zu kommunizieren. In dem Beitrag wird deutlich, dass insbesondere die Eltern nur schwer mit der Situation fertig werden. Die Kinder sind in sich gekehrt und brauchen ganz feste Rituale. Die beiden Protagonisten des Beitrags sind 15 und 17 Jahre alt.

"Es drehte sich alles immer nur uns Essen"

Emder Zeitung
25.11.2000
Das Thema Zwangsarbeiter im Dritten Reich interessierte den Autor Bernd-Volker Brahms schon länger. Deshalb fuhr er über die Grenze und interviewte einen ehemaligen Maurer in den Niederlanden, der während des Krieges bei einem Emder Bauunternehmen arbeiten musste. Heraus kam ein sorgfältig bebildertes, liebevolles Porträt, für das die Zeitung fünf Seiten im Wochenmagazin frei machte.
Letzte Änderung
26.03.2008
Titel
"Es drehte sich alles immer nur uns Essen"
In
Emder Zeitung
Am
25.11.2000
Inhalt
Das Thema Zwangsarbeiter im Dritten Reich interessierte den Autor Bernd-Volker Brahms schon länger. Deshalb fuhr er über die Grenze und interviewte einen ehemaligen Maurer in den Niederlanden, der während des Krieges bei einem Emder Bauunternehmen arbeiten musste. Heraus kam ein sorgfältig bebildertes, liebevolles Porträt, für das die Zeitung fünf Seiten im Wochenmagazin frei machte.

Harter Alltag mit einer Maschine

Augsburger Allgemeine
03.06.2000
In der Serie "Menschen mit Behinderung" berichtet die Augsburger Allgemeine über eine 66-jährige Frau aus Allmannshofen, die seit 19 Jahren auf die Dialyse angewiesen ist. Im Donauwörther Krankenhaus ist sie damit die "dienstälteste" Patientin. An drei Vormittagen in der Woche wird die Frau an die Maschine angeschlossen, die ihr das Blut reinigt. Dies ist erforderlich, da krankheitsbedingt die Nieren versagt haben.
Letzte Änderung
01.11.2007
Titel
Harter Alltag mit einer Maschine
In
Augsburger Allgemeine
Am
03.06.2000
Inhalt
In der Serie "Menschen mit Behinderung" berichtet die Augsburger Allgemeine über eine 66-jährige Frau aus Allmannshofen, die seit 19 Jahren auf die Dialyse angewiesen ist. Im Donauwörther Krankenhaus ist sie damit die "dienstälteste" Patientin. An drei Vormittagen in der Woche wird die Frau an die Maschine angeschlossen, die ihr das Blut reinigt. Dies ist erforderlich, da krankheitsbedingt die Nieren versagt haben.