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Ergebnisse für "USA"

Ideensammlung: Surfin' USA

drehscheibe
01.02.2019
Vom Basecap bis Halloween – wie viel Amerika steckt in der Region? Eine Spurensuche nach lokalen Themen rund um das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Letzte Änderung
29.01.2019
Titel
Ideensammlung: Surfin' USA
In
drehscheibe
Am
01.02.2019
Inhalt
Vom Basecap bis Halloween – wie viel Amerika steckt in der Region? Eine Spurensuche nach lokalen Themen rund um das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Interview mit Mallory Moench (Times Union, USA)

drehscheibe
01.02.2019
Vor dem Ersten Weltkrieg waren deutsche Einwanderer im US-amerikanischen Albany sehr präsent, doch heute ist ihr kultureller Einfluss in der Stadt kaum noch spürbar. Die Zeitung Times Union recherchierte die Gründe für diese Entwicklung.
Letzte Änderung
29.01.2019
Titel
Interview mit Mallory Moench (Times Union, USA)
In
drehscheibe
Am
01.02.2019
Inhalt
Vor dem Ersten Weltkrieg waren deutsche Einwanderer im US-amerikanischen Albany sehr präsent, doch heute ist ihr kultureller Einfluss in der Stadt kaum noch spürbar. Die Zeitung Times Union recherchierte die Gründe für diese Entwicklung.

Finanzausgleich untersucht

Trierischer Volksfreund
01.12.2018
Was bedeutet es für ihre Finanzen, wenn sich ein US-Stützpunkt in einer Gemeinde befindet? Ein Redakteur forscht nach.
Letzte Änderung
29.01.2019
Titel
Finanzausgleich untersucht
In
Trierischer Volksfreund
Am
01.12.2018
Inhalt
Was bedeutet es für ihre Finanzen, wenn sich ein US-Stützpunkt in einer Gemeinde befindet? Ein Redakteur forscht nach.

Inspiration auf Amerikanisch

Augsburger Allgemeine
30.11.2018
Eine Redakteurin begleitet schwäbische Unternehmer ins Silicon Valley. Sie möchte wissen: Was wollen die Firmenchefs dort lernen?
Letzte Änderung
25.01.2019
Titel
Inspiration auf Amerikanisch
In
Augsburger Allgemeine
Am
30.11.2018
Inhalt
Eine Redakteurin begleitet schwäbische Unternehmer ins Silicon Valley. Sie möchte wissen: Was wollen die Firmenchefs dort lernen?

Roadtrip durchs Hinterland

drehscheibe
01.11.2018
Eine Redakteurin reist von Cincinnati nach Washington und spricht mit Trump-Gegnern und -Befürwortern.
Letzte Änderung
29.01.2019
Titel
Roadtrip durchs Hinterland
In
drehscheibe
Am
01.11.2018
Inhalt
Eine Redakteurin reist von Cincinnati nach Washington und spricht mit Trump-Gegnern und -Befürwortern.

Burgermacher im Porträt

Ostsee-Zeitung (Rostock)
14.09.2018
Burger, Spareribs, Texmex, Apple Pie: Die Ostsee-Zeitung (Rostock) porträtiert ein beliebtes Rostocker Burger-Restaurant, das amerikanisches Flair in den Norden bringt. In dem Artikel kommt der Besitzer der Gaststätte zu Wort, er verrät, nach welchen Ideen er sein Restaurant gestaltet hat.
Letzte Änderung
29.01.2019
Titel
Burgermacher im Porträt
In
Ostsee-Zeitung (Rostock)
Am
14.09.2018
Inhalt
Burger, Spareribs, Texmex, Apple Pie: Die Ostsee-Zeitung (Rostock) porträtiert ein beliebtes Rostocker Burger-Restaurant, das amerikanisches Flair in den Norden bringt. In dem Artikel kommt der Besitzer der Gaststätte zu Wort, er verrät, nach welchen Ideen er sein Restaurant gestaltet hat.

Sprachschüler kommen zu Wort

Südkurier (Konstanz)
12.09.2018
Eine Redakteurin stellt Teilnehmer eines Austauschprogramms aus den USA vor, die in der Region zu Besuch sind, um Deutsch zu lernen.
Letzte Änderung
29.01.2019
Titel
Sprachschüler kommen zu Wort
In
Südkurier (Konstanz)
Am
12.09.2018
Inhalt
Eine Redakteurin stellt Teilnehmer eines Austauschprogramms aus den USA vor, die in der Region zu Besuch sind, um Deutsch zu lernen.

Über neues Bistro berichtet

Mitteldeutsche Zeitung
25.07.2018
Die Mitteldeutsche Zeitung (Halle) berichtet von einem neuen amerikanischen Bistro in der Region.
Letzte Änderung
29.01.2019
Titel
Über neues Bistro berichtet
In
Mitteldeutsche Zeitung
Am
25.07.2018
Inhalt
Die Mitteldeutsche Zeitung (Halle) berichtet von einem neuen amerikanischen Bistro in der Region.

US-Amerikaner beantworten Fragen über den Super Bowl

Ostthüringer Zeitung
01.02.2018
Ein Redakteur der Ostthüringer Zeitung (Gera) hat eine Nacht durchgemacht und sich zusammen mit Amerikanern aus der Region den Super Bowl angesehen. In seinem Artikel versucht er, den Lesern die Begeisterung für die Sportart American Football etwas näherzubringen.
Letzte Änderung
31.08.2018
Titel
US-Amerikaner beantworten Fragen über den Super Bowl
In
Ostthüringer Zeitung
Am
01.02.2018
Inhalt
Ein Redakteur der Ostthüringer Zeitung (Gera) hat eine Nacht durchgemacht und sich zusammen mit Amerikanern aus der Region den Super Bowl angesehen. In seinem Artikel versucht er, den Lesern die Begeisterung für die Sportart American Football etwas näherzubringen.

Support für Investigationen

drehscheibe
20.11.2017
Wenn klassische Medien keine Recherchen mehr finanzieren wollen, könnten Stiftungen einspringen. In den USA gibt es bereits einige, die das tun. Ein Überblick.
Letzte Änderung
10.01.2019
Titel
Support für Investigationen
In
drehscheibe
Am
20.11.2017
Inhalt
Wenn klassische Medien keine Recherchen mehr finanzieren wollen, könnten Stiftungen einspringen. In den USA gibt es bereits einige, die das tun. Ein Überblick.

Beim Stützpunkt geklingelt

Neumarkter Tagblatt
04.02.2017
Ein Redakteur spricht mit amerikanischen Jugendlichen aus der Region über American Football und den Superbowl.
Letzte Änderung
29.01.2019
Titel
Beim Stützpunkt geklingelt
In
Neumarkter Tagblatt
Am
04.02.2017
Inhalt
Ein Redakteur spricht mit amerikanischen Jugendlichen aus der Region über American Football und den Superbowl.

Amerikanische Familie porträtiert

Südwest Presse (Ulm)
22.10.2016
Die Südwest Presse (Ulm) hingegen präsentiert eine amerikanische Familie, die nun in Stuttgart ihre neue Heimat gefunden hat.
Letzte Änderung
29.01.2019
Titel
Amerikanische Familie porträtiert
In
Südwest Presse (Ulm)
Am
22.10.2016
Inhalt
Die Südwest Presse (Ulm) hingegen präsentiert eine amerikanische Familie, die nun in Stuttgart ihre neue Heimat gefunden hat.

Blick über den Teich

drehscheibe
01.08.2015
Auf einer USA-Reise hat eine Gruppe von Journalisten Startups und Medienhäuser besucht und Einblicke in deren innovative Ideen erhalten.
Letzte Änderung
06.03.2017
Stichwort(e)
Titel
Blick über den Teich
In
drehscheibe
Am
01.08.2015
Inhalt
Auf einer USA-Reise hat eine Gruppe von Journalisten Startups und Medienhäuser besucht und Einblicke in deren innovative Ideen erhalten.

Thanksgiving in der Kaserne

Fränkischer Tag (Bamberg)
22.11.2012
Einen noch größeren Stellenwert als in Deutschland hat das Erntedankfest in den Vereinigten Staaten. Dort ist Thanksgiving das wichtigste Familienfest des Jahres. Der Fränkische Tag (Bamberg) besucht das Thanksgiving-Dinner in einer amerikanischen Kaserne der Region. Zum Text gibt es Fotos aus der Küche, von den Speisen und der Essensausgabe.
Letzte Änderung
07.03.2017
Titel
Thanksgiving in der Kaserne
In
Fränkischer Tag (Bamberg)
Am
22.11.2012
Inhalt
Einen noch größeren Stellenwert als in Deutschland hat das Erntedankfest in den Vereinigten Staaten. Dort ist Thanksgiving das wichtigste Familienfest des Jahres. Der Fränkische Tag (Bamberg) besucht das Thanksgiving-Dinner in einer amerikanischen Kaserne der Region. Zum Text gibt es Fotos aus der Küche, von den Speisen und der Essensausgabe.

Lesetipp: Verlage vor neuen Herausforderungen

Drehscheibe
26.11.2004
Zwei Veröffentlichungen nimmt der DREHSCHEIBE-Lesetipp diesmal unter die Lupe: Das Buch "Verlage vor neuen Herausforderungen" vom Breyer-Mayländer/Seeger beschäftigt sich mit dem Krisenmanagement der Pressebranche, "Folter frei" mit den Foltervorwürfen rund um das Gefängnis Abu Ghraib bei Bagdad.
Letzte Änderung
24.01.2008
Titel
Lesetipp: Verlage vor neuen Herausforderungen
In
Drehscheibe
Am
26.11.2004
Inhalt
Zwei Veröffentlichungen nimmt der DREHSCHEIBE-Lesetipp diesmal unter die Lupe: Das Buch "Verlage vor neuen Herausforderungen" vom Breyer-Mayländer/Seeger beschäftigt sich mit dem Krisenmanagement der Pressebranche, "Folter frei" mit den Foltervorwürfen rund um das Gefängnis Abu Ghraib bei Bagdad.

Berichten über die Katastrophe

DREHSCHEIBE
27.09.2002
Alexandra Stoffel hat für die DREHSCHEIBE die Berichterstattung der New York Times zum 11. September 2001 ausgewertet. Sie zeigt, wie behutsam, aber niemals langweilig die Zeitung mit dieser Katastrophe umgegangen ist. Außerdem gibt sie Tipps, wie Lokalzeitungen mit einer Portion Selbstironie und Humor interessanter über ihre Stadt berichten können. (hvh)
Letzte Änderung
24.10.2008
Stichwort(e)
Titel
Berichten über die Katastrophe
In
DREHSCHEIBE
Am
27.09.2002
Inhalt
Alexandra Stoffel hat für die DREHSCHEIBE die Berichterstattung der New York Times zum 11. September 2001 ausgewertet. Sie zeigt, wie behutsam, aber niemals langweilig die Zeitung mit dieser Katastrophe umgegangen ist. Außerdem gibt sie Tipps, wie Lokalzeitungen mit einer Portion Selbstironie und Humor interessanter über ihre Stadt berichten können. (hvh)

Lesetipp: Aktuelle Medientrends in den USA

DREHSCHEIBE
21.06.2002
Die Lesetipps der DREHSCHEIBE: ?Aktuelle Medientrends in den USA?, herausgegeben von Hans J. Kleinsteuber. Ein informativer Überblick über die Entwicklung der Medien in den USA, verfasst von 17 deutschen und amerikanischen Wissenschaftlern und Praktikern sowie der Roman ?Paradies? von Liza Marklund, ein spannender Krimi mit einer schwedischen Journalistin als Hauptfigur. (hvh)
Letzte Änderung
21.01.2003
Stichwort(e)
Titel
Lesetipp: Aktuelle Medientrends in den USA
In
DREHSCHEIBE
Am
21.06.2002
Inhalt
Die Lesetipps der DREHSCHEIBE: ?Aktuelle Medientrends in den USA?, herausgegeben von Hans J. Kleinsteuber. Ein informativer Überblick über die Entwicklung der Medien in den USA, verfasst von 17 deutschen und amerikanischen Wissenschaftlern und Praktikern sowie der Roman ?Paradies? von Liza Marklund, ein spannender Krimi mit einer schwedischen Journalistin als Hauptfigur. (hvh)

Zeitung aktuell: interaktiv, lokal, schnörkellos

DREHSCHEIBE
08.03.2002
Mit sinkenden Reichweiten, schrumpfenden Etats, Stellenkürzungen haben auch amerikanische Zeitungen zu kämpfen. Paul-Josef Raue hat sechs Trends beobachtet, die dem entgegenwirken solle: Leser-Dialog, Service, Lokales ausbauen, Reportagen als Titelaufmacher, mehr Platz für die New Economy, schnörkellose Grafiken. (HG)
Letzte Änderung
08.02.2005
Stichwort(e)
Titel
Zeitung aktuell: interaktiv, lokal, schnörkellos
In
DREHSCHEIBE
Am
08.03.2002
Inhalt
Mit sinkenden Reichweiten, schrumpfenden Etats, Stellenkürzungen haben auch amerikanische Zeitungen zu kämpfen. Paul-Josef Raue hat sechs Trends beobachtet, die dem entgegenwirken solle: Leser-Dialog, Service, Lokales ausbauen, Reportagen als Titelaufmacher, mehr Platz für die New Economy, schnörkellose Grafiken. (HG)

Wenn Leser die Zeitung führen

Bakersfield Californian
08.03.2002
Beim Bakersfield Californian dürfen Leser mitreden, nicht nur auf den Leserbriefseiten, sondern gleichberechtigt neben Verlags- und Redaktionsspitze. Ergebnis: mehr Lesernähe und Transparenz. (HG)
Letzte Änderung
23.10.2008
Titel
Wenn Leser die Zeitung führen
In
Bakersfield Californian
Am
08.03.2002
Inhalt
Beim Bakersfield Californian dürfen Leser mitreden, nicht nur auf den Leserbriefseiten, sondern gleichberechtigt neben Verlags- und Redaktionsspitze. Ergebnis: mehr Lesernähe und Transparenz. (HG)

"Nicht ohne meine Leser": interaktive Zeitung

Daily Breeze
08.03.2002
Redakteure amerikanischer Zeitungen sehen es zunehmend als ihre Aufgabe, mit Lesern in Kontakt zu treten, indem sie Fragen beantworten, Themen aufgreifen und um Meinungen bitten. Paul-Josef Raue stellt das Konzept der interaktiven Zeitung vor. (HG)
Letzte Änderung
23.10.2008
Titel
"Nicht ohne meine Leser": interaktive Zeitung
In
Daily Breeze
Am
08.03.2002
Inhalt
Redakteure amerikanischer Zeitungen sehen es zunehmend als ihre Aufgabe, mit Lesern in Kontakt zu treten, indem sie Fragen beantworten, Themen aufgreifen und um Meinungen bitten. Paul-Josef Raue stellt das Konzept der interaktiven Zeitung vor. (HG)

DS Extra USA

DREHSCHEIBE
08.03.2002
Für amerikanische Journalisten steht das Prinzip Lesernähe ganz oben auf der Liste der Blattmacherregeln. Denn nur Zeitungen, die auf Augenhöhe mit ihrem Publikum gehen, haben eine große Chance, dass die Menschen sie intensiv lesen. Dieses DREHSCHEIBE-Extra stellt einige aktuelle Trends und Konzepte aus Lokal- und Regionalzeitungen zwischen Los Angeles und New York vor - als Anregung auch für hiesige Lokaljournalisten, das eigene Blatt mit neuem Pfiff zu versehen. (HG)
Letzte Änderung
08.02.2005
Stichwort(e)
Titel
DS Extra USA
In
DREHSCHEIBE
Am
08.03.2002
Inhalt
Für amerikanische Journalisten steht das Prinzip Lesernähe ganz oben auf der Liste der Blattmacherregeln. Denn nur Zeitungen, die auf Augenhöhe mit ihrem Publikum gehen, haben eine große Chance, dass die Menschen sie intensiv lesen. Dieses DREHSCHEIBE-Extra stellt einige aktuelle Trends und Konzepte aus Lokal- und Regionalzeitungen zwischen Los Angeles und New York vor - als Anregung auch für hiesige Lokaljournalisten, das eigene Blatt mit neuem Pfiff zu versehen. (HG)

Editor's policy on letters

Arizona Daily Sun
13.11.2001
Die amerikanischen Zeitungen schätzen die Meinungen ihrer Leser und geben klar an, nach welchen Regeln ein Brief veröffentlicht wird - so wie es "The Daily Sun" macht, eine kleine Zeitung aus Flagstaff in Nord-Arizona, die auch verspricht, so viel unter-schiedliche Meinungen zu bringen wie möglich. Das sind die Regeln: Briefe, die nach Meinung der Redaktion verleumderisch sind, von schlechtem Geschmack zeugen oder mehr als 300 Wörter umfassen, haben keine Chance auf den Abdruck. Der Orange County Register erlaubt gar nur 150 Wörter, bringt aber einmal in der Woche eine Art Leser-Essay, der 850 Wörter umfassen darf, ebenso wie die Oakland Tribune, deren Lese-Kolumne "My word" maximal 600 Wör-ter zählen darf; die "Visalia Times Delta" bestimmt, daß ein Leser nur einmal im Mo-nat einen Brief schreiben kann. Allen Zeitungen ist gemeinsam: Die Regeln bleiben kein Redaktions-Geheimnis, sondern werden den Lesern im Blatt mitgeteilt. (pjr)
Letzte Änderung
23.10.2008
Stichwort(e)
Titel
Editor's policy on letters
In
Arizona Daily Sun
Am
13.11.2001
Inhalt
Die amerikanischen Zeitungen schätzen die Meinungen ihrer Leser und geben klar an, nach welchen Regeln ein Brief veröffentlicht wird - so wie es "The Daily Sun" macht, eine kleine Zeitung aus Flagstaff in Nord-Arizona, die auch verspricht, so viel unter-schiedliche Meinungen zu bringen wie möglich. Das sind die Regeln: Briefe, die nach Meinung der Redaktion verleumderisch sind, von schlechtem Geschmack zeugen oder mehr als 300 Wörter umfassen, haben keine Chance auf den Abdruck. Der Orange County Register erlaubt gar nur 150 Wörter, bringt aber einmal in der Woche eine Art Leser-Essay, der 850 Wörter umfassen darf, ebenso wie die Oakland Tribune, deren Lese-Kolumne "My word" maximal 600 Wör-ter zählen darf; die "Visalia Times Delta" bestimmt, daß ein Leser nur einmal im Mo-nat einen Brief schreiben kann. Allen Zeitungen ist gemeinsam: Die Regeln bleiben kein Redaktions-Geheimnis, sondern werden den Lesern im Blatt mitgeteilt. (pjr)

Recherche im Dienst des Lesers

The Examiner (San Francisco)
25.07.2001
"Missmanagement, Inkompetenz, schlechte Organisation, ungehobeltes Verhalten, Fehler und Nachlässigkeiten", kurzum schlechten Service, ob in Behörden oder priva-ten Dienstleistern, geißelt der "Examiner" in seiner Serie "Red Tape". Die Leser können anrufen oder eine Mail schicken, die Redaktion recherchiert, auch bei scheinbar kleinen Problemen wie der sich über "zwei Wochen, fünf Telefonate und vier Hausbe-suche" hinziehende Kabelanschluß. Die Redaktion fragte selbstverständlich auch die Telefongesellschaft AT&T und bekam eine bemerkenswerte Antwort: "Wenn wir jeden Tag 99,9 Prozent unserer Kunden zufrieden stellen, dann haben wir dennoch 1.700 Leuten nicht den Service gegeben, den wir eigentlich geben wollen." Die Serie "Red Tape" läuft meist als Aufmacher auf der Titelseite der kleineren der beiden Zeitungen in San Francisco, die selbstbewußt im Titelkopf schreibt "Keeping San Francisco a two-newspaper town". (pjr)
Letzte Änderung
23.10.2008
Titel
Recherche im Dienst des Lesers
In
The Examiner (San Francisco)
Am
25.07.2001
Inhalt
"Missmanagement, Inkompetenz, schlechte Organisation, ungehobeltes Verhalten, Fehler und Nachlässigkeiten", kurzum schlechten Service, ob in Behörden oder priva-ten Dienstleistern, geißelt der "Examiner" in seiner Serie "Red Tape". Die Leser können anrufen oder eine Mail schicken, die Redaktion recherchiert, auch bei scheinbar kleinen Problemen wie der sich über "zwei Wochen, fünf Telefonate und vier Hausbe-suche" hinziehende Kabelanschluß. Die Redaktion fragte selbstverständlich auch die Telefongesellschaft AT&T und bekam eine bemerkenswerte Antwort: "Wenn wir jeden Tag 99,9 Prozent unserer Kunden zufrieden stellen, dann haben wir dennoch 1.700 Leuten nicht den Service gegeben, den wir eigentlich geben wollen." Die Serie "Red Tape" läuft meist als Aufmacher auf der Titelseite der kleineren der beiden Zeitungen in San Francisco, die selbstbewußt im Titelkopf schreibt "Keeping San Francisco a two-newspaper town". (pjr)

Scofield, Wurtemberg exchange vows

Daily Independent, Ridgecrest
22.07.2001
Menschen und nicht Sachen oder Themen stehen im Zentrum des amerikanischen Journalismus - im Lokalen sind dies auch die normalen Bürger. Der Rhythmus des Lebens spiegelt sich in der Zeitung komplett wieder: Jede Geburt und jede Hochzeit. Im "Daily Independent" im kalifornischen Ridgecrest, einer 28.000-Einwohner-Stadt in der Wüste, gibt es eine eigene Seite "Desert Love" (Wüsten-Liebe), auf der nicht nur die Brautpaare ausführlich vorgestellt werden, sondern auch die versprochene Hochzeiten: Jeanne und Jay planen zu heiraten. Für deutsche Verhältnisse undenkbar ist allerdings, daß auch die Scheidungen veröf-fentlicht werden, sämtliche Verhaftungen mit vollem Namen (selbst wenn einer in der Nacht betrunken aufgegriffen wird), wie dies in der Grand Canyon News zu lesen ist ? im kompletten Bericht der Rangers, wobei im Sommer vor allem Touristen auftau-chen, die sich bei der Hitze übernehmen. Beliebt sind Fragebogen, die in der Arizona Republic auch auf der Immobilienseite auftauchen ("Was haben Sie sich zuletzt für Ihre Wohnung gekauft? Was war das Un-gewöhnlichste, mit dem Sie je ihre Wohnung ausgestattet haben?") (pjr)
Letzte Änderung
23.10.2008
Stichwort(e)
Titel
Scofield, Wurtemberg exchange vows
In
Daily Independent, Ridgecrest
Am
22.07.2001
Inhalt
Menschen und nicht Sachen oder Themen stehen im Zentrum des amerikanischen Journalismus - im Lokalen sind dies auch die normalen Bürger. Der Rhythmus des Lebens spiegelt sich in der Zeitung komplett wieder: Jede Geburt und jede Hochzeit. Im "Daily Independent" im kalifornischen Ridgecrest, einer 28.000-Einwohner-Stadt in der Wüste, gibt es eine eigene Seite "Desert Love" (Wüsten-Liebe), auf der nicht nur die Brautpaare ausführlich vorgestellt werden, sondern auch die versprochene Hochzeiten: Jeanne und Jay planen zu heiraten. Für deutsche Verhältnisse undenkbar ist allerdings, daß auch die Scheidungen veröf-fentlicht werden, sämtliche Verhaftungen mit vollem Namen (selbst wenn einer in der Nacht betrunken aufgegriffen wird), wie dies in der Grand Canyon News zu lesen ist ? im kompletten Bericht der Rangers, wobei im Sommer vor allem Touristen auftau-chen, die sich bei der Hitze übernehmen. Beliebt sind Fragebogen, die in der Arizona Republic auch auf der Immobilienseite auftauchen ("Was haben Sie sich zuletzt für Ihre Wohnung gekauft? Was war das Un-gewöhnlichste, mit dem Sie je ihre Wohnung ausgestattet haben?") (pjr)

Quick Read

Las Vegas Review
21.07.2001
Leser wollen sich in ihrer Zeitung nicht verirren, sie wünschen Orientierung, im Inhalt wie in der Gliederung der Zeitung, sie hassen es, suchen zu müssen. So sind amerikanische Zeitungen stets in Büchern aufgegliedert, wobei die erste Seite eines jeden Buchs wie eine eigene Titelseite erscheint, mit aufwendigem Layout ohne Streifenanzeigen, großem Foto und oft auch mit eigenen Promos, die auf Geschichten und Rubriken auf den folgenden Seiten hinweisen. Nach der Titelseite geht allerdings oft die Übersichtlichkeit verloren; kein klarer Blockumbuch mehr, weil Anzeigen in den Textteil hineinragen; ganze Seiten nur mit Textüberläufen von der Titelseite. Für den eiligen Leser drucken einige Zeitungen nicht auf die Titelseite eine große Nachrichten-Übersicht, um diese nicht zu überfrachten; die San Jose Mercury News bringt auf der Seite 2 ?Today`s Top News? ebenso wie die Bakersfield Californian, die für ?Morning Briefing? knapp die Hälfte der zweiten Seite reserviert; die Las Vegas Review listet auf der ersten Aufschlagseite, der Seite 3, auf: ?Quick Read? als eine Schau über die Nachrichten, Menschen und Ereignisse des Tages. (pjr)
Letzte Änderung
23.10.2008
Titel
Quick Read
In
Las Vegas Review
Am
21.07.2001
Inhalt
Leser wollen sich in ihrer Zeitung nicht verirren, sie wünschen Orientierung, im Inhalt wie in der Gliederung der Zeitung, sie hassen es, suchen zu müssen. So sind amerikanische Zeitungen stets in Büchern aufgegliedert, wobei die erste Seite eines jeden Buchs wie eine eigene Titelseite erscheint, mit aufwendigem Layout ohne Streifenanzeigen, großem Foto und oft auch mit eigenen Promos, die auf Geschichten und Rubriken auf den folgenden Seiten hinweisen. Nach der Titelseite geht allerdings oft die Übersichtlichkeit verloren; kein klarer Blockumbuch mehr, weil Anzeigen in den Textteil hineinragen; ganze Seiten nur mit Textüberläufen von der Titelseite. Für den eiligen Leser drucken einige Zeitungen nicht auf die Titelseite eine große Nachrichten-Übersicht, um diese nicht zu überfrachten; die San Jose Mercury News bringt auf der Seite 2 ?Today`s Top News? ebenso wie die Bakersfield Californian, die für ?Morning Briefing? knapp die Hälfte der zweiten Seite reserviert; die Las Vegas Review listet auf der ersten Aufschlagseite, der Seite 3, auf: ?Quick Read? als eine Schau über die Nachrichten, Menschen und Ereignisse des Tages. (pjr)

'Mink' a friend to desert fish

The Arizona Republic
18.07.2001
Die Toten wandern in amerikanischen Zeitungen nur in den Großstädten in den An-zeigenteil, sonst berichtet die Redaktion - wie über Geburten und Hochzeiten - auch über den Tod der heimischen Bürger - und nicht selten in einem großen Nachruf wie über den populären Professor Wendell Lee Minckley. Daneben stehen kleine Nachrufe, geschrieben nach Angaben der Angehörigen. Die Idee der Nachrufe auf normale Bürger greift seit einiger Zeit der Berliner Tagesspiegel auf, den die Jury des Lokal-journalistenpreise der Adenauer-Stiftung dafür im Sommer 2001 auszeichnete (vgl. DREHSCHEIBE 20/2001). (pjr).
Letzte Änderung
23.10.2008
Stichwort(e)
Titel
'Mink' a friend to desert fish
In
The Arizona Republic
Am
18.07.2001
Inhalt
Die Toten wandern in amerikanischen Zeitungen nur in den Großstädten in den An-zeigenteil, sonst berichtet die Redaktion - wie über Geburten und Hochzeiten - auch über den Tod der heimischen Bürger - und nicht selten in einem großen Nachruf wie über den populären Professor Wendell Lee Minckley. Daneben stehen kleine Nachrufe, geschrieben nach Angaben der Angehörigen. Die Idee der Nachrufe auf normale Bürger greift seit einiger Zeit der Berliner Tagesspiegel auf, den die Jury des Lokal-journalistenpreise der Adenauer-Stiftung dafür im Sommer 2001 auszeichnete (vgl. DREHSCHEIBE 20/2001). (pjr).

Customer Bill of Rights

Orange County Register
16.07.2001
Täglich druckt der Orange County Register sein verlegerisches Grundgesetz ab, damit die Leser Anspruch und Wirklichkeit vergleichen können: ?The Orange County Regis-ter ist dient der Gesellschaft als eine unabhängige Quelle von Nachrichten und Infor-mationen, mit dem höchsten Standard an Sorgfalt, Glaubwürdigkeit und Integrität.? Gleichzeitig garantiert die Zeitung eine pünktliche Zustellung ? bis spätestens 5.30 Uhr am Morgen; und wenn dies nicht geschieht, kommt die Zeitung innerhalb von 59 Minuten nach der Reklamation. ?Ohne Furcht oder Rücksicht auf Freund oder Feind (Without Gear or Favor of Friend or Foe)?, so schreibt die Santa Barbara News-Press täglich groß ihr Motto auf die Meinungsseite; The Oakland Tribune veröffentlicht auf ihrer Meinungsseite den Wortlaut des ersten Verfassungszusatzes vom 15. Dezember 1791: ?Der Kongreß darf kein Gesetz erlassen..., das die Freiheit der Rede und der Presse beschneidet.? Auch die Bakersfield Californian bekennt sich im Impressum o-ben auf der Meinungsseite: ?The Californian strebt danach, das Leben aller Menschen in unserer Gemeinschaft zu verbessern, indem wir die Gelegenheit geben zu einem täglichen Forum, das zu einer offenen, fairen und ausgewogenen öffentliche Debatte ermutigt.?(pjr)
Letzte Änderung
08.02.2005
Titel
Customer Bill of Rights
In
Orange County Register
Am
16.07.2001
Inhalt
Täglich druckt der Orange County Register sein verlegerisches Grundgesetz ab, damit die Leser Anspruch und Wirklichkeit vergleichen können: ?The Orange County Regis-ter ist dient der Gesellschaft als eine unabhängige Quelle von Nachrichten und Infor-mationen, mit dem höchsten Standard an Sorgfalt, Glaubwürdigkeit und Integrität.? Gleichzeitig garantiert die Zeitung eine pünktliche Zustellung ? bis spätestens 5.30 Uhr am Morgen; und wenn dies nicht geschieht, kommt die Zeitung innerhalb von 59 Minuten nach der Reklamation. ?Ohne Furcht oder Rücksicht auf Freund oder Feind (Without Gear or Favor of Friend or Foe)?, so schreibt die Santa Barbara News-Press täglich groß ihr Motto auf die Meinungsseite; The Oakland Tribune veröffentlicht auf ihrer Meinungsseite den Wortlaut des ersten Verfassungszusatzes vom 15. Dezember 1791: ?Der Kongreß darf kein Gesetz erlassen..., das die Freiheit der Rede und der Presse beschneidet.? Auch die Bakersfield Californian bekennt sich im Impressum o-ben auf der Meinungsseite: ?The Californian strebt danach, das Leben aller Menschen in unserer Gemeinschaft zu verbessern, indem wir die Gelegenheit geben zu einem täglichen Forum, das zu einer offenen, fairen und ausgewogenen öffentliche Debatte ermutigt.?(pjr)

Business Monday

Orange County Register
16.07.2001
Der Business Monday ist eine Beilage, die jeden Montag als Magazin im Halbformat dem Orange County Register beiliegt: 32 Seiten (davon die Hälfte Anzeigen) mit dem Porträt eines 18jährigen aus der Region als Präsident einer Internet-Firma, der sich 400.000 Dollar von Investoren besorgt hat; mit einer Reihe von Fragebogen, ausgefüllt von jungen lokalen Unternehmern (die auch die Frage nach ihrem jährlichen Einkom-men beantworten); eine Fülle von Personalien; Frage-und-Antwort-Kolumnen sowie Ratgeber zu Themen wie "Wie mache ich das Beste in schlechten Zeiten?" oder "Was tue ich, wenn ich einen Fehler gemacht habe?" Wirtschaft wird anders dargestellt als in deutschen Zeitungen: Sie stellt Menschen und Menschen und Karriere in den Mittelpunkt: "People on the move" heißt eine Rubrik in der San Jose Mercury News, der Zeitung des Silicon Valley. Und "Wirtschaft" ist, ne-ben riesengroßen Börsennotierungen, in der Regel regional. "The Tribune"aus San Luis Obispo bringt als Aufmacher der Wirtschafts-Seite beispielsweise eine Reportage über den Landwirt Dean Kahan, dem Heuschrecken die Blätter von 80 Olivenbäume vertilgt hatten. Die Santa Maria Times bringt einmal im Monat die Liste sämtlicher neuer Geschäfte und Unternehmen der Region, und das waren im Juni immerhin sechzig ("Fresh Business"). Keine Scheu vor Anzeigenkunden hat offenbar die kleine "Mariposa Gazette" (die als einzige Zeitung nicht im Internet vertreten ist). Sie fordert zum zweiten Mal schon ihre dreißigtausend Leser auf, die besten Geschäfte zu wählen: ?The Best of the Best in Mariposa County vom besten Blumenladen übr den besten Frisör bis zur besten Vorschule. (pjr)
Letzte Änderung
23.10.2008
Stichwort(e)
Titel
Business Monday
In
Orange County Register
Am
16.07.2001
Inhalt
Der Business Monday ist eine Beilage, die jeden Montag als Magazin im Halbformat dem Orange County Register beiliegt: 32 Seiten (davon die Hälfte Anzeigen) mit dem Porträt eines 18jährigen aus der Region als Präsident einer Internet-Firma, der sich 400.000 Dollar von Investoren besorgt hat; mit einer Reihe von Fragebogen, ausgefüllt von jungen lokalen Unternehmern (die auch die Frage nach ihrem jährlichen Einkom-men beantworten); eine Fülle von Personalien; Frage-und-Antwort-Kolumnen sowie Ratgeber zu Themen wie "Wie mache ich das Beste in schlechten Zeiten?" oder "Was tue ich, wenn ich einen Fehler gemacht habe?" Wirtschaft wird anders dargestellt als in deutschen Zeitungen: Sie stellt Menschen und Menschen und Karriere in den Mittelpunkt: "People on the move" heißt eine Rubrik in der San Jose Mercury News, der Zeitung des Silicon Valley. Und "Wirtschaft" ist, ne-ben riesengroßen Börsennotierungen, in der Regel regional. "The Tribune"aus San Luis Obispo bringt als Aufmacher der Wirtschafts-Seite beispielsweise eine Reportage über den Landwirt Dean Kahan, dem Heuschrecken die Blätter von 80 Olivenbäume vertilgt hatten. Die Santa Maria Times bringt einmal im Monat die Liste sämtlicher neuer Geschäfte und Unternehmen der Region, und das waren im Juni immerhin sechzig ("Fresh Business"). Keine Scheu vor Anzeigenkunden hat offenbar die kleine "Mariposa Gazette" (die als einzige Zeitung nicht im Internet vertreten ist). Sie fordert zum zweiten Mal schon ihre dreißigtausend Leser auf, die besten Geschäfte zu wählen: ?The Best of the Best in Mariposa County vom besten Blumenladen übr den besten Frisör bis zur besten Vorschule. (pjr)

Job training that works

High Desert Sun
16.07.2001
Paul-Josef Raue stellt einige Anregungen aus US-Zeitungen vor: Eine eigene "Schul-" (School-)Seite bietet die High Desert Sun aus Barstow, einer Wüstenstadt auf halbem Weg zwischen Las Vegas und Los Angeles. Der Orange County Register bringt auf der Titelseite und einer Focus-Seite die Reportage über Mitglieder einer Kirchengemeinde, die nicht nur über Nächstenliebe reden, sondern an einem Sonntag auszogen, Menschen konkret zu helfen: Ergänzt wird die Reportage durch viel Service. Die Las Vegas Sun hilft dem Redakteur wie dem Leser: Zu Beginn des Kommentars steht das Thema sowie die Meinung, jeweils knapp in einem Satz formuliert. Der Bakersfield Californian bringt täglich eine bunte Kinderzeichnung auf der Wetterseite ("Kids weather eye") mit Name und Alter und Schule des Kindes sowie des Klassenlehrers. (PJR)
Letzte Änderung
23.10.2008
Titel
Job training that works
In
High Desert Sun
Am
16.07.2001
Inhalt
Paul-Josef Raue stellt einige Anregungen aus US-Zeitungen vor: Eine eigene "Schul-" (School-)Seite bietet die High Desert Sun aus Barstow, einer Wüstenstadt auf halbem Weg zwischen Las Vegas und Los Angeles. Der Orange County Register bringt auf der Titelseite und einer Focus-Seite die Reportage über Mitglieder einer Kirchengemeinde, die nicht nur über Nächstenliebe reden, sondern an einem Sonntag auszogen, Menschen konkret zu helfen: Ergänzt wird die Reportage durch viel Service. Die Las Vegas Sun hilft dem Redakteur wie dem Leser: Zu Beginn des Kommentars steht das Thema sowie die Meinung, jeweils knapp in einem Satz formuliert. Der Bakersfield Californian bringt täglich eine bunte Kinderzeichnung auf der Wetterseite ("Kids weather eye") mit Name und Alter und Schule des Kindes sowie des Klassenlehrers. (PJR)

How they voted

Santa Barbara News-Press
13.07.2001
Zu wichtigen Abstimmungen bringen die amerikanischen Regionalzeitungen nicht die großen politischen Debatten, sondern das Votum jedes einzelnen heimischen Abgeordneten ? so wie es die Santa Barbara News-Press für die Abstimmung des Schulausschusses tut, der die Frage zu entscheiden hatte, ob die drei Hochschulen Sporttrainer anstellen sollen. Der San Francisco Chronicle listet in einer übersichtlichen Tabelle sämtliche 17 Abgeordneten aus der Bay-Region auf, und schreibt, ob sie bei großen Abstimmungen in Washington mit Ja oder Nein entschieden haben. So nehmen die Zeitungen den Begriff Volksvertreters ernst: Der Leser erfährt, wie sein Vertreter abgestimmt hat ? und erfährt nicht nur, wie in den deutschen Zeitungen, die Abstimmungsergebnisse der Parteien. (pjr)
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23.10.2008
Stichwort(e)
Titel
How they voted
In
Santa Barbara News-Press
Am
13.07.2001
Inhalt
Zu wichtigen Abstimmungen bringen die amerikanischen Regionalzeitungen nicht die großen politischen Debatten, sondern das Votum jedes einzelnen heimischen Abgeordneten ? so wie es die Santa Barbara News-Press für die Abstimmung des Schulausschusses tut, der die Frage zu entscheiden hatte, ob die drei Hochschulen Sporttrainer anstellen sollen. Der San Francisco Chronicle listet in einer übersichtlichen Tabelle sämtliche 17 Abgeordneten aus der Bay-Region auf, und schreibt, ob sie bei großen Abstimmungen in Washington mit Ja oder Nein entschieden haben. So nehmen die Zeitungen den Begriff Volksvertreters ernst: Der Leser erfährt, wie sein Vertreter abgestimmt hat ? und erfährt nicht nur, wie in den deutschen Zeitungen, die Abstimmungsergebnisse der Parteien. (pjr)

Datebook

San Francisco Chronicle
12.07.2001
Der direkte Nutzwert der Zeitung steigt immer weiter. Der San Francisco Chronicle bringt täglich ein eigenes Buch nur mit Veranstaltungshinweisen, eine Art tägliches Stadtmagazin, das "Datebook" mit Kino und Theater, Konzerten und Party und allen aktuellen Attraktionen, mit Fernsehen, Kreuzworträtsel und Comics.
Letzte Änderung
23.10.2008
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Titel
Datebook
In
San Francisco Chronicle
Am
12.07.2001
Inhalt
Der direkte Nutzwert der Zeitung steigt immer weiter. Der San Francisco Chronicle bringt täglich ein eigenes Buch nur mit Veranstaltungshinweisen, eine Art tägliches Stadtmagazin, das "Datebook" mit Kino und Theater, Konzerten und Party und allen aktuellen Attraktionen, mit Fernsehen, Kreuzworträtsel und Comics.

Prices, Tourism Boost Red Line Ridership

Los Angeles Times
04.07.2001
So würde es ?Focus? machen: Auf das Foto oder die Zeichnung einer U-Bahn legt der Grafiker die Kurve der Fahrgast-Zahlen. Doch die Infografiker der Los Angeles Times verzichtet auf Infografiken, die lange in Mode waren, die nicht selten wie Kinder-Gemälde aussahen und die oft mehr verwirrten als erklärten. Overdesign nennt der be-kannteste Zeitungsgestalter Mario Garcia (der in Deutschland neben anderen den Ta-gesspiegel renovierte) die grafischen Orgien der letzten Jahre. Das Beispiel der Los Angeles Time zeigt jedenfalls, daß eine einfache Kurve leicht zu verstehen ist: Die Zahl der Fahrgäste der U-Bahn in Los Angeles ist sowohl werktags wie am Wochen-ende angestiegen, vor allem in den letzten Monaten, als die Benzinpreise kräftig an-stiegen. Kurven, Säulen und Torten ohne Schnörkel finden sich mittlerweile in den meisten amerikanischen Zeitungen. Wir müssen wieder Minimalisten werden, um unsere Nachrichten zu präsentieren, ist sich Design-Guru Garcia sicher: ?Zeitungen müssen wie Zeitungen aussehen? ? und er stellt fünf Forderungen auf : 1. Bringe auf der Titelseite so viele Themen wie möglich unter. 2. Biete dem Leser ein einfaches Navigations-System durch die Zeitung an. 3. Formuliere starke Schlagzeilen, drucke aussagekräftige Fotos, aber beschränke die Zahl der Bilder. 4. Mache die Infografiken schlicht und verständlich und sorge für Links ins Inter-net, die einfach zu nutzen sind. 5. Denk dran: Weniger ist mehr. (pjr)
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23.10.2008
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Titel
Prices, Tourism Boost Red Line Ridership
In
Los Angeles Times
Am
04.07.2001
Inhalt
So würde es ?Focus? machen: Auf das Foto oder die Zeichnung einer U-Bahn legt der Grafiker die Kurve der Fahrgast-Zahlen. Doch die Infografiker der Los Angeles Times verzichtet auf Infografiken, die lange in Mode waren, die nicht selten wie Kinder-Gemälde aussahen und die oft mehr verwirrten als erklärten. Overdesign nennt der be-kannteste Zeitungsgestalter Mario Garcia (der in Deutschland neben anderen den Ta-gesspiegel renovierte) die grafischen Orgien der letzten Jahre. Das Beispiel der Los Angeles Time zeigt jedenfalls, daß eine einfache Kurve leicht zu verstehen ist: Die Zahl der Fahrgäste der U-Bahn in Los Angeles ist sowohl werktags wie am Wochen-ende angestiegen, vor allem in den letzten Monaten, als die Benzinpreise kräftig an-stiegen. Kurven, Säulen und Torten ohne Schnörkel finden sich mittlerweile in den meisten amerikanischen Zeitungen. Wir müssen wieder Minimalisten werden, um unsere Nachrichten zu präsentieren, ist sich Design-Guru Garcia sicher: ?Zeitungen müssen wie Zeitungen aussehen? ? und er stellt fünf Forderungen auf : 1. Bringe auf der Titelseite so viele Themen wie möglich unter. 2. Biete dem Leser ein einfaches Navigations-System durch die Zeitung an. 3. Formuliere starke Schlagzeilen, drucke aussagekräftige Fotos, aber beschränke die Zahl der Bilder. 4. Mache die Infografiken schlicht und verständlich und sorge für Links ins Inter-net, die einfach zu nutzen sind. 5. Denk dran: Weniger ist mehr. (pjr)

KURIER-Leser erinnnern sich an die Zeit nach dem Krieg, in der Amerikaner Care-Pakete schickten

Wiesbadener Kurier
20.02.1996
Nach dem Krieg lechzten in Deutschland leere Mägen nach allem, was eßbar war. Um so mehr lief das Wasser in den Mündern zusammen, als die ersten Care-Pakete aus den USA eintrafen. Der Kurier forderte seine Leser auf, über die Zeit vor 50 Jahren zu schreiben.
Letzte Änderung
20.06.2008
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KURIER-Leser erinnnern sich an die Zeit nach dem Krieg, in der Amerikaner Care-Pakete schickten
In
Wiesbadener Kurier
Am
20.02.1996
Inhalt
Nach dem Krieg lechzten in Deutschland leere Mägen nach allem, was eßbar war. Um so mehr lief das Wasser in den Mündern zusammen, als die ersten Care-Pakete aus den USA eintrafen. Der Kurier forderte seine Leser auf, über die Zeit vor 50 Jahren zu schreiben.

The paper that works Ein Arbeitsbesuch bei der "Chicago Tribune"

Almanach Redaktion \'98
01.01.1970
Jochen Buchsteiner, politischer Redakteur bei der ,Zeit", berichtet über die ,Chicago Tribune" im Hinblick auf Größe, Aufbau, Organisation und ungewöhnliche Dimensionen bei Großereignissen sowie auf Veränderungen durch die Koordination von traditionellem, geschriebenem Journalismus und modernem Fernseh- und Online-Journalismus. Er beschreibt die Formenvielfalt und Meinungsfreude der ,Tribune", die Spezialisierung der Redakteure, und wie Kommentarseiten entstehen. International. USA. Redaktion.(TB)
Letzte Änderung
22.05.2002
Stichwort(e)
Titel
The paper that works Ein Arbeitsbesuch bei der "Chicago Tribune"
In
Almanach Redaktion \'98
Am
01.01.1970
Inhalt
Jochen Buchsteiner, politischer Redakteur bei der ,Zeit", berichtet über die ,Chicago Tribune" im Hinblick auf Größe, Aufbau, Organisation und ungewöhnliche Dimensionen bei Großereignissen sowie auf Veränderungen durch die Koordination von traditionellem, geschriebenem Journalismus und modernem Fernseh- und Online-Journalismus. Er beschreibt die Formenvielfalt und Meinungsfreude der ,Tribune", die Spezialisierung der Redakteure, und wie Kommentarseiten entstehen. International. USA. Redaktion.(TB)

Setting the Record Straight

San Jose Mercury
01.01.1970
Wer mit dem Leser ins Gespräch kommen will, muß auch seine Profession erklären - inklusive der Fehler. So preist David Yarnold von den San Jose Mercury News in seiner Kolumne "view from the newsroom" (Nachrichten aus der Redaktion) die hohe Kunst des Journalismus, die tiefe und genaue Recherche: "Investigativer Journalismus hat schon immer unsere wichtigste und vornehmste Aufgabe repräsentiert: Die Mäch-tigen werden für ihr Tun verantwortlich gemacht und Ungerechtigkeit aufgedeckt." Und gerade als vielen Zeitungen der investigative Journalismus zu teuer und zeitauf-wendig wurde, vertiefte die Mercury News ihre Verpflichtung zur Recherche. Diese Vorrede führt zur Selbstkritik. So verletzte die Zeitung bei der "Monster Story" eine eherne ethische Regel: Sie nutzte ein Archiv, das nicht für Journalisten zugäng-lich ist; der Reporter Jim Dyer (der mit vollem Namen mehrfach genannt wird) wies sich nicht als Journalist aus und stellte auch nicht klar, das seine Recherche für eine Story genutzt werden soll - und er besprach das Problem nicht mit dem zuständigen Redakteur. Und nur der verantwortliche Redakteur kann entscheiden, ob anonyme Re-cherchen so wichtig sind, daß sie veröffentlicht werden müssen. (pjr)
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23.10.2008
Titel
Setting the Record Straight
In
San Jose Mercury
Am
01.01.1970
Inhalt
Wer mit dem Leser ins Gespräch kommen will, muß auch seine Profession erklären - inklusive der Fehler. So preist David Yarnold von den San Jose Mercury News in seiner Kolumne "view from the newsroom" (Nachrichten aus der Redaktion) die hohe Kunst des Journalismus, die tiefe und genaue Recherche: "Investigativer Journalismus hat schon immer unsere wichtigste und vornehmste Aufgabe repräsentiert: Die Mäch-tigen werden für ihr Tun verantwortlich gemacht und Ungerechtigkeit aufgedeckt." Und gerade als vielen Zeitungen der investigative Journalismus zu teuer und zeitauf-wendig wurde, vertiefte die Mercury News ihre Verpflichtung zur Recherche. Diese Vorrede führt zur Selbstkritik. So verletzte die Zeitung bei der "Monster Story" eine eherne ethische Regel: Sie nutzte ein Archiv, das nicht für Journalisten zugäng-lich ist; der Reporter Jim Dyer (der mit vollem Namen mehrfach genannt wird) wies sich nicht als Journalist aus und stellte auch nicht klar, das seine Recherche für eine Story genutzt werden soll - und er besprach das Problem nicht mit dem zuständigen Redakteur. Und nur der verantwortliche Redakteur kann entscheiden, ob anonyme Re-cherchen so wichtig sind, daß sie veröffentlicht werden müssen. (pjr)

Frage der Einheit: Text - Bild - Gestaltung

The Arizona Republic
01.01.1970
Schmuckfotos sind selten auf Titelseiten von US-Zeitungen zu entdecken. Stattdessen dominieren geplante Eigenbeiträge, Wie Paul-Josef Raue u.a. am Beispiel von The Arizona Public erläutert. (HG)
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23.10.2008
Stichwort(e)
Titel
Frage der Einheit: Text - Bild - Gestaltung
In
The Arizona Republic
Am
01.01.1970
Inhalt
Schmuckfotos sind selten auf Titelseiten von US-Zeitungen zu entdecken. Stattdessen dominieren geplante Eigenbeiträge, Wie Paul-Josef Raue u.a. am Beispiel von The Arizona Public erläutert. (HG)

Die automatische Redaktion

Forum Lokaljournalismus 2003 Schlechte Zeiten, gute Zeiten - Konzepte für Redaktionen in der Krise
01.01.1970
Über für den Journalismus bedeutsame Neuentwicklungen der Computertechnik berichtet die Medienjournalistin Katja Riefler. Vor allem richtet sie den Blick auf die USA, wo Systeme bereits selbsttätig Archive durchsuchen und daraus neue Artikel zusammenstellen, in erster Linie zu Politikthemen. Beschrieben wird auch das Projekt ?newsplex? in Columbia, ein Gebäude, in dem sämtliche Computer vernetzt sind und technische Neuerungen getestet werden ? etwa intelligente Archivsysteme und Visualisierung der Nachrichtenlage. Ein ?Tablet PC? erlaubt Interviews aufzuzeichnen und die Worte gleich in ein Manuskript umwandeln zu lassen. (VD)
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05.11.2003
Titel
Die automatische Redaktion
In
Forum Lokaljournalismus 2003 Schlechte Zeiten, gute Zeiten - Konzepte für Redaktionen in der Krise
Am
01.01.1970
Inhalt
Über für den Journalismus bedeutsame Neuentwicklungen der Computertechnik berichtet die Medienjournalistin Katja Riefler. Vor allem richtet sie den Blick auf die USA, wo Systeme bereits selbsttätig Archive durchsuchen und daraus neue Artikel zusammenstellen, in erster Linie zu Politikthemen. Beschrieben wird auch das Projekt ?newsplex? in Columbia, ein Gebäude, in dem sämtliche Computer vernetzt sind und technische Neuerungen getestet werden ? etwa intelligente Archivsysteme und Visualisierung der Nachrichtenlage. Ein ?Tablet PC? erlaubt Interviews aufzuzeichnen und die Worte gleich in ein Manuskript umwandeln zu lassen. (VD)

Blick über den Teich - Qualitätssicherung im US-amerikanischen Journalismus

Forum Lokaljournalismus 2003 Schlechte Zeiten, gute Zeiten - Konzepte für Redaktionen in der Krise
01.01.1970
Nach den Kriterien Interaktivität und Transparenz untersuchte Prof. Dr. Stephan Ruß-Mohl, Dozent an der Università della Svizzera italiana in Lugano, US-Tageszeitungen. Der Beitrag gibt die wichtigsten Ergebnisse wieder. Genannt werden die Kriterien, an denen die Studie Interaktivität festmacht, und die Faktoren, durch die Transparenz entsteht. Interaktivität steige mit der Herstellung von Leseröffentlichkeit, so Ruß-Mohl. In Sachen Transparenz nennt er Beispiele von ?mission statements? (Selbstbestimmungen) einiger US-Zeitungen. Darüber hinaus vergleicht der Wissenschaftler die Korrektur-Kultur von Blättern in Deutschland und den USA; Ergebnis: In den USA wird offener mit eigenen Skandalen und Fehlern umgegangen. Auch deutsche Zeitungen sollten öfters ihre Mission publizieren und errungene Journalistenpreise für die Eigenwerbung nutzen, so Ruß-Mohl. Eine Biografie des Medienexperten und Literaturauswahl schließen sich an. (VD)
Letzte Änderung
05.11.2003
Titel
Blick über den Teich - Qualitätssicherung im US-amerikanischen Journalismus
In
Forum Lokaljournalismus 2003 Schlechte Zeiten, gute Zeiten - Konzepte für Redaktionen in der Krise
Am
01.01.1970
Inhalt
Nach den Kriterien Interaktivität und Transparenz untersuchte Prof. Dr. Stephan Ruß-Mohl, Dozent an der Università della Svizzera italiana in Lugano, US-Tageszeitungen. Der Beitrag gibt die wichtigsten Ergebnisse wieder. Genannt werden die Kriterien, an denen die Studie Interaktivität festmacht, und die Faktoren, durch die Transparenz entsteht. Interaktivität steige mit der Herstellung von Leseröffentlichkeit, so Ruß-Mohl. In Sachen Transparenz nennt er Beispiele von ?mission statements? (Selbstbestimmungen) einiger US-Zeitungen. Darüber hinaus vergleicht der Wissenschaftler die Korrektur-Kultur von Blättern in Deutschland und den USA; Ergebnis: In den USA wird offener mit eigenen Skandalen und Fehlern umgegangen. Auch deutsche Zeitungen sollten öfters ihre Mission publizieren und errungene Journalistenpreise für die Eigenwerbung nutzen, so Ruß-Mohl. Eine Biografie des Medienexperten und Literaturauswahl schließen sich an. (VD)

50 Jahre Westintegration - Perspektiven für das Verhältnis USA/Europa

Workshop 17. Juni 1953 Geschichten aus der Geschichte
01.01.1970
Der Journalist Peter Bender liefert eine Gesamtschau von 50 Jahren Westintegration und schließt einen Blick in die Zukunft an. Er zeigt, wie die Deutschen schon am Ende des Krieges die Westmächte den Russen vorzogen und wie die Deutschen in Ost und West sich neuen Ideologien ergaben, um die eigene Vergangenheit vergessen zu machen. Bender betont, dass die große Mehrheit im Westen die deutsche Einheit der eigenen Sicherheit opferte. Er geht auf den Bruch in den Beziehungen zur USA durch den Vietnamkrieg und die Ostpolitik ein und schildert die Interessen der Amerikaner, in Europa mit Truppen weiterhin präsent zu sein. In der künftigen Weltordnung, so Bender, könnten China und Indien eine große Rolle spielen und auch die Bedeutung Europas für die USA wieder wachsen. (VD)
Letzte Änderung
05.04.2005
Titel
50 Jahre Westintegration - Perspektiven für das Verhältnis USA/Europa
In
Workshop 17. Juni 1953 Geschichten aus der Geschichte
Am
01.01.1970
Inhalt
Der Journalist Peter Bender liefert eine Gesamtschau von 50 Jahren Westintegration und schließt einen Blick in die Zukunft an. Er zeigt, wie die Deutschen schon am Ende des Krieges die Westmächte den Russen vorzogen und wie die Deutschen in Ost und West sich neuen Ideologien ergaben, um die eigene Vergangenheit vergessen zu machen. Bender betont, dass die große Mehrheit im Westen die deutsche Einheit der eigenen Sicherheit opferte. Er geht auf den Bruch in den Beziehungen zur USA durch den Vietnamkrieg und die Ostpolitik ein und schildert die Interessen der Amerikaner, in Europa mit Truppen weiterhin präsent zu sein. In der künftigen Weltordnung, so Bender, könnten China und Indien eine große Rolle spielen und auch die Bedeutung Europas für die USA wieder wachsen. (VD)

www.wahljahr2002.de Inhalte, Formate und Trends in der digitalen Politik-Arena

Bundestagswahl 2002 im Netz Internet-Workshop der Bundeszentrale für politische Bildung / bpb
01.01.1970
Die wesentlichen Elemente des Online-Wahlkampfes zur Bundestagswahl 2002 skizziert der Gießener Politikwissenschaftler Dr. Christoph Bieber. Er schildert die wichtigsten Inhalte, Formate und Trends und beleuchtet die Dramaturgie der Online-Aktivitäten. Dabei wirft er immer wieder einen Blick zurück auf den ersten Internet-Wahlkampf 1998 und vergleicht das Vorgehen in Deutschland mit dem in den USA. Deutlich wird, dass die zentralen Seiten der Parteien eine geringere Rolle spielen als ?Tochterseiten?, die speziell den Wahlkampf abbilden. Eine Aufgabe der seriösen Medien: Unterstützerseiten sowie frei erfundene Kandidatenseiten von offiziellen Angeboten unterscheiden. Auch wahlbezogene Unterhaltungsangebote nimmt Bieber unter die Lupe. Außerdem geht er auf das Wechselspiel von TV und Internet ein. (VD)
Letzte Änderung
05.08.2004
Titel
www.wahljahr2002.de Inhalte, Formate und Trends in der digitalen Politik-Arena
In
Bundestagswahl 2002 im Netz Internet-Workshop der Bundeszentrale für politische Bildung / bpb
Am
01.01.1970
Inhalt
Die wesentlichen Elemente des Online-Wahlkampfes zur Bundestagswahl 2002 skizziert der Gießener Politikwissenschaftler Dr. Christoph Bieber. Er schildert die wichtigsten Inhalte, Formate und Trends und beleuchtet die Dramaturgie der Online-Aktivitäten. Dabei wirft er immer wieder einen Blick zurück auf den ersten Internet-Wahlkampf 1998 und vergleicht das Vorgehen in Deutschland mit dem in den USA. Deutlich wird, dass die zentralen Seiten der Parteien eine geringere Rolle spielen als ?Tochterseiten?, die speziell den Wahlkampf abbilden. Eine Aufgabe der seriösen Medien: Unterstützerseiten sowie frei erfundene Kandidatenseiten von offiziellen Angeboten unterscheiden. Auch wahlbezogene Unterhaltungsangebote nimmt Bieber unter die Lupe. Außerdem geht er auf das Wechselspiel von TV und Internet ein. (VD)

"Folter frei" - Abu Ghraib in den Medien

Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
01.01.1970
-Warum konnten US-Soldaten im Nachkriegsirak lange Zeit foltern, ohne dass dies in deutschen Medien publik geworden wäre? Medienstudierende der Hochschule Mittweida sind der Frage nach den Ursachen im Rahmen eines Forschungsprojekts nachgegangen. Horst Müller, Professor für Redaktionspraxis im Fachbereich Medien der Hochschule, erläutert das Vorgehen und die wichtigsten Ergebnisse. Er unterstreicht, dass es bereits frühzeitig Hinweise auf US-Folter im Irak gab, den traditionellen Medien offenbar der Mut und das Interesse fehlten, dies zu thematisieren. Dagegen fanden die Studierenden heraus, dass in alternativen Medien wie der ?Netzeitung? durchaus früh von Übergriffen zu lesen war. Die Ergebnisse ihrer Arbeit sind mittlerweile in einem Sachbuch nachzulesen. (vd)
Letzte Änderung
19.12.2005
Titel
"Folter frei" - Abu Ghraib in den Medien
In
Redaktion 2005 - Jahrbuch für Journalisten Mit Tipps, Themen & Terminen fürs Lokale
Am
01.01.1970
Inhalt
-Warum konnten US-Soldaten im Nachkriegsirak lange Zeit foltern, ohne dass dies in deutschen Medien publik geworden wäre? Medienstudierende der Hochschule Mittweida sind der Frage nach den Ursachen im Rahmen eines Forschungsprojekts nachgegangen. Horst Müller, Professor für Redaktionspraxis im Fachbereich Medien der Hochschule, erläutert das Vorgehen und die wichtigsten Ergebnisse. Er unterstreicht, dass es bereits frühzeitig Hinweise auf US-Folter im Irak gab, den traditionellen Medien offenbar der Mut und das Interesse fehlten, dies zu thematisieren. Dagegen fanden die Studierenden heraus, dass in alternativen Medien wie der ?Netzeitung? durchaus früh von Übergriffen zu lesen war. Die Ergebnisse ihrer Arbeit sind mittlerweile in einem Sachbuch nachzulesen. (vd)