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Schnellsuche über die Schlagwortliste

Ergebnisse für "Behinderung"

Vorurteile ins Abseits stellen

drehscheibe
01.09.2018
Sie bloggt über ihren Lieblingsverein, hat bereits ein Fußballbuch geschrieben und volontiert bei der Neuen Westfälischen. Dass sie fast vollständig bewegungsunfähig ist, hindert Andrea Sahlmen nicht.
Letzte Änderung
31.08.2018
Titel
Vorurteile ins Abseits stellen
In
drehscheibe
Am
01.09.2018
Inhalt
Sie bloggt über ihren Lieblingsverein, hat bereits ein Fußballbuch geschrieben und volontiert bei der Neuen Westfälischen. Dass sie fast vollständig bewegungsunfähig ist, hindert Andrea Sahlmen nicht.

Beim Rollstuhl-Rugby mitgespielt

Badische Neueste Nachrichten (Karlsruhe)
08.06.2018
Es gibt immer mehr Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung, einer Sportart nachzugehen. Ein Redakteur der Badischen Neuesten Nachrichten (Karlsruhe) hat sich anlässlich des Aktionstags „Sport ohne Grenzen“ in der Region als Rollstuhl-Rugby- Spieler getestet.
Letzte Änderung
28.06.2018
Titel
Beim Rollstuhl-Rugby mitgespielt
In
Badische Neueste Nachrichten (Karlsruhe)
Am
08.06.2018
Inhalt
Es gibt immer mehr Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung, einer Sportart nachzugehen. Ein Redakteur der Badischen Neuesten Nachrichten (Karlsruhe) hat sich anlässlich des Aktionstags „Sport ohne Grenzen“ in der Region als Rollstuhl-Rugby- Spieler getestet.

Interview mit Matthias Vollbracht

drehscheibe
10.12.2017
Zu unkritisch, zu eindimensional – Medienforscher Matthias Vollbracht hat die Berichterstattung über Behinderung untersucht. Er erklärt, wie es besser ginge.
Letzte Änderung
08.02.2018
Titel
Interview mit Matthias Vollbracht
In
drehscheibe
Am
10.12.2017
Inhalt
Zu unkritisch, zu eindimensional – Medienforscher Matthias Vollbracht hat die Berichterstattung über Behinderung untersucht. Er erklärt, wie es besser ginge.

Inklusion im Klassenzimmer

Waiblinger Kreiszeitung
01.04.2017
Eine Reporterin der Waiblinger Kreiszeitung begleitet einen schwerbehinderten Jungen, der auf eine Regelschule geht. Wie sieht sein Alltag aus? Wie der Alltag seiner Mitschüler?
Letzte Änderung
28.06.2018
Titel
Inklusion im Klassenzimmer
In
Waiblinger Kreiszeitung
Am
01.04.2017
Inhalt
Eine Reporterin der Waiblinger Kreiszeitung begleitet einen schwerbehinderten Jungen, der auf eine Regelschule geht. Wie sieht sein Alltag aus? Wie der Alltag seiner Mitschüler?

Klein, aber oho!

drehscheibe
01.10.2016
Die Zeitung ist nur was für Erwachsene? Von wegen. Vom Kita-Check bis „Pokémon Go“ – Ideen, wie Redaktionen besser über und für Kinder berichten können.
Letzte Änderung
20.06.2017
Titel
Klein, aber oho!
In
drehscheibe
Am
01.10.2016
Inhalt
Die Zeitung ist nur was für Erwachsene? Von wegen. Vom Kita-Check bis „Pokémon Go“ – Ideen, wie Redaktionen besser über und für Kinder berichten können.

Querschnittsgelähmte Sportlerin vorgestellt

Nürtinger Zeitung
23.08.2016
Schwimmen und Skifahren ist nichts für Menschen mit Querschnittslähmung? Die Nürtinger Zeitung weiß es besser. In einem Beitrag ihrer Serie zum Behindertensport in der Region stellt die Zeitung eine Sportlerin vor, die sich gleichwohl durch das kühle Nass eines Schwimmbeckens fortzubewegen weiß wie auch über die nasskühlen Schneemassen einer Ski-Abfahrt.
Letzte Änderung
19.12.2017
Titel
Querschnittsgelähmte Sportlerin vorgestellt
In
Nürtinger Zeitung
Am
23.08.2016
Inhalt
Schwimmen und Skifahren ist nichts für Menschen mit Querschnittslähmung? Die Nürtinger Zeitung weiß es besser. In einem Beitrag ihrer Serie zum Behindertensport in der Region stellt die Zeitung eine Sportlerin vor, die sich gleichwohl durch das kühle Nass eines Schwimmbeckens fortzubewegen weiß wie auch über die nasskühlen Schneemassen einer Ski-Abfahrt.

Ausflug ins Gebrechen

Mindener Tageblatt
24.11.2012
Ein Redakteur unternimmt einen Stadtrundgang in einem Simulationsanzug, der ihn um 30 Jahre altern lässt.
Letzte Änderung
07.03.2017
Titel
Ausflug ins Gebrechen
In
Mindener Tageblatt
Am
24.11.2012
Inhalt
Ein Redakteur unternimmt einen Stadtrundgang in einem Simulationsanzug, der ihn um 30 Jahre altern lässt.

Im Rolli recherchieren

Kölner Express
11.09.2012
Zwei schwerbehinderte Mädchen absolvieren Schulpraktika in der Redaktion des Kölner Express. Journalistenschüler begleiten sie.
Letzte Änderung
07.03.2017
Titel
Im Rolli recherchieren
In
Kölner Express
Am
11.09.2012
Inhalt
Zwei schwerbehinderte Mädchen absolvieren Schulpraktika in der Redaktion des Kölner Express. Journalistenschüler begleiten sie.

Die Turnstunde der besonderen Art

Basler Zeitung
25.01.2007
Gehandicapt: In der Serie „Miteinander“ beschäftigte sich die Basler Zeitung Anfang 2007 mit dem Behindertensport. Mit Interviews und Reportagen wird das Thema dargestellt.
Letzte Änderung
23.10.2007
Titel
Die Turnstunde der besonderen Art
In
Basler Zeitung
Am
25.01.2007
Inhalt
Gehandicapt: In der Serie „Miteinander“ beschäftigte sich die Basler Zeitung Anfang 2007 mit dem Behindertensport. Mit Interviews und Reportagen wird das Thema dargestellt.

Aufträge nicht aus Mildtätigkeit

Tagesspiegel (Berlin)
20.12.2006
Seit mehr als 100 Jahren arbeiten Menschen mit Behinderung in speziellen Werkstätten. Der Absatz der Produkte ist auch durch die weltweite Konkurrenz vielerorts rückläufig. Der Tagesspiegel ging der Frage nach, wie die globale Konkurrenz sich auch in den Behindertenwerkstätten bemerkbar macht.
Letzte Änderung
01.11.2007
Titel
Aufträge nicht aus Mildtätigkeit
In
Tagesspiegel (Berlin)
Am
20.12.2006
Inhalt
Seit mehr als 100 Jahren arbeiten Menschen mit Behinderung in speziellen Werkstätten. Der Absatz der Produkte ist auch durch die weltweite Konkurrenz vielerorts rückläufig. Der Tagesspiegel ging der Frage nach, wie die globale Konkurrenz sich auch in den Behindertenwerkstätten bemerkbar macht.

Stille Auslese im Mutterleib

Südwest Presse (Ulm)
12.12.2006
Werdende Mütter machen heute häufig von der pränatalen Diagnostik Gebrauch – und behinderte Kinder werden dadurch meist abgetrieben. Die Südwest Presse sprach für eine Sonderseite mit Betroffenen und Experten.
Letzte Änderung
24.06.2008
Titel
Stille Auslese im Mutterleib
In
Südwest Presse (Ulm)
Am
12.12.2006
Inhalt
Werdende Mütter machen heute häufig von der pränatalen Diagnostik Gebrauch – und behinderte Kinder werden dadurch meist abgetrieben. Die Südwest Presse sprach für eine Sonderseite mit Betroffenen und Experten.

Eine Karriere mit Mut und Makel

Westfalenpost (Hagen)
09.10.2006
Die Westfalenpost porträtierte eine 26-jährige querschnittsgelähmte Frau, die gelegentlich modellt und auch in einer Jury für einen Schönheitswettbewerb sitzt. Bereits zum dritten Mal wurde vor kurzem ein Wettbewerb für Menschen im Rollstuhl veranstaltet.
Letzte Änderung
01.11.2007
Titel
Eine Karriere mit Mut und Makel
In
Westfalenpost (Hagen)
Am
09.10.2006
Inhalt
Die Westfalenpost porträtierte eine 26-jährige querschnittsgelähmte Frau, die gelegentlich modellt und auch in einer Jury für einen Schönheitswettbewerb sitzt. Bereits zum dritten Mal wurde vor kurzem ein Wettbewerb für Menschen im Rollstuhl veranstaltet.

Das Böse im Menschen

Ruhr Nachrichten (Dortmund)
04.08.2006
Volontäre besuchen eine Einrichtung für psychisch kranke Straftäter und sprechen mit einigen der 54 Insassen. "Das war sehr nahegehend“, erläutert Projektredakteurin Stephanie Süper. Den monatlichen Volontärstag verbrachte der Journalistennachwuchs in Aplerbeck in einer Klinik für psychisch kranke Straftäter. Die Anstaltsleitung gab eine Einführung und diskutierte mit der Gruppe über die "Schuldfähigkeit psychisch kranker Menschen“ – die Trennlinie zwischen Maßregel- und Strafvollzug wurde deutlich. "Besonders beeindruckend waren die Interviews mit einigen der Insassen“, sagt Stephanie Süper. Schließlich sitze man nicht alle Tage einem Mörder gegenüber. Die Interviewpartner hatten sich freiwillig zu den Gesprächen bereit erklärt, allerdings habe von der Anstaltsleitung jemand dabeigesessen. Zusammen mit einigen Fotos entstand eine Sonderseite, gereicht hätte das Material für acht Seiten, sagt Süper.
Letzte Änderung
06.10.2014
Titel
Das Böse im Menschen
In
Ruhr Nachrichten (Dortmund)
Am
04.08.2006
Inhalt
Volontäre besuchen eine Einrichtung für psychisch kranke Straftäter und sprechen mit einigen der 54 Insassen. "Das war sehr nahegehend“, erläutert Projektredakteurin Stephanie Süper. Den monatlichen Volontärstag verbrachte der Journalistennachwuchs in Aplerbeck in einer Klinik für psychisch kranke Straftäter. Die Anstaltsleitung gab eine Einführung und diskutierte mit der Gruppe über die "Schuldfähigkeit psychisch kranker Menschen“ – die Trennlinie zwischen Maßregel- und Strafvollzug wurde deutlich. "Besonders beeindruckend waren die Interviews mit einigen der Insassen“, sagt Stephanie Süper. Schließlich sitze man nicht alle Tage einem Mörder gegenüber. Die Interviewpartner hatten sich freiwillig zu den Gesprächen bereit erklärt, allerdings habe von der Anstaltsleitung jemand dabeigesessen. Zusammen mit einigen Fotos entstand eine Sonderseite, gereicht hätte das Material für acht Seiten, sagt Süper.

Was macht eigentlich Ronny Ziesmer

Lausitzer Rundschau (Cottbus)
08.07.2006
Als sich der Turner Ronny Ziesmer kurz vor den Olympischen Spielen 2004 im Training derart schwer verletzte, dass er querschnittsgelähmt blieb, hat die Lausitzer Rundschau dessen Schicksal intensiv begleitet. Vom Unfall, über die Tage im Krankenhaus bis zur Rehabilitaion und der späteren Aufnahme eines Studiums war die Regionalzeitung dicht dran. Auch überregionale Medien griffen das Thema auf, Ziesmer wurde in Talkshows wie „Beckmann“ eingeladen. Ohne sensationsheischend zu sein, ließ die Zeitung die Leser teilhaben am privaten Leben des Sportlers, den sie zuvor nur von den Sportseiten kannten. Nach einem Jahr fragte die LR noch mal nach "Was macht eigentlich Ronny Ziesmer?"
Letzte Änderung
01.11.2007
Titel
Was macht eigentlich Ronny Ziesmer
In
Lausitzer Rundschau (Cottbus)
Am
08.07.2006
Inhalt
Als sich der Turner Ronny Ziesmer kurz vor den Olympischen Spielen 2004 im Training derart schwer verletzte, dass er querschnittsgelähmt blieb, hat die Lausitzer Rundschau dessen Schicksal intensiv begleitet. Vom Unfall, über die Tage im Krankenhaus bis zur Rehabilitaion und der späteren Aufnahme eines Studiums war die Regionalzeitung dicht dran. Auch überregionale Medien griffen das Thema auf, Ziesmer wurde in Talkshows wie „Beckmann“ eingeladen. Ohne sensationsheischend zu sein, ließ die Zeitung die Leser teilhaben am privaten Leben des Sportlers, den sie zuvor nur von den Sportseiten kannten. Nach einem Jahr fragte die LR noch mal nach "Was macht eigentlich Ronny Ziesmer?"

Alle Menschen sind gleich - oder?

Süddeutsche Zeitung (München)
08.07.2006
Alle sind gleich: Die Süddeutsche Zeitung nahm im Juli 2006 die Verabschiedung des Gleichbehandlungsgesetzes zum Anlass, mal nachzuhaken. Betroffene wurden befragt, neben einem Afroamerikaner kamen auch ein behinderter Lehrer, ein ausländischer Restaurant-Besitzer, ein Clubbetreiber sowie ein Großvermieter zu Wort.
Letzte Änderung
01.11.2007
Titel
Alle Menschen sind gleich - oder?
In
Süddeutsche Zeitung (München)
Am
08.07.2006
Inhalt
Alle sind gleich: Die Süddeutsche Zeitung nahm im Juli 2006 die Verabschiedung des Gleichbehandlungsgesetzes zum Anlass, mal nachzuhaken. Betroffene wurden befragt, neben einem Afroamerikaner kamen auch ein behinderter Lehrer, ein ausländischer Restaurant-Besitzer, ein Clubbetreiber sowie ein Großvermieter zu Wort.

Herr Niemeyer hält das Glück in Händen

Hamburger Abendblatt
13.06.2006
Nur noch fühlen: Das Hamburger Abendblatt porträtierte einen taubblinden Mann, der sich die Welt nur noch durch Fühlen erschließen kann. Der heute 90-jährige Mann verlor vor 40 Jahren seine Sehkraft. Er lebt alleine und erledigt die Gartenarbeit, das Kochen und das Einkaufen völlig selbständig, obwohl er weder sehen, hören noch sprechen kann. Nach Angaben des Deutschen Taubblindenwerkes gibt es in Deutschland rund 500 völlig taubblinde Menschen. Autorin des Beitrags ist Miriam Opresnik.
Letzte Änderung
19.11.2007
Titel
Herr Niemeyer hält das Glück in Händen
In
Hamburger Abendblatt
Am
13.06.2006
Inhalt
Nur noch fühlen: Das Hamburger Abendblatt porträtierte einen taubblinden Mann, der sich die Welt nur noch durch Fühlen erschließen kann. Der heute 90-jährige Mann verlor vor 40 Jahren seine Sehkraft. Er lebt alleine und erledigt die Gartenarbeit, das Kochen und das Einkaufen völlig selbständig, obwohl er weder sehen, hören noch sprechen kann. Nach Angaben des Deutschen Taubblindenwerkes gibt es in Deutschland rund 500 völlig taubblinde Menschen. Autorin des Beitrags ist Miriam Opresnik.

Der Guru der Stotterer

Eßlinger Zeitung
03.04.2006
Gestörte Kommunikation: Stotterer lernen mit ihrem Handicap umzugehen. Reportage aus einer Therapiestunde. Während des Studiums lernte Ingmar Volkmann einen sehr stark stotternden Kommilitonen kennen und merkte, mit welchen psychischen Belastungen dieser klarkommen musste. „Schon die Begrüßungsrunde war für ihn furchtbar“, sagt Volkmann, der mittlerweile Chefredakteur des Stuttgarter Stadtmagazins Lift ist. Zum Ende des Studiums hatte der stotternde Student erhebliche Fortschritte gemacht und von einem „Guru“ gesprochen, der ihm geholfen hat. „Eigentlich bin ich bei solchen Wunderheilern sehr skeptisch“, sagt Volkmann. Er fand die Sache aber so interessant, dass er für einen Beitrag in der Eßlinger Zeitung einen Termin vereinbarte. Der frei praktizierende Mann bezog den Journalisten in eine Therapiestunde mit ein. „Die Beteiligten waren sehr aufgeregt, aber auch sehr offen“, sagt Volkmann. Sie berichteten freimütig von ihren Problemen, auch Fotos konnte er machen.
Letzte Änderung
19.11.2007
Titel
Der Guru der Stotterer
In
Eßlinger Zeitung
Am
03.04.2006
Inhalt
Gestörte Kommunikation: Stotterer lernen mit ihrem Handicap umzugehen. Reportage aus einer Therapiestunde. Während des Studiums lernte Ingmar Volkmann einen sehr stark stotternden Kommilitonen kennen und merkte, mit welchen psychischen Belastungen dieser klarkommen musste. „Schon die Begrüßungsrunde war für ihn furchtbar“, sagt Volkmann, der mittlerweile Chefredakteur des Stuttgarter Stadtmagazins Lift ist. Zum Ende des Studiums hatte der stotternde Student erhebliche Fortschritte gemacht und von einem „Guru“ gesprochen, der ihm geholfen hat. „Eigentlich bin ich bei solchen Wunderheilern sehr skeptisch“, sagt Volkmann. Er fand die Sache aber so interessant, dass er für einen Beitrag in der Eßlinger Zeitung einen Termin vereinbarte. Der frei praktizierende Mann bezog den Journalisten in eine Therapiestunde mit ein. „Die Beteiligten waren sehr aufgeregt, aber auch sehr offen“, sagt Volkmann. Sie berichteten freimütig von ihren Problemen, auch Fotos konnte er machen.

Mit Teddybär zum Zahnarzt

Sonntag Aktuell (Stuttgart)
24.07.2005
In einer Arztpraxis, die auf Menschen mit Behinderung spezialisiert ist, sieht sich eine Redakteurin um und berichtet über die Schwierigkeiten."Ich war beeindruckt von der Geduld, die der Arzt mit seinen Patienten hatte“, sagt Hilke Lorenz. Bei einer Tagung der Zahnärzte ist sie auf das Problem der schwierigen Behandlung von Menschen mit Behinderung aufmerksam geworden. Die Reportage in der Praxis ist kein Fünf-Minuten-Termin gewesen. Da die Behandlung oft unterbrochen werden muss und eine Menge Fingerspitzengefühl erfordert, versuchen viele Ärzte drum herum zu kommen, sagt Hilke Lorenz. "Sicherlich kann man sein Geld schneller verdienen.“ Letztlich gehe es aber um einen Rechtsanspruch der Menschen mit Behinderung auf eine medizinische Versorgung. Lorenz hat sich auf die Betroffenen eingelassen und zudem die Angehörigen über die Odyssee erzählen lassen, überhaupt einen Arzt zu finden.
Letzte Änderung
01.11.2007
Titel
Mit Teddybär zum Zahnarzt
In
Sonntag Aktuell (Stuttgart)
Am
24.07.2005
Inhalt
In einer Arztpraxis, die auf Menschen mit Behinderung spezialisiert ist, sieht sich eine Redakteurin um und berichtet über die Schwierigkeiten."Ich war beeindruckt von der Geduld, die der Arzt mit seinen Patienten hatte“, sagt Hilke Lorenz. Bei einer Tagung der Zahnärzte ist sie auf das Problem der schwierigen Behandlung von Menschen mit Behinderung aufmerksam geworden. Die Reportage in der Praxis ist kein Fünf-Minuten-Termin gewesen. Da die Behandlung oft unterbrochen werden muss und eine Menge Fingerspitzengefühl erfordert, versuchen viele Ärzte drum herum zu kommen, sagt Hilke Lorenz. "Sicherlich kann man sein Geld schneller verdienen.“ Letztlich gehe es aber um einen Rechtsanspruch der Menschen mit Behinderung auf eine medizinische Versorgung. Lorenz hat sich auf die Betroffenen eingelassen und zudem die Angehörigen über die Odyssee erzählen lassen, überhaupt einen Arzt zu finden.

Glückspilz mit Goschahobel

Stuttgarter Zeitung
15.12.2004
Den dritten Platz beim Lokaljournalistenpreis 2004 heimste Michael Ohnewald von der Stuttgarter Zeitung mit seiner engagierten Porträtserie ein: Er hatte über ein Jahr lang unbekannte, aber interessante Menschen aus der Region aufgespürt und porträtiert und zusammen mit Fotograf Gottfried Stoppel die spannenden Geschichten außerdem grafisch besonders ansprechend umgesetzt. Im Beispiel: das Porträt eines behinderten Musikers. (tja)
Letzte Änderung
06.10.2008
Titel
Glückspilz mit Goschahobel
In
Stuttgarter Zeitung
Am
15.12.2004
Inhalt
Den dritten Platz beim Lokaljournalistenpreis 2004 heimste Michael Ohnewald von der Stuttgarter Zeitung mit seiner engagierten Porträtserie ein: Er hatte über ein Jahr lang unbekannte, aber interessante Menschen aus der Region aufgespürt und porträtiert und zusammen mit Fotograf Gottfried Stoppel die spannenden Geschichten außerdem grafisch besonders ansprechend umgesetzt. Im Beispiel: das Porträt eines behinderten Musikers. (tja)

Der unerfüllte Traum des Ronny Ziesmer

Lausitzer Rundschau (Cottbus)
16.07.2004
Als sich der Turner Ronny Ziesmer kurz vor den Olympischen Spielen 2004 im Training derart schwer verletzte, dass er querschnittsgelähmt blieb, hat die Lausitzer Rundschau dessen Schicksal intensiv begleitet. Vom Unfall, über die Tage im Krankenhaus bis zur Rehabilitaion und der späteren Aufnahme eines Studiums war die Regionalzeitung dicht dran. Auch überregionale Medien griffen das Thema auf, Ziesmer wurde in Talkshows wie „Beckmann“ eingeladen. Ohne sensationsheischend zu sein, ließ die Zeitung die Leser teilhaben am privaten Leben des Sportlers, den sie zuvor nur von den Sportseiten kannten.
Letzte Änderung
01.11.2007
Titel
Der unerfüllte Traum des Ronny Ziesmer
In
Lausitzer Rundschau (Cottbus)
Am
16.07.2004
Inhalt
Als sich der Turner Ronny Ziesmer kurz vor den Olympischen Spielen 2004 im Training derart schwer verletzte, dass er querschnittsgelähmt blieb, hat die Lausitzer Rundschau dessen Schicksal intensiv begleitet. Vom Unfall, über die Tage im Krankenhaus bis zur Rehabilitaion und der späteren Aufnahme eines Studiums war die Regionalzeitung dicht dran. Auch überregionale Medien griffen das Thema auf, Ziesmer wurde in Talkshows wie „Beckmann“ eingeladen. Ohne sensationsheischend zu sein, ließ die Zeitung die Leser teilhaben am privaten Leben des Sportlers, den sie zuvor nur von den Sportseiten kannten.

Eine aufoperungsvolle Mutter

Landauer Zeitung
15.04.2004
Eine 79-jährige Frau wird von der Landauer Zeitung portraitiert, die sich seit 54 Jahren um ihre behinderte Tochter kümmert. Anlass für den Bericht war die Auszeichnung der Frau mit dem Bundesverdienstkreuz.
Letzte Änderung
01.11.2007
Titel
Eine aufoperungsvolle Mutter
In
Landauer Zeitung
Am
15.04.2004
Inhalt
Eine 79-jährige Frau wird von der Landauer Zeitung portraitiert, die sich seit 54 Jahren um ihre behinderte Tochter kümmert. Anlass für den Bericht war die Auszeichnung der Frau mit dem Bundesverdienstkreuz.

Die mit den Händen spricht

Ostfriesen Zeitung (Leer)
21.02.2004
Eine Dolmetscherin für Gebärdensprache wird vorgestellt. Die Frau erklärt, dass Gesten sie mittlerweile bei jedem Satz begleiten würden, ohne dass sie es noch merke. Aus Interesse habe sie die Gebärdensprache gelernt, zuvor hatte sie keinen Kontakt zu Menschen mit Behinderung.
Letzte Änderung
01.11.2007
Titel
Die mit den Händen spricht
In
Ostfriesen Zeitung (Leer)
Am
21.02.2004
Inhalt
Eine Dolmetscherin für Gebärdensprache wird vorgestellt. Die Frau erklärt, dass Gesten sie mittlerweile bei jedem Satz begleiten würden, ohne dass sie es noch merke. Aus Interesse habe sie die Gebärdensprache gelernt, zuvor hatte sie keinen Kontakt zu Menschen mit Behinderung.

"Töne sind Farben"

Hessisch/Niedersächsische Allgemeine (Kassel)
02.01.2004
In der Serie "Menschen meistern ihr Schicksal" zeigt die HNA einzelne Persönlichkeiten, die behindert sind. Den Auftakt bildet die Geschichte über einen Mann, der mit Mitte zwanzig während seines Jurastudiums erblindete und heute als Jurist bei der Landeswohlfahrtspflege tätig ist.
Letzte Änderung
01.11.2007
Titel
"Töne sind Farben"
In
Hessisch/Niedersächsische Allgemeine (Kassel)
Am
02.01.2004
Inhalt
In der Serie "Menschen meistern ihr Schicksal" zeigt die HNA einzelne Persönlichkeiten, die behindert sind. Den Auftakt bildet die Geschichte über einen Mann, der mit Mitte zwanzig während seines Jurastudiums erblindete und heute als Jurist bei der Landeswohlfahrtspflege tätig ist.

Der Augenmensch

taz (Berlin)
09.12.2003
Ein Mann, der extrem stottert, wird vorgestellt. Die ungewöhnliche Kommunikationssituation wird zum Thema gemacht. Als ein Experiment habe sie das Gespräch mit dem Stotterer Hendrik Ostwald empfunden, sagt die taz-Redakteurin Waltraud Schwab. Als Journalistin sei die Kommunikation das wichtigste Handwerkszeug, daher wollte sie einmal erleben, wie es ist, wenn man jemandem begegnet, bei dem die Kommunikation gestört ist bzw. dieser notgedrungen andere Formen dafür finden musste. "Ich wollte wissen, ob es mir gelingt, an den Menschen heranzukommen“, sagt Schwab. Für sie sei es das Ausloten einer journalistischen Grenze gewesen. Zuvor hat sie sich bei einer Pädagogin über das Krankheitsbild und die Therapie erkundigt. "Dadurch wusste ich, dass man bei einem Stotterer die Sätze nicht vervollständigen sollte“, sagt Waltraud Schwab. Trotzdem passiere es einem. Sie habe gelernt, dass ein Stotterer über die Zeit des Gegenüber verfüge, er brauche eben seine Zeit, um die Sätze vollständig auszusprechen. "Dabei hat er mich intensiv angesehen und mich damit in der Hand gehabt, weil er über meine Zeit verfügte“, sagt die Redakteurin. Der Artikel hat daher den Titel "Der Augenmensch“ bekommen. Das Vorurteil, dass ein Stotterer die Kommunikation vermeidet, musste sie aufgeben. "Ein Stotterer kommuniziert einfach nur anders“, sagt Waltraud Schwab. Sie habe einen sehr offenen Menschen erlebt.
Letzte Änderung
12.11.2007
Titel
Der Augenmensch
In
taz (Berlin)
Am
09.12.2003
Inhalt
Ein Mann, der extrem stottert, wird vorgestellt. Die ungewöhnliche Kommunikationssituation wird zum Thema gemacht. Als ein Experiment habe sie das Gespräch mit dem Stotterer Hendrik Ostwald empfunden, sagt die taz-Redakteurin Waltraud Schwab. Als Journalistin sei die Kommunikation das wichtigste Handwerkszeug, daher wollte sie einmal erleben, wie es ist, wenn man jemandem begegnet, bei dem die Kommunikation gestört ist bzw. dieser notgedrungen andere Formen dafür finden musste. "Ich wollte wissen, ob es mir gelingt, an den Menschen heranzukommen“, sagt Schwab. Für sie sei es das Ausloten einer journalistischen Grenze gewesen. Zuvor hat sie sich bei einer Pädagogin über das Krankheitsbild und die Therapie erkundigt. "Dadurch wusste ich, dass man bei einem Stotterer die Sätze nicht vervollständigen sollte“, sagt Waltraud Schwab. Trotzdem passiere es einem. Sie habe gelernt, dass ein Stotterer über die Zeit des Gegenüber verfüge, er brauche eben seine Zeit, um die Sätze vollständig auszusprechen. "Dabei hat er mich intensiv angesehen und mich damit in der Hand gehabt, weil er über meine Zeit verfügte“, sagt die Redakteurin. Der Artikel hat daher den Titel "Der Augenmensch“ bekommen. Das Vorurteil, dass ein Stotterer die Kommunikation vermeidet, musste sie aufgeben. "Ein Stotterer kommuniziert einfach nur anders“, sagt Waltraud Schwab. Sie habe einen sehr offenen Menschen erlebt.

Wie Blinde die Adventszeit erleben

Mittelbayerische Zeitung
08.12.2003
Die Mittelbayerische Zeitung (Regensburg) beschreibt, wie blinde Menschen die Vorweihnachtszeit empfinden. Der Vorsitzende des örtlichen Sehbehindertenbundes erzählt, wie er den Baum schmückt und Plätzchen bäckt.
Letzte Änderung
03.11.2009
Titel
Wie Blinde die Adventszeit erleben
In
Mittelbayerische Zeitung
Am
08.12.2003
Inhalt
Die Mittelbayerische Zeitung (Regensburg) beschreibt, wie blinde Menschen die Vorweihnachtszeit empfinden. Der Vorsitzende des örtlichen Sehbehindertenbundes erzählt, wie er den Baum schmückt und Plätzchen bäckt.

Jens ist kein Kind

Nordbayerischer Kurier (Bayreuth)
20.08.2003
Das häufig tabuisierte Thema Sexualität bei Behinderten wird anhand eines Beispiels erläutert. "Die Schwester machte gerade ein Praktikum bei uns“, sagt Redakteurin Kathrin Walther. Ansonsten wäre es vermutlich schwer geworden, eine geeignete Person für den Serienteil "Sexualität von geistig Behinderten“ zu finden. So wurde die Redakteurin auf den geistig behinderten 23-jährigen Jens und dessen ebenfalls behinderte Freundin aufmerksam. Bei der Recherche im örtlichen Wohnheim, stellte die Journalistin fest, dass es in den vergangenen 15 Jahren ein starkes Umdenken gegeben hat. Das Dogma der Asexualität von Behinderten sei aufgegeben und das Betreuungspersonal für die Thematik sensibilisiert worden. Behinderte gingen in Sachen Liebe oft viel direkter miteinander um, in Ausnahmefällen müsste das Personal jedoch einschreiten, hat Kathrin Walther erfahren.
Letzte Änderung
01.11.2007
Titel
Jens ist kein Kind
In
Nordbayerischer Kurier (Bayreuth)
Am
20.08.2003
Inhalt
Das häufig tabuisierte Thema Sexualität bei Behinderten wird anhand eines Beispiels erläutert. "Die Schwester machte gerade ein Praktikum bei uns“, sagt Redakteurin Kathrin Walther. Ansonsten wäre es vermutlich schwer geworden, eine geeignete Person für den Serienteil "Sexualität von geistig Behinderten“ zu finden. So wurde die Redakteurin auf den geistig behinderten 23-jährigen Jens und dessen ebenfalls behinderte Freundin aufmerksam. Bei der Recherche im örtlichen Wohnheim, stellte die Journalistin fest, dass es in den vergangenen 15 Jahren ein starkes Umdenken gegeben hat. Das Dogma der Asexualität von Behinderten sei aufgegeben und das Betreuungspersonal für die Thematik sensibilisiert worden. Behinderte gingen in Sachen Liebe oft viel direkter miteinander um, in Ausnahmefällen müsste das Personal jedoch einschreiten, hat Kathrin Walther erfahren.

Am Ende des Monats bleiben 55 Euro

Reutlinger General-Anzeiger
28.06.2003
Ein geistig behinderter Mann wird über ein Jahr begleitet und die Facetten seines Lebens in zwölf Beiträgen dargestellt. Zum europäischen Jahr des Menschen mit Behinderung 2003 wollte die Außenredaktion Tübingen des Reutlinger General-Anzeigers nicht nur eine Momentaufnahme des Alltags eines behinderten Menschen machen, sagt Redakteur Philipp Förder. Zusammen mit seiner Kollegin Ines Stöhr konzipierte er eine Serie, die Aspekte eines "alltäglichen, aber doch ungewöhnlichen Lebens“ beinhaltete. "Über die Behindertenwerkstatt wurde uns Gernot B. vermittelt“, sagt Ines Stöhr. Die Redaktion hatte das Betreuungspersonal gebeten, jemanden zu benennen, der selbst etwas erzählen kann. "Uns war wichtig, mit einem Betroffenen zu sprechen und nicht nur über ihn“, sagt die Redakteurin. Neben der Kontaktfreudigkeit von Gernot B. sei allerdings auch die Aufgeschlossenheit von dessen Schwester sehr hilfreich für die Serie gewesen. Es entstand dadurch ein sehr privates Porträt des behinderten Mannes. Die einzelnen Teile beschäftigten sich unter anderem mit der Wohnsituation, der Arbeit, der Freizeit, dem Urlaub und auch der Familiengeschichte. Vor dem Start der Serie war der gesamte "Fahrplan“ abgestimmt worden. Ergänzt wurden die persönlichen Texte zu Gernot B. mit allgemeinen Experteneinschätzungen. Die Anonymisierung wurde am Ende der Serie aufgelöst – die Bedenken der Schwester hatten sich da längst verflüchtigt.
Letzte Änderung
01.11.2007
Titel
Am Ende des Monats bleiben 55 Euro
In
Reutlinger General-Anzeiger
Am
28.06.2003
Inhalt
Ein geistig behinderter Mann wird über ein Jahr begleitet und die Facetten seines Lebens in zwölf Beiträgen dargestellt. Zum europäischen Jahr des Menschen mit Behinderung 2003 wollte die Außenredaktion Tübingen des Reutlinger General-Anzeigers nicht nur eine Momentaufnahme des Alltags eines behinderten Menschen machen, sagt Redakteur Philipp Förder. Zusammen mit seiner Kollegin Ines Stöhr konzipierte er eine Serie, die Aspekte eines "alltäglichen, aber doch ungewöhnlichen Lebens“ beinhaltete. "Über die Behindertenwerkstatt wurde uns Gernot B. vermittelt“, sagt Ines Stöhr. Die Redaktion hatte das Betreuungspersonal gebeten, jemanden zu benennen, der selbst etwas erzählen kann. "Uns war wichtig, mit einem Betroffenen zu sprechen und nicht nur über ihn“, sagt die Redakteurin. Neben der Kontaktfreudigkeit von Gernot B. sei allerdings auch die Aufgeschlossenheit von dessen Schwester sehr hilfreich für die Serie gewesen. Es entstand dadurch ein sehr privates Porträt des behinderten Mannes. Die einzelnen Teile beschäftigten sich unter anderem mit der Wohnsituation, der Arbeit, der Freizeit, dem Urlaub und auch der Familiengeschichte. Vor dem Start der Serie war der gesamte "Fahrplan“ abgestimmt worden. Ergänzt wurden die persönlichen Texte zu Gernot B. mit allgemeinen Experteneinschätzungen. Die Anonymisierung wurde am Ende der Serie aufgelöst – die Bedenken der Schwester hatten sich da längst verflüchtigt.

Schreiben gegen die Hürden des Alltags

DREHSCHEIBE
21.02.2003
Redaktionen, die Serviceinformationen für Menschen mit Behinderung bieten, können sich einer großen Leserschaft erfreuen. Rund 6,6 Millionen Menschen mit Behinderung leben in Deutschland - da lohnt es sich zu Themen wie "Blick in die Betriebe", "Recht auf Gebärden", "Hilfsmittel Computer" und "Barrierefreies Web" zu recherchieren. Die DREHSCHEIBE liefert ausführliche Themen- und Linktipps.
Letzte Änderung
30.01.2008
Titel
Schreiben gegen die Hürden des Alltags
In
DREHSCHEIBE
Am
21.02.2003
Inhalt
Redaktionen, die Serviceinformationen für Menschen mit Behinderung bieten, können sich einer großen Leserschaft erfreuen. Rund 6,6 Millionen Menschen mit Behinderung leben in Deutschland - da lohnt es sich zu Themen wie "Blick in die Betriebe", "Recht auf Gebärden", "Hilfsmittel Computer" und "Barrierefreies Web" zu recherchieren. Die DREHSCHEIBE liefert ausführliche Themen- und Linktipps.

Blitztipp / Wulkan-Ausbrüche

DREHSCHEIBE
21.02.2003
Aufmacher-Tipps rund um das Thema behinderte Menschen stehen bei den Blitztipps im Mittelpunkt. Interessante Ideen, die binnen eines Tages umgesetzt werden können.
Letzte Änderung
30.01.2008
Titel
Blitztipp / Wulkan-Ausbrüche
In
DREHSCHEIBE
Am
21.02.2003
Inhalt
Aufmacher-Tipps rund um das Thema behinderte Menschen stehen bei den Blitztipps im Mittelpunkt. Interessante Ideen, die binnen eines Tages umgesetzt werden können.

Rätselhafte Welten

Eßlinger Zeitung
15.02.2003
In einer Reportage erzählt die Autorin Britta Slusar vom Alltag zweier autistischer Kinder und deren Möglichkeiten sich verständlich zu machen und mit der Außenwelt zu kommunizieren. In dem Beitrag wird deutlich, dass insbesondere die Eltern nur schwer mit der Situation fertig werden. Die Kinder sind in sich gekehrt und brauchen ganz feste Rituale. Die beiden Protagonisten des Beitrags sind 15 und 17 Jahre alt.
Letzte Änderung
19.11.2007
Titel
Rätselhafte Welten
In
Eßlinger Zeitung
Am
15.02.2003
Inhalt
In einer Reportage erzählt die Autorin Britta Slusar vom Alltag zweier autistischer Kinder und deren Möglichkeiten sich verständlich zu machen und mit der Außenwelt zu kommunizieren. In dem Beitrag wird deutlich, dass insbesondere die Eltern nur schwer mit der Situation fertig werden. Die Kinder sind in sich gekehrt und brauchen ganz feste Rituale. Die beiden Protagonisten des Beitrags sind 15 und 17 Jahre alt.

Drei Meter entfernt beginnt die Dunkelheit

Stuttgarter Zeitung
04.01.2003
Ein Redakteur und ein Fotograf der Stuttgarter Zeitung haben einen ganzen Tag mit mehrfach behinderten Kindern verbracht. Sie waren dabei nicht nur stille Beobachter sondern haben sich bei der Betreuung der Kinder mit eingebracht. Herausgekommen ist eine sehr schön bebilderte Reportage.
Letzte Änderung
01.11.2007
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Drei Meter entfernt beginnt die Dunkelheit
In
Stuttgarter Zeitung
Am
04.01.2003
Inhalt
Ein Redakteur und ein Fotograf der Stuttgarter Zeitung haben einen ganzen Tag mit mehrfach behinderten Kindern verbracht. Sie waren dabei nicht nur stille Beobachter sondern haben sich bei der Betreuung der Kinder mit eingebracht. Herausgekommen ist eine sehr schön bebilderte Reportage.

Journalistische Langzeitstudie über ein Opfer rechtsextremistischer Gewalt

Tagesspiegel
04.12.2002
Tagesspiegel-Reporter Frank Jansen begleitet seit mittlerweile 11 Jahren den Italiener Orazio Giamblanco, der 1996 Opfer eines ausländerfeindlichen Übergriffs geworden ist. Jeweils zum Jahresende berichtet Jansen in einer Reportage über das Leben von Giamblanco, der bis zum heutigen Tag pflegebedürftig ist. Im PDF-Dokument finden sich die Reportagen von 2002 bis 2007.
Letzte Änderung
21.04.2008
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Journalistische Langzeitstudie über ein Opfer rechtsextremistischer Gewalt
In
Tagesspiegel
Am
04.12.2002
Inhalt
Tagesspiegel-Reporter Frank Jansen begleitet seit mittlerweile 11 Jahren den Italiener Orazio Giamblanco, der 1996 Opfer eines ausländerfeindlichen Übergriffs geworden ist. Jeweils zum Jahresende berichtet Jansen in einer Reportage über das Leben von Giamblanco, der bis zum heutigen Tag pflegebedürftig ist. Im PDF-Dokument finden sich die Reportagen von 2002 bis 2007.

Schwerbehinderte haben Rechte Mitarbeiter sind hoch motiviert

Ruhr Nachrichten
10.09.2002
Die Themen Behinderung und Leben mit Behinderung bieten den Lokalredaktionen viel mehr als die obligatorische Scheckübergabe an die Behindertenvereine - dachte sich Ralf Schäfer von den Ruhr Nachrichten und hob die Serie "Anders leben" aus der Taufe. Nur wenn sich das Thema quer durch alle Ressorts wiederfindet, ändert sich auch etwas in den Köpfen der Menschen, so der Tenor. Mit Texten über die Wahlen für die Interessensvertretung der Schwerbehinderten in Betrieben oder über die Fördermöglichkeiten für Betriebe mit behinderten Angestellten will die Zeitung quer durch alle Ressorts Problemfelder in puncto Barrieren im Alltag aufzeigen.
Letzte Änderung
30.01.2008
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Schwerbehinderte haben Rechte Mitarbeiter sind hoch motiviert
In
Ruhr Nachrichten
Am
10.09.2002
Inhalt
Die Themen Behinderung und Leben mit Behinderung bieten den Lokalredaktionen viel mehr als die obligatorische Scheckübergabe an die Behindertenvereine - dachte sich Ralf Schäfer von den Ruhr Nachrichten und hob die Serie "Anders leben" aus der Taufe. Nur wenn sich das Thema quer durch alle Ressorts wiederfindet, ändert sich auch etwas in den Köpfen der Menschen, so der Tenor. Mit Texten über die Wahlen für die Interessensvertretung der Schwerbehinderten in Betrieben oder über die Fördermöglichkeiten für Betriebe mit behinderten Angestellten will die Zeitung quer durch alle Ressorts Problemfelder in puncto Barrieren im Alltag aufzeigen.

Viel Auftrieb fürs Körpergefühl mit Handicap

Leipziger Volkszeitung
07.09.2002
Ob Tauchen oder Karate, Menschen mit Behinderung sind beim Leipziger Freizeitangebot kaum Grenzen gesetzt. Grund genug, für die Leipziger Volkszeitung, beim Sport mit Handicap dabei zu sein. Reportagen mitten aus dem Geschehen zeigen das Thema unverblümt. Denn auch hier gilt, wer einmal seine Bequemlichkeit besiegt hat, kommt beim Sport auf Tour - ob mit oder ohne Behinderung.
Letzte Änderung
30.01.2008
Titel
Viel Auftrieb fürs Körpergefühl mit Handicap
In
Leipziger Volkszeitung
Am
07.09.2002
Inhalt
Ob Tauchen oder Karate, Menschen mit Behinderung sind beim Leipziger Freizeitangebot kaum Grenzen gesetzt. Grund genug, für die Leipziger Volkszeitung, beim Sport mit Handicap dabei zu sein. Reportagen mitten aus dem Geschehen zeigen das Thema unverblümt. Denn auch hier gilt, wer einmal seine Bequemlichkeit besiegt hat, kommt beim Sport auf Tour - ob mit oder ohne Behinderung.

Freikaufen statt einstellen

Oranienburger Generalanzeiger
04.05.2002
Berührungsängste und Unwissenheit haben ihren Preis ? zumindest für viele bundesdeutsche Betriebe, entdeckte der Oranienburger Generalanzeiger. Per Gesetz werden Unternehmen ab 20 Angestellten verpflichtet, eine Mindestquote an Menschen mit Behinderung einzustellen oder die Firmen zahlen Strafe. Viele Betriebe bevorzugen die Zahlung. Und das, obwohl es in der Bundesrepublik unter den 6,6 Millionen Menschen, die als schwerbehindert gelten, viele Arbeitnehmer gibt, die fit für den Arbeitsmarkt sind. Die Lokalzeitung schaute hinter die Kulissen und stieß auf jede Menge Vorurteile und qualifizierte Menschen mit Behinderungen. (tja)
Letzte Änderung
08.02.2005
Titel
Freikaufen statt einstellen
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Oranienburger Generalanzeiger
Am
04.05.2002
Inhalt
Berührungsängste und Unwissenheit haben ihren Preis ? zumindest für viele bundesdeutsche Betriebe, entdeckte der Oranienburger Generalanzeiger. Per Gesetz werden Unternehmen ab 20 Angestellten verpflichtet, eine Mindestquote an Menschen mit Behinderung einzustellen oder die Firmen zahlen Strafe. Viele Betriebe bevorzugen die Zahlung. Und das, obwohl es in der Bundesrepublik unter den 6,6 Millionen Menschen, die als schwerbehindert gelten, viele Arbeitnehmer gibt, die fit für den Arbeitsmarkt sind. Die Lokalzeitung schaute hinter die Kulissen und stieß auf jede Menge Vorurteile und qualifizierte Menschen mit Behinderungen. (tja)

Freikaufen statt einstellen

Oranienburger Generalanzeiger
04.05.2002
Berührungsängste und Unwissenheit haben ihren Preis - zumindest für viele bundesdeutsche Betriebe, entdeckte der Oranienburger Generalanzeiger. Per Gesetz werden Unternehmen ab 20 Angestellten verpflichtet, eine Mindestquote an Menschen mit Behinderung einzustellen oder die Firmen zahlen Strafe. Viele Betriebe bevorzugen die Zahlung. Und das, obwohl es in der Bundesrepublik unter den 6,6 Millionen Menschen, die als schwerbehindert gelten, viele Arbeitnehmer gibt, die fit für den Arbeitsmarkt sind. Die Lokalzeitung schaute hinter die Kulissen und stieß auf jede Menge Vorurteile und qualifizierte Menschen mit Behinderungen.
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10.10.2008
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Oranienburger Generalanzeiger
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04.05.2002
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Berührungsängste und Unwissenheit haben ihren Preis - zumindest für viele bundesdeutsche Betriebe, entdeckte der Oranienburger Generalanzeiger. Per Gesetz werden Unternehmen ab 20 Angestellten verpflichtet, eine Mindestquote an Menschen mit Behinderung einzustellen oder die Firmen zahlen Strafe. Viele Betriebe bevorzugen die Zahlung. Und das, obwohl es in der Bundesrepublik unter den 6,6 Millionen Menschen, die als schwerbehindert gelten, viele Arbeitnehmer gibt, die fit für den Arbeitsmarkt sind. Die Lokalzeitung schaute hinter die Kulissen und stieß auf jede Menge Vorurteile und qualifizierte Menschen mit Behinderungen.

"Das kostet Kraft, Zeit und Geld"

Kölner Stadt-Anzeiger
23.01.2002
Nicht alle Wege führen zum Ziel - diese Erfahrung machte eine Redakteurin des Kölner Stadtanzeigers beim Thema "Stadtführer für Behinderte". Einen Tag lang begleitete die Journalistin eine Rollstuhlfahrerin und setzte sich dabei selbst in den Rollstuhl. Das Ergebnis: Ein alltäglicher Hürdenlauf, der zeigt: "Behindert ist man nicht, behindert wird man."
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30.01.2008
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"Das kostet Kraft, Zeit und Geld"
In
Kölner Stadt-Anzeiger
Am
23.01.2002
Inhalt
Nicht alle Wege führen zum Ziel - diese Erfahrung machte eine Redakteurin des Kölner Stadtanzeigers beim Thema "Stadtführer für Behinderte". Einen Tag lang begleitete die Journalistin eine Rollstuhlfahrerin und setzte sich dabei selbst in den Rollstuhl. Das Ergebnis: Ein alltäglicher Hürdenlauf, der zeigt: "Behindert ist man nicht, behindert wird man."

Harter Alltag mit einer Maschine

Augsburger Allgemeine
03.06.2000
In der Serie "Menschen mit Behinderung" berichtet die Augsburger Allgemeine über eine 66-jährige Frau aus Allmannshofen, die seit 19 Jahren auf die Dialyse angewiesen ist. Im Donauwörther Krankenhaus ist sie damit die "dienstälteste" Patientin. An drei Vormittagen in der Woche wird die Frau an die Maschine angeschlossen, die ihr das Blut reinigt. Dies ist erforderlich, da krankheitsbedingt die Nieren versagt haben.
Letzte Änderung
01.11.2007
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Harter Alltag mit einer Maschine
In
Augsburger Allgemeine
Am
03.06.2000
Inhalt
In der Serie "Menschen mit Behinderung" berichtet die Augsburger Allgemeine über eine 66-jährige Frau aus Allmannshofen, die seit 19 Jahren auf die Dialyse angewiesen ist. Im Donauwörther Krankenhaus ist sie damit die "dienstälteste" Patientin. An drei Vormittagen in der Woche wird die Frau an die Maschine angeschlossen, die ihr das Blut reinigt. Dies ist erforderlich, da krankheitsbedingt die Nieren versagt haben.

"Allmächd, der kann ja sogar lachen" - Behinderte und das Tabu Sexualität

Nürnberger Nachrichten
09.02.2000
Völlig in den Hintergrund geraten ist das Thema "Behinderte Menschen", meint die Redaktion der Nürnberger Nachrichten und reagiert mit einer Serie zum "Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003". Kurzporträts Betroffener finden sich hier ebenso wie die Schwerpunkte Sport, Arbeitswelt, Medizinisches, Freizeit- und Therapieangebot oder Aus- und Fortbildung. Eine Serie, die sämtliche Facetten des Themas ins Visier nimmt.
Letzte Änderung
10.10.2008
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"Allmächd, der kann ja sogar lachen" - Behinderte und das Tabu Sexualität
In
Nürnberger Nachrichten
Am
09.02.2000
Inhalt
Völlig in den Hintergrund geraten ist das Thema "Behinderte Menschen", meint die Redaktion der Nürnberger Nachrichten und reagiert mit einer Serie zum "Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003". Kurzporträts Betroffener finden sich hier ebenso wie die Schwerpunkte Sport, Arbeitswelt, Medizinisches, Freizeit- und Therapieangebot oder Aus- und Fortbildung. Eine Serie, die sämtliche Facetten des Themas ins Visier nimmt.

Wenn Autos Flügel haben

Main-Post
20.03.1999
Ohne Vorbehalte dem Thema begegnen, das setzte sich die Main-Post beim Porträt über ein Geschwisterpaar zum Maßstab. Im Mittelpunkt des Artikels stehen Jacob und sein am Downsyndrom erkrankter Bruder Moritz. Was für die Zeitung einen Artikel wert ist, gehört für Jacob von Beginn an zu seinem Leben, "Moritz ist eben so, wie er ist". Entstanden ist ein Artikel, der unverblümt Einblick in die Beziehungen zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen gibt. Sehr authentisch und informativ.
Letzte Änderung
30.01.2008
Titel
Wenn Autos Flügel haben
In
Main-Post
Am
20.03.1999
Inhalt
Ohne Vorbehalte dem Thema begegnen, das setzte sich die Main-Post beim Porträt über ein Geschwisterpaar zum Maßstab. Im Mittelpunkt des Artikels stehen Jacob und sein am Downsyndrom erkrankter Bruder Moritz. Was für die Zeitung einen Artikel wert ist, gehört für Jacob von Beginn an zu seinem Leben, "Moritz ist eben so, wie er ist". Entstanden ist ein Artikel, der unverblümt Einblick in die Beziehungen zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen gibt. Sehr authentisch und informativ.

"Tobias, der Erste" regiert vom Rollstuhl aus

Bonner General-Anzeiger
29.10.1998
Die rheinische Frohnatur kennt keine Barrieren - die Zeit für einen Kinderprinzen mit Behinderung war längst überfällig. Und so zeichnet das Porträt des Bonner Generalanzeigers das Bild eines "ganz normalen Jungen" , der ebenso wie seine Vorgänger das Zepter in der Session schwingt. Einzige Barriere für die junge Tollität waren die Berührungsängste der Erwachsenen. Denen begegnete der Neunjährige königlich souverän. Der Text ist ein gutes Beispiel für das Servicethema "Karneval mit Handicap".
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30.01.2008
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"Tobias, der Erste" regiert vom Rollstuhl aus
In
Bonner General-Anzeiger
Am
29.10.1998
Inhalt
Die rheinische Frohnatur kennt keine Barrieren - die Zeit für einen Kinderprinzen mit Behinderung war längst überfällig. Und so zeichnet das Porträt des Bonner Generalanzeigers das Bild eines "ganz normalen Jungen" , der ebenso wie seine Vorgänger das Zepter in der Session schwingt. Einzige Barriere für die junge Tollität waren die Berührungsängste der Erwachsenen. Denen begegnete der Neunjährige königlich souverän. Der Text ist ein gutes Beispiel für das Servicethema "Karneval mit Handicap".

"Muskelmäuschen" wehren sich gegen Kürzungen bei Krankengymnastik

Braunschweiger Zeitung
05.02.1998
Bericht der Braunschweiger Zeitung über Gestzeslücken und "Einzelfall"-Härten in der medizinischen Versorgung von chronisch Kranken und Kindern mit Behinderung. Weil viele chronisch Kranke Kinder als "nicht mehr therapierbar" gelten droht das Ende der therapeuthisch Förderung.
Letzte Änderung
05.12.2008
Titel
"Muskelmäuschen" wehren sich gegen Kürzungen bei Krankengymnastik
In
Braunschweiger Zeitung
Am
05.02.1998
Inhalt
Bericht der Braunschweiger Zeitung über Gestzeslücken und "Einzelfall"-Härten in der medizinischen Versorgung von chronisch Kranken und Kindern mit Behinderung. Weil viele chronisch Kranke Kinder als "nicht mehr therapierbar" gelten droht das Ende der therapeuthisch Förderung.

Eine ganz normale Nachbarschaft - Zusammenleben mit geistig Behinderten

General-Anzeiger
12.01.1998
Bericht des General-Anzeigers über ein Wohnprojekt für Menschen mit geistiger Behinderung. Bei dem vorgestellten Beispiel des "Karrens", einem ökumenischen Verein, funktioniert das Zusammenleben mit den Nachbarn reibungslos. Das Projekt ist allerdings finanziell gefährdet.
Letzte Änderung
05.12.2008
Stichwort(e)
Titel
Eine ganz normale Nachbarschaft - Zusammenleben mit geistig Behinderten
In
General-Anzeiger
Am
12.01.1998
Inhalt
Bericht des General-Anzeigers über ein Wohnprojekt für Menschen mit geistiger Behinderung. Bei dem vorgestellten Beispiel des "Karrens", einem ökumenischen Verein, funktioniert das Zusammenleben mit den Nachbarn reibungslos. Das Projekt ist allerdings finanziell gefährdet.

"Wir haben das Maul zu halten"

Südwest Presse (Ulm)
15.11.1997
Bericht über eine Gesprächsrunde zur Diskriminierung von Behinderten. Seit November 1994 ist die Gleichbehandlung von Behinderten im Grundgesetz verankert. Doch die Realität sieht anders aus. Kino- oder Kneipenbesuche sind für Behinderte selten machbar. Die Arbeitssuche ist schwierig, weil die meisten Arbeitgeber Vorurteile gegen Behinderte haben. Und wenn ein 18-Jähriger eine eigene Wohnung haben will wie seine Altersgenossen, wird er auf die Wohnmöglichkeit bei seinen Eltern oder im Heim verwiesen. Der Anlass für diese Geschichte: die Erweiterung des Grundgesetzartikels im November 1994. Bei einem "runden Tisch" mit Behinderten und deren Vertretern wurde einfach der Verfassungsanspruch mit der Realität verglichen. Das einhellige Urteil: Der Daumen zeigt nach unten.
Letzte Änderung
31.10.2008
Titel
"Wir haben das Maul zu halten"
In
Südwest Presse (Ulm)
Am
15.11.1997
Inhalt
Bericht über eine Gesprächsrunde zur Diskriminierung von Behinderten. Seit November 1994 ist die Gleichbehandlung von Behinderten im Grundgesetz verankert. Doch die Realität sieht anders aus. Kino- oder Kneipenbesuche sind für Behinderte selten machbar. Die Arbeitssuche ist schwierig, weil die meisten Arbeitgeber Vorurteile gegen Behinderte haben. Und wenn ein 18-Jähriger eine eigene Wohnung haben will wie seine Altersgenossen, wird er auf die Wohnmöglichkeit bei seinen Eltern oder im Heim verwiesen. Der Anlass für diese Geschichte: die Erweiterung des Grundgesetzartikels im November 1994. Bei einem "runden Tisch" mit Behinderten und deren Vertretern wurde einfach der Verfassungsanspruch mit der Realität verglichen. Das einhellige Urteil: Der Daumen zeigt nach unten.

Ein treuer vierbeiniger Begleiter - Blindenhunde

Oschatzer Allgemeine
25.05.1997
Bericht der Oschatzer Allgemeinen über den einzigen "Führhund" im Altkreis Oschatz. Aus Sicht der Redakteurin Gabi Liebegall wäre die Sonderseite zum Thema "Sehgeschädigte und blinde Bürger" ohne den vierbeinigen Begleiter unvollständig gewesen.
Letzte Änderung
31.10.2008
Titel
Ein treuer vierbeiniger Begleiter - Blindenhunde
In
Oschatzer Allgemeine
Am
25.05.1997
Inhalt
Bericht der Oschatzer Allgemeinen über den einzigen "Führhund" im Altkreis Oschatz. Aus Sicht der Redakteurin Gabi Liebegall wäre die Sonderseite zum Thema "Sehgeschädigte und blinde Bürger" ohne den vierbeinigen Begleiter unvollständig gewesen.

"Ich würde am liebsten alles hinschmeißen!" - Nettoeinbußen für körperbehinderte Arbeitnehmer

Göttinger Tageblatt
06.11.1996
Bericht des Göttinger Tageblatts zur neuen Kostenbeitragsregelung des Bundes. Menschen mit Behinderung, die in Wohnheimen untergebracht sind, trifft diese Neuerung hart. An ihrem - ohnehin geringen - Einkommen ändert sich nichts, doch der Kostenbeitrag für die Heimunterbringung kann bis auf 50 Prozent ihres Einkommens klettern.
Letzte Änderung
25.08.2008
Titel
"Ich würde am liebsten alles hinschmeißen!" - Nettoeinbußen für körperbehinderte Arbeitnehmer
In
Göttinger Tageblatt
Am
06.11.1996
Inhalt
Bericht des Göttinger Tageblatts zur neuen Kostenbeitragsregelung des Bundes. Menschen mit Behinderung, die in Wohnheimen untergebracht sind, trifft diese Neuerung hart. An ihrem - ohnehin geringen - Einkommen ändert sich nichts, doch der Kostenbeitrag für die Heimunterbringung kann bis auf 50 Prozent ihres Einkommens klettern.

"Treppensteigen ist nicht das Problem. Das Problem ist die Treppe zu finden"

Frankfurter Rundschau
15.10.1996
Reportage der Frankfurter Rundschau über eine junge blinde Frau. Frauke Haß begleitete zum "Tag des weißen Stocks" die blinde Frau auf einem ihrer alltäglichen Wege. "Es hat mir die Augen geöffnet", sagt sie - und hofft, daß es den Lesern ähnlich geht.
Letzte Änderung
31.10.2008
Titel
"Treppensteigen ist nicht das Problem. Das Problem ist die Treppe zu finden"
In
Frankfurter Rundschau
Am
15.10.1996
Inhalt
Reportage der Frankfurter Rundschau über eine junge blinde Frau. Frauke Haß begleitete zum "Tag des weißen Stocks" die blinde Frau auf einem ihrer alltäglichen Wege. "Es hat mir die Augen geöffnet", sagt sie - und hofft, daß es den Lesern ähnlich geht.

Atlanta oder der Erfolg positivene Denkens - Paralympics

Allgäuer Zeitung
10.08.1996
Porträt der Allgäuer Zeitung von einem körperbehinderten Hochleistungssportler. Der Rollstuhl-Schnellfahrer hat es sich zum Ziel gemacht, Behindertensport populär zu machen.
Letzte Änderung
26.08.2008
Titel
Atlanta oder der Erfolg positivene Denkens - Paralympics
In
Allgäuer Zeitung
Am
10.08.1996
Inhalt
Porträt der Allgäuer Zeitung von einem körperbehinderten Hochleistungssportler. Der Rollstuhl-Schnellfahrer hat es sich zum Ziel gemacht, Behindertensport populär zu machen.

Mit der Gebärdensprache läßt es sich sogar im Chor "singen"

Frankfurter Rundschau
25.05.1996
Bericht der Franfurter Rundschau über Gebärdensprache. Viele Gehörlose und Schwerhörige lehnen elektronische Implantate, die sie wieder hören lassen würden, ab und finden in der Gebärdensprache eine neue Ausdrucksmöglichkeit.
Letzte Änderung
25.08.2008
Titel
Mit der Gebärdensprache läßt es sich sogar im Chor "singen"
In
Frankfurter Rundschau
Am
25.05.1996
Inhalt
Bericht der Franfurter Rundschau über Gebärdensprache. Viele Gehörlose und Schwerhörige lehnen elektronische Implantate, die sie wieder hören lassen würden, ab und finden in der Gebärdensprache eine neue Ausdrucksmöglichkeit.

Umgang mit Beschäftigungsquote für Schwerstbehinderte

Heibronner Stimme
18.11.1995
Diana Stanescu stellt fest dass viele private Arbeitgeber eher eine Ausgleichsabgabe zahlen als einen gewissen Prozentsatz von Schwerstbehinderten einzustellen. Oft steckt dahinter die Furcht vor geringer Arbeitsleistung und Problemen bei eventuellen Kündigungen.
Letzte Änderung
03.06.2008
Titel
Umgang mit Beschäftigungsquote für Schwerstbehinderte
In
Heibronner Stimme
Am
18.11.1995
Inhalt
Diana Stanescu stellt fest dass viele private Arbeitgeber eher eine Ausgleichsabgabe zahlen als einen gewissen Prozentsatz von Schwerstbehinderten einzustellen. Oft steckt dahinter die Furcht vor geringer Arbeitsleistung und Problemen bei eventuellen Kündigungen.

"Das ist eine ganz neue Erfahrung"- Wie behindertenfreundlich ist meine Stadt?

Südwest Presse
02.09.1995
Bericht der Südwest Presse über die Behindertenfreundlichkeit der Stadt Dietenheim. Redakteur Peter Schumann ließ den Bürgermeister in einem Rollstuhl Platz nehmen, und testete so die Barrierefreiheit öffentlicher Einrichtungen und Strassen.
Letzte Änderung
31.10.2008
Titel
"Das ist eine ganz neue Erfahrung"- Wie behindertenfreundlich ist meine Stadt?
In
Südwest Presse
Am
02.09.1995
Inhalt
Bericht der Südwest Presse über die Behindertenfreundlichkeit der Stadt Dietenheim. Redakteur Peter Schumann ließ den Bürgermeister in einem Rollstuhl Platz nehmen, und testete so die Barrierefreiheit öffentlicher Einrichtungen und Strassen.

"Wer kennt mich denn schon?"

Ostthüringer-Zeitung
02.07.1994
Bericht der Osthüringer Zeitung über eine behinderte Olympiasiegerin. Die Schwimmerin ist kaum bekannt, erhält keine Sponsorengelder und keine Gewinnprämien. Troztdem ist sie ein Star: verschiedene Trainingslager, Siege in Sheffield, Barcelona und St. Etienne. Allerdings: Die Medien interessieren sich nicht für den Behindertensport. Manchmal findet sie sich damit ab, zumal es wichtigere Probleme gibt: etwa ob sie bald einen Job vermittelt bekommt, oder ob ein Auto ihren Behindertenparkplatz zuparkt. (nil)
Letzte Änderung
15.07.2008
Titel
"Wer kennt mich denn schon?"
In
Ostthüringer-Zeitung
Am
02.07.1994
Inhalt
Bericht der Osthüringer Zeitung über eine behinderte Olympiasiegerin. Die Schwimmerin ist kaum bekannt, erhält keine Sponsorengelder und keine Gewinnprämien. Troztdem ist sie ein Star: verschiedene Trainingslager, Siege in Sheffield, Barcelona und St. Etienne. Allerdings: Die Medien interessieren sich nicht für den Behindertensport. Manchmal findet sie sich damit ab, zumal es wichtigere Probleme gibt: etwa ob sie bald einen Job vermittelt bekommt, oder ob ein Auto ihren Behindertenparkplatz zuparkt. (nil)

"Wer kennt mich denn schon?"

Ostthüringer Zeitung
02.07.1994
Es gebe Sportler und behinderte Sportler, urteilt die Behinderte, die mehrere Weltrekorde schwamm und mit Olympia-Gold ausgezeichnet wurde. Anders als "die anderen" ist sie kaum bekannt, erhält sie keine Sponsporengelder und schon gar keine Gewinnprämien. Immerhin: Nach der Berichterstattung in der OTZ zeigten mehrere Fernsehstationen Interesse an der Ausnahme-Athletin.
Letzte Änderung
15.07.2008
Titel
"Wer kennt mich denn schon?"
In
Ostthüringer Zeitung
Am
02.07.1994
Inhalt
Es gebe Sportler und behinderte Sportler, urteilt die Behinderte, die mehrere Weltrekorde schwamm und mit Olympia-Gold ausgezeichnet wurde. Anders als "die anderen" ist sie kaum bekannt, erhält sie keine Sponsporengelder und schon gar keine Gewinnprämien. Immerhin: Nach der Berichterstattung in der OTZ zeigten mehrere Fernsehstationen Interesse an der Ausnahme-Athletin.

Blinde "sehen" Schloßkirche mit den Händen

Pforzheimer-Zeitung 240497
01.01.1970
Bericht/Reportage über Blinden-Führungen in der Schlosskirche. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Eine Führung für Blinde durch die Schloßkirche? Der Genuss von. bildender Kunst und Architektur ist nicht unbedingt von gesunden Augen abhängig. 0laf Lorch hat eine Gruppe blinder Menschen begleitet, die Taufbecken, Reliefs und Skulpturen im wahrsten Sinne des Wortes "begriffen" haben. Mit ihren Händen vollziehen sie nach, was andere sehen; die veränderte Akustik macht für sie den Aufbau der Kirche erfahrbar.
Letzte Änderung
02.02.2004
Titel
Blinde "sehen" Schloßkirche mit den Händen
In
Pforzheimer-Zeitung 240497
Am
01.01.1970
Inhalt
Bericht/Reportage über Blinden-Führungen in der Schlosskirche. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Eine Führung für Blinde durch die Schloßkirche? Der Genuss von. bildender Kunst und Architektur ist nicht unbedingt von gesunden Augen abhängig. 0laf Lorch hat eine Gruppe blinder Menschen begleitet, die Taufbecken, Reliefs und Skulpturen im wahrsten Sinne des Wortes "begriffen" haben. Mit ihren Händen vollziehen sie nach, was andere sehen; die veränderte Akustik macht für sie den Aufbau der Kirche erfahrbar.

"Für mich guckt der liebe Gott"

Mindener Tageblatt 071097
01.01.1970
Titel: "Für mich guckt der liebe Gott" Bericht über Verkehrsunfälle mit geistig und körperlich behinderten Kindern. Ihre Gefährdung ist erheblich größer, da sie Gefahren weniger gut einschätzen können. Analog zum Verkehrsunterricht an den Regelschulen bietet die Polizei auch in den Behindertenschulen Schulungen an. Neben praktischen Übungen geben die Verkehrssicherheitsberater in den vierten Klassen eine zehnstündige Radfahrerausbildung und ebnen den Weg zum Mofa-Führerschein. Ein Problem sei jedoch, dass auch viele Eitern die Fertigkeiten ihrer Kinder falsch einschätzten und sie entsprechend zu wenig auf die Gefahren vorbereiteten. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Analog zum Verkehrsunterricht in den Regelschulen bietet die Polizei auch in den Behinderteneinrichtungen Schulungen an. Dass die Polizei dabei auf besondere Schwierigkeiten behinderter Menschen im Verkehr eingeht, versteht sich von selbst. Doch die Beamten registrieren eine erschreckende Unfähigkeit der Eltern, die Fertigkeiten ihrer Kinder einzuschätzen und sie entsprechend vorzubereiten. Auch die grundlegende Mahnung an die Vorsicht im Verkehr sei oft Sache der Polizei, sagt Sabine Nuttelmann.
Letzte Änderung
31.10.2008
Titel
"Für mich guckt der liebe Gott"
In
Mindener Tageblatt 071097
Am
01.01.1970
Inhalt
Titel: "Für mich guckt der liebe Gott" Bericht über Verkehrsunfälle mit geistig und körperlich behinderten Kindern. Ihre Gefährdung ist erheblich größer, da sie Gefahren weniger gut einschätzen können. Analog zum Verkehrsunterricht an den Regelschulen bietet die Polizei auch in den Behindertenschulen Schulungen an. Neben praktischen Übungen geben die Verkehrssicherheitsberater in den vierten Klassen eine zehnstündige Radfahrerausbildung und ebnen den Weg zum Mofa-Führerschein. Ein Problem sei jedoch, dass auch viele Eitern die Fertigkeiten ihrer Kinder falsch einschätzten und sie entsprechend zu wenig auf die Gefahren vorbereiteten. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Analog zum Verkehrsunterricht in den Regelschulen bietet die Polizei auch in den Behinderteneinrichtungen Schulungen an. Dass die Polizei dabei auf besondere Schwierigkeiten behinderter Menschen im Verkehr eingeht, versteht sich von selbst. Doch die Beamten registrieren eine erschreckende Unfähigkeit der Eltern, die Fertigkeiten ihrer Kinder einzuschätzen und sie entsprechend vorzubereiten. Auch die grundlegende Mahnung an die Vorsicht im Verkehr sei oft Sache der Polizei, sagt Sabine Nuttelmann.

Zugfahren für Behinderte noch schwerer

Die Rheinpfalz 021296
01.01.1970
Die Auswirkungen der Bahnreform treffen auch behinderte Fahrgäste. In Landau zum Beispiel bleibt in Zukunft das Aufsichtsbüro auf dem Bahnsteig unbesetzt. Alte Leute oder Behinderte sind auf die freiwillige Hilfe Mitreisender angewiesen. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Was früher Bahnhofsvorsteher hieß, heißt heute Bahnhofsmanager und ist irgendwo im Bahnhofsgebäude, doch selten auf dem Bahnsteig anzutreffen. Weil auch die Aufsichtsbeamten nicht mehr über das Kommen und Gehen auf den Bahnsteigen wachen, sind Behinderte nun wieder stärker auf den Zufall und auf nette Menschen angewiesen, die ihnen das Zugfahren mittels Muskeleinsatz ermöglichen.
Letzte Änderung
31.10.2008
Stichwort(e)
Titel
Zugfahren für Behinderte noch schwerer
In
Die Rheinpfalz 021296
Am
01.01.1970
Inhalt
Die Auswirkungen der Bahnreform treffen auch behinderte Fahrgäste. In Landau zum Beispiel bleibt in Zukunft das Aufsichtsbüro auf dem Bahnsteig unbesetzt. Alte Leute oder Behinderte sind auf die freiwillige Hilfe Mitreisender angewiesen. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Was früher Bahnhofsvorsteher hieß, heißt heute Bahnhofsmanager und ist irgendwo im Bahnhofsgebäude, doch selten auf dem Bahnsteig anzutreffen. Weil auch die Aufsichtsbeamten nicht mehr über das Kommen und Gehen auf den Bahnsteigen wachen, sind Behinderte nun wieder stärker auf den Zufall und auf nette Menschen angewiesen, die ihnen das Zugfahren mittels Muskeleinsatz ermöglichen.

Nichts sehen-alles begreifen

Northeimer Neueste Nachrichten 021298
01.01.1970
Bericht der Northeimer Neueste Nachrichten über die Einzelintegration eines blinden Jungen in einem Regelkindergarten. Der Redakteur der Zeitung verbrachte einen Vormittag in dem Kindergarten und beobachtete, wie sich der Dreijährige mit Hilfe einer Heilpädagogin in den Kindergartenalltag einlebt. Dabei stellte er fest, dass Kinder mit dem behinderten Spielkameraden viel unbefangener umgingen als Erwachsene. Auf diese Weise lernen beide Seiten, mit der "Normalität" einer Behinderung zu leben. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Von der Normalität des Alltags haben wir persönliche, gut fixierte Vorstellungen. Wie kommen blinde Menschen in dieser fest gefügten Welt zurecht? "Ganz normal", wie Olaf Weiß beim Besuch eines Regelkindergartens erfuhr, in dem die Einzelintegration eines blinden Jungen praktiziert wird. "Normal", sobald für die anderen Kinder der Umgang mit dem Blinden Alltag ist - wofür sie aber weniger Anlaufzeit brauchen als Erwachsene. Olaf Weiß verbrachte einen Vormittag in dem Kindergarten. Nachdem er in der Morgenrunde vorgestellt worden war, hätten die Kinder ihn bald nicht mehr wahrgenommen.
Letzte Änderung
31.10.2008
Stichwort(e)
Titel
Nichts sehen-alles begreifen
In
Northeimer Neueste Nachrichten 021298
Am
01.01.1970
Inhalt
Bericht der Northeimer Neueste Nachrichten über die Einzelintegration eines blinden Jungen in einem Regelkindergarten. Der Redakteur der Zeitung verbrachte einen Vormittag in dem Kindergarten und beobachtete, wie sich der Dreijährige mit Hilfe einer Heilpädagogin in den Kindergartenalltag einlebt. Dabei stellte er fest, dass Kinder mit dem behinderten Spielkameraden viel unbefangener umgingen als Erwachsene. Auf diese Weise lernen beide Seiten, mit der "Normalität" einer Behinderung zu leben. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Von der Normalität des Alltags haben wir persönliche, gut fixierte Vorstellungen. Wie kommen blinde Menschen in dieser fest gefügten Welt zurecht? "Ganz normal", wie Olaf Weiß beim Besuch eines Regelkindergartens erfuhr, in dem die Einzelintegration eines blinden Jungen praktiziert wird. "Normal", sobald für die anderen Kinder der Umgang mit dem Blinden Alltag ist - wofür sie aber weniger Anlaufzeit brauchen als Erwachsene. Olaf Weiß verbrachte einen Vormittag in dem Kindergarten. Nachdem er in der Morgenrunde vorgestellt worden war, hätten die Kinder ihn bald nicht mehr wahrgenommen.

Wenn Rhythmik und Musik einen verlorenen Sinn ersetzen

Frankfurter Allgemeine 310797
01.01.1970
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete über Tanzkurse für blinde Menschen. In der Frankfurter Blindenanstalt tanzen Blinde und Sehende miteinander. Letztere müssen ihre behinderten Tanzpartner führen, damit sie die Orientierung nicht verlieren. Die Vermittlung der Tanzschritte erfolgt viel stärker über die Sprache, denn die Schüler können sich vom Lehrer schließlich nichts abgucken. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Das Leben ist nicht nur traurig, auch für Blinde nicht. Annette Rollmann suchte und fand eine Gruppe Blinder, die sie in Momenten der Zufriedenheit zeigen konnte: beim Tanzen. Natürlich ist das Erlernen der Tanzschritte für Blinde etwas mühsamer als für Sehende. Schließlich können sie sich nichts "abgucken", und sie müssen sich von Sehenden führen lassen, weil die Orientierung nach einigen Drehungen verloren geht.
Letzte Änderung
31.10.2008
Titel
Wenn Rhythmik und Musik einen verlorenen Sinn ersetzen
In
Frankfurter Allgemeine 310797
Am
01.01.1970
Inhalt
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete über Tanzkurse für blinde Menschen. In der Frankfurter Blindenanstalt tanzen Blinde und Sehende miteinander. Letztere müssen ihre behinderten Tanzpartner führen, damit sie die Orientierung nicht verlieren. Die Vermittlung der Tanzschritte erfolgt viel stärker über die Sprache, denn die Schüler können sich vom Lehrer schließlich nichts abgucken. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Das Leben ist nicht nur traurig, auch für Blinde nicht. Annette Rollmann suchte und fand eine Gruppe Blinder, die sie in Momenten der Zufriedenheit zeigen konnte: beim Tanzen. Natürlich ist das Erlernen der Tanzschritte für Blinde etwas mühsamer als für Sehende. Schließlich können sie sich nichts "abgucken", und sie müssen sich von Sehenden führen lassen, weil die Orientierung nach einigen Drehungen verloren geht.

Diktiergerät ersetzt den Notizblock

Göttinger Tageblatt 000997
01.01.1970
Zwei Porträts des Göttinger Tageblatts über den Alltag von blinden Menschen in der Stadt. Vorgestellt werden ein Programmierer und ein Betriebswirtschaftsstudent, die den Alltag in einer wenig behindertengerechten Stadt meistern müssen. Während die Universität durch behindertengerechte Bibliotheksarbeitsplätze und die Einrichtung einer Zivilidienststelle für Blinde immerhin ein wenig für Abhilfe sorgt, zeigen sich im Straßenverkehr und in der Stadtplanung noch große Defizite. Ein Absatz informiert über Verbesserungsvorhaben in der behindertengerechten Verkehrsplanung der Stadt. Eine weitere Spalte ist den Hilfsangeboten für Sehbehinderte in Göttingen gewidmet. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Mitdenken und Mithelfen ist okay, Mitleid nervt. So wollte der blinde Programmierer, den Tina Zander vorstellt, nicht fotografiert werden, einfach weil er nicht noch häufiger angesprochen werden möchte. Über den Blindenverein und die Universität bzw. über den dort arbeitenden Zivildienstleistenden stellte die Autorin den Kontakt zu zwei blinden Gesprächspartnern her. Deren Alltagsleben in Göttingen war von Interesse: all die Kleinigkeiten, die Sehende zwar wahrnehmen, als Problem für Blinde aber "übersehen", wie falsch angebrachte Hinweisschilder, die Blinden oft den Weg verbauen.
Letzte Änderung
31.10.2008
Titel
Diktiergerät ersetzt den Notizblock
In
Göttinger Tageblatt 000997
Am
01.01.1970
Inhalt
Zwei Porträts des Göttinger Tageblatts über den Alltag von blinden Menschen in der Stadt. Vorgestellt werden ein Programmierer und ein Betriebswirtschaftsstudent, die den Alltag in einer wenig behindertengerechten Stadt meistern müssen. Während die Universität durch behindertengerechte Bibliotheksarbeitsplätze und die Einrichtung einer Zivilidienststelle für Blinde immerhin ein wenig für Abhilfe sorgt, zeigen sich im Straßenverkehr und in der Stadtplanung noch große Defizite. Ein Absatz informiert über Verbesserungsvorhaben in der behindertengerechten Verkehrsplanung der Stadt. Eine weitere Spalte ist den Hilfsangeboten für Sehbehinderte in Göttingen gewidmet. Werkstatt-Text aus der Drehscheibe: Mitdenken und Mithelfen ist okay, Mitleid nervt. So wollte der blinde Programmierer, den Tina Zander vorstellt, nicht fotografiert werden, einfach weil er nicht noch häufiger angesprochen werden möchte. Über den Blindenverein und die Universität bzw. über den dort arbeitenden Zivildienstleistenden stellte die Autorin den Kontakt zu zwei blinden Gesprächspartnern her. Deren Alltagsleben in Göttingen war von Interesse: all die Kleinigkeiten, die Sehende zwar wahrnehmen, als Problem für Blinde aber "übersehen", wie falsch angebrachte Hinweisschilder, die Blinden oft den Weg verbauen.

Im Gericht verstehen Schwerhörige nichts

Ostsee-Zeitung
01.01.1970
Für Renate Schumann von der Ostseezeitung war es die ?intensivste Geschichte?, die sie bislang gemacht hatte. Gemeinsam mit Gehörlosen und Hörbehinderten nahm die Journalistin Behörden und öffentliche Einrichtungen ins Visier: Wie schwerhörigenfreundlich sind die Institutionen und Einrichtungen? Das Fazit: Verbesserungswürdig bis ins Detail. Fehlende Anzeigetafeln auf Bahnhöfen, schlechte Akustik in Arztpraxen, Kinos und Kultureinrichtungen sind einige ?Highlights? der Mängelliste. Wo Technik fehlt, muss der Mensch einspringen. Hier stieß das Team bei der Recherche auf viel Unkenntnis, aber hoher Bereitschaft dazuzulernen. (tja)
Letzte Änderung
26.05.2003
Titel
Im Gericht verstehen Schwerhörige nichts
In
Ostsee-Zeitung
Am
01.01.1970
Inhalt
Für Renate Schumann von der Ostseezeitung war es die ?intensivste Geschichte?, die sie bislang gemacht hatte. Gemeinsam mit Gehörlosen und Hörbehinderten nahm die Journalistin Behörden und öffentliche Einrichtungen ins Visier: Wie schwerhörigenfreundlich sind die Institutionen und Einrichtungen? Das Fazit: Verbesserungswürdig bis ins Detail. Fehlende Anzeigetafeln auf Bahnhöfen, schlechte Akustik in Arztpraxen, Kinos und Kultureinrichtungen sind einige ?Highlights? der Mängelliste. Wo Technik fehlt, muss der Mensch einspringen. Hier stieß das Team bei der Recherche auf viel Unkenntnis, aber hoher Bereitschaft dazuzulernen. (tja)

Serie "Behinderte"

Süddeutsche Zeitung
01.01.1970
Dass der Alltag Behinderter fröhlich und normal sein kann, dass in vielen Fällen die Integration von Behinderten gelingt: Das wollte die Lokalredaktion München der Süddeutschen Zeitung mit ihrer Serie ?Behindert ? na und!? zeigen. Dabei wurden die Probleme nicht verschwiegen, aber auch nicht in den Vordergrund gestellt. Eine Reportage befasste sich beispielsweise mit der Annäherung von Menschen mit und ohne Handicap, die nach ersten Schwierigkeiten doch gelingt. Große Wichtigkeit maß die Redaktion der Optik zu: Jede Folge illustrierte ein Foto, das eine positive Ausstrahlung vermitteln sollte und der Serie ihre durchgängige Ästhetik verlieh. Anlass für die Reihe war das ?Internationale Jahr der Behinderten? 2003. (vd)
Letzte Änderung
14.03.2005
Titel
Serie "Behinderte"
In
Süddeutsche Zeitung
Am
01.01.1970
Inhalt
Dass der Alltag Behinderter fröhlich und normal sein kann, dass in vielen Fällen die Integration von Behinderten gelingt: Das wollte die Lokalredaktion München der Süddeutschen Zeitung mit ihrer Serie ?Behindert ? na und!? zeigen. Dabei wurden die Probleme nicht verschwiegen, aber auch nicht in den Vordergrund gestellt. Eine Reportage befasste sich beispielsweise mit der Annäherung von Menschen mit und ohne Handicap, die nach ersten Schwierigkeiten doch gelingt. Große Wichtigkeit maß die Redaktion der Optik zu: Jede Folge illustrierte ein Foto, das eine positive Ausstrahlung vermitteln sollte und der Serie ihre durchgängige Ästhetik verlieh. Anlass für die Reihe war das ?Internationale Jahr der Behinderten? 2003. (vd)

Der Gartenzwerg will alles, nur Mitleid nicht

General-Anzeiger
01.01.1970
Der General-Anzeiger porträtiert einen kleinwüchsigen Kabarettisten, der seine Behinderung auf der Bühne bissig thematisiert. Der Mann hat sich aus dem Umfeld der Behindertenfürsorge befreit, steht auf eigenen Beinen, nimmt Geld von hilflos-hilfsbereiten "Normalos" und genießt im Sommer den Blick auf schöne Frauenbeine.
Letzte Änderung
26.08.2008
Titel
Der Gartenzwerg will alles, nur Mitleid nicht
In
General-Anzeiger
Am
01.01.1970
Inhalt
Der General-Anzeiger porträtiert einen kleinwüchsigen Kabarettisten, der seine Behinderung auf der Bühne bissig thematisiert. Der Mann hat sich aus dem Umfeld der Behindertenfürsorge befreit, steht auf eigenen Beinen, nimmt Geld von hilflos-hilfsbereiten "Normalos" und genießt im Sommer den Blick auf schöne Frauenbeine.